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    <title>liebepur - liebe</title>
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<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:10:04 GMT</pubDate>

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    <title>Mai, Heiraten und Größenwahn</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6153-Mai,-Heiraten-und-Groessenwahn.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1089 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;345&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/brautkleid_leihen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sinnvoll heiraten: Brautkleid leihen oder ganz auf das Brautkleid verzichten &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wieder ist es Mai, und abermals ist der Mai der „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5434-Der-Mai-ist-gekommen,-die-Heiraten-schlagen-aus-oder.html&quot;&gt;beliebteste Heiratsmonat&lt;/a&gt;“ – jedenfalls in der Fantasie der Journalisten, die offenbar Frühling, Mai und Ehe in einen Topf werfen und sagen: Das muss er sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist er aber nicht. In der Liste der beliebtesten Heiratsmonate lagen zumindest im Jahr 2010 der Juli und der August abermals vor dem als „Wonnemonat“ bezeichneten Monat Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachhochzeitliche Depressionen als neuer Modebegriff &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &lt;a href=&quot;nach-der-hochzeit-post-braut-depression-und-was-dagegen-hilft_aid_748811.html&quot;&gt;FOCUS&lt;/a&gt; versuchte gerade Schlagzeilen mit einem angeblich neuen Phänomen zu machen, der „Post Bridal Depression“ (offenbar aus „&lt;a href=&quot;http://www.girl.com.au/post_bridal_depression.htm&quot;&gt;Girl.com&lt;/a&gt;&quot;) und zaubert dazu natürlich sofort eine Fachfrau her. Bisher kam das Thema eigentlich nur in Frauen- und Heirats-Zeitungen auf, und bisher wurde es als „Post Wedding Depression“ bezeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 320px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1090 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;320&quot; height=&quot;428&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/braut_mit_pomp.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Pompöse Braut historisch&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Angeblich soll die „&lt;a href=&quot; 	http://www.ellecanada.com/living/post-wedding-depression/a/24763&quot;&gt;Nach-Hochzeitliche Traurigkeit&lt;/a&gt;“ (von einer Depression zu sprechen, ist sehr gewagt) vor allem Bräute, die sich auf Luxushochzeiten eingelassen haben. Psychologen wollen wissen, dass sie vor der Hochzeit übermäßig stark Mittelpunkt standen, und nach der Hochzeit nicht mehr die Stars in der Manege waren – verständlicherweise, denn dieser Status stand ihnen niemals zu – er war reine Willkür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Teure Hochzeiten planen bedeutet: sinnlos Geld verbrennen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe daraufhin zahllose Ratgeber durchgelesen, in denen es um Luxushochzeiten geht. Mal ehrlich, Freundinnen und Freunde. Da drücken nicht einmal besonders reiche Brautpaare zwischen 10.000 und 20.000 Euro für eine Feier ab, von der sie selbst am wenigsten haben. Der Größenwahn kommt (nach meiner Meinung) vor allem deshalb zustande, weil sich an sich unbedeutende Personen für einen Tag Aufmerksamkeit erkaufen wollen. Dass sie damit eine ganze Branche „dickfüttern“ und selbst verarmen, bedenken sie nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zehn Tipps, die Kosten klein und das Vergnügen groß zu halten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon zuvor geschrieben – und werde es immer wieder schreiben: Keiner der Gäste Ihrer 20.000-Euro Hochzeit, der sich bei euch den Bauch vollgeschlagen hat, wird Ihnen die Einladung wirklich danken. &lt;br /&gt;
Ich schlage mal Alternativen vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Ringe – viel Geld dafür ausgeben, besonders für den Damenring. Den sieht man später auch noch.&lt;br /&gt;
2.	Der Braut eine Morgengabe in Form eines wertvollen Schmuckstücks schenken – das behält auch etwas an Wert. &lt;br /&gt;
3.	Niemals mit den Eltern oder Brauteltern diskutierten, wer auf die Hochzeitsliste kommt – es werden immer zu viele Menschen sein. &lt;br /&gt;
4.	Im kleinen Kreis, aber exklusiv feiern und alles ab „Verwandte zweiten Grades“ ausgrenzen. &lt;br /&gt;
5.	Alternativ in der Karibik ohne Gäste heiraten.&lt;br /&gt;
6.	Besonders in Kleinstädten und kleinen Gemeinden: Fliehen – nicht an Hochzeitsbräuchen teilhaben.&lt;br /&gt;
7.	Den Brautvater die Gesamtkosten für eine große Feier aufbürden, wenn er unbedingt eine will.&lt;br /&gt;
8.	Wenn eine Feier sein muss: Überprüfen Sie die Kosten selber, und verlassen sie sich nicht auf Pauschalveranstalter.&lt;br /&gt;
9.	Nicht „in Weiß“ heiraten. Das Brautkleid verschlingt viel zu viel Geld und ist völlig sinnlos. Alternative in manchen Ländern: Leihen, nicht kaufen.&lt;br /&gt;
10.	Einig darin sein, dass die Hochzeitsfeier in erster Line für das Brautpaar da ist und nicht für die schmarotzenden Gäste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harte Worte? Natürlich. Aber nun denken Sie mal, was für eine schöne, lange und sinnliche Reise Sie für 20.000 Euro bekommen können (oder ein paar wirklich schicke Möbel) – und was Sie im Endeffekt von den 20.000 Euro haben, die sie anderen in die Tasche gesteckt haben, ohne jemals einen Gewinn davon zu haben.  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 10:52:49 +0200</pubDate>
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    <category>geld</category>
<category>heiraten</category>
<category>heiratsmonate</category>
<category>heiratstermine</category>
<category>kosten</category>

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    <title>Der Mai – wie immer, nur nicht so heimlich und frivol</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6122-Der-Mai-wie-immer,-nur-nicht-so-heimlich-und-frivol.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1078 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;401&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/maien.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wie einst im Mai ...&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einst zog es die Jungfrau durchs Gefild‘ – „&lt;em&gt;ihr ist so wild, ihr ist so mild, das Mieder quillt – oh welch ein Bild!&lt;/em&gt;“ Man gestattete der Jungfrau damals sogar, vor „&lt;em&gt;verhalt&#039;ner Wonne zu schluchzen&lt;/em&gt;“. Eine namentlich unbekannte Diseuse sang dieses Lied irgendwann einmal zum Mai. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mai, der Frühling, die Wonnen der Lust – all dies wurde heimlich besungen, während der deutsche Bursch‘ „&lt;em&gt;dä-här Mai ist gekommen&lt;/em&gt;“ hinausträllerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;em&gt;Das Leben ist doch nicht ausschließlich Wollust&lt;/em&gt;“, sagten die Alten und verwiesen darauf, dass doch das Leben nun erst begänne. Man solle doch bitte nicht so dringlich sein mit dem Wunsch nach einem Liebchen, zumal …“. Die Alten hätten gerne mehr nach dem Wort „zumal“ gesagt, aber sie bissen sich eher auf die Zungen, als jetzt über „das Geschlechtliche“ zu reden.  Sie hätten sagen wollen, dass es doch nur darum ginge, dem animalischen Trieb zu folgen. „Die jungen Frauen“, so hieß es &quot;unter Erwachsenen&quot;, würden ohnehin nur nachgeben, wenn man sie stark bedränge, und an dieser Stelle schüttelte dann Tante Elise immer heftig den Kopf: „Sie sind ja so dumm, die jungen Dinger, so dumm“. War da nicht ein Leuchten in ihren Augen, wenn sie es sagte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dichter (1) sang verschlüsselt, worum es ging:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Jeder blaue Abend sehnt&lt;br /&gt;
Sich nach deiner Nacktheit Maien&lt;br /&gt;
Heiß das Blut den Leib mir dehnt,&lt;br /&gt;
Sich in deinem zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Spiel mit der Lust - damals im Mai: Salamitaktik vor dem Akt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, ja … wer hätte schon gewartet, aufgegeben, sich entsagt? In Wahrheit lernte alle ein Spiel, das es heute nur noch selten gibt: Der Mann bedrängte die Frau, die ihm vorspielt, unnahbar zu sei. Wenn er lange genug drängte und dabei charmant war und sich als generös erwies, dann gab sie vielleicht nach.  Es musste nicht immer gleich sein, was der Dichter sagte „sich in deinem Leib zu befreien“ – auch Berührungen hatten ihre Reize. Manche junge Frau konnte ihrem Jüngling schon dadurch Wonnen bereiten, dass sie die Bluse aufknöpfte und ihm die Schönheit dessen darbot, was damals „der Busen“ hieß. Junge Männer nahmen, was sie bekamen, Frauen gaben, was sie wollten und konnten. Kein Mann versuchte damals auch nur, ihr Spiel zu durchschauen – es reichte ihm völlig, wenn sein Spiel aufging. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Spiele der Lust heute - die verführbare Verführerin&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeiten sind anders geworden. Frauen erproben sich in vielerlei Weise, kennen mehr Spiele als früher und spielen sie bewusster aus. Im Gegensatz zu früher (noch vor 50 Jahren war es so) ist das erotische Spiel nicht auf die „Jungmädchenzeit“ beschränkt, die sich bestenfalls in ein paar Jahren maß, sondern auf ein Jahrzehnt oder mehr. Wer mit 16 ein aktives Geschlechtsleben aufnimmt, setzt dies meist über 10 Jahre fort, mit steigender Tendenz bis hin zu 20 Jahren. Gegen 25 ändert sich das Bewusstsein oftmals noch einmal ein wenig – schon dann sind die Spiele der 18-jährigen nicht mehr gefragt. „Verlocken und verweigern“ in Serie, Salamitaktik im Nachgeben, kleine Lüste scheibchenweise? Ein bisschen albern, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neue Spiel heißt oftmals „die verführbare Verführerin“. Dann geht frau Flirten oder Daten, sucht den Herzkönig, hat aber auch noch einen Joker für den ONS im Ärmel. Wenige Spielzüge genügen, und er sitzt in ihrer Falle, während er glaubt, dass sie ihm auf den Leim gegangen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mai ist gekommen – und die Brüste quillen wieder, gelegentlich durchaus sichtbar – ach, wie peinlich-schön nicht wahr? „Sie knospen auf“ (2) sagten die Dichter und beschrieben die Leiber ihrer Geliebten schwelgerisch in Details. Demnächst wird die lüsternen Frauen und Männer wieder der Leichtsinn packen, und wenn er sich mit der aufkommenden Lust paart – dann ist eigentlich alles wieder wie immer im Mai, nur nicht mehr so heimlich und so frivol.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Alfred Richard Meyer: Lippen.&lt;br /&gt;
(2) Peter Bauer: Der Frühling. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 May 2012 10:30:57 +0200</pubDate>
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    <title>Die schwer verliebten älteren Herren</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6030-Die-schwer-verliebten-aelteren-Herren.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Der Nachmittag beginnt in einem Warenhaus. Mir hat es seit Jahren das kleine, aber feine Restaurant im Untergeschoss angetan, weil man dort für jeden Gast frisch kocht. Zumeist sitzt in der linken, hinteren Ecke des Tresens einer der Stammgäste. Die Köchin und der bereits etwas betagte Herr kennen sich offenbar: Am Ende fragt die Köchin: „Was macht eigentlich N.?“ Der alte Herr lächelt: „Oh, N. ist ja wieder verliebt“, woraufhin die Köchin ebenfalls lächelt und sagt: „Na, hoffentlich geht’s diesmal gut.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend ein konventionelles Treffen in einem der Plätze, indem sich gerne ältere Bürger der Stadt zu einem „gediegenen“ Abendessen treffen. „Hast du etwas von H. gehört?“, fragt eine der Teilnehmer. „Oh, ja, der ist schwer verliebt“, antwortet leicht grinsend der Befragte, und eine mokante Stimme konnte nicht lassen, dazwischenzutönen: „Schon wieder“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle, von denen ich hier schreibe, waren deutlich jenseits der 65, was meinen Leserinnen und Lesern, die noch keinen (neuen) Partner gefunden haben, vielleicht etwas Trost und Hoffnung schenkt. Nun, und das &quot;&lt;em&gt;schon wieder&lt;/em&gt;&quot; überhören sie am besten.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Mar 2012 09:31:56 +0100</pubDate>
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    <title>Die Liebe – warum das Wort nicht viel taugt</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5969-Die-Liebe-warum-das-Wort-nicht-viel-taugt.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Über nichts ist in der Literatur (und nicht nur in der Weltliteratur) so viel geschrieben worden wie „über die Liebe“ – wobei das gleichnamige Buch Anfangs nicht einmal viel Erfolg hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch von der braven älteren Ehefrau, der die Liebe irgendwie mal abhandenkam bis zum weiblichen Teenager, der sehnsüchtig auf sie wartet, wissen alle, was Liebe ist. Oder vielleicht doch nicht? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Liebe wird zum Unwort&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 160px&quot;&gt;&lt;iframe src=&quot;http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=sehpferd&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as4&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;ref=ss_til&amp;asins=3458349626&quot; style=&quot;width:120px;height:240px;&quot; scrolling=&quot;no&quot; marginwidth=&quot;0&quot; marginheight=&quot;0&quot; frameborder=&quot;0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/div&gt;Ich werde manchmal angefeindet, weil ich „Liebe“ schreibe, wenn andere „Sex“ sagen. Wer Deutsch kann, wir bald wissen, dass mein Recht mehr zählt, das Wort „Liebe“ für „Sex“ zu gebrauchen. Die Gegner des Wortes &quot;Liebe&quot; für die &quot;Liebeslust&quot; wollen eine Art Naturschutz für die „gute“ Liebe und das Wort abgrenzen gegenüber dem „bösen“ Sex. Doch das jahrhundertelang gebrauchte Wort für „den Sex“ ist eben „die Liebe“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch zuvor war die „Liebe“ niemals für das Verhältnis zwischen Mann und Frau definiert: Liebe war die innige Freundschaft zwischen Männern im Sinne von Weg- und Kampfgefährten. Sie war sogar in der Anrede für einen Herrscher enthalten, den jemand neigungshalber oder pflichtschuldigst zu lieben hatte: „&lt;a href=&quot;http://www.zeno.org/Adelung-1793/A/Liebden&quot;&gt;Euer Liebden&lt;/a&gt;“.  Frauen hielt man für nicht einmal fähig, &quot;wirklich&quot; zu lieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die reine Liebe soll die Minne sein - ein Geschichts-Blödsinn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was hat man und nicht alles versucht, einzureden – dass es unterschiedliche Formen der Liebe gäbe, dass wir Nächstenliebe und Freundesliebe pflegen sollten und dass die höchste Form der Liebe die &lt;em&gt;Verehrung der Geliebten&lt;/em&gt; sei. Ganze Generationen von Schulmeistern, die von der deutschen Romantik verseucht waren, wollten den Schülern die  „&lt;a href=&quot;http://www.lechzen.de/Artikel/Minne&quot;&gt;Minne“&lt;/a&gt; der alten Troubadoure als „höchstes Gut“ verkaufen. Ja, so warn’s, die alten Rittersleut‘: hilfreich, edel und gut und liebesschwer in der Brust, aber nicht in den Hoden. Kaum jemand wollte wissen, dass diese Art von &quot;Geschichte&quot; nicht als  Verdummungsgeschichte war, reserviert für humanistische Gymnasien. Bekannt ist der Bedeutungswechsel zwischen Liebe und Minne. Im Grunde galt die Liebe als das höhere Gut der Bande zwischen Menschen, die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Minne&quot;&gt;Minne&lt;/a&gt; aber als niedrig, weil sie zunächst gleichfalls, später dann aber sogar ausschließlich für den Geschlechtsverkehr gebraucht wurde.   Romantisierend wurde dann aus der „&lt;em&gt;Minne&lt;/em&gt;“ die „&lt;em&gt;Hohe Minne&lt;/em&gt;“ gemacht und damit wieder auf den Edelstatus zurückversetzt.  Mit der historischen Wahrheit hatte das sehr wenig zu tun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was die Liebe alles sein soll &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe blieb zurück, und sie sollte nun alles sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebe zum Mitmenschen.&lt;br /&gt;
Die Liebe zu Weib und Mann.&lt;br /&gt;
Liebe zu Gott, Göttern und Heiligen.&lt;br /&gt;
Liebe der Kinder und Eltern. &lt;br /&gt;
Liebe zur Kunst  (daraus ist das Wort „Amateur“  entstanden). &lt;br /&gt;
Liebe zu Hund, Katze und anderem Getier. &lt;br /&gt;
Liebe als „wahre“ Liebe (Lieblingswort der Gutmenschen). &lt;br /&gt;
Liebe als sexuelle Betätigung. &lt;br /&gt;
Liebe als Leidenschaft. &lt;br /&gt;
Liebe als Tauschmittel. &lt;br /&gt;
Liebe als nicht-sexuelle Verehrung („platonische Liebe“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein deutsches Reinheitsgebot für das Wort &quot;Liebe&quot;? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist einfach dumm, das Wort Liebe zum Beispiel dann nicht zuzulassen, wenn vom Tauschmittel die Rede ist. Der eine verschenkt seine Nächstenliebe, der ander macht sie bedingt zu Geld, weil er leben muss, der Nächste verdient sich damit die Weltvormachtstellung der organisierten Nächstenliebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso verschenken manche Damen ihr Liebe freizügig, weil sie Freude daran haben, während andere sie nur dann herschenken, wenn eine Perlenkette, eine Stellung, ein Appartement oder eine Hochzeit dabei herauskommt. Wieder andere verkaufen ihre Liebe gegen bar oder Sachwerte, und die meisten denken niemals daran, irgendetwas gegen etwas anderes zu tauschen sondern wollen, das Liebe mit Liebe vergolten wird. Das &quot;Reinheitsgebot&quot; für die Liebe ist neoromantischer Kitsch, weiter gar nichts. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebe? Es gibt sie nicht, &lt;em&gt;DIE&lt;/em&gt; Liebe. Es gibt nur deine oder meine Liebe zu etwas oder zu jemandem. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Feb 2012 15:51:06 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Weihnachten und Paare – religiöse Eintracht oder Traditionskonflikte?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5846-Weihnachten-und-Paare-religioese-Eintracht-oder-Traditionskonflikte.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1026 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;296&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/weihnachten_geschichte.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;krippe mit lebenden bildern&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
Österreicher gelten als „nette Zyniker“ und also schreibt Michael Prüller in &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/cultureclash/717586/Der-Gott-der-Geschenke&quot;&gt;der Presse&lt;/a&gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Typischerweise setzt der Culture Clash in einer Ehe beim ersten gemeinsamen Weihnachten ein. Allein die Frage des Baumschmucks ist ein Indikator für die Scheidungswahrscheinlichkeit, und bei der Backware können schon feinste Abweichungen zum mütterlichen Herd Zweifel auslösen … ob man bei der Partnerwahl wirklich einen so guten Griff getan hat.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Womit wir bei der Frage des Brauchtums wären – und als ich einmal (es ist länger her) danach gefragt wurde, welche „Weihnachtsbräuche ich denn zelebrieren“ würde, habe ich herzlich gelacht. Dann allerdings fiel mir ein, dass es Weihnachten bei den Eltern eine Pute gab und dies auch bei mir lange Zeit so blieb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Pute macht kein Weihnachten - aber was dann? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber eine Pute macht eben kein Weihnachten, so wie eine Schwalbe keinen Sommer macht, und deshalb war mein Weihnachten auch Tannenbaum, Lichterglanz und - Weihnachtsgeschenke. Mit den Jahren lernte ich Menschen kennen, die nicht von Weihnachten, sondern vom „Christfest“ sprachen, und die Krippen aufstellten. Sie unterschieden fein zwischen dem „Christkind“ und dem „Christuskind“ und schwelgten darin, welche „Bedeutung“ doch das Christfest für die Menschheit hätte. Nun gut hätte ich die Weihnachtslieder damals wirklich verstanden und nicht nur für Volksbrauchtum gehalten, so hätte ich es wissen können: „Christ, der Retter ist da“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Hintergrund des religiösen Weihnachtsfestes &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten religiös – das muss man nicht erklären? Oder vielleicht doch? Man feiert also die Geburt eines bedeutenden Religionsstifters, und dies schwelgerisch du mit großem Aufwand. Als Grundlage dient zumeist das Evangelium des Lukas, verbunden mit Elementen des Evangeliums des Matthäus – doch Lukas war mit einiger Sicherheit der geschliffenste Schreiber, und seine Unterweisung  beginnt so: „&lt;em&gt;schon viele haben es unternommen, einen Bericht über all das abzufassen, was sich unter uns ereignet und erfüllt hat&lt;/em&gt;“. Diese Weihnachtsgeschichte ist zudem sehr anschaulich geschrieben, sodass man sich ein Bild von der Geburt des Religionsstifters machen konnte. Gehen wir einmal davon aus, dass dies die Absicht des Evangelisten war, und stellen wir fest, dass dieses Ziel nachhaltig erreicht wurde. Welcher Schriftsteller kann schon behaupten, so viel gelesen und verlesen worden zu sein wie dieser Lukas?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schenken ist inzwischen das Wichtigste am Weihnachtsfest geworden – und es rührt weitgehend daher, dass bei der Geburt des neuen Erdenbürgers fremdartige Besucher aus dem Osten auftauchten, die wertvolle Geschenke verteilten, wie Matthäus erzählt. Sie stehen am manchen Krippen mit ihren Kamelen und sind bekannt als die &quot;Heiligen Drei Könige&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und dann waren da noch die „Heiden“. Sie trugen zum Lichterglanz bei – die Römer, weil sie Sol verehrten und die Germanen, weil sie das Julfest feierten. Beide Feste sind typische Lichterfeste, die besonders in Skandinavien heute noch als solche begannen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weihnachten und Paare - wo liegen die Konflikte? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommen wir mal zurück zu den „kulturellen Konflikten“, die zu Weihnachten bei Paaren ähnlicher Herkunft entstehen können. Sind beide Christen, so könnte man sich jenseits der Metaphysik ja darauf einigen, die Geburt des gemeinsamen Religionsstifters zu feiern – für manche Katholiken bereits ein bitterer Kompromiss. Aber wenn es nicht einmal darüber einen Kompromiss geben kann, worüber denn dann?  Muss man sich dann wirklich noch den Kampf zwischen Weihnachtsmann und Christkind leisten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiden und Christen können sich ebenfalls einigen – was den einen die Hoffnung auf die wiederkehrenden langen Sonnentage ist, sind den anderen die Hoffnung des neuen Lichts, dass der Religionsstifter in die Welt brachte – der Weihnachtsbaum drückt es für beide aus – und die Schenker waren (und blieben) sowieso Heiden, die irgendwo „im Morgenland“ weder verschwanden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoffen wir einmal, dass sich die Konflikte nicht um Gänse, Karpfen oder Schweinehinterschinken entzünden oder um den Besuch der Schwiegereltern am ersten Weihnachtstag – obgleich ich befürchte, dass es darum möglicherweise mehr Zoff gibt als um die Religion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto &amp;copy; 2011 by liebesverlag.de&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Dec 2011 11:27:27 +0100</pubDate>
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    <category>konflikte</category>
<category>konservativ</category>
<category>paare</category>
<category>weihnachten</category>

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    <title>Nikolaus zwischen Süße und Strafe</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5815-Nikolaus-zwischen-Suesse-und-Strafe.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Dieser Tage ist Nikolaus, und für vielen von uns ist dies mit Kindheitserinnerung verbunden, in denen es etwas Süße für brave Mädchen und Jungen gab – und dann und wann auch eine kleine Ermahnung  für die bösen Jungs – Mädchen waren ja immer nichts als brav.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal kann man dieser Tage noch Frauenherzen erweichen, wenn man ihnen die Süße zurückgibt, die sie seither vermissen. Deswegen sollte es sich lohnen, seiner Wunschgeliebten dieser Tage ein wenig sinnlich-süß zu verwöhnen – oder sie gerade am Nikolaustag zu einem schicken Abendessen  einzuladen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diejenigen, die schon einige Zeit zu zweit leben könnte es sehr sinnlich sein, die Liebe zum morgigen Nikolaustag einmal frivol aufblühen zu lassen und in der erotischen Wunschkiste zu kramen – vielleicht findet sich da noch ein kleiner Wunsch, der sich zu Nikolaus besonders passend erfüllen lässt. Ihr wart doch immer artig, oder etwa nicht? &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 Dec 2011 11:32:24 +0100</pubDate>
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    <category>geliebte</category>
<category>nikolaus</category>
<category>süßes</category>
<category>strafe</category>

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    <title>Liebe suchen: Wert, Zeit und Geld</title>
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            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wer sich aufmacht, die Liebe zu suchen, der muss zwangsläufig einen Wert in ihr erkennen. Liebe zu suchen ist ein Eingeständnis: „&lt;em&gt;Ich bin bedürftig, also suche ich nach etwas, das diese Lücke auffüllt.&lt;/em&gt;“ Der moderne Mensch ist ungerne bedürftig. Er will weit über das notwendige Maß selbstbestimmt sein – wenigstens in der Liebe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Schwäche der Bedürftigkeit anerkennen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche nach Liebe schwächt uns. Sie zeigt, dass wir Trieben folgen, ein Umstand, den wir sonst allenthalben zu kaschieren versuchen. Wir versuchen, die Kultur vorzuschieben, um den Edelcharakter der Liebessuche zu betonen, haben ein Repertoire von Annäherung und Verweigerung, das wir als Brandmauer gegen den Einblick in unsere wahren Bedürfnisse einsetzten. Am Ende sehen wir jedoch – Liebe ohne Schwäche, ohne Hingabe ist nicht möglich. Der Schlüssel zur Liebe heißt also: die eigene Schwäche zu erkennen und die eigenen Stärken dennoch zu nutzen. Vor allem aber benötigen wir Tauschmittel, um die Liebe zu gewinnen. Wenn die Liebe einen Wert hat, dann muss dieser auch erkennbar sein, und wenn er erkennbar ist, dann hat die Liebe einen Preis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Tauschmittel Sinnlichkeit &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt der Liebe erfordert ein Tauschmittel, das demjenigen direkt zugutekommt, den man gerne lieben würde. Das üblichste und älteste Tauschmittel ist der Austausch von sinnlichen Faktoren: „Ich kann dir etwas Sinnliches bieten, und dafür bietest du mir etwas Anderes an, was für mich sinnlich ist.“ Dazu ist es ein Stück weit nötig, sich selbst aufzugeben – allerdings mit dem Ziel, dadurch die Liebe zu gewinnen. Wer den Weg konsequent zu Ende gehen will, der weiß: Es geht nicht, ohne sich füreinander Zeit zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nur Zeit hilft uns, unsere Eigenschaften zu vermitteln&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Mitmenschen stehen betreten da: sie haben nichts dergleichen zum Tausch, oder das, was sie haben, will niemand. Die meisten aber plagt ein anderes Problem: Sie haben zwar etwas zum Tauschen, und es ist auch begehrt, aber sie können es nicht „an den Markt bringen“, weil niemand die sinnlichen, emotionalen oder sozialen Eigenschaften sieht. Was immer ihnen fehlen mag – sie kämpfen vor allem gegen die Oberflächlichkeit. Wer „verborgene Werte“ nach außen bringen will, braucht Zeit. Selbst derjenige, der sehr begehrte, aber nicht sofort erkennbare sinnliche Eigenschaften hat, wird diese nicht an einem einzigen Abend hervorbringen. Bei emotionalen oder sozialen Eigenschaften dauert es zumeist Wochen und Monate, bis man diese „an den Mann“ bringen kann. Man braucht also bisweilen Zeit, um die eigene, positive Persönlichkeit für den anderen erkennbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die schnelle Liebe und die Rolle des Geldes &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geld ist das modernste Tauschmittel, das wir kennen – gemessen am Alter der Menschheit. Mit ihm tauschen wir Waren und Dienstleistungen aus, und mit ihm „erkaufen“ wir uns bisweilen auch Zuneigung, und Partnerschaften. Es gilt als anrüchig, nach Geld zu heiraten, sich wegen des Geldes in eine längere Affäre einzulassen oder sich gar gegen bare Münze einem Menschen auf Zeit hinzugeben – und dennoch findet all dies statt. In manchen Portalen wird nicht einmal verschweigen, dass für die Gunst einzelner Damen ein Tribut zu zahlen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet dies nun aber für die Menschen, die sich dem Casual Dating hingeben, der neuesten Mode der schnellen, angeblich problemlosen Liebe? Was tauschen sie, wenn es nicht Geld ist? Die Antwort fällt leicht: Sie tauschen Bedürftigkeit gegen Bedürftigkeit, was allerdings voraussetzt, dass beide ähnlich bedürftig sind und zu weiten Teilen entpersönlicht mit der Liebe umgehen können. Möglich wurde dieses Spiel erst durch eine gewisse Freizügigkeit bei jungen, erfolgreichen Frauen, die keine Beziehung suchten, und Ehefrauen, die sich für Seitensprünge anboten. Wie sich die Betroffenen dabei fühlen und ob diese Art von Beziehungen wirklich den Qualitätsstandard erreicht, den sie sich wünschen, liegt allerdings im Moment noch völlig hinter der PR-Wand der Unternehmer verborgen, die solche Beziehungen im Internet anbieten. Im Moment kann nur vermutet werden, dass beim „Causal Dating“ sehr viel mit rosa Farbe herumgespritzt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wert, Zeit und Geld: ein Puzzlespiel der Liebe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn uns die Liebe etwas wert ist, dann hat sie einen Preis. Den müssen wir bezahlen, ob wir wollen oder nicht. Vor einem anderen emotional oder körperlich nackt zu sein, bedeutete eine Schwäche, ob wir es uns nun eingestehen oder nicht. Sinnlichkeit zum Tausch zur Verfügung zu haben und anzubieten, ist ebenfalls nicht problemlos, aber offenbar notwendig, um unsere Umwelt für uns als Liebespartner zu interessieren. Vor allem aber brauchen wir Zeit, wenn wir die Liebe füreinander in der Tiefe entdecken wollen.  Die Rolle von Geld und Geldeswert liegt bei kurzen Beziehungen und Affären mehr denn je im Dunkel einer Grauzone der Liebe, die sich zwischen Prostitution und Gelegenheitsdating befindet. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Nov 2011 08:37:17 +0100</pubDate>
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    <category>beziehung</category>
<category>casual</category>
<category>casual dating</category>
<category>geld</category>
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    <title>Die schöne Illusion: Liebe auf den ersten Blick</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5707-Die-schoene-Illusion-Liebe-auf-den-ersten-Blick.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Wenn man die Aufmerksamkeit der deutschen Romantikerinnen und Romantiker auf sich lenken will, gibt es ein tolles Thema: Liebe auf den ersten Blick. Da leuchten die Augen der Wurstwarenverkäuferin und auch der Waschmaschinenverkäufer gerät ins Träumen. Doch was ist wirklich dran an der „Liebe auf den ersten Blick“?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Wahrheit kennt, weiß dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Liebe ist ein Prozess, der langsam entsteht, deshalb ist „Liebe auf den auf den ersten Blick“ Unsinn. Verliebtheit auf den ersten Blick ist möglich, aber selten. &lt;br /&gt;
2.	Die Gegenprobe wird ignoriert: Wie viele Menschen treffen wir, in die wir uns nicht „auf den ersten Blick“ verliebt haben? Und wie viele davon wären als Partner(in) durchaus infrage gekommen? &lt;br /&gt;
3.	„Sie zu kennen, heißt sich in sie zu verlieben“ – ja, das ist ein Schlager, aber dennoch: Es gibt Menschen, in die sich „alle sofort verlieben“. Es bedeutet gar nichts. In ähnlicher Weise gibt es Menschen, die behaupten, sich selbst ständig verlieben – auch zumeist auf den ersten Blick. &lt;br /&gt;
4.	Die meisten Menschen, die behaupten, sie hätten die „Liebe auf den ersten Blick“ erlebt, sollten besser hinschauen: Was, bitte schön, haben Sie erlebt? Und wann fiel Ihnen auf, dass es Liebe wird? &lt;br /&gt;
5.	Liebe auf den ersten Blick kann eine gefährliche Illusion sein. Der erste Schritt ist die „Illusion der Liebe auf den ersten Blick“, und der letzet Schritt ist dann: „Ich gerate immer an den Falschen“. Dieser Teufelskreis lässt sich nur schwer auflösen. &lt;br /&gt;
Wer die Wahrheit sucht, sollte sich vor populistischen Sprüchen hüten – und die gebetsmühlenartige Wiederholung von dummen Sprüchen hilft keinem Partnersuchenden dieser Erde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach, bei Ihnen war es Liebe auf den ersten Blick? Wenn Sie das nach 40 Jahren Ehe sagen, dann glauben Sie es vermutlich selber – und das ist für Sie persönlich auch sehr schön. Nur leider wird man diese „Liebe auf den ersten Blick“ niemals nach Tag und Stunde nachverfolgen können, denn das Gehirn ist ein entsetzlich unpräziser Zeitspeicher. Mein Vorschlag, wenn Sie an die Liebe auf den ersten Blick glauben: Sie bleiben dabei, aber Sie machen bitte keine Religion daraus.  &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Sep 2011 16:20:42 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Fünf Jahre Liebepur – fünf Jahre Leben mit Trends und Tinnef (2)</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5680-Fuenf-Jahre-Liebepur-fuenf-Jahre-Leben-mit-Trends-und-Tinnef-2.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Dieser Artikel wird in drei Teilen veröffentlicht. Der zweite Teil de Artikel trägt den Untertitel: „Fünf Jahre beobachtet: Die Trends der Branche“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fünf Jahre beobachtet: Die Trends der Branche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Haupttrend: Belanglosigkeit und Unterhaltunsgwert&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren, in denen ich über die Partnersuche schreibe, hat sich das gesamte Internet verändert, und mit ihm ein Teil der Single-Börsen. Seither tauchen beispielsweise immer mehr unverbindliche, absolut belanglose Flirt-und Spaßbörsen auf, die mit der Partnersuche eigentlich gar nichts zu tun haben: Sie sind reine Unterhaltungsseiten, deren Hauptziel ist, ihre Datenbanken mit möglichst vielen Namen zu füllen. Parktisch der gesamte Markt kostenloser Singlebörsen ist heute auf &quot;Entertainment&quot;-Niveau: &quot;Spaß beim Flirten&quot; scheint das Hauptziel geworden zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend: Verschiebungen zu Netzwerken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade erleben wir Verschiebungen: Das soziale Netzwerk FACEBOOK ist nur das Aushängeschild, weil alle gerne den Namen FACEBOOK verwenden und daraus sogenannte Apps aufbauen, die ebenfalls überwiegend Unterhaltungswert haben. Das Netzwerk BADOO ist längst weiter: eine Webseite voller unverbindlicher Flirtmöglichkeiten (wenn es denn welche sind), die ihre Attraktivität nahezu ausschließlich aus Benutzern zieht, die Spaß beim Anschauen der Mini-Profile und vor allem der Profil-Bilder haben wollen. Dazu müssen natürlich ständig neue Profile (vor allem weibliche) eingestellt werden. Das nötige Kleingeld wird Centweise verdient, doch Kleinvieh macht eben auch Mist. Aber BADOO gibt es schon – und wohin der Weg gehen wird, weiß niemand. Spaß im Internet hat immer dann ein Ende, wenn das wirkliche Leben ruft – und das bleibt bei vielen „sozialen Netzwerken“ zumeist draußen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend: Der schleichende Tod der klassischen Single-Börsen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Single-Börsen waren jahrelang sozusagen die „Bekanntschaftsanzeigenbörsen ohne Berührungsängste“. Waren nämlich die Bekanntschaftsanzeigen in den Zeitungen „pfui Teufel“, so waren Single-Börsen höchst angesagt. Der Trend aber geht weg von diesen „Alle für Alle und Alles“  Börsen. Wer eine schöne Beziehung sucht, geht zur Online-Partnervermittlung, wer eine kurze Liebe oder sinnliche Nächte wünscht, geht zum Casual Dating. Ob am Ende für die Singlebösen nur die Unentschlossenen bleiben, die das Hybrid-Dating bevorzugen, bleibt abzuwarten. Vorerst geht es einigen Börsen noch gut, andere kämpfen bereits mit schwindenden Einnahmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend: Casual Dating für Frauen und Männer&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde genommen war Dating schon immer „Casual“ – man trifft jemanden, man überlegt, wofür er sich eignet, und dann macht die Beteiligten mit, was sie gemeinsame vertreten können, und dazu gehört eben auch Spontansex. Sogar zu Zeiten der explizit ausgewiesenen Heiratsanzeigen gab es schon Männer und Frauen (unter diesen viele Frauen im öffentlichen Dienst), die ihre kleinen geheimen Vergnügungen unter der Flagge des Ehewunsches verbargen. Jetzt wird öffentlich: Ja, wir wollen Liebe, Lust und Leidenschaft für gelegentlich, und dabei wollen wir uns nicht zwischen die Huren in einschlägigen Sexbörsen mischen, aber auch nicht unter die „Online-Partnervermittlungen“ mit ihren Heiratskandidaten fallen, die ausgesprochen pikiert reagieren, wenn Lust statt Partnerschaft im Angebot ist.  Man mag diese Dienste gelegentlich noch als fragwürdig empfinden, aber in ihnen sehen viele die Zukunft für Frauen und Männer zwischen Ausbildungsende und Ehewunsch. Auch meine Einstellung hat sich hier ein wenig geändert: Ich war gegen die Seitensprung-Aktivitäten, plädiere aber für offene, vorurteilsfreie Begegnungen bei Dates.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dating-Trend, wohin gehst du? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der allgemeine Trend zur Unverbindlichkeit und zur bloßen Unterhaltung sollte nicht überschätzt werden: Er wird überwiegend von kommerziellen Interessen getrieben, aber nicht so sehr von den Internet-Benutzern. Die hüpfen von einem Ast zum anderen und finden ihr Vergnügen heute hier, morgen dort. Sobald die Ressource „Mensch“ am Partnermarkt knapp wird, rechnet sich die Herumsucherei in immer neuen Datenbanken nicht mehr, und man versucht, mit seriöseren Methoden einen festen Partner zu finden.   Das meiste, was man heute als „Trend“ bezeichnet, ist heiße Luft. Was bleiben wird, ist die sexuelle Bedürftigkeit und die Suche nach einem festen Partner. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Sep 2011 07:29:55 +0200</pubDate>
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    <category>analyse</category>
<category>casual dating</category>
<category>dating</category>
<category>dating-trends</category>
<category>partnersuche</category>
<category>singlebörsen</category>
<category>trends</category>
<category>zukunft. zukunftsprognose</category>

</item>
<item>
    <title>Fünf Jahre Liebepur – fünf Jahre Leben mit Trends und Tinnef (1)</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5676-Fuenf-Jahre-Liebepur-fuenf-Jahre-Leben-mit-Trends-und-Tinnef-1.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Dieser Artikel über die Trends und den Tinnef in fünf Jahren journalistischer Arbeit wird in drei Teilen veröffentlicht. Der erste dieser Artikel trägt den Untertitel: &quot;Von der Schwierigkeit, über zugeknöpfte Austern zu schreiben&quot;. Lesen Sie bitte auch die folgenden Artikel: &quot;Die Trends der Branche&quot; und &quot;Ärgernis Wissenschaft&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von der Schwierigkeit, über zugeknöpfte Austern zu schreiben &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Warum machen Sie das eigentlich? Diese Frage wurde mir seit der Gründung der Liebepur am 15. September 2006 so oft gestellt, dass ich mir eine einzige Antwort bereitgelegt habe, wenn jemand nicht näher nachfragt: „Aus Liebe zur Liebe“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Liebepur: ein Projekt aus Idealismus&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Liebepur ist ein idealistisches Projekt, und wie so viele andere idealistische Projekte auch, ist es wirtschaftlich uninteressant. Hier werden keine Lippenstifte, Schnulzen und Negligés verkauft, und hier wird nicht gelobhudelt. Wenn mir etwas gefällt, dann schreibe ich: „es gefällt mir“, und wenn wieder einmal jemand mit einem Windei in kurzer Zeit mächtig Kohle machen will, dann sage ich auch: Ihr macht euer Dinge wegen des Geldes, und aus keinem anderen Grund.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kommerz ist gut – aber Geldscheffler lassen Zweifel aufkommen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht, dass ich etwas gegen den Kommerz hätte. Gute Leistungen sollen gutes Geld bringen – deswegen werden hier beispielweise keine „kostenlosen Singlebörsen“ gelobt. Die Gesetze der Wirtschaft kennen kein „kostenlos“, selbst wenn sich Lieschen Müller das gut vorstellen kann. Aber auf der anderen Seite gehört zum wirtschaftlichen Erfolg neben Kapital, Arbeit, Know-how und Kommunikation auch eine gewisse Liebe zum Geschäft. Hat man sie nicht, dann ist das, was man aufbaut, eine Geldmaschine, die gute Euros in faule Leistungen wechselt. Mir ist bewusst, dass die eine oder andere Geldmaschine dieser Art sogar Erfolg hat – aber es ist (Hermes sei Dank) die Ausnahme.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Trend: Kohle scheffeln, Kunden vergessen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten fünf Jahren ist viel geschehen: Die Spitzenunternehmen der Branche liefern sich einen mörderischen Kampf um Mitglieder, während die Unternehmensspitzen die Kunden nach und nach aus den Augen verlieren. Das kann auf Dauer nicht gut gehen. Gelernt hat man bislang nichts daraus. Immer noch ist die Branche der Meinung: „Der Kunde hat sich unserem Diktat unterzuordnen.“ Nachdenkliche Unternehmer schütteln da den Kopf: „Wir müssen von unseren Kunden lernen, sie haben mehr Sachverstand als wir“, sagte mir einmal ein Unternehmer, der sehr erfolgreich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fast alle Unternehmer scheuen die Offenheit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Problem, über die Unternehmen zu schrieben, ist nach wie vor das Gleiche: Zugeknöpft wie die Austern, geheimnistuerisch wie die Freimaurer und in den Behauptungen frech wie die Straßengören – das charakterisiert mindestens einen Teil der Branche. Ich gebe zu, dass sich dieses Gehabe in den letzten Jahren ein wenig zum Positiven verändert hat. Insbesondere von einem der großen der Branche höre ich Zwischentöne, die das Leben des Journalisten und Schriftstellers inzwischen erleichtern.  
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    <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 09:05:46 +0200</pubDate>
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    <title>Die Liebepur wird fünf Jahre alt – für die Liebe aus Liebe zur Liebe</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5675-Die-Liebepur-wird-fuenf-Jahre-alt-fuer-die-Liebe-aus-Liebe-zur-Liebe.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Zum heutigen Datum, am 15. September 2006, habe ich die Liebepur gegründet. Wenn ich gefragt werde, „warum machen Sie das?“, dann sage ich nur noch „Aus Liebe zur Liebe“ – daran hat sich seit den letzten fünf Jahren nichts verändert. Mit jedem Tastenanschlag die Wahrheit zu sagen, die reine Wahrheit und nichts als die Wahrheit, war nicht immer einfach – ich werde in einem ausführlichen Beitrag noch darauf eingehen. Vorerst lesen Sie doch bitte einfach nach, was ich am &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/2-Liebe-die-Vielfalt-der-Empfindungen.html&quot;&gt;15. September 2006&lt;/a&gt; schrieb.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An meinen Überzeugungen, die in die Liebepur eingingen und die einst zur Gründung führten, hat sich aber nichts geändert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Das Definitionsrecht an der Liebe haben nur die Liebenden und niemand sonst.&lt;br /&gt;
-	Wer aus kommerziellen Gründen die Begriffe Liebe, Lust und Leidenschaft für sich verbiegen und vereinnahmen will, muss mit Widerstand rechnen. &lt;br /&gt;
-	Die Wissenschaft hat keinerlei Recht, die Liebenden oder die Liebe selbst zu etikettieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Merkwürdigerweise ist es nicht der Kommerz, der die Liebe verhunzt – Konsumenten wissen inzwischen recht gut zwischen Werbeaussagen und Wahrheiten zu unterscheiden. Wer die Liebe wirklich abwertet, sind die Wissenschaftler, die aus reinem Populismus immer neue Theorien entwerfen und verbreiten lassen. Ihnen glaubt das Volk leider immer noch, obgleich ihre windigen Methoden und fadenscheinigen Argumente inzwischen mehrfach ins Zwielicht geraten sind. Ich bin mir nicht ganz klar darüber, ob unsere Schulen zum kritischen Umgang mit der Wissenschaft erziehen – möglicherweise vergessen sie es einfach wegen des Drangs, das bekannte Wissen halbwegs zeitnah zu vermitteln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will diesen kurzen Artikel mit dem Motto mit einem Motto schließen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Nur das Leben ist das Leben, und es findet jetzt statt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, es ist ein gutes Motto für jeden, der heute auf Partnersuche geht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 15 Sep 2011 08:45:28 +0200</pubDate>
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    <title>Nun wurde es doch Juli bis zum Neu-Start</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5526-Nun-wurde-es-doch-Juli-bis-zum-Neu-Start.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Bei lächerlichen 15 Grad Celsius fühlt man sich ja nun wirklich nicht wie im Juli – aber zumindest sind wir jetzt zurück im „richtigen Leben“, hören MDR Figaro statt Radio Cigan – und verstehe vor allem wieder jedes Wort, das auf der Straße gesprochen wird – ich denke, das wird sich auch auf die kleinen Anekdoten über das Dating auswirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hört also auch die Zeit der fehlenden und dürftigen Informationen für Sie au – und Sie können sich wieder aus erster Hand vom Spezialisten im Online-Dating Rat holen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übrigens sage ich hier mal ausdrücklich: Hut ab vor der Deutschen Telekom, mit der wir schnell und unkompliziert ins Internet kamen. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 01 Jul 2011 14:58:45 +0200</pubDate>
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    <title>Die wichtigsten Themen zur Liebe</title>
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            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Die Top-Themen der Liebe? Aus meiner Sicht: Wie schenke ich Liebe, wie verführe ich andere dazu, mir Liebe zu schenken, und wie kann ich die Liebe, wenn ich sie denn einmal ins Haus geholt habe, möglichst lange dort halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich interessiert, was Sie dazu meinen – und bitte nicht so ängstlich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den fünf Themenkreisen, die von der &lt;a href=&quot;http://redaktion.friendscout24.de/2011/06/die-top-themen-der-liebe/&quot;&gt;Single-Börse FS24&lt;/a&gt; zusammengestellt wurden, halte ich nur den ersten und den Letzten für relevant: die lebenslange Liebe und die Durchdringung von Sex und Liebe. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Jun 2011 17:25:00 +0200</pubDate>
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    <title>Des Frühlings und der Presse Summen</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5422-Des-Fruehlings-und-der-Presse-Summen.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Ehrlich – vor Ostern war es verdammt schwer, geeignete Nachrichten für die Liebepur und die Liebeszeitung zu finden – und jetzt schwirren sie wieder wie die Kolibris. Ob die Redakteure nun den Frühling entdeckt haben oder ob dies komische „Royale Hochzeit“ der Grund war – jedenfalls gibt es wieder Nachrichten über die Liebe, die Lust und die Leidenschaft in Hülle und Fülle. Das Summen der Presse bei der Liebe scheint jedenfalls irgendwie abhängig vom Summen der Bienen zu sein, soweit es die Liebe betrifft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde Ihnen von heute bis Pfingsten wieder alles schreiben, was es an Tatsachen und Gerüchten, Nachdenkenswertem und Kuriosen, Grüblerischen und Lustigem im Dating gibt. Danach gibt es dann noch einmal eine Woche Pfingstferien – dafür schreibe ich diesmal aber die ganzen Sommer durchgehend.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei mir summt und zwitschert inzwischen alles – und ich hoffe, dies gibt mir manche gute Inspiration für die den Wonnemonat Mai.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 30 Apr 2011 06:24:50 +0200</pubDate>
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    <title>Kein Pappnasentag für mich</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5317-Kein-Pappnasentag-fuer-mich.html</link>
            <category>liebe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 640px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:918 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;499&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/gugge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;zubehör zur guggemusik&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist bekanntlich Pappnasentag, und da ich mich standhaft verweigere, die Pappnase aufzusetzen, komme ich heute endlich dazu, mich bei Ihnen zurückzumelden. Meine Abneigung gegen „Rheinische Fröhlichkeit“ ist ja bekannt – die hinderte mich allerdings nicht, einen Abstecher zur alemannischen Fasnet zu machen, deren Attraktion unter anderem in den Guggenmusiken liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten beiden Tage stehen in West- und Süddeutschland ja noch unter dem Zepter der Narren, aber danach hoffe ich, Ihnen wieder etwas über die Partnersuche schreiben zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei meiner Reise habe ich sehr viel über Beziehungen erfahren und ebenso viel über die Beständigkeit und das Scheitern. Da ich nicht gerne aus der Schule plaudere, will ich mich nicht in Details verlieren, nur soviel: Wenn Sie jung sind, können Sie zwei Wege gehen: Entweder sie führen ein interessantes Leben, das aus mehreren Berufen, Arbeitsorten und Beziehungen besteht – dann müssen Sie ständig auf sich selbst achten und auch Rückschläge einstecken können. Oder sie versuchen ein beständiges Leben zu finden, über einen einmal erlernten Beruf im Angestelltenverhältnis bei höchstens drei Firmen im Umkreis Ihrer Geburtsstadt aus und hoffen, dass sich für Sie niemals etwas verändert. Sollte sich doch etwas verändern, dann empfinden Sie dies zumeist als KO-Schlag, und es wird Ihnen schwerfallen, dann wieder auf die Beine zu kommen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Lebensformen existieren parallel, und wenn man in der einen lebt, sollte man die andere nicht verachten.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer einen Partner sucht, sollte wissen, ob sein Lebensweg eher in die eine oder in die andere Richtung geht – allerdings belegen zahllose Beziehungsgeschichten, dass man vor der ersten Ehe noch nicht wusste, wohin der Weg gehen würde – in einen ruhigen Familienhafen mit Häuschen im Grünen oder in wechselnde Wohnungen in den Hauptstädten Europas. Insofern kommt es eben auch vor, dass man sich mit 25 noch irrt, wenn man die eigene Zukunft plant. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Warum ich Ihnen dies schreibe? Damit sie den Mut finden, sich zu binden und dennoch die Fähigkeit erlernen, auch Ihr Scheitern zu akzeptieren. Ich höre immer wieder, dass die jungen Menschen keine Bindungen mehr eingehen wollen, weil sie Trennungen fürchten. Das ist, mit Verlaub, eine Hasenfußeinstellung, und mit dieser Angst kann man nicht mutig in die Zukunft blicken, die bekanntlich immer eine Herausforderung ist.  
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    <pubDate>Mon, 07 Mar 2011 09:51:12 +0100</pubDate>
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