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Entdecker, Wegbereiter, Unternehmer und Diplomaten
Match.com hat die Welt heute mit einer eine Pressemitteilung zum Valentinstag beglückt. Die Liebepur sieht sich leider außerstande, diese Pressemitteilung zu veröffentlichen.
In der Pressemitteilung wird versucht, die von Match.com vertretene und verbreitete Theorie der US-Amerikanerin Helen Fisher nun auch auf den Valentinstag anzuwenden. Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, teilt Frau Fisher die Menschen in nur vier Kategorien ein, nämlich Entdecker, Wegbereiter, Unternehmer und Diplomaten. Vorgeschlagen wird dann, die Valentinsgeschenke diesen Persönlichkeitstypen anzupassen.
Die Liebepur nimmt die Pressemitteilung zum Anlass, Ihnen Leserinnen und Lesern dies zu sagen:
Sie gehören nicht zu einer von vier Kategorien, sondern Sie sind ein freier, unverwechselbarer Mensch, dem sein Anrecht auf die eigene Persönlichkeit und deren Entfaltung von niemandem strittig gemacht werden darf. Lassen Sie sich also nicht in irgendwelche Schuhkartons stecken, sondern bedenken Sie, dass es eine Welt außerhalb dieser psychologischen Einstufungen gibt.
Ach, und Ihr Valentinsgeschenk – das wählen Sie einfach so aus, wie sie Geschenke bisher auch ausgewählt haben – ohne zu wissen, welcher „Persönlichkeitstyp“ ihr Partner ist.
Wie sagte noch der legendäre Patrick McGoohan als „The Prisoner“?
“I will not be pushed, filed, stamped, indexed, briefed, debriefed, or numbered!”
In der Pressemitteilung wird versucht, die von Match.com vertretene und verbreitete Theorie der US-Amerikanerin Helen Fisher nun auch auf den Valentinstag anzuwenden. Wie hinlänglich bekannt sein dürfte, teilt Frau Fisher die Menschen in nur vier Kategorien ein, nämlich Entdecker, Wegbereiter, Unternehmer und Diplomaten. Vorgeschlagen wird dann, die Valentinsgeschenke diesen Persönlichkeitstypen anzupassen.
Die Liebepur nimmt die Pressemitteilung zum Anlass, Ihnen Leserinnen und Lesern dies zu sagen:
Sie gehören nicht zu einer von vier Kategorien, sondern Sie sind ein freier, unverwechselbarer Mensch, dem sein Anrecht auf die eigene Persönlichkeit und deren Entfaltung von niemandem strittig gemacht werden darf. Lassen Sie sich also nicht in irgendwelche Schuhkartons stecken, sondern bedenken Sie, dass es eine Welt außerhalb dieser psychologischen Einstufungen gibt.
Ach, und Ihr Valentinsgeschenk – das wählen Sie einfach so aus, wie sie Geschenke bisher auch ausgewählt haben – ohne zu wissen, welcher „Persönlichkeitstyp“ ihr Partner ist.
Wie sagte noch der legendäre Patrick McGoohan als „The Prisoner“?
“I will not be pushed, filed, stamped, indexed, briefed, debriefed, or numbered!”
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Diese Woche in Dating – Woche 4 /2009
Letzte Woche habe ich doch glatt vergessen, die Woche in Dating zu schreiben. Asche auf mein Haupt, aber diese Woche will ich nun nicht noch all den alten Käse aufwärmen, sondern frisch aus dem Nähkästchen plaudern.
Da Erste, was ich Ihnen sagen will, ist dies: Es gibt da eine Generation von Leuten, die mit Telefonen eines US-amerikanischen Anbieters herumlaufen und mit ihnen fast alles tun, was andere Leute aus dem Büro heraus tun – oder wenigstens von Notebook aus. Diese Gruppe von Aufschneidern schickt Ihnen dann zum beispielsweise Antworten auf ganz gewöhnliche Email, die warten könnten, per Mobiltelefon. Kein Wunder, dass sie auch gerne per Telefon Dates haben wollen: Da trinke ich also mal eben einen Kaffee und gucke, welche Dame gerade im nächstbesten Warenhaus ist, um dort einen Lippenstift zu kaufen. „Hey, willst du nicht nen Kaffee mit mir trinken?“ Übrigens geht das natürlich auch, wenn man Kontakt sucht zu Damen, die in manchen Städten so lange im Café sitzen, bis sie einen Freier gefunden haben. Aber so etwas sollte ich nicht schreiben, sondern lieber, dass der Trend zum Handy-Dating geht. Wir sind ja immer und überall für nichts anderes verfügbar als für Dates, nicht wahr?
Diese Woche war ansonsten Woche der Jungfrau und des Safer Dating. Ich habe mir eine Menge Gedanken gemacht, wie Sie persönlich sicherer zu einem guten Date kommen, kann aber nicht umhin, dies zuerst zu sagen: Die meisten Frauen gehen aus Leichtsinn in die Männerfallen, während die Männer zumeist in primitive Sexfallen der Frauen plumpsen. Auslöser war ein Artikel des ZDF – und ich setzte meinen eigenen Artikel auch noch fort. Allerdings: Selbstbewusstsein und Zügelung der Geilheit sind immer noch die beste Medizin gegen Gefahren.
Die Zeitschrift EMOTION brachte diese Woche übrigens einen Artikel, wer zu wem passt – wie goldig. Zitiert wurden die medienbekannte Ehevermittlerin Maria Klein und Elite-Partner Psychologin Lisa Fischbach – und leider auch die US-Amerikanerin Dr. Helen Fisher, die seit einiger Zeit eine supersimple Theorie über das Zusammenpassen vertritt, die in den USA vielleicht gerade noch durchgeht, auf Europäer aber befremdlich wirkt, und wenn ich schon gerade von Elite Partner rede, dann wären da noch die beliebten Umfragen zu erwähnen. Singles wollen vor allem glücklich sein, tralala. Friede, Freude und Eierkuchen ist dann, wenn man „mit einem Partner zusammen ist“, den Genüssen des Alltags folgt“ und „finanziell unabhängig ist“. Muss man alle drei Mal lesen und sich richtig auf der Zunge zergehen lassen, um nach und nach in Kopfschütteln zu verfallen. Lustiger waren da schon die Dating-Ratschläge für Teenies – brauchbar bis zum Alter von mindestens 39.
Die Jungfrau zuletzt – 3,7 Millionen Dollar soll es einem Bieter wert sein, eine 22-jähhrige in einem Bordell zu entjungfern. Was ich dazu sage? Je höher der angebliche Preis, um so besser die Publicity. Ich schreibe da ausnahmsweise mal in englischer Sprache, die Sache kommt aber auch auf Deutsch noch ins Magazin. Na schön, also, ein bisschen vorgedacht habe ich auf Deutsch hier, und weil es gerade so passte, habe ich dann auch noch mal für Sie über das Kranzgeld geschrieben.
Nun, liebe Freundinnen und Leserinnen: Falls Sie über 20 sind und noch Jungfrau – sagen Sie es beim Date lieber nicht. Es bringt Ihnen keine 3,7 Millionen Dollar, sondern vermutlich einen Korb ein. Oder was meinen Sie?
Da Erste, was ich Ihnen sagen will, ist dies: Es gibt da eine Generation von Leuten, die mit Telefonen eines US-amerikanischen Anbieters herumlaufen und mit ihnen fast alles tun, was andere Leute aus dem Büro heraus tun – oder wenigstens von Notebook aus. Diese Gruppe von Aufschneidern schickt Ihnen dann zum beispielsweise Antworten auf ganz gewöhnliche Email, die warten könnten, per Mobiltelefon. Kein Wunder, dass sie auch gerne per Telefon Dates haben wollen: Da trinke ich also mal eben einen Kaffee und gucke, welche Dame gerade im nächstbesten Warenhaus ist, um dort einen Lippenstift zu kaufen. „Hey, willst du nicht nen Kaffee mit mir trinken?“ Übrigens geht das natürlich auch, wenn man Kontakt sucht zu Damen, die in manchen Städten so lange im Café sitzen, bis sie einen Freier gefunden haben. Aber so etwas sollte ich nicht schreiben, sondern lieber, dass der Trend zum Handy-Dating geht. Wir sind ja immer und überall für nichts anderes verfügbar als für Dates, nicht wahr?
Diese Woche war ansonsten Woche der Jungfrau und des Safer Dating. Ich habe mir eine Menge Gedanken gemacht, wie Sie persönlich sicherer zu einem guten Date kommen, kann aber nicht umhin, dies zuerst zu sagen: Die meisten Frauen gehen aus Leichtsinn in die Männerfallen, während die Männer zumeist in primitive Sexfallen der Frauen plumpsen. Auslöser war ein Artikel des ZDF – und ich setzte meinen eigenen Artikel auch noch fort. Allerdings: Selbstbewusstsein und Zügelung der Geilheit sind immer noch die beste Medizin gegen Gefahren.
Die Zeitschrift EMOTION brachte diese Woche übrigens einen Artikel, wer zu wem passt – wie goldig. Zitiert wurden die medienbekannte Ehevermittlerin Maria Klein und Elite-Partner Psychologin Lisa Fischbach – und leider auch die US-Amerikanerin Dr. Helen Fisher, die seit einiger Zeit eine supersimple Theorie über das Zusammenpassen vertritt, die in den USA vielleicht gerade noch durchgeht, auf Europäer aber befremdlich wirkt, und wenn ich schon gerade von Elite Partner rede, dann wären da noch die beliebten Umfragen zu erwähnen. Singles wollen vor allem glücklich sein, tralala. Friede, Freude und Eierkuchen ist dann, wenn man „mit einem Partner zusammen ist“, den Genüssen des Alltags folgt“ und „finanziell unabhängig ist“. Muss man alle drei Mal lesen und sich richtig auf der Zunge zergehen lassen, um nach und nach in Kopfschütteln zu verfallen. Lustiger waren da schon die Dating-Ratschläge für Teenies – brauchbar bis zum Alter von mindestens 39.
Die Jungfrau zuletzt – 3,7 Millionen Dollar soll es einem Bieter wert sein, eine 22-jähhrige in einem Bordell zu entjungfern. Was ich dazu sage? Je höher der angebliche Preis, um so besser die Publicity. Ich schreibe da ausnahmsweise mal in englischer Sprache, die Sache kommt aber auch auf Deutsch noch ins Magazin. Na schön, also, ein bisschen vorgedacht habe ich auf Deutsch hier, und weil es gerade so passte, habe ich dann auch noch mal für Sie über das Kranzgeld geschrieben.
Nun, liebe Freundinnen und Leserinnen: Falls Sie über 20 sind und noch Jungfrau – sagen Sie es beim Date lieber nicht. Es bringt Ihnen keine 3,7 Millionen Dollar, sondern vermutlich einen Korb ein. Oder was meinen Sie?
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Frauen achten auf das Einkommen
Wenn Forscher knochenehrlich sind, dann zeigen sie den Menschen keine Fotos und versuchen so, ihre Partnerwahl festzustellen. Falls Sie es nicht glauben, liebe Leserinnen und Leser: Die meisten der in der Presse erschienen sogenannten „Forschungen“ über die Partnerwahl wurden so durchgeführt, dass den Menschen Fotos vorgelegt werden, anhand derer sie ihre Wunschpartner bestimmen sollen.
Wenn Sie jetzt sagen: das ist ungefähr so wie „Hot or Not“, dann haben sie vermutlich ins Schwarze getroffen. Ebenso werden wir vonseiten sogenannter Wissenschaftler immer wieder belehrt, wie wenig Frauen doch auf das Einkommen der Männer achten würden. Der Grund: Sie haben dies bei Befragungen erklärt – handeln aber in der Praxis nicht wirklich so.
Matthias Glaubrecht schreibt uns in der WELT ein bisschen Tacheles ĂĽber das Verhalten der Frauen:
„Frauen versuchen seit Urzeiten, vor allem bei knappen wirtschaftlichen Ressourcen, ihrem Nachwuchs und sich selbst die bestmöglichen Überlebenschancen zu sichern. Daher bewerten sie heute den Verdienst höherrangig als andere Eigenschaften und zwingen ihre potenziellen Partner zur Selbstdarstellung eben dieses Potenzials“.
Dem kann ich wenig hinzufügen. Frauen, die ständig glücklos an Filous hängen bleiben, kennen wir ja inzwischen zur Genüge, weil sie sich weit in die Öffentlichkeit heraushängen.
In Deutschland, einem Land, in dem viele Menschen glauben, dass alles „sozial gerecht“ zugehen müsse, wird man nun wahrscheinlich Zornesfalten bekommen und an all die Männer denken, die damit durchs Raster fallen. In der Tat wird dies bereits berichtet: keine Zukunft – keine gute Ehefrau. Immerhin: Bei „knappen wirtschaftlichen Ressourcen“ rücken die Menschen zusammen – und vielleicht entschließen sich dann eben doch mehr Menschen, das teure Singleleben aufzugeben und ein bisschen zusammenzurücken.
Wenn Sie jetzt sagen: das ist ungefähr so wie „Hot or Not“, dann haben sie vermutlich ins Schwarze getroffen. Ebenso werden wir vonseiten sogenannter Wissenschaftler immer wieder belehrt, wie wenig Frauen doch auf das Einkommen der Männer achten würden. Der Grund: Sie haben dies bei Befragungen erklärt – handeln aber in der Praxis nicht wirklich so.
Matthias Glaubrecht schreibt uns in der WELT ein bisschen Tacheles ĂĽber das Verhalten der Frauen:
„Frauen versuchen seit Urzeiten, vor allem bei knappen wirtschaftlichen Ressourcen, ihrem Nachwuchs und sich selbst die bestmöglichen Überlebenschancen zu sichern. Daher bewerten sie heute den Verdienst höherrangig als andere Eigenschaften und zwingen ihre potenziellen Partner zur Selbstdarstellung eben dieses Potenzials“.
Dem kann ich wenig hinzufügen. Frauen, die ständig glücklos an Filous hängen bleiben, kennen wir ja inzwischen zur Genüge, weil sie sich weit in die Öffentlichkeit heraushängen.
In Deutschland, einem Land, in dem viele Menschen glauben, dass alles „sozial gerecht“ zugehen müsse, wird man nun wahrscheinlich Zornesfalten bekommen und an all die Männer denken, die damit durchs Raster fallen. In der Tat wird dies bereits berichtet: keine Zukunft – keine gute Ehefrau. Immerhin: Bei „knappen wirtschaftlichen Ressourcen“ rücken die Menschen zusammen – und vielleicht entschließen sich dann eben doch mehr Menschen, das teure Singleleben aufzugeben und ein bisschen zusammenzurücken.
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Die Woche und das Dating - Woche 2/2009
Das neue Jahr brachte zunächst einmal meine Prognose – und die heißt: Es wird ein gutes Jahr – die Frage ist nur ob wegen der angeblich schlechten Wirtschaftslage oder eben aus dem gegenteiligen Grund: weil die Wirtschaftslage so schlecht nun auch wieder nicht ist. Jedenfalls wird man 2009 wieder Partner suchen, bis die Betten quietschen oder die Hochzeitsglocken Sturm läuten – denn worauf die Partnersuchenden hinaus wollen, wird immer undurchsichtiger. Worauf ich Weihnachten zufällig kam, hat sich auch bestätigt: Telefonsex und Engelskontakte gehen durchaus zusammen – ist die Nummer mal geschaltet, kann beides anbieten – wobei ich immer noch glaube, dass für Telefonsex mehr emotionale Energie aufgewendet werden muss wie für Engelskontakte. Vom Telefonsex zum Telefondating ist es ein weiter Schritt, obwohl sich nur ein Wort ändert – wie so oft, aber immerhin verschafft es mir den Übergang.
Bei den Dating-Diensten aller Couleur überraschte Gleichklang mit anonymisierten Telefonnummern für die Ängstlichen – und ich habe leider immer noch meine persönlichen Telefon-Dating-Erfahrungen verschwiegen. Aber sie kommen, keine Panik.
Dass Liebesschnulzen höchst verderblich für das Dating sind, wissen wir, können aber nichts dagegen machen – schließlich hat Cinderella ihren Prinzen bekommen – sollen wir da etwa sagen, dass echte Cinderellas bei ihren Tauben bleiben, wenn sie nichts für ihr Selbstbewusstsein tun? Nun ja, sagen können wir es – aber die Cinderellas da draußen rennen weiter in Singlebörsen herum und sagen „fang mich, Prinz“ – und am Ende holt sie der böse Wolf. Oder so ähnlich.
Wie funktioniert denn überhaupt Dating? Spiegel TV hatte etwas versprochen – und nicht gehalten. Lächerliche US-Dating-Rituale und ein bisschen Nachhilfe in nonverbaler Kommunikation machen noch keine Sendung – vor allem, wenn man den Zuschauern suggeriert, dass dieses Ami-Gedöns überall gelten würde. Die FTD wusste es übrigens besser.
Was sonst noch geschah? Eine gewisse Tanja Meissner, Moderatorin beim MDR, lässt ihr Buch relativ widersprüchlich vermarkten – da bekommen wir hier richtig Mitleid mit der armen Frau. Wie man sich noch besser vermarkten kann, beweist Neenah Pickett, die als Medienberaterin weiß, worauf es ankommt, und nun 52 Wochen lang das Thema strapaziert, wie man einen Mann findet. Hoffentlich tut ihr das persönlich gut – dem Geschäft nützt es in jedem Fall.
Lassen Sie es sich gut ergehen nächste Woche und flirten Sie mal ein bisschen über die Kälte – das macht Freude und wärmt das Herz.
Bei den Dating-Diensten aller Couleur überraschte Gleichklang mit anonymisierten Telefonnummern für die Ängstlichen – und ich habe leider immer noch meine persönlichen Telefon-Dating-Erfahrungen verschwiegen. Aber sie kommen, keine Panik.
Dass Liebesschnulzen höchst verderblich für das Dating sind, wissen wir, können aber nichts dagegen machen – schließlich hat Cinderella ihren Prinzen bekommen – sollen wir da etwa sagen, dass echte Cinderellas bei ihren Tauben bleiben, wenn sie nichts für ihr Selbstbewusstsein tun? Nun ja, sagen können wir es – aber die Cinderellas da draußen rennen weiter in Singlebörsen herum und sagen „fang mich, Prinz“ – und am Ende holt sie der böse Wolf. Oder so ähnlich.
Wie funktioniert denn überhaupt Dating? Spiegel TV hatte etwas versprochen – und nicht gehalten. Lächerliche US-Dating-Rituale und ein bisschen Nachhilfe in nonverbaler Kommunikation machen noch keine Sendung – vor allem, wenn man den Zuschauern suggeriert, dass dieses Ami-Gedöns überall gelten würde. Die FTD wusste es übrigens besser.
Was sonst noch geschah? Eine gewisse Tanja Meissner, Moderatorin beim MDR, lässt ihr Buch relativ widersprüchlich vermarkten – da bekommen wir hier richtig Mitleid mit der armen Frau. Wie man sich noch besser vermarkten kann, beweist Neenah Pickett, die als Medienberaterin weiß, worauf es ankommt, und nun 52 Wochen lang das Thema strapaziert, wie man einen Mann findet. Hoffentlich tut ihr das persönlich gut – dem Geschäft nützt es in jedem Fall.
Lassen Sie es sich gut ergehen nächste Woche und flirten Sie mal ein bisschen über die Kälte – das macht Freude und wärmt das Herz.
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Statistik und das Fortbestehen der Menschheit
Diesmal wurde meine Aufmerksamkeit von einer Pressemeldung von Holger Tegel geweckt, der sich die MĂĽhe machte, Statistica einmal nach Singlestatistiken durchzuforsten.
Nun, ohne Fließ kein Preis – aber die zusammengewürfelten Zahlen sagen im Grund gar nichts aus, denn im Grunde kennen die aktuellen Trends nicht die Statistiker, sondern die Marktbeobachter.
Glücklicherweise hat Herr Tegel allerdings recht – der Pfeil weist nach oben, wenn es um den Genossen Trend bei der Online-Partnersuche geht, wie die Liebepur in verschiedenen Gesprächen mit Experten zu Anfang dieses Jahres feststellen konnte. Zur gleichen Überzeugung kommt man auch in den USA, wo man angesichts der wirtschaftlichen Probleme enger zusammenrückt.
Nicht ganz so glücklich sind wir hier über die Formulierung: „Der volkstümlichen Weisheit „gleich und gleich gesellt sich gern“ haben sich einige Singlebörsen angeschlossen und ein Matching System in ihrer Partnervermittlung integriert.“ Erstens bezweifeln wir, dass sich viele Singlebörsen (Singlebörsen sind keine Online-Partnervermittler) sich solche Matching-Systeme gönnen, und zweitens reicht die Formel „Gleich und Gleich“ auch jenseits jedes Expertenstreits natürlich nicht, um Übereinstimmung festzustellen. Matching Systeme sind glücklicherweise bei Weitem komplexer, als nur „Gleichheit“ feststellen zu können.
Übrigens ist in der gleichen Pressemitteilung auch zu lesen: „Die Suche nach dem passenden Partner bildet nach wie vor die Grundlage für die Fortpflanzung und das weitere Bestehen der Menschheit“. Welch Erkenntnis.
Nun, ohne Fließ kein Preis – aber die zusammengewürfelten Zahlen sagen im Grund gar nichts aus, denn im Grunde kennen die aktuellen Trends nicht die Statistiker, sondern die Marktbeobachter.
Glücklicherweise hat Herr Tegel allerdings recht – der Pfeil weist nach oben, wenn es um den Genossen Trend bei der Online-Partnersuche geht, wie die Liebepur in verschiedenen Gesprächen mit Experten zu Anfang dieses Jahres feststellen konnte. Zur gleichen Überzeugung kommt man auch in den USA, wo man angesichts der wirtschaftlichen Probleme enger zusammenrückt.
Nicht ganz so glücklich sind wir hier über die Formulierung: „Der volkstümlichen Weisheit „gleich und gleich gesellt sich gern“ haben sich einige Singlebörsen angeschlossen und ein Matching System in ihrer Partnervermittlung integriert.“ Erstens bezweifeln wir, dass sich viele Singlebörsen (Singlebörsen sind keine Online-Partnervermittler) sich solche Matching-Systeme gönnen, und zweitens reicht die Formel „Gleich und Gleich“ auch jenseits jedes Expertenstreits natürlich nicht, um Übereinstimmung festzustellen. Matching Systeme sind glücklicherweise bei Weitem komplexer, als nur „Gleichheit“ feststellen zu können.
Übrigens ist in der gleichen Pressemitteilung auch zu lesen: „Die Suche nach dem passenden Partner bildet nach wie vor die Grundlage für die Fortpflanzung und das weitere Bestehen der Menschheit“. Welch Erkenntnis.
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