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Der Zuckerpapi oder Wann beginnt eigentlich Prostitution?

Nerve hat ein altes Erotikthema neu aufgemacht: Sind Sie grundsätzlich niemals für Geld zu haben, war es nie genug Geld oder muss nur die Definition für Sie geändert werden, zum Beispiel von „ich nehme Geld von ihm“ in: „ich lasse mich von ihm sponsern“? Nerve geht gleich etwas frecher damit um und fragt die Leserinnen: „Na, würdest du es tun“? Die Frage geht übrigens auch an die Leser – und wer ganz genau hinsieht, wird bald bemerken, dass nicht nur Frauen gefragt werden – auch Männer sind als „Zuckerjungs“ im Geschäft – und zwar bei beiden Geschlechtern.

Spricht man mit Frauen im Alltag, so sind sie schnell mit „niemals“ bei der Hand – und sie haben gute Argumente dafür: Der Ekel davor, sich jedem Mann beliebig hinzugeben, steht an erster Stelle der Argumente dagegen. Dann folgen Gesundheitsrisiken, körperlicher Verfall, Schwächung des sozialen Ansehens und Angst vor der Gefahr. Dennoch schielen viele Frauen auf „Affären“, in denen ein paar finanzielle Zuwendungen einfach dazugehören: Teure Urlaube zum Beispiel, bei denen der Mann die komplette Rechnung übernimmt und auch noch ein wenig Taschengeld drauf legt.

Frauen, die weniger Berührungsängste mit finanziellen Zuwendungen haben, denken hingegen zumeist so: Wird das Geld unmittelbar für eine sexuelle Dienstleistung bezahlt, dann ist es Prostitution. Wird Geld (und zwar viel mehr Geld) aber als Beitrag zu einer unabhängigen und sorgenfreien Lebensführung gezahlt, dann empfinden Frauen das Szenario oft nicht mehr als Prostitution – sie sagen dann einfach, sie hätten „einen Freund“, wie alle anderen auch. Wenn Sie „nett zu ihrem Freund sind“, wie sie das nennen, hat dies für sie offenbar keinen Bezug mehr zum Geldfluss

In welcher Art und Weise man die Geldgaben umdefiniert, habe ich in Südafrika feststellen können: Die dortigen Gelegenheitshuren machen von vornherein klar, dass sie kein Geld nehmen würden, sondern nur aus Liebe mit Männern schlafen. Allerdings sagen sie einem dann auch recht bald, wie teuer das Leben ist und dass sie selbstverständlich einen kleinen Beitrag zum Lebensunterhalt erwarten – so zwischen 100 und 200 Euro die Nacht.

Prostitution? Davon ist niemals die Rede, Man bekommt mit der Restaurantrechnung beispielsweise ein Kärtchen: „Ich hab unser Gespräch sehr genossen -. wenn du ein Rendezvous mit mir willst, ruf nach 23 Uhr an“. Bei einer Flasche Champagner kommen Sie sich näher – und erst dann kommt der kleine Spruch: „Du, ich muss ich noch um etwas bitten – hier in Afrika ist das Leben sehr teuer, weißt du …“

Zum begriff der Prostititution lesen Sie bitte bei lechzen.de nach.

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