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    <title>liebepur - dating damals</title>
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<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 11:08:48 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: liebepur - dating damals - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
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    <title>Neigungsheirat</title>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 640px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:935 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;709&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/neigungsheirat2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;neigungs-ehe durch correspondenz &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Neigungs-Heirat nach vorhergehendem zwanglosen Briefwechsel. Viele hundert Damen und Herren aller Stände und aller Confessionen sind zur Zeit in lebhafter Correspondenz. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anzeige erschienen vor etwa 100 Jahren).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist nur noch schwer verständlich, was eine „Neigungs-Heirat“ ist: Eine von den Eheleuten (meist in fortgeschrittenem Alter) selbst initiierte Heirat, also keine, die von den Eltern arrangiert wurde, wie es im Bürgertum ansonsten allgemein üblich war.  In der Regel war bei Neigungsehen deswegen auch keine Mitgift zu erwarten, sodass eine Neigungsehe immer ein wirtschaftliches Abenteuer darstellte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 27 Mar 2011 13:04:23 +0200</pubDate>
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    <title>Eine Braut per Mail Order - akzeptierte Tradition?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5323-Eine-Braut-per-Mail-Order-akzeptierte-Tradition.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Während es den Europäer generell befremdet, „eine Braut per Versandhandel zu bestellen“, ist es für US-Amerikaner nicht so ungewöhnlich. Schließlich wurde die Bevölkerung der USA auf der Basis von &lt;a href=&quot;http://www.salon.com/life/internet_culture/?story=/mwt/feature/2011/03/07/meet_the_russian_brides&quot;&gt;Mail-Order-Bräuten &lt;/a&gt;gegründet, sagt eine Kolumnistin, die offenbar gerade an einem Buch über russische Mail-Order-Bräute arbeitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angeblich sollen demnach 1620 die ersten &lt;a href=&quot;http://genealogical-gleanings.com/Jamestown.htm&quot;&gt;neunzig weißhäutigen Bräute&lt;/a&gt; in Jamestown angeliefert worden sein – gegen Tabakpflanzen. Für ein paar Tabakpflanzen bekommt man die Bräute heute nicht mehr – und überhaupt weist man entrüstet von sich, „Bräute per Mailorder zu verkaufen“, nein niemals. Original-Ton aus dem Hause der größten Agentur für russische Bräute: „&lt;em&gt;Ich betrachte meine Firma als ein Kommunikations- und Übersetzungsunternehmen&lt;/em&gt;“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie bitte mehr in der Im Link angegebenen Webseite in englischer Sprache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Webseite der &lt;a href=&quot;http://www.shonnahumphrey.com/about.html&quot;&gt;Autorin&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Information via &lt;a href=&quot;http://www.onlinepersonalswatch.com/news/2011/03/the-russian-mail-order-brides.html&quot;&gt;Online Personal Watch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Mar 2011 07:00:00 +0100</pubDate>
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    <title>Übertreibungen und Flunkereien: Dating 1966 und Dating 2011</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5286-UEbertreibungen-und-Flunkereien-Dating-1966-und-Dating-2011.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 640px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:906 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;406&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/Cromenco_C10.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;das waren noch zeiten - ein all-in-one computer der 80er Jahre (werksfoto)&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dating per Computer vor mehr als 40 Jahren? Das gab es bereits. Im Jahr 1966 bereits eröffnete in Cambridge (Massachusetts, USA) das erste computerisierte Eheanbahnungsinstitut gegründet, „Operation Match“. Auch im Vereinigten Königreich wird das „Matchmaking“ per Computer bald zum Thema. Im Jahr 1968 erscheint darüber ein Wochenschaubericht von Pathé. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:907 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;395&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/testing.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Werbung und Wahrheit wichen auch damals schon reichlich voneinander ab, und damals wie heute nahm man den Mund ziemlich voll, wie aus einer Anzeige im &quot;Life Magazin&quot; hervorgeht. (Ausriss links, Quelle am Ende des Artikels). Die Anzeige erschien in der 1969er Ausgabe des Magazins – sie wurde von einem Institut namens  „Compatibilty“ aufgegeben, und sie hätte  auch 2011 noch recht ähnlich  erscheinen können – an den vollmundigen Übertreibungen hat sich kaum etwas verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Nur, weil zwei Leute gerne Ski fahren, Tanzen gerne gehen oder Museumsbesuche lieben, heißt das noch nicht, dass sie zusammenpassen. Sie müssen vielmehr berücksichtigen, wie sie zu den wichtigen Dingen des Lebens stehen, also wie wir denken, fühlen und handeln. Wir glauben, dass kulturelle Werte, die Bedeutung, die wir der Religion beimessen, intellektuelle Stärke, emotionale Stabilität, sexuelle Einstellungen, soziale Fähigkeiten und persönliche Verhaltensweisen das sind, was in einer Beziehung wirklich zählt und das voranging in ein Testprogramm eingehen muss. Wir fassen bei uns das Freizeitverhalten und die besonderen Interessen der Partner zusammen und versuchen damit, ein ausführliches Profil von unseren Kunden zu erstellen, das auf dem Material basiert, das wir den Fragebögen entnehmen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:908 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;191&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/testing2.gif&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Die Übertreibungen bei der „Wissenschaftlichkeit“ wurde übrigens bereits kurz nach dem erste Auftreten der Computerpartnervermittler gerügt, wie aus dem Ausriss recht hervorgeht., den ich dem Buch &quot;Die Traum-Maschine&quot; entnahm (Quelle siehe unten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war die eine Seite der Medaille, und soweit waren die Ausrichter überwiegend Eheanbahnungsinstitute. Übrigens gab es auch in Deutschland bald ein Institut, das umfangreich mit seiner Computertechnologie warb – doch bevor es losgehen konnte, kam erst einmal ein Vertreter ins Haus, dem seine Provision zumeist wichtiger war als das Glück der Ehesuchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bleiben wir noch ein wenig bei Deutschland? In den Anzeigenspalten deutscher Zeitschriften tauchten alsbald ähnliche Anzeigen von fragwürdigen Unternehmen auf, die schnell das große Geld machen wollten. Für 20 bis 50 DEM (wenn ich nicht irre) konnte man damals an Computer-Partnerspielen teilnehmen: Fragebogen ausfüllen, Geld überweisen und warten. Einkommen und Vermögen gehörten zu den wichtigsten Fragen, und natürlich, ob man sich eine Hausfrau oder eine berufstätige Frau wünschte. Dann noch eine Briefmarke aufkleben (E-Mail gab es noch nicht) und warten … ja, und was dann kam, war eine Telefonliste mit 10 Vorschlägen „passender“ Damen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren wunderten sich, dass sie niemals angerufen wurden, und alsbald erfuhr ich den Grund: An diesen Spielereien beteiligten sich fast ausschließlich Männer und nur ganz wenige Frauen, denn kaum eine Frau war bereit, ihre Telefonnummer für das Spiel zur Verfügung zu stellen. Wer es trotzdem tat, wurde alsbald von Telefonaten überschwemmt, sodass die Damen, wenn überhaupt, nur noch mürrisch ans Telefon gingen. Gewonnen hat dabei niemand, außer den Glücksrittern, die dabei reichlich Geld einsackten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin waren sie noch nicht die Schlimmsten. Es gab Klubs und Adressenvermittler, bei denen man für wesentlich höhere Beträge wesentlich weniger bekam – und dann und wann sogar gar nichts oder „Friedhofsadressen“. Die meisten der Betrugsfälle wunden allerdings damals  nicht angezeigt – man schämte sich einfach, „so etwas“ nötig zu haben.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titelfoto: Werksfoto Cromemco&lt;br /&gt;
Video &lt;a href=&quot;http://www.britishpathe.com/record.php?id=45218&quot;&gt;British Pathé&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://books.google.com/books?id=vUwEAAAAMBAJ&amp;lpg=PA11&amp;dq=computer%20dating&amp;pg=PA11#v=onepage&amp;q&amp;f=false&quot;&gt;Life-Ausriss (Anzeige)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.theatlantic.com/technology/archive/2011/02/old-weird-tech-computer-dating-of-the-1960s/71217/&quot;&gt;Zum Weiterlesen (englisch)&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Via (in Teilen): &lt;a href=&quot;http://www.onlinepersonalswatch.com/news/2011/02/computer-dating-of-the-1960s.html&quot;&gt;Online Personal Watch &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausriss rechts: &lt;em&gt;Originaltext von &lt;a href=&quot;http://www.tamora-pierce.com/&quot;&gt;Tamora Pierce&lt;/a&gt;, die damals einen Cromemco C10 Computer (gebaut ab September 1982) benutzte und als Jugendbuchautorin bekannt wurde. Der Artikel wurde zuerst 1984 von William Tenn veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung stammt vom Dumont-Verlag. Der Titel des Buches war 1984: Die Traum-Maschine“. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Thu, 17 Feb 2011 07:39:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die „gute alte Zeit“ war ein Hort der verlogenen Moral</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5153-Die-gute-alte-Zeit-war-ein-Hort-der-verlogenen-Moral.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Es ist zwar bekannt, wie der „&lt;a href=&quot;Die „gute alte Zeit“ war ein Hort der verlogenen Moral  &quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;“ berichtet, aber darüber schreiben sollte man doch einmal: Die angebliche „gute alte Zeit“, war verruchter und moralisch verwerflicher als die heutige Zeit.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist die bürgerliche Doppel- und Scheinmoral des 19. Jahrhunderts – nicht nur in Wien, wo sicherlich eine Hochburg der Scheinheiligkeit existierte, sondern selbstverständlich auch in Deutschland, wie Ernst Fuchs (der „Sittenfuchs“) glaubhaft berichtet.  Diese verlogene Moral stellte sich so dar: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Im Wien des 19. Jahrhunderts kam einerseits jedes zweite Kind unehelich zur Welt - gleichzeitig aber genügte der Anblick eines unbedeckten Frauenknöchels, um einen Skandal auszulösen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(&lt;em&gt;Zitat aus dem &quot;Standard&quot;&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man hat diese Zeit verherrlicht – selbst in der jungen Bundesrepublik gab es in den 1950er Jahren Heerschaaren von glühenden Befürworterinnen und Befürworten des Bürgertums nach dem Muster des 19. Jahrhunderts. Doch was war wirklich?  Im 19. Jahrhundert erwarteten die „guten Bürger“ beispielsweise, dass ihnen ihr „Dienstmädchen“ „&lt;em&gt;wie selbstverständlich … zu Willen sein musste&lt;/em&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben wir das vergessen? Und haben wir auch vergessen, dass keine Bürgertochter heiraten konnte, wen sie wollte? Dass Ehemänner von den Vätern der Bürgertöchter sozusagen mit der Mitgift „gekauft“ werden mussten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=sehpferd&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3850027279&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;Ja – wir haben es vergessen. Ein Buch erinnert jetzt daran – möglicherweise etwas einseitig. Denn das Bürgertum jener Jahre versuchte, in der Ehe die Fassade der Wohlanständigkeit für Frauen hochzuhalten: Die Eskapaden der Töchter und die Seitensprünge der Frauen wurden zumeist erfolgreich verheimlicht – wären herausgekommen, dass die Ehefrau „zu viele Leute kennt“, hätte diese dem Ansehen des Ehemannes geschadet – dies wollte er aber in fast jedem Fall vermeiden und nahm so lieber die Früchte der Seitensprünge in seine Familie auf.  Falls die Tochter „in schlechten Ruf gekommen“ wäre, hätte der Vater noch mehr Mitgift zahlen müssen, um sie endlich „an den Mann zu bringen“. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Dec 2010 06:27:02 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Früher war alles anders – vor allem schlechter für Frauen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5071-Frueher-war-alles-anders-vor-allem-schlechter-fuer-Frauen.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es handelt sich zwar um eine Glosse, und wir wollen hier dem „&lt;a href=&quot;http://www.abendblatt.de/region/norderstedt/article1673730/Wo-bleibt-die-Brautwerbung.html&quot;&gt;Hamburger Abendblatt&lt;/a&gt;“ ja nicht zu nahe treten. Aber mich sticht es immer, wenn jemand – sei es in einer Glosse oder nicht – die gute, alte Zeit verherrlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das klingt dann so: „Früher mussten sich die Männer anstrengen, um eine Frau zu finden“. Da ist das Wort: „früher“ … wenn denn nun „früher“? In der Blütezeit des Bürgertums, etwa bis zum Ende des 19. Jahrhunderts? Da mussten sich die Väter mit viel Geld bemühen, ihre Töchter an den Mann zu bringen – denn über die Heiratsmöglichkeiten der Tochter entschied die Höhe der väterlichen Mitgift.  Oder wie war es auf dem buchstäblich ausgebluteten Partnermarkt nach 1917 oder 1945? Wer, bitte schön, musste sich da „anstrengen“ um einen Partner zu finden? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst in der Jetztzeit müssen sich Männer wirklich anstrengen, um eine Partnerin zu finden, und das tun sie auch nach Kräften. Heute kann es sehr schwierig für einen Mann sein – denn zwar ist das Angebot an Frauen quantitativ völlig ausreichend, aber diese Frauen setzen die Hürden für Partnerschaften auch sehr hoch.  Das bedeutet letztlich nichts anderes, als dass der Mann lange suchen und dabei manche Rückschläge in Kauf nehmen muss.  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Oct 2010 06:08:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Früher war alles so schön für Frauen – oder doch nicht?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5018-Frueher-war-alles-so-schoen-fuer-Frauen-oder-doch-nicht.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Hätte es nicht eine &lt;a href=&quot;http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&amp;r=427198&quot;&gt;Pressemitteilung &lt;/a&gt;von FrausuchtMann.org gegeben, hätte mich die neue Webseite nie interessiert – woran man mal wieder sehen kann, wie interessant Pressemitteilungen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das neue Portal“ wie es sich nennt, will vor allem Frauen gute Tipps geben, wie man Partner suchen und finden kann, was ich im Prinzip recht löblich finden – aber dann sollte man auch gleich sagen, welche. So geheimnisvoll  ist die Online-Welt ja nun nicht, dass derartige Tipps nicht auch anderwärts stehen würden, und Bücher gibt es mehr, als uns je lieb sein kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Webseite selbst lese ich dann, dass früher alles für Frauen viel schöner war, weil „die Menschen nicht so urbanisiert lebten“ wie heutzutage – es wäre natürlich sinnvoll gewesen, hier nicht „früher“ zu schreiben, sondern wann – und weil Geschichte nicht jedermanns Sache ist, hätte man ja mal bei Wikipedia vorbeigucken können, &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Urbanisierung&quot;&gt;wann die Urbanisierung&lt;/a&gt; in Deutschland begann – ab 1850.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, und nun hätte man ja mal nachsehen können, wie denn die Aussichten für eine Bürgertochter in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren (und ebenfalls zuvor, und sicher auch noch mindestens bei 1914). Dann wäre man sicher nicht auf diesen Gedanken gekommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Einer Dame wurde von vielen Verehren der Hof gemacht, so dass sie sich nur noch zwischen ihnen entscheiden musste.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aha – da muss ich doch mal etwas einwenden: vorausgesetzt, der Herr Papa konnte die Mitgift bezahlen, und weil wir gerade bei Einwänden sind: Töchter konnten nur ganz, ganz selten wählen. Der Handel um die Tochter wurde von den Eltern respektive den Brauteltern und dem neuen Ehemann ausgemacht – die Tochter musste nur noch formal einwilligen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Textzitat von „Frausuchtmann.org“ 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Oct 2010 16:17:35 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Nichts Neues auf dieser Erde</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/4361-Nichts-Neues-auf-dieser-Erde.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Meine unermüdliche Suche nach historischen Fundstellen über die Partnersuche brachte mich auch zu  Georg Paul Hönn,  der sein „Betrugs-Lexicon“ zwischen1721 und 1730 erstmalig auflegte. Es enthält noch weitere humoristische und satirische Bemerkungen zu fast allen Themen der damaligen Zeit. Meine Quelle war  die &quot;Bibliothek der Unterhaltung und des Wissens&quot; von 1914, das Werk ist jedoch im Internet &lt;a href=&quot;http://www.zeno.org/Literatur/M/H%C3%B6nn,+Georg+Paul/Werke/Betrugs-Lexikon/Br%C3%A4ute&quot;&gt;vollständig zu finden&lt;/a&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Bräute betrügen Wenn sie einen oder den andern lange bey der Nase herum ziehen, und immer vertrösten, daß sie solche heyrathen wollen,  bald aber, da sie ein besser Glück vor sich sehen, selbige wiederum abandonniren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 27 Jan 2010 14:33:57 +0100</pubDate>
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    <category>beratung</category>

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    <title>Wie man Frauen abschleppt</title>
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            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:750 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;504&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/pickupgirls.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geheimnisse, wie Sie jede Frau abschleppen, herumkriegen, flachlegen oder sonst wie in Rückenlage bringen können, werden ja auch heute noch im Internet verkauft – übrigens ziemlich ähnlich wie mit dieser Ankündigung aus den 1970er Jahren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, lechzen Sie schon nach „wundervollen Frauen mit üppigen blonden Haaren, sanft gerundeten Brüsten, langen sexy Beinen, bezaubernden Augen und sinnlichen Lippen“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch stammt übrigens aus der Feder von Eric Weber, der eher ein Werbetexter und Schriftsteller von Ratgeberliteratur als ein Casanova ist – aber dennoch beruft sich die ganze Branche auf sein Werk, das gegen 1975 erschien und mit dem ganz offensichtlich damals ein Haufen Geld verdient wurde. Füe das dünnes Heftchen (Paperback ca. 170 Seiten) musste man damals bereits 7,50 USD zahlen.  Heute ist es ein Sammlerstück und kostet in gut erhaltenem Zustand weit über 100 USD.  Eine Neuauflage erschien 2002 – sie hatte allerdings nicht den gleichen Erfolg, der ähnlich fragwürdigen PUA-Publikationen anderer Autoren später beschieden war. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 05 Jan 2010 13:25:49 +0100</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>buch</category>
<category>sex</category>

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    <title>Das erste Paar, das sich durch den Computer kennenlernte</title>
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            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a title=&quot;http://www.flickr.com/photos/mwichary/2190080367/&quot; id=&quot;s9yisp725&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://liebepur.com/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=725&#039; id=&quot;s9yisphref725&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:725 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;207&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/univac_museum.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&amp;copy; 2008 by Marcin Wichary&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, na be2 – so weit „voraus“ war die &lt;a href=&quot;http://www.be2.de/blog/der-computer-sucht-den-richtigen-mann-bereits-1968/&quot;&gt;liebe Franc Gall nicht&lt;/a&gt;, als sie 1968 vom Computer Nummer drei sang, der für sie den richtigen Boy (man beachte den süßen Ausdruck: „Boy“) findet. Denn man schrieb das Jahr 1956, als zum ersten Mal ein Paar per Computerprogramm verkuppelt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Computer führte die Dame und den Herren innerhalb einer Show zusammen. Woher man das Geld für die Miete des verwendeten Computers, einer Univac I mit der Seriennummer 21 hatte, wird wohl ein Rätsel bleiben. Presseberichten zufolge kostet der Computer damals eine Million Dollar, das waren so gegen 4,2 Millionen DEM. Vielleicht wollte man damals die US-amerikanische Welt mit etwas verblüffen, was so exotisch war wie ein künstlicher Erdtrabant. So fix die Amerikaner mit dem Computer waren, so lahmflügelig waren sie allerdings mit dem Weltall: Im Jahr darauf gab es einen Satelliten, den Sputnik – und der war sowjetisch.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der elektronischen Pärchenzusammenführung mussten zuvor von beiden Partnern 32 Fragen beantworten werden, die bereits damals als „wissenschaftlicher Partnertest“ bezeichnet wurden. Insofern hat sich nicht viel gewandelt – und das Paar, das der Computer ausgelost, Pardon „herausgefunden“ hatte, heiratete angeblich tatsächlich: Es waren der damals 28 jährige John Caran und die schöne, 23-jährige Barbara Smith. Es wird berichtet, dass Miss Smith für den Mann aus der Univac sogar eine andere Beziehung aufgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebepur &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/902-Computerpartnertest-gibt-es-seit-1956.html &quot;&gt;schrieb bereits darüber&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie mehr (englisch) im &lt;a href=&quot;http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,867279,00.html&quot;&gt;TIME Magazin&lt;/a&gt;. 
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    <pubDate>Tue, 10 Nov 2009 09:42:32 +0100</pubDate>
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    <category>be2</category>
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    <title>Sicherheit im Dating anno 1985</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/4093-Sicherheit-im-Dating-anno-1985.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Frage nach dem Ort des Treffens war auch schon 1985 eine der zentralen Fragen des Blind Dates. Die Ratschläge in Kurzform klangen damals wie heute abgeschmackt - mit einer Ausnahme. Das Autorenpaar Drenk und Drenk weist in einer ausführlichen Begründung darauf hin, dass man sich nicht in der eigenen Wohnung treffen soll. Neben der Möglichkeit, dass diese Begegnung möglicherweise „äußerst unangenehm, wenn nicht gefährlich werden“ könnte, geben die Drenks aber auch noch etwas anderes zu bedenken: Wenn zehn Männer innerhalb kurzer Zeit an der Haustür einer Frau klingeln, verliert sie möglicherweise schnell ihren guten Ruf. Die Drenks schreiben wörtlich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn ein Mann jeden Abend eine andere Frau zu Besuch hat, wird bei aller Kritik der Nachbarn eine gewisse Bewunderung und unausgesprochener Neid überwiegen. Das gleiche Verhalten einer Frau wird hingegen als unmoralisch oder nymphoman verurteilt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch, wenn man sich in Lokalen trifft, so die Drenks, sollte man darauf achten, sich nicht immer im selben Lokal zu verabreden – auch darin sehen sie eine Gefahr für den Ruf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daran, „in schlechten Ruf zu kommen“ dürfte sich bis heute wenig geändert haben. Damen werden immer noch gerne bezichtigt, ein Lotterleben zu führen, wenn sie Herren empfangen – und dies insbesondere in ländlichen Gegenden und Vorstädten, in denen nachbarschaftliche Kontrolle weit verbreitet ist. Eines allerdings hat sich grundlegend verändert: Man muss die „zehn Herren“., von denen die Drenks schreiben, nicht mehr „am Band“ treffen, seit es Online-Dating gibt. Mehr als zwei Dates pro Woche verkraften die meisten Menschen ohnehin nicht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens ist sehr interessant, dass sich auch damals einige Damen über diese Regeln hinwegsetzten. „Sie können mich nirgendwo so gut kennenlernen wie in meiner Wohnung“, war damals ein Argument, das öfter gehört wurde – und sehr selbstbewusste Frauen gab es damals eben auch schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitat aus: Drenk und Drenk - &quot;Aktive Partnersuche per Inserat&quot;, Reinbek 1985 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Oct 2009 07:48:36 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
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    <title>Ich liebte eine Mädchen in Mainz – die war gar keins</title>
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            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer erinnert sich noch an Ingo Insterburg? Der „Blödelbarde“ sang einst „Ich liebte ein Mädchen“ – rotzfrech. Dass jemand auf ein „Mädchen“ hereinfällt, das keines ist, soll ja schon mal vorgekommen sein, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens gibt es noch andere Texte, &lt;a href=&quot;http://www.insterburg-und-co.de/Ich_liebte_ein_Madchen.htm&quot;&gt;diesen hier zum Beispiel.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/pj0WT6IvoCg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/pj0WT6IvoCg&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;color1=0x2b405b&amp;color2=0x6b8ab6&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Oct 2009 17:20:50 +0200</pubDate>
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    <title>Was war eigentlich – ein Nacktencounter?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/4047-Was-war-eigentlich-ein-Nacktencounter.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:694 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;214&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/zwiebel.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Eine der Pioniere dieser angeblichen Nackt-„Therapie“ war Paul Bindrim. Er vermarktete als erster die sogenannten „Nackt-Encounter“ als eine Art &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Rebirthing&quot;&gt;Rebirthing&lt;/a&gt;-Therapie&quot;, etwas, das damals überall auf der Welt für Aufregung sorgte. Bekannter wurde es als &quot;Urschrei-Therapie&quot;. „Encounter“ sind eigentlich nur Zusammenkünfte, doch in der &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Psychosekten&quot;&gt;Psycho-Boom&lt;/a&gt;-Zeit (gegen 1975) verstand jeder darunter nur „Therapiegruppen“, auch wenn das, was dort geboten wurde, oft eher einer Jahrmarktsschaubude ähnelte als einer  Psychotherapie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Nacktheit sollte der letzte Schleier der „falschen und verlogenen“ äußeren Persönlichkeitsschale abgezogen werden. Mit humanpsychologisch eingefärbten Gehirnwäschemethoden war dies schon vorher versucht worden, beispielsweise im „Zwiebelschälen“, also dem schichtweisen Abtragen der „falschen“ Persönlichkeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese neue Schule der Psychotherapie, die eigentlich gar keine war, sondern eine Art Unterhaltungsprogramm für gelangweilte Mittelstandsbürger, verschwand mitsamt ihren Gurus, als die große Zeit der „Esoterik“ vorbei war. Es zeige sich, dass Menschen besser mit einem gekonnten sozialen Rollenspiel leben konnten – und dass sie ihren persönlichen Schutzschild lieber hatten, als blamiert bis auf die Knochen vor einer Gruppe von gaffenden Psychogängern zu stehen. Übrigens gingen damals manche Menschen zu solchen Gruppen wie ins Kino: Wer die Tricks kannte, sich nicht entlarven zu müssen, hatte immer wieder Chancen, sensationelle Seelenstriptease-Vorführungen zu bekommen – und dann und wann auch ein bisschen Sex mit den Novizinnen und Novizen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist im Wesentlichen für Leserinnen und Leser gedacht, die sich hier am &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/3480-Nackt-Dates-Nur-der-nackte-Koerper-luegt-nicht.html&quot;&gt;Aprilscherz vergriffen haben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 10 Oct 2009 10:38:29 +0200</pubDate>
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    <category>dating</category>
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</item>
<item>
    <title>Früher – falscher Zungenschlag bei der Partnerwahl</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/4019-Frueher-falscher-Zungenschlag-bei-der-Partnerwahl.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Früher ist so ein Wort. Schon mein alter Geschichtslehrer riet uns, den Begriff stets nur mit genauen Angaben der Epoche zu verwenden, wenn wir „früher“ meinten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich kenne das Wort „früher“ eher aus den Erzählungen meiner Großmutter, für die „früher“ die sogenannte „gute alte Zeit“ war, womit sie überwiegend das „Deutsche Kaiserreich“ meinte.   Sie erlebte in dieser Epoche freilich nur ihre &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Jungmaedchenzeit&quot;&gt;Jungmädchenzeit&lt;/a&gt; . Doch bereits bei ihrer Eheschließung war die Herrlichkeit des Bürgertums in Scherben gegangen – die „gute alte Zeit“ war vorbei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an diese Umstände, als ich von einer Sozialforscherin hörte, die dies sagte: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Früher strukturierten äußere Gegebenheiten die Lebensumstände: Familienverbände, Gemeinden, Dorfgemeinschaften. Es gab einen klar überschaubaren Heirats- und Partnersuchemarkt“ … „man stieß auf Partner, die einem ähnlich waren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist das, was die Professorin Margot Berghaus da von sich gibt, nur ein Teil der Wahrheit, denn …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Im 19. Jahrhundert war eines der wichtigsten, wenn nicht das alleinige Kriterium bürgerlicher Ehen, wie hoch die zu erwartende Mitgift war - Partner, die einem „ähnlich waren“ standen gar nicht zur Debatte. &lt;br /&gt;
-	Im 19. Jahrhundert, aber auch noch bis ins 20. Jahrhundert hinein starben viele Frauen während der Geburt eines Kindes am sogenannten „Kindbettfieber“. Für die Väter ergab sich damals die zwingende Notwendigkeit einer Zweitheirat, die oft „gegen die Lebensumstände“ über Zeitungsannoncen gesucht wurde – ein „überschaubarer Markt“ war gar nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
-	Im 20. Jahrhundert gab es zwei große Kriege, die sich auf den Heiratsmarkt verheerend auswirkten: Die Anzahl heiratsfähiger Männer wurde drastisch reduziert, während die Anzahl der Witwen und Waisen stieg. Es war oft gar nicht daran zu denken, innerhalb des üblichen „Heiratsmarktes“ einen Partner zu finden. &lt;br /&gt;
Seien Sie also selbst vorsichtig, wenn Sie den Begriff „früher“ verwenden, denn „früher“ ist immer nur die ferne Vergangenheit – und diese Vergangenheit ist heute für viele junge Menschen schon die Zeit gegen 1970.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten ist &lt;a href=&quot;http://www.news.de/gesellschaft/855026654/mehrfach-kassieren-fuer-brauchbare-herren/1/&quot;&gt;dieser Artikel hier allerdings sehr lesenswert&lt;/a&gt; – und die Forscherin wusste immerhin ein paar Wahrheiten über Ehevermittler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das war auch „früher“. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 30 Sep 2009 07:46:32 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>bett</category>
<category>heirat</category>
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<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Die Brautkrone – ein Brauch aus alter Zeit</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/3790-Die-Brautkrone-ein-Brauch-aus-alter-Zeit.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a title=&quot;/uploads/brautkrone.jpg&quot; id=&quot;s9yisp632&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://liebepur.com/serendipity_admin_image_selector.php?serendipity[step]=showItem&amp;amp;serendipity[image]=632&#039; id=&quot;s9yisphref632&quot; onclick=&quot;javascript:this.href = this.href + &#039;&amp;amp;serendipity[from]=&#039; + self.location.href;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:632 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;556&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/brautkrone.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Brautkleid“, nur einmal zur Hochzeit getragen und dann nie wieder, ist eine Übernahme höfischer Verschwendungssucht durch das Bürgertum. Zuvor heiratete man in Schwarz – im besten Kleid, das man hatte – und das war auf dem Lande zumeist die Tracht. Damit man die Braut auch als solche erkennen konnte, trug sie Blumenschmuck, einen  Brautkranz im Haar, ein Gesteck vom Blumen zur Tracht und auch einen Brautschleier. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit bildete die &lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Lexikon/Brautkrone&quot;&gt;Brautkrone&lt;/a&gt;, die ich Ihnen hier im Bild zeige.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Aufnahme aus dem Heimatmuseum Schiltach - Braut mit Krone, &amp;copy; 2009 by sehpferd, Budapest&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:32:09 +0200</pubDate>
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    <category>beratung</category>
<category>heirat</category>
<category>liebe</category>
<category>liebepur</category>

</item>
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    <title>Heiraten – warum eigentlich nicht?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/3609-Heiraten-warum-eigentlich-nicht.html</link>
            <category>dating damals</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Früher, so wissen Kenner der 1960er Jahre noch, heirateten die Menschen, weil der Staat ihnen indirekt verbot, irgendwo zusammen zu kommen und „der Liebe zu frönen“. Kein Hotel durfte Zimmer an unverheiratete Paare vermieten, ja nicht einmal ein Wohnungsvermieter. Selbst im Zelt durften unverheiratete Paare nicht gemeinsam übernachten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung war einfach: Ungehemmter Sex war nur bei Eheschließung möglich, also wurde geheiratet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden Ehen spät geschlossen, und zumeist auch nur dann, wenn schon feststeht, wohin der Weg wirtschaftlich einmal gehen wird – und selbst dann werden Hochzeiten wieder abgesagt und Brautkleider als „ungetragen“ wieder verscherbelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bitte, spricht eigentlich gegen das Heiraten in jungen Jahren? Was gegen die Entwicklungspartnerschaften, in der ein Partner den anderen stützt, bis man gemeinsam die angestrebten persönlichen und wirtschaftlichen Ziele erreicht hat und dann gemeinsam das Leben genießt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meinen Sie? Warum eigentlich nicht jung heiraten?&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&lt;script type=&quot;text/javascript&quot;&gt;var addthis_pub=&quot;sehpferd&quot;;&lt;/script&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.addthis.com/bookmark.php?v=20&quot; onmouseover=&quot;return addthis_open(this, &#039;&#039;, &#039;[URL]&#039;, &#039;[TITLE]&#039;)&quot; onmouseout=&quot;addthis_close()&quot; onclick=&quot;return addthis_sendto()&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://s7.addthis.com/static/btn/lg-bookmark-en.gif&quot; width=&quot;125&quot; height=&quot;16&quot; alt=&quot;Bookmark and Share&quot; style=&quot;border:0&quot;/&gt;&lt;/a&gt;&lt;script type=&quot;text/javascript&quot; src=&quot;http://s7.addthis.com/js/200/addthis_widget.js&quot;&gt;&lt;/script&gt; &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 17 May 2009 08:31:27 +0200</pubDate>
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