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Die beste Regel: Auf Datingregeln pfeifen

Wer mehr Erfolg bei der Partnersuche haben will, sollte auf sogenannte „Datingregeln“ pfeifen. Das sagt nicht nur die Liebepur seit ihrer Gründung, das sagen auch Forscher, die überprüft haben, ob Datingregeln tatsächlich Erfolge haben – allerdings wurde dies bisher nur anhand der üblichen „Small-Talk-Vorschläge“ untersucht.

Die sinnlose „politische Korrektheit“ beim Dating

Ein besonderes Thema in den letzten Jahren ist die sogenannte „politische Korrektheit“. Damit ist gemeint, dass Minderheiten, aber auch das andere Geschlecht, sensibel behandelt werden sollen. In Wahrheit ist es allerdings oft eine Herumeierei mit Umschreibungen, die an den Wahrheiten vorbeigeht. Politische Korrektheit ist damit zu einem neuen Mittel geworden, um die Wahrheit zu verschleiern. Laut „Wikipedia“ (deutsch) wird das Wort auch oft benutzt um darauf aufmerksam zu machen, dass

ein Tabubereich berührt wird oder dass eine Aussage oder Handlung dem angenommenen allgemeinen Empfinden von Recht und Gerechtigkeit zuwiderläuft.

Bei Treffen mit Personen des anderen Geschlechts wird aus purer „politischer Korrektheit“ oft versucht, drei Grundsätze anzuwenden:

1. Small Talk. Den „Ball flach halten“, also kein Verhaltensrisiko einzugehen. Üblicherweise äußert sich dies in leerem Wortgewäsch ohne Ende. Oft sagen Teilnehmer von Blind Dates, sie hätten nach kurzer Zeit „nicht mehr gewusst, worüber sie reden sollten“ – sehr verständlich, wenn man nur noch über das Wetter und den Urlaub reden „darf“.
2. Aktionismus. Man geht zu Veranstaltungen oder ins Kino, weil die Möglichkeiten, ins „Fettnäpfchen“ zu treten, dann geringer sind und man kaum Aussagen zu sich selbst machen muss.
3. Zurückhaltung und Verstellung. Man versucht, wenig von sich preiszugeben und sich dennoch als hervorragende Persönlichkeit mit exzellenten Merkmalen darzustellen, die sich in jeder Situation „politisch korrekt“ zu benehmen weiß. Das führt zu sterilen, farblosen Begegnungen ohne Spannung.

Die Partnersuchenden, die so denken, vergessen eines: Jede Begegnung zwischen zwei Personen, die Liebe suchen, ist ein Spiel mit den Möglichkeiten der gewünschten Beziehung. Klingt kompliziert, ist aber einfach: Beide versuchen spielerisch herauszufinden, ob sich der Partner dafür eignet, wofür man ihn gerne hätte: zumeist über die ganze Skala von baldiger Heirat bis zu einer einmaligen Liebesnacht. Üblicherweise sind die Intentionen bei Partnersuchenden weder eindeutig, noch stimmen sie völlig überein, wie das folgende Beispiel zeigen mag.

Beispiel Monika G. – die Mutter würde gerne sehen, dass sie heiratet

Die Mutter der Abteilungsleiterin Monika G. liegt ihrer Tochter seit Jahren in den Ohren, sich doch nun bald einen Mann zu suchen. Monika allerdings ist ganz glücklich damit, Single zu sein, und sucht bestenfalls ab und an einen Mann für ein paar Wochen, um sich ganz als Frau zu fühlen. Ihre Mutter schenkt ihr ein Abo für eine Online-Partnervermittlung, auf der ein Profil erscheint, das sehr seriös und distanziert wirkt, weil ein Bewerbungsfoto als Profilfoto verwendet wurde.

Voraussichtlich wird das Profil von Monika heiratswillige Männer anziehen, während Monika von vornherein demonstrieren wird, dass sie eine selbstständige Frau ist, die „nichts anbrennen“ lässt. Das bedeutet nun keinesfalls, dass sich Monika nur amüsieren will – aber sie wird sich lange offenhalten, ob sie tatsächlich eine feste Beziehung eingehen will.

Dating: Ein Spiel mit allen Möglichkeiten

Wer Blind Date hat, sollte wissen, dass er ein Spiel eingeht, bei dem alle Persönlichkeitsmerkmale, Verhaltensweise und erotischen Komponenten eingebracht werden können, und bei dem auch verborgene Wünsche und Vorstellungen zum Durchbruch kommen können. Die meisten Menschen irren sich über „Blind Dates“ und „arrangierte Dates“: Sie sind keine Schutzzone mit besonderen Regeln, sondern ein Teil des Lebens, in dem alles möglich sein kann, was bei der Begegnung zweier Menschen auch sonst möglich ist, die sich Liebe wünschen. Erwachsene sollten dabei verantwortungsbewusst genug sein, um nur das zu tun, was sie wirklich wollen.

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