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Scammer – dreiste Dating-Betrüger ohne Moral

Sie kommen über E-Mail-Adressen, aus Singlebörsen und neuerdings sogar aus Partneragenturen: Scammer. Das Geschäft blüht leider nach wie vor, und seit bekannt wurde, dass die dreisten Verbrecher zum großen Teil aus Afrika kommen (man spricht von der Ghana-Nigeria-Connection) haben die Leute einen neuen Trick: Nun geben sie sich immer häufiger als US-Amerikaner aus, die ihr „Glück“ suchen, so auch im Fall einer 48-jährige Krankenschwester aus Österreich, die das Geld nach Ghana überweisen sollte, um ihren armen Geliebten dort auszulösen, weil seine „Kreditkarte nicht funktionierte“.

Das Problem in solchen Fällen besteht vor allem darin, dass die Polizei im Inland so gut wie machtlos ist. Das Nachverfolgen der E-Mail-Adressen (mehr hat man zumeist nicht) endet in Internetcafés. Vor allem aber werden fast immer die E-Mail-Adressen von unkritischen Betreibern benutzt. Betrüger arbeiten so gut wie immer mir Betreibern von Massen-E-Mail-Accounts, und fast nie mit Individual-Accounts. Allerdings: Auch seriöse Partnersuchende legen sich aus Datenschutzgründen oftmals eine „öffentliche“ Adresse zu, obgleich sie eine individuelle Adresse besitzen.

Warum die Österreicherin Ihr Erlebnis bei einer Partneragentur hatte, ist ebenfalls leicht erklärbar: Zwar gibt es hier Kontrollen einerseits und die „Geldbarriere“ andererseits, aber die möglichen „Gewinne“ sind derart hoch, dass man sich sogar gelegentlich leistet, Premiummitglied zu werden – zumal sich mehrere Männer den Account teilen können. Die Betreiber haben nicht viel Möglichkeiten, den kriminellen Energien der morallosen Betrüger etwas entgegenzusetzen, denn der eigentlich verdächtige, individuell gestaltete „Schmus“ steht nicht im Profil, sondern wird per Email übermittelt.

Die Zeiten, in denen hauptsächlich ältere, weißhäutige Loser als Opfer ausgewählt wurden, ist übrigens vorbei: Die Betrüger wissen genau, welche Gruppen „Mangel leiden“ – und genau in diese Gruppen versuchen sie einzudringen.

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