Veganer sind Sexprotze

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 15. Februar 2012 • Kategorie: dating und humor




Veganer sind Sexprotze – das will uns die Organisation "PETA" derzeit sagen – und ich hatte mich schon gewundert, warum der Zulauf beim Vegetarier- und Veganer-Speed-Dating des Vegetarierbunds so groß sein soll - jetzt weiß ich es.

Falls Sie keinen Humor haben – lesen und sehen sie einfach weg. Übrigens gibt’s auch Ehen zwischen Vegetariern und Fleischessern. Da wären noch die fleischlichen Genüsse – da kann ich mir kaum vorstellen, ob jemand fragt: „Du, wenn du aber Veganer sein solltest, dann läuft nichts mit uns, verstanden?“

Hoffen wir mal, dass wir den Ausdruck „fleischliche Genüsse“ demnächst nicht durch „emotional-erotisch bedingte penetrierend ausgeführte Körperkontakte“ ersetzen müssen, weil irgendjemandem mal wieder das Wort "Genuss" nicht gefällt – es kommt ja täglich ein bisschen Neusprech hinzu.

Via: Nerve.

US-Dating-Branche verunsichert durch Wissenschaftler

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 15. Februar 2012 • Kategorie: dating und wissenschaft


USA (Dating - Bericht der Liebepur) Die US-Dating-Branche ist verunsichert, seit Wissenschaftler endlich Tacheles geredet haben über das „Matching“. Viele Partnersuchende in den USA hätten nicht davon gehört, wenn jetzt nicht ein Artikel in der „New York Times“ erschienen wäre. Neben den bereits bekannten Kritikpunkten, auf die die Liebepur als einziges deutsches Dating-Fachmagazin mehrfach hinwies, wird auch der Gleichheitsgrundsatz bezweifelt.

Neben der eigenen Meta-Studie, über die die Liebepur mehrfach berichtete, wird von den Autoren J. FINKEL und BENJAMIN R. KARNEY in der NYT eine andere Studie erwähnt, die Folgendes aussagt:

Nur auf 0,5 Prozent aus einer Studie von 23.000 verheirateten Personen traf zu, dass Elemente aus den „Big Five“ (Fünffaktorenmodell) [1] Einfluss auf die Zufriedenheit in der Ehe hatten.


Das Autorennteam stellt mit recht fest: Offenbar waren für die restlichen 99,5 Prozent der Befragten andere Faktoren für das Eheglück maßgebend.

Selbstverständlich kommen genau zu dem Zeitpunkt, an dem die üblichen Methoden zum Matching angezweifelt werden, irgendwelche Leute auf den Plan, die glauben, sie könnten alles besser machen – ich kenne sie mittlerweile, und es sind immer dieselben, die dann auftauchen und wohl aus PR-Gründen sagen müssen: „Bei uns ist alles anders“ oder „ich kann alles besser“. Sie sollten schweigen oder Langzeitstudien vorlegen, aber nicht ständig neue Behauptungen in die Welt setzen, die sie nichts als unglaubwürdig machen. Dazu gehört auch, aus fadenscheinigen Gründen mit „besseren Systemen“ zu argumentieren, die schon mathematisch nicht funktionieren können.

Nicht sehr erhellend, aber meine erste gelesene Quelle: Online Dating Post.

Für Sie hab ich hier die Original-Studie des Wissenschaftlerteams um Eli J. Finkel gefunden, wenn Sie interessiert sind.

[1] Das Modell wird in den meisten Partnerübereinstimmungstests ausschließlich verwendet oder jedenfalls mitverwendet.

Valentinstag – auch die Regionalzeitung schreibt über Online-Dating

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 15. Februar 2012 • Kategorie: datingratgeber


Beinahe hätte ich den Artikel in der „Leipziger Volkszeitung“ übersehen: Aber pünktlich zum Valentinstag brachte man einen Artikel über „Einsame Herzen“ – und es ging darum, was bei der Suche nach Liebe im Internet zu beachten sei. Nun kommt mir „einsame Herzen“ und „die Suche nach Liebe“ immer ein bisschen wie eine Mischung aus Kitschroman und Ball Paradox vor, aber der Inhalt stimmte. Es ging um Online-Dating, und der Hauptansprechpartner der Autorin Angelika Oswald war die Verbraucherzentrale Sachsen – keine schlechte Wahl, wie ich meine.

Überhaupt: Wer auf diese drei Meilensteine beim Dating vertraut, macht wenig falsch:

1. Verbraucherzentralen - allen voran die Verbraucherzentrale Hamburg, die gerne Tacheles redet und aus schon mal die Branchenriesen abmahnt.
2. Den Test der Stiftung Warentest - er ist nicht unumstritten, reicht aber für den Hausgebrauch allemal. Wer noch eine Alternative zu diesem Warentest sucht, dürfte sie bei „Testieger.de" finden – hier hat man vor allem die Partnerübereinstimmung als ausgezeichnet bewertet.
3. Den Singlebörsen-Vergleich: Nicht immer stimmt meine Beurteilung mit der des „Singlebörsen-Vergleichs“ überein –aber hier wurden aufwendig Daten und Fakten ermittelt, zum Beispiel die regionale Verteilung der Dienste, der altersbezogene Frauenanteil und weitere interessante Details, die nicht auf den Webseiten der Anbieter stehen.

Der Artikel in der LVZ enthält zwar nichts wirklich Neues, ist aber lesenswert – und genauso wie der Ratgeber: Gesucht „Neue Liebe“, der bei den Verbraucherzentralen erhältlich ist. Aus eigenem Interesse muss ich hier natürlich auch die Liebepur erwähnen - mein Magazin bringt die neuesten und wichtigsten Tatsachen und Meinungen aus der Welt des Online-Datings - und zudem wichtige Tipps für Sie.

Zurück zur Regionalzeitung: Die „Leipziger Volkszeitung“ erscheint auch in der Provinz. Damit bleibt zu hoffen, dass der Widerwille der Sachsen und Thüringer gegen das Online-Dating gebrochen wird. Sie bilden auf der Deutschlandkarte tiefrote Flecken bei der Partnersuche Online.

Hinweis; Der Artikel der LVZ ist Online nicht verfügbar.
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Die Möglichkeiten und Grenzen des Online-Dating – ausgelotet

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 15. Februar 2012 • Kategorie: dating news


Brauchbare Berichte in der Presse über das Online-Dating sind selten. Das liegt vor allem an zwei Dingen: an den Abschreibern einerseits und an den Einflüsterern andererseits.

Da hebt sich der Artikel von Thorsten Fuchs in der Hannoverschen Allgemeinen ("Die Suche nach der großen Liebe") positiv ab. Der Autor hat selber Fragen und sucht nach Antworten. Auch, wenn mir nicht gefällt, dass ausgerechnet Eva Illouz als Autorität zitiert wurde – sie mag alles Mögliche sein, aber sie ist eine absolute Amateurin, wenn es um Online-Dating geht. Doch der Artikel hat jene Substanz, die man sich erhofft, wenn man in der Presse über Online-Dating liest.

Selbst wenn man unterstellt, dass der Artikel keine neutralen Quellen verwendete, sondern in einem großen Teil auf Informationen von PARSHIP basierte, muss man doch sagen: So weit in die Tiefe wie Thorsten Fuchs dringen Journalisten normalerweise erst gar nicht vor. Er hatte auch den richtigen Ansprechpartner: Christiane Schnabel von PARSHIP. Sie ist eine der wenigen presserelevanten Personen bei deutschsprachigen Partnerschafts-Dienstleistern, die auf der Klaviatur von Wissenschaft, Persönlichkeit, Geschäft und Lebenserfahrung zu spielen wissen.

Die Partnerübereinstimmungstests? Im Bericht werden die Knackpunkte elegant umschifft, denn wen filtert man dabei heraus? Richtig: „Den, mit dem man mathematisch die besten Chancen hat zusammenzubleiben.“ Mathematisch, algorithmisch, psychologisch – aber nicht zwangsläufig im wahren Leben, denn da muss die „Chemie“ stimmen, und selbst wenn die Chemie stimmt, ist noch nicht gewährleistet, dass man das Leben zusammen meistern kann. Denn (Zitat Frau Schnabel) „Die Dauer der Beziehung ist ein schlechter Gradmesser für den Partnerschaftserfolg.“

Gegen Schluss des Artikels habe ich ein wenig lächeln müssen. Das Problem der Akademikerinnen gegen Ende 30 ist, wie es scheint, überall Gesprächsthema – und Lösungen sind weit und breit nicht in Sicht.
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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.