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Der Zusammenbruch der Dating-Branche – schon 2011?

Normalerweise sind nur schlechte Nachrichten gute Nachrichten für Nachrichtenhändler: Sie verkaufen sich einfach besser. Marc Lesnick, der Organisator der „Internet Dating Conference“, hofft offenbar, mit Kassandrarufen in schrillsten Tönen die Menschen dazu zu bewegen, zur „iDate 2011“ zu kommen. Jedenfalls sieht Herr Lesnick einen „Sturm hereinbrechen, der dafür sorgen könnte, dass der Dating-Markt in „einem bis drei Jahren“ den Leuten gehört, die „freie Dating Seiten“ anbieten.

Er schürt die Befürchtungen, indem er den Niedergang der Internet Sex-Seiten als Beispiel nimmt: Die früheren Goldgruben siechen dahin, weil „freie“ Seiten nun die Herrschaft übernommen haben – jedenfalls in manchen Bereichen.

Ob nun die Sexbranche so ein leuchtendes Beispiel ist? Man erkennt allein aus der Wahl des Beispiels unschwer, dass es auf der iDate, wie überhaupt in der gesamten Branche, nur noch darum geht, irgendwelchen Konsumenten von irgendetwas das Geld aus der Tasche zu ziehen – sie sind (zumindest für die US-Amerikaner) nicht mehr „wertvolle Kunden“, sondern irgendwelche Konsumenten von Datingseiten, deren Geldbeutel man schlitzen muss.

Dazu lassen Sie mich bitte ein Wort (es wird verhallen, aber das macht mir nicht viel aus) an die Branche richten:

Nehmen Sie endlich den Partnersuchenden als Kunden so ernst, wie sie ihm raten, die Partnersuche ernst zu nehmen

Was bedeutet dies für die Partnersuchenden?

Was ich Ihnen als partnersuchender Frau, als partnersuchendem Mann oder auch als „Single mit Beziehungswunsch“ (wie immer Sie sich nennen) nur raten kann, ist dies: Kaum eine Beziehungssuche birgt so viele Gefahren wie die „offenen Modelle“, die die meisten Billigbetreiber anbieten – vom ausgeforscht werden bis zum Scamming, von Fakes bis zur SMS- und Telefonabzocke. Das bedeutet nun nicht, dass alle Seiten so wären, und es bedeutet auch nicht, dass bezahlte Seiten dies immer vermeiden können. Aber wer mit knappen Mitteln arbeiten muss (und das müssen die Kostenlos-Betreiber in Deutschland alle) wird immer danach schielen, wo er noch Nebeneinnahmen erreichen kann. Nun, und da gibt es Wege, die ich Ihnen hier im Detail gar nicht verraten möchte, aber so viel kann ich schon sagen: Ihre E-Mail-Adresse ist mit Ihren Präferenzen für bestimmte Geschmacksrichtungen natürlich ein begehrter Faktor im Marketing – und je mehr Sie von sich offenbaren, umso wertvoller wird sie für manche Leute.

Der Zusammenbruch? Wenn überhaupt etwas zusammenbricht, dann das Geschäft derjenigen Marktteilnehmer, die nichts bieten, aber viel herumtönen. – und vielleicht bringt die angebliche Krise ja noch etwas hervor: sinnvolle neue Ideen und etwas mehr Kundennähe.

Bild: Foto © 2010 by Liebesverlag.de – Künstler unbekannt. Location: „Kleiner Olymp“, Bremen, Germany.

Wenn Sie absolut mehr lesen wollen, was die Lobhudler über Freie Dating Seiten schreiben, können Sie im Link gleich weiterlesen -in englischer Sprache und absolut leeres Stroh.

2 Antworten auf Der Zusammenbruch der Dating-Branche – schon 2011?

  1. Daniel sagt:

    Sehe auch nicht ein warum man für Singlebörsen Geld zahlen muss wo andere kostenlose das Gleiche bieten. Überall kann es schwarze Schafe geben warum also Geld dafür zahlen?

    • Lieber Herr „Daniel“,

      als Webseitenbetreiber wissen Sie mit Sicherheit, dass Ihr Provider Geld sehen will und nicht gute Worte. Es ist nun einmal so, dass man für gute Arbeit auch gutes Geld verlangen kann und auch verlangen soll. Ich halte Sie nicht für so blauäugig, nicht zu wissen, wie „kostenlose“ Webseiten Ihre Geld verdienen. Finden Sie nicht etwas lächerlich, dann solche Antworten zu veröffentlichen?

      Ihr

      Gebhard Roese

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