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Tacheles: Warum Männer sich keine Schuld einreden lassen sollten

Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein“, ist die rhetorisch beste Antwort der Weltgeschichte auf die Frage gewesen, ob man eine Schuld sühnen müsse. Doch damals ging es – im Gegensatz zu heute – um eine Schuld, die so im Gesetzbuch stand, und um eine Sühne, die genau nach dem Gesetz ausgeführt werden sollte.

Heute reicht ein bisschen miefige Spießbürgermoral, um Steine in Mengen zu schmeißen – und auch diese Steine verletzen, nur töten sie nicht. Gemeint sind die Adepten des Gutmenschentums, namentlich viele schreibende Frauen. Sie legen die Finger nicht nur tief in die Wunde kleiner und kleinster Vergehen, sondern kritisieren auch den Lebenswandel von Menschen, die kaum etwas anderes tun, als ihren eigenen Weg zu gehen.

Seitensprünge nach Art des Herrn Schwarzenegger? Ach bitte, was soll denn dieser Pipifax? Die genüsslich verbreiteten Schmerzlüste eines ehemaligen Präsidenten des Welt-Automobilverbands? Wen von den Spießbürgern geht denn das eigentlich etwas an? Und dann noch der angebliche „Skandal“ um ein paar Huren in Budapest. Für wen der dort Anwesenden entstand denn da mentaler Schaden?

Es dauerte nicht lange bis es Kritik an „den Männern“ regnete. Kaum ein Mann traute sich noch, Partei für Männer zu ergreifen, weil die Biedermänner-Presse mittlerweile so viel Moralin vergossen hatte, dass jeder darauf ausrutschte.

Schuldzuweisung an Männer – Persilscheine für Frauen

Geht es denn „um Männer“? Nein, es geht nicht um Männer. Es geht darum, wie man mit wirklicher oder vermeintlicher Schuld umgeht. Wer das Steinwerfen auf Männer zum Volkssport erhebt, sollte nicht im Glashaus sitzen. Schuld in dem Sinne, nicht so gehandelt zu haben, wie es der eigenen Moral entspräche, haben so gute wie alle Frauen und Männer einmal auf uns geladen – und es ist unser ureigenes Problem, diese zu bewältigen.

Doch niemand muss sich „die Schuld“ zuweisen lassen – schon lange nicht von selbst ernannten Ikonen irgendeiner Ideologie. Den Ideologinnen geht es darum, Frauen reinzuwaschen von Schuld, ihnen Persilscheine auszustellen. Um es klar zu sagen: Frauen, die versuchen, die Schuld an Geschlechterproblemen an uns Männer abzuscheiben, sind keine positiven Gestalterinnen der Gesellschaft, sondern das Gegenteil. Gerhard Amendt| dufte am 05.06.2011 überraschenderweise in der „WELT“ schreiben, wes Geistes Kind die Frauen sind, die uns Männern ständig Schuld einreden wollen:

Zitat:

«Wer Verantwortung auf Männer abwälzt, vernachlässigt eigene Fähigkeiten. Schuld aufsaugende Männer lassen sich so größer machen, als sie sind … da unterstellte Größe besser ist als gar keine, lassen sich auch Illusionen genießen.»

Männer, saugt die Schuld nicht auf – handelt selbstbewusst

Man kann den heutigen Männern nur raten, keine „Schuld aufzusaugen“ wie ein trockener Schwamm. Es bringt uns Männern weder Ansehen noch Erfolg bei Frauen – und damit auch keine Dates, Beziehungen und Partnerschaften. Die beste Idee des Verhaltens zwischen Frau und Mann (nicht nur bei Dates) ist: Ich bin selbstbewusst, aber kompromissbereit, und du bist selbstbewusst, aber kompromissbereit, und dazu noch einmal ein Zitat:

«Beziehungen beruhen immer auf Gegenseitigkeit, in der jeder vom anderen etwas will und jeder dem anderen etwas gibt. Wer das nicht will, kann Beziehungen meiden oder sie verbessern, indem er Ungereimtheiten klärt.»

Ja … „wer das nicht will, der kann Beziehungen meiden“. Ein guter Satz, den sich viele Menschen hinter den Spiegel stecken sollten, die sich als Partnersuchende ausgeben, in Wirklichkeit aber selbstherrlich nur die eigenen Ziele im Kopf haben. Ich muss Ihnen nicht sagen, dass sich darunter auch viele Frauen befinden, oder etwa doch?

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