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Zufällig ans eigene Geschlecht kommen?

101 fragen zur liebe

101 Fragen – die Sie niemals stellen würden – und auf die ich dennoch antworte. Frage Nummer 006: „Kann man zufällig mit jemandem homosexuelle Begegnungen haben?

Diese Frage wird viel häufiger gestellt, als Sie denken – allerdings flüsternd –und sie hat für Frauen offenbar eine ganz andere Bedeutung als für Männer. Also: Wie kommt man „zufällig“ ins Bett eines Partners, der das gleiche Geschlecht hat, ohne homosexuell zu sein?

Da muss ich erst einmal etwas für die Unbeleckten erklären: „Homosexuell „ist nicht für Männer reserviert. Der Begriff sagt nur aus, dass man dem gleichen Geschlecht („Homo“ wie in „homogen“) zugeneigt ist.

Nun, zwei Dinge gehören dazu: Bi-Neugierde (auch so ein Wort, das niemand wirklich kennt) muss sein – sonst geht es gar nicht. Weitere Zutaten: eine passende Verführerin oder ein Verführer und eine Gelegenheit.

Insbesondere Verführerinnen nutzen die Gelegenheit: Der Trost, den die Freundin bekommt, weil sie mal wieder ein böser Macker verlassen hat, wird schnell in Körpernähe gewandelt, die Körpernähe in Lustgenuss. Dass es in Internaten leicht ist, lüsterne Frauen lesbisch zu verführen, wissen wir aus der Literatur – doch machen Männer da keine Ausnahme. Wo ein männlicher Verführer auf einen Jüngling trifft, beherrscht hingegen die Neugierde das Geschehen –wenn nicht gar der Alkohol und ein paar Filmchen. Warum sich Männer mindestens passiv immer wieder anbieten, erkläre ich Ihnen, falls Sie danach fragen.

Man kommt also nicht „zufällig“ ans eigene Geschlecht, wenn man es nicht wirklich will – von Zwangssituationen (Gefängnisse) einmal abgesehen. Ob man es beibehält, „ein bisschen bi“ zu sein, hängt davon ab, wie stark man es genießt – und natürlich, wie viele Gelegenheiten sich bieten, die gesellschaftlich noch akzeptabel sind.

Noch Fragen? Bitte schön!

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