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Die Woche: Gedanken putzen, X-Mas ONS und viel Sinnvolles

Ich war auf Reisen … und es wird Weihnachten. Beide Ereignisse waren (einzeln und in Kombination) der Grund dafür, dass ich mich ein wenig zurückgehalten habe.

Ja, Weihnachten … schon wieder Weihnachten. Sogar meine Lieblings-Jazzsender spielen Xmas-Schnulzen. Die ehemals eifrigen Blogger(innen) tun das, wozu sie gerade noch imstande sind – das Jahr wiederkauen. Und doch gibt es ein paar Lichtblicke (auch für Singles).

Guter Rat ist billig

Zunächst mal fand ich 20 Punkte zur Partnersuche, die alle stimmen. Normalerweise sind neun von zehn Tipps Bullshit, sodass ich der Autorin wirklich dankbar bin, mal ungeschminkt die Wahrheit zu sagen.

X-Mas – besinnen geht, ONS geht auch

Übrigens – nehmen Sie sich in acht vor Blitzbegegnungen kurz vor Weihnachten oder an den Weihnachtstagen. Mich hat wirklich mal eine Frau gebeten, sie am 24. Dezember am Basler Bahnhof zu treffen, nachdem sie ihre Weihnachtseinkäufe erledigt hatte. So etwas tut nur ein typischer „Weihnachtsmann“. Wenn schon, dann klare Verhältnisse: Wer mit jemandem am sogenannten „Heiligabend“ in den ersten Weihnachtstag hineinschlafen will, soll’s deutlich sagen. Kann auch nett sein.

Datingmarkt – Unsicherheitsfaktor Frau?

Reden wir noch mal ein bisschen von Frauen: Sie sind derzeit der Unsicherheitsfaktor Nummer eins auf dem Datingmarkt – und dies schon seit langer Zeit. Leider bestätigen sie dabei die Vorurteile, Goldgräberinnen zu sein und sich selbst dabei noch zu überschätzen. Nein, SIE sicher nicht … jedenfalls dann nicht, wenn sie im Jahr weniger als 24 Dates hatten und dabei nicht alle Kerle „irgendwie Scheiße“ fanden.

Da ich vorhabe, nicht mehr so viel über die Frauen auf Partnersuche zu schreiben, weil diejenigen, die’s betrifft, ohnehin keinen Rat annehmen, hier mein vorläufig letzter Beitrag zum Thema: Frauen sind nicht wertvoller als Männer, sondern gleichwertig.

Männer: Holen wir uns die Definitionsmacht zurück

Womit ich beim Thema wäre: Was Frauenverbände, Frauenzeitschriften und professionelle akademische wie journalistische Beeinflusser über Männer sagen, muss dringend „geputzt“ werden. Mit anderen Worten: Frauen nutzen ihr enorme Medienmacht in offiziellen wie sozialen Medien inzwischen in einem Maße, das mir unerträglich erscheint. Und Männer? Sie zensieren ihre Worte im Vorgriff darauf, ja nicht angegriffen zu werden. Tja, Männer … in bisschen mehr Mut von den Klugen unter euch, ein bisschen Zurückhaltung bei den Laberdödeln, dann sollten wir eigentlich mehr positive öffentliche Beachtung bekommen.

Online-Dating und Zukunft – Experten sind überfordert

Wie unsicher sich die ansonsten lautstarke Branche des Online-Datings inzwischen ist, zeigt sich an ihren Prognosen: Man hat keinerlei Ideen, aber man plappert gerne die Sprüche nach, die jetzt von Softwareunternehmen kommen, die mal ordentlich Kohle machen wollen. Dazu gehören „Virtuelle Realitäten“, in denen Singles sich treffen sollen, und selbstverständlich auch die „Künstliche Intelligenz“, die bald den richtigsten alle richtigen Partner auswählt – falls das Dating-Unternehmen jede Menge Knete dafür abdrückt. Mal ehrlich: Ich habe schon manchen Bullshit gelesen, aber noch nicht so viel auf einem Haufen. Mit Ihnen als „User“ („Kunde/Kundin“ ist mir lieber) hat das wenig zu tun, weil Sie ja jetzt, also 2018 oder 2019 suchen, bitte: Suchen sie dort, wo viele Menschen fröhlich und zugleich ernsthaft suchen, und behalten Sie ihren Humor, auch wenn’s mal scher fällt. Das hilft – und etwas anderes kaum.

Und der Rest …

Nun – es gibt auch humorvolle Aspekte. Etwa wenn behauptet wird, in Schweden gäbe es fünf Arten, „Ja“ zu sagen, von denen vier ein höfliches Nein bedeuten würden. Die Diskussion um „Ja“ und „Nein“ ist auch so eine Farce. Klar ist ein deutliches „Nein“ oder „Ich will nicht“ wirklich „Nein“. Aber s gibt viele Arten, „Ja“ zu sagen, die heißen: „Na ja, wenn du unbedingt drauf bestehst.“

Freunde – haltet die Ohren steif. Macht weiterhin Online-Dating, aber guckt auch mal in den Alltag. Sucht euch jemanden, mit dem ihr gerne zusammen seid – dann passte er auch. Und lasst euch – trotz allem – Silvester einladen. Kann sein, dass der Partner, mit dem ihr am nächsten Morgen aufwacht, eure nächste Beziehung wird. Ist schon passiert, echt.

Ich verabschiede mich mal über die „ersten“ Feiertage. Kann natürlich sein, dass ich doch noch mal „hineinrufe“. Ihnen wie immer nur das Beste, was Lebensfreude, Lust udn Gesundheit betrifft.

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