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Diese Woche in Dating – Woche 5 / 2009

Dümmliche Annahmen beschäftigten uns diese Woche mehr als alles andere. Der Untergang der Heiratsvermittler, die Sicherheit beim Dating, das „Gleich-und-Gleich-Prinzip“, die „Stecknadel im Hauhaufen“, die Kategorien der US-Amerikanerin Fisher – alles fällt in die gleiche Kategorie: Annahmen, Behauptungen, Legenden.

Zuerst wollte mir jemand verklickern, dass kleine Singlebörsen die Partner sozusagen auf dem Präsentierteller angerichtet servieren – oder mit anderen Worten: wie die Nadel im Nadelkissen. Eigentlich sollte man auf solchen Blödsinn gar nicht eingehen – aber es gibt ja immer Leute, die es glauben, also lesen Sie meinen Artikel dazu, wenn Sie mögen. Da ich schon mal bei den ständig wiederholten Behauptungen war, habe ich auch noch der „Gleich-und-Gleich-Fraktion“ den Kopf gewaschen: Sie nutzt in unzulässiger Weise eine Volksweisheit aus, um wichtigtuerisch Recht zu bekommen. Ich will hier eigentlich nicht jede Woche sagen, dass die US-amerikanischen Vereinfacher in Deutschland nicht sehr gerne gesehen sind – aber wenn Frau Fisher mir jede Woche unter die Nase gerieben wird, dann muss ihr auch jede Woche widersprochen werden. Könnte die einschlägige Singlebörse nicht mal so etwas wie ein europäisches Konzept entwickeln? Ich finde: Wer in Europa Geschäfte mit Endkunden machen will, muss sich den Europäern anpassen – nicht umgekehrt.

Ach ja – die Heiratsvermittler. Der Branche glaubt offenbar immer noch, das Internet als schuldigen für ihren Niedergang ausgemacht zu haben – und das ist völliger Unsinn. Die Wahrheit lesen Sie in der Liebepur – wo sonst?

Als arme Opfer stellen sich in den USA gegenwärtig ein paar Damen hin, die arbeitslose Banker als Liebhaber, Freunde, Ehemänner oder Ex-Ehemänner haben – da weine ich doch eine Krokodilsträne für den PR-Gag.

Apropos Opfer: Ich kann das dumme Geschwätz nicht mehr hören, dass Frauen sich ganz besonders schützen müssen, weil Männer die bösen Feinde verkörpern könnten. Der viel beschworene Frauenschutz: „Nie ein persönliches Detail preisgeben“ wirkt nämlich sowohl für die Ängstlichen wie für Verbrecherinnen – nur für die Massen hat er gar keine Bedeutung. Dennoch: Auch ich gebe Tipps – aber vielleicht andere, als diejenigen, die Sie erwartet hätten.

Übrigens kann vielen Frauen das Spiel mit Männern – auch ohne kriminelle Absichten – gar nicht heiß genug werden. Ich kann nur hoffen, dass die Damen wenigstens Kondome dabei haben, wenn sie sich an einsamen Orten ihren Lovern preisgeben.

Wie die Tendenz diese Woche war? Alle am Geschäft beteiligten machten richtig zufrieden Gesichter: Der Euro rollt in die Kassen der Singlebörsen und Onlinevermittler – fragt sich nur, wann die Vermittlungsprämien mal die 150-Euro-Grenze übersteigen: Letzte Woche soll eine namhafte deutsche Online-Vermittlungsagentur zeitweilig Prämien von 143,00 Euro ausgelobt haben.

Die FTD bringt übrigens eine Erfolgsgeschichte – die des Dating Cafés. Sollte man lesen, weil sie wirklich sehr aufschlussreich ist.

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