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Die Woche – Chancen und Emanzipation

Chancen gibt es jeden Tag. Die Schwierigkeit besteht darin, sie zu erkennen. Im Deutschen müssen wir ein wenig umdenken lernen: Es geht nicht darum „DIE“ Chance zu ergreifen, sondern EINE Chance. Bei Verabredungen („Dates“) wird dies besonders deutlich: die Chancen sitzen sozusagen vor uns, und wenngleich diese(r) oder jene(r) uns nicht zusagt, ist doch jede Begegnung eine Chance.

Chancen wahrnehmen, nicht ignorieren

Ich schreibe darüber i meinem Artikel: „Nehmt doch bitte euer Chancen wahr.“ Das Gegenteil von „Chancen wahrnehmen“ wäre „Chancen ignorieren“ – was auf Dates bezogen heiße, die Partner(innen) antanzen zu lassen, als würde man sich durch Filme zappen. Ich kann das auch so sagen: Chancen wahrzunehmen heißt, den anderen zu sehen. Chancen zu ignorieren heißt, nur sich selbst zu sehen. Diejenigen, die es betrifft, sollten die Ohren spitzen: Ihre Chancen stehen „gut“, im Alter einsam zu sein.

Emanzipation ist ganz normal – aber nicht für alle

Emanzipation, genau genommen Frauenemanzipation, ist zwar „ganz normal“ und überaus wünschenswert – aber die Sache hat einen kulturellen Haken. Zwar mag sich die einzelne Frau wandeln, wozu sie will, aber die kulturelle Tradition wandelt sich nicht so schnell – sie lauert träge im Hintergrund. Und so kommt es, dass wir immer wieder Frauen in mittleren Jahren treffen, in deren Brüsten zwei Seelen wohnen: die emanzipierte Frau und die traditionell-bürgerliche Frau, die umworben werden will. Das Geheimnis: Das funktioniert sogar, wenn du mit deinen „zwei Seelen“ umgehen kannst und sie nicht wechselst wie die T-Shirts.

Neues Denken, neues (sichtbares) Empfinden und neue Selbstdarstellungen sind nötig. Es lohnt sich wirklich, darüber nachzudenken. Selbstverständlich auch für Männer.
Im zweiten Artikel zum Thema befasse ich mich ebenfalls mit den Folgen der Emanzipation – und zwar im Rahmen der Frage: Warum ist Partnersuche eigentlich schwieriger geworden?“ Dabei spielt die emotionale und gelebte Emanzipation eine gewisse Rolle – aber sicherlich nicht die Hauptrolle. Genau erkläre ich das in meinem Artikel. Man kann es auch so sagen: Zwar beeinflussen sich das Sein und das Bewusstsein in einem kybernetischen Kreissystem, aber wirklich entscheidend ist, wie stark die wirtschaftliche Situation der Frauen in einer Gesellschaftsordnung ist.

Die Hauptgründe für all die Schwierigkeiten, denen Frauen und Männer heute bei der Partnersuche ausgesetzt sind, liegen freilich woanders: Die Jugend verdaddelt ihre beste Zeit zur Partnersuche mit Smartphone-Spielchen, auch „Dating-Apps“ genannt. Und Grund zwei ist die krankhafte Suche nach dem „Besten vom Besten“, die dann im Rückbezug zur Selbstoptimierung der Marktteilnehmer führt. Es kann niemanden freuen, außer den Leuten, die sich damit goldene Nasen verdienen.

Ich wünsche euch auch diese Woche gute und erfolgreiche Dates. Der Erste Mai naht und damit beginnt traditionell die Partnersuche der jungen und junggebliebenen Menschen von (mindestens) 18 bis 68. Es gibt also Chancen im Überfluss.

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