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September '10



liebe pur - der fĂŒhrende ratgeber fĂŒr partnersuchende
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Diese Woche (25/2010) in Dating: Mehr Toren als Tore

Tore gab es diese Woche nicht viele, aber Torheiten durchaus, sodass ich versucht bin, zu sagen: Fußball schadet der Intelligenz zwar nicht unmittelbar, bringt aber Autoren und PR-Leute offenbar dazu, das Hirn vorĂŒbergehend auszuschalten. Spitzenreiter war dabei diesmal eine Pressemitteilung von BeautifulPeople.com, die virtuelle Eier und Samen in die Presse schleuderte – die Sache ist ĂŒbrigens gelungen. Zwar haben so gut wie alle Autoren zynisch auf die UnverschĂ€mtheiten des Kopenhagener Datingdienstes reagiert, aber auch eine schlechte Presse ist fĂŒr diese Leute ja eine gute Presse.

Wenn unsere US-amerikanischen Freunde Dating-Ratgeber schreiben, stehen die Signale sowieso auf Rot: Erstens ist die Szene dort mit der deutschen Partnersuche nicht vergleichbar, und zweitens lÀsst sich in den USA jedoch auch noch so blöde Theorie irgendwie vermarkten. Man muss wirklich nicht schön sein, um bei der Partnersuche Erfolg zu haben, aber so blöd muss man nun auch wieder nicht sein, um manchen Dating-Ratgebern zu vertrauen.

Auch die großen der Branche waren nicht frei davon, ein paar Tore ins Nirvana zu schießen: PARSHIP wollte uns den "wahren Charakter“ des Mannes nahebringen und ElitePartner hatte mal wieder die 5oPlus-Generation am Wickel, die offenbar ganz besonders hilflos ist, wenn es um Blind Dates geht.

Genug davon? Nun ja – wenn Fußball König ist, dann pfeifen die armen Partnersuchenden aus dem letzten Loch – rein pressemĂ€ĂŸig, versteht sich.

Auch in unseren EigenbeitrĂ€gen mag dies ja gelegentlich durchgekommen sein – in Beziehungen leben und dennoch „bi“ sein war ein der Themen, die eher einen begrenzten Leserkreis fanden. Interessierter waren meine Leserinnen und Leser schon die Sache mit den „Ost-West-Beziehungen“ – auch ein Verlegenheitsthema, aber immerhin eines mit ZĂŒndstoff: Die „Altemanzen“ in Westdeutschland werden ihres Lebens nicht froh und sorgen dafĂŒr, dass sich altersmĂ€ĂŸig passende MĂ€nner mit Grausen abwenden und im Osten die Sonne aufgehen sehen.

Beim Online-Dating erklĂ€ren wir Ihnen, warum Sie Nischenseiten in Deutschland den Hasen geben können – und warum sie in den USA soviel Zulauf haben. Außerdem halten wir mal einem US-amerikanischen KlugschwĂ€tzer vor, dass bezahlte Datingseiten noch lange nicht den Bach runtergehen, obgleich das sicherlich manche Betreiber sogenannter „kostenloser“ Datingseiten ganz gerne hĂ€tten. Immerhin sage ich Ihnen auch, warum beide nichts davon haben und alles Makulatur ist, was darĂŒber geschrieben wird.

Wichtig ist eine ganz andere Frage, nĂ€mlich ob Liebe ein sinnvoller Treibstoff fĂŒr Sex ist. Die Liebeszeitung hat dazu umfangreiche Recherchen auf einer ganz anderen Ebene angestellt: Immer mehr Frauen beklagen sich, dass im Bett nichts mehr los ist, sie ihre MĂ€nner aber immer noch sehr lieben wĂŒrde – na, klingelt da ein Glöckchen?

Kommen wir nun zu den ĂŒbrigen Torheiten, die bei mir unter „Humor“ landeten – jedenfalls grĂ¶ĂŸtenteils.

Die Kunden von Partnervermittlern wollen eigentlich alle nichts als Partner finden und suchen normalerweise keine „vereinheitlichende Ideologie“ – ich bin ja persönlich sehr froh, dass es in Deutschland kaum noch Tendenzen gibt, Menschen zu ideologisieren. Doch da kommt die Ausnahme: „Left Dating“ oder „Links-Dating“. Ja, ich weiß, der Geist war mal Links – frĂŒher mal. Aber ob er sich da noch wohl fĂŒhlt? Zweifel sind angebracht.

Bliebt noch die Körpersprache des Mannes, die er nicht willentlich beeinflussen kann. Da lacht doch das Herz, nicht wahr? Am Ende hatte ich dann sogar noch Zuse, Konrad. Der ist dafĂŒr verantwortlich, dass unser Computer auf dem BinĂ€rsystem basiert – und damit auch dafĂŒr, dass wir Menschen „matchen“ können. Das behauptete ĂŒbrigens auch schon ein sattsam bekanntes Partnerinstitut, das im vorigen Jahrhundert Furore machte, wobei ich Ihnen dies berichten darf: FrĂŒher glaubten die Leute noch an die Allmacht der Computer und warben mit ihren „Elektronengehirnen“ – und heute verstecken sie Name wie „Computer“ und „Programm“ uns sagen, dass ein wissenschaftliches Verfahren zur PartnerĂŒbereinstimmung zum Einsatz kommen wĂŒrde.

Man sieht – die Welt wandelt sich und wir wandeln uns mit ihr. Ich hoffe nur, diese Woche keine Eigentore zu schießen mit der Liebepur, wĂŒnsche Ihnen allen noch viel VergnĂŒgen bei FreistĂ¶ĂŸen und EckbĂ€llen und hoffe, dass sie eher Tore als Torheiten erleben.

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Geschrieben von Gebhard Roese

25.06.2010 um 13:19:02

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Der erfolgreiche Weg beim Dating: Gehen Sie es spielerisch an

liebesspiel

Online-Dating ist eigentlich gar nicht online Dating, sondern die erweiterte Suche nach einem Partner, den man sonst nur schwer finden wĂŒrde.

Wissen Sie, natĂŒrlich, sagen uns „Wissenschaftler“, viele Menschen seien sich in „unmittelbarer Umgebung“ nĂ€her gekommen, oder sie hĂ€tten sich durch Freundeskreise, wĂ€hrend des Studiums oder im BĂŒro kennengelernt. Das dĂŒrfen sie alles behaupten, verbreiten und bewerten. Es ist nur so: Viele Menschen heiraten heute nicht nur einmal. Es spielt also keine Rolle, wie man sich das „erste Mal“ kennengelernt hat. Das aber ist genau der Punkt, der uns stĂ€ndig ĂŒberall um die Ohren gehauen wird: Wie verhĂ€lt sich eine Single-Frau oder ein Single-Mann, wenn er seine erste Liebe oder seine erste Ehe eingeht?

Wer den WerbesprĂŒchen glaubt, hat schon verloren

Leicht ist es allerdings nicht – wer den DummsprĂŒchen der Werbung folgt, man mĂŒsse sich nur anmelden und den Rest erledige dann das Dating-Unternehmen, der holt sich leicht eine blutige Nase: gleich, ob Singlebörse oder Online-Partnervermittlung: Eine Auslese oder Nachlese ist immer nötig, die „Chemie“ stimmt relativ selten und Liebe lĂ€sst sich nicht erzwingen.

Man muss sich auf RĂŒckschlĂ€ge und Schwierigkeiten einstellen, denn die Motive, einen neuen Partner zu suchen, sind nicht bei allen Menschen gleich. Hier liegt ĂŒbrigens noch ein Problem, das wenig behandelt wurde: So gut wie alle Online-Partnervermittler gehen davon aus, dass sich bei ihnen ausschließlich „ernsthaft Partnersuchende“ anmelden, was sogar stimmen mag – nur hat jeder eine andere Vorstellung davon, was eine „ernsthafte“ Suche ist. Eine lustvolle Suche unter Mitnahme der einen oder anderen Gelegenheit, ins Bett zu steigen, die schließlich zu einem Partner fĂŒhrt, der wirklich passt? Oder vielleicht eine verbissene Suche, unter deren Aspekten jeder mögliche Partner sofort unter den Aspekten der Eheeignung durchleuchtet wird?

Das Spiel des "Dating" mitspielen - nicht in Ernsthaftigkeit erstarren

Wer nicht gewohnt ist, dem Leben eine spielerische Seite abzugewinnen, der wird im Online-Dating immer wieder EnttĂ€uschungen erleben – egal, auf welcher Ebene. Man sollte sich wirklich darauf einstellen, vor allem ein paar besonders schicke und lustvolle Spiele mitzuspielen, aber dabei nicht das Ziel aus den Augen zu verlieren. Es geht ja nicht nur darum, beim Blind Date erfolgreich zu sein – es geht eben auch darum, daran Freude zu haben.

Auf der anderen Seite sollte man sich auch auf schmerzliche Situationen einstellen, zum Beispiel auf die, zurĂŒckgewiesen zu werden. Offenbar haben Psychologen festgestellt, dass Partnersuchende zunehmend Angst davor haben, abgelehnt zu werden. Auch dies gehört aber zum Spiel: Auch fĂŒr die beste Ware finden sie auf einem Markt möglicherweise keinen Kunden – und wenn Sie jeden Interessenten, der nicht kauft, als potenziellen Zerstörer ihres Selbst ansehen, dann kommen Sie nicht weiter, sondern fallen die Psycholeiter herunter.

Übrigens: Viel mehr können Sie in den „Daily News“ in englischer Sprache lesen.

Titelfoto © 2009 by Juliana Coutinho

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Geschrieben von Gebhard Roese

15.06.2010 um 08:49:55

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Warum Christian Wulff auch Partnersuchenden gut tun könnte

Was hat die Liebepur mit dem Kandidaten fĂŒr das Amt des BundesprĂ€sidenten zu tun? Nun, eigentlich nichts, außer dass ich schon einmal auf einem Empfang des deutschen Botschafters in Anwesenheit des niedersĂ€chsischen MinisterprĂ€sidenten war.

Allerdings – mit den zwischenmenschlichen Beziehungen hat die Sache dennoch zu tun, denn Christian Wulff wĂ€re eine Bereicherung fĂŒr die Menschen, die in Patchwork-Familien leben oder jedenfalls leben wollen.

Der amtierende niedersÀchsische MinisterprÀsident lebt in zweiter Ehe mit seiner jetzigen Ehefrau Bettina sowie deren Sohn, der eigenen Tochter aus erster Ehe und einem gemeinsamen Kind tatsÀchlich in einer Patchwork-Familie.

Solche Patchwork-Familien könnten die Lösung sein, die Überbleibsel geschiedener Paare, deren Kinder sowie alleinlebende, ehelose Frauen mit Kindern wieder in einer Familie zu vereinen – ein an sich vernĂŒnftiges Modell. Allerdings scheint es nach wie vor bei deutschen MĂ€nnern nicht sonderlich beliebt zu sein – und da habe ich dann doch Hoffnung, dass auch ein BundesprĂ€sident trotz fehlender politischer Macht auf diesem Gebiet noch etwas bewirken könnte.

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Geschrieben von Gebhard Roese

05.06.2010 um 08:00:00

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Dating: Deutsche haben es leichter als US-Amerikaner

Zugegeben – es kann gut sein, Regeln fĂŒr gewisse Lebensbereiche zu haben. Allerdings kann es auch verdammt schwierig werden, wenn die Regeln im Laufe der Jahre eher zu konservativen Ritualen werden, die kaum noch Sinn haben. Genau so verhĂ€lt es sich mit den Datingregeln, die wir in den USA vorfinden. Wie es geht, zeigt ziemlich anschaulich ein Bericht im Blog von Flirt-Fever.

Interessant ist ein Paradoxon: Obgleich das erste Date in den USA auf eine enorm hohe Ebene gehoben wird, ist es doch letztlich bedeutungslos: „Das MĂ€dchen“ wird zwar nach einigen Tagen erfahren, ob der Mann sich noch einmal treffen will – aber auch das bedeutet noch gar nichts. Bevor es nicht zum Schwur kommt, also der Absicht, einander exklusiv zu treffen, können beide durchaus noch weiter „Daten“.

Deutschland ist ein Land ohne solche Rituale – ja, es gibt nicht mal ein „Dating“, sondern lediglich Verabredungen von Frauen und MĂ€nnern. Sie sind zunĂ€chst darauf angelegt, einander ein wenig zu „beschnĂŒffeln“ – und wenn dies gut lĂ€uft, so geht man in der Regel gleich dazu ĂŒber, die gegenseitigen Möglichkeiten fĂŒr eine Beziehung auszuloten. Trifft man sich ein zweites Mal, und gelingt auch dieses Treffen, so ist man in der Regel ein Paar und versucht, weitere Schritte in Richtung Zukunft zu gehen. Nach etwa drei Monaten weiß man in der Regel, ob alles ein Strohfeuer war oder ob man nun die gemeinsame Wohnung ansteuern sollte.

Was ich Ihnen in diesem Zusammenhang hier noch auf den Weg geben will:

1. Es ist absolut sinnlos, US-amerikanische Ratgeber (auch in Übersetzungen) fĂŒr das Dating zu kaufen.
2. Folgen Sie niemals „allgemeinen RatschlĂ€gen“ fĂŒr das Dating, die aus US-amerikanischen Datingregeln abgeleitet sind.
3. Vermeiden Sie als Frau in jedem Fall, sich als eine kĂŒnstlich aufgemachte Prinzessin darzustellen, die dem Mann gefallen will und sonst gar nichts.
4. Auch als Mann sollten Sie sich nicht verstellen: Höflichkeit und gutes Benehmen reichen völlig. Große Dinnereinladungen beim ersten Mal sind in Deutschland weder ĂŒblich noch sinnvoll. Halten Sie den Ball flach, wenn es um ihre beruflichen Erfolg geht.
5. Sagen Sie am Ende des Dates entweder klar und unmissverstĂ€ndlich: Ich wĂŒrde dich gerne wiedersehen“ oder gehen Sie miteinander ins Bett. Sagen Sie niemals: „Ich ruf dich wieder an“. Wir raten, nicht sofort mit dem neuen Date ins Bett zu gehen. Wenn Sie es dennoch tun: Nur, wenn sie am nĂ€chsten Morgen sagen, dass sie ihn wiedertreffen wollen, kann noch eine Beziehung daraus werden. Ansonsten war es ein ONS.

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Geschrieben von Gebhard Roese

01.06.2010 um 07:48:28

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Die Woche (20/2010) in Dating – Tipps, Tests und Tester

Die Woche in Dating begann mit der Frage, was eigentlich ein Test ist. Die nĂ€chsten Wochen werden nĂ€mlich ganz im Zeichen der Tests stehen. ZunĂ€chst werden wir uns Gedanken ĂŒber Singlebörsen-Tests machen und uns fragen, wie effektiv sie denn ĂŒberhaupt sein können. Parallel dazu interessiert uns hier aber auch, wie sich die Sache mit den „PartnerĂŒbereinstimmungstests“, auch „Persönlichkeitstests“ oder „Psychotests“ geahnt, denn nun wirklich verhĂ€lt. Unsere Liebeszeitung hat dazu auch ein paar Feststellungen ĂŒber die angeblichen "Liebestests" der Frauenzeitschriften getroffen.

Der erste kritische Artikel ĂŒber die Tester erschien am Montag unter dem Titel „Tester, MitlĂ€ufer und Kundenverwirrer“, aber auch der Beitrag zu den Marketingleuten, die mit ihren „Millionen „Mitgliedern“ herumjonglieren wie die Artisten im Zirkus, dĂŒrfet interessant sein.

Unserer Informationspflicht kamen wir einmal mehr mit einer genauen ErlĂ€uterung nach, was „Dating Down“ ist und warum es fĂŒr Frauen in Zukunft vielleicht eine Notwendigkeit sein könnte. Interessant dĂŒrfte auch der Artikel ĂŒber ein paar SĂ€tze sein, die bei Dates besser nicht fallen sollten – wenn man nicht in den Ruf kommen will, den Partner zu belĂŒgen. AnderwĂ€rts haben wir gelesen, warum gute MĂ€nner schwer zu finden sind und dies ein wenig kommentiert, und dazu passt auch noch der Artikel ĂŒber ein paar Fragen, die Liebende nicht mögen. Bei der Frage, „mit wie vielen Frauen/MĂ€nnern warst du schon im Bett“ kann man ja eigentlich nur zwischen Ohrfeige und frommer LĂŒge wĂ€hlen – je nach den weiteren Absichten. Nun ja - ein guter Mann ist schwer zu finden, nicht wahr? Eine gute Frau ĂŒbrigens auch.

Leider musste auch einmal mehr auf BetrĂŒger, sogenannte Scammer hingewiesen werden – dazu hat sich jetzt die Polizei ausfĂŒhrlich geĂ€ußert.

Entlarvend war wieder einmal, wie die Presse mit Wissenschaftsmeldungen umging: Es ging um SeitensprĂŒnge und ihre Auswirkungen. Wissenschaftler hatten etwas beforscht, Journalisten hatten der Meldung einen andern Sinn gegeben – die ĂŒbliche Masche der Sensationsschreier. Nur wenige haben den Fehler bemerkt – unter den wenigen war auch ihr kritisches Magazin zu Liebe und Partnerschaft, die Liebepur.

Unter den Meldungen, die wir nicht besonders hilfreich fanden, war auch, ob und wo man sich vor dem ersten Date enthaaren sollte (fit for fun), den Artikel des neuen Magazins EMOTION ĂŒber Online-Dating und den kommenden Liebes- und Datingratgeber des MTV-Sternchens Lo Bosworth. Und bevor ich vergesse: Die Rockröhre Courtney Love wollte sich angesichts ihren Comeback-Versuch offenbar ebenfalls als Liebesexpertin darstellen: Nicht dumm f**** gut, sondern hĂ€sslich. Das muss einem erste einmal einfallen. Auch die Wissenschaft stand diesmal auf einem schmalen Brett: Einfach ist Dating einfacher, aber zu einfach kommt es an den Rand der Verblödung: Nimm‘s leicht, nimm mich 
“

Die Pressemeldung, die wir am meisten belĂ€chelten, war der plötzliche links-alternative Trend einer Nischen-Partneragentur. Mal sehen, was von dort demnĂ€chst kommt. Ja, und bevor ich es vergesse: Die Erotik hĂ€tte eigentlich ein neues Sprachrohr bekommen sollen, das den 18- 35-jĂ€hrigen Frauen einflĂŒstert, was erotisch ist. Das Magazin gibt es, es heißt „Alley Cat“ – aber mit der Erotik fĂŒr Frauen ist es nicht weit her, wie zahllose Kolumnistinnen wissen wollten. Mich persönlich störte vor allem der Erotik-Kitsch in der neuen Frauenzeitschrift. Zielgruppe Sachbearbeiterinnen, die am Schreibtisch von Erotik trĂ€umen?

So – ich bin schwer am recherchieren fĂŒr die Berichte ĂŒber Tests und Tester. Wenn Sie glauben, dazu einen namhaften Beitrag leisten zu können, dann bitte schön – Sie sind herzlich eingeladen. Freilich immer mit der Bitte, mir nicht alle GemeinplĂ€tzchen aufzutischen, die Sie bereits in Unternehmensberichten. Pressemitteilungen und anderen Medien verbreitet haben. Etwas genauer wollen wir die Sache hier schon nehmen.

Alles Gute fĂŒr Sie und das kommende Pfingstfest, bleiben Sie uns treu und vergessen Sie nicht, ab und an auf die Artikel zu verlinken, die sie hier zum ersten Mal gelesen haben.

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Geschrieben von Gebhard Roese

21.05.2010 um 09:12:31

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