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Auch Grafen wollen nicht mit jeder schlafen

170.000 Euro reicher ist nun jeder von ihnen- da dürfte nach Abzug der Spesen noch ein hübsches Sümmchen übrig bleiben, um die eine oder andere Flasche Champagner mit den Freunden oder wem-auch-immer zu vernuckeln.

Gemeint sind vier Herren, die sich alle mit einem „von“ schmücken und von denen wenigstens drei wirklich blaublütig sind und immerhin einer tatsächlich ein Graf ist – und die mal jungenhaft, mal verkrampft versuchten, einen Liebhaber zu imitieren. Doch wie´s so ist – auch Grafen wollen nicht mit jeder schlafen.

Immerhin – der Frommste unter allen, der Gutsherr zu Düttebül, Benedikt von Hobe, entledigte sich seiner völlig deplatzierten Kandidatin immerhin mit einem höflichen „Nein, danke“ – denn gleich, ob es nun so im Drehbuch stand oder nicht – die ganze Affäre wäre unter normalen Umständen verschwendete Zeit gewesen – aber wie schon gesagt, man tat es ja nicht umsonst, sondern nur vergeblich.

Die Regie wollte uns auch glaubhaft machen, dass es überhaupt den leisesten Funken einer Zuneigung zwischen Michael von Miller und einer Dame gegeben hätte, die erstens viel zu jung und zweiten völlig ungeeignet für den Junggesellen war – und dessen Verhalten wie auch sein Gesichtsausdruck stets signalisierte, dass ihm die Dame nun wirklich völlig wurscht war – was im Übrigen kaum verwundert, denn sie hätte auch anderwärts kaum einen besseren Eindruck hinterlassen.

Auch das dritte der Sat’schen Märchen ging nicht in Erfüllung – ein Hamburger Kaufmann von Stand, ob adelig oder nicht, sucht seine Braut anderwärts als über das Fernsehen – zumal, weil er sowohl entnervt als auch gelangweilt war von dem, was diese Frau zu bieten hatte – langweilen kann man sich alleine bei Weitem besser als zu zweit.

Bleibt noch der Herr Graf selbst – der lausbubenhafte Initiator der Sendung, der es sogar mit einem affektierten, ständig aus der Rolle fallenden Modell aushielt und dabei noch – wenngleich mühsam – die Contenance bewahrte. Immerhin sah man ihm als Einzigen mit einem wirklich frischen, natürlichen Lächeln bei einem Folgetreffen auf „seine“ Bundeswehrärztin zugehen.
Wie sagte das Großmütterlein doch immer zum Ende der Märchenstunde? Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute glücklich und in Frieden und denken gerne an die schöne Zeit, als sie mal im Fernsehen waren.

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