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Fünf kritische Fragen zum Online-Dating – hier beantwortet

Sie haben Fragen um Online-Dating? Die Liebepur hat Antworten für Sie.

1. Kann ein Computerprogramm wirklich so viel über mich „wissen“, dass es mich zutreffend vermitteln kann?

Liebepur-Antwort: Nein, ein solches Computerprogramm kann eigentlich gar nichts. Zuständig für die Übereinstimmung ist das dahinterliegende Geflecht, das „passende Partner“ ausfiltern soll, und diese Kriterien stammen von Menschen, die behaupten, es gäbe solche Kriterien. Einen wissenschaftlichen Beweis dafür gibt es nicht. Wichtige menschliche Eigenschaften, wie Charme, Herzensgüte, Humor, Treue, Zuverlässigkeit oder Problemlösungskompetenz werden derzeit nirgendwo ermittelt – es ist auch so gut wie unmöglich.. Die „wissenschaftliche“ Tendenz geht dahin, von allgemeinen Persönlichkeitseigenschaften („Charakter“) wegzugehen und zu „partnerrelevanten“ Eigenschaften zu wechseln. Möglicherweise ist dies aber nur ein neues Etikett, was den alten Persönlichkeitsmerkmalen übergestülpt wurde.

Alternativantwort: Vielleicht schafft es ein Computerprogramm „indirekt“: doch. Die Liebepur schätzt, dass etwa 80 Prozent der Partnersuchende nicht einmal drei erfolgreiche Eigenschaften von sich aus selbst nennen können, von „partnerrelevanten“ Eigenschaften“ ganz zu schweigen.. Da helfen Psychotests dann schon.

2. Was passiert mit den Ansichten der Menschen über Beziehungen, wenn Menschen als „Güter“ angesehen werden?

Liebepur-Antwort: Die Frage enthält eine Behauptung, nämlich die, dass Menschen von Partnersuchenden wirklich als „Güter“ angesehen werden. Sie ist überwiegend falsch. Andererseits gilt: Menschen müssen auf Märkte gehen, um Partner zu finden, aber dadurch bekommen sie noch keinen „Warencharakter“.

3. Wie verändert das Ziel „einen Lebenspartner zu finden“ den Prozess des Dating und die Erwartungen?

Liebepur-Antwort (für Deutschland): Mal mehr, mal weniger. In den USA gibt es kulturell verankerte „Datingregeln“, in Deutschland nicht. Das gegenwärtige (deutsche) Problem der „hohen Ansprüche“, verbunden mir enormen Erwartungen ist eine Modeerscheinung, die eigentlich gar nichts mit Online Dating zu tun hat. Es wird sich von selbst lösen, wenn die betreffenden Partnersuchenden mit dieser Einstellung allein bleiben.

4. Hat der Online-Datingprozess Einfluss auf die Qualität einer Beziehung?

Liebepur-Antwort: Manche behaupten, er habe einen, und von denen sagen wieder einige, er sei positiv und andere, er sei negativ. Ich fürchte, es wird so sein wie immer: Etwas „Qualitätsbewusstsein“ bei der Suche schadet nicht, aber die Liebe ist unberechenbar. Das ist wiederum völlig unabhängig von der Art, in der die Partner gesucht werden. Die kühne Behauptung, Online-Dating führe zu „qualitativ besseren Beziehungen“ konnte jedenfalls bisher in keiner Weise belegt werden – das Gegenteil aber auch nicht.

5. Wie kann man Online-Dating am erfolgreichsten Nutzen, um den (oder das) zu finden, was man sucht?

Liebepur-Antwort: Der erfolgreiche Nutzer muss bei sich selbst beginnen. Sich selbst zu kennen, um seine Bedürfnisse, Stärken und Schwächen zuwissen, ist die Hauptsache. Erst dann kommen die Wünsche. Wichtig ist, lernfähig zu bleiben. Die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und dann auch wahrzunehmen, ist ausgesprochen hilfreich. Das Geheimnis aber ist Fleiß: Aktiv suchen, selbst Kontakte knüpfen, viele sinnvolle Dates eingehen.

Die Fragen wurden auf dem PlumeBlue Blog gestellt.

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