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Die Woche: Fakes und Erfolge gegen den Zeitgeist

Fake News, Fakes auf Dating-Seiten, ja, Datingseiten, die ganz auf Fakes aufgebaut sind? Wo sind wir eigentlich? In einer Welt, in der man „alles dürfen darf?“ Es mag ja hingehen, wenn Russen Fake-Portäts per E-Mail verschicken, aber wenn eine Webseite junge Männer mit dem Versprechen anlockt, ganz „easy“ Sex-Dates haben zu können, die es gar nicht gibt, dann hört der Spaß auf. Wie gut, dass es in Deutschland jetzt wenigsten einen Wachhund gibt, der laut Alarm schlägt. Ganze 187 Dating-Portale haben die Leute von „Marktwächter“ gefunden, die mit Fake-Profilen arbeiten – und die Betreiber schämen sich nicht einmal, das zu tun, sondern erklären dies in ihren AGB zum Geschäftsprinzip.

Sackgasse Selbstoptimierung – jedenfalls bei Dates

Die Masche des Zeitgeistes heißt: Selbstoptimierung. Heißt: Man sucht sich ein paar Eigenschaften, die besonders gut in die Zeit passen, (gesund leben, fit sein, schön sein) aber auch solche, die das Einkommen optimieren sollen oder eben die Partnersuche. Ich sag Ihnen klar: Lassen Sie die Finger davon. Sie bekommen aber auch nicht ein einziges Date mehr, wenn Sie „perfekt“ sind – allerdings könnte es sein, dass die Zahl ihrer ONS ansteigt, wenn Sie darüber hinaus noch manipulativ vorgehen. Aber auf Männer und Frauen, die so vorgehen, sollten sie sch… möglichst verzichten. Sie können allerdings Ihre wirklich guten Eigenschaften dun Fähigkeiten ausbauen – aber das hat nichts mit „Selbstoptimierung“ zu tun, sondern damit, sich auf wesentliche Eigenschaften und Fähigkeiten zu konzentrieren, die Ihnen nützen.

Jagdverhalten und Beuteschema – erfolgreiche Frauen schweigen, erfolglose lamentieren

Ein paar Worte über das „Beuteschema“ von Frauen gefällig? Merkwürdigerweise redet keine Frau, deren „Jagdverhalten“ erfolgreich ist, von Ihrem erfolgreichen „Beuteschema“, aber Psychologen (und Menschen, die sich dafür halten) tun es. Das „Beuteschema“ und wie frau davon loskommt, war jüngst das Thema eines Blogs. Natürlich begrüße ich die Idee, Frauen zu helfen, die mit ihrem „Beuteschema“ scheitern. Aber um das zu ändern, muss „frau“ erst einmal den eigenen „Marktwert“ für Beziehungen feststellen, bevor man ihr (wie oft eigentlich noch?) die Illusion lässt, dass sie jeden haben kann, den sie sich wünscht.

Simpler Rat gegen den Zeitgeist

Ich habe einige (sehr wenige) Eigenschaften aufgeschrieben, die Frauen und Männer mitbringen sollten, um am Partnermarkt erfolgreich zu sein. Keine davon hat etwas mit dem „Zeitgeist“ zu tun – alles ist sehr simpel.

Und ja, ich habe inzwischen sehr genau hingelesen, was der Singlebörsen-Vergleich über die Erfolgschancen beim Online-Dating sagt. Und dazu habe ich noch versucht, dies in eine Relation zu den Menschen zu setzen, die Hybrid suchen oder gar keine Singlebörse benutzen. Meine These: Die Möglichkeit, bei durchschnittlichen Grundbedingungen (Alter, Standort, Persönlichkeit, Zukunftsaussichten) innerhalb eines Jahres eine Partnerin oder einen Partner zu finden, liegt bei mindestens 12 Prozent – das ist eine überaus zurückhaltende Prognose. Bei Mitgliedschaft in einer Singlebörse oder eine Online-Partervermittlung sollte sich diese Werte mindestens verdoppeln, sonst hat die Mitgliedschaft wenig Sinn. Bei der Online-Partervermittlung PARSHIP lag sie übrigens nach den Angaben des Singlebörsen-Vergleichs bei gegen 35 Prozent. Und um niemanden zu erschrecken: Bei durchschnittlichen Chancen und mit etwas Mühe dürfte sich diese Quote für Sie selbst durchaus auf gegen 50 – 60 Prozent steigern lassen. Die einfachste Formel dafür lautet: Rauf mit der Entfernung, runter mit den Wünschen und Vorstellungen.

Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Woche – selbst wenn kein Frühling zu sehen ist. Denn schon bald grüßt St. Valentin, und es ist nie falsch, in den Startlöchern zu sitzen, wenn ab Mitte März die Luft nach Liebe duftet.

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