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September '10



liebe pur - der fĂĽhrende ratgeber fĂĽr partnersuchende
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Wer keine sexy Hexi ist, sollte sie auch nicht spielen

Bevor ich dieser Tage wieder über die Gefahren des Datings schreibe und darüber, wie man sie verhindern kann – erlaube ich mir, einmal darauf hinzuweisen, dass manche Damen durchaus interessiert sind an „erregenden“ Begegnungen – und sich dabei eben manchmal verkalkulieren.

Reden wir Tacheles? Wer sich als biedere kaufmännische Sachbearbeiterin in eine Sexhexe verwandelt und sich so in zweifelhafte Chats (und das sind leider sehr viele) begibt, und sich dort spontan mit Mr. Unbekannt verabredet ist ein Doofi mit Plüschohren – anders kann ich es nicht ausdrücken.

Es gibt übrigens Beispiele dafür, wie Damen im Chats Männer anheizen, um ihre Bereitschaft zu Abenteuern zu testen. In Ihrem Buch „Flirten im Internet“ versucht sich die Autorin als sexy Anmacherin, und sie wird mit ihren gefahrvollen Vorschlägen an merkwürdigen Orten sogar von ihrem inzwischen megaheiß beflirteten Chatpartner „Wolf“ zurückgewiesen.

Sie hatte sich das so vorgestellt und zwar – halten Sie sich fest – morgens um 5 Uhr:

(Wörtliches Zitat):

„Novembernebel – ich stiege aus dem Auto in schwarzem langen Mantel, tiefem Dekolleté und übermütig blitzenden Augen“.

Wie gesagt, Wolf „vermasselte“ ihr den Vorschlag – was beweist, dass auch Männer vor Übergriffen Angst haben – übrigens sehr zu Recht. Es zeigt aber auch, wie leicht es ist, sich als Frau zu überschätzen – denn eine Situation morgens um 5 Uhr in Waldnähe zu meistern, die aus dem Ruder gerät, dürfte auch für eine selbstbewusste Frau schwer sein.

Tacheles: Eine Frau, die sich im Chat als verfügbares erotisches Objekt darstellt, darf sich nicht wundern, wenn Männer dies auch in der Realität annehmen – wobei natürlich das Beste wäre, gar nicht erst sexy herumzuschnattern, sonder gleich die echte Rolle des Lebens zu spielen.

Zitat aus: "Flirten im Internet", Wien 2001




erotik & sex erotik-wissen ihr autor

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.01.2009 um 10:28:52

Abgelegt in tacheles harte worte

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VerfĂĽhrer, VerfĂĽhrerinnen und wie es auch ganz anders geht

Silke Maschinger karikiert in ihrem Blog die Flachlegerliteratur, zum Beispiel:

Hasenjagd - Frauen manipulieren und verfĂĽhren

Klappentext des Verlags:

„Dieses Buch durchbricht den Protest der Frauenwelt und legt offen, was bisher nicht niedergeschrieben wurde. Es zeigt Ihnen die neuesten und rasantesten Methoden, Frauen zu kurzfristigen, heißen Affären zu verführen. Die speziellen Methoden sowie die umfangreichen psychologischen Erkenntnisse des Autors führen Sie garantiert zum Erfolg“.

Da vernehme ich doch mit Stauen, dass es etwas gibt „was bisher nicht niedergeschrieben wurde“.

Übrigens gibt es dergleichen auch für Frauen, die auf Männerjagd sind, und zwar vom gleichen Autor, und da lesen wir:

„Dieses Buch durchbricht das Klischee der passiven Frauenwelt und zeigt, wie Frauen selbstbewusst Ihren Traummann erobern. Die speziellen Tricks und die umfangreichen psychologischen Erkenntnisse des Autors führen Sie garantiert zum Erfolg.“

Na, da gucken Sie, nicht wahr – der garantierte Erfolg.

Und – übrigens: falls Sie eine Frau sind und von Männern die Nase gestrichen voll haben: Ratgeber für Frauen, die gerne Frauen verführen würden, gibt es auch. Aber nicht nur das: Zu meiner Überraschung schrieb das Feigenblatt zu diesem Buch: „Auch Männer können hier herausfinden, was Frauen wirklich Spaß macht.“

Haben Sie jetzt eine wichtige Erkenntnis aus der Wirtschaft entdeckt? Richtig: Ă–fter mal bei der Konkurrenz abgucken hilft gelegentlich auch.

Texte ĂĽber Amazon.

Buch: "Lust auf sie. Sexratgeber fĂĽr Frauen, die es mit Frauen tun wollen"

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Geschrieben von Gebhard Roese

25.01.2009 um 09:48:23

Abgelegt in geschlechterkampf

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Wie Sie aus einem Frosch einen Prinzen machen

Haben Sie eine Freundin, die schon zu viele Frösche geküsst hat? Dann wird es Zeit, zu Condomi zu gehen und dort ein Geschenk für sie zu kaufen: den Frosch, der sich nicht nur in einen Prinzen verwandelt, sondern sodann auch nach an Größe zunimmt.

Dies dürfte die ultimative Lösung sein, denke ich, denn wenn man sich nackt an Froschteiche stellt und auf Realwandlungen von Fröschen in Prinzen hofft, kann man sich ganz schön erkälten (bekleidet erkennen Sie die Frösche nicht). Eigentlich hatte ich mich aus einem anderen Grund zu Condomi verirrt – dort dürfen Damen nämlich ohne Vorwarnung Herren in den Schritt fassen – sogar kräftig zupackend.

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Geschrieben von Gebhard Roese

09.01.2009 um 19:14:19

Abgelegt in dating und humor

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Humor: das Selbstbild beim Adult-Dating

Das SZ-Magazin machte sich gerade Gedanken über den Buchstaben „S“ für „Sex Communities“ – jawohl, Sie lesen es ausnahmsweise mal richtig – „communities“ und nicht „Communitys“ . Was das eigentlich ist, wissen die meisten ja sowieso nicht so genau – aber da gilt – weißt du nichts, macht es nichts. Also, für diejenigen, die sich noch schlaumachen wollen: Communities sind Gemeinschaften – und wenn Sie dann eben Sex-Communities sind, dann wollen alle Sex – sehr simpel, nicht wahr?

Also, Natursekt-Interessenten auf, auf ins Paradies – fragt sich nur vor oder nach dem Sündenfall. Betrachtet werden von SZ-Autor Christoph Cadenbach vor allem poppen.de, eine Seite, die er als „Schnaps“ betrachtet, weil es hier ums Schlucken geht. Dies ist wohl kaum zu bezweifeln, bietet gerade dieses Thema doch immer wieder reichlich Stoff für Damenkränzchen –oder waren es Herrenrunden?

Egal wie – also Schlucken aka „mit Aufnahme“ – und dann hat der Autor auch noch einen Blick auf den „Adult Friend Finder“ geworfen, an dessen Werbung kaum jemand vorbeikommt – den fand er dann aber doch zu „hochprozentig“.

To much für heute? „Interessante Selbstbilder sind das“, schreibt der Autor. Oh, da wüsste ich noch eines aus solch einem einschlägigen Markt: „Ich bin Sandy, eine geile versaute Krankenschwester … Sex ist für mich nicht als Leidenschaft. Egal wie, wo und wann, ich bin immer feucht und bereit“. Na bitte, mit drei Fotos und etlichen Videos inklusive „Pipi ins Höschen“ - wenn das kein interessantes Selbstbild ist.

Ja – und damit verabschiede ich mich zwar noch nicht ganz von euch für heute, denke, aber dass es nun wirklich genug ist. Die Frau im Video ist natürlich nicht Sandy und das Viedeo selbst ist zwar sexy, aber eben auch humorvoll.

Anmerkungen zu den Links: Herrenrunde verlinkt mit dem umfassendsten Online-Lexikon der Erotik, lechzen.de, die übrigen links führen zum Singlebörsen-Vergleich.

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Geschrieben von Gebhard Roese

14.11.2008 um 11:53:25

Abgelegt in dating und humor

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Erotischer fĂĽhlen - wie geht denn das?

2. Teil von sechs Teilen - zum Thema "lass deinen Sex fĂĽr dich arbeiten".

Sieh mal in den Spiegel. Wer sieht dich an? Ist es eine Frau, die weiĂź, wie sie aussieht und deren Lippen und Augen zu dir sagen: Guck mal, ich bin eine attraktive Frau?
Mach nicht den Fehler, den jetzt viele machen: Sag nicht „ich bin doch nicht wirklich schön“. Du musst nicht wirklich schön sein. Viele berühmte Verführerinnen und Hetären hätten nie eine Schönheitskonkurrenz gewonnen und doch haben ihnen die Männer zu Füßen gelegen.

Wahre Schönheit, so wusste es die Großmutter, kommt von innen. Doch sie hätte nicht gewagt, zu sagen, dass es die erotische Ausstrahlung, der Liebreiz ist, der von innen kommt. Geh noch mal vor den Spiegel. Versuch mal zu lächeln. Geht doch, oder? So, und nun lächele nur mit den Augen. Kannst du das?

Leider kann ich dir nicht alles sagen, was du beachten musst – dazu reicht der Platz nicht. Aber das Zauberwort heißt Selbstveränderung: Ein bisschen erotischer denken und fühlen reicht für den Anfang. Bei allem, was du tust, frag dich einfach: Wie kann ich es erotischer tun? Bei allen Kleidern und Schmuckstücken, die du kaufst, nimm sie eine Nummer lustvoller. Nimm duftende Bäder, statt zu duschen, kauf die neue BHs und lass dich in einem Schönheitssalon verwöhnen. Beobachte, wann deine Freundinnen und Kolleginnen erotisch wirken und wie sie das machen.

Morgen will ich dir etwas ĂĽber den Flirt sagen: Lustvoller flirten will gewagt sein.




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Geschrieben von Ina Yanga

22.07.2008 um 07:04:02

Abgelegt in eros

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