﻿<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>liebepur - tacheles harte worte</title>
    <link>http://liebepur.com/</link>
    <description>ein magazin für die liebe und die partnersuche </description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>sehpferd@sehpferd.com</managingEditor>
<webMaster>sehpferd@sehpferd.com</webMaster>
<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:29:33 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://liebepur.com/templates/default/img/rss3.gif</url>
        <title>RSS: liebepur - tacheles harte worte - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
        <link>http://liebepur.com/</link>
        <width>13</width>
        <height>13</height>
    </image>

<item>
    <title>Dummheit: Den eigenen Marktwert ignorieren</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6118-Dummheit-Den-eigenen-Marktwert-ignorieren.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6118-Dummheit-Den-eigenen-Marktwert-ignorieren.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=6118</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=6118</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1070 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;220&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/df_320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Denkfehler: Ich will keinen Marktwert haben&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Das heikelste Thema, das ich zur Sprache bringen kann, ist der &lt;strong&gt;Marktwert der Partnersuchenden&lt;/strong&gt;.  Spreche ich das Thema an, so gehen die Jalousien sichtbar herunter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gutwilligen, von humanistischer Bildung angehauchten Menschen bekommen sofort dieses irritierte Zucken in den Augenwinkeln. Man merkt: Sie wissen, dass sie in Wahrheit einen Marktwert haben, würden es aber lieber sehen, sie hätten keinen. Die arrogante intellektuelle Links-Schickeria gibt sich empört: „Das würde noch fehlen, dass im Kapitalismus Partnersuchende zu Ware würden“, lautet ihr Getröte, und ich bemerke die genüsslich-arrogante Abscheu, die sie mir entgegenbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fakten zählen kaum bei Partnersuchenden &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakten? Ach du liebes bisschen, Fakten. Für die meisten Partnersuchenden zählen Fakten nicht die Bohne. Wie die trotzigen Kinder stampfen sie innerlich mit dem Fuß auf und sagen: „Ich will aber, dass die Welt anders ist“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, sehen sie, liebe Leserinnen und Leser, auch ich könnte mir vorstellen, dass die Welt anders wäre. Auch ich bekomme bei den Rührschnulzen, die man uns im Fernsehen zeigt, gelegentlich feuchte Augen. Selbstverständlich verstehe ich, warum Frauen trotz Emanzipation die Cinderella für ein brauchbares Vorbild halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstehen und Rat erteilen - Trost reicht nicht  &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch wer Rat bei der Partnersuche geben will, ist verloren, wenn er seine Mitmenschen nur „verstehen“ will. „Verstehen“ reicht nicht, und „Verständnis haben“ ist gut für die Welt des Trosts, nicht für die des Rats. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sobald jemand einen Partner sucht, dann geht er auf den Partnermarkt. Jedem Hauptschüler müsste eigentlich klar sein, dass man dort bitte schön &lt;em&gt;seine guten Eigenschaften vermarkten muss&lt;/em&gt;, aber selbst dazu reicht es bei vielen Partnersuchenden nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man mag einwenden: „Aber bitte, wir sind doch als Menschen geboren, die geliebt werden wollen, und wir wollen uns nicht verkaufen.“ Dem kann ich nicht widersprechen, aber am Markt zu sein und sich seiner Vorzüge bewusst zu sein, heißt werde, sich zu „verkaufen“ noch, die Liebe zu vernachlässigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der angeblich nicht existierende Partnermarkt &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Partnermarkt gaukelt uns vor, nicht zu existieren. Das ist ein weiterer Grund, warum den Verkündern der Wahrheit Hass entgegenschlägt. Dann kommen Sprüche wie: «Haben Sie je einen &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6119-Der-Partnermarkt-und-Sie-UEberblick.html&quot;&gt;Partnermarkt&lt;/a&gt; gesehen? Wo sind sie denn bitte, die „Fleischmärkte“? »&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Sie sich davon frei, dass es „einen“ Marktplatz gibt – das ist ein guter Anfang. Sobald Sie in einem hübschen Sommerkleid, gefällig geschminkt und lächelnd auf die Straße gehen, sind Sie Marktteilnehmerin. Natürlich können Sie auf einen Markt gehen, auf dem es nur „partnersuchende Singles“ gibt oder nur „sexbesessene Personen“. Ich neige dazu, Ihnen davon abzuraten, solche Märkte als „die Märkte“ anzusehen, denn der Partnermarkt ist überall. Gehen Sie auf einen Markt, bei dem es ein Eintrittsgeld gibt und bei dem Sie ein Zaun von der Umwelt abgrenzt (Singlebörsen sind soclhe Märkte), dann stehen sie nur noch stärker im Fokus als sonst.&lt;strong&gt; An Ihrem Marktwert ändert dies gar nichts&lt;/strong&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der eigene Marktwert ist nur schwer feststellbar &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Marktwert richtet sich nach so viel Faktoren, dass ich nicht alle anführen könnte, auch wenn ich statt dieser wenigen Worte hier auf der Liebepur ein Buch schreiben würde. Tauchen wir einmal in eine Parallelwelt ein, in der in Bargeld bezahlt wird, so sehen wir, dass für „eine Nacht voller Seligkeit“ mal 100 Euro und mal 5000 Euro fällig werden. Schon dabei zählen viele Faktoren. Wie viel mehr Faktoren zählen dann erst, wenn Sie ein Leben in Freude und Zuversicht mit einem Menschen verbringen wollen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Faktoren für Ihren Marktwert &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz generell kann ich Ihnen dies verraten: Für eine Langzeitbeziehung zählen: ihre Ausstrahlung, ihre Verlässlichkeit, ihr Einkommen und/oder ihr Sozialstatus - und eine gewisse Hoffnung auf ein erfülltes Leben. Hinzu kommen: ihr Ruf, die Anzahl ihrer vorausgegangenen, längeren Beziehungen, Ihr Alter und ihre erotische Wirkung.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Chancen - gute und weniger gute &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grob gestrickt bedeutet dies für Langzeitbeziehungen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer um 50&lt;/strong&gt;, eigenen Haaren, sicherem Einkommen, weniger als drei Langzeitbeziehungen, ohne Schulden und mit erwachsenen Kindern mit halbwegs solidem Hintergrund haben Top-Chancen. Fahrige, blasse Jünglinge um 25 ohne wirkliche berufliche Zukunft und ohne soziale Fähigkeiten haben miserable Chancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen unter 30&lt;/strong&gt; mit passablem Aussehen, Charme und Begeisterungsfähigkeit, guter Ausbildung und solidem sozialen Hintergrund haben beste Chancen, Frauen ab 40 mit kleinen Kindern und blassen Charaktereigenschaften sowie zahllosen ungelösten persönlichen Problemen haben kaum Chancen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch haben auch die weitgehend chancenarmen Partnersuchenden die Möglichkeit, am Markt fündig zu werden – wenn sie sich bemühen, die die richtigen „Lücken“ hineinzustoßen, was wieder bedeutet: Der Marktwert der Person ist relativ, nicht absolut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wollen Sie mehr wissen? Fragen Sie! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagen Sie der Liebepur, wenn sie mehr darüber wissen möchten. Die Liebepur ist eines der wenigen Magazine in Deutschland, das sich der Wahrheit verschrieben hat und keine „gefälligen“ Artikel für Hoffende und Verzweifelte schreibt, die sich am Ende als Windeier entpuppen.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 30 Apr 2012 08:11:40 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/6118-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Privatheit, die Zurschaustellung und die Moral-Mafia</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6066-Die-Privatheit,-die-Zurschaustellung-und-die-Moral-Mafia.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/6066-Die-Privatheit,-die-Zurschaustellung-und-die-Moral-Mafia.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=6066</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=6066</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die sogenannten „sozialen Netzwerke“ machen von einer Jugendmentalität Gebrauch, die man so beschreiben könnte: &lt;em&gt;Alles auf eine Karte setzen bei den Affentänzchen, Affären ausbreiten, kompromittierende Fotos veröffentlichen … und noch viel mehr. &lt;/em&gt;Doch nicht nur dies: Da wollte man mit 18 noch Model werden und ließ sich schon mal in &lt;em&gt;verführerischen Dessous fotografieren&lt;/em&gt;, da gab man mit 21 der Presse ein Interview, wie man auf die Titelseite einer Erotikzeitschrift kam, und alles, alles ist noch da. Nun wurde mir sogar ein Fall bekannt, in dem eine Frau Schwierigkeiten bekam, weil sie sich an der Kunstakademie und auch später noch mit aktiver Aktfotografie beschäftigt hatte – von der Pressesprecherin eines Erotik-Unternehmens, die nach einigen Jahren gar keine gewesen sein will, einmal abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorbilder der Jugend sollen offenbar klinisch rein leben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zurschaustellung, aber auch nur die Präsentation wird für die meisten von uns niemals bedrohlich, während sie für andere zur permanenten Bedrohung wird: für Politikerinnen und Politiker, Sportlerinnen und Sportler, Funktionärinnen und Funktionäre, Lehrerinnen und Lehrer, kurz all jene Menschen, in denen manche von uns immer noch Vorbilder sehen. Wir erinnern uns an die Hetzjagd der Presse auf Max Mosley, die aufgeblasene Empörung über den Golfer Tiger Woods, oder, sehr aktuell, um die offenbar politisch motivierte Kampagne gegen Dominique Strauss-Khan. Immer wieder werden Menschen, die nicht so leben wollen wie andere, mit Dreckschleudern beschossen. Ob sie nun Anteil daran haben oder nicht, ob die Taten verwerflich waren oder vernachlässigbar – überall gilt, dass „etwas hängen bleibt“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen werden noch verschont &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen wurden bisher verschont – zum Einen, weil in Journalistengehirnen die Schere schon bald angesetzt wird, sobald Frauen betroffen sind, zum Anderen aber auch, weil Frauen noch nicht durchgehend so mächtig sind, dass sie sich ihre erotischen Welten zusammenkaufen können.  Falls dies dennoch geschieht, steht die Presse zumeist fassungslos vor den Abgründen der Lust – und zeigt überraschend viel Verständnis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die perverse Moral der &quot;gute Bürger&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch und vielleicht gerade deshalb sollten Frauen vorsichtig sein: In jungen Jahren weiß noch niemand so recht, wohin der Weg einmal gehen wird. Damen, die als junge Frauen erotisch mutig, verrucht und schlampig galten, können zunächst alles werden – bis in der Vergangenheit gekramt wird. Dabei setzt man allerdings bereits „ganz unten“ an: Wer in seiner Jugend einmal Aktmodell war, sollte besser nicht Lehrerin werden wollen. Immer wieder nutzen beckmesserische, dummdreiste Eltern dies, um die entsprechenden Personen unter Druck zu setzen. Die dahinterstehende, perverse Moral ist beinahe unbegreiflich: Sie sagt aus, dass Nacktheit, Sinnlichkeit und Sexualität und damit das gesamte Erwachsenenleben im Grunde genommen eine Sauerei ist. Sie verlangt, dass die betroffenen Personen Musterfrauen nach dem Vorbild des 19.Jahrhunderts sein sollen. Das Gegenteil ist doch der Fall: Wer seinem Körper kennt und ihn mag, der tut nichts Böses, und wer sexuell Böses im Schilde führt, steht nicht zu sich und zu seinem Körper. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Zwiespalt - und keine Lösung? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder moderne junge Mensch steht beute in diesem extremen Zwiespalt: Soll er sich der hinterlistigen Moral-Mafia aus dem Bürgertum unterwerfen und alle Vorsicht dieser Welt walten lassen, um als Etepetete-Bürger  dazustehen? Oder soll er sein Leben den Realitäten stellen und seine Möglichkeiten und Grenzen erproben dürfen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage ist gegenwärtig nicht zu beantworten, nicht einmal für Männer – und für Frauen offenbar noch weniger. Der einzige Rat, den ich Ihnen von hier aus geben kann: Meiden Sie &quot;Soziale Netzwerke&quot; im Internet, solange Sie jung sind. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 02 Apr 2012 09:14:12 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/6066-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das nächste Revolutionönchen in der Datingbranche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5938-Das-naechste-Revolutionoenchen-in-der-Datingbranche.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5938-Das-naechste-Revolutionoenchen-in-der-Datingbranche.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5938</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5938</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wenn ich wüsste, wie man die darbende Dating-Branche retten kann, dann würde ich hier nicht dieses kleine, aber feine Magazin herausgeben, sondern mir für die dann fließende satte Kohle sofort ein neues Komfort-Automobil einer Nobelmarke bestellen oder eine kleine, schnuckelige Villa kaufen.  Andere aber schreiben bereits heute in einem Blog, wie die Rettung der Partnersuche für die Menschheit aussehen könnte und nennt drei angeblich bahnbrechende Entdeckungen die Branche „&lt;a href=&quot;http://eharmony-blog.com/2411?&quot;&gt;revolutionieren&lt;/a&gt;“ könnten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die Pille beeinflusse angeblich unsere Partnerwahl – wie „diverse Studien“ ergeben hätten.&lt;br /&gt;
2.	Menschen stellen oft fest, dass ihre Soll- oder Wunschpartner (partner preferences) nicht mit ihren Ist-Partnern übereinstimmen. &lt;br /&gt;
3.	Was Menschen attraktiv aneinander finden, ist nicht dasselbe wie das, was sie glücklich machen könnte. (Kompatibilität zwischen Partner findet man in Gleichheit auf einem hohen Persönlichkeitsniveau, soweit Langzeitbeziehungen betroffen sind).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass keine der Studien explizit genannt wurde, handelt es sich nicht um gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern in allem Fällen um bloße Annahmen, von denen keine durch Langzeituntersuchungen gestützt werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist vielmehr so, dass gewisse wissenschaftliche Erkenntnisse hier mit Annahmen vermischt werden, die an sich schon völlig unsinnig sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Die erste Annahme unterstellt, dass Frauen hirnlose, von ihren Trieben bestimmte Gestalten sind, die nicht unterscheiden können, was ihnen gut tut und was nicht.   &lt;br /&gt;
2.	Hier wird behauptet, dass der Soll- oder Wunschpartner überhaupt zu haben gewesen wäre – und dass der IST-Partner aufgrund eines Fehlers bei der Partnerwahl unbeabsichtigt gefunden wurde. Ja, wäre der denn zu haben gewesen? Und wann, wie und wo? &lt;br /&gt;
3.	Es ist wahr, dass Menschen oft etwas attraktiv am anderen finden, damit auf Dauer aber nicht leben können. Na und? Das ist ein Teil des Lebens, eine vielleicht notwendige Erfahrung, und weiter gar nichts. Es ist nach gegenwärtigem wissenschaftlichen Stand absolut unmöglich, eine glückliche Ehe vorauszusagen – schon allein, weil sie vom guten Willen beider Partner abhängt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz generell lassen sie mich bitte hier und heute eines sagen: &lt;strong&gt;Hören wir nicht auf die falschen Propheten!&lt;/strong&gt; Sie sind alle lediglich Teilnehmer an einem Spiel, an dem es darum geht, Meinungen auf einen riesigen Haufen zu karren und dabei die wichtigste Tatsache zu vergessen: &lt;strong&gt;Wir sind Menschen, und wir haben das Recht, Fehler aller Art zu machen und daran zu lernen. &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Besserwissern halte ich hier und heute entgegne: Keiner von euch ist bereit, in den Schuhen eines Partnersuchenden zu wandeln und die Konsequenzen für sein Tun und Unterlassen zu übernehmen – vor allem kein Wissenschaftler. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:58:40 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5938-guid.html</guid>
    <category>partnerwahl</category>
<category>unsinn</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Tacheles: Traumfrauen und Bachelor, Sex und Traumfrauen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5929-Tacheles-Traumfrauen-und-Bachelor,-Sex-und-Traumfrauen.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5929-Tacheles-Traumfrauen-und-Bachelor,-Sex-und-Traumfrauen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5929</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5929</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich verstehe, dass es Deppen unter meinen Landleuten gibt. Ich kann auch noch verstehen, dass Menschen moderne Märchen lesen wollen, beispielsweise, dass es tatsächlich einen reichen „Junggesellen“ gibt, der wirklich partnersuchende Frauen im tatsächlichen Leben sucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das alles mag man akzeptieren – aber was man eben nicht akzeptieren kann, ist die Art und Weise, in der diese Märchen durch die Presse „reingewaschen“ und als „real“ verkauft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach wie schön – da werden Dienstmädchenträume angesprochen, in einer Zeit, in der es kaum noch Dienstmädchen gibt – und ich frage mich: In welcher Art Presselandschaft lebe ich eigentlich, in der Illusionen in Realitäten umgewandelt werden, wie es den Medien gerade passt? Gerade hörte ich, dass sich Menschen darüber Gedanken machen (sollen?), ob der „Bachelor“ vielleicht zuerst „Sex haben“ will mit den beiden verbliebenen angeblichen „Traumfrauen“. Ist es zu fassen, dass so etwas ernsthaft und dazu noch öffentlich diskutiert wird? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 08:38:49 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5929-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Tacheles: nie wieder Romantik!</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5904-Tacheles-nie-wieder-Romantik!.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5904-Tacheles-nie-wieder-Romantik!.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5904</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5904</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Nein, ich will &lt;em&gt;Ihnen nichts nehmen&lt;/em&gt; – wo immer Ihre Gedanken sind, wenn Sie „Romantik“ hören – summen Sie bitte weiter vor sich hin, verklären Sie weiter den Blick und sehen sie liebevoll den Stoffhasen an, der damals zusehen durfte, wie Sie ihre romantische Phase durchlebten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zumeist war es der Moment zwischen „danach sehnen“ und sich „doch nicht trauen, es zu tun“, der uns später als „romantische Liebe“ erscheint. In einem Schlager heißt es: „Ein Junge, ein Mädchen, eine Laterne“ … und vielleicht noch eine Wiese, eine Parkbank oder ein Gebüsch am Flussufer. Ja, man hat sich gesehnt, hat die Lust lange zurückgehalten, obgleich sich bereits der Busen hob, hat nur zaghaft Zärtlichkeiten zugelassen … aber man hat den Hochseilakt noch nicht gewagt – zu wenig Übung, zu viel Angst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem würde man diese Romantik nicht gönnen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Frage ist nicht, was wir fühlen &lt;/strong&gt;– alle unsere Gefühle sind &lt;strong&gt;frei, geheim und privat&lt;/strong&gt;, und wenn Sie meinen, dass sie schönste zeit ihres Lebens gewesen sei, nachts auf feuchtem Moos zu liegen und ihrem Liebsten das erste Mal ihre schöne Brust im Mondlicht zu präsentieren – dann ist das für Sie so. Die Frage, die ich hier stelle, und die ein „Tacheles“ verdient, ist eine andere: Wollen, sollen und dürfen wir zur romantischen Liebe erziehen?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hände weg von der Erziehung zur Romantik! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1034 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;489&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/romatik_spiegel_320.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;romantische mädchen 1914&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Machen wir es bitte kurz: Die sogenannte „romantische Liebe“ ist im Kern die unwissende, noch unerfüllte Liebe, in der wir die Begierde noch zügeln – das funktioniert sogar im Erwachsenenalter noch. Der Moment in dem uns bei der Berührung durch den Anderen noch Schauer über en Rücken laufen, sich der Geschmack auf der Zunge verändert und uns bisweilen kleine Blitze vom Kopf bis in die Genitalien durchziehen. Aber wir dürfen uns nicht drauf verlassen, dass diese Liebe unerfüllt bleibt – und deshalb müssen wir realistisch bleiben, was die Liebe betrifft. Sie setzt nun einmal urwüchsige, animalische Kräfte frei, die wir kennen und beherrschen lernen müssen. Mit anderen Worten: Wir müssen vorbereitet sein auf den Moment, in dem das Verlangen übermächtig wird und die romantische Liebe sich im Liebesverzug fortsetzt. Mutter Natur kennt keine Moral, sondern nur die Durchsetzung ihres immerwährenden Auftrags: Die Fortpflanzung. Religiösen Fanatikern sei geraten, dazu einmal einen Blick in die Genesis zu werfen und zu lesen, was der Schöpfergott dazu zu sagen hatte.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nie wieder Romantik! Keine romantisierende „Mädchenerziehung“ in der Welt der Gebrüder Grimm! Keine neue Auflage der bürgerlichen Lügenwelt mit ihren Pappfassaden!  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir alle können Stolz darauf sein, wie sich unsere westliche, europäische Welt entwickelt hat. Die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit sind so gut wie durchgesetzt und Frauen stehen auf gleicher Ebene wie Männer - trotz der Unterschiede, die tatsächlich vorhanden sind und obwohl es jede Menge „Gegenbewegung“ gibt und gab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer heute eine neue „Mädchenerziehung“ fordert, ist ein Narr – setzen wir also alle jenen aus Politik, Religion und Ideologie die Narrenkappen auf, die ihnen gebühren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesen Sie mehr – auch mit weiteren Links – in &lt;a href=&quot;http://www.clack.ch/ressort/artikel/Artikel/4217/wer_hat_die_strickjacke_an&quot;&gt;CLACK&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 18:51:36 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5904-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Einfach mal Scheitern … und dabei gewinnen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5853-Einfach-mal-Scheitern-und-dabei-gewinnen.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5853-Einfach-mal-Scheitern-und-dabei-gewinnen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5853</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5853</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    So ziemlich das Blödeste, was Sie überhaupt tun können, ist aus der „&lt;strong&gt;Angst vor dem Scheitern“ alles richtig machen zu wollen&lt;/strong&gt;. Das gilt für den Job wie für die Partnersuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden wir mal Klartext: Nur, wenn Sie offen auf die Menschen zugehen, und keine Angst davor habe, „Fehler zu machen“, können Sie Menschen entdecken, mit ihnen kommunizieren und Beziehungen mit ihnen beginnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&quot;Fehler&quot; beim Online-Dating? Alles Unsinn! &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen Sie hingegen, „Fehler zu vermeiden“, „nicht ins Fettnäpfchen zu treten“ und ähnliche Kontrollmechanismen, dann achten sie eher darauf, was nicht geht, als auf das, was möglicherweise wichtig sein könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klipp und klar: &lt;strong&gt;Wenn Sie erfolglos bei der Partnersuche sind, dann liegt es größtenteils nicht daran, dass Sie „Fehler machen&lt;/strong&gt;“. Meistens ist es so, dass Sie die falschen Bäume anbellen, aber was Sie wirklich hemmt, kann man leider nur in einem persönlichen Gespräch herausfinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jedem Fall gilt: Zu kontrolliert sein, schadet mehr, als mal ein bisschen flapsig zu sein und damit bei einer einzigen Frau hereinzufallen. Wobei mir noch etwas einfällt: Schmeißen Sie bitte alle Hinweise auf die „&lt;strong&gt;größten Fehler beim Online Dating&lt;/strong&gt;“ in den nächsten Papierkorb, gleich, ob Sie nun fünf, sechs, sieben oder 10 Fehler angeboten bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erlauben Sie sich doch einfach, einmal zu scheitern &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlauben Sie sich doch einfach, einmal zu scheitern und erleben Sie ruhig dabei, wie eine Dame unter Beschimpfungen abrauscht, obgleich Sie nur humorvoll sein wollten. Lernen Sie, über solche Erfahrungen zu lachen – und seien Sie doch bitte froh, dass die humorlose Dame schon jetzt abrauscht und nicht erst beim zweiten Date. Wenn die Dame einen Lover sucht, der sie auf Händen ins Bett trägt und Kitschsprüche ins Ohr flüstert –  so etwas kann man mieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harte Worte? Noch lange nicht hart genug. Partnersuche ist kein Einstieg in die „Friede-Freude-Eierkuchen-Gesellschaft&quot;, sondern ein Versuch, einen Partner zu finden, der mit Ihnen „durch dick und dünn“ geht. Wenn der beim ersten Date bereits ausrastet, dann können Sie sich glücklich schätzen, noch nicht „weitergekommen“ zu sein mit dieser Person. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Dec 2011 14:27:48 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5853-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Haben wollen! Haben wollen! Und schenken?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5847-Haben-wollen!-Haben-wollen!-Und-schenken.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5847-Haben-wollen!-Haben-wollen!-Und-schenken.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5847</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5847</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Bereits das ganze Jahr 2011 beschäftigte mich ein Gedanke: Warum gibt es so viele Partnersuchende, die ständig  herumschreien, was sie alles haben wollen, aber niemals bekommen? Warum werden ständig neue Wunschbilder herumgereicht, Ansprüche gestellt und Forderungen aufgestockt?  Ich kann nicht erkennen, wer davon profitieren soll, habe aber den Verlierer inzwischen ausgemacht: Er steht möglicherweise vor Ihnen, wenn Sie sich gerade im Spiegel ansehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie es mich zum Jahresende sagen: Wenn dies auf Sie zutrifft, sind in Gefahr, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und dann doch nur in der Nachbarzelle zu landen, in der schon die anderen sind, die ihre Forderungen an ihre Partner zu hoch gesteckt haben.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Machen Sie sich bitte klar: Alles Nehmen beginnt mit Geben. Nur wenn Sie Freude schenken, andere glücklich machen können und nicht ständig daran denken, was denn nun wohl davon zurückkommt und wie schnell – dann können Sie auch erwarten, dass sie die Früchte ernten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie heute Freude aussäen, dann dürfen Sie nicht damit rechnen, morgen zur Ernte zu kommen, denn ihre Früchte müssen erst reifen. Das gilt umso mehr, wenn Sie sich zufälligerweise gerade einem Veränderungsprozess unterziehen. Dann denken die Leute: „Oh, ja, sie/er macht das gerade einen Kursus, erst mal sehen, was dabei auf Dauer herauskommt.“ Insofern bin ich gegen all diese „Schnellbleichen“, die Ihnen sagen, dass Sie innerhalb von wenigen Tagen gigantische Erfolge bei Frauen oder Männern erzielen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denken Sie doch einmal so: Sie werden jeden Tag von Menschen beobachtet, die ihre Partnerinnen oder Partner werden könnten. Wenn sie längerfristig ein offenes, zugängliches Wesen entwickeln, dann werden Ihnen andere mehr über sich selbst, aber auch über Ihre persönliche Wirkung sagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nehmen wir nun an, sie sagen häufig, was sie haben wollen, wie sie es haben wollen und was die Konsequenzen wären, wenn sie es nicht bekämen. Wer wollte sich dann noch mit Ihnen unterhalten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es hat also wenig Sinn, wenn Sie ständig über ihre Anforderungen an andere reden – viel besser wäre es, wenn sie sich ein Inventar aufstellen würden, was Sie selbst gerne schenken oder geben würden, und dies dann auch einfach in die Tat umsetzen.  Soweit gilt dies für das gesamte Alltagsverhalten, nicht nur für die Partnersuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Liebes- und Heiratsmarkt funktioniert nicht anders: Wenn Sie nicht sagen können, was sie geben wollen, dann kauft niemand ihre Gaben, und dann bleiben Sie eben allein. Soll ich noch deutlicher werden? Solange Sie nur fordern, sind Sie am Partnermarkt restlos uninteressant, weil sie schlicht und einfach damit nur nerven. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Sie das trifft: Nehmen Sie sich die Zeit, über Weihnachten einmal darüber nachzudenken, welche guten Eigenschaften Sie ihren Mitmenschen schenken könnten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Rat ist übrigens mein Geschenk an Sie. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Dec 2011 07:36:00 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5847-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Enttäuscht vom Dating? Fünf knallharte Fragen an Sie …</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5837-Enttaeuscht-vom-Dating-Fuenf-knallharte-Fragen-an-Sie.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5837-Enttaeuscht-vom-Dating-Fuenf-knallharte-Fragen-an-Sie.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5837</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5837</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Enttäuschungen gehören angeblich zum Online-Dating wie das Salz zur Suppe. Knallhart muss man dagegen halten: Enttäuschungen können nur dann entstehen, wenn es Erwartungen gibt. Tatsächlich beklagen viele Menschen, dass ihr Date ihre „Erwartungen nicht erfüllte“, und wer ist dafür verantwortlich? Nach Aussage der Frauen und Männer, die sich an den Schultern von Freundinnen, Briefkastentanten und anderen Trösterinnen und Tröstern ausweinen, sind es immer die anderen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls es Sie als Tröster/in erwischt: Reden sie bloß kein Tacheles, wenn Sie nicht wollen, dass die Trostsuchenden Ihnen die Augen auskratzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Sie keinen Trost suchen sollten, sondern Lösungen, dann lesen Sie bitte weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer sind Sie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na, haben Sie schon vergessen, wer Sie sind, nur weil Sie ein mieses Date hatten? Wussten Sie es jemals? Also: besinnen Sie sich jetzt darauf, wer Sie sind oder finden Sie es jetzt heraus. Bedenken Sie dabei, dass es nicht darauf ankommt, was Sie in Ihrer Vorstellungswelt gerne wären, sondern nur darauf, wie Sie dauerhaft auf andere wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was sind Sie?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was macht Sie liebenswert, wenn sie nackt oder mit einem Sack bekleidet sind und sich niemand für Ihr Geld, Ihre Macht und ihre Bildung interessiert? Mit anderen Worten: Was strahlen Sie aus? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche Ihrer Eigenschaften interessieren andere? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Selbst, wenn Sie einzelne Eigenschaften Ihrer Person kennen sollten, wissen Sie nicht, ob andere einen Cent dafür zahlen würden. Finden Sie heraus, welche Eigenschaften Sie haben, die andere interessieren könnten – und setzen Sie dies dann bitte auch ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wollen Sie von anderen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie mal: Was wollen Sie eigentlich von so einer Sex- oder Beziehungskiste?  Schon mal darüber nachgedacht, was Sie aufgeben könnten oder wo Sie Kompromisse machen sollten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wollen Sie leben?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partnerschaften einzugehen, bedeutet das Leben generell zu verändern. Das muss Ihnen mit 18 nicht unbedingt klar werden – wenn Sie es mit 28 immer noch nicht wissen, dann wird es Zeit, jetzt darüber nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnten Sie alle Fragen hinreichend beantworten? Meinen herzlichen Glückwunsch! Es reicht übrigens, wenn Sie zumindest über die ersten drei Fragen wirklich nachgedacht haben, um Enttäuschungen in Zukunft zu vermeiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inspiration zu diesem Artikel: &lt;a href=&quot;http://communities.washingtontimes.com/neighborhood/healthy-guide-living-your-purpose/2011/dec/12/playing-dating-game-purpose/&quot;&gt;The Washington Times&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 14 Dec 2011 08:57:26 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5837-guid.html</guid>
    <category>dating</category>
<category>dating erfolg</category>
<category>dating misserfolg</category>
<category>rat</category>
<category>trost</category>

</item>
<item>
    <title>Das Weihnachtsbett füllen – warnen oder dazuraten?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5832-Das-Weihnachtsbett-fuellen-warnen-oder-dazuraten.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5832-Das-Weihnachtsbett-fuellen-warnen-oder-dazuraten.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5832</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5832</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Thema „Weihnachten“ und „Einkuscheln“ wird in vielen Variationen beschreiben. Manche Publikationen (insbesondere, wenn PR-Agenturen dahinterstehen) raten ja dazu, sich gerade jetzt noch schnell die passend Pute (oder auch den Puter) für den erotischen Weihnachtsschmaus zu suchen, während andere eher davor warnen. Klar ist nur eines: Weihnachten macht leichtfertig. Wie ich schon mehrfach schrieb, erwachen gerade zur Weihnachtszeit wieder Bedürfnisse, die nicht ganz realistisch sind und die uns deswegen zur Leichtfertigkeit verführen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weihnachtsillusionen - soll man, soll man nicht?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden wir einmal Tacheles, oder? Dann müssen wir als Erstes sagen: Wer selbstbewusst genug ist, kann sich jeder Stimmung hingeben und jeder beliebigen Illusion, solange er den „Reset-Knopf“ im Hirn noch drücken kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spielerinnen und Spieler wissen, was sie tun &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spielerinnen und Spieler im vorweihnachtlichen Spiel mit der Illusion sind deutlich im Vorteil, sei es als angebliche „Verführer“ oder als angebliche „Verführte“ – beide kennen ihre Chancen und Risiken und wissen, wie Gewinn und Verlust verteilt sind.  Es ist schade, dass wir so wenig über unsere offen und geheimen Spiele lernen – die Schule verleidetet ist, uns darüber zu informieren. Ich persönlich merke es immer dann, wenn ich Menschen sage, dass ich sehe, welche Spiele sie spielen, sie aber permanent behaupten, keine Spiele zu spielen – so ähnlich, wie es der berühmte Ronald D. Laing in seinem Gedichtband „Knoten“ darstellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weihnachten - Zeit der Liebes-Illusionen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Hauptproblem der Illusionen vor Weihnachten ist ja, dass wir plötzlich empfänglicher für Spiele mit dem Wohlgefühl und mit der Geborgenheit werden. Wer sich sonst nicht einkuscheln mag, will dies aber doch über die „wiehen Nachten“, die geheimnisvollen Nächte „zwischen den Jahren“. Die Illusion von Geborgenheit und Zuversicht auf das neue Licht geht ein in die Weihnachtsseligkeit, und wenn dann nur noch ein Funken Verliebtheit dazukommt, dann knallen eben die Sicherungen durch.&lt;br /&gt;
Glauben sie mir: Die Fälle, in denen sich geschickte Verführerinnen und Verführer Weihnachten schnell irgendwo einkuscheln, um im neuen Jahre wieder sang- und klanglos zu verschwinden, sind nicht gerade selten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja und Ihre Wünsche? Was würden Sie tun?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Geplantes Ende, bitteres Ende oder &quot;hinüberretten&quot;? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell gilt: Die Liebe auf Zeit ist ein erregendes, süßes Spiel mit einem meist bitteren Ende. Gute Spieler wissen das und richten sich darauf ein, sei es Weihnachten oder sonst wann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber: In der Vorweihnachtszeit ist die Bereitschaft oft größer, sich einem Spiel hinzugeben, ohne das Ende zu beachten. Die Tränen sind also vorprogrammiert, aber nicht eingeplant. In der Januarkälte wieder allein zu sein, ist nicht sonderlich angenehm. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und: Es ist immerhin möglich, eine Kuschel- oder Lustbeziehung über Weihnachten hinaus auch fortzusetzen. Dazu ist jedoch ein ganz anderer Einsatz nötig, als zum Friede-Freude-Weihnacht-Spiel. Tacheles: Es gelingt nur, wenn Sie beweisen, dass Sie Ihren Partner noch für etwas Anderes gebrauchen können als für ein paar Nächte im Lotterbett und – nicht zuletzt – dass Sie etwas haben, was andere ihm/ihr nicht bieten können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir gewinnen die Spiele unseres Lebens nur, wenn wir die Bedingungen kennen – und um einen Weihnachtsrausch in eine Liebe zu verwandeln, müssen Sie die Spielregeln einseitig ändern – übrigens auch mit dem Risiko, dass die Seifenblase dann verpufft. Macht ihr Partner jedoch dabei mit, so haben Sie Chancen, auch im neuen Jahr mit ihm zusammenzubleiben. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Dec 2011 08:58:26 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5832-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Tacheles: Wie die Partnerwahl verramscht und verrummelt wird</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5801-Tacheles-Wie-die-Partnerwahl-verramscht-und-verrummelt-wird.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5801-Tacheles-Wie-die-Partnerwahl-verramscht-und-verrummelt-wird.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5801</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5801</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es schient, als ob jetzt jeder über Dating schreibt. Man könnte fast meinen. Dating sei eine Art „Paralleluniversum“, in dem ganz andere Gesetze gelten, als für den Rest der Menschheit. Man ist versucht, zu behaupten, es gäbe eine Dating-Verschwörung: Da haben irgendwelche Leute einen Begriff als Kasperkopf hingesetzt, ihn „Dating“ genannt und sie tun nun so, als sei er tatsächlich vorhanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zehn provokative Thesen zum Dating – die Partnerwahl wird verramscht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	&lt;strong&gt;„Dating“ gibt es in Wahrheit nicht&lt;/strong&gt;. Es ist eine US-amerikanische Erfindung, entstanden in längst vergangenen Zeiten, und sie geht von einem Frauenbild aus, das erbärmlich und menschenfeindlich ist. „Dating“ ist eine Glaubensfrage, keine Frage der aktuellen Partnersuche.&lt;br /&gt;
2.	Das Ziel des Lebens ist im Prinzip, sich eine Partnerin (einen Partner) zu suchen, mit der/dem man &lt;strong&gt;glücklich werden&lt;/strong&gt; kann. Das kann „Dating“ nicht erreichen, sondern nur irgendeine Art von Partnersuche, die von „Dating“ abweicht - zum Beispiel die Partnerwahl mit Lust, Verstand und Engagement. Die funktioniert &quot;online&quot; und im &quot;richtigen Leben&quot;. &lt;br /&gt;
3.	„Dating“ ist heute im Grunde nichts als &lt;strong&gt;PR für eine Geschäftsidee&lt;/strong&gt;: Man tut so, als ob man Partnerschaften vermitteln würde, hat aber in Wahrheit nur einen Bauchladen, in dem sich eine Datenbank befindet. Man kommt sich dabei bisweilen vor wie auf dem Jahrmarkt. &lt;br /&gt;
4.	Im Mittelpunkt stehen heute Geschäftsideen aller Art, die kaum Nutzen bringen: Beispielsweise wird mit großem PR-Aufwand das &lt;strong&gt;Handy-Dating mit Verortung&lt;/strong&gt; propagiert. Es ist in Wahrheit ein sowohl ein Flirtspiel für Jugendliche wie auch eine zusätzliche Kontaktmöglichkeit für Huren. Mit „Dating“ hat es nichts zu tun, und mit Partnerwahl noch weniger. &lt;br /&gt;
5.	Fast alles, was über Online-Dating geschrieben wird, ist&lt;strong&gt; Dritte-Hand-Information&lt;/strong&gt;. Man schreibt von jemandem ab, der von jemandem abschreibt. Der Wahrheitsgehalt ist meist mager.&lt;br /&gt;
6.	Wissenschaftler versuchen, via Online-Dating zu Ruhm zu kommen – das ist ausgesprochen fragwürdig, weil ihr &lt;strong&gt;Erkenntnisstand schwach ist&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
7.	Dating-Unternehmen versuchen mit &lt;strong&gt;fragwürdigen PR-Methoden&lt;/strong&gt;, Tatsachen zu schaffen, die keine sind, sondern Meinungsbilder.&lt;br /&gt;
8.	Vergleiche, Tests und Verbraucherberatung sind gut. Inzwischen sind aber viele „Kopierkatzen“ unterwegs, die &lt;strong&gt;vorhandene Testberichte und Original-Recherchen lediglich umschreiben&lt;/strong&gt;. Leider gibt es kaum ein Mittel, diese Missstände einzudämmen. Es ist sogar so gut wie unmöglich, diese Leute öffentlich bloßzustellen.  &lt;br /&gt;
9.	Vom vielfach vorhandenen &lt;strong&gt;Fremdschämen beim Online-Dating&lt;/strong&gt; und beim Speed-Dating profitieren inzwischen Drehbuchschreiber, Filmemacher und Theaterregisseure: Die Partnerwahl, die bereits im echten Leben durch fragwürdige Dating-Methoden verrummelt wurden, wird jetzt auch noch im Theater billig verramscht. Das Volk lacht – worüber? Über die eigene Unfähigkeit?&lt;br /&gt;
10.	Bleibt das Fazit: Der Kern des angeblichen „Datings“: „Ich suche eine Partnerin (einen Partner) für ein glückliches Leben zu zweit“ wird kaum noch berücksichtigt. &lt;strong&gt;Die Partnersuche wird verrummelt und verramscht&lt;/strong&gt; und dabei „in die Tonne getreten“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein wenig Illusion bei der Partnersuche ist erlaubt &lt;/strong&gt;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo ich in diesem Zusammenhang stehe? Auf der Seite derjenigen, die sich einen Rest von Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit bewahrt haben. Mit ihnen rede ich, und für sie kann ich etwas tun. Mir ist bewusst, dass sich das Geschäft nicht alleine mit „knallharten Fakten“ machen lässt. Zu viel „knochenharte Ehrlichkeit“ führt zumeist nicht zum Erfolg – ein bisschen Illusion gehört zur Partnersuche immer dazu. Sehen Sie, fast alle von uns wünschen sich bei der Partnersuche &lt;em&gt;etwas mehr, als in Wahrheit „drin“ ist.&lt;/em&gt; Jeder, der am „Geschäft“ beteiligt ist, also der Kunde, der Anbieter und sogar ich, leben mit diesem Wunsch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, die am Ende bleibt: Wie gehen Kunden, Anbieter, Wissenschaftler und Öffentlichkeit mit Wahrheit und Illusion bei der Partnersuche um? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beantworten Sie diese Frage am besten für sich selbst, nicht für andere. Dann finden Sie Ihren Weg zwischen knochenharter Wahrheit und freundlicher Illusion. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:34:57 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5801-guid.html</guid>
    <category>dating</category>
<category>dating erfolg</category>
<category>dating misserfolg</category>
<category>kritik</category>
<category>online-dating</category>
<category>partnersuche</category>

</item>
<item>
    <title>Frauen: Tacheles über das Beuteschema und den Realitätsverlust</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5788-Frauen-Tacheles-ueber-das-Beuteschema-und-den-Realitaetsverlust.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5788-Frauen-Tacheles-ueber-das-Beuteschema-und-den-Realitaetsverlust.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5788</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5788</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Das Hauptproblem moderner Frauen besteht darin, nach außen hin emanzipiert zu sein und sich nach innen zu verhalten wie das Klischee eine Bürgertochter des 19. Jahrhunderts. Warum das so ist? Ich weiß es nicht. Nach wie vor habe ich die Märchen in Verdacht – nicht nur die der Gebrüder Grimm, sondern auch die der Mädchenbücher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Gartenlaubenirrtum und die romantische Liebe&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gefunden zu werden, nach „oben“ zu heiraten, ein gemachtes Nest zu bekommen … das alles mag altmodisch klingen, lebt aber in vielen Gehirnen weiter. Hinzu kommt der Gartenlaubenirrtum schlechthin: Eine Liebe sollte „romantisch“ beginnen, wie denn überhaupt alles „romantisch“ und „verklärt“ betrachtet werden muss. Nein, ich spreche hier keine Teenager an – ich rede von Frauen, von reifen Frauen, die im Prinzip mit beiden Beinen im Leben stehen sollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Romantik? Der schwarze Ritter wirft Sie wieder vom Pferd &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „romantische Affäre“ gibt es heute eher mit dem Schwarzen Ritter als mit dem Weißen Prinzen. Der verschlagene, mannhafte und skrupellose Ritter tut, was die romantisch verklärte Frau erwartet: Er übernimmt die Führung und die Verführung in wildromantischer Art – und dann schmeißt er sie vom Pferd. Liegt sie im Straßengraben, beginnt das große Heulen und Zähneklappern und der Mann mit der Quetschkommode spielt: „Die Männer sind alle Verbrecher“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Erfolg: Suchen, aussuchen, behalten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Suchen, aussuchen, nehmen und behalten – so könnte und so sollte die moderne Frau handeln&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Suchen, aussuchen, nehmen und behalten – so könnte und so sollte die moderne Frau handeln. Das Gegenteil wäre finden lassen, ausprobieren lassen, genommen werden und dann wieder fortgeworfen werden. Die erste Methode kann zu allem führen – die zweite führt meist zu häufig wechselndem Geschlechtsverkehr mit unbefriedigendem Ausgang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woran beißt der Mann an? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden wir mal von Männern, nicht wahr? Wenn wir eine Frau „für immer“ wollen, dann muss sie auch Eigenschaften haben, die uns lange Zeit begeistern. Ein helllila geschminktes Mündchen gehört mit Sicherheit nicht dazu, und der Push-up-BH nur dann, wenn wir mit ihr ausgehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragen Sie mich jetzt bitte nicht, welchen Wert denn – es ist für jeden Mann anders, genau, wie jede Frau andere Eigenschaften hat. Doch Humor, Intelligenz und vor allem Pragmatismus helfen, und ein Rezept für einen „Pot au Feu“ gepflegt umsetzen zu können, nützt oft mehr als das Kamasutra auswendig zu beherrschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche Stärken der Frauen interessieren eigentlich Männer? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem besteht nicht in der „Stärke der Frauen“, wie oft behauptet wird.  Klar stimmt es, dass die „Luft oben dünner“ wird, und Frauen mit großartigen Karrieren kaum Männer mit noch fantastischeren Karrieren treffen können. Das Problem besteht vielmehr darin, die Stärken zu vernachlässigen oder gar zu ignorierten, die für einen Mann interessant sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Wert, den Sie für andere Menschen haben&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;blockquote&gt;Frauen wie Männer müssen also erkennen, welchen Wert sie für andere haben und nicht, welche Werte sie sich von anderen wünschen&lt;/blockquote&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Dazu gehört auch das dumme Gefasel (ich kann es nicht anders ausdrücken) von „Augenhöhe“ oder „Gleich und Gleich“, das uns immer wieder um die Ohren gehauen wird. Es ist deshalb Dummgeschwätz, weil die Autorinnen und Autoren nicht sagen, in was wie denn nun „gleich“ sein sollen, oder wie sich „Augenhöhe“ bemisst. Die Attraktivität einer Frau ergibt sich für Männer nicht aus der Augenhöhe, sondern daraus, welchen Wert er daraus ziehen kann, wenn er Teil des entstehenden Paares wird – umgekehrt ist es übrigens genau so. Frauen wie Männer müssen also erkennen, welchen Wert sie für andere haben und nicht, welche Werte sie sich von anderen wünschen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Frauen gerichtet: &lt;strong&gt;Welchen Wert haben Sie also für andere?&lt;/strong&gt; Glauben Sie ernsthaft, irgendjemand interessiert sich für Sie als Frau, weil Sie Wünsche an Männer haben? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Tagen, zum angeblichen „Internationalen Männertag“, hatte eine Online-Zeitschrift die Stirn, Hauptschülerinnen danach zu befragen, welche Wünsche sie an die Männer hätten. Es zeigt, wie verquer das Denken inzwischen geworden ist: Gerade an einem solchen Tag wäre interessant gewesen, zu wissen, was Frauen Männern bieten können, um dauerhafte Beziehungen einzugehen - und nicht, wie &quot;Männer sein sollten&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haben Frauen all die Fähigkeiten vergessen, mit denen sie das Spinnennetz um uns Männer weben können?  Lernen sie nicht mehr, wie man so etwas bewerkstelligt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Statt ihre Fähigkeiten in Beziehungen einzubringen, haben manche Frauen heute „Ansprüche“. Man muss kein Psychologe sein, um zu erkennen, dass sich dahinter eine gefährliche persönliche Konstellation zusammenbraut, die nicht nur an „Realitätsverlust“ grenzt, sondern dort bereits eine Heimat gefunden hat. Ob in diesem Fall nur eine „Änderung des Beuteschemas“ hilft?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was meinen Sie? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schauen Sie bitte auch einmal in das neu.de Herzkopfen-Blog, wo  Judith Alwin zu einem ähnlichen Thema  im Rahmen des &lt;a href=&quot;http://herzklopfen.neu.de/herzklopfen/keinen-erfolg-bei-der-partnersuche-dann-ueberlisten-sie-ihr-beuteschema/&quot;&gt;Beuteschemas&lt;/a&gt; Stellung bezieht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:38:06 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5788-guid.html</guid>
    <category>Beuteschema</category>
<category>dating erfolg</category>
<category>Frauen</category>
<category>Partnersuche</category>

</item>
<item>
    <title>Der unausrottbare Mausklick</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5705-Der-unausrottbare-Mausklick.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5705-Der-unausrottbare-Mausklick.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5705</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5705</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich weiß nicht, wie oft ich dieses dümmliche Satzfragment es schon gelesen habe: „&lt;a href=&quot;http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/507-Romantik,-Liebe,-Leidenschaft-und-Lust-alles-per-Mausklick.html&quot;&gt;Partnersuche per Mausklick&lt;/a&gt;“. Normalerweise schlucke ich ihn trocken herunter, aber irgendwann liegt mir diese Satzgräte quer: Heute ist so ein Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe Mitmenschen - hört mir bitte mal zu: Es gibt keine Partnersuche „per Mausklick“, so wenig wie es eine Partnersuche  per Briefmarkenanlecken gibt. Wer ständig solche Sprüche von sich gibt, beweist, dass ihm die Ernsthaftigkeit der Partnersuche nicht einmal im Ansatz bewusst ist. Das kann man auch noch eine Spur härter formulieren, denn wenn man es genau nimmt, ist der Satz ein Akt der Entmenschlichung: Wir haben mit der Maus irgendwo hingeklickt, aber gar keinen Menschen gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand wird sagen: „&lt;em&gt;Oh, ich habe meinen neuen Job gefunden, weil ich einen Briefumschlag zur Post gebracht habe&lt;/em&gt;“, nicht wahr? Aber ein Blödsinn wie „&lt;em&gt;3,5 Millionen Deutsche haben sich per Mausklick kennengelernt&lt;/em&gt;“, der wird vorbehaltlos verbreitet. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 Sep 2011 19:24:32 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5705-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Dating-Regeln: Feuer frei zum Abschuss</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5701-Dating-Regeln-Feuer-frei-zum-Abschuss.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5701-Dating-Regeln-Feuer-frei-zum-Abschuss.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5701</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5701</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Es geht darum, ein altes weibliches Kriegsschiff zu versenken – aber keine Angst, es sind längst keine Matrosinnen mehr drauf und es behindert nur noch den Schiffsverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klipp und klar: Es ist das Kriegsschiff „&lt;strong&gt;HMS Datingregeln&lt;/strong&gt;“, das es &lt;strong&gt;abzuschießen gilt&lt;/strong&gt;.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade las ich (&lt;a href=&quot;http://www.bakewelltoday.co.uk/news/respect_yourself_if_he_doesn_t_1_3797343&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Erstens hört sich alles an wie Regeln aus dem 18. Jahrhundert, und zweitens ist es eine teuflische harte Arbeit, sich monatelang zu verstellen. Es kommt noch drittens: Es ist ein die Lizenz, sich selber verantwortlich zu machen, wenn eine Beziehung falsch läuft und nicht zuletzt: Es identifiziert alle Männer als Kasperpuppen, die von nichts anderem getrieben werden als vom sexuellen Verlangen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wäre eigentlich eine brauchbare Erkenntnis, wenn da nicht schon wieder jemand am Herumbohren wäre: „Oh ja, wir Frauen brauchen keine Datingregeln aus dem 18. Jahrhundert, aber jetzt brauchen wir neue Datingregeln, und es darf auf keinen Fall so werden, dass ihr mit den Männern beim ersten Date ins Bett gehen müsst, wie euch Experten jetzt raten“ .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Damen, im Vereinigten Königreich und anderwärts,  aber besonders in Deutschland: Es gibt keine Regeln für die Liebe. Was aber noch wichtiger ist: Erwachsen sein heißt, nach seinen eigenen Regeln und Wertvorstellungen zu leben, solange sie nicht gegen geschriebene Gesetze verstoßen. Das bedeutet aber auch: Ob man nach dem Date nach Hause geht, um nachzudenken, oder nach Hause geht, um die Sinnlichkeit weiterwirken zu lassen oder eben gemeinsamen ins Bett geht, um die Lust des Augenblicks zu genießen, ist alleine die Entscheidung der Liebenden. Niemand sagt euch, dass ihr mit euren Dates ins Bett gehen sollt, aber niemand sollte euch sagen, dass ihr es nicht dürft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch zurück zu allgemeinen Datingregeln: Ich konnte mein Leben lang nicht entdecken, wozu ich eine andere Regel gebraucht hätte als: „Sei  vorsichtig im Umgang mit Fremden und verlasse dich bei Gefahr auf deine Intuition.“ Dieser Satz sollte übrigens nicht ausschließlich für Frauen gelten, sondern auch für Männer. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:19:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5701-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Tacheles: Sinn und Frohsinn in die Partnersuche bringen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5667-Tacheles-Sinn-und-Frohsinn-in-die-Partnersuche-bringen.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5667-Tacheles-Sinn-und-Frohsinn-in-die-Partnersuche-bringen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5667</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5667</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Seit die Partnersuche zum „Dating“ geworden ist, finden wir in ihr ein Fass ohne Boden: Jeder wirft den Müll, den er gerade verkaufen will, in dieses Fass. Bodenlose Fässer haben bekanntlich ein unendliches „Fassungsvermögen“ und so bemerkt niemand, dass alles, was man oben hineinwirft, unten wieder herauskommt: ab in den Gulli. Inzwischen ist mir jede Kombination von „Single“ und „Dating“ ein Dorn im Auge. Wer ernsthaft und dennoch fröhlich einen Partner sucht, wird sich kaum als „Single auf Dating-Tour“ definieren. Dennoch operieren Hunderte von Single-Börsen ständig mit den Umbegriffen „Single“ und „Dating“, und manchmal muss sogar ich es, um im Single-Sumpf gefunden zu werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sicher – was Single-Börsen eigentlich wirklich sind, und was sie tatsächlich bieten, wurde nie wirklich klar. Irgendwie könne man dort einen Partner finden, hieß es, und ja, manche Börsen hätten riesige Fragebogen, was dem Kunden eigentlich einleuchten sollte: So findet man heraus, wer zu wem passt. Ich kenne bis heute nicht eine einzige Singlebörse, die vollständig transparent macht, worauf sie basiert und wie viele „wirklich suchende“ Mitglieder sie hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses „wer passt zu wem“ lässt sich nahezu beliebig vereinfachen, und genau das wird auch getan. Psychologie, Pseudo-Psychologie, Fangfragen, Kinderwunsch, Urlaubswünsche, Wohnvorstellungen, Essensvorlieben, Hobbys - alles kann in die Befragung eingehen. Einige der ermittelten Antworten lassen Rückschlüsse zu, viele Antworten sind fragwürdig, und einige sind definitiv sinnlos. Da fragt sich: Wem bitte nützt es? Der naive Suchende (der Großteil ist psychologisch nicht vorgebildet) ist von jedem „zutreffenden“ Psychotest überwältigt, den kritischen Suchenden interessieren Tests nicht sonderlich – das ist die schlichte Wahrheit, und sie trifft auf seriöse und weniger seriöse Tests zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sinnloseste aller Tests ist eine Übereinstimmung der Eigenschaften, die man selber in sogenannten „Sozialen Online-Netzwerken“ hinterlegt hat.  Hier werden Flickenteppichen mit Flickenteppichen vergleichen, obgleich man weiß, dass jeder nur die Interessen öffentlich in ein Profil schreibt, die seine Persönlichkeit möglichst oberflächlich widerspiegeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer Sinn in die Partnersuche bringen will, hat nur eine Wahl: Selbstkritisch zu sein und die Urteile anderer richtig einordnen zu können. Zu diesen Urteilen gehören Freundes- wie Feindesaussagen, psychologische Tests und außerpsychologische Orakel (wie beispielsweise Horoskope), angebliche Kindheitsprägungen und Weissagungen. Das fremde Urteil ist und bleibt ein fremdes Urteil, das wir annehmen können oder eben auch nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise sind positive Aussagen hilfreich, negative fragwürdig. Diese einfache Tatsache wird oft vergessen, wenn man sich beurteilen lässt. Die Aussage „Mein Liebling, du kannst nicht untergehen, du wirst dir immer und überall wieder selbst helfen können.“ Klingt anders als „Durch Ihre starke Mutterbindung, gelingt es Ihnen selten, positive Kontakte zu Frauen aufzunehmen, die Ihnen gut täten.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir benötigen fröhliche, positive Prophezeiungen, um uns aufzumachen in den Dschungel der Liebe, und wir brauchen dann einen wachen Verstand, um uns nicht in die Spinnennetze derer zu begeben, die uns aus reinem Eigensinn wollen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Gehen Sie die Partnersuche fröhlich, positiv und vor allem ohne Vorurteile an – aber versuchen Sie, Ihren Verstand zu nutzen, wenn Sie sich binden wollen. Das möchte ich Ihnen an diesem Montag zur neuen Woche mitgeben. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Sep 2011 08:01:56 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5667-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Die Verunglimpfung der Männer und warum Frauen dabei verlieren</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5624-Die-Verunglimpfung-der-Maenner-und-warum-Frauen-dabei-verlieren.html</link>
            <category>tacheles harte worte</category>
    
    <comments>http://liebepur.com/archives/5624-Die-Verunglimpfung-der-Maenner-und-warum-Frauen-dabei-verlieren.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://liebepur.com/wfwcomment.php?cid=5624</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://liebepur.com/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=5624</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich hatte gehofft, dies einmal in der Bürgerpresse zu lesen, aber nicht erwartet, dass es in der &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/artikel/C30176/therapeut-bjoern-suefke-im-gespraech-ah-da-ist-ja-meine-gefuehlswelt-30488473.html&quot;&gt;FAZ&lt;/a&gt; stehen würde:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Es ist ja geradezu en vogue, Männer zu verunglimpfen. Männer werden schon seit Jahren per se als Täter hingestellt. Mittlerweile werden sie meist gar nicht mehr ernst genommen, was noch schlimmer ist als der Pranger. Sie werden lächerlich gemacht …&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst empfehle ich einmal, das Interview in der FAZ mit &lt;em&gt;Björn Süfke&lt;/em&gt; zu lesen. Ich stimme nicht mit allem überein, vor allem nicht mit der verdrängten Gefühlswelt des Mannes und der präsenten Gefühlswelt der Frau, aber es ist wohl so, dass Therapeuten es so sehen müssen, weil sie es so erlernt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Presse und Frauen: Als Opfer sind sie besser geeignet &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reden wir Tacheles? Natürlich sagt Björn Süfke auf die Frage, ob die Männer „Opfer der Presse“ waren, diplomatisch: „&lt;em&gt;Das würde ich auch nicht sagen“&lt;/em&gt;, aber dafür sage ich es: Die Art und Weise, in der eine gewisse Presse Männer verunglimpft und Frauen als edelmütige Lichtgestalten darstellt, hat inzwischen Methode. Die Möglichkeit dazu ergibt sich durch mehrere Tricks, wobei der Königstrick dieser ist: Frauen machen sich in der Presse besser als Opfer, zumal, wenn sie schön sind. Der zweite, infamere Trick besteht darin, dass ein gesellschaftliches Phänomen ausgenutzt wird: Frauen zeigen ihre sexuellen Begierden selten öffentlich, sodass man annimmt, sie hätten kaum welche. Zeigen sie, dass sie nicht edel sind wie die Jungfrau Maria, dann fällt die Presse freilich auch über sie her: Dominique Aury hatte allen Grund, ihre Autorenschaft der „Geschichte der O“ zu verschweigen. Heute, gut 55 Jahre später, wir Charlotte Roche wegen zweier absolut harmloser Romane über ein modernes Frauenleben öffentlich vehement angefeindet. Die alte, hässliche Fratze der Doppelmoral ist in der Bürgerpresse auch heute noch allgegenwärtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer genüsslich an den Pranger stellen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer werden öffentlich an den Pranger gestellt. Die Liste der Personen ist lang, die genüsslich an den Pranger gestellt wurden. Viele Karrieren wurden für kurze Zeit unterbrochen, viele auf Dauer zerstört. Wer genügend Geld und Macht besitzt, wie der ehemalige FIA-Präsident &lt;a href=&quot;http://blog.wortwechsler.de/index.php?/archives/353-Max-Mosley-Skandal-aufgedeckt-Hure-war-Geheimdienstler-Ehefrau.html&quot;&gt;Max Mosley&lt;/a&gt;, konnte sich wenigstens wehren und Schadenersatz einklagen Andere aber mussten sang-und klanglos ihre Koffer packen, weil sich die Biedermännerpresse mit Blick auf ihre Auflage gegen sie stellte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Infame daran ist, dass sich diese Redakteure in der Öffentlichkeit immer noch als Gutmenschen, Biedermänner und ehrenhafte Rechercheure fühlen – und dass ihre Gazetten jeden Tag über den Tresen gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wunsch und Wirklichkeit im Geschlechterkrieg &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Presse zurück zu uns: Was können wir als gemeinsam als Gesellschaft tun, was wir als Männer? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird schwer werden. Männer sind manchmal gerne Machos, und Frauen wollen manchmal eben gerne den Macho. Ebenso wollen Frauen nicht nur Macht, Ruhm und Einfluss, sondern eben ab und an auch mal „ganz Frau“ sein. Der Therapeut empfiehlt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir brauchen in unserer Gesellschaft das Bewusstsein, dass sich beide Geschlechter ändern müssen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bewusstsein werden wir aber nicht gratis bekommen, und wir können uns jetzt schon fast sicher sein, dass uns niemand dabei unterstützen wird. Wir müssen den Karren wohl selbst aus dem Dreck ziehen, jeder für sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Traurige Zeiten für die Partnersuche &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir uns nicht wieder ändern, wenn wir nicht aufeinander zugehen, dann stehen uns allen, Frauen wie Männern, bei der Partnersuche traurige Zeiten bevor: Deutsche Frauen werden nicht davon ablassen, völlig unrealistische Forderungen an ihre Partner zu stellen, und deutsche Männer werden gar nicht daran denken, sie zu erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männerverunglimpfung: Alle verlieren, aber Frauen verlieren mehr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ironie dieses Verhaltens:  Am Ende werden alle verlieren, die sich nicht bewegen. Schon jetzt kann man beobachten, wie viele Frauen gegen Ende der 30 erkennen, dass sie ihr Leben fehlgeleitet haben. Nun, und die Männer? Sie warten ab, orientieren sich im Ausland, und dann und wann nehmen Sie sich eine Frau, die nicht auf Augenhöhe besteht oder deutlich jünger ist. Die Zeit arbeitet für den Mann und gegen die Frau, mag es den Arroganz-Trägerinnen nun gefallen oder nicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Aug 2011 08:23:57 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5624-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>
