Wer schreibt für liebepur?

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  • Ina Yanga (208)
    Ich greife die heißesten Eisen in Dating, Partnerschaft und Sex auf.
     
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Die Woche: ja – JETZT Partner suchen, Dreier für Frauen und Gedöns

DDas neue Jahr begann eigentlich ganz gut. Und damit es für Sie ein erfolgreiches Jahr wird, gibt’s nur eines: Liebe Pur lesen, unseren Rat befolgen und weder inkompetenten Beratern noch kompetenten Lockvögeln auf den Leim zu gehen.

Datingjahr 2016 – so schlecht nun auch wieder nicht

Dating war angeblich 2016 schlecht und wird auch 2017 nicht besser. Kurz: Der Frust sitzt tief. Das allerdings sagen die oberflächlichen Amis, die Angebotsseiten für Kühlschränke offenbar nach gleichen Kriterien bewerten wie Online-Dating-Seiten. Allerdings hat die Sache noch einen anderen Hintergrund: Wenn viele Menschen Online-Dating betreiben, dann fällt ein US-Heiligtum in sich zusammen. Es ist die Dating-Kultur, die nie eine Kultur war, sondern ein Selbstvermarktungs-Mechanismus für Frauen, die mal ein schönes Häuschen mit Garten haben wollten. Also: das alles können Sie vergessen. Machen Sie sich ein eigenes Bild vom Online-Dating, indem Sie es einfach tun. Und dabei möglichst die Bilderbücher zum Wischen vernmeiden, es sei denn, sie hätten zu viel Zeit.

2017: Umlernen und JETZT den Partner finden

Sie wollen wissen, wie Sie 2017 Ihren Partner finden? Das ist sehr, sehr einfach, wenn sie Liebe Pur lesen. Und in der Tat sage ich Ihnen in dieser Ausgabe, wie es geht, indem ich fünf Irrtümer anprangere und Ihnen fünf Alternativen dazu nenne.

Es wird übrigens JETZT Zeit, an die Partnersuche zu denken. Wer seinen Partner bis zum April findet, kann sich mit ihm lustvoll in den Frühling hineinlieben. Das ist um ein Vielfaches besser als die krampfhafte Suche nach geeigneten Dates Anfang Januar. Und denken Sie daran: Wenn sie Verträge über lange Zeit abschließen, haben sie kaum einen Vorteil davon, weil Ihnen dann häufig Ihre Ziele entgleiten.

Lust zu dritt – Single-Frauen sind nach wie vor rar

Extrem dicke Backen hat dieser Tag eine App gemacht, mit der man sich Dreier zusammenpuzzeln kann. Soll unglaublich toll sein – aber halt: dass drei einander fremde Singles zum Vögeln zusammenkommen, ist eher unwahrscheinlich. Ich bin völlig beschämt, erst mal schlecht recherchiert zu haben, wie denn der „Stand der Dinge“ ist bei Dreiern ist. Aber das hatte mindestens einen Nutzen: Ich habe nochmals nachrecherchiert, und siehe da, liebe Freunde: Das Angebot an weiblichen „Dritten“ ist ungefähr so häufig wie der Anteil der Inuit im Kongo. Übrigens: Inuit sind das, was Sie (und ich) besser als Eskimos kennen.

Presse und Homosexualität

Die Presse bringt zwar nicht unbedingt Fake News, manipuliert aber Zahlen und Daten nach Gutdünken: Beispiel Homosexualität. Die Akzeptanz ist enorm, aber der LGBT-Bewegung ist das (mal wieder) nicht genug, und die Presse greift es dann auch genauso auf. Schade – denn damit wird die Diskussion erneut angefacht, wie viel Homosexualität in den Medien präsent sein darf, soll oder muss. Und das wird vor allem wieder die homophoben Schwätzer auf den Plan rufen. Und noch etwas: Es schadet auch homosexuellen Eiferern nicht, ab und an einmal tolerant gegenüber Heteros zu sein.

Gedöns zum ablächeln, ärgern oder ignorieren

Singles wollen keinen ungewöhnlichen Sex, Paare schon. Fragt sich nur, was ungewöhnlich ist, denn Single-Männer lieben es natürlich, sich „einen Blasen“ zu lassen, für Etepetete-Frauen auch Fellatio genannt, und Single-Frauen lieben ihren Lustbeschleuniger aka Vibrator über alles. Womit wir lernen: Lustspielspielzeug und Oral gehört nicht zu ungewöhnlichem Sex, sondern ist ganz gewöhnlich. Männer werden es gerne hören – und Erotik-Versandhändler auch.

Ina hat in den USA einen Artikel gefunden, der sich damit beschäftigt, dass der Spaß das Beste am Dating ist. Sollte man mal den Deutschen sagen – und genau das hat sie getan.

Schon im vierten Jahrhundert wusste man, dass Tugend und Scham nicht nur positive, sondern durchaus auch negative Eigenschaften haben. Wäre schön, wenn das die Menschen im 21. Jahrhundert auch begreifen würden – Kirchengänger, Saubermänner und Etepetete-Frauen, zum Beispiel. Und natürlich auch Singles, die glauben, Online-Dating sei eine Übung zum Vorzeigen von Wohlanständigkeit.

Die Fuzzis vom Privatfernsehen wollen uns demnächst ein paar nackte Menschen zeigen, die dann irgendwie verkuppelt werden sollen. Nö, nicht auf einer Insel, sondern im Studio. Das ist definitiv billiger. Und dann können alle mal gucken, ob es ein paar hübsche Penisse oder Vaginen zu sehen gibt – man gönnt sich ja sonst nix, oder?

Ey, wie war das? Das erotische Paradies naht für lechzende Kerlchen, die scharf auf geile Miezen sind. Ich war so frei, mal die AGB eines Newcomers im Sex-Dating-Bereich zu lesen. Da wird das Paradies der Geilheit versprochen: geile SMS, erotische Dates und Live-Treffen mit Girls am Bildschirm. Falls die Hose schon spannen sollte: „Reale Treffen sind … nur mit realen Usern möglich.“ Vorausgesetzt, es gibt dort reale Exemplare mit Brüsten in der Datei.

Und noch: Unsere Leserinnen und Leser sind sehr ruhig geworden – es wäre doch so hübsch, wenn sie dann und wann mal kommentieren würden.

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