10 Tpps vor dem Casual Dating

Geschrieben von © Ina Yanga •Samstag, 25. Mai 2013 • Kategorie: casual dating


Casual Sex: Erst vorbereiten, dann genießen
Beim „normalen“ Dating solltest du schon darauf gefasst sein, dass die Leute, die dir begegnen, nicht unbedingt so „drauf“ sind, wie du selbst. Sie können verklemmter oder offener sein, konservativer oder progressiver, spielerischer oder ernster. Beim Casual Dating ist die Sache aber ein bisschen anders, weil ja beide schnell zum Ziel kommen wollen. Ganz wichtig ist für dich, dass du dir eine Liste machst: so in etwas „Was immer mit mir geht“, „was mit mir geht, wenn der Typ (die Frau) mir gefällt und „was mit mir gar nicht geht“.

10 Tipps, bevor du Casual Dating probierst

Sei offen (1)

Sei offen und optimistisch. Das kannst du aber nur, wenn du deine Möglichkeiten und Grenzen kennst.

Rechne damit, deine "Jungfräulichkeit" zu verlieren (2)

Wenn du jetzt lachst: Ich meine nicht das, was du meinst. Jungfrau bist du immer, wenn du irgendetwas noch nie gemacht hast, zum Beispiel Analsex oder Rollenspiele.

Sei dir klar, dass deine Gefühle aus den Fugen geraten können (3)

Causal Dating besteht nicht nur aus romantschem Sex. Dein Körper ist ein Musikinstrument – man kann es streichen wie eine Violine, blasen wie ein Horn oder schlagen wie eine Trommel. Überleg dir gut, was du zulässt.

Gehe auf Nummer sicher (4)

Denke dran: Der Hauptgrund für Ärger beim Sex sind Krankheiten und ungewollte Schwangerschaften. Nimm Kondome mit.

Sei nicht schockiert (5)

Wenn dir jemand etwas vorschlägt, vor dem du dich fürchtest, sag einfach Nein. Sag niemals: „Das ist pervers.“

Fühle dich nackt wohl (6)

Du wirst in vielen Situationen nackt sein – und dies in grellem Licht. Fühle dich also nackt wohl, und wenn das gar nicht geht, pass' auf, dass du nicht in solche Situationen kommst.

Biete das an, was toll an dir ist (7)

Geben ist seliger als nehmen – das gilt auch beim Casual Dating. Biete an, bevor du forderst.

Genieße es, „behandelt“ zu werden (8)

Passiv zu sein gehört zu den schönen sexuellen Erlebnissen, die es fast nur bei Rollenspielen gibt. Versuche, „Behandlungen“ zu genießen.

Versuche, etwas zu lernen (9)

Versuche, bei jedem Date etwas zu lernen. Ob positiv oder negativ – du kannst es vielleicht beim nächsten Casual Date brauchen.

Das Gepäck, das du mitnimmst (10)

Nimm alles mit, was du für dich brauchst – erwarte nicht, dass es der (die) andere hat. Kondome habe ich schon erwähnt. Gleitmittel sind manchmal nötig. Ein Ersatzhöschen wäre nicht schlecht für den nächsten Morgen – und „Spielzeug“ wenn du welches brauchst.

Haben dir die 10 Ratschläge für Casual Dating geholfen? Sag' es mir, wenn ja

Deine Ina
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Polyamorie - nichts als Rechtfertigung für Affären?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Samstag, 25. Mai 2013 • Kategorie: psychologie und lifestyle


„Polyamorie“ ist eines dieser lächerlichen pseudowissenschaftlichen Wortgebilde, die nicht zur Klärung dienen, sondern zur Verschleierung. Nun, da das Wort einmal am Markt ist, wird es gebraucht, missbraucht und schließlich verbraucht. Mittlerweile ist es in die Hände von Journalisten gefallen, wie zahllose Artikel in deutschen und österreichischen Zeitungen verraten.

Was ist Polyamorie –Polyamory? Ein Wort ohne Sinn und Inhalt!

Konkret: Polyamorie bedeutet nach Ansicht ihrer Protagonisten „mehrere Menschen zu lieben“ – und lässt offen, was hier unter „Liebe“ zu verstehen ist. Das Bastard-Wortgeschöpf aus Latein und Griechisch bedeutet nämlich nichts Konkretes, und das kann es auch nicht, weil es keinen „Amorie“ gibt. Also ist Polyamorie ledigliche ein Vielfaches dessen, was nicht existiert – so etwas nennt man mit Fug und Recht einen Hohlbegriff. Will man „Amorie“ interpretieren, so ergibt sich ein relativ unbestimmter Begriff von „Liebe“ oder „Liebelei“. Das Wort existiert auch als weiblicher Vorname im Sinne von „die Liebevolle“, „die geliebte Tochter“.

Der Ursprung des Begriffs Polyamorie allerdings liegt in einer schrägen Ideologie, die eine Art „freie Liebe“ als Lebensgrundlage fordert, aber niemals genau sagte, was sie darunter verstand. Doch das änderet sich schlagartig, als in diesem Jahr der Begriff und seine fragwürdigen Inhalte von Forschern „geadelt“ wurde. Dazu hatte man am 15. Februar 2013 in Berkeley eine Konferenz als “Erste internationale akademische Polyamorie-Konferenz einberufen.“

Vom Alternativ-Milieu in die Wissenschaft

Heute hat sich der ursprünglich aus dem Alternativ-Milieu stammende Begriff freilich ein wenig gewandelt. Nicht mehr eine recht unbestimmbare „Liebe“ in schrägen Kommunen ist der Gegenstand des Interesses. Nicht einmal mehr die „offene Ehe“, ein alter Hut aus den 1970er Jahren, steht im Vordergrund, sondern die Mehrfachbeziehung. Doch aus unerfindlichen Gründen weigern die Polyamoristen zu sagen, dass sie einfach gerne schönen, teils auch alternativen Sex mit ihrer Zweitbeziehung haben. Sie sprechen hingegen vorzugsweise von „Liebe“ und behaupten, nicht in wertgleichen „polygamen“, sondern in „polyamoren“ Beziehungen zu leben.
Was ist für die sogenannte „Polyamorie“ eigentlich Liebe?

Überhaupt wird „Liebe“ von den Polyamoristen zum Allerweltsbegriff degradiert. Wenn es keine sexuelle Beziehung ist, die man zum „Zweitkontakt“ hat, was ist es dann? Eine „reine Liebe“? Eine „platonische Liebe“? Pure Sinnlichkeit? Oder reine Sympathie? Möglich, dass es eine gewisse Zuneigung beinhaltet – aber um dies zu erleben, muss man kein Anhänger der Polyamorie sein. Zuneigung, Sympathie und Sinnlichkeit können aus jeder beliebigen Begegnung geschöpft werden.

Nichts als eine offen gelebte Affäre

Im Endeffekt wird behauptet, der (meist männliche) Polyamorist würde mit beiden Partner(innen) n in zwar unterschiedlich gestalteten, aber gleichwohl verbindlichen Beziehungen zu leben. Der Knackpunkt dabei ist selbstverständlich die Eifersucht, die von der Polyamorie-Bewegung als Gefühl heruntergespielt wird. Dabei werden Sachargumente gegen elementare Gefühle gesetzt, zum Beispiel „Teilen statt Besitzen“ oder „Offenheit statt Einkapseln“. Zudem wird die gesamte Diskussion um „Polyamorie“ unter falscher Flagge geführt: Nachdem Soziologen erkannt haben, dass die in heutige Ehen die Seitensprünge mehr und mehr zur „Selbstverständlichkeit“ werden, suchten sie nach einer Lebensform, in der sich Ehe und Affäre vereinbaren ließen – und fanden sie in der Polyamorie.

Entzaubert man das Brimborium, das Polyamory-Anhänger und neuerdings auch Psychologen um die sogenannte „Polyamorie“ legen, so bedeutet sie nichts anderes als eine Ehe, in der zumeist der Ehemann, seltener die Ehefrau, eine dauerhafte außereheliche Beziehung führt, die der andere Partner in irgendeiner Form toleriert.

Verherrlichung der "offenen Ehe" - wie schon 1972

Hat viel Unheil angerichtet: "Die Offene Ehe"
Um es klipp und klar zu sagen: Hier werden mithilfe der Psychologie Mythen und urbane Legenden aufgebaut, die etwas so lauten: „Es gibt da eine neue, geheimnisvolle Lebensform, die Ehe mit Seitensprung in einen harmonischen Einklang bringt, und wir sind ihre Propheten“.

Ich bin in einem Alter, in dem ich solchen Stuss aus Psychologenmund nicht zum ersten Mal höre. Ich habe Psychotherapeuten scharenweise falschen Gurus und Ideologen nachlaufen sehen, und ich habe erlebt, welches Unheil das Buch „die offene Ehe“ (1) einstmals unter den Freunden stiftete.

Privat kann jeder tun, was er will

Dabei verkenne ich keinesfalls, dass es hier und da Lebensformen gibt, in denen eine dritte Person in eine Beziehung eingebunden wird. Doch das ist die private Angelegenheit der Beteiligten, die wir akzeptieren können oder auch nicht. Sie ist privat, und sie geht uns alle deshalb nichts an. Wenn nun aber eine neue Psycho-Religion daraus gemacht wird, deren Frontmänner und Frontfrauen auftreten wie die Propheten einer besseren Welt – dann ist für mich die Grenze der Wissenschaftlichkeit erreicht.

(1) Nana und George O’Neill „Die offene Ehe“. Reinbek 1975, ursprünglich“Open Marriage“ (1972). Dort wird im 17. Kapitel beschrieben, wie man angeblich multisexuelle Beziehungen außerhalb der Ehe ohne Eifersucht aufbauen und genießen kann.
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Frauenzeitschrift empfiehlt pornografische Web-Seiten

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 24. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Manche Frauenzeitschriften schlafen immer noch in der Romantik herum, andere wissen, was die Stunde geschlagen hat: Frauen wollen Pornografie, aber nicht jede.

In der Praxis bedeutet dies: Sie wollen Dinge lesen, sehen und hören, die so scharf sind, dass sie lustvoll erregt werden, aber nicht so schrecklich, dass sie sich ekeln oder fürchten.

Die Redakteurinnen von Marie Claire empfahlen Seiten, auf die wir uns hier wegen des Jugendschutzes nicht einmal im Entferntesten trauen würden, unter anderem Kink dot com und sogar eine Webseite (jetzt könnt ihr Mal staunen, Online-Redakteure), die bereits zum Verkauf steht. Sie enthielt nur noch die übliche Umleitungs-Werbung zu fragwürdigen Webseiten. Immerhin war auch ein Blog dabei, der uns recht gut gefiel: Gracies Playground. Dezent, frauenfreundlich, aber nicht unbedingt „Safe For Work“.




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So kann man es auch sagen

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 24. Mai 2013 • Kategorie: liebesmuell


Aus einer Pressemitteilung von C-Date:

Casual Dating ist auch bei Verliebten mehr und mehr gefragt, um eine Partnerschaft zu beleben.


Kein Kommentar nötig, nicht wahr?
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Dating „Wie Wild“

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 24. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Das schottischen Unternehmen „Cupid“, das für seine aggressive Mitgliederwerbung bekannt wurde, hat nun auch eine deutsche Dependance für seinen Unternehmenszweig „GirlsDateForFree“ gegründet, wie die Liebepur aus Kreisen der Dating-Branche erfuhr. Die deutsche Version heißt “WieWild.de“ und wirbt derzeit bei Männern damit, „unter 15 Miezen die neue Freundin“ zu finden.


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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.