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Verräterisch im Netz – deine Spuren

Manches im Netz soll man ja sehen – XING zum Beispiel. Jeder will, dass sein Business-Profil ganz oben steht – und das ist auch gut so. Doch schon bei den vielen anderen Web-Kommunen ist die Frage, ob man überhaupt irgendwie in die Welt will – schon gar nicht mit seinem guten Namen.

Dass man auch auf andere Weise Rückschlüsse auf die Identítät ziehen kann, beweist ein Artikel im „Großen Single-Börsen-Vergleich“ zum Thema „Sicherheit bei Partnerbörsen“. Es ist nämlich üblich geworden, dass Personalchefs mal ein bisschen nachhaken, welche Persönlichkeit die Dame Bewerberin oder der Herr Bewerber hinter seiner Fassade verbirgt. Und ob Personalchefin oder Personalchef: Neben den beruflichen Aspekten bei denen gelegentlich absolute Seriosität und Integrität im Vordergrund stehen, spielen auch persönliche Abneigungen und Lebenseinstellungen der Chefs eine Rolle. Dazu kommt: Menschen mit speziellen Neigungen, die öffentlich bekannt werden, sind manchmal auch erpressbar – und das öffnet Firmenspionen und Kreditbetrügern Tür und Tor – denn was die Personalchefin sich ergoogeln kann, steht auch einem Erpresser offen.Nun ist die seriöse Partnersuche im Internet sicherlich kein Grund, eine Person nicht einzustellen – aber viele Menschen suchen eben nicht seriös, oder sie nehmen ihren Nick für viele Portale – und darunter sind auch immer einige, die es mit der Sicherheit nie so genau nehmen. Besonders einige Web 2.0-Anwendungen werden verdächtigt, recht freizügig Daten im Internet zu verbreiten.

Der eigentliche Feind aber ist man sich selbst: Besäufnisse, Orgien und BDSM-Aktivitäten gehören ebenso wenig ins Netz wie intime Details über das Privatleben. Besonders junge Leute fügen sich dabei erhebliche Schäden zu: Sie sind meist irreparabel. Ich selbst habe vor einiger Zeit eine Geschichte über eine junge Frau geschrieben, die alles daran setzte, ein Fotomodell zu werden – da bleiben Nacktfotos nicht aus – und wenn diese dann gar noch in einem großen Herrenmagazin veröffentlich werden, dann kommt auch der Name in die Presse. So weit, so gut – nur will die Dame heute mit ihrem damaligen Karrierewunsch nichts mehr zu tun haben und führt eine Kampagne, ihre Internetspuren zu tilgen.

So schlimm muss es natürlich nicht immer kommen – doch die Spur zu einem Menschen ist meist leichter zurückzuverfolgen, als einem lieb ist. Neben den Leuten, die sich im Web 2.0 herumtreiben, sind übriges Blog-Kommentatoren und Forenbesucher gefährdet – hier werden häufig schnell und unvorsichtig Namen gewählt, die auf die wahre Identität verweisen. Leider hat die ganze Sache einen anderen Haken, auf den man kaum Einfluss hat: Betrüger versuchen immer wieder, mit gefälschten, vertrauenswürdigen Nicks Eindruck zu schinden – und so kann auch in Misskredit geraten, wer eine weiße Weste hat.

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