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Die Verunglimpfung der Männer und warum Frauen dabei verlieren

Ich hatte gehofft, dies einmal in der Bürgerpresse zu lesen, aber nicht erwartet, dass es in der FAZ stehen würde:

Es ist ja geradezu en vogue, Männer zu verunglimpfen. Männer werden schon seit Jahren per se als Täter hingestellt. Mittlerweile werden sie meist gar nicht mehr ernst genommen, was noch schlimmer ist als der Pranger. Sie werden lächerlich gemacht …

Zunächst empfehle ich einmal, das Interview in der FAZ mit Björn Süfke zu lesen. Ich stimme nicht mit allem überein, vor allem nicht mit der verdrängten Gefühlswelt des Mannes und der präsenten Gefühlswelt der Frau, aber es ist wohl so, dass Therapeuten es so sehen müssen, weil sie es so erlernt haben.

Presse und Frauen: Als Opfer sind sie besser geeignet

Reden wir Tacheles? Natürlich sagt Björn Süfke auf die Frage, ob die Männer „Opfer der Presse“ waren, diplomatisch: „Das würde ich auch nicht sagen“, aber dafür sage ich es: Die Art und Weise, in der eine gewisse Presse Männer verunglimpft und Frauen als edelmütige Lichtgestalten darstellt, hat inzwischen Methode. Die Möglichkeit dazu ergibt sich durch mehrere Tricks, wobei der Königstrick dieser ist: Frauen machen sich in der Presse besser als Opfer, zumal, wenn sie schön sind. Der zweite, infamere Trick besteht darin, dass ein gesellschaftliches Phänomen ausgenutzt wird: Frauen zeigen ihre sexuellen Begierden selten öffentlich, sodass man annimmt, sie hätten kaum welche. Zeigen sie, dass sie nicht edel sind wie die Jungfrau Maria, dann fällt die Presse freilich auch über sie her: Dominique Aury hatte allen Grund, ihre Autorenschaft der „Geschichte der O“ zu verschweigen. Heute, gut 55 Jahre später, wir Charlotte Roche wegen zweier absolut harmloser Romane über ein modernes Frauenleben öffentlich vehement angefeindet. Die alte, hässliche Fratze der Doppelmoral ist in der Bürgerpresse auch heute noch allgegenwärtig.

Männer genüsslich an den Pranger stellen

Die Männer werden öffentlich an den Pranger gestellt. Die Liste der Personen ist lang, die genüsslich an den Pranger gestellt wurden. Viele Karrieren wurden für kurze Zeit unterbrochen, viele auf Dauer zerstört. Wer genügend Geld und Macht besitzt, wie der ehemalige FIA-Präsident Max Mosley, konnte sich wenigstens wehren und Schadenersatz einklagen Andere aber mussten sang-und klanglos ihre Koffer packen, weil sich die Biedermännerpresse mit Blick auf ihre Auflage gegen sie stellte.

Das Infame daran ist, dass sich diese Redakteure in der Öffentlichkeit immer noch als Gutmenschen, Biedermänner und ehrenhafte Rechercheure fühlen – und dass ihre Gazetten jeden Tag über den Tresen gehen.

Wunsch und Wirklichkeit im Geschlechterkrieg

Von der Presse zurück zu uns: Was können wir als gemeinsam als Gesellschaft tun, was wir als Männer?

Es wird schwer werden. Männer sind manchmal gerne Machos, und Frauen wollen manchmal eben gerne den Macho. Ebenso wollen Frauen nicht nur Macht, Ruhm und Einfluss, sondern eben ab und an auch mal „ganz Frau“ sein. Der Therapeut empfiehlt:

Wir brauchen in unserer Gesellschaft das Bewusstsein, dass sich beide Geschlechter ändern müssen.

Dieses Bewusstsein werden wir aber nicht gratis bekommen, und wir können uns jetzt schon fast sicher sein, dass uns niemand dabei unterstützen wird. Wir müssen den Karren wohl selbst aus dem Dreck ziehen, jeder für sich.

Traurige Zeiten für die Partnersuche

Wenn wir uns nicht wieder ändern, wenn wir nicht aufeinander zugehen, dann stehen uns allen, Frauen wie Männern, bei der Partnersuche traurige Zeiten bevor: Deutsche Frauen werden nicht davon ablassen, völlig unrealistische Forderungen an ihre Partner zu stellen, und deutsche Männer werden gar nicht daran denken, sie zu erfüllen.

Männerverunglimpfung: Alle verlieren, aber Frauen verlieren mehr

Die Ironie dieses Verhaltens: Am Ende werden alle verlieren, die sich nicht bewegen. Schon jetzt kann man beobachten, wie viele Frauen gegen Ende der 30 erkennen, dass sie ihr Leben fehlgeleitet haben. Nun, und die Männer? Sie warten ab, orientieren sich im Ausland, und dann und wann nehmen Sie sich eine Frau, die nicht auf Augenhöhe besteht oder deutlich jünger ist. Die Zeit arbeitet für den Mann und gegen die Frau, mag es den Arroganz-Trägerinnen nun gefallen oder nicht.

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