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Wunderschöne Menschen und hässliche Viren

Der Zeitpunkt war gut gewählt: Hatte man nicht gerade von großen und bedeutenden Firmen gehört, dass bei Ihnen massiv Daten geklaut wurden?

Jedenfalls behaupten die Inhaber von „BeautifulPeople“ , einer Dating Seite für angebliche „schöne“ Menschen, ein Computervirus sei dafür verantwortlich, dass ausgerechnet das Alleinstellungsmerkmal von BeautifulPeople aushebelt wurde: Der Schönheits-Check.

Falls Sie nicht gerade zu den Insidern der Branche gehören: BeautifulPeople ist eine Datingseite, die angeblich nur schöne Menschen zulässt und schon allein diese Tatsache verhalf dem Unternehmen zu viel Publicity – denn über so etwas kann man sich natürlich prächtig empören.

Nun aber hat der böse, offenbar aber sehr intelligente „Virus“ zugeschlagen und das Tor zur Schönheit für angebliche 30.000 neue Benutzer geöffnet, die durch das Aushebeln des Schönheitstests nun einfach so hineinspazieren konnten. Warum man davon seitens des Unternehmens stolze sechs Wochen lang nichts bemerkt haben will, erscheint allerdings rätselhaft.

Fragt sich, ob die Geschichte vom bösen, klugen Virus überhaupt glaubwürdig ist. Das Unternehmen selbst ist der Meinung, dass ein Ex-Mitarbeiter das böse Kuckucksei ins Nest legte – aber manche kritischen Journalisten wollen einfach nicht daran glauben, dass man mit solchen Fehlern Werbung macht, denn eigentlich müsste man sich schämen, dass so etwas geschehen kann. Deshalb ist es nicht unangemessen, zu behaupten, es könne sich ebenso um einen neuen PR-Gag handeln, denn darin ist man bei BeautifulPeople stark.

Sinnigerweise sagte der Unternehmenssprecher nicht, ob man Anzeige erstattet habe – und es vergaß auch zu erwähnen, wie man in Zukunft vorgesorgt habe, um die übrigen Benutzerdaten zu schützen.

Der Original-Artikel im Guardian.

Im Standard bezweifelt man die Meldung (mit Recht).

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