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Tacheles: Wissenschaft ohne Alltagsverstand

Wir erleben es als Datingexperten so oft: Irgendetwas ist wissenschaftlich „richtig“ – in der Praxis aber Blödsinn. Manchmal liegt es daran, dass Wissenschaftler und Institute durchaus einmal für ihre Auftraggeber „Fünfe gerade sein“ lassen, sprich: In ihrem Sinne forschen. Dann aber kommt es auch vor, dass die Wissenschaftler selber ihr Alltagswissen abschalten, um Forschungswissen zu erhalten, das mit der Realität nur sehr bedingt etwas zu tun hat.

Demnach haben „Wissenschaftler“ also längst herausgefunden, dass Online-Dating nicht gut für uns alle ist, weil es dem „Shopping“ von Personen gleicht. (Was andererseits zeigt, welch Geistes Kind Forscher sind, aber das wollen sie nicht hören).

Schon das „Auswählen“, so hören wir erstaunt, sei nicht gut – dabei würden dann nur die Superfrauen und Supermänner unserer Ideale gewählt – meinen die Wissenschaftler und haben dabei ihre Laborbedingungen im Auge. Denn was tun wir alle praktisch? Wir wählen nach Geschlecht, Alter, Bildung und Wohnumkreis – und erst dann nach persönlichen Präferenzen anderer Art. Vielleicht sollten wir den Damen und Herren „Wissenschaftlern“ mal sagen, wie wenig Auswahl dabei verbleibt?

Tacheles? Nun bitte: Online-Dating ist kein Vergnügen (Original-Auszug unten), sagt die Studie Nummer eins – verglichen mit (halten sie sich fest) Filme angucken, zum Beispiel. Warum? Weil der Aufwand nicht mit genügend Dates belohnt wird. Ja, dann wäre da noch Studie 2 – die will uns sagen, dass selbst erfolgreiche Kontakte am Ende zu Enttäuschungen führen. Ja, so etwas – auf sechst durchschnittliche Dates gibt es eben ein Klassedate.

Nun aber kommt der Clou für Sie: Sie können das alles ändern – durch „Virtuelles Dating“, in vulgo durch Cam-Chats.

Na, hört ihr die Glocken läuten – da lassen doch die neuen Speed-Dating Seiten grüßen, nicht wahr?

Tacheles? Wenn sie mich fragen – ich kann auf die „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse solcher Art sch .. nötigenfalls verzichten und nehme lieber eine Real-Enttäuschung in Kauf, statt nur noch vor dem Computer zu sitzen. Oder sagen wir besser: So habe ich es damals gemacht – und ich bin nicht enttäuscht worden.

Original-Auszug:

Study 1 demonstrated that people do not enjoy their online dating experiences – compared with offline dating, or even watching movies – in part because the time and effort invested in earching is not rewarded with a sufficient number of dates. Study 2 showed that even those searches and emails that do result in dates fail to live up to expectations. In Study 3, we introduced an intervention designed to improve the online dating experience, Virtual Dates, which simulated real first dates by allowing people to interact in real time.

Via: Online Personal Wach – bitte lesen Sie auch den Kommentar von Fernando Ardenghi.

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