Frauenzeitschrift empfiehlt pornografische Web-Seiten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 24. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Manche Frauenzeitschriften schlafen immer noch in der Romantik herum, andere wissen, was die Stunde geschlagen hat: Frauen wollen Pornografie, aber nicht jede.

In der Praxis bedeutet dies: Sie wollen Dinge lesen, sehen und hören, die so scharf sind, dass sie lustvoll erregt werden, aber nicht so schrecklich, dass sie sich ekeln oder fürchten.

Die Redakteurinnen von Marie Claire empfahlen Seiten, auf die wir uns hier wegen des Jugendschutzes nicht einmal im Entferntesten trauen würden, unter anderem Kink dot com und sogar eine Webseite (jetzt könnt ihr Mal staunen, Online-Redakteure), die bereits zum Verkauf steht. Sie enthielt nur noch die übliche Umleitungs-Werbung zu fragwürdigen Webseiten. Immerhin war auch ein Blog dabei, der uns recht gut gefiel: Gracies Playground. Dezent, frauenfreundlich, aber nicht unbedingt „Safe For Work“.




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Dating „Wie Wild“

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 24. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Das schottischen Unternehmen „Cupid“, das für seine aggressive Mitgliederwerbung bekannt wurde, hat nun auch eine deutsche Dependance für seinen Unternehmenszweig „GirlsDateForFree“ gegründet, wie die Liebepur aus Kreisen der Dating-Branche erfuhr. Die deutsche Version heißt “WieWild.de“ und wirbt derzeit bei Männern damit, „unter 15 Miezen die neue Freundin“ zu finden.


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Online-Partnervermittler ElitePartner präsentiert „Traummann“

Geschrieben von © Gebhard Roese •Donnerstag, 23. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Info-Grafiken sind derzeit die große Mode, weil sie unterhaltsam suggerieren, die Wahrheit zu verbreiten. Wenn ich mich recht erinnere, haben einzelne Unternehmen in den USA damit schon großen Erfolg gehabt.

Nun veröffentlicht ElitePartner solche eine Grafik darüber, wie der Traummann der deutschen Frauen aussieht. Die finden Sie auf der Webseite vom ElitePartner Magazin.

Dazu fällt mir nur ein Satz ein:

Deutsche Frauen, träumt weiter von eurem Akademiker mit einer Körperlänge von „über 1,80 m“, aber schminkt euch ab, ihn in der Realität zu treffen.
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POF-Gründer Markus Frind sieht sich als Moralist

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 22. Mai 2013 • Kategorie: dating news


POF, vorher als „Plenty of Fish“ bekannt, hat nach Presseberichten eine E-Mail an die Mitglieder verschickt, in dem er sich über die Hook-Up-Kultur beklagt, die nun offenbar auch POF zu schaffen macht. Interessant ist die von Frind angeblich gefundene Ursache für den Wandel: 70 Prozent der POF-Mitgleider nutzen die Seite via Handy, und seither soll es angeblich zwei Prozent der Männer geben, die POF lediglich als „Hilfsmittel zum Abschleppen“ benutzen. Erst kürzlich veröffentliche Frind auf seinem Blog stolz die Zahl der Handy-Benutzer, die ihn angeblich an die Spitze des "Mobile-Dating" gebracht hat,

Dabei argumentiert Frind, dass seine Webseite POF auf „Beziehungen“ abzielt und nicht etwa auf Hook-Ups, was etwas verwundert, weil die Generation, die alles per Handy erledigen will (Y-Generation), auch als Hook-Up-Generation bezeichnet wird. Frind will dies wie folgt ändern:

1. Kontaktwünsche mit sexuellen Bezügen werden nicht mehr gesendet. Jeder, der gegen diese Regeln verstößt, wird automatisch gelöscht.
2. Sie können nur noch Personen kontaktieren, die +/- 14 Jahre Altersunterschied zu Ihnen haben. (was bedeutet, dass ein 50-jähriger keine 35-jährige Frau mehr kontaktieren kann und eine Cougar hier keinen Lover mehr findet.) Angeblich werden Nutzer, die es dennoch versuchen, gelöscht.
3. Angeblich gibt es bei POF, wie im dritten Verdikt behauptet wird, nur 6041 Frauen (von angeblich 3,3 Millionen Partnersuchenden täglich), die „intime Treffen“ suchten. Der nächste Satz von Frind lädt zum Schmunzeln ein: „Von diesen 6041 Frauen mit ‚heißen Fotos‘ sind die meisten jedoch Männer, die behaupten, Frauen zu sein“.

Fragt sich, wie man mit einer vermeintlichen oder tatsächlich existierenden Hook-Up-Generation Geschäfte machen will (und seien es auch Geschäfte aus Werbeeinnahmen), wenn man die Bedürfnisse dieser Generation ausschließt. Mich erinnert dieses ganze Gutmenschengehabe fatal an die Gebräuche „seriöser“ Anzeigenredaktionen der 1960er, 1970er und 1980er Jahre. Damals ließ man in der bürgerlichen Presse auch keine „unseriösen“ Kontaktanzeigen zu. Der Ausweg: Man veröffentlichte unter der Rubrik „Bekanntschaften“ oder gar „Heiraten“ seriös klingende Anzeigen, in die einige Codewörter eingebaut wurden, zum Beispiel „für alles Schöne“.
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eDarling: Affinitas-Anteile von eHarmony zurückgekauft

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 17. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Die Affinitas GmbH, Betreiberin der Online-Partneragentur eDarling sowie SHOPAMAN haben am 16. Mai offiziell bekannt gegeben, dass ihre Geschäftsführung und ihre Altinvestoren sämtliche Anteile zurückgekauft haben, die zuvor von eHarmony inc. gehalten wurden. Die Liebepur erfuhr bereits vor einiger Zeit aus einer anderen Quelle davon.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hatte der Online-Matchmaking-Pionier eHarmony im Dezember 2009 im Zuge einer Kapitalerhöhung 30 Prozent der an Affinitas übernommen. Diese Anteile wurden nun von den Alt-Gesellschaftern der Affinitas GmbH erworben. An dem Aufkauf seitens der Affinitas-Gesellschafter nahmen nach Eigenangaben alle institutionellen Investoren, die Geschäftsführung und ein Großteil der Business Angels teil.
Der Geschäftsführer von eDarling, Lukas Brosseder erklärte, das Unternehmen eHarmony sei für sein Unternehmen ein „großartiger Partner und ein wahres Vorbild“ gewesen. Mit der eHarmony-Beteiligung an Affinitas hatte man ursprünglich wohl viel weitergehende Ziele gefasst. Man hatte ursprünglich vor, Affinitas „eines Tages zu einem Teil der eHarmony-Familie“ zu machen. Aus welchen Gründen man in den „vergangenen zwölf Monaten“ dieses Ziel aufgegeben hat, ging aus der Pressemitteilung allerdings nicht hervor.

In der Pressemitteilung heiß es weiterhin:

Im Zuge der Transaktion formiert die Affinitas GmbH auch ihre Geschäftsführung neu. Christian Vollmann, der 2009 als Investor und Geschäftsführer das damalige Gründerteam verstärkte, wechselt aus der Geschäftsführung in den dreiköpfigen Aufsichtsrat des Berliner Unternehmens.

Für die Kunden von eDarling wird die Entscheidung voraussichtlich keinerlei Konsequenzen haben. eDarling war erst im Mai 2009 mit einem ungewöhnlichen hohen Gründungskapital an den Markt gegangen und hat seither einen beachtlichen Marktanteil auf einem Markt erreicht, in dem mit harten Bandagen um jeden Kunden gekämpft wird.

Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, verfolgt eHarmony seit einiger Zeit ein neues Unternehmenskonzept – ob dies einer der Gründe für die Trennung war, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Dieser Artikel wurde unter Verwendung von Pressematerial des Betreibers, der Affinitas GmbH, erstellt.
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.