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Die Woche: Realitäten des Kennenlernens und schwimmende Katzen

Bisexuelle Menschen werden tatsächlich mit Argwohn betrachtet – sie sind eben so schrecklich ungewöhnlich. Sinnigerweise hat man sich daran gewöhnt, dass Homosexuelle „anders“ sind als Heterosexuelle, und die meisten von uns akzeptieren das. Doch Bisexualität verunsichert. Soweit, so gut – oder meinetwegen schlecht. Aber dass Bisexuelle bei der Partnersuche „diskriminiert“ würden, stimmt nun auch wieder nicht. Wer offenkundig „bi“ ist, hat es eben schwerer als andere. Wobei Frauen offenbar viel weniger Schwierigkeiten mit der eigenen Bisexualität haben als Männer.

Wie real sind unsere Realitäten?

Das interessanteste Thema dieser Woche: Welche Art des Kennenlernens ist eigentlich „realitätsnah“? Stellen Sie sich diese Frage auch? Sehen Sie, die Fragestellung beinhaltet eine Manipulation, nämlich die, dass wir alle darüber einig sind, was „die Realität des Kennenlernens“ ist. Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer: Jeder hat seine eigene „Realität“ – und in der Liebe weichen diese Sichtweisen besonders stark voneinander ab.

Im Dating-Profil mehr als ein Abziehbild sein

Ähnlich ist es übrigens mit dem sicherlich wohlmeinenden Rat „Klischees zu vermeiden“. Profile gleichen sich oft wie Abziehbilder – einerseits, weil sie vorstrukturiert wurden, andererseits, weil jeder von jedem abschreibt – und drittes aber auch, weil die meisten Singles Schwierigkeiten haben, sich selbst zu beschreiben. Dabei kommen dann eben Klischees heraus.

Wie viel Kohle wird Tinder einfahren?

In der Welt des Internets gibt es mehrere Ziele, doch offenkundig ist der schnell verdiente Dollar das Hauptziel der Applikationen, die wir mit „Dating“ in Verbindung bringen. Und so bewegt alle die Frage: Was lässt sich mit „Tinder“ verdienen? Ein Wirtschaftsmagazin rechnet damit, dass zwei bis drei Prozent der derzeitigen Benutzer die Kohle abdrücken werden, um weiterhin im siebten Tinder-Himmel mit unbegrenzten Möglichkeiten zu verbleiben.

Das Leben nicht einengen

Man kann alles werden, was man will – aber die Konsequenzen können hart sein. Was können wir für uns der Karriere der Billie Holiday entnehmen? Vor allem, dass wir nicht nur unsere offenkundigen Stärken nutzen können, sondern auch unsere Schwächen. Da ist in der Liebe im Übrigen nicht anders.

Oftmals engen wir unser Denken unnötig ein: Dies hat so zu sein, jenes sollte so sein. Ist es nicht so, trauen wir unseren Augen nicht. Und so stellen wir dann eben fest, dass manche Katzen gerne schwimmen und Frauen ein Vergnügen daran haben, Männer zu verführen.

Humor ist selten geworden im Dating-Geschäft – aber immerhin habe ich etwas gefunden. Nehmen wir mal an, Sie seien eine Single-Dame gegen 35, und sie würden zu einer Hochzeit eingeladen. Wenn Sie Geld haben, können sie sich einen Herrn als Begleiter mieten. Das verhindert die Frage, warum sie noch Single sind. Doch was machen Sie, wenn Tante Friede Ihren Begleiter fragt: „Wollt ihr noch Kinder?“

Apropos: Ich nehme an, Sie wissen, dass die Kinder nicht der Klapperstorch bringt. Aber reicht das aus, um ein ganzes Leben lang erfüllten Sex zu haben? Oder sollten wir mehr über Sex reden?

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