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    <title>liebepur - wissenschaft</title>
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    <description>ein magazin für die liebe und die partnersuche </description>
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<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:41:35 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: liebepur - wissenschaft - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
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    <title>Der Kampf um die bessere Methode bei Singlebörsen und Partneragenturen</title>
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            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Die Unterschiede zwischen dem „richtigen Leben“, Singlebörsen mit Datenbank-Funktion und Online-Partnervermittlungen  wird wieder heftiger diskutiert, seit sich die Branche wirtschaftlich in der defensive sieht. Weil zudem insbesondere das Heiligtum der Partneragenturen, die „Partnerübereinstimmungstests“ (Matching) im Feuer der Kritik stehen, versucht man allenthalben, Auswege aus dem Dilemma zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zehn Lösungen - führen Sie zur Rettung des Online-Datings? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei werden folgende zehn Themen häufig ventiliert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die psychologische Partnersuche zu optimieren. Dies halten allerdings nur die Mitarbeiter von Online-Partneragenturen für möglich. &lt;br /&gt;
2.	Von „psychologischer“ Partnersuche auf pragmatische Partnersuche umzusteigen. Dazu sind andere Auswahlkriterien erforderlich, die noch nicht zur Verfügung stehen.&lt;br /&gt;
3.	Matching-Algorithmen  durch völlig andere Kriterien zu ersetzen.  Das Thema ist neu und ausgesprochen schwierig – wichtig ist, ob es solche Kriterien überhaupt gibt.&lt;br /&gt;
4.	Biologische Faktoren stärker zu berücksichtigen. Die Frage ist, ob die dahinterstehenden Theorien überhaupt haltbar sind. &lt;br /&gt;
5.	Soziale Faktoren in den Vordergrund zu stellen, also das Matching auf Herkunft und Lebensstil auszurichten. Klingt charmant, ist aber fast unmöglich.&lt;br /&gt;
6.	Erotische Wünsche und Vorstellungen oder sexuelle Präferenzen zu nutzen, wie dies angeblich „im Alltag“ getan wird. Das Verfahren wird bereits angewendet, ist aber für Langzeitbeziehungen (Ehen) so gut wie bedeutungslos. &lt;br /&gt;
7.	Die Matching-Algorithmen „abzuspecken“, um ein breiteres Spektrum abzudecken. Das würde allerdings nur den Barnum-Effekt unterstützen. &lt;br /&gt;
8.	Die Matching-Algorithmen zu verfeinern, sodass nur wirklich geeignet Partner vorgeschlagen werden.  Abgesehen von der psychologischen Fragwürdigkeit ist die mathematisch bei Datenbanken unter 1 Mio. zahlende Teilnehmer unmöglich – und auch dort sehr fragwürdig. &lt;br /&gt;
9.	Von der Single-Datenbank zur „Community“ zu wechseln. Das Konzept ist leider schon restlos ausgelutscht und führt auch nicht zu besseren Ergebnissen. &lt;br /&gt;
10.	Eine Kombination aus Online-Dating und Kennenlern-Partys zu veranstalten, um der „Chemie“ mehr Gewicht zu geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben die Meinung der Liebepur hier eingebracht – wir würden sie aber gerne mit Ihnen diskutieren. Was meinen Sie? Wir wären wirklich interessiert, was SIE dazu meinen! 
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    <pubDate>Tue, 15 May 2012 09:41:35 +0200</pubDate>
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    <title>Wir passen zusammen – Psycho-, Sozio- oder gar nicht logisch?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6155-Wir-passen-zusammen-Psycho-,-Sozio-oder-gar-nicht-logisch.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es klingt wie ein Treppenwitz – nur Psychologen glauben, dass Menschen nach psychologischen Kriterien zueinanderpassen. Alle anderen Wissenschaftler, aber auch alle anderen Kenner der Materie schütteln darüber den Kopf. Es gibt keine Kriterien für die psychologische Übereinstimmung, es gab nie welche, und es ist nicht absehbar, dass es jemals welche geben wird. Wer anderer Meinung ist, soll dazu seine Langzeitstudien auf den Tisch des Hause legen - aber das kann niemand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Soziologen wissen alles über das, was offenkundig ist &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greifen wir mal rüber zu den Soziologen. Dort, wo sie ernsthaft forschen, haben sie eine wichtige Tatsache entdeckt, die so simpel ist, dass wir uns fragen, warum es so lange dauerte, bis Wissenschaftler darauf kamen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einfach: Schon kennen - einander treffen - verlieben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Menschen lieben es, sich mit Menschen zu treffen, die sie schon kennen, als solchen, die in ihrer Umgebung exzitieren und mit denen sie schon einmal Kontakt hatten. Das ist eine These, die allerdings kaum für alle gelten wird, denn ein großer Teil der deutschen Menschen verlässt seine engere Umgebung niemals für längere Zeit. Er wird also auf seine „nähere Umgebung“ angewiesen sein – örtlich, intellektuell und eben auch sozial. Das ist keine bahnbrechende Erkenntnis, sondern ergibt sich aus der Bodenständigkeit und Angepasstheit der meisten Deutschen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Verweigerer: Bloß keine(r) aus dem Dorf! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erotische, soziale, wirtschaftliche oder intellektuelle Abenteurer will dies allerdings gerade nicht. Er sucht ganz bewusst nach einer Person, die nicht zu seinem sozialen Umfeld gehört, die nicht in seiner Nähe wohnt und die etwas anderes bieten kann, als die „Dorfjugend unter der Linde“.  Auch dabei zeigt sich, dass es zwei Arten von Lösungen für das Problem der Partnersuche gibt: „Mehr desselben“ und „etwas Anderes“.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum Grete am Ende doch beim Hans im Bett landet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was, wenn sowohl Soziologen wie auch Psychologen nicht wüssten, warum wir einander finden? Die Frage ist berechtigt, denn während die Psychologen sich auf abenteuerlichste Spekulationen verlassen, aber kein Zahlenmaterial haben, finden wir bei den Soziologen verlässliches Zahlenmaterial, das aber dafür so gute wie keine Schlüsse auf die besten Paarungen zulässt. Wenn der Hans die Grete fünf Mal auf dem Dorffest getroffen hat und stets abgeblitzt ist, dann kann es sein, das er beim sechsten Mal an sie rankuscheln darf – weil es nicht mehr arg viel Hänse gab, die für de Grete noch infrage kamen. Dann (da haben die Soziologen recht) entwickelt sich der Rest von selber. Hans erweist sich als arbeitsam und kann mithilfe der Sportkameraden schnell ein eigenes Haus auf die Beine stellen, und die Grete ist nicht nur gut darin, Ihren Hans im Bett zu verwöhnen, sondern hat auch einen Beruf, der sie ernährt – und außerdem kann sie kochen, einrichten und haushalten. Das reicht. Und dann stimmt eben auch: (Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spiegelwissen/beziehungen-partnersuche-hat-selten-mit-zufall-zu-tun-a-831811.html&quot;&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jemand, den man schon öfter gesehen hat, ist allein deshalb attraktiver, weil er viel vertrauter scheint.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist auch dies nur eine Seite der Medaille, denn mit gleichem Recht könnten wir sagen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jemand, den man noch nie gesehen hat, ist allein deshalb attraktiver, weil er den Reiz des Fremden hat – hingegen ist jemand, den man schon öfter gesehen hat, eher langweilig. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zusammen passen - nur man selbst ist klug genug &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zusammen passen“ ist n keiner Weise logisch. Es ist ein Experiment und beruht immer häufiger drauf, drauf, dass man ausprobiert, ob man zueinanderpasst. Dabei stellt sich das merkwürdige Phänomen heraus, dass man beim Zusammenleben entweder immer interessanter füreinander wird oder immer langweiliger.  Wird man interessanter füreinander, rückt man näher zusammen, wird man einander schnell überdrüssig, trennt man sich. Solche Erfahrungen kann man in längstens sechs Monaten abhaken, sodass nicht einmal Eile geboten ist, wenn man noch unter 30 ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was da „passt“? Gleiche soziale Herkunft, beispielsweise. Gleiches Berufs- und Erfahrungsumfeld. Einander ergänzende soziale und psychische Eigenschaften. Unterschiedliche Fertigkeiten. Wer über die beiden glücklichen Eigenschaften Humor und Toleranz verfügt, kann mit erstaunlich vielen Menschen Beziehungen eingehen. Solche Partner sind übrigens außerordentlich gesucht, weshalb der Markt für sie nahezu leer gefegt ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 18:02:15 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Verliebt sein – Krise für die psychische Gesundheit?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6112-Verliebt-sein-Krise-fuer-die-psychische-Gesundheit.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Wenn Mutter Natur zuschlägt, fragt sie nicht mehr nach Moral, Vernunft oder gar Gesinnung – denn was wir gelegentlich „Verliebtheit“ nennen, ist in Wahrheit ein massiver Drogenangriff der Natur aufs Hirn. Dazu ein &lt;a href=&quot;http://kinseyconfidential.org/love-crazy-effects-passionate-love-brain/&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Auf verschieden Arten zeigen uns die Studien über Gehirn-Scanning, dass die wahnsinnigen Gefühle der Liebe im Grunde ein bedeutendes Risiko für die psychische Gesundheit darstellen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Anmerkung: Grundlage des Zitats war die Studie von Bartels and Zeki, siehe Zitatenquelle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohl jeden Menschen hat schon einmal dieser &lt;em&gt;Liebeswahn&lt;/em&gt; ergriffen, in dem Lust, Leid und Komplikationen so dicht beieinanderliegen. Was da im Hirn abgeht, sei dem Verhalten eines Drogensüchtigen nicht unähnlich, meinen Gehirnforscher. Indessen wissen wir aus der Suchtforschung auch, dass nicht alle körperfremden und körpereigenen Stoffe, die Euphorie auslösen, auf alle Menschen gleich wirken. Manche Menschen mit besonderer Suchtveranlagung werden auch von „harmlosen“ Drogen süchtig – andere nicht. Mutter Natur hat im Übrigen einen natürlichen Feind – und es ist nicht die Kultur, sondern die Evolution. Wären wir alle während der Evolution der Liebes- oder Sexsucht verfallen, hätte uns möglicherweise der Säbelzahntiger (oder wer auch immer) gefressen oder wir hätten zu wenig Nahrung zu uns genommen – dann hätten wir trotz intensiver Reproduktionsversuche nicht überlebt. Dennoch wirkt die Droge „Liebe“ bei uns Menschen offenbar länger als bei den Tieren – und ist möglicherweise deswegen so gefährlich für diejenigen, die damit nicht umgehen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann mag Folgendes zutreffen (erneutes Zitat, gleiche Quelle):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die leidenschaftliche Liebe macht aus uns zu Besessenen … Sie kann dazu führen, dass wir neurotische Abhängige werden, die nur drauf warten, ihre Droge zu bekommen, um wieder „richtig“ zu funktionieren. Dennoch warten viele von uns das ganze Leben darauf, einmal diesen Status zu erreichen, denn trotz der Qualen, die damit verbunden sind, kann der Zustand auch sehr befriedigend sein.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, Ihr Zustand ist vor allem befriedigend, wenn Sie lieben - wenn wir bewerten, ob es schmerzlicher war zu lieben oder beglückender, dann sollten wir besser alle nur die schönen Stunden unendlicher Lust zählen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Apr 2012 11:27:57 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Wie Partnersuchende für dumm verkauft werden</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6073-Wie-Partnersuchende-fuer-dumm-verkauft-werden.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1070 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;220&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/df_320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;denkfehler-müllabfuhr&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Partnersuchende werden für dumm verkauft – nicht gelegentlich, sondern weitgehend systematisch. Wer es bezweifelt, mag sich die Werbung der Institute, Online-Partnervermittlungen oder Partnerbörsen ansehen. Allerdings tragen sie tragen nicht die Hauptschuld an der Misere, sondern paraphrasieren (1) nur den Unsinn, der im Volke ohnehin existiert oder der von sogenannten &quot;Wissenschaftlern&quot; im Mogelverpackungen neu angeboten wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich könnte Ihnen eine lange Liste von Aussagen veröffentlichen, die alle falsch sind, weil die Voraussetzungen dümmlich formuliert waren, aber ich will anders beginnen: Ein Hauptproblem unserer Zeit besteht darin, dass Aussagen getroffen werden, weil sie einmal, irgendwann oder irgendwie so gegolten haben. Sie all haben eines gemeinsam: Sie wurden in einer Zeit geschaffen, als der Lebensweg noch sehr überschaubar war und man sich nicht frei entscheiden konnte. Doch all diese Aussagen eignen sich nicht für eine freie, gleiche Gesellschaft, in der wir einen großen Teil unseres Schicksals in eigenen Händen halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Dummheit: Gleich und Gleich kontra Gegensätze&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Einführung gebe ich Ihnen das Beispiel eines Kardinalfehlers, der sich vom Volksmund bis in die Wissenschaft hineinzieht: Die Aussagen „Gleich und Gleich gesellt sich gerne“ und „Gegensätze ziehen sich an“. Sie finden zu beiden Themen noch separate Artikel, und hier sei soviel erwähnt:  Beide Aussagen &lt;em&gt;sind zugleich falsch und richtig, aber sie sind keine Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen.&lt;/em&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Gleich&quot; wird entkleidet und entlarvt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie den Kardinalfehler nicht sofort erkennen, helfe ich Ihnen: „Gleich“ ist keine zutreffende Beschreibung für irgendetwas. Wir müssten eigentlich fragen: Was ist, wie ist es und wann zeigt es sich, bevor wir einen Begriff wie „gleich“ überhaupt gebrauchen können. Das Dilemma, in dem wir uns befinden, wird von allen Problemlösungs-Experten als grundlegender Denkfehler beschreiben: Wir haben die Lösung „Sie sind gleich“ bevor wir die Analyse haben: „Sie sind in diesen oder jenen Eigenschaften oder Umständen gleich.“ Erstellen wir dann eine Liste, von, sagen wir, exakt gleichen, relativ ähnlichen und möglicherweise ähnlichen Eigenschaften, so stellen wir fest: Da bleibt nicht viel Gleichheit übrig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Trick der Sekten: Himmelreich oder Teufel? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Denkfehler, den wir gerne begehen, ist der, dass wir „Gegensätze“ und „Gleichheit“ gegeneinander ausschließen. Diesem Rhetorik-Trick fallen wir alle gelegentlich zum Opfer: „Wollen Sie den Weg des Heils gehen oder Satan verfallen?“, fragen die einfältigen Sektenwerber. Die korrekte Antwort würde lauten: „Ich will weder das Eine noch das Andere.“  Wenn Sie antworten würden: „Ich will sowohl das Eine wie das Andere“, würden Sie sich vor sich selbst und vor dem Werber unmöglich machen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Anti-Verdummung-Strategie  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie also stets korrekt: „Ich will werde eine „gleiche“ Partnerin noch eine, die im krassen Gegensatz zu mir steht“, dann haben Sie die richtige Idee davon, wie sich Ihre Wunschliebe in etwa aussehen könnte, das heißt, sie würden in einigen Punkten auf Gleichheit, in anderen auf Unterschiede achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie dieses Prinzip einmal verinnerlicht, so werden Sie auch auf andere Dummheiten nicht mehr hereinfallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Sie in den folgenden Wochen mit sehr bekannten angeblichen Wahrheiten, Sprüchen, Halbwahrheiten und Dummheiten konfrontieren, die allesamt zu Fehlern und Fehleinschätzungen bei der Partnersuche führen. Weil Ihnen dies alleine nicht nützt, wird immer eine Lösung dabei sein, die Ihnen einen Ausweg zeigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Paraphrasieren: Mit anderen Worten wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Wie einseitig Wissenschaft interpretiert werden kann, zeigt der Artikel in Wikipedia zum Thema &quot;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Partnerwahl#Homogamie_und_Heterogamie&quot;&gt;Partnerwahl&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie bitte die Folgebeiträge: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6075-Gleich-und-Gleich-des-Psychologen-Lieblingsthese.html&quot;&gt;Gleich und Gleich&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6076-Gegensaetze-ziehen-sich-an-Volksmund,-Wissenschaft-und-Unfug.html&quot;&gt;Gegensätze ziehen sich an&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 08 Apr 2012 11:11:15 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Besseres Matching – glücklichere Ehen?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5992-Besseres-Matching-gluecklichere-Ehen.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Eine besonders gerne und häufig aufgestellte Behauptung kommt aus den USA und ist über sie auch nach Deutschland eingewandert: Je besser das „Matching“, also die psychologische Übereinstimmung zwischen den Partner ist, umso glücklicher wird die Ehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Glückliche Ehen? Was ist denn das, bitte? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon bei der Aussage „glücklicher“ scheiden sich die Geister. Eine Ehe, die geschieden wird, muss nicht zwangsläufig immer „unglücklich“ gewesen sein, und eine Ehe, die lange hält, andererseits nicht zwangläufig glücklich. Glück ist nun aber nicht messbar, die Ehedauer hingegen schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Forscher rechtfertigen sich, um weiter forschen zu können &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist das übliche Spiel: Aus Gründen der Werbewirksamkeit, aber auch aus Gründen der Rechtfertigung sogenannter „Forschungen“ wird mit Begriffen herumgekleckert, die höchst privat sind: Glück, zum Beispiel. Die Damen und Herren Forscher wissen natürlich genau, dass Scheidung nicht unbedingt „Scheitern“ bedeutet, und sie wissen auch, dass sie gar nichts in der Hand haben, um die tatsächlichen Scheidungsgründe festzustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Matching kann positiv sein, solange nicht übertrieben wird &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich ist ein „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5993-Matching-wachsweich,-moderat-oder-extrem.html&quot;&gt;moderates Matching&lt;/a&gt;“, also ein Abgleich gewisser sozialer, kultureller und psychologischer Merkmale, für die Partnersuche nicht unsinnig – dies wurde auch hier bereits mehrfach betont. Die Diskrepanz liegt vielmehr in den abenteuerlichen Behauptungen, die daraus abgeleitet werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Scheidungen und Matching – kein Zusammenhang erkennbar &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besseres Matching? Am wenigsten Ehen wurden geschieden, als es große Scheidungshürden und enorme wirtschaftliche Abhängigkeiten gab. Die meisten Ehe der Vergangenheit (historisch bemessen) wurden aus wirtschaftlichen oder sozialen Gründen geschlossen, ohne überhaupt jemals auf „passende“ Partner zu achten. Ehen hatten glücklich zu sein, so wollte es die Fassaden-Politik der Bürgergesellschaft, und nahezu jeder hat zu diesem Lügengebäude beigetragen – von wenigen Ausnahmen abgesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum das „bessere Matching“ gar nichts nützt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer behauptet, ein „Besseres Matching“ würde glücklichere Beziehungen hervorbringen, der weiß nichts, aber auch gar nichts, von der Dynamik menschlicher Entwicklungen. Nirgendwo auf dieser Welt ist die Diskrepanz zischen psychologischer Lehrmeinung und Lebenstatsachen so groß wie in der Beurteilung von „passenden“ Paaren.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Psychologen kennen den Grund, andere ignorieren ihn: Der Mainstream der Lehrmeinungen geht davon aus, dass sich angebliche „charakteristische“ Merkmale (Fünffaktorenmodell) selten oder gar niemals verändern. Nur einige wenige Abweichler sagen, dass sich durch die Beziehungen beide Partner in erheblichem Umfang verändern, ja, dass völlig neue Strukturen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologie: Starr und altbacken, ohne Dynamik &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist, wie es ist: In die Psychologie hat die Kybernetik niemals ernsthaft Einzug gehalten. Die dynamischen Regelkreise der Beziehungen, die schwer nachvollziehbar und damit schwer zu erforschen sind, „passen“ den relativ simpel strukturierten Lehrmeinungen nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Jede gute Ehe verändert die Partner &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer eine gute Ehe (oder eine gute Beziehung anderer Art) führen will, sollte wissen, dass sich jede Beziehung in ihrem Verlauf verändert, dass es offene und geheime Regeln gibt und dass sich beide Partner in der Beziehung auch persönlich verändern. Wenn die Partner sich dann noch gelegentlich die Hände geben du sich in den Augen sehen, um sich über ihr Glück zu freuen – dann ist mehr gewonnen als mit irgendeiner „psychologischen“ Übereinstimmung.  
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    <pubDate>Wed, 29 Feb 2012 09:28:46 +0100</pubDate>
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    <category>ehe</category>
<category>glück</category>
<category>matching</category>
<category>partnerübereinstimmungstest</category>
<category>scheidung</category>

</item>
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    <title>Online-Dating ist sinnvoll – Psychologenmeinung möglicherweise nicht</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5988-Online-Dating-ist-sinnvoll-Psychologenmeinung-moeglicherweise-nicht.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Datingseiten-Betreiber reagieren durchaus unterschiedlich, wenn Psychologen Artikel oder Bücher „pro und kontra“ Online-Dating geschrieben haben oder neue Studien darüber bekannt werden.  Ein deutscher Anbieter hat in der Vergangenheit immer besonders die „psychologische“ Seite der Partnerwahl betont - doch bereits seit vielen Monaten setzt man dort – angepasst an eine neue Klientel – auf ein „Datingforum“. Die Psychologie ist heute zu einem „weiten Feld der Meinungen“ verkommen, in dem Populisten mittlerweile mehr zählen als sorgfältige Analytiker. Allein deswegen hat sie auch unter Akademikern nicht mehr ihren ursprünglichen Stellenwert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Auch angesehen Forscher produzieren Wissenschaftsschrott&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit eine Gruppe von ernst zu nehmenden Forschern nun entdeckt hat, wie dünn das Eis der &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5959-US-Dating-Branche-verunsichert-durch-Wissenschaftler.html&quot;&gt;psychologischen Grundlagen&lt;/a&gt; beim &quot;&lt;a href=&quot;http://www.lexikonderlust.de/matching&quot;&gt;Matching&lt;/a&gt;&quot; ist, wird deren Studie auch benutzt, um die eigenen Ideen „schön zu reden“. Doch ist die angeblich so verlässliche Studie wirklich sinnvoll? Könnte es nicht auch sein, dass die inzwischen berühmt gewordene Studie viel wissenschaftlichen Schrott enthält?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Knackpunkte und Pferdefüße: Beispiel E-Mail-Verkehr  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will Sie schnell zu einem „Knackpunkt“ der Studie führen. Die Forscher hatten ja unter anderem die Verwendung der Dienste durch die Kunden beklagt. Wahrscheinlich hat jeder von Ihnen schon einmal von dieser Konstellation gehört (interpretiert):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Sie lesen ein Profil und finden es interessant. &lt;br /&gt;
2.	Sie entschließen sich, den Menschen dahinter anzuschreiben.&lt;br /&gt;
3.	Sie bekommen eine E-Mail zurück, die sich sehr positiv liest.&lt;br /&gt;
4.	Ein Kreislauf beginnt. Sie schreiben zurück, ihr Partner schreibt zurück … das alles geschieht sehr häufig im Wechsel. &lt;br /&gt;
5.	Mit jeder E-Mail werden ihre Erwartungen höher und ihr Sehnsüchte größer. &lt;br /&gt;
6.	Es gibt Ansätze, einander zu treffen, aber es gibt stets Hindernisse.&lt;br /&gt;
7.	Am Ende geben Sie auf – oder Sie treffen sich wirklich einmal und denken: Ach du liebes Bisschen, der/die?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist relativ klar, dass Sie ihr Partner damit „hinhält“ – aber diese Situation als typisch zu bezeichnen, ist psychologische Überheblichkeit. Die Verunsicherung beruht darauf, dass ein Partner mit dem anderen  „Marionette“ spielt: &lt;em&gt;&quot;Sieh mal, wie lange ich dich an den Fäden meines Charms führen kann.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die alte Leier: Das Angebot sei „zu groß“ &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ein zweiter Vorwurf gegen Online-Dating ist ein „Rohrkrepierer“: Die &lt;em&gt;absolute dümmliche Behauptung&lt;/em&gt;, das Angebot sei zu groß. In Wahrheit ist das Angebot, mathematisch mit korrekten Zahlenwerten jederzeit beweisbar, viel zu gering – außer in Großstädten und Ballungsgebieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interpretiert wird das von &lt;a href=&quot;http://blog.vivaladate.de/2012/02/psychologen-halten-dating-seiten-fur-untauglich/&quot;&gt;interessierter Seite&lt;/a&gt; so: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Vor allem das Durchsuchen von Datensätzen am Computer gilt als untauglich, um den passenden Partner zu finden. Die meisten Datingseiten würden Singles mit einer großen Anzahl von passenden Profilen regelrecht überschütten, sodass es schwer sei, aus den Profilen viel über die potenziellen Partner zu erfahren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das “Überschütten„ trifft manchmal tatsächlich zu (Asche auf das Haupt derjenigen, die es tun), ist dann aber eben der „große Schuss vors Hirn“, der dem Interessenten suggerieren soll, über eine riesenhafte Datenbank zu verfügen. Auch hier lässt sich mathematisch wieder leicht feststellen, dass dabei etwas nicht stimmen kann, denn die Anzahl der Mitglieder im Umkreis der Kleinstädte oder ländlichen Regionen gibt eine „große Anzahl“ von Interessieren Singles gar nicht her. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch all die anderen Argumente der Forscher treffen nicht hundertprozentig ins Schwarze – richtig ist allerdings, dass es keine wissenschaftlich abgesicherten Kriterien zu Partnerübereinstimmung („Stichwort „psychologische Tests“) gibt. Wie solche &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5961-Zehn-Anmerkungen-zur-wissenschaftlichen-Partnersuche.html&quot;&gt;Test wirklich zu beurteilen&lt;/a&gt; sind, lesen Sie nur der der Liebepur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sind Partnersuchende wirklich leichtgläubig?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Studie, so sorgfältig sie auch erstellt worden sein mag, hat einen Pferdefuß, der zuerst gar nicht auffällt: Forscher glauben offenbar, dass sich tatsächlich existierende Partnersuchende auf das verlassen, was ihnen Datenbankabgleiche, &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5987-Was-bedeutet-der-Psychotest-fuer-den-Partnersuchenden.html&quot;&gt;Psychotests&lt;/a&gt; und andere Hilfskriterien versprechen. Es mag sein, dass manche entsprechend disponierte Menschen – von der Akademikerin bis zur Küchenhilfe – so blauäugig sind. Die meisten Menschen betrachten die Partnersuche per Internet aber eher als einen lustvollen Vorselektionsprozess, aus dem sich dann vereinzelte Kontakte ergeben, die wieder in Dates verwandelt werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Mehr Eigenverantwortung, bitte schön! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dies gar nicht oft genug sagen: Nicht die Betreiber der Datingseiten sind verantwortlich für das persönliche Befinden bei der Partnersuche, sondern ausschließlich die suchende Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Satz zum Schluss: Dem Autor dieser Zeilen erscheint eine Vorselektion per Datenbank oder Psychotest sinnvoller zu sein als das unqualifizierte Spontantreffen mit einer zufälligen Interessentin. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Feb 2012 08:28:21 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Was bedeutet der Psychotest für den Partnersuchenden?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5987-Was-bedeutet-der-Psychotest-fuer-den-Partnersuchenden.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Liebepur hat sich hier schon vieldutzendfach mit Psychotests, Partnertest, Partnerübereinstimmungstests und den übrigen angeblich „wissenschaftlichen“ Tests auseinandersetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einer Frage aber haben wir immer gezögert: „&lt;em&gt;Wie sollten Sie eigentlich die Tests bewerten, wenn Sie ein Date planen oder sogar schon ihrem punkteschweren Partner gegenübersitzen?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Machen Sie sich als Person interessanter als andere &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Sie ein Date planen: Nur recht wenige Menschen schauen ausschließlich auf die „Matching-Punktezahl“. Diejenigen, die es tun, sind mit äußerster Vorsicht zu genießen, weil sie die Eigenverantwortung an den Test abschieben wollen. Ihre Aufgabe vor dem Date besteht also darin, sich für den anderen Menschen als Person interessant zu machen – interessanter als andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ihr Selbstbild ist entscheidender als der Psychotest &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte achten sie darauf, ob ihr &lt;strong&gt;Selbstbild&lt;/strong&gt; mit dem Persönlichkeitsbild im Test übereinstimmt. Wenn nicht, sorgen Sie dafür, die &lt;em&gt; Eigenschaften&lt;/em&gt; herauszustellen, die Sie persönlich auszeichnen. In einigen, aber wenigen Fällen müssen Sie ihr &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5285-Vom-Sinn-und-Unsinn-der-Persoenlichkeitsbeurteilung.html&quot;&gt;Selbstbild&lt;/a&gt; korrigieren. Bedenken Sie bitte auch, wie klein das Spektrum der Eigenschaften ist, das in den üblichen Partnerübereinstimmungstests abgefragt wird. Wollen Sie wirklich wissen, ob Ihr Partner extravertiert oder introvertiert ist? Oder interessiert Sie eher, wie er sein Leben zuvor gemeistert hat? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beim Date das Originalbild sehen, nicht das Bild des Psychotests&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Date kann ich es in einem Satz ausdrücke: Seien Sie offen, unbefangen und interessiert. Ich rate Ihnen, ihr eigenes Profil ebenso zu vergessen wie das Profil des Partners. Wer ihre Gegenüber wirklich ist, erfahren sie durch offen Fragen, nicht durch den Test. Wie Sie auf Ihn wirken, zeigt sich in Ihrer Körpersprache, und wie Sie auf ihn wirken, zeigt sich in ihrem Instinkt, also in ihrer unbewussten Reaktion auf sein Gesamtbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Moderater Umgang mit dem Psychotest empfohlen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie auf diese Weise an den Partnerübereinstimmungstest herangehen, dann ist er für Sie hilfreich. Wenn Sie ihn ignorieren, verlieren sie ein Hilfsmittel, das Ihnen möglicherweise nützen könnte. Wenn Sie ihn aber überbewerten, dann liefern sie sich einer fremden Instanz aus, statt wirklich für den Partner zu interessieren.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Psychotests sind kein Evangelium – oder doch? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Exkurs zu den Agenturen: Die nach außen getragene (also die werbewirksame) Meinung schwankt hier zwischen zwei Polen (beide werden interpretiert und möglicherweise dabei überspitzt, um die Unterschiede herauszustellen):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Persönlichkeitstest ist ein wichtiges Hilfsmittel. Allerdings ist nicht sicher, ob der Partner mit der besten Übereinstimmung auch der Partner fürs Leben ist. Oftmals erweist sich, dass Partner mit geringerer Übereinstimmung ausgezeichnet zueinanderpassen. Ob Sie sich verlieben, können Sie nur bei einem persönlichen Treffen feststellen, denn auch durch den besten Test erfahren sie nicht, ob die „Chemie“ zwischen Ihnen und ihrem Partner stimmt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontrovers dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Dieser Test beinhaltet alle ihre wichtigen Übereinstimmungen und Sie sollten ihn deshalb unbedingt sehr ernst nehmen. Sollte sich erweisen, dass Sie den Partner beim ersten Treffen nicht sympathisch finden, dann liegt es an der Situation des Treffens. Vereinbaren Sie also weitere Treffen mit diesem Partner – dann wird sich erweisen, dass der Test sicher und verlässlich ist. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Aussage wäre sehr vom Sendungsbewusstsein der Hauspsychologen geprägt, während die Erste den Klienten (Kunden, Partnersuchenden) ins Zentrum der Betrachtungen stellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorsicht vor sogenannte „bipolaren“ Tests &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei vielen Tests, die auf bipolaren (1) Eigenschaften beruhen, finden Sie zudem folgende Phänomene: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Eigenschaften, die bipolar sind, können zusammenpassen oder auch nicht, zum Beispiel „extravertiert“ kontra „introvertiert“. &lt;br /&gt;
2.	Haben Partner sehr oft den Mittelweg zwischen den Polen gewählt, kann dies zwei völlig unterschiedliche Ursachen haben: Ihre Eigenschaften können besonders belanglos oder besonders differenziert sein.  &lt;br /&gt;
3.	Gebildete Personen, die Sätze mit „&lt;em&gt;obgleich&lt;/em&gt;“ oder „&lt;em&gt;dennoch&lt;/em&gt;“ bilden können, fallen oftmals durch das Raster solcher Tests. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sinnvoller Rat für den Umgang mit Psychotests beim Dating&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der einzig verlässliche Rat: Schreiben Sie Menschen, die Ihnen bei moderater Ähnlichkeit gefallen, und beurteilen Sie diese anhand der schriftlichen Rückmeldungen oder Telefongespräche, die Sie mit Ihnen führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Date vergessen sie bitte alles, was Sie über die andere Person aus dem Psychotest erfahren haben, und konzentrieren Sie sich nur auf die Person, die Ihnen gegenübersitzt: Sie ist das Original. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1)	Bei solchen Tests wählen Sie zwischen Eigenschaften, die sich nach Ansicht traditioneller Psychologen (Big Five) als Persönlichkeitseigenschaften widersprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom selben Autor: &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5961-Zehn-Anmerkungen-zur-wissenschaftlichen-Partnersuche.html&quot;&gt;10 Anmerkungen zu Psycho-Tests. &lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Sun, 26 Feb 2012 10:54:48 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Kritik an der Kritik der Partneragenturen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5971-Kritik-an-der-Kritik-der-Partneragenturen.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Währen die meisten Online-Partneragenturen klugerweise nicht auf die Kritik an ihren „wissenschaftlichen“ Matching-Algorithmen reagiert haben, sehen sich zwei Agenturen veranlasst, das Thema in der PR zu nutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während das&lt;a href=&quot;http://www.artikel-presse.de/?p=481266&quot;&gt; Dating-Café &lt;/a&gt;richtigerweise sagt, dass es ja gar nicht betroffen sei, (das halten wir hier für kluge PR) versucht es die Partneragentur&lt;a href=&quot;http://www.artikel-presse.de/?p=482865&quot;&gt; Gleichklang mit einer Rechtfertigung&lt;/a&gt;. In der Pressemitteilung heißt es: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Gleichklang weist die Kritik an den Matching-Algorithmen zurück. Da die Matching-Algorithmen zum Kern der geschäftlichen Tätigkeit der Online-Partnerbörsen gehören, ist es nach Ansicht von Gleichklang nicht zu erwarten, dass diese im Detail veröffentlicht würden … Da zahlreiche Untersuchungen belegt haben, dass die über Fragebögen erhobene Persönlichkeitsähnlichkeit positiv mit Dauerhaftigkeit und Zufriedenheit von partnerschaftlichen Beziehungen zusammenhängt, sei es dabei sehr wohl möglich, über ein Matching eine begründete Vorauswahl zu treffen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, da würden wird doch gerne mal hören, wer denn diese „zahlreichen“ Untersuchungen erstellt hat - aber das ist ja nur die eine Seite. Die andere Seite sieht sich so an: Jedem, der sich mit der Materie auch nur ein klitzekleines Bisschen beschäftigt hat, eröffnen sich schnell die Kriterien.  Ob diese nun einmal mehr in diese oder in jene Richtung tendieren, ist dabei völlig uninteressant, solange die Grundlagen an sich bezweifelt werden – und genau das haben die Forscher getan. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer genau hinliest, findet wieder den Begriff der „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5970-Der-Trick-mit-Gleich-und-Gleich-in-Neuauflage.html&quot;&gt;Persönlichkeitsähnlichkeiten&lt;/a&gt;“, auf den sich ebenfalls viele der Tests berufen. Wenig später heißt es in der Pressemitteilung dazu, man würde den meisten Wert auf „eine Passung der wechselseitigen Wünsche und individuellen Beziehungsmodelle“ legen. Diese Aussage hat aber eine völlig andere Qualität als die vorausgegangen Aussagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselseitige Wünsche können relativ leicht festgestellt werden, und das Wort „Beziehungsmodell“ kann auch schnell abgestrippt werden – so viele Beziehungsmodelle gibt es ja nun auch wieder nicht. Doch bei alledem bliebt festzuhalten: Auch hier befinden wir uns auf dünnem Eis, denn gegenseitig aufeinander zutreffende Wünsche sind so wenig präzise Fakten für die dauerhafte Partnerzufriedenheit, wie es psychologische Faktoren sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bleibt, ist vor allem dies: Menschen wollen Anhaltspunkte für die Partnerwahl, und manche von ihnen sind für jeden Hinweis dankbar. Darauf beruht der Erfolg des „Matchings“ – und auf kaum etwas anderem. Wer es besser weiß, soll bitte die Beweise auf den Tisch legen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:34:42 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Der Trick mit „Gleich und Gleich“ – in Neuauflage</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5970-Der-Trick-mit-Gleich-und-Gleich-in-Neuauflage.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Weil sich das Prinzip „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5098-Gleich-und-Gleich-kontra-Gegensaetze-Alles-Augenwischerei!.html&quot;&gt;Gleich und Gleich&lt;/a&gt;“ nicht beweisen lässt und die „Big Five“ (Fünffaktorenmodell“) sich als Partnerübereinstimmungstest nicht eignen, verfallen Wissenschaftler immer darauf, sich eines Tricks zu bedienen. Wenn schon das Ganze so fragwürdig ist – vielleicht lassen sich dann einzelne Elemente so isolieren, dass sie dennoch als „Beweis“ dienen können? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun also will also eine Wissenschaftlerin anhand von „mehr als 6.000 Paaren&quot; herausgefunden haben (die Studie ist übrigens keinesfalls neu), dass nur drei Merkmale der „Big Five“ wirklich wichtig sind. Nach den Forschungsergebnissen sollen es Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit und Offenheit sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den ersten Blick wird kaum ein Mensch bezweifeln, dass der einzige soziale Faktor der „Big Five“, die Verträglichkeit, für Menschen wichtig ist. Auch in der Kombination hätte die Sache Sinn – nur trifft sie auch zu?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die BIG FIVE - der umstrittene Liebling der Wissenschaft &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betrachten wir zunächst die Wissenschaft. Das Modell der BIG Five ist hochgradig umstritten, weil es einen Pferdefuß hat: Die Umsetzung von Persönlichkeitsmerkmalen in Worte, denn die gleichen Worte bedeuten für Menschen (zumal in Übersetzungen) nicht das Gleiche. Zwar behauptet &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Five_%28Psychologie%29&quot;&gt;WIKIPEDIA&lt;/a&gt;, dass die „&lt;em&gt;wesentlichen interindividuellen Unterschiede im Wörterbuch einer Sprache durch entsprechende Begriffe repräsentiert werden&lt;/em&gt;.“ Dies trifft indessen nur auf einen kleinen Kreis besonders gebildeter Menschen zu, die mit diesen Wörtern etwas „anfangen“ können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Persönlichkeit: Dümmlicher Streit um Merkmale - zu viel oder zu wenig? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Kritikpunkte, das haben wir nun zur Genüge erfahren, bestehen darin, dass fünf Merkmale &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5878-eHarmony-bald-mit-voellig-neuem-Partnertestverfahren.html&quot;&gt;zu wenig&lt;/a&gt; wären – und nun sollen es weniger sein? Bleiben wir bei der Wissenschaft, so sehen wir, dass sich das Modell „NEO“, aus den BIG FIVE entwickelt, ebenfalls auf drei Begriffe reduziert, aber auf drei andere: Neurotizismus, Extraversion und (hier übereinstimmend) die Offenheit für Erfahrungen. Sollte man nun etwa mehrere, auf drei angebliche „Persönlichkeitsmerkmale“ reduziertes Modell aufbauen? Oder was überhaupt ist der Sinn dieser fragwürdigen Forschungen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gleich und Gleich - das Prinzip wird &quot;Schöngeforscht&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem geht es darum, den höchst umstrittenen und niemals bewiesenen Gleichheitsgrundsatz ständig neu zu beforschen. Man könnte dies als ein (für das Volk recht teures) wissenschaftliches Spielchen bezeichnen, in dem es darum geht, „doch noch etwas recht zu haben“.  Man muss dazu wissen, dass namhafte Paartherapeuten den Gleichheitsgrundsatz als „nicht vorhanden“ abtun – diese Leute sind, im Gegensatz zu akademischen Forschern, Praktiker – sie müssten es also besser wissen.  Dennoch verstieg sich die Wissenschaftlerin zu dieser Behauptung (Zitat nach der „&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/wissenschaft/article2286082/Gleich-und-Gleich-gesellt-sich-gern.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Man kann sagen, dass nur die Partnerschaften überleben, bei denen &lt;em&gt;die Ansichten &lt;/em&gt;übereinstimmen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im vorliegenden Fall hat man Paare untersucht, die bereits viele Jahre in einer angeblich  „glücklichen“ (wo sind denn da die Maßstäbe?) Partnerschaft leben. Die Forscherin hat (laut WELT) herausgefunden, dass &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Paare, die bereits seit Jahren in einer glücklichen Partnerschaft miteinander lebten, … deutlich ähnliche Charakterzüge (zeigten) - vor allem was die Freundlichkeit und das Einverständnis anlangt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens in der journalistischen Nachbereitung blieben also nur zwei recht vage Merkmale übrig – aber was ist davon generell zu halten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gleich, weil sie sich angepasst haben oder Gleich von Grund auf? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Blog „&lt;a href=&quot;http://www.liebe-im-sinn.de/2012/02/19/ahnlich-wahrt-am-langsten/&quot;&gt;Liebe im Sinn&lt;/a&gt;“ heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Doch keine Angst für diejenigen unter uns, die sich bei ihrer Partnerwahl eher an den Leitsatz „Gegensätze ziehen sich an“ gehalten haben, – die Forscher haben auch herausgefunden: Je länger eine Beziehung anhält, umso ähnlicher werden sich die Partner.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, das haben Sie – allerdings nicht die gleichen Forscher. Denn wann immer Forschungen wie die der Beatrice Rammstedt veröffentlicht werden, melden sich sogleich andere Forscher, die ein wichtiges Argument ins Feld führen: Menschen verändern sich in Partnerschaften, wenn sie über längere Zeit halten – ja, sie müssen sich sogar verändern, DAMIT sie längere Zeit halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre das so, dann wären die angeblich so &quot;neuen&quot; Forschungsergebnisse nichts wert: Dann würde untersucht, dass sich Paare, die sich erfolgreich aneinander angepasst hätten, eben auch längere Beziehungen hätten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meinen Leserinnen und Lesern rate ich dreierlei: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	&lt;strong&gt;Misstrauen Sie akademischen Forschern&lt;/strong&gt; – sie sehen nur, was sie sehen wollen. &lt;br /&gt;
-	&lt;strong&gt;Vertrauen sie bei der Partnerwahl Ihrer Intuition&lt;/strong&gt; einerseits und ihrem Sachverstand andererseits. Das ist eine gute Kombination. &lt;br /&gt;
-	Bauen Sie auf die Eigenschaften: &lt;strong&gt;Humor, Verträglichkeit und Problemlösungskompetenz&lt;/strong&gt;, wenn Sie im Zweifel sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Quelle: &quot;&lt;a href=&quot;http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32780909&quot;&gt;Bild der Wissenschaft&lt;/a&gt;&quot;  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 08:17:19 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Zehn Anmerkungen zur „wissenschaftlichen“ Partnersuche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5961-Zehn-Anmerkungen-zur-wissenschaftlichen-Partnersuche.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Ich habe es zwar schon etliche Male getan, aber die neue Diskussion um die Formel für das beste „Matchmaking“, die kürzlich sogar ihren Weg in den „&lt;a href=&quot;http://www.liebe-im-sinn.de/2012/02/15/spiegel-dating-seiten-untauglich/&quot;&gt;SPIEGEL&lt;/a&gt;“ gefunden hat (wir waren eher dran, aber das nur nebenbei) , lässt mich nicht los. Wer diesen Artikel oder &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5959-US-Dating-Branche-verunsichert-durch-Wissenschaftler.html&quot;&gt;meinen Artikel dazu&lt;/a&gt; nicht gelesen hat: Es geht um die angeblich „wissenschaftlichen“ Partnerübereinstimmungstests der Partneragenturen. Forscher hatten in einer &lt;a href=&quot;http://people.tamu.edu/~eastwick/PSPI-online_dating-proof.pdf&quot;&gt;Mega-Studie&lt;/a&gt; bezweifelt, dass solche Tests irgendeinen Wert haben. Da die meisten Menschen nicht wissen, wovon eigentlich wirklich die Rede ist, sei es hier noch einmal kurz aufgezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie Partneragenturen beim &quot;Matching&quot; (Partnerauswahl)  vorgehen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Geschäfts- und Vermittlungsgrundlage mancher Dating-Unternehmen besteht in einem Eingangstest, der meist als „psychologischer Test“ bezeichnet wird. Er wird mit vorgefertigten Satzkonserven oft als „Gutachten“ ausgegeben.  Mithilfe der Daten wird dann ein digitalisiertes (in computerlesbare Zeichen gesetztes) Profil aufgebaut. Bis hier ist alles (auch wissenschaftlich) relativ offen und in &lt;em&gt;begrenztem Maße auch nachvollziehbar&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
2.	Nun kommt der entscheidende Teil, der von den Firmen als „Geheimnis“ gehütet wird, obgleich er zumeist äußerst simpel ist – man vergleicht die ermittelten Eigenschaften der Mitglieder mit den Eigenschaften der Anderen. Je nach Ausrichtung des Psychologen, der das System erarbeitet hat, werden dabei mal Gleichheiten, mal Unterschiede bevorzugt zusammengeführt. Auch diese Ergebnisse werden wieder durch vorgefertigte Satzkonserven zu einem Vorschlag zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Werbung der Unternehmen werden oft andere Dinge behauptet, zum Beispiel, dass es sich bei dem Verfahren um einen „wissenschaftlich fundierten“ Prozess handelt. Das kann allerdings nur auf den ersten Teil, oben als (1) bezeichnet, zutreffen. Der zweite Teil kann gar nicht auf Wissenschaftlichkeit untersucht werden, da er von allen Firmen als „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5334-PARSHIP-Geheimnisse,-Psychotests-und-Meinungen.html&quot;&gt;Geheimnis&lt;/a&gt;“ bezeichnet wird und strenge wissenschaftliche Untersuchungen dadurch verhindert werden. Erwähnt werden sollte gerechterweise, dass es bislang kein wissenschaftlich oder außerwissenschaftlich anerkanntes Verfahren gibt, um das Glück einer Ehe vorauszusagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist nun von der wissenschaftlichen Kritik zu halten, die jetzt immer bekannter wird, und was von den übrigen Einflussnahmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zehn Anmerkungen über psychologische Partnerübereinstimmungstests (Matching) &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Es gibt und gab &lt;strong&gt;andere Kriterien&lt;/strong&gt;, die in Tests niemals erfasst wurden, gleich, welchen Namen sie trugen. Ich nenne nur soziale Herkunft, Humor und Konfliktfähigkeit. Sie spielen eine große Rolle für das Gelingen einer Ehe. &lt;br /&gt;
2.	Die Kriterien, die heute von Tests verwendet werden, sind &lt;strong&gt;völlig veraltet&lt;/strong&gt; – Kritiker gehen allerdings sogar so weit, dass sie von vornherein unbrauchbar waren. &lt;br /&gt;
3.	Es gibt keine „&lt;strong&gt;alternativen Verfahren&lt;/strong&gt;“, wie gerade wieder behauptet wird. Die zur Anwendung kommenden „neuen Verfahren“ beziehen sich größtenteils auf die Online-Auswahl, das heißt, es wird gemessen, auf wen „geklickt“ wird – das ist kommerziell interessant, aber ansonsten völliger Humbug. &lt;br /&gt;
4.	Interessant wäre, mehr „&lt;strong&gt;partnerschaftsrelevante&lt;/strong&gt;“ Kriterien abzufragen, jedoch müsste man sich dann erst einmal einig werden, welche Kriterien dafür relevant sind. Darüber herrscht aber keine Einigkeit. &lt;br /&gt;
5.	Es ist &lt;strong&gt;schamlos&lt;/strong&gt;, sich auf C.G. Jung und Sigmund Freud zu berufen. Diese haben keine Kriterien für das „Matching“ hinterlassen. &lt;br /&gt;
6.	Sich auf das &lt;strong&gt;Fünffaktorenmodell &lt;/strong&gt;(Big Five) oder &lt;a href=&quot;http://www.lexikonderlust.de/myers-briggs&quot; title=&quot;lexikon&quot;&gt;Myers-Briggs&lt;/a&gt; zu berufen, ist ebenfalls unerhört: Beide sind nicht für Liebes- und Lebensbeziehungen entwickelt worden. &lt;br /&gt;
7.	Kritiker, die behaupten, differenziertere Auswahlverfahren entwickelt zu haben, können ohne psychologische Kenntnisse bereits &lt;strong&gt;mathematisch widerlegt &lt;/strong&gt;werden – je mehr Kriterien sie als „Ausschluss“ einführen, um den richtigen Partner zu treffen, umso weniger Partner bleiben weltweit für Sie. Das &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5901-Unsinnige-Zahlenspiele-um-die-Partnerwahl.html&quot;&gt;Zahlenspiel&lt;/a&gt;, das darüber angezettelt wurde,habe ich analysiert. &lt;br /&gt;
8.	Der kritische Punkt ist die &lt;strong&gt;Geheimniskrämerei&lt;/strong&gt; um das „Matching“. Es würde zu weit führen, hier zu sagen, was &lt;a href=&quot;http://www.singleboersen-vergleich.at/tipps/3pv-interview-hassebrauck-ansichten-zum-thema-heiratsvermittler.htm&quot;&gt;wirklich dahinter steht&lt;/a&gt; – aber es ist nicht identisch mit dem, was die Anbieter darin sehen.&lt;br /&gt;
9.	Jedes Auswahlverfahren hat aber auch &lt;strong&gt;Vorteile&lt;/strong&gt; – zum Beispiel dadurch, dass am Ende nicht 10.000, sondern 40 Partner als „passend“ gemeldet werden. &lt;br /&gt;
10.	Ganz wichtig bei den Partneragenturen ist die „&lt;strong&gt;Vorstellung&lt;/strong&gt;“ des Partners durch die Agentur, auch wenn sie lediglich „elektronisch“ erfolgt. Dies hilft vielen Partnersuchenden, sich im „großen Fischteich“ zu orientieren. Lesen Sie über weitere Vorteile und die Psychotests allgemein auch in der &lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1010-Das-Ding-mit-den-Psychotests-fuer-die-Partnersuche.html&quot;&gt;Liebeszeitung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Sie Kritik oder Anregungen zu diesem Artikel? Wollen Sie ihn auf Ihrer Webseite auszugsweise zitieren? Schreiben Sie mir bitte eine E-Mail oder hinterlassen Sie hier Ihren Kurzkommentar. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Feb 2012 08:24:30 +0100</pubDate>
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    <category>dating</category>
<category>matching</category>
<category>matchmaker</category>
<category>partnerübereinstimmungstest</category>
<category>psychotest</category>
<category>wahrheit</category>

</item>
<item>
    <title>US-Dating-Branche verunsichert durch Wissenschaftler</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5959-US-Dating-Branche-verunsichert-durch-Wissenschaftler.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    USA (Dating - Bericht der Liebepur) Die US-Dating-Branche ist verunsichert, seit Wissenschaftler endlich Tacheles geredet haben über das „Matching“. Viele Partnersuchende in den USA hätten nicht davon gehört, wenn jetzt nicht ein Artikel in der „&lt;a href=&quot;http://www.nytimes.com/2012/02/12/opinion/sunday/online-dating-sites-dont-match-hype.html?_r=3&quot;&gt;New York Times&lt;/a&gt;“ erschienen wäre. Neben den bereits bekannten Kritikpunkten, auf die die Liebepur als einziges deutsches &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5930-Online-Dating-nur-richtig-angewendet-erfolgreich.html&quot;&gt;Dating-Fachmagazin&lt;/a&gt; mehrfach hinwies, wird auch der Gleichheitsgrundsatz bezweifelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der eigenen Meta-Studie, über die die Liebepur mehrfach berichtete, wird von den Autoren J. FINKEL und BENJAMIN R. KARNEY in der NYT eine andere Studie erwähnt, die Folgendes aussagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Nur auf 0,5 Prozent aus einer Studie von 23.000 verheirateten Personen traf zu, dass Elemente aus den „Big Five“ (Fünffaktorenmodell) [1] Einfluss auf die Zufriedenheit in der Ehe hatten. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Autorennteam stellt mit recht fest: Offenbar waren für die restlichen 99,5 Prozent der Befragten andere Faktoren für das Eheglück maßgebend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbstverständlich kommen genau zu dem Zeitpunkt, an dem die üblichen Methoden zum &lt;a href=&quot;http://www.lexikonderlust.de/matching&quot;&gt;Matching&lt;/a&gt; angezweifelt werden, irgendwelche Leute auf den Plan, die glauben, sie könnten alles besser machen – ich kenne sie mittlerweile, und es sind immer dieselben, die dann auftauchen und wohl aus PR-Gründen sagen müssen: „&lt;em&gt;Bei uns ist alles anders&lt;/em&gt;“ oder „&lt;em&gt;ich kann alles besser&lt;/em&gt;“. Sie sollten schweigen oder Langzeitstudien vorlegen, aber nicht ständig neue Behauptungen in die Welt setzen, die sie nichts als unglaubwürdig machen. Dazu gehört auch, aus fadenscheinigen Gründen mit „besseren Systemen“ zu argumentieren, die schon mathematisch nicht funktionieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht sehr erhellend, aber meine erste gelesene Quelle: &lt;a href=&quot;http://onlinedatingpost.com/archives/2012/02/dating-industry-under-fire-for-dubious-matchmaking-claims/&quot;&gt;Online Dating Post.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Sie hab ich hier die &lt;a href=&quot;http://people.tamu.edu/~eastwick/PSPI-online_dating-proof.pdf&quot;&gt;Original-Studie&lt;/a&gt; des Wissenschaftlerteams um Eli J. Finkel gefunden, wenn Sie interessiert sind.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[1] Das Modell wird in den meisten Partnerübereinstimmungstests ausschließlich verwendet oder jedenfalls mitverwendet. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Feb 2012 10:11:00 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Online-Dating – nur richtig angewendet erfolgreich</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5930-Online-Dating-nur-richtig-angewendet-erfolgreich.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wie aus Presseberichten hervorgeht, ist Online-Dating inzwischen zur zweithäufigsten Art des Kennenlernens geworden – jedenfalls in den USA. Dies will Harry Reis, ein Psychologie-Professor der Universität Rochester, mit seinem Team in einer groß angelegten Untersuchung herausgefunden haben. Zugleich äußerte der Professor jedoch gewisse Bedenken gegen die Handhabung des Online-Datings durch Benutzer, die vom „großen Angebot“ verwirrt werden könnten – auf diese Weise könne auch nein sogenannte „Shopping-Mentalität“ entstehen. Im selben Zusammenhang wies Professor Reis darauf hin, dass Online-Dating, richtig angewendet, sehr erfolgreich sein könne.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritisch ging der Professor mit den angeblich „wissenschaftlichen“ Methoden zur Partnersuche um, die von zahlreichen Firmen (in den USA vor allem von eHarmony) angepriesen werden. Dazu sagte der Professor der „&lt;a href=&quot;http://www.winnipegfreepress.com/arts-and-life/life/style/online-dating-clicking-with-singles-but-digital-love-can-have-drawbacks-study--138761044.html&quot;&gt;Winnipeg Free Press&lt;/a&gt;“, dass dieser Behauptung „wenig Glauben geschenkt“ werden könne. Er beklagte vor allem, dass es nirgendwo eine wissenschaftliche Grundlage für die Tests gäbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:40:43 +0100</pubDate>
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    <category>dating-erfolg</category>
<category>online-dating</category>

</item>
<item>
    <title>Hochgesteckte Ziele für die Analyse des Partnermarktes</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5925-Hochgesteckte-Ziele-fuer-die-Analyse-des-Partnermarktes.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5925-Hochgesteckte-Ziele-fuer-die-Analyse-des-Partnermarktes.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Forschung kann ganz schön hochgesteckte Ziele haben – hoffen wir, dass die kreißenden Berge hernach keine Mäuschen produzieren, wie so oft zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls will das Max-Weber-Institut für Soziologie der Universität Heidelberg nach &lt;a href=&quot;http://www.elitepartner-akademie.de/dfg-projekt-gelegenheiten-des-kennenlernens-im-alltag.html&quot;&gt;einem Bericht der ElitePartner-Akademie &lt;/a&gt; die Funktionsweise und Struktur der Partnermärkte analysieren und dabei auch die Folgen für die Beziehungsstabilität untersuchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Soziologenchinesisch liest sich das so (&lt;em&gt;Übersetzung am Ende des Artikels&lt;/em&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Innovativ ist dabei die Berücksichtigung der Opportunitäten und Restriktionen des Partnermarkts, die aus der sozialen Einbindung des Individuums in Netzwerke und Handlungskontexte erwachsen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffen wir, dass wenigsten die Ergebnisse in klarer und verständlicher deutscher Sprache veröffentlicht werden, wenn man die Grundlagen schon nicht in Deutsch beschreiben kann. Etwas deutlicher wurde man, als dargelegt wurde, was man konkret beforschen will: zum Beispiel, wie sich der Partnermarkt verändert, wenn viele junge Frauen aus den östlichen Bundesländern in die westlichen Bundesländer abwandern. Die Forscher fürchten „&lt;em&gt;die drastische Verschärfung&lt;/em&gt;“ des &lt;em&gt;Geburtenausfalls im Osten&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun ja – wenn es weiter nichts ist. Die „Wende“ ist jetzt ja schon ein bisschen angejahrt, und Partnermärkte müssen immer im Hinblick auf die Zukunft betrachtet werden, wenn die Ergebnisse der Forschung wirklich einmal einen Sinn haben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung ins Deutsche:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Neu ist dabei, die Möglichkeiten und Grenzen des Partnermarktes zu berücksichtigen. Sie ergeben sich aus der gesellschaftlichen Einbindung des Einzelnen in unterschiedliche soziale Gruppen, denen er angehört, und der Art und Weise, in der er sich den möglichen Partnern nähert.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:18:27 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5925-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die unsinnige und überflüssige Diskussion über das „Matching“</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5921-Die-unsinnige-und-ueberfluessige-Diskussion-ueber-das-Matching.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5921-Die-unsinnige-und-ueberfluessige-Diskussion-ueber-das-Matching.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    „Matching“ heißt der Prozess, der dabei helfen soll, Menschen zusammenzubringen. Die Behauptung geht dahin, über ein wissenschaftliches System zu verfügen, das Menschen nicht nur gründlich auf ihre psychischen Grundzüge (Persönlichkeitsmerkmale) hin analysiert, sondern das sie auch noch „passend“ zusammenführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Matching ist wissenschaftlich umstritten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Frage – die Sache ist umstritten. Außerhalb der speziellen Anbieter von Datingseiten und weniger Wissenschaftler, die der Branche nahestehen und bereit sind, ihre Namen für solche „Matching-Systeme“ herzugeben, ist ein solches „wissenschaftliches“ System unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Historisches zum Matching &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die übrigen werfen gerne mit Namen herum und scheuen sich auch nicht, dabei Sigmund Freud und Carl Gustav Jung zu erwähnen – beide haben niemals ein Matching-System entwickelt, auch nicht im Ansatz. Es ist allerdings richtig, dass Carl Gustav Jung versucht hat, eine Art Ordnung in die Persönlichkeitsmerkmale zu bringen – allerdings war dies kein wissenschaftlich fundiertes System, sondern eher ein kühner Versuch. Angeblich beruhen häufig verwende Tests, insbesondere der von Myers-Briggs, auf C.G. Jung. Ganz generell muss aber der Persönlichkeitstest vom Matchingprozess getrennt werden können, um beide auf ihren Wahrheitsgehalt zu untersuchen. Üblich ist neben dem Myers-Briggs-Test auch das Fünffaktorenmodell (Big Five) oder das ebenfalls umstrittene 16-Faktoren-Modell, das auch sogenannte „Persönlichkeitswerte“ umfasst, die schwer zu erfassen („menschliche Wärme&quot;, Empfindsamkeit“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum der Streit um das Matching?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Matching wird hauptsächlich in den USA gestritten, und dies vermutlich aus wirtschaftlichen Gründen. Im Streit sind vor allem die Gegner und Befürworter des Verfahrens von eHarmony (in Deutschland eDarling), das sowohl vom Wettbewerb wie auch von angeblichen Erfindern besserer Systeme ständig angegriffen wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geheimniskrämerei als Wurzel aller Diskussionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angriffe basieren auf einem relativ einfachen System: Keine Online-Partneragentur legt ihre Verfahren tatsächlich offen, und deshalb haben alle eine verwundbare Stelle. Offiziell werden Konkurrenzgründe genannt, doch viele Beobachter nehmen an, dass die Verfahren eher „gewogen und zu leicht befunden“ werden könnten, wenn sie mit anspruchsvollen wissenschaftlichen Methoden untersucht würden. Doch auch die Befürworter angeblich „besserer“ Systeme haben schlechte Argumente: Sie verweisen dauernd auf ihre „besseren“ psychologischen Verfahren, können aber nicht beweisen, dass dadurch auch bessere Passungen („Matches“) erzielt werden. Dabei werden höchst &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5901-Unsinnige-Zahlenspiele-um-die-Partnerwahl.html&quot;&gt;abenteuerliche Zahlenspiele&lt;/a&gt; verwendet, auf die die „Liebepur“ bereits hinwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Besseres Matching? Am Ende fänden Sie noch 0,6 Partner - mit viel Glück und Toleranz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier noch einmal die Behauptung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenwärtig würden etwa 3,5 Promille (0,35 Prozent der Personen in einer Datenbank) als „kompatibel“ eingestuft, also etwa 3 Personen aus tausend Mitgleidern. Würde man ein besseres Verfahren wählen, dann würden noch 48 Personen aus 10 Millionen Mitgliedern „perfekt“ passen, also etwa 0,005 Promille oder 0,0005 Prozent. Bei kleineren Datenbanken wäre es (nach dieser Rechnung, die ich für falsch halte) ebenfalls lächerliche 0,03 Promille (3 auf 100.000). Das Verfahren wird nach diesem Rechentrick als „100 Mal besser“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Psychologisch-Mathematische Spitzfindigkeit kontra Dating-Realität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei biegen sich – mit Verlaub –die Zehennägel. Es gibt in Deutschland keine Online-Partnervermittlungen, die wesentlich mehr als 200.000 aktive und zahlende Mitglieder hat - selbst diese Zahl ist schon „schön gerechnet“ (die Zahl ergibt sich aus dem veröffentlichen Umsatz). Sinnvollerweise dividiert man durch zwei, da sich die Partner ja nicht selbst finden möchten und zumeist einen Partner des anderen Geschlechts suchen, und noch einmal aller mindestens durch fünf, wenn man unterstellt, dass nicht alle Menschen Partner von 18 bis 78 suchen, dann ergäben sich für jedes so bewertete Mitglied noch 0,6 Partner in Deutschland. (0,03 Promille oder 0,003 Prozent aus 20.000)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sieht – die Diskussion um das Matching ist eine völlig sinnlose, an den Haaren herbeigezogene und aus wirtschaftlichen Erwägungen künstlich aufgebauschte Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte man einmal auf einen jungen, etwas flapsigen Gründer hören sollen, der einem Journalisten sagte: „Mir ist egal, was für ein Matching-System ich habe – ich weiß nur, dass ich eines brauche.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn Sie der Meinung sind, dass die von mir recherchierten Zahlen unrichtig sind oder Sie eine andere Meinung über die Verfahren haben - lassen sie es mich wissen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via: &lt;a href=&quot;eharmony-blog.com/2399&quot;&gt;eHarmonyBlog &lt;/a&gt;. Die Zahlen basieren auf einem Kommentar von Fernando Ardenghi, der angeblich über &quot;bessere&quot; Verfahren verfügt, und zwar zu &lt;a href=&quot;http://www.fastcompany.com/1812010/online-dating-okcupid-perfectmatch-pepper-schwartz&quot;&gt;diesem Artikel, aus dem auch das Zitat stammt.&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 09:22:19 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Eva Illouz – Marxismus statt Geschichtsbewusstsein</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5914-Eva-Illouz-Marxismus-statt-Geschichtsbewusstsein.html</link>
            <category>wissenschaft</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5914-Eva-Illouz-Marxismus-statt-Geschichtsbewusstsein.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Man kann ein Buch sicherlich im Sinne der feministischen Ideologie schreiben, und auch im Sinne des Marxismus – es herrscht schließlich der Anspruch der freien Meinungsäußerung. Aber ein Buch wie &quot;Warum Liebe wehtut. Eine soziologische Erklärung“ tatsächlich Wissenschaftlichkeit zu attestieren, grenzt schon an Realitätsverlust. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem sich zunächst die &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5727-Eva-Illouz-fasziniert-Intellektuelle-aber-blitzt-bei-Pragmatikern-ab.html&quot;&gt;verbildeten Wissenschaftsredaktionen&lt;/a&gt; von der Autorin Eva Illouz haben verblenden lassen, und die Linkspresse ob der marxistischen Einstellung von Frau Illouz in Jubel verfiel, wagt nun Walter van Rossum im Deutschlandfunk endlich den Verriss des Buches, der schon lange fällig war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Punkt gebracht &lt;a href=&quot;http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1663744/&quot;&gt;schreibt der Kritiker:&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eva Illouz bemüht ein beliebtes wissenschaftliches Vorurteil, dass früher nämlich alles einfacher gewesen sein soll. Das sieht schnell anders aus, wenn man etwa die bürgerlichen Liebeskünste als eine ziemlich komplizierte Ideologie beschreibt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht hätte Frau Illouz einmal Eduard Fuchs lesen sollen, der ebenfalls sozialistisch eingestellt war, aber ganz offenbar einen klareren Blick auf die bürgerlichen Verhältnisse hatte. Marxismus, Feminismus und Bürgerlichkeit gut – moderne Zeit schlecht? Das ist keine vernünftige Einstellung zum Leben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:07:52 +0100</pubDate>
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