Homepage
»
  liebepur Artikel mit Tag gratis
September '10



liebe pur - der fĂĽhrende ratgeber fĂĽr partnersuchende
abonnieren sie die liebepur per RSS - kostenlos
Seite 1 von 16, insgesamt 77 Einträge
1 2 3 4 5 6 716

Diese Woche (25/2010) in Dating: Mehr Toren als Tore

Tore gab es diese Woche nicht viele, aber Torheiten durchaus, sodass ich versucht bin, zu sagen: Fußball schadet der Intelligenz zwar nicht unmittelbar, bringt aber Autoren und PR-Leute offenbar dazu, das Hirn vorübergehend auszuschalten. Spitzenreiter war dabei diesmal eine Pressemitteilung von BeautifulPeople.com, die virtuelle Eier und Samen in die Presse schleuderte – die Sache ist übrigens gelungen. Zwar haben so gut wie alle Autoren zynisch auf die Unverschämtheiten des Kopenhagener Datingdienstes reagiert, aber auch eine schlechte Presse ist für diese Leute ja eine gute Presse.

Wenn unsere US-amerikanischen Freunde Dating-Ratgeber schreiben, stehen die Signale sowieso auf Rot: Erstens ist die Szene dort mit der deutschen Partnersuche nicht vergleichbar, und zweitens lässt sich in den USA jedoch auch noch so blöde Theorie irgendwie vermarkten. Man muss wirklich nicht schön sein, um bei der Partnersuche Erfolg zu haben, aber so blöd muss man nun auch wieder nicht sein, um manchen Dating-Ratgebern zu vertrauen.

Auch die großen der Branche waren nicht frei davon, ein paar Tore ins Nirvana zu schießen: PARSHIP wollte uns den "wahren Charakter“ des Mannes nahebringen und ElitePartner hatte mal wieder die 5oPlus-Generation am Wickel, die offenbar ganz besonders hilflos ist, wenn es um Blind Dates geht.

Genug davon? Nun ja – wenn Fußball König ist, dann pfeifen die armen Partnersuchenden aus dem letzten Loch – rein pressemäßig, versteht sich.

Auch in unseren Eigenbeiträgen mag dies ja gelegentlich durchgekommen sein – in Beziehungen leben und dennoch „bi“ sein war ein der Themen, die eher einen begrenzten Leserkreis fanden. Interessierter waren meine Leserinnen und Leser schon die Sache mit den „Ost-West-Beziehungen“ – auch ein Verlegenheitsthema, aber immerhin eines mit Zündstoff: Die „Altemanzen“ in Westdeutschland werden ihres Lebens nicht froh und sorgen dafür, dass sich altersmäßig passende Männer mit Grausen abwenden und im Osten die Sonne aufgehen sehen.

Beim Online-Dating erklären wir Ihnen, warum Sie Nischenseiten in Deutschland den Hasen geben können – und warum sie in den USA soviel Zulauf haben. Außerdem halten wir mal einem US-amerikanischen Klugschwätzer vor, dass bezahlte Datingseiten noch lange nicht den Bach runtergehen, obgleich das sicherlich manche Betreiber sogenannter „kostenloser“ Datingseiten ganz gerne hätten. Immerhin sage ich Ihnen auch, warum beide nichts davon haben und alles Makulatur ist, was darüber geschrieben wird.

Wichtig ist eine ganz andere Frage, nämlich ob Liebe ein sinnvoller Treibstoff für Sex ist. Die Liebeszeitung hat dazu umfangreiche Recherchen auf einer ganz anderen Ebene angestellt: Immer mehr Frauen beklagen sich, dass im Bett nichts mehr los ist, sie ihre Männer aber immer noch sehr lieben würde – na, klingelt da ein Glöckchen?

Kommen wir nun zu den übrigen Torheiten, die bei mir unter „Humor“ landeten – jedenfalls größtenteils.

Die Kunden von Partnervermittlern wollen eigentlich alle nichts als Partner finden und suchen normalerweise keine „vereinheitlichende Ideologie“ – ich bin ja persönlich sehr froh, dass es in Deutschland kaum noch Tendenzen gibt, Menschen zu ideologisieren. Doch da kommt die Ausnahme: „Left Dating“ oder „Links-Dating“. Ja, ich weiß, der Geist war mal Links – früher mal. Aber ob er sich da noch wohl fühlt? Zweifel sind angebracht.

Bliebt noch die Körpersprache des Mannes, die er nicht willentlich beeinflussen kann. Da lacht doch das Herz, nicht wahr? Am Ende hatte ich dann sogar noch Zuse, Konrad. Der ist dafür verantwortlich, dass unser Computer auf dem Binärsystem basiert – und damit auch dafür, dass wir Menschen „matchen“ können. Das behauptete übrigens auch schon ein sattsam bekanntes Partnerinstitut, das im vorigen Jahrhundert Furore machte, wobei ich Ihnen dies berichten darf: Früher glaubten die Leute noch an die Allmacht der Computer und warben mit ihren „Elektronengehirnen“ – und heute verstecken sie Name wie „Computer“ und „Programm“ uns sagen, dass ein wissenschaftliches Verfahren zur Partnerübereinstimmung zum Einsatz kommen würde.

Man sieht – die Welt wandelt sich und wir wandeln uns mit ihr. Ich hoffe nur, diese Woche keine Eigentore zu schießen mit der Liebepur, wünsche Ihnen allen noch viel Vergnügen bei Freistößen und Eckbällen und hoffe, dass sie eher Tore als Torheiten erleben.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

25.06.2010 um 13:19:02

Abgelegt in dating wochenschau

| Top Exits (406)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 5 von 5, 1 Stimme(n) 260 Klicks


Unkenruf: Das Ende der bezahlten Datingseiten ist gekommen

In den USA gibt es eine Bewegung, die den Gedanken „freier Angebote“ auf alle Bereiche des Lebens ausdehnen möchte. Dazu gehören auch ständige Berichte darüber, dass „freien Datingseiten“ die Zukunft gehören würde.

Merkwürdig, dass diese Meinungen nun ausgerechnet von einem der Herausgeber des Magazins „Fortune“ vertreten wird. Er sollte wissen, dass kaum eine seriöse Datingseiten ausschließlich mit Werbung finanziert werden kann - die kanadische, in US-Amerika stark beachtete Seite „Plenty of Fish“ ist da eine seltene Ausnahme.

Im Grunde ist die Ansicht völlig unrealistisch, und zwar vor allem deswegen, weil die Kosten pro Neumitglied, möge es denn zahlen oder nicht, inzwischen dramatisch gestiegen sind und aufgrund stärkerer öffentlicher Beobachtung immer mehr Personal nötig ist, um diese Seiten erfolgreich betreiben zu können.

Da ist es schwer, hinter den Sinn von Spruchweisheiten zu kommen, wie beispielsweise:

Bezahlte Datingseiten müssen sich mit der Tatsache konfrontieren lassen, dass es unmöglich ist, Menschen zu zwingen, Geld dafür zu bezahlen, um Dates zu haben


Wer sehr genau liest, wird allerdings als Datingseitenbetreiber für „kostenlose“ Datingseiten auch nicht glücklich, denn in Wahrheit setzt der Autor auf „öffentliche Profile“.

Online Benutzer befreunden sich immer mehr damit, öffentliche Profile zu zeigen, die mit ihrer realen Welt sehr verbunden sind mit bei Weitem mehr Möglichkeiten, als sie „nur“ auf Datingseiten zu verwenden.


Da stehen wir dann doch mal wieder baff vor so viel US-amerikanischer Blauäugigkeit – oder sollte ich gleich schreiben: Schlitzohrigkeit?

Denn wenn wir unsere Profile alle öffentlich stellen, multiverwendungsfähig machen und zudem noch sagen, wann, wie und wo wir als Person einen Menschen suchen, dann sind die Kontrollmöglichkeiten offen wie ein Scheunentor: Wir leben mit eigener Hilfe unter dem Daumen der perfekten sozialen Kontrolle.

Die Frage ist, wessen Spiel da eigentlich gespielt wird – denn die Gewinner sind weder die Partnersuchenden noch die Unternehmen, die Dating-Dienste anbieten – und sinnigerweise diesmal weder die Unternehmen, die diese Dienste als „frei“ bezeichnen noch jene, die Mitgliedsbeiträge verlangen. (1).

Am Ende fragen wir uns natürlich hier bei der Liebepur, ob der Ölmarkt mit dem Single-Markt überhaupt vergleichbar ist, wie dies im Artikel postuliert wird – und letztendlich frage ich mich, ob der Autor überhaupt begriffen hat, worum es beim Internet-Dating eigentlich geht. Ich tippe auf: nein.

Artikelzitate aus: TheBigMoney
Via: eHarmony Blog

Anmerkung (1): Die Profile sind nicht notwendigerweise an eine Datingseite konventionellen Zuschnitts gebunden, sonder könnten auch auf Anzeigenseiten, in Foren oder auf sogenannten "Sozialen Netzwerken" Verwendung finden.

Mit 2 Kommentaren

Geschrieben von Gebhard Roese

25.06.2010 um 09:51:54

Abgelegt in internet-dating

| Top Exits (67)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 265 Klicks


Konrad Zuse und der Computer

Heute wäre er 100 Jahre alt geworden, der Deutsche, den kaum jemand kennt, und der doch einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung des Computers hatte – vielleicht die entscheidende Idee überhaupt. Denn Konrad Zuse setzte als Erster komplett auf das Binärsystem, und das geht so: Strom an – Strom aus. Wenn man genügend Relais zusammenschaltet, so erkannte Zuse, konnte man damit hervorragende Rechenmaschinen bauen. Dieses Prinzip ist es, das bis heute unsere Computer befeuert - und deshalb gilt Konrad Zuse als wichtiger Pionier des Computers schlechthin. In Deutschland wäre er fast in Vergessenheit geraten. Datenverarbeitungssysteme, die es ja schon lange gab, waren zwar in den 1950er Jahre noch keine Computer, aber eben auch keine Zuse-Systeme. Alles, was damals an Daten verarbeitet wurde, hieß Hollerithsystem, und wer die Entwicklung kennt, der weiß: Die Lochkarten des Herrn Hollerith hatten ein zähes Leben. Seine Firma übrigens auch: Nach mehreren Umwandlungen heißt sie heute IBM.

Ada Augusta Lovelace, einzige Tochter von Lord Byron und die erste Programmiererin
Freilich war dem schon etwas vorausgegangen: Die Erfinder mechanischer Rechenmaschinen leiteten zu ihrer Zeit auch schon Vorbildhaftes – man denke nur an die Erfindung von Charles Babbage entwickelte Differenziermaschine, seine Freundin Ada Lovelace, die Tochter von Lord Byron, entwickelte dafür das erste Computerprogramm.

Die weitere Entwicklung war dramatisch: Die von Zuse eingesetzten Relais waren sehr anfällig, die in den USA zunächst eingesetzten Röhren für die Flip-Flops (die Möglichkeit, die beiden Schaltzustände herzustellen und zu halten) waren es ebenfalls – und sie erzeugten unendlich viel Wärme. Erst der Transistoren – und in der Folge der neue Werkstoff Silizium zur Herstellung von Transistoren und „integrierten Schaltkreisen“ trieb die Entwicklung wirklich voran.

Hätte man einem Menschen 1950 gesagt, dass fast jeder Deutsche einmal einen Computer im Wohnzimmer stehen haben würde, dann hätte man ihn ausgelacht – und gefragt: „Wozu braucht man denn so etwas?“ Heute weiß man es – um dies zu schreiben, zum Beispiel – und natürlich, um Datenbanken anzulegen, auf denen sich Singles tummeln. Das klnag übrigens früher mal so:

Unser Elektronengehirn findet auch fĂĽr Sie den idealen Ehepartner. Fordern Sie GRATIS das 100-seitige Angebot. Viele Partnerfotos. Diskreter Versand.


Übrigens: Zu Anfang waren fast alle Computerprogrammierer Damen – Nachfolgerinnen der legendären Ada Augusta Lovelace, sozusagen. Warum der Beruf inzwischen so „vermännlicht“ wurde? Ich weiß es nicht – vielleicht sind Frauen heute nicht mehr so neugierig darauf, die Welt mit ein paar Zeilen Computercode zu verändern.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

22.06.2010 um 18:00:09

Abgelegt in die liebe pur

| Top Exits (0)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 172 Klicks
Tags fĂĽr diesen Artikel: ,


Die Woche in Dating 21/2010 – Web 2.0 und Tests im Zwielicht

Web 2.0 ist ins Gerede gekommen – und nicht nur wegen eines prominenten Vertreters mit dem Namen „Facebook“. Im Grunde genommen wurde es längst Zeit, dass die Lobhudler aus der einschlägigen Jubelpresse mal Wind von vorne spüren: Web 2.0 ist in weiten Teilen völlig überflüssig – und es schadet vielen Menschen, weil wir es in einem Alter nutzen, in dem die Privatsphäre noch nicht so wichtig genommen wird. Web 2.0 und Dating sollten sich eigentlich ausschließen – und dennoch versuchen Geschäftemacher immer wieder, mit den Worten „kostenlos“ und „lebensnah“ Menschen zu ködern.

Bei Partneragenturen bestehen solche Sorgen nicht – jedenfalls nicht bei den gro0en, seriösen Unternehmen. Dafür besteht hier die latente Gefahr, die Partnersuchenden psychisch zu entmündigen: Wer Sie wirklich sind, weiß die Blechkiste, die im Keller Datenbanken durchwühlt, besser als Sie selbst. Ich nennen dies eine schleichende psychische Entmündigung und sehe darin eine Gefahr. Mich wundert allerdings kaum noch, dass niemand eine „pro“ oder „kontra“ Stellung dazu beziehen will - die meisten haben sich daran gewöhnt, dass Kreditkartenzahlungen Extragebühren kosten, der Versand ins Ausland extrem mit Fracht überteuert wird oder die wahre Persönlichkeit einem technisierten Psycho-Gutachten geopfert wird: Willste das Eine, musste das Andere auch akzeptieren.

Diese Woche in Dating ließ einige Leute ziemlich nackt aussehen. „Match.com“, die angeblich über 20 Millionen Mitglieder haben sollen, mussten zugeben, nur etwa 1,6 Millionen zahlende Mitglieder zu haben - ach, wie schön wäre es, wenn solche Zahlen auch von den großen deutschen Unternehmen erhältlich wären. Ähnlich ging es einem professionellen Tester: Unzureichende, teils verwirrende Bewertungskriterien bei „getestet.de“ führten hier zur einer Abwertung von PARSHIP, die nicht nachvollziehbar ist. Die Abwertung erfolgt auch aufgrund eines sogenannten „Quotensieger nach der Anzahl von Partnervorschlägen“, bei dem ElitePartner als Testsieger auf „9.780 Partnervorschlägen“ kam. Es wäre wirklich angebracht gewesen, wenn die Tester hier einmal qualitativ nachgetestet hätten und nicht den quantitativen Wert als Maßstab genommen hätten – der Test fiel daher bei uns durch. Ein wenig interessanter war da schon, was der Konkurrent Testsieger.de hervorbrachte: Hier wurde der Versuch einer qualifizierten Bewertung der vorgeschlagenen Mitglieder gemacht – und siehe – man kann besser testen, wenn man nur will. Allerdings hätte man sich die Separierung der subjektiven Kriterien von den objektiven gewünscht – und gut wäre es auch gewesen, eine große Zahl von Testern mit sehr unterschiedlichen Charakteren einzusetzen. Die Tester müssen jedenfalls weiterhin beobachtet werden - und jeder von ihnen muss seine Tests noch nachbessern.

Meiner selbst auferlegten Verpflichtung zur Beratung bin ich in einem Artikel nachgekommen, den ich aufgegriffen habe: Was ist los mit den Frauen beim Online-Dating? Nun, sie haben einen sehr bekannten Trick – aber ein Mann, der sich öffentlich beklagte, kannte ihn offenbar noch nicht.
Die Presse verhielt sich diese Woche recht still, und nur der „Westen“ brachte einen etwas einseitigen Artikel, der wenig erhellend war. Immerhin erfuhren wir, dass Menschen zunehmen auf der „gleichen Bildungsstufe“ zusammenkommen wollten.

Die Begriffs-Verwirrer sind nicht nur bei „Sozialen Netzwerken“ am Wirbeln, sondern auch beim „klassischen“ Dating und (wie in letzter Zeit ständig) bei Partnerwahl und Evolution. Es gibt in Deutschland inzwischen offenbar Leute, die „klassisches Dating“ als Begriff gebrauchen. Ob sie damit unterschwellig sagen wollen, dass sie ein „besseres“ Dating anbieten würden, ist unklar – klar hingegen ist, dass es in Deutschland gar kein klassisches Dating gibt – mehr dazu in meinem Artikel. Über den Unfug, den Wissenschaftler zur Partnerwahl verzapfen können, können Sie diesmal einen sehr langen Artikel lesen – und Sie werden wahrscheinlich verblüfft sein, womit unsere Forscher so ihre Zeit verbringen.

Hilfreicher war da schon ein Hinweis von Herklopfen über Scammer. Das Problem ist nur: Wir können es in alle Hirne hämmern, dass die süßen schwarzen Frauen, die nichts als Liebe suchen, und denen Alter und Hautfarbe egal sind in Wahrheit junge schwarzhäutige männliche Teenager sind. Die Tatsache alleine, dass sie jung sind, enthebt sie aber nicht von der Schuld, gemeine und hinterhältige Betrüger zu sein. Deshalb: nicht nur „kein Geld für niemanden“, sondern möglichst auch „keine E-Mail an irgendjemanden“, der aus Afrika mit Liebe lockt. Das Gleiche gilt selbstverständlich für Betrüger aus anderen Kontinenten.

So – und nun ganz zuletzt – es gibt sie noch, die teuren Sachen. Zum Beispiel eine Partnervermittlung ab 40.000 USD. Wer da das Näschen rümpft, weil Geld zu Schönheit kommt, sollte sich vergegenwärtigen, dass es noch vor hundert Jahren als ausgesprochen schick angesehen worden wäre, solch eine Verbindung einzugehen – und genau genommen wollen es viel Frauen auch noch heute, denn reich zu heiraten kann auch ein Lebensziel sein.

Ich verabschiede mich für diese Woche erst einmal – wie Sie sicher anhand der wenigen Artikel zu Beginn der Woche gemerkt haben könnten, hatte ich mir auch noch einen Pfingsturlaub im Vereinigten Königreich gegönnt. Dort habe ich gesehen, wie die „Posh“ Girls sich in einer Edelbar präsentieren – sehr interessant.

Ach bitte: Wenn Sie schon Ihre Ideen bei der Liebepur holen, liebe Autorinnen und Autoren, dann bringen Sie doch bitte einen Hinweis bei der Weiterverwendung an: „Gelesen bei Liebepur“ oder „via Liebepur“. Dafür sage ich „Danke schön“.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

28.05.2010 um 08:16:46

Abgelegt in dating wochenschau

| Top Exits (269)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 249 Klicks


Dreiste Abzocker aus Afrika – und wie man sich schützt

Es gibt Dinge, die greife ich von Herzen auf, so beispielsweise dieser Artikel auf „Herzklopfen“, in dem es über eine der widerlichsten und unverschämtesten Abzocker im Internet berichtet wird. Die Herzklopfen-Redaktion kam darauf, weil SWF und NDR dort im Haus waren, um mehr Informationen darüber zu bekommen, wie man sich vor sogenannten „Scammern“ (Vorschussbetrügern) schützen kann. Offenbar werden SWR und NDR werden demnächst innerhalb einer Dokumentation unter dem Titel “Alt und doof???” über einen Fall berichten, in dem eine afrikanische Frau einen deutschen Mann (Mitte fünfzig) kontaktiert, dessen Vertrauen gewonnen und dann nach typischer Scammer-Art ausgenommen hat. Erst kürzlich warnte die Polizei vor solchen Liebesbetrügern - die Liebepur berichtete.

Das Wort Nigeria-Connection ist zwar bekannt, in Wahrheit aber kommen diese Leute inzwischen nicht nur aus Nigeria – und die meisten sind männliche afrikanische Teenager. Das ist das eigentlich Beschämende für die älteren Herren ab 50 – sie haben ihren Lebenstraum inklusive privater und sexueller Vorlieben an einen vielleicht 18-jährigen Mann verraten, der den „blöden Weißen“ am anderen Ende auch noch verlacht.

Neben ungezielt ausgesandten Massenmails, die auf „gut Glück“ versandt werden, kommen heute immer mehr sogenannte „soziale Netzwerke“ zum Einsatz, in denen man mit etwas Geschick oder einer bewusst in Kauf genommenen Leichtfertigkeit der Betreiber und Kunden durchaus die infrage kommenden Männer über 50 und Frauen über 40 feststellen kann, die zu den bevorzugten Opfern dieser geldgierigen und menschenverachtenden Täter gehören. Obwohl es nicht bewiesen werden kann, wird auch immer wieder behauptet, dass einige dieser Netzwerke durchaus selektierte E-Mail-Adressen verkaufen.

Freilich könnte man auch sagen: „Sind die eigentlich alt und doof?“ oder „Merken die eigentlich gar nicht, wie sie abgezockt werden, die sind doch selber Schuld?“

Nun, diese Leute finden ihre Opfer nicht gerade an die Gewinner im Leben – das gilt auch für SMS-Abzocker und betrügerische Partnervermittler (ja, auch die gab es früher häufig). Meist sind es eher die „Verlierer“, denn im Prinzip finden Männer über 50 relativ leicht eine neue Partnerin. Wer auf die Angebote vermeintlicher "Afrikanerinnen" eingeht, ist also zumeist enttäuscht von den einheimischen Frauen und zudem reichlich blauäugig – und dies wird von den geschickt vorgehenden Tricksern dann auch ausgenutzt, die kein Mittel scheuen, um ihre Opfer „verliebt“ zu machen.

Übrigens haben sich kürzlich die Methoden der Scammer etwas verändert: Statt der üblichen E-Mails in schlechtem Englisch mit dem blöden Spruch: „Alter und Hautfarbe spielen keine Rolle“ werden Männer neuerdings auch gepflegter in ihrer Landessprache angesprochen.

Wir hier bei der Liebepur können nur sagen: Lassen Sie die Finger von Email-Kontakten mit diesen Leuten. Die meisten von ihnen nutzen ganz bestimmte E-Mail-Dienste, die sehr anonym, kostenlos und öffentlich zugänglich sind. Ein typischer Trick in sozialen Netzwerken und auf kostenlosen Flirtbörsen besteht darin, nicht den „hauseigenen“ E-Mail-Kontakt zu nutzen, sondern darauf zu verweisen, dass eine „private“ E-Mail-Adresse besser geeignet wäre.

Übrigens haben alle seriösen deutschen Singlebörsen inzwischen Schutzmaßnahmen gegen Scammer aufgebaut, nachdem vor einigen Jahren eine wahre Schwemme dieser Abzocker versuchte, in Singlebörsen einzudringen. Mehr über solche Schutzmaßnahmen erfahren Sie im Artikel von „Herzklopfen“.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

27.05.2010 um 08:54:21

Abgelegt in schwindelei

| Top Exits (80)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 1 von 5, 1 Stimme(n) 309 Klicks


Seite 1 von 16, insgesamt 77 Einträge
1 2 3 4 5 6 716