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    <title>liebepur - dating moral</title>
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    <description>ein magazin für die liebe und die partnersuche </description>
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<pubDate>Thu, 17 May 2012 10:29:19 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: liebepur - dating moral - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
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    <title>Seitensprünge verhindern - alles zur höheren Ehre Gottes?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6174-Seitenspruenge-verhindern-alles-zur-hoeheren-Ehre-Gottes.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    “Omnia ad maiorem Dei gloriam” steht selten in einem Impressum, aber im Word-Press-Blog des Frankfurter Werbetexters und Katholiken Johannes Faupel. Er ist gegen Seitensprünge, und er will dafür öffentlich kämpfen. Wie die Liebepur aus &lt;a href=&quot;http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/bruder-paulus-und-das-seitensprungportal_rmn01.c.9735869.de.html&quot;&gt;der Presse erfuhr&lt;/a&gt;, hat der Werbetexter Faupel  inzwischen das Blog von „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6106-Seitenspruenge-wie-ein-Bruder-eine-Honigfalle-aufbauen-will.html&quot;&gt;Bruder Paulus&lt;/a&gt;“ zu einem „Portal ausgebaut“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Ehe und Gott - eine komplizierte Beziehung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles zu Ehren Gottes? Ich setze mich gerne darüber auseinander, denn Gott hat keine Ehe geschaffen, ja, nicht einmal die unverbrüchliche Treue der Ehepartner verlangt. Also sagen wir besser: alles zu Ehren des Katholizismus. Die heutige Ehe ist ein bürgerlicher Vertrag mit staatlicher Deckelung - weiter gar nichts. Er sollte Treue beinhalten, aber die Versuchungen waren zu allen Zeiten (auch zu &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5982-Seitenspruenge-beckmesserisch-christlich-und-real.html&quot;&gt;biblischen&lt;/a&gt;) oft stärker. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mit einer Kampagne gegen den Seitensprung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch jenseits aller religiösen Diskussionen: Was bitte soll eine &lt;a href=&quot;http://www.noz.de/deutschland-und-welt/vermischtes/63999282/wie-der-frankfurter-katholik-johannes-faupel-im-internet-gegen-das-fremdgehen-ankaempft&quot;&gt;Kampagne gegen Seitensprünge&lt;/a&gt; bewirken?  Wer im Internet Mitglied einer Seitensprungagentur wird, hat (entgegen anderslautenden Behauptungen) nur eine minimale Chance, tatsächlich einen Seitensprung „zu begehen“. Aber es ist andererseits auch eine Tatsache, dass Seitensprungagenturen den Menschen draußen im Volk nahebringen, dass ein Seitensprung „etwas Leckeres“ ist. Fragt sich, ob dadurch die Anzahl der Seitensprünge wesentlich erhöht wird, denn es ist natürlich naheliegender, den Seitensprung mit jemandem auszuüben, den man zufällig trifft. „Organisierte Seitensprünge“ haben ja immer etwas von „Künstlichkeit“, weil die Möglichkeiten von Blind Date, sexueller Lust und Abschied nicht auf einem spontanen Impuls beruhen, wie dies bei üblichen Seitensprüngen der Fall ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verbreitung der Basis: Seitensprünge und Antiwerbung &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich allerdings hauptsächlich wundert: Werbeleute wissen ja, dass negative Werbung oft nicht schadet, weil sich der Name des Produkts dann besser einprägt.  Das bedeutet letztendlich, dass man mit Antiwerbung gegen den Seitensprung noch viel mehr Menschen für den Seitensprung interessiert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Besser mehr Toleranz als sinnlose Scheidungen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es sich lohnt? Man rettet keine Seelen, indem man sie vor Seitensprüngen bewahrt. Man rettet sie, indem man ihnen Kraft und Stärke verleiht, sich ihr eigenes Leben klug und harmonisch einzurichten und willkürlichen herbeigeführten Versuchungen zu widerstehen – soweit stimme ich sogar noch mit den Katholiken überein. Dazu gehört aber auch, sich selbst und seinen Nächsten verzeihen zu können, wenn es wirklich einmal zu einem dieser relativ unbedeutenden Seitensprünge kommt, die das Leben mit sich bringt.  Gegenwärtig entstehst viel mehr Leid aus den unsinnigen Scheidungen, die einem entdeckten Seitensprung oft folgen, als aus dem Seitensprung selbst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist, im Übrigen, ein Thema, das nicht nur Theologen angeht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 16 May 2012 10:59:17 +0200</pubDate>
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    <category>Anti-Seitensprung</category>
<category>gott</category>
<category>moral</category>
<category>seiten</category>

</item>
<item>
    <title>Können wir mehrere Menschen zugleich lieben?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6148-Koennen-wir-mehrere-Menschen-zugleich-lieben.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es ist möglich und zudem relativ einfach, mit mehreren Menschen parallel sexuelle Beziehungen zu haben. Je mehr wir dies begreifen, und möglicherweise sogar akzeptieren, umso besser. Wenn wir es verinnerlichen würden, gäbe es weniger unsinnige Ehescheidungen. Aber ist es auch möglich, mehrere Menschen von ganzem Herzen zu lieben und zu ehren, die sozialen Verpflichtungen ihnen gegenüber zu erfüllen und sie – wie in einer Ehe – niemals aus den Augen zu verlieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich können wir mehrerer Menschen lieben, solange wir jeden auf die Art lieben, die ihm zugutekommt. Wir können unsere Liebe, soweit es uns möglich ist, auf Verwandte, Freunde, Freundinnen und völlig Fremde ausdehnen. Nur ist dies nicht die gleiche Liebe, die wir „unserem Nächsten“ entgegenbringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Liebe ohne dauerhafte soziale Verantwortung?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn heute Menschen behaupten, sie könnten mehrere Menschen in gleicher Weise bei voller sozialer Verantwortung lieben, so ist die schlicht gelogen. Einigen wenigen von uns ist es möglich, zwei oder drei Familien in Serie (und damit eben oft auch parallel) zu unterhalten. Gerade diese Leute aber sind nicht so blöde, über das Unwort zu erden, das ich hier anprangen will: Anhänger der Polyamorie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher – wenn man jung ist, kann man versuchen, mit zwei oder gar drei Frauen unter einem Dach zu leben, und zeitweilig haben Künstler und andere experimentierfreudige Personen schon bisexuelle Dreierbeziehung unter dem gleichen Dach erlebt. Die Jugend kann Experimente wagen, weil sie noch nicht die volle Verantwortung tragen muss. Mit den Jahren werden die Wünsche jedoch klarer, und der Lebensweg wird klarer. Irgendwann erkennt man, dass es die völlige Beliebigkeit des Seins für die meisten von uns nicht gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verblendete Zukunftsforscher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich frage mich nun: Wie konnten vereinzelte sogenannte &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6133-Liebestrends-oder-Forscherfantasien.html&quot;&gt;Zukunftsforscher&lt;/a&gt; auf die Idee kommen, Viellieberei (Polyamorie) sei ein Zukunftsmodell? Di einzigen Menschen, die es sich wirklich leisten können, sind Männer (und bald sicherlich auch Frauen), deren Einkommen ausreicht, um auch die sozialen Bedürfnisse der „vielen Lieben“ zu befriedigen. Doch selbst eine gut verdienende Abteilungsleiterin (ein Abteilungsleiter) kann es sich finanziell nicht leisten. Diejenigen, die davon träumen, schwärmen oder solche Modelle vertreten, sind Elfenbeintürmler, Sektierer und andere Tagträumer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Zeit bringt es mit sich, dass jede Ideologie publizistisch untermauert werden kann. Die Profiteure der ersten Stunde schreiben Bücher über „das neue Phänomen“, und manche werden dadurch berühmt – so war es auch bereits bei dem Trubel um die „offene Ehe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt ist es wieder so – und wie jedes Mal, wenn eine neue Ideologie geboren wird, gibt es Opfer. Passen Sie auf, dass Sie nicht dazugehören. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 May 2012 15:35:51 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Geld vergessen: ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6147-Geld-vergessen-ein-Schelm,-wer-Schlechtes-dabei-denkt.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Dies las ich &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/angebote/partnersuche/magazin/magazin_fettnaepfchen&quot;&gt;mit Schmunzeln&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Knapp 30 Prozent der Herren können damit umgehen, wenn die Dame ihr Geld vergessen hat.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir meinen: Damen vergessen Ihr Geld nicht – sie behauptend es höchstens, und dann sind sie keine Damen. Doch was können wir als &quot;gelinkte&quot; Männer schon tun?  Wir müssen uns zumeist sagen: &quot;ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt&quot;. Der nächste Schritt heißt in der Regel: Wir zahlen zähneknirschend, denn meist hat uns die &quot;Dame&quot; hereingelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist, nicht, wer bei einem ganz gewöhnlichen Blind Date „im Restaurant“ bezahlt. Die Rechnungen sind meist so gering, dass es sich nicht lohnt, darüber zu reden. Unter 50 Euro schweigt der Gentleman und zahlt – gleich, wie das Date ausfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beim Candle Light Dinner mit Optionen zahlt der Herr alles&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als Herr ein groß angelegtes Candle Light Dinner mit anschließender Option auf eine Liebesnacht eingeht, muss selbstverständlich die Rechnung bezahlen – gleich, wie hoch sie ist. Die Dame (etwa bei einem Casual Date) geht davon aus, dass der Mann die Gesamtkosten trägt, sozusagen als Teil des „Inklusivpakets“. Die Ausnahme: Sie diniert mit Ihrem  Toyboy. Dann gilt „er“ als eingeladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sucht die Dame &quot;vom Feinsten&quot; aus, liegt Betrug in der Luft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hat die Dame bei einem ganz gewöhnlichen Date das Lokal ausgesucht, und hat sie Champagner und den teuersten Wein der Weinkarte gewählt und nörgelt dann am Dessert herum, ist &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5808-Wie-Frauen-taeglich-voellig-kostenlos-essen-gehen-koennen.html&quot;&gt;Vorsicht angebracht&lt;/a&gt;. Möglicherweise sagt sie am Ende, dass sie leider ihre Kreditkarte vergessen hat. Dann bleiben sie nicht nur auf der Rechnung „sitzen“ – (zwischen 200 und 500 können dabei zusammenkommen, je nachdem, wo Sie waren) und können sicher sein, dass ihr Date eine &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5697-Dates-gegen-Nahrung-Maenner,-nehmt-euch-in-acht.html&quot;&gt;Dinner-Schmarotzerin&lt;/a&gt; war. Untrügliches Warnzeichen: „Ach ich suche uns das Lokal aus und bestelle dort für uns einen Tisch.“ 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 May 2012 19:13:46 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Strenge Auswahlkriterien bei der Partnersuche Online - eine Farce</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6144-Strenge-Auswahlkriterien-bei-der-Partnersuche-Online-eine-Farce.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Eine gängige Behauptung geht dahin, dass etwa &lt;a href=&quot;http://www.crunchbase.com/company/lifeproject-method-2&quot;&gt;vier Promille&lt;/a&gt; (vier von tausend) der Partner, die in einer Datenbank sind, mit Ihnen charakterlich kompatibel wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir einmal an, eine Datenbank hätte tatsächlich zum aktuellen Zeitpunkt 100.000 verfügbare (aktive und auch zahlende) Mitglieder (mehr hat kaum eine deutsche Single-Datenbank), dann wären dies 400 Mitglieder, davon würden also voraussichtlich rund 200 dem anderen Geschlecht angehören.  Nun wäre noch die Frage, wie viele davon auf Ihre Region und Altersgruppe entfallen – dann können Sie sich ausrechnen, dass Sie am Ende durch die Röhre gucken würden – sogar in den wenigen deutschen Millionenstädten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Kalkulationen sind auf Sand gebaut &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sehen also: Etwas ist faul in der Kalkulation der „potenziellen Partner“, nicht wahr? Offenbar glauben die Betreiber, niemand würde so etwas nachrechnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein  Mathematiker aus Argentinien (1) will ja ausrechnet haben, dass man den „wirklich perfekten Partner“ durch ein noch feineres Sieb finden könne: Er meint, dass man bei 0,005 Promille passender Matches den „optimalen Partner“ finden könne – aus einer Datenbank mit wahrhaftigen zehn Millionen Mitgliedern also rund 50. Eine solche Datenbank mit „wahren“ 50 Mio. Mitgliedern existiert allerdings bislang nirgendwo auf dieser Welt. Die &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5901-Unsinnige-Zahlenspiele-um-die-Partnerwahl.html&quot;&gt;Liebepur&lt;/a&gt; entlarvte diesen Unsinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mathematik schützt also auch nicht vor Dummheit, und die Behauptungen, die der Mathematiker aufgestellt hat, sind ebenso absurd wie die 0,4 Prozent, die sonst oft angegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Passend&quot; muss eiegntlich im zweistelligen Prozentbereich liegen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Überlegungen stützten die Annahme, dass alle Theorien, die von „wenigen Promille“ als „in der Persönlichkeit passenden Partnern“ ausgehen, falsch sind. Tatsächlich muss diese Zahl im &lt;strong&gt;zweistelligen Prozentbereich&lt;/strong&gt; liegen, um auch nur annähernd den Bedarf abdecken zu können. Gehen wir wieder von der 100.000-Menschen-Datenbank aus, und nehmen wir an, dass nun 20 Prozent „in der Persönlichkeit“ kompatibel sind, dann fallen davon noch mindestens vier Fünftel aus Altersgründen aus. Gehen wir dazu fiktiv in die Kleinstadt Emden (Ostfriesland). Nehmen wir dabei der Einfachheit halber an, dass Bildung in den 20 Prozent schon berücksichtigt wurde, dann haben wir:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	100.000 Mitglieder, davon 50.000 dem anderen Geschlecht angehörig.&lt;br /&gt;
2.	50.000 Mitglieder, von denen 10.000 im Alter passen könnten. &lt;br /&gt;
3.	Ostfriesland hat insgesamt ca. 500.000 Einwohner, Deutschland ca. 80 Mio. (alle stark gerundet) also 0,625 Pozent, rechnen wir mal mit 0,6 Prozent.&lt;br /&gt;
4.	0,6 Prozent von 10.000 Mitgliedern sind 60 Mitglieder - das wäre eine wirklich gute Quote.&lt;br /&gt;
5.	Nun hat die Stadt Emden aber nur rund 50.000 Einwohner, wodurch am Ende rechnerisch noch 6 „Matches“ infrage kommen würden – bei einer Quote von 20 Prozent statt 0,04 Prozent!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie können das Beispiel für jede ähnliche deutsche Kleinstadt durchrechnen – Sie kommen auf ähnliche Ergebnisse, wobei noch berücksichtigt werden muss, dass alle Partneragenturen ihre Schwerpunkte im urbanen Raum haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit: Die Sache mit den &quot;Promille&quot; ist eine Farce&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Behauptung, dass nur wenige Promille der aktuellen Mitglieder in eine Dating-Datenbank zueinanderpassen würden, ist Unfug, selbst wenn dies die Väter der Tests dies so angedacht hatten. &lt;br /&gt;
Tatsächlich muss die Anzahl der infrage kommenden Mitglieder mit technischen Mitteln erweitert werden, um wenigstens eine akzeptable Anzahl von „passenden“ Teilnehmern vorschlagen zu können. Sollte jemand anderer Meinung sein, möge er die Zahlen auf den Tisch des Hauses legen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)  In einem Kommentar zu diesem Artikel: &lt;a href=&quot;http://www.fastcompany.com/1812010/online-dating-okcupid-perfectmatch-pepper-schwartz&quot;&gt;Perfectmatches.&lt;/a&gt;, Fernando Ardenghi am 29.01.2012. 
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    <pubDate>Wed, 09 May 2012 14:13:55 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Herbeigeredete Sex-Arrangements und Experimente</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6130-Herbeigeredete-Sex-Arrangements-und-Experimente.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1085 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;586&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/vieel_frauen_lieben.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Man könnte viele Frauen &quot;lieben&quot; - es gibt ja genug&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Sex-Sensationen gibt es derzeit nicht – und also muss &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/vermischtes/article106254411/Die-wilden-Beziehungs-Experimente-der-Normalos.html&quot;&gt;die Presse&lt;/a&gt; wieder einmal in dünnen Brettern bohren. Kein Wunder, dass derzeit so oft von Polyamorie die Rede ist – auch, wenn sie kaum jemand außerhalb sehr begrenzter Kreise in diesem Land lebt.&lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Polyamory&quot;&gt; Polyamorie&lt;/a&gt; ist eine Verwandte der Polygamie, nur dass man dabei nicht mit dem Gesetz in Konflikt kommt: Lieben kann man so viele Menschen, wie man will (oder behaupten, es zu tun). Allerdings haben die „vielen“ Partner(innen) (und hier deutlich im Gegensatz zur Polygamie) auch keinerlei Rechte. Wegen des fehlenden Sozialmodells im Hintergrund ist Polyamorie deshalb nichts anderes als eine Pappmasche-Konstruktion, die bei den ersten echten Tränen zusammenbricht. Polyamorie gibt sich gerne wissenschaftlich, um Eindruck zu schinden - das ist im Internet &quot;dank&quot; &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory&quot;&gt;Wikipedia&lt;/a&gt; möglich. &lt;strong&gt;&lt;em&gt;Die Liebepur&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt; meint: Wieder einmal eine pseudokulturelle, pseudowissenschaftliche  Seifenblase.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex-Arrangement Nummer zwei sollen „&lt;a href=&quot;http://www.lexikonderlust.de/doku.php?id=friend&quot;&gt;Friends with benefits&lt;/a&gt;“ sein. Heißt nichts anderes als: Es gibt einen gegengeschlechtlichen Menschen, der zumeist irgendeine Art „Freund“ ist, und der ab und zu auch mal ins Bett darf. Früher nannte man so etwas einen „Lückenbüßer“ – gut für die kleine Lust zwischendurch, sozusagen die Lücke zwischen zwei Beziehungen ausfüllend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1084 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;215&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/liebe_nach_plan.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Alles genau geplant - Taxameter läuft&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Scheduled Sex – ach, wie nett. Eigentlich nichts anderes als Sex nach Zeitplan für Schauspieler(innen), Manager(innen) und andere Personen, die sogar Sex noch als Termine im Kalender haben. Bessere Huren haben übrigens auch solche Terminkalender. Irgendwie klappt bei denen auch das Timing besser, weil der Schalter sowieso auf „spende Freude“ liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also wenn das alles war – da hätten wir noch MMF-Dreier, insbesondere Cuckolding (1) - auch schwer „in“ bei Paaren, die sich einen „Bull“ (2) leisten können. Und vielleicht noch &lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1055-Strap-On-was-steht-hinter-dem-frivolen-Spiel.html&quot;&gt;Pegging&lt;/a&gt; (3) – nettes Spiel zu zweit, bei dem Männer durch Himmel und Hölle gehen und Frauen sich überwiegend langweilen - aber extrem frivol. Für Männer fehlen noch Feminisationsgelüste bei den Trends (4), für Frauen &lt;a href=&quot;http://www.urbandictionary.com/define.php?term=bi-curious&quot;&gt;Bi-Neugierde&lt;/a&gt; (5). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber mal ehrlich, Freundinnen und Freunde – Trend sind das alles nicht. Höchstens Sandkastenspiele mit einem Hauch Erröten und einem Häubchen Kultursahne. Der kleine Mann geht weiterhin in den Puff, der große Mann nimmt sich eine Escort-Frau oder Domina, falls er sich nicht zur „festen Freundin“ entschließt und Madame hat ja Casual Dating, wenn ihr nach „so etwas“ ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ungewöhnliche Ausdrücke - erläutert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Sexueller Seitensprung der Ehefrau in Anwesenheit des Ehemannes. &lt;br /&gt;
(2) Slang-Ausdruck für den Mann, der zum Seitensprung &quot;antritt&quot;. &lt;br /&gt;
(3) Frivoler Ausdruck für männlichen, passiven Analverkehr mit Hilfsmitteln.&lt;br /&gt;
(4) In Frauenkleidern oder feminin geschminkt sexuelle Aktivitäten ausführen. &lt;br /&gt;
(5) Neugierde auf lesbische Beziehungen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild oben: &lt;em&gt;Ungarisch-Österreichische Illustration, gezeichnet mit &quot;R. Geiger&quot;, vermutlich ein Pseudonym. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 May 2012 18:20:20 +0200</pubDate>
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    <title>Anti-Sex-Werbemasche kontra Pro-Sex-Werbemasche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6117-Anti-Sex-Werbemasche-kontra-Pro-Sex-Werbemasche.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    In den USA lässt sich alles vermarkten – und da Sportler inzwischen als Inbegriff der Moral gelten, werden sie auch gerne als Aushängeschild christlicher Bewegungen eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So erging es wohl dem Football-Star Tim Tebow, über dessen Einstellung sich selbst die „Washington Post“ vor Lobhudelei kaum noch retten konnte. In einem rührseligen Artikel schrieb die Kommentatorin Esther Fleece, selber einer der Gallionsfiguren der US-amerikanischen Keuschheitsbewegung, über &lt;a href=&quot;http://www.washingtonpost.com/blogs/guest-voices/post/the-temptation-of-tim-tebow/2012/04/26/gIQA6AA0iT_blog.html&quot;&gt;die Werte&lt;/a&gt;, die der Sportler angeblich vertritt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun allerdings hat „Ashley Madison“ nach Presseangaben – und ebenfalls aus purem Populismus – eine „Kopfprämie“ auf den Sportler ausgesetzt. Angeblich will die Seitensprung-Datingseite der Frau eine Million Dollar zahlen, die den Sportler zu einem ONS verführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propaganda gegen Propaganda – öffentlich ausgetragen. Natürlich ist das Verhalten von Ashley Madison nichts als ein billiger Werbegag, aber ist es nicht ebenso unverschämt, seine privatesten sexuellen Einstellungen veröffentlichen zu lassen? Was bewegt einen solchen Mann, seine höchst private Interpretation des Christentums öffentlich herauszuhängen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Braucht man einen Rabbi, um klarzustellen, dass Abstinenz kein Wert als solcher ist (was sicher richtig ist)? Um es klar zu wiederholen: &lt;a href=&quot;http://www.huffingtonpost.com/rabbi-shais-taub/tebow-chastity-marriage_b_1459377.html&quot;&gt;Abstinenz ist kein Wert an sich&lt;/a&gt;, und es gibt Wege (auch wieder ein Wort des Rabbis), ein Leben zwischen einem Don Juan und einem Mönch zu führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich würde schon freuen, wenn Christen wenigsten manchmal ihre Bibel zur Hand nehmen würden, bevor sie öffentlich Stellungnahmen zur Keuschheit abgeben würden, und wenigsten den ersten Teil des ersten Buchs (die Genesis) verinnerlichen würden. Darin steht nichts davon, dass irgendjemand bis zur Schließung einer christlichen Ehe keusch bleiben muss. Dort steht nur, dass wir fruchtbar sein sollen und uns mehren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 29 Apr 2012 14:08:47 +0200</pubDate>
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    <title>Seitensprünge - wie ein Bruder eine Honigfalle aufbauen will</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6106-Seitenspruenge-wie-ein-Bruder-eine-Honigfalle-aufbauen-will.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Bruder Paulus, bürgerlich Bernhard Gerhard Terwitte, hat die Illusion, im Internet eine Honigfalle für Sünderinnen und Sünder aufzubauen, wie unsere Freunde vom „&lt;a href=&quot;http://online-dating-news.blogspot.de/2012/04/kirche-will-auf-platz-1-in-google-auf.html&quot;&gt;Singlebörsen-Vergleich&lt;/a&gt;“ festgestellt haben. Unsere Redaktion kam dem Ordensmann schon mithilfe des Domradios &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5982-Seitenspruenge-beckmesserisch-christlich-und-real.html&quot;&gt;auf die Schliche&lt;/a&gt; – aber mal ehrlich Freunde, was der Mann dort schreibt, taugt doch kaum noch als Argumentation in Klosterschulen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind wir hier alles andere als Freunde von Seitensprüngen. Aber wir glauben auch, dass ein Mönch zu manchen Themen besser schweigen sollte, für die ihm die Kompetenz fehlt – und dazu gehört die menschliche Sexualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nebenbei bemerkt hat die Sache nicht den geringsten Sinn, denn &lt;em&gt;Affären, Seitensprünge&lt;/em&gt; und ähnliche erotische Sensationen lassen sich kaum dadurch verhindern, dass man in einer Honigfalle landet – denn ein Klick weiter sitzen die „bösen Verführer“, die natürlich auch wissen, wie man schicke Fallen für lechzende Frauen- und Männerhirne aufbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu ist die Sache mit den Seitensprüngen nicht, und biblisch belegt sind sie auch ausreichend. Falls Sie es nicht wissen, kann ich Ihnen ja mal raten, Ihr großes Schwarzes Buch aufzuschlagen und mal nachzusehen, mit wem der König David den späteren weisen König Salomon zeugte. Wenn Sie es nicht wissen, werden Sie es kaum erraten: Es war die verheiratete Verführerin Bathseba, mit der David sich den Seitensprung leistete. Die Umstände, unter denen der Ehemann der Bathseba ums Leben kam, waren übrigens nicht gerade ein Ruhmesblatt für den König David.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen all dies ist ein &lt;em&gt;Seitensprung mit der Sekretärin &lt;/em&gt;wirklich „Peanuts“, wenn Sie mich fragen. Übrigens macht nicht nur „d&lt;em&gt;ie Seele beim Fremdgehen irgendwann schlapp&lt;/em&gt;“. Blogger machen auch bisweilen schlapp, weil sie nicht die nötige Resonanz finden. Doch hört! Blogger-Bruder Paulus hat gerade erfahren, dass sein Blog auch in Kanada gelesen wird – und jetzt sucht er einen Übersetzer „für Lau“. Original-Zitat: „Bezahlen kann ich dafür nichts, da ich für alle Arbeit an der Seite ebenfalls kein Honorar erhalte.“ Ich würde mal raten: Auch ins Französische übersetzen lassen, Bruder! Schließlich spricht man nicht überall in Kanada Englisch … 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 25 Apr 2012 13:02:46 +0200</pubDate>
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    <category>Affaire</category>
<category>Anti-Seitensprung</category>
<category>blog</category>
<category>Blogger</category>
<category>Fremdgehen</category>
<category>Seitensprung</category>
<category>Seitensprungagentur</category>

</item>
<item>
    <title>Kontra Betreuungsgeld – der Ton muss noch schärfer werden</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6105-Kontra-Betreuungsgeld-der-Ton-muss-noch-schaerfer-werden.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die &lt;a href=&quot;http://www.dnn-online.de/web/dnn/politik/detail/-/specific/Sachsens-Sozialministerin-Clauss-verteidigt-Betreuungsgeld-1656544626&quot;&gt;sächsische Sozialministerin&lt;/a&gt; hat den Knackpunkt des Betreuungsgeldes ausgesprochen, ohne sich dessen bewusst zu sein: Es sei eine „&lt;em&gt;Anerkennung der Erziehungsleistung, anstelle der Inanspruchnahme eines Krippen oder Kitaplatzes&lt;/em&gt;.“  Dabei ist der wesentliche Punkt angesprochen worden, der eben gerade nicht in Ordnung ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	In einer Krippe oder Kita findet beinahe unter Garantie außer der Betreuung auch noch eine soziale und intellektuelle Ausbildung statt. &lt;br /&gt;
-	In der Familie ist dies Glückssache: Hat das Kind Glück und wird ein eine schöne Lebensumgebung hineingeboren, und hat es kompetente Eltern, dann findet tagsüber eine Erziehungsleistung statt. Hat es Pech, dann bieten ihm die Eltern eine abscheuliche Lebensumgebung, die nicht einmal sozial, geschweige denn emotional oder intellektuell kompetent sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geld hinterherwerfen - ohne zu wissen, wo es landet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Der Staat verstreut Geld, von dem er nicht weiß, wo es landet – und die Frage ist doch bitte: Wem ist damit gedient? Möglicherweise Frauen, die auch bei besten Anstrengungen keine Arbeit finden, aber dennoch halbwegs kompetente Partner ihrer Kinder sind – bei ihnen könnet man einen sozialen Nutzen vermuten. Übrigens – auf die neue „Herdprämie“ für Frauen (denn das ist sie in Wahrheit) haben Paare &lt;a href=&quot;http://www.sozialhilfe24.de/betreuungsgeld/&quot;&gt;nach vorliegend Informationen&lt;/a&gt; sogar dann, wenn beide arbeiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Herdprämie? Kaum jemand will sie wirklich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sonst braucht die „Herdprämie“?  Jedenfalls nicht die Ehepaare in der Plattensiedlung, bei denen beide stolz auf ihre Arbeit sind und unter den teils enorm hohen, geradezu unsozialen Tarifen der Kitas leiden (darüber redet merkwürdigerweise niemand). Und die anderen, die in den Villen droben auf den Hügeln leben und in anspruchsvollen Positionen die Wirtschaft des Landes voranbringen? Sie lachen über diese „Peanuts“, die ihnen vielleicht hilft, das Au-pair-Mädchen oder eine andere Hausangestellte zu bezahlen. Ein Großteil dieser Paare bringt die Kinder ohnehin in privaten Kitas unter – noch teurer, aber dafür mit der Gewissheit, dass diese Einrichtungen weltanschaulich neutral sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Verbale Abrüstung&lt;/em&gt; im Streit um das Betreuungsgeld, so wie es die sächsische Ministerin jetzt fordert? Im Gegenteil: Der Ton muss noch schärfer werden. Gegenwehr ist angesagt gegen sinnlose Sozialprojekte, die den Namen „sozial“ überhaupt nicht verdienen, sondern lediglich zum Aufpolieren des Egos einiger bayrischer CSU-Größen dienen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kein Nutzen des Betreuungsgeldes für neue Familien und Alleinerziehende&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partnersuchenden und Menschen, die Familien gründen wollen sowie Alleinerziehenden, die typischerweise zu den Stiefkindern der Familienpolitik gehören, haben keinerlei Nutzen von alldem – sie werden bestenfalls den Schaden haben, weil das Geld ja von irgendjemandem wieder hereingeholt werden muss, das hier sinnlos unter das Volk gestreut werden soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr und bessere Kitas? Sinnvollere Betreuung? Sinnreichere Grundschulen? Einheitliche Bildung in Deutschland? Mehr Förderung für junge Familien gegenüber saturierten Familien? Eine neue Form der „Gerechtigkeit“ für Alleinerziehende? Nein, das wird nicht kommen. Vermutlich geht auch keine einzige Frau zusätzlich „hinter den Herd“, und so versickert wieder einmal viel Geld im Gulli. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu ist dies ja nun gerade nicht in der deutschen Familienpolitik.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 24 Apr 2012 14:10:02 +0200</pubDate>
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    <title>Die „moralischeren“ Frauen und der Professor</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6093-Die-moralischeren-Frauen-und-der-Professor.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Täglich eine neue Studie, und täglich etwas zum Diskutieren in den Kantinen und bei den Kaffeekränzchen und Stammtischen – das ist es, was den Populismus der Wissenschaftler antreibt. Besonders gefragt sind seit einiger Zeit wieder Studien, die auf die Unterschiede zwischen Frauen und Männern hinweisen. Damit hat nun ein Professor Roger Steare von sich reden gemacht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie anhand von angeblichen 60.000 Befragten in 200 Ländern hat nun etwas ergeben, was Frauen zunächst freuen dürfte: &lt;strong&gt;Sie sind „moralischer“ als Männer&lt;/strong&gt; – nach Eigenangaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die übliche Leier: Frauen sind altruistisch, Männer egoistisch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen zögen vor, ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Auswirkungen auf ihre Mitmenschen zu treffen, behauptete der Professor gegenüber der britischen Zeitung „&lt;a href=&quot;http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2130291/Why-women-moral-especially-theyre-30.html&quot;&gt;Daily Mail&lt;/a&gt;“, und dies führe zu tendenziell „besseren“ Entscheidungen. Sinnigerweise meinte Professor Steare auch noch, Männer seien „mehr auf ihren Vorteil bedacht“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar ist der Professor in seinen Aussagen das Opfer allgemeiner Vorurteile geworden – oder er profitiert davon, dass auf dieser Erde weniger Frauen als Männer in verantwortlicher Berufstätigkeit stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Berufstätigkeit schient den eigentlichen Ausschlag zu geben, ob jemand (nach den Maßstäben des Professors) „moralischer“ oder „unmoralischer“ handelt, was maßgeblich darauf zurückzuführen sein könnte, dass Berufstätige tagtäglich manche Entscheidung fällen müssen, die nicht in vollem Einklang mit ihren ethischen Grundsätzen steht. Ob dies nun gleich für eine labilere Moral spricht, ist eine Frage der Weltanschauung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei: Die angeblich &lt;strong&gt;„bessere“ Moral &lt;/strong&gt;der Frauen will der Professor vor allem bei den Frauen zwischen 35 und 65 festgestellt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die &quot;besser Moral&quot; könnte Frauen schaden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer spricht Manches für, Anderes gegen die These des Professors, die sicherlich Anlass zu allerlei Betrachtungen geben könnte, die nicht immer&lt;a href=&quot;http://www.clack.ch/ressort/artikel/Artikel/4477/die_moralischen&quot;&gt; günstig für Frauen &lt;/a&gt;ausfallen. Wenn Frauen tatsächlich zwischen 35 und 65 so altruistisch wären, wie behauptet, würden sie für bestimmte Führungspositionen aus der Sicht der Wirtschaft ungeeignet sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Angleichung in der Sexualmoral - Frauen sind nicht &quot;besser&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie steht es um die Sexualmoral der Frauen und Männer? Unternimmt man Zeitsprünge zwischen 1950 und 2010 im Abstand von 20 Jahren, so ist deutlich zu erkennen, dass sich die angeblich „bessere“ Sexualmoral der Frauen nach und nach nivelliert hat. 1970 gab es die ersten Berichte über Begegnung mit Frauen, die von sich aus sexuelle Kontakte abforderten, gegen 1990 war es ein offenes Geheimnis, dass viele Frauen Dates mit Männern eingingen, um sexuelle Befriedigung zu erlangen, ohne auf eine dauerhafte Beziehung zu hoffen, und seit 2010 herrscht Gleichheit auf allen Ebenen und in allen Situationen – nur die vor 1970 geborenen Frauen bilden dabei gelegentlich noch eine Ausnahme. So kann man von über 40-jährigen Frauen sowohl das moralisierende Statement „ich würde nie mit einem Mann beim ersten Date ins Bett gehen“ wie auch das Gegenteil: „Ich kann jetzt endlich leben wie sich will und mit jedem schlafen, mit dem ich will.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bessere Moral oder andere Moral? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenwärtige Diskussion ist zumeist eine der üblichen Scheindiskussionen, bei denen es um das Prestige der höherwertigen Moral geht, nicht um die moralischen Werte selbst, die übrigen in der Wertigkeit nirgendwo festliegen. Insofern ist „besser“ eigentlich nur als „anders“ zu interpretieren. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 18 Apr 2012 09:33:52 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Das lesbische Date – am Ende Sex oder nicht?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6084-Das-lesbische-Date-am-Ende-Sex-oder-nicht.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Was ist los mit einer Frau, die burschikos aussieht und vielleicht aus so wirkt, kurze Haare trägt, sich leger kleidet und sich so gut wie gar nicht schminkt? Die übliche Annahme: Sie ist lesbisch - udn wenn sie es nicht ist, dann is sie latent bisexuell. Na schön, das sind die Gedanken der Anderen. Aber was macht sie eigentlich, wenn ihr viele Frauen antragen, doch mal mit ihr auszugehen? Jedenfalls mehr Frauen als Männer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Frau hat es probiert: Sie hatte ihr lesbisches Date und stellte dabei fest: So einfach ist es nun auch nicht, einer lesbischen Frau zu verfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Am Ende des Dates ist eine Entscheidung fällig &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch im Grunde hätte das Ende des Dates auf jedes Blind Date zutreffen können. Ich nenne es immer den „Moment der letztmöglichen Umkehr“, der sich diesem Konflikt manifestiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Gibt man seinen Gelüsten nach, ohne sich sicher zu sein, dass es einem wirklich gut tut, dann flüchtet man, in der Lust oder der daraus folgenden meist kurzen) Beziehung zu verfallen. &lt;br /&gt;
2.	Verweigert man sich seiner Lust, so geht man einsam heim und denkt weiter nach: „Ach, wenn ich es getan hätte, hätte ich wenigstens einen Lustgewinn vom Date gehabt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir die junge Dame &lt;a href=&quot;http://www.sabotagetimes.com/life/my-gay-experiment-a-lesbian-date/&quot;&gt;zu Wort kommen&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gegen Ende des Dates, freundete ich mich mit der Idee an, mit einer Frau zusammen zu sein. Ich begann darüber zu fantasieren, wie es sein würde, mit ihr zusammen zu sein. Ich saß ihr gegenüber, in einer stillen Ecke der gut besuchten Kneipe, und dachte: Wie wäre es wohl, sie zu küssen und mit ihr Sex zu haben? Ich wurde wirklich ein wenig scharf auf sie, als ich darüber nachdachte. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Endeffekt siegte die Erkenntnis, einfach nicht wirklich lesbisch zu sein und der Dating-Freundin keine Hoffnungen zu mache, die im Grunde längst selbst erkannt hatte: Nein, diese Frau ist nicht wirklich lesbisch, sondern bestenfalls neugierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Beispiel sagt sehr viel aus über „&lt;em&gt;die letzte Überlegung bevor …&lt;/em&gt;“, und bestimmt nicht nur in homoerotischen Dates. Beispielsweise, dass jedes Date sinnvoll sein kann, gleich, zu welchem Ergebnis man kommt, aber eben auch, dass die Frage: „Schlafe ich nun gleich mit ihr/ihm/ihnen“ häufiger präsent ist als man denkt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann etwas daraus lernen – nämlich wirklich selbstbewusst, erst im letzten Moment und aufgrund der persönlichen Intuition zu entscheiden, wie ein Date ausgeht oder wie man es weiterführt: In vollem Bewusstsein dessen, was man dabei gewinnt, verliert oder entbehrt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Apr 2012 13:35:43 +0200</pubDate>
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    <title>Die Untreue ganz nüchtern</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6056-Die-Untreue-ganz-nuechtern.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Üblicherweise entsteht eheliche Untreue aus einer zufälligen Begegnung mit einer/einem Unbekannten oder aus einer Begegnung mit einer/einem Bekannten, die diese Person in einem neuen Licht erscheinen lässt. Beide Male spielen die drei Seitensprung-Komponenten zufällige Gelegenheit, prinzipielle Bereitschaft und die Entwicklung des sinnlichen Verlangens die entscheidenden Rollen. Zumeist entwickelt sich dabei zunächst eine gewisse Annäherung, die bis zu einem Punkt vorangetrieben wird, an dem die Frage auftaucht: Tun wir es jetzt oder nicht? Dieser Moment kann vor einer Hotelzimmertür sehr plötzlich aufgrund der vorausgegangenen Faszination plötzlich in die eine wie auch in die andere Richtung umschlagen. Emotionale Seitensprünge haben bis zum letzen Moment eine Art „retardierten Faktor“, idem das ganze Kino von Begierde und moralischen Bedenken innerhalb weniger Minuten abgespult wird. Eine ähnliche Tendenz lässt sich auch bei Verführungen beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Untreu durch Willkür - das neue Phänomen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gewillkürte Untreue verläuft ganz anders: Hier steht der Entschluss, den Partner zu betrügen, im Vordergrund, und man sucht bewusst nach einem geeigneten Partner. Diese Art von Suche hat etwas Verkrampftes, weil der Prozess einer erotischen Faszination sozusagen „übersprungen“ wird. Dies ist zwar bei Blind Dates auch der Fall, aber sie dienen ja nicht in erster Linie der spontanen Lustbefriedigung, sondern dem reinen realen Kennenlernen. In der Praxis müsste die Person, die zum Seitensprung bereit ist, also viele Menschen treffen, um bei einer dieser Begegnungen fasziniert zu sein. Das funktioniert aber leider sehr selten, sodass häufig der erstbeste Partner für einen etwas verkrampften Seitensprung genommen wird. Ob die Angelegenheit dann wirklich lustvoll war, darf bezweifelt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast vergessen: Bezahlte Liebhaber als Alternative &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Völlig anders verläuft die Affäre, wenn einer der beiden als professioneller Verführer auftritt, und der andere in diese Verführung von vornherein einwilligt. Dies ist in der Regel bei bezahlten Dates mit Eskort-Frauen und Eskort-Männern der Fall. Hier weiß der professionelle Teil, das er für seinen Kunden oder seien Kundin eine Atmosphäre der erotischen Illusion erzeugen muss, die exakt seinem Wunschbild von einer „schönen Liebesnacht“ entspricht. Die erotische Faszination wird also künstlich erzeugt, und derjenige, der sie erzeugt, hat darin Erfahrung. Ob diese Begegnungen immer wirklich befriedigend sind, mag gleichfalls bezweifelt werden. Sie beruhen aber auf einer anderen Konstellation als die gewillkürten Seitensprünge. Untreue ganz nüchtern – der gewillkürte Seitensprung oder die arrangierte Untreue sind neue Phänomene, die nur schwer einzuordnen sind. Zwar gab es auch in der bürgerlichen Epoche schon arrangierte Seitensprünge, sie hatten aber einen anderen Charakter, weil sie unter Zuhilfenahme von Kupplerinnen arrangiert wurden und ihnen eine lange Zeit des Schmachtens und Begehrens vorausging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit: Gewillkürte Untreue birgt das größere Risiko &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fazit: Wer sich auf arrangierte Seitensprünge einlässt, sollte gut überlegen, ob sich der Aufwand lohnt. Das Risiko, entdeckt zu werden, ist ungleich größer als beim zufälligen Seitensprung, Ausreden für (auch erfolglose) Dates müssen häufiger gefunden werden und der Genuss des Liebesaktes ist höchst fragwürdig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ist Ihre Meinung gefragt – darf ich darum bitten?  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 09:59:26 +0200</pubDate>
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    <category>betrug</category>
<category>ehe</category>
<category>ehebruch</category>
<category>seitensprung</category>
<category>treue</category>
<category>untreue</category>

</item>
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    <title>Frauen entdecken die Lust an der Untreue</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6055-Frauen-entdecken-die-Lust-an-der-Untreue.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1064 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;332&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/judith.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die starke Frau: Judith &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil von zwei Teilen über Treue, Seitensprünge und die Zukunft von Seitensprungagenturen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Lust wird befriedigt – möglichst sofort &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen wir nach den Betrachtungen über die Vergangenheit einen Sprung in die heutige Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was wir zunächst vergessen sollten: die aktuelle, populistische Diskussion darum, wie Frauen „sind“ oder besser, wie sich Frauen wünschen würden, dass Frauen so wären. Je mehr sich Frauen Freiräume in der Sexualität freigemacht haben, umso mehr erschrecken sie darüber – aber es sind nicht die gleichen Frauen, die sich zur aktiven und unbefangenen Sexualität befreit haben und jene, die sich darüber erschrecken und deshalb das alte Emanzipationsbild wieder hervorkramen.  Nicht ganz überraschenderweise leben wir in einer Gesellschaft, die sich im Übergang befindet, und in der mehrere Frauenbilder (auch bei einzelnen Frauen) parallel existieren. Die vor-emanzipierte Frau will dem Prinzen in den Arm fallen, die alt emanzipierte Frau kämpft gegen einen angeblichen „Sexismus“ und die neu emanzipierte Frau sieht sich selbst als Wesen, das all ihre Eigenschaften einsetzt, um Erfolg, Glück und sicherlich auch Lust am Sex  zu haben. Welche Rolle Männer für sie spielen, ist relativ beliebig geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Macht ist das Schlüsselwort zum selbstbestimmten Sex&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Objektiv gesehen, gewinnen Frauen an Macht, mit der Macht steigt das Selbstbewusstsein, und mit dem Selbstbewusstsein geht die sexuelle Selbstversorgung einher. Machen wir uns doch bitte nichts vor: Die selbstbestimmte Singlefrau mit engem Terminkalender fragt doch nicht mehr nach romantischen Zufällen. Ihre Lust wird aus der Nachttischschublade befriedigt, und wenn es einmal etwas Fleischliches sein soll, dann hat sie dafür geeignete Telefonnummern – und für den Fall, dass nun eine Beziehung gewünscht wird, gibt es Partneragenturen. Lebt sie in einer Beziehung, so lebt sie ja nicht ausschließlich in dieser Beziehung, so wie es ihre Großmutter vielleicht noch tat – sie lebt im Leben, unter anderen Frauen und Männern, von denen mindestens einige auch als Lover infrage kämen. So gute wie alle Frauen, die ich sprechen konnte, legten es nicht darauf an, eine Affäre zu haben – sie ergab sich einfach aus der Situation, und es wird sich für sie auch in Zukunft aus diversen Situationen ergeben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Haben Seitensprungportale wirklich eine Zukunft? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sein, dass Seitensprungportale in Zukunft einen Teil der weiblichen außerehelichen Bedürfnisse abdecken werden – sozusagen als Ersatz für die nicht vorhandenen und weiterhin verpönten Bordelle für Frauen – dies würde gegen meine These sprechen. Aber gerade diese Portale haben immer noch mit einer Schwelle zu kämpfen: Unter Menschen, die beide aus dem Alltag in eine intime Beziehung eintauchen, muss erst einmal eine gewisse Übereinstimmung erreicht werden – auch für schnelle Affären muss die Chemie stimmen, sonst entsteht nicht einmal ein ONS, geschweige denn eine Affäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zwei unprofessionelle Liebhaber kommen willkürlich zusammen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer jetzt wissen wollte, welche Gegebenheiten bei zwei nicht-professionellen, lustbetonten Personen gegeben sein müssen, um das Spiel der Liebe erfolgreich zu Ende zu spielen, müsste tief in die Theorie der Spiele einsteigen - aber das tut niemand. Zu vermuten ist jedenfalls, dass sich beide Partner Rahmen eines Spiels emotional davon überzeugen müssen, dass es nichts Erfüllenderes geben könne, als jetzt und hier miteinander zu schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rettungsring Geschlechterdifferenzen für Ideologen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh bitte – wo sind sie denn, die Differenzen zwischen Frauen und Männer, die jetzt von einer gewissen Fraktion lauthals eingefordert werden? Die Antwort ist einfach: Sie existieren kaum. Jahrzehntelange Genderforschung, oft ideologisch überfrachtet, ruht still auf dem Müll der Zeitgeschichte. Oder doch nicht? Gerade in der Zeit, in der wir aufdecken, dass Selbstbewusstsein der Faktor ist, der unsere sexuellen Bedürfnisse nach außen trägt, versuchen uns eitle Schwätzer wieder davon zu überzeugen, dass Frauen und Männer völlig verschieden sind. Dies ist ein Zeichen dafür, dass die haltlos im Meer treibenden ideologischen Schiffbrüchigen nach einem Rettungsring suchen. An Genderproblemen kam man sich wirklich außerordentlich gut festhalten, wenn einem der innere Halt fehlt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie dazu bitte auch: &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6056-Die-Untreue-ganz-nuechtern.html&quot;&gt;Untreue ganz nüchtern&lt;/a&gt; und den ersten Teil des Artikels: &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6053-Die-Treue-falsch-verstandene-Romantik.html&quot;&gt;Treue als falsch verstandene Romantik?&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 29 Mar 2012 07:16:14 +0200</pubDate>
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    <category>betrug</category>
<category>ehe</category>
<category>ehebruch</category>
<category>seitensprung</category>
<category>treue</category>
<category>untreue</category>
<category>untreue ehefrau</category>

</item>
<item>
    <title>Die Treue – falsch verstandene Romantik?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6053-Die-Treue-falsch-verstandene-Romantik.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;Der erste Teil von zwei Teilen über Treue, Seitensprünge und die Zukunft von Seitensprungagenturen&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1063 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;557&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/der_dopplte_zugang_620.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Treue? Wie war das Wort, bitte?&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Treue - die verlogene Tugend &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selbstverständliche Seitensprung, die bewusste, ganz normale Untreue, ist fester Bestandteil der Menschheit. Sie mögen jetzt einwenden, dass dies doch wohl in erster Linie die Männer beträfe, und vielleicht auch in erster Linie die „galanten Zeiten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie irren, zumindest, was die „galanten Zeiten“ betrifft – auf die Frauen komme ich noch. Der angeblich so gestrenge Religionsstifter Moses sagt nicht einmal in den Urfesten seiner Religion, die wir die „Zehn Gebote“ nennen, etwas über die eheliche Untreue aus. Die Ethik des Sozialwesens jener Zeit beruht auf Besitzverhältnissen: „Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib …“, was nichts anderes bedeutet als: Die Frau gehört ihm, deswegen darfst du sie nicht begehren - und seien Mägde und Sklavinnen auch nicht. Für die eigenen bediensteten gilt dieser Anspruch nicht: Über sein Eigentum darf der Mann zu Zeiten des Moses selbstverständlich verfügen, wie es ihn beliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer Macht hat, darf auch untreu sein  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So war es lange Zeit – wer die Macht hatte (und nur Männer hatten die Macht), der nahm sich Frauen, wie es beliebte: die Ehefrau zur Rechten, die übrigen Frauen zur Linken. Als die Ehen zur Linken geächtet wurden, bediente man sich an den Töchtern der Leibeigenen, und als es keine Leibeigenschaft mehr gab, zahlte man seinen Mätressen den Lebensunterhalt. Jeder, der zu Macht kam oder eine gewisse Macht ausüben konnte, versuchte es dem Adel nachzumachen: Der Bürger nahm sich das Dienstmädchen, der Unternehmer stellte eine „Privatsekretärin“ für besondere Dienste ein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex mit Dienstmädchen und „Privatsekretärinnen“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache mit den Dienstmädchen und den Privatsekretärinnen spielte sich im Übrigen schon zu einer Zeit ab, als die Treue zum höchsten Gut in der Ehe in bürgerlichen Kreisen erklärt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die Bürger dachten gar nicht daran, die ihnen selbst auferlegten Sanktionen einzuhalten. Sie waren Teil der Fassade, die typisch für die gesamte bürgerliche Epoche war. Selbst nach dem Zusammenbruch des Bürgertums wurde die „bürgerliche Ehe“ weiterhin zum Hort der sexuellen Treue erklärt (Zitat):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Übrig blieb das romantische Phantasma, scharf bewacht von der Eifersucht. Ohne Eifersucht gäbe es kein Anspruch auf Exklusivität, kein Treueproblem, keine am Küchentisch durchdiskutierten Nächte, keine unversöhnlichen Trennungen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Untreu aus Leidenschaft und Geldgier &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter der Fassade gab es alles, nicht nur die bereits erwähnten Gänge zur Dienstmagd oder die Anstellung von Privatsekretärinnen zum reinen Lustgewinn. Tänzerinnen, Bedienungen, Modistinnen, Halbweltdamen … sie alle versuchten, einen Teil des Geldes einzuheimsen, das der männliche Bürger für seine Lust ausgeben konnte. Frauen hatten es deutlich schwerer, sie fanden aber ihre Schlupflöcher in Affären mit Künstlern und Offizieren. Wer verheiratet war, gab sich nicht immer nur aus Lust hin – manche Dame der besten Gesellschaft besserte in Deutschland auf diese Weise „das Nadelgeld auf“ – in Frankreich nannte man diesen Vorgang „ein Geschäft machen“. Aus wirtschaftlicher Not taten es die Damen nicht, sondern um sich Dinge leisten zu können, die das Nadelgeld nicht abdeckte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie morgen: &lt;em&gt;&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6055-Frauen-entdecken-die-Lust-an-der-Untreue.html&quot;&gt;Frauen entdecken die Lust an der Untreue.&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Der Maler Johann Liss (möglicherweise 1597 in Oldenburg geboren) schuf unter dem Namen Jan Lys das oben im Ausschnitt gezeigte Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das verwendet Zitat entnahm ich der Wochenzeitschrift &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/2012/13/CH-Monogamie&quot;&gt;DIE ZEIT&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie dazu bitte auch: &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6056-Die-Untreue-ganz-nuechtern.html&quot;&gt;Untreue ganz nüchtern.&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Mar 2012 09:26:43 +0200</pubDate>
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    <category>betrug</category>
<category>ehe</category>
<category>ehebruch</category>
<category>seitensprung</category>
<category>treue</category>
<category>untreue</category>

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<item>
    <title>Der miese Trick der Sexportale</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6042-Der-miese-Trick-der-Sexportale.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Ich will keinen Namen nennen – aber immer mehr deftige Sexportale aka Sex-Dating-Börsen verwenden den gleichen miesen Trick, den auch sogenannte „Soziale Netzwerke“ gerne anwenden: Man fragt, ob man das Interesse an dieser Seite nicht teilen möchte, und wird dann sogleich aufgefordert, doch mal seine „öffentliche“ E-Mail-Adresse anzugeben und das dazugehörige Passwort. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich brauche, glaube ich, niemandem zu sagen, was mit dieser infamen Aufforderung alles möglich ist. Selbst wenn die Sache seriös gehandhabt werden sollte – was angesichts der vielen Lecks, die heute überall auftreten, höchst zweifelhaft ist, so bekommen die entsprechenden Firmen ja nicht nur Zugriff auf die Adressen, die man ständig „anmailt“, sondern auch auf den laufenden E-Mail-Verkehr. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man stelle sich vor: Alle „Freunde“ (möglicherweise sogar Geschäftsfreunde, Schulen, Behörden, Gespielinnen oder der Ehepartner) bekommen nun eine E-Mail, sich doch mal bei einem Bums-Portal anzumelden, möglicherweise noch mit einer Empfehlung - na, dann gute Nacht, schöne Großmutter. 
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    <pubDate>Thu, 22 Mar 2012 12:06:57 +0100</pubDate>
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    <category>abzocke</category>
<category>schwindel</category>
<category>sex-dating</category>
<category>sexdating</category>

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    <title>Beschleunigung, Normenverlust und Liebe im Internet</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6028-Beschleunigung,-Normenverlust-und-Liebe-im-Internet.html</link>
            <category>dating moral</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Was uns durch das Internet widerfährt, könnte man „Beschleunigung“ nennen – das ist eines dieser Wörter, die Philosophen benutzen. Wir beschleunigen uns, indem wir das Internet nutzen, und je mehr wir dabei auf die Tube drücken, umso schneller erleben wir eine kybernetische Rückwirkung: Wir beschleunigen, und als Rückkopplung werden wir beschleunigt. Einige von uns werden am Ende hinausgeschleudert aus der Realität: Nicht alles, was möglich ist, können wir ertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschleunigung - ein Vehikel mit Nutz- und Schadeffekten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie alles im Leben, hat auch die Beschleunigung zwei Seiten: Wir müssen zwar fürchten, den Realitätssinn zu verlieren, wenn wir über den Schüsselrand unserer Stabilität hinausgeschleudert werden könnten, aber wir können unser Leben durchaus bereichern, indem wir die Grenzen unserer Beschleunigung beobachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschleunigung als Element der Partnersuche &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies alles hat eine gewisse Bedeutung für die Partnersuche. Indem wir das Internet nutzen, beschleunigen wie zweifellos die Suche. Mehr mögliche Partner bedeuten mehr mögliche Dates, und mehr mögliche Dates erhöhen die Chance auf eine Beziehung. Die Rückkoppelung ist gering und dürfte bei vier bis sieben Dates bis zum Erfolg der Partnersuche kaum Auswirkungen haben. Wir haben Chancen, wir nutzen sie, und wenn wir Gefallen an einem Partner finden, versuchen wir ihn zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der &quot;bessere Partner&quot; - die Beschleunigung an der Grenze zum Wahn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefährliche, negative Rückkoppelung stellt sich schleichend ein, und bevor wir uns versehen, übermannt sie uns: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir das Internet zur Partnersuche nutzen, bemerken wird, dass die Möglichkeiten unendlich groß sein können. Wir erbauen uns an der Beschleunigung und treffen Menschen, die unseren Wünschen entsprechen, aber wir vermuten auch, dass es noch besser passende Partner finden könnten. Dies trifft zunächst auch zu, nur wird die Suche dadurch langwieriger und komlizierter. Je mehr Partner wir treffen, umso mehr verdichtet sich die Überzeugung, dass es immer wieder einen &quot;noch besseren&quot; Partner geben könnte. Nun entsteht eine negative Spirale: Je mehr wir suchen, umso mehr erkennen wir Mängel an unseren Datingpartnern, und je mehr wir Mängel erkennen, umso mehr versuchen wir unsere Suche zu optimieren. Diese Katze beißt sich in den Schwanz, weil wir die Suche am Ende nicht mehr optimieren können – und immer noch keinen  Partner gefunden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Falle: Voodoo-Püppchen, die nach der Trommel tanzen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den größtmöglichen Katastrophen bei der Partnersuche im Internet gehört diese Art der Rückkoppelung. Sie macht die Betroffenen zu Zombies in einem Voodoo-Zirkel: die Püppchen tanzen nach der großen Trommel, haben aber keine Macht mehr über sich selbst. Sie behaupten, den besten Partner finden zu wollen, wissen aber nicht einmal, warum er gut für sie sein soll. Bis zum bitteren Ende drehen sich die Spielerinnen und Spieler der Dating-Hysterie  immer schneller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Suchtgetriebene Selbstbetrüger - der Anspruch, Ansprüche zu haben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, am Ende und meist zu spät, kommt die Ahnung, ein Opfer des eigenen Wahns geworden zu sein. Es muss nicht immer ein erkennbarer Zusammenbruch sein. Derzeit fallen täglich Scheinwelten wie Kartenhäuser zusammen, und eines davon ist die Idee, per Online Dating den „perfekten Partner“ zu finden. Wer nach fünf Dutzend Dates noch keinen „passenden Partner“ gefunden hat, fällt voraussichtlich in die Kategorie der suchtgetriebenen Selbstbetrüger, die ich vorher als Dating-Zombies  geschildert habe. Die meisten von ihnen finden niemals den Weg zum Therapeuten – und sie sagen ihren Beratern dann ins Gesicht: „&lt;em&gt;Aber es ist doch selbstverständlich, dass ich gewisse Ansprüche habe – jeder hat sie doch&lt;/em&gt;.“ Es ist auch für einen Laien in Sachen Logik einfach, herauszufinden, warum dies ein Irrglaube ist: Zwar mag der Partnersuchende „Ansprüche“ anmelden, aber es wird selten jemand da sein, der sie erfüllt, weil auch Partner Vorstellungen, Wünsche oder vielleicht sogar ebenfalls „Ansprüche&quot; haben. Es geht gar nicht um  die Erfüllung der Ansprüche. Die Realität beginnt viele Stufen unter dieser arroganten Haltung, nämlich mit diesem Satz: „&lt;em&gt;Wer würde mich wohl nehmen, so wie ich bin&lt;/em&gt;?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie die Fortsetzung nächste Woche: Die Vorteile der Beschleunigung – und wie man sie nutzen kann. 
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    <pubDate>Sat, 17 Mar 2012 17:00:46 +0100</pubDate>
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