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Der Professor und die zufriedenen Singles
Ein Professor Hans-Werner Wahl will nach einer Meldung des Nachrichtenmagazins FOCUS festgestellt haben, dass die Singles „zum großen Teil zufrieden“ seien mit ihrer „Autonomie und ihrem sozialen Netzwerk“.
Wir staunen immer wieder, was Professoren zu festgestellt haben wollen und gucken dann mal auf die Partnersuchenden: Möglicherweise haben die Singles ja ein Janusgesicht: Den Soziologen erzählen sie, was für ein tolles Leben sie führen und wie sie ihre Autonomie genießen, wie viel Freunde sie haben und wie gut man in Frieden und mit Freuden alleine Eierkuchen essen kann – und nach innen brennen sie vor Sehnsucht, geben sich die körperliche Liebe selbst oder gehen Beziehungen aus sexueller Begierde und emotionaler Leere eine, derer sie sich später schämen.
Natürlich gibt es nicht “die Singles“. Aber ich habe noch kaum einen Single erlebt, der sich nicht heimlich nach Zärtlichkeit und Zuwendung sehnt. Für alles entschädigt der Trost des Auflagevibrators nun doch nicht.
Wir staunen immer wieder, was Professoren zu festgestellt haben wollen und gucken dann mal auf die Partnersuchenden: Möglicherweise haben die Singles ja ein Janusgesicht: Den Soziologen erzählen sie, was für ein tolles Leben sie führen und wie sie ihre Autonomie genießen, wie viel Freunde sie haben und wie gut man in Frieden und mit Freuden alleine Eierkuchen essen kann – und nach innen brennen sie vor Sehnsucht, geben sich die körperliche Liebe selbst oder gehen Beziehungen aus sexueller Begierde und emotionaler Leere eine, derer sie sich später schämen.
Natürlich gibt es nicht “die Singles“. Aber ich habe noch kaum einen Single erlebt, der sich nicht heimlich nach Zärtlichkeit und Zuwendung sehnt. Für alles entschädigt der Trost des Auflagevibrators nun doch nicht.
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Sexy Dessous zu Weihnachten schenken?

© 2008 by Julienne
Früher galt es mal als unschicklich, der neuen Geliebten Dessous zu kaufen. O-Ton 1960-er Jahre: „Die Männer erwarten dann doch nur, dass wir sie vor ihren Augen anziehen – und sehr schnell wieder ausziehen“. Oder „da fühlt man sich als Frau doch wie eine Hure“.
Inzwischen sind Dessous allerdings beliebte Weihnachtsgeschenke – und wenn sie wirklich Freude machen sollen, dann müssen sie vor allem passen. Trick 17: Keine BHs verschenken, sondern süße Hemdchen, Nachthemden und dergleichen – und ebenso schick wie gelegentlich frivol sind wunderschöne Morgenmäntel, auch Hausmäntel genannt. Wenn schon, dann aus sehr weichen Stoffen. Für die Liebe (der Frühling kommt bestimmt) empfehle ich Seide – und mit Helena von Julianne machen Sie bestimmt nichts falsch. Ich bekomme keinen Cent für diese Werbung – und Sie bekommen die Küsse – und viel, viel mehr. Übrigens kann man sich so etwas auch selbst kaufen und die verführerische Wirkung ausprobieren.
Gesehen bei: figleaves - gĂĽnstige Versandkosten auc nach Deutschland
Weihnachtskampagne 2008 bei Liebepur

Die Liebepur wirbt 2008 – und zwar mit dem Slogan „sei kein nackter weihnachtsengel – zieh etwas an“. Wir denken, dass diese Kampagne sehr gut zur Liebe passt – und da Sie ja nicht in Sack und Asche gehen wollen, auch wenn Sie Weihnachten vielleicht alleine feiern sollten, haben wir uns jede Menge Firmen ausgesucht, die ganz süße Dessous haben. Bleiben Sie dran - es lohnt sich.
Falls sie noch mitmachen wollen bei der Werbekampagne – bitte schön, Sie sind willkommen – aber Achtung:
FĂĽr diejenigen, die Weihnachten eher ein bisschen kuscheln wollen, haben wir im November und Dezember dann wieder zahllose Tipps, wie man vielleicht doch noch zum ultimativen Kuschelerlebnis kommt.
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Dating: Lehrstücke im Bett und anderwärts
Wer inzwischen genug hat von der einschlägigen, angeblich unterhaltsamen Zickenliteratur über das Dating sollte sich diesen Artikel von Heimo Schwilk in der WELT einmal ansehen – oder besser noch, ihn lesen.
Sicher, der Autor ĂĽbertreibt auch ein bisschen (schlieĂźlich will man Leser), aber er sagt auch viele Dinge, die nun einfach mal stimmen. Ich versuche mal, Ihnen zu interpretieren, was alles passieren kann:
Frauen entwerfen Klischees von sich
Die Profile der Frauen wirken oft klischeehaft und bieten kein Persönlichkeitsbild, sondern das Wunschbild, das die jeweilige Frau von sich selbst hat.
Das Blind Date - ein Gang in den Menschenzoo
Blind Dates können katastrophal sein – und durchaus aus unterschiedlichen Gründen. Ein Grund ist die fehlende Kommunikationskultur in Deutschland, ein anderer die übertriebene Selbstdarstellung vieler Frauen. Die erste Frau, die der Protagonist traf, war eine Zicke – und diese Gattung kann einem die Lust auf Blind Dates wirklich rauben. Dennoch muss man sich darüber klar sein: Jeder, der eine Partnerin (oder einen Partner) sucht, muss sich darauf gefasst machen, mit allem im Kontakt zu kommen, was der Menschenzoo bietet: Eigenbrötler(innen), Machos und Tussen, Sexbesessene (auch immer mehr Frauen), Alkoholiker(innen) und vor allem Selbstdarstellerinnen und Selbstdarstellern aller Art. Allerdings kann man die schlimmsten Erfahrungen solcher Art vermeiden, wenn man zwischen dem Flirt im Internet und dem blind Date ein längeres Telefonat einschiebt.
Betthäschen und Bettrammler
Wer noch die alten Heiratsannoncen kennt, wird wissen: Egal, wie edel die Motive waren, aus denen jemand suchte – wenn sich die Gelegenheit ergab, naschte man eben ein bisschen am Sex. Bereits damals suchte sich die Dame, die sich vor Ort keine Sexaffären leisten konnte, in überregionalen Zeitungen unter „Heiraten“ das nötige Männermaterial. Man darf sich also nicht wundern, wenn dies auch bei unsere modernen „Edelpartnervermittlern“ im Internet passiert. Manche Damen sind allerdings so von ihren Bettqualitäten überzeugt, dass sie meinen: „Habe ich ihm erst mal im Bett, dann hab ich ihn für immer“. Auch dies erweist sich als Illusion – und das sollte man als Frau vielleicht nach dem zweiten oder dritten einschlägigen Blind Date gelernt haben.
Insgesamt führt uns der WELT-Autor zwar mit spitzer Feder, aber doch ziemlich zutreffend durch die Welt eines etwas abgehobenen Damenzoos … und eine weise Erkenntnis fällt dann auch noch ab, die ich auch Ihnen ans Herz legen kann:
(Zitat) „Er hatte gelernt, dass die virtuelle wie die reale Welt gleichermaßen von Menschen mit Vergangenheiten bevölkert ist, die sich zwar kaschieren, aber nicht abwerfen lassen“.
Sicher, der Autor ĂĽbertreibt auch ein bisschen (schlieĂźlich will man Leser), aber er sagt auch viele Dinge, die nun einfach mal stimmen. Ich versuche mal, Ihnen zu interpretieren, was alles passieren kann:
Frauen entwerfen Klischees von sich
Die Profile der Frauen wirken oft klischeehaft und bieten kein Persönlichkeitsbild, sondern das Wunschbild, das die jeweilige Frau von sich selbst hat.
Das Blind Date - ein Gang in den Menschenzoo
Blind Dates können katastrophal sein – und durchaus aus unterschiedlichen Gründen. Ein Grund ist die fehlende Kommunikationskultur in Deutschland, ein anderer die übertriebene Selbstdarstellung vieler Frauen. Die erste Frau, die der Protagonist traf, war eine Zicke – und diese Gattung kann einem die Lust auf Blind Dates wirklich rauben. Dennoch muss man sich darüber klar sein: Jeder, der eine Partnerin (oder einen Partner) sucht, muss sich darauf gefasst machen, mit allem im Kontakt zu kommen, was der Menschenzoo bietet: Eigenbrötler(innen), Machos und Tussen, Sexbesessene (auch immer mehr Frauen), Alkoholiker(innen) und vor allem Selbstdarstellerinnen und Selbstdarstellern aller Art. Allerdings kann man die schlimmsten Erfahrungen solcher Art vermeiden, wenn man zwischen dem Flirt im Internet und dem blind Date ein längeres Telefonat einschiebt.
Betthäschen und Bettrammler
Wer noch die alten Heiratsannoncen kennt, wird wissen: Egal, wie edel die Motive waren, aus denen jemand suchte – wenn sich die Gelegenheit ergab, naschte man eben ein bisschen am Sex. Bereits damals suchte sich die Dame, die sich vor Ort keine Sexaffären leisten konnte, in überregionalen Zeitungen unter „Heiraten“ das nötige Männermaterial. Man darf sich also nicht wundern, wenn dies auch bei unsere modernen „Edelpartnervermittlern“ im Internet passiert. Manche Damen sind allerdings so von ihren Bettqualitäten überzeugt, dass sie meinen: „Habe ich ihm erst mal im Bett, dann hab ich ihn für immer“. Auch dies erweist sich als Illusion – und das sollte man als Frau vielleicht nach dem zweiten oder dritten einschlägigen Blind Date gelernt haben.
Insgesamt führt uns der WELT-Autor zwar mit spitzer Feder, aber doch ziemlich zutreffend durch die Welt eines etwas abgehobenen Damenzoos … und eine weise Erkenntnis fällt dann auch noch ab, die ich auch Ihnen ans Herz legen kann:
(Zitat) „Er hatte gelernt, dass die virtuelle wie die reale Welt gleichermaßen von Menschen mit Vergangenheiten bevölkert ist, die sich zwar kaschieren, aber nicht abwerfen lassen“.
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Das Sternzeichen ist unwichtig, aber wir haben es
Das Wichtigste zuerst: Wer seinen Partner nach dem Sternzeichen aussucht, beweist damit, dass er wenig Selbstvertrauen hat.
Die gute Nachricht: Den meisten Singles ist das Gedöns um Widder und Waagen, Jungfrauen und Wassermännern sowieso wurscht: Zwar wollen noch 28 Prozent der Frauen wissen, welches Sternzeichen der Gesuchte hat, aber nur noch 18 Prozent der Männer – dies ergab jedenfalls eine Umfrage von Lablue.
Dennoch, so tut die Partnerbörse kund, kann man dort jetzt auch nach Sternzeichen suchen – nur leider hätte dies für mich keinen Sinn ergeben, denn mein Standard-Test versagte bei Lablue ganz und gar: Man hatte im Umkreis von 50 km des Ortes, von dem aus ich stets suche, keine Partnerin in der großzügig bemessenen Altersgruppe. Auch eine Erweiterung nach unten (ich bin herunter bis auf 18 Jahre) brachte kein besseres Ergebnis.
Die gute Nachricht: Den meisten Singles ist das Gedöns um Widder und Waagen, Jungfrauen und Wassermännern sowieso wurscht: Zwar wollen noch 28 Prozent der Frauen wissen, welches Sternzeichen der Gesuchte hat, aber nur noch 18 Prozent der Männer – dies ergab jedenfalls eine Umfrage von Lablue.
Dennoch, so tut die Partnerbörse kund, kann man dort jetzt auch nach Sternzeichen suchen – nur leider hätte dies für mich keinen Sinn ergeben, denn mein Standard-Test versagte bei Lablue ganz und gar: Man hatte im Umkreis von 50 km des Ortes, von dem aus ich stets suche, keine Partnerin in der großzügig bemessenen Altersgruppe. Auch eine Erweiterung nach unten (ich bin herunter bis auf 18 Jahre) brachte kein besseres Ergebnis.
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