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Dem deutschen Osten gehen die Frauen aus

Wenn man einem Pressebericht glauben darf, dann gehen den deutschen Männern im Osten bald die Frauen aus: Angeblich soll dort in bestimmten Gebieten schon ein Männerüberschuss von 20 Prozent bei den 18- bis 29-Jährigen bestehen.

Der Grund soll in der bessern Qualifizierung der Frauen liegen: die bessere Schulbildung macht es ihnen angeblich möglich, in den Westen abzuwandern und die Ostmänner zurückzulassen.

Freilich könnte es auch sein, dass die Ostfrauen bei weitem anpassungsfähiger sind als die Ostmänner – und schlicht und ergreifend neben der eigenen Karriereaussicht auch noch die Chance auf einen besser verdienenden Partner im Westen wittern.

2 Antworten auf Dem deutschen Osten gehen die Frauen aus

  1. Das fatale an diesem Prozess ist, das er sich selbst verstärkt, dass es keinen stabilen Zustand gibt bevor nicht alle, die noch laufen können, die Flucht ergriffen haben.

    Schon heute ist der Männerüberschuss in manchen Gegenden Ostdeutschlands mit 25% höher als irgend sonst in Europa, selbst in den Polarregionen Finnlands und Norwegens ist der Frauenanteil höher. Was das für fatale Konsequenzen für die Sozialstruktur und die Milieuentwicklung hat, ist klar: dumpfer Radikalismus gedeiht, wo die „radikalen Verlierer“ (Enzensberger) die Mehrheit bilden.

    Die Politik dürfte dieser Entwicklung machtlos gegenüberstehen. Weder können lebensfrohe junge Frauen gezwungen oder überredet werden, in diesen Gegenden zu bleiben, noch kann man Unternehmer motivieren, hier zu investieren. Über kurz oder lang wird die Bevölkerung dort einfach wegsterben, denn Nachwuchs kann es auch kaum geben. Solange werden die verbleibenden Menschen am Tropf des Sozialstaates hängen, den sie vermutlich ablehnen und dessen radikalen Feinden von links oder rechts sie zur Wahl ihre Stimme geben.

    • Guten Morgen,

      ganz so schwarz-weiß sehe ich es nicht. Was mir auffällt, ist vor allem, dass es diesmal die Frauen sind, die sich zu den Quellen von Karriere und Eigentum bewegen – bisher waren es doch immer die Männer. (Auswanderung nach Amerika, polnische Kumpel im Ruhrgebiet, italienische Gastarbeiter). Wir haben es also ganz offensichtlich mit einem Kulturphänomen zu tun, das es zu beobachten gilt.

      Ihr

      Gebhard Roese

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