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    <title>liebepur - internet-dating</title>
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    <description>ein magazin für die liebe und die partnersuche </description>
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<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:51:13 GMT</pubDate>

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        <title>RSS: liebepur - internet-dating - ein magazin für die liebe und die partnersuche </title>
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    <title>Me Too – bei MeAndYou</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6172-Me-Too-bei-MeAndYou.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Ich habe geahnt, dass die Gründung von SPIN einige Agenturen veranlassen würde, zu sagen: „Das haben wir doch schon immer so gemacht“. Selbst, wenn dies stimmen sollte: Es war nötig, dass die großen Agenturen die Selbstverpflichtung eingegangen sind, und wenn andere meinen, genauso gut zu sein, dann sollen sie SPIN beitreten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heute nun war es die Agentur MeAndYou, eine &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5883-Und-wieder-gruesst-die-Revolution-im-Dating.html&quot;&gt;angebliche innovative&lt;/a&gt; Partneragentur, die eine Presseerklärung veröffentlichte, in der dies stand: „Schön, dass auch die Konkurrenz endlich bemerkt hat, dass man fair mit seinen Kunden umgehen muss.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schätze Glaubwürdigkeit, aber sie sollte nicht so aussehen: (&lt;a href=&quot;http://www.currentgame.de/meandyou-und-der-kodex-fur-partnersuche-im-netz.html&quot;&gt;Zitat&lt;/a&gt;):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Einer unsere Gründungsgründe war der Wunsch nach ehrlichem und fairem Dating mit neuen Features, die nicht nur ein leichtes, sondern auch sorgloses und ehrliches Verlieben garantieren.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchen wir doch mal, Dichtung und Wahrheit zu trennen: Ehrliches und faires Dating kann nur jeder Kunde für sich verwirklichen – darauf hat keine Online-Partneragentur den geringsten Einfluss. Und für sorgloses, ehrliches Verlieben ist ebenfalls nur das Mitglied zuständig, nicht die Agentur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Meinung: wenn schon ehrlich, dann bitte ganz ehrlich:.Und dazu gehört auch, die Möglichkeiten, die eine Agentur hat (bereitstellen gewisser Ressourcen und transparente Geschäftsbedingungen) von den Möglichkeiten der Kunden (faires Dating, Verlieben) zu trennen. Oder sollte jemand darüber anderer Meinung sein? 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 May 2012 16:47:59 +0200</pubDate>
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    <title>Online-Dating: allenthalben Diskussionen um die Branche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6162-Online-Dating-allenthalben-Diskussionen-um-die-Branche.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Die Online-Dating-Branche ist wieder im Gespräch – einerseits durch die Neugründung eines Verbandes, der die Probleme zwischen Kunden und Anbietern durch eine Selbstverpflichtung beseitigen soll (SPIN), andererseits durch die &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6160-Geruechte-um-eDarling-und-eHarmony.html&quot;&gt;Gerüchte um eDarling&lt;/a&gt;, dann aber auch durch die Berichte über die Branche in „&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6158-Liebe-und-Dating-im-SPIEGEL-widerspruechlich,-aber-lesenswert.html&quot;&gt;SPIEGEL WISSEN&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ohne jeden Zweifel ein Vorteil, dass von der Branche die Rede ist – denn wie die Liebepur erfahren konnte, orientieren sich leider viel zu viele potenzielle Kunden an der Werbung im Fernsehen, statt sich mit den Fakten zu beschäftigen. Wenn von „Fakten“ die Rede ist, sollte aber nicht nur von den „Schönfärbungen“ der Werbung die Rede sein – auch die persönlichen Fakten spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Nicht jeder ist der &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6161-Partnersuche-wie-wollen-Sie-das-Problem-loesen.html&quot;&gt;geborene Online-Dater&lt;/a&gt;, und mit dem Kopf zuerst ins kalte Wasser zu springen, ist nicht unbedingt die beste Empfehlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://www.gruenderszene.de/news/edarling-verkauf-gescheitert&quot;&gt;Gründerszene&lt;/a&gt; brachte gerade einige interessante Hintergründe zur Branche, wie sie sich heute darstellt. Besonders interessant fand ich diesen Satz &lt;br /&gt;
(Zitat aus der Gründerszene):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Neben den großen Akteuren des Segments strömen mittlerweile auch immer mehr kleine und spezialisiertere Anbieter auf den Markt, die diesen mit teilweise unseriösen Methoden angehen sollen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig formuliert, aber nicht ohne Grund. Manche Firmen versuchen gerade, das große Geld mit der Abzocke von sexsehnsüchtigen Männern zu machen, andere locken mit Gratisangeboten, die gar keine sind. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen überwiegend inländische Unternehmen auf den Markt drängen: US-Amerikaner, Kanadier  wie auch englische Unternehmer versuchen mit allen Mitteln, einen Fuß in den lukrativen deutschen Markt zu bekommen. Dabei versucht man vor allem, den &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5474-Casual-Dating-weniger-Seitensprung,-mehr-sexuelle-Abenteuer.html&quot;&gt;Sex-Dating-Markt&lt;/a&gt; zu kapern, der als neue Wachstumssegment in der Branche gilt. &lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 May 2012 09:26:23 +0200</pubDate>
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    <title>Gerüchte um eDarling und eHarmony</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6160-Geruechte-um-eDarling-und-eHarmony.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Nach einer Information des &lt;a href=&quot;http://www.focus.de/digital/internet/netzoekonomie-blog/partnerboersen-samwer-brueder-scheitern-mit-verkauf-von-edarling_aid_751463.html&quot;&gt;FOCUS&lt;/a&gt; soll der geplante Verkauf von eDarling an den US-Branchengiganten eHarmony wegen des überhöhten Kaufpreises gescheitert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Information wurde bisher weder von eDarling noch von eHarmony bestätigt. (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eDarling war zunächst von den Samwer-Brüdern gegründet worden. Zu Anfang machte eDarling durch ausgesprochen aggressives Marketing auf sich aufmerksam, was zwar zu hohen Umsätzen, aber kaum zu Gewinnen geführt haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eHarmony war an eDarling auch bisher schon mit 30 Prozent finanziell beteiligt. Gerüchte um eine endgültige Übernahme durch eHarmony wurden schon zuvor mehrfach geäußert, aber es gab bislang weder Hinweise auf eine schnelle Übernahme noch auf den Verzicht von eHarmony.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der im FOCUS angegebene Grund, „&lt;em&gt;das geringe Wachstum im Geschäft mit Partnervermittlungen&lt;/em&gt;“ stichhaltig ist, wird allerdings von Brancheninsidern bezweifelt. Als tatsächlicher Grund wird eher der gnadenlose Verdrängungswettbewerb angesehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Informationen der Liebepur ist es nicht der Umsatz an sich, der den Unternehmen sorgen bereitet, sondern eher der schwindende Gewinn, der durch übermäßig hohe Werbungskosten entstanden ist. Ein Blick auf Meetic (in Deutschland unter anderem vertreten durch neu.de) zeigt, dass die Werbungskosten der Branche in der Vergangenheit &lt;a href=&quot;http://thenextweb.com/eu/2012/05/02/meetic-q1-revenues-drop-by-11-as-subscribers-break-up-with-the-online-dating-giant/&quot;&gt;unerträglich hoch&lt;/a&gt; waren: 2011 gab man im ersten Quartal noch 79 Prozent des Gesamtumsatzes für Werbung aus – jetzt hat man diesen Anteil auf vertretbare 58 Prozent reduziert. Fraglos gab es in den letzten Jahre auch Umsatzeinbußen bei den Online-Partnervermittlungen, doch es ist nicht sicher, welche Gründe dafür verantwortlich waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1) Am 14. Mai 2012 bezeichnete eDarling die Berichte des Focus als Falschmeldung. Mehr dazu natürlich sofort in der &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6165-eDarling-dementiert-Focus-Berichterstattung.html&quot;&gt;Liebepur&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 May 2012 10:31:18 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Personalien: Neue Unternehmensführung bei PARSHIP</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6154-Personalien-Neue-Unternehmensfuehrung-bei-PARSHIP.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Wie &lt;a href=&quot;http://www.parship.com/&quot;&gt;PARSHIP&lt;/a&gt; heute mitteilte, verlässt Peter F. Schmid das Unternehmen Ende Mai aus persönlichen Gründen. Nachfolger wird Henning Rönneberg, der PARSHIP in Zukunft im Tandem mit einer noch zu nennenden Person führen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Rönneberg ist Finanzfachmann, der „Zweite im Duo“ sollte deshalb nach Unternehmensangaben aus dem Bereich Marketing kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Schmid übernahm die Geschäftsführung bei PARSHIP in einer Zeit großer Turbulenzen für die Branche, und es gelang ihm offenbar, das Unternehmen neu auszurichten. PARSHIP ließ dazu verlauten, die „Weichen seien gestellt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie es scheint, will PARSHIP nun den Zug über die neu gestellten Weichen weiterhin in Eigenregie und mit allen verfügbaren Kräften zum Ziel führen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hier aus wünsche ich dem neuen Geschäftsführer schon einmal viel Glück und Erfolg.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 May 2012 11:27:37 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Lohnt sich die Gründung einer Singlebörse vielleicht doch?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6052-Lohnt-sich-die-Gruendung-einer-Singleboerse-vielleicht-doch.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Widersprüchliche Aussagen zur Neugründung von Singlebörsen verunsichern Gründer – und deshalb will ich Ihnen heute einmal die mir bekannten Fakten in einer aktualisierten Form darlegen. Alles bezieht sich ausdrücklich auf Gründer, die nicht gleich säckeweise Geld ankarren können, nur weil Sie eine Singlebörse gründen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;1.	Spezifischer Kundenkreis – unspezifischer Kundenkreis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Aussichten sind umso schlechter, je unspezifischer der zukünftige Kundenkreis ist. Mit anderen Worten und etwas vergröbert: Eine Nischenbörse ist leichter zu gründen als eine Online-Partnervermittlung. Der Hintergrund: In Online-Partnervermittlungen werden derzeit Millionenbeträge in die Fernsehwerbung investiert. Dieses Geld haben sie voraussichtlich nicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;2.	Kundenbestand für den Start&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es ist generell ziemlich schwierig, die ersten 500 oder gar tausend Kunden zu bekommen. Man benötigt aber ein erhebliches Potenzial für den Start, sonst erlischt das Interesse potenzieller Kunden an ihrer Datingseite innerhalb kürzester Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;3.	Kenntnisse im Marktsegment&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Haben Sie sich für ein bestimmtes Marktsegment entschieden, so ist es hilfreich, darin auch spezifische Kenntnisse zu haben – und möglichst einige Verbindungen zu korrespondierenden Medien. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;4.	Traffic erzeugen kontra Mund-zu-Mund-Propaganda &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
„Traffic“, also Besucher auf Ihrer Webseite, sind Silber – Kunden sind Gold. Tatsache ist, dass die Dating-Webseiten mit dem meisten Traffic nicht auch den meisten Umsatz generieren, und schon gar nicht in Form von Mitgliedsbeiträgen. Bedenken Sie, dass manche angebliche Vorzeigeunternehmen hauptsächlich davon leben, sie zu anderen Webseiten weiterzuleiten. &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
5.	Ohne Mitgliedsbeiträge oder ein Äquivalent geht es nicht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Nur „werbefinanziert“ zu sein, ist ein Wunschtraum. Das ging einmal, aber ob es heute noch gehen würde, ist mindestens sehr fragwürdig. Ihre Dating-Seite sollte nach der Startphase mindesten 10.000 Euro pro Monat einspielen – das ist mit Werbung nur sehr schwer zu erreichen.  Bedenken Sie, dass auch 10.000 Euro kaum reichen dürften, um ein repräsentatives Büro und mehrere Mitarbeiter zu bezahlen. Wenn sie diese Summe verdienen wollen, müssen Sie im Schnitt 1000 Mitglieder haben, die Ihnen 10 Euro pro Monat bezahlen. Sie sollten überlegen, ob dies mit einem „Freemium-Modell“ möglich ist. Bei einem solchen Modell brauchen Sie sehr viele Kunden, die nichts bezahlen, um einige wenige zu gewinnen, die bezahlen. Wenn Sie jetzt noch einmal bedenken, wie viele Interessenten sie benötigen, um am Ende 1000 Menschen zu gewinnen, die Ihnen Geld einbringen, dann benötigen Sie trotz des Freemium-Modells eine Menge Werbung, um all diese Interessenten zu gewinnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass sehr viele Leser über diese Mini-Beträge lachen werden – aber man darf sich nicht ständig an den „Großen Fischen“ orientieren, die schon eine halbe Million Dollar in der Hand haben, bevor sie in die Beta-Phase gehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind anderer Meinung? Ich bin interessiert daran, davon zu hören. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 27 Mar 2012 14:41:42 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>BADOO – wir sind keine Datingseite</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6038-BADOO-wir-sind-keine-Datingseite.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    BADOO wird ständig als Datingseite verkauft  (1) – warum ist nicht recht schlüssig, denn man hat wenig von dem, was eine Dating-Seite ausmacht. Was ist also wirklich los mit BADOO? Ein kompetenter Sprecher von BADOO sagte mir auf dem „Online Dating Summit“ (Barcelona 2012), dass man keinesfalls eine Dating-Seite im Internet sein wolle.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebepur: Was konkret ist Badoo?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: Badoo ist ein Freundesnetzwerk, eine Art „Zoo“, in der man sehr unterschiedliche Menschen finden kann. Wir selbst sehen uns nicht als Datingseite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebepur: Sie werden oft als FACEBOOK-gestützt angepriesen – was ist dran?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: Wir sind nicht FACEBOOK. Auf FACEBOOK ist es zum Beispiel viel schwerer als bei uns, neue Freunde zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebepur: Sie gelten als ausgesprochen erfolgreich – aber wie sieht es wirtschaftlich aus? Wie viele Mitglieder von BADOO zahlen wirklich? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: etwa 10 – 20 Prozent – es kommt sehr auf das Land an, in dem wir tätig sind. Wie Sie wissen, arbeiten wir hauptsächlich mit Mikro-Zahlungen. Der Einstieg ist billig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebepur: Wie halten Sie es mit Scammern?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: Wir werfen sie raus – leider ist es aber erst möglich, wenn sich jemand beschwert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Können Sie uns etwas besonders über die Möglichkeiten auf BADOO sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: Ja, da wäre zum Beispiel die Telefon-Verortung. Ich war letzte Woche in London und habe gleich nachgesehen, welche Frauen sich im Umkreis von 200 Metern von meinem Hotel befinden – sehen Sie – hier sind sie!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zeigt mindestens 25 Bilder auf seinem Handy von größtenteils sehr jungen, sexy Frauen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liebepur: Imposant – aber wie läuft Ihr Geschäft in Deutschland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BADOO: Ganz gut, aber Deutschland ist ein Land, in dem wir noch um Umsatz ringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Fragen von Gebhard Roese beantwortete Samir El-Alami.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 (1) Zitat aus dem &lt;a href=&quot;http://www.independent.co.uk/news/media/opinion/ian-burrell-badoo-the-dating-site-that-140-million-people-have-fallen-in-love-with-7576955.html&quot;&gt;Independant&lt;/a&gt;: &quot;B&lt;em&gt;adoo is &lt;strong&gt;essentially a dating site&lt;/strong&gt; that also allows users to pretend they&#039;re only looking to make new friends. And the formula seems to be working&quot;&lt;/em&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Mar 2012 09:39:58 +0100</pubDate>
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    <category>badoo</category>
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<category>social</category>

</item>
<item>
    <title>Der D-A-CH Markt in Dating – lohnender Markt oder nicht?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6026-Der-D-A-CH-Markt-in-Dating-lohnender-Markt-oder-nicht.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:1054 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;547&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://liebepur.com/uploads/henning.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche, österreichische und schweizerische Markt im Online-Dating ist ertragreich und so groß, dass man eigentlich mit einem großen Ansturm auf diesen Markt rechnen muss. Doch dies erwies sich als fragwürdig: Großen US-Unternehmen im Mainstream-Markt ist es niemals gelungen, den in den deutschen Markt einzudringen. Daraus wies Hennig Wiechers, Inhaber von &lt;a href=&quot;http://www.metaflake.de/&quot;&gt;Meta Flake&lt;/a&gt; und bekannter als Chef des „&lt;a href=&quot;http://www.singleboersen-vergleich.de/&quot;&gt;Singlebörsen-Vergleichs&lt;/a&gt;“ während seines Vortrags in Barcelona hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es am Termin lag oder am Wort „D-A-CH“ – man hätte sich mehr Zuhörer wünschen können, als Hennig Wiechers den deutschen, österreichischen und Schweizer Dating-Markt transparent darstellte. Zur Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit der angeblichen kanadischen, britischen und US-amerikanischen „Marktgiganten“ auf dem deutschen Markt nehme ich &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/6027-Blauaeugig-und-arrogant-in-den-deutschen-Markt.html&quot;&gt;in einem Kommentar&lt;/a&gt; Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning Wiechers zeigte in seinem Vortrag die die Potenziale der drei Märkte und ihrer Besonderheiten auf. In allen drei Ländern gibt es dabei durchaus noch etwas zu verdienen, denn noch sind nicht alle Nischen ausgefüllt. Wiechers wies vor allem darauf hin, dass man es in Deutschland mit der Sprache sehr genau nähme – „weißhäutige Mitteleuropäer“ seien nun einmal keine „Kaukasier“ und auch sonst würde sich ein verständliches Deutsch recht gut machen. Der österreichische Markt würde sich ähnlich verhalten wie der deutsche Markt, in der Schweiz allerdings müsse man etwas umdenken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz als Dating-Markt verlange beispielsweise eine eigene örtliche Niederlassung, sowohl online wie auch offline. Herr und Frau Schweizer wollten wissen, dass „ihr“ Unternehmen in der Schweiz verankert ist, ansonsten würden sie ablehnen, sich weiter mit der Dating-Börse zu beschäftigen. Das Vorurteil, Schweizerinnen und Schweizer seien prüde, wurde von Wiechers widerlegt – Unternehmen der Casual Dating Branche könnten beachtliche Mitgliederzahlen vorlegen. Zudem seien die Schweizerinnen und Schweizer durchaus bereit, für gute Leistungen gute Schweizer Franken zu bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Schweiz gäbe es noch Lücken, in die Marktteilnehmer stoßen könnten:  Beispielsweise in der romanischen Schweiz („Welschen Schweiz“) in der ein großes Potenzial, vermutet würde, das noch in keiner Weise ausgeschöpft sei. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Veranstaltung stellte Hennig Wiechers auch sein Unternehmen vor – und die Dienstleistungen, die er auf dem deutschen Markt für Online-Dating-Unternehmen aus aller Welt erbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: &amp;copy; 2012  by &lt;a href=&quot;http://rosinentexte.de &quot;&gt;rosinentexte.de &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 09:46:19 +0100</pubDate>
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    <title>Christliches Dating – ohne Kirche, mit Mut</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6025-Christliches-Dating-ohne-Kirche,-mit-Mut.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Was ist eigentlich „Christliches Dating“? Eigentlich ist es Online-Dating, aber man wünscht sich, dass der Partner Christ ist. Das kann durchaus zu ersten Konflikten führen, wie mir Jackie Elton von „&lt;a href=&quot;http://www.christianconnection.co.uk/&quot;&gt;Christian Connection&lt;/a&gt;“ sagte, einer Webseite aus dem Vereinigten Königreich, die sich ausdrücklich an Christen wendet.  Wer ist also Christ? Jemand, der sein Christentum für so privat hält, dass er sich nur in stiller Andacht mit Gott beschäftigt? Oder ein Mensch, der jeden Sonntag in der Kirche zu sehen ist? Muss er dabei ein aktives Gemeindemitglied sein oder reicht es, gläubig zu sein?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich könne man diese Fragen als „Privatsache“ deklarieren, aber wenn jemand eine bewusst christliche Beziehung sucht, will er eben auch gewisse Vorstellungen erfüllt bekommen. „Im Grunde“, so sagt sie, sei es aber einfach, „viele Menschen erreichen wir über Mundpropaganda – und das bedeutet zumeist, über die Kirchengemeinden“.  Auch hier liegt noch ein Häkchen: Über die Gemeinden und deren Arbeit werden überwiegend Frauen erreicht, und deshalb hat man stets einen gewissen Frauenüberschuss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gut die Geschäfte im Vereinigten Königreich auch gehen – in Deutschland fasste man nicht Fuß. Ob es am Beauftragten lag, oder an der deutschen Mentalität – da ist sich Frau Elton nicht ganz sicher. In jedem Fall hatte man bei deutschen Christen nicht den gewünschten Erfolg. „Das bedeutet aber nicht, dass wir diesen Markt für immer aufgegeben haben“, sagt Frau Elton. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christliche Partnerschaften und Geschäft – anders geht es nicht. Die eher halbherzigen Versuche der Kirchen, doch auch ein bisschen mitzumischen bei der christlichen Partnerwahl, sind erstens nicht von Erfolg gekrönt und zweitens ohnehin fragwürdig: Ist es Aufgabe der Amtskirchen, Ehen zu stiften? Vermutlich eher nicht. Christliches Dating ist – wie jedes weltanschauliche Dating – von der Marktseite her eine Nische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer sich allerdings auskennt, der kann in Dating-Nischen sehr erfolgreich sein: Ein kleiner, überschaubarer Markt, in dem man sich wirklich auskennt, ist oft besser als ein großer Markt, in den man als Fremdling eintritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Ich sprach mit Jackie Elton auf dem Online Dating Summit in Barcelona. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 16 Mar 2012 09:09:53 +0100</pubDate>
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    <title>Free Dating – das Märchen von kostenlos und gleichwertig</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6010-Free-Dating-das-Maerchen-von-kostenlos-und-gleichwertig.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Nichts wurde in Barcelona kontroverser diskutierte als „free Dating“, auf deutschen also „kostenlose Datingseiten“. Während einige wenige Teilnehmer ihr Modell aufs Heftigste verteidigten, sagten andere, dass man in Wahrheit gar keine kostenlosen Dating-Seiten mehr aufbauen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist also so gut am kostenlosen Dating? Nun, die Seiten sind einfacher aufzusetzen – und man braucht keine komplizierte Buchhaltung – das war das erste und vermutlich stichhaltigste Argument für die Betreiber. Das ist allerdings auch schon fast alles. Denn so genau wollte niemand der Betreiber kostenloser Datingseiten sein Geschäftsgeheimnis preisgeben. Doch eines ist sicher: „Freie“ Datingseiten leben nicht davon, Partner zusammenzuführen, sondern davon, die Mitglieder möglichst oft auf die Webseite zu locken. Man darf sich das gerne so vorstellen: Ein Mitglied, das einen Partner findet, ist ein verlorener Posten für die Webseite – an diesem Mitglied wird kein Geld mehr verdient. Viel interessanter sind Mitglieder, die lange und häufig suchen, ohne einen Partner zu finden. Sie können täglich mit Werbung vollgedröhnt werden – und die hat es in sich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist ja nicht die Mini-Werbung, die das große Geld bringt. Wer richtig  verdienen will, muss schon an die Sachen heran, die „richtig Kohle“ bringen, und das sind beispielsweise Seiten für Glücksspiele, für überteuerte Unsinns-Ratgeber „Wie kriege ich jede Frau herum?“ – und eben bezahlte Datingseiten, worunter auch die fetten Fische im „Adult Dating“ fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Neugründer ergibt sich allerdings eine sehr interessante Frage: Kann man mit gegen 1000 Zugriffen auf die Webseite täglich bereits genügend Werbeeinnahmen erzielen, um ein akzeptables Einkommen zu haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist ein klares „Nein“. Webseitenbetreiber, die mit Werbung erfolgreich sein wollen, benötigen gegen 10.000 Zugriffe am Tag, und „große Sprünge“ lassen sich davon immer noch nicht machen. Im Grunde genommen ist die Sache also mausetot, jedenfalls für Neugründer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die „Free-Dating“-Enthusiasten dies natürlich nicht so sahen, waren die „Freemium Dating“-Anhänger einhellig der Meinung: „&lt;strong&gt;Man kann (heute) keine freie Dating Seite (mehr) aufbauen.&lt;/strong&gt;“ Sie setzen auf das Freemium-Modell, das sich nicht nur für Marktgiganten wie Badoo eignet, sondern auch für typische „Nischenseiten“. Zwei Möglichkeiten bieten sich hier an: Mikro-Zahlungen (meist in Form einer „Hauswährung“) oder Premium-Mitgliedschaft. Die Idee der Mikro-Zahlungen ist intelligent: Man bekommt sofort etwas, kann den Erfolg schnell messen, und wird dadurch wieder verführt, mehr von der Hauswährung zu kaufen. „Willst du an die erste Stelle?“ Willst du wissen, wo „Rebecca“ sich im Moment befindet?“ Alles ist möglich mit der Hauswährung – behaupten jedenfalls die Betreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hört man den Betreibern der „ganz freien“ Datingseiten eine Weile zu, dann fühlt man sich wie in Grimms Märchen: Alles ist frei, alles ist besser, alles ist süßer und schnuckeliger – nirgendwo ist eine böse Hexe, die Hans braten und Gretel versklaven will: man hat viele gute und wertvolle Mitglieder, die Betreuung ist optimal gesichert, und Scammer erkennt man mit eingebauten Filtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kommt es nur, dass ich nicht an Märchen glaube? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrscheinlich, weil die angeblich „werbefinanzierten“ Seiten nicht im Sinne unseres europäischen Verständnisses „durch Werbung finanziert“ sind, die für den Benutzer zwar lästig ist, aber im Prinzip nichts kostet. Nein, diese Seiten leben von dem Geld, das der Kunde anderweitig ausgibt (also nicht bei ihnen), indem er weitergeleitet wird. Im Endeffekt ist man also weder werbefinanziert noch kostenlos, sondern man erwartet beständig, dass ein großer Teil der Kunden und Interessenten anderen Anbietern Geld zahlt, die teils an Provisionen wieder zurückfließen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Mar 2012 13:18:29 +0100</pubDate>
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    <category>kostenfrei</category>
<category>kostenlos</category>
<category>kostenlose singlebörsen</category>
<category>kostenloses dating</category>

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    <title>Warum Mobiles Dating kommt – oder auch nicht</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/6003-Warum-Mobiles-Dating-kommt-oder-auch-nicht.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Mobil ist Dating eigentlich sowieso – wo immer ein Computer und ein Internet-Anschluss ist, da ist auch Mobiles Dating möglich. Nun ist es allerdings so, dass manche sehr junge Leute und vereinzelte ältere Flirtwütige ihr Telefon als Universalgerät benutzen – und eben auch auf ihr Profil Zugriff haben wollen, wenn sie gerade ein Eis schlecken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das geht und hat auch einen gewissen Sinn – nur wären da einige kleine Haken, die man als Endbenutzer oder als Webmaster kennen sollte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Bei Bezahlseiten ist es eine zusätzliche Möglichkeit – hier entstehen gar keine Probleme, außer dass die Webseite auf dem Mobiltelefon erreichbar und darstellbar sein muss. &lt;br /&gt;
-	Freie Seiten haben ein Problem – Telefon-Apps  mit eingeblendeter, massiver Werbung sind noch nicht üblich. Selbst wenn es sie gäbe (man arbeitet daran) wäre die Frage, ob Benutzer mit Werbebotschaften bombardiert werden wollen, während sie flirten. Das stört bekanntlich unheimlich.&lt;br /&gt;
-	Das Hauptproblem sind Telefonapplikationen mit Verortung. Nach wie vor wollen partnersuchende Frauen sich nicht als „verfügbar“ anbieten, auch dann nicht, wenn sie online gerne auf Teufel-komm-heraus flirten.&lt;br /&gt;
-	Ein kleiner Test bewies es: Zwar befanden sich etliche Nutzer eines solchen Systems, in das ich netterweise einmal hereinschauen dufte, innerhalb von 200 Metern einer Destination in London, doch die meisten der Frauen waren deutlich unter 25 und stellten sich ausgesprochen sexy dar. Mein Gesprächspartner behauptete, man könne durchaus ein „Mädchen zum Ausgehen“ auf diese Weise finden. Ob damit wirklich „ausgehen“ gemeint war? Ein Schelm, wer Arges dabei denkt.&lt;br /&gt;
-	Ganz generell, das bewies auch Barcelona wieder, sind Telefon-Applikationen mit Verortung bei Frauen noch längst nicht angekommen: Kaum eine Frau will sich mit „öffentlicher Verfügbarkeit“ in den Verdacht der Schlampe oder gar der Hure bringen. Damit wird sie aber von zahllosen Männern gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
-	Die wichtigste Anwendung von Mobile Dating mit Hilfe von Phone-Apps finden wir im Bereich der Gays, und auch nur dann, wenn Sofortkontakte gesucht werden. Es ist möglich, dass diese Applikationen auch Prostituierten und ihren Freiern helfen können, ihre Kunden zu finden: „&lt;em&gt;Wo finde ich die nächste Hure im Umkreis von 500 Meter von meinem Hotel&lt;/em&gt;&quot; wäre eine durchaus interessante Telefon-App. für Freier. In Ländern, in denen Prostitution verboten ist, wird sicher jemand eine gute Tarnung für solche Aktivitäten finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 06 Mar 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>dating-apps</category>
<category>mobile dating</category>
<category>mobiles dating</category>

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    <title>Sex@mour – ein selten erbärmliches Buch</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5972-Sexmour-ein-selten-erbaermliches-Buch.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Sex@mour von Jean Claude Kaufmann ist ein erbärmlich schlechtes Buch. Es ist schlecht, weil es dem Autor, einem älteren Sozilogen, an Sensibilität fehlt. Es  es ist schlecht, weil es auf einem verklärten Ideal aufbaut, und es ist schlecht, weil es uns keinen Schritt voranbringt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles an diesem Buch wirkt, als wäre es nur behauptet, nicht erlebt, nur angelesen, aber nicht empfunden. Wie ein Junge mit einem Mädchen zu flirten beginnt, wie ihre ersten Leibeserfahrungen auf einem Aushandeln von Berührungen beruhen – das mag alles stimmen. Aber es sind Weisheiten, die nicht hier und heute ermittelt wurden und nicht unter Erwachsenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch Sex@mour verkennt, dass es gar nicht „den Weg zur Liebe gibt“ – auch nicht „online“, sondern dass jeder von uns einen eigenen Weg zur Liebe sucht. Dieser Weg kann online, offline, hybrid, über Sehnsucht, Lust, Leidenschaft oder Sex gehen … für den Hungernden nach Liebe und Partnerschaft ist dies wirklich ganz gleichgültig. Der sehr sorgfältige, analytische und distanzierte Partnersuchende, den es schon immer gab, wird das Buch gleich als Hirngespinst abqualifizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann nicht schreiben, indem man liest – jedenfalls nicht über das Online-Dating. Der Autor Jean-Claude Kaufmann hat viel gelesen, und besonders viel an den Stellen, an denen man besser nicht liest: in&lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5932-Knallharte-Online-Partnersuche-oder-sanfte-romantische-Liebe.html&quot;&gt; Foren &lt;/a&gt; beispielsweise.  Ernsthafte Partnersuchende verkleckern ihre Meinungen und Ansichten nicht im Internet, weil dies nicht ihr Ziel ist. Wer einmal eine nicht funktionstüchtige Festplatte im Internet gekauft hat, mag dort seinen Zorn auslassen, aber wer einen Partner sucht, verantwortet dies stets selbst. Ihm steht es auch gar nicht an, seine Suche abzuwerten, weil er sich damit selbst abwertet. Leider ist diese Erkenntnis nicht sehr populär – aber Kaufmann hätte sie kennen müssen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies Buch „Sex@mour“ ist ein erbärmliches Buch – und ich werde den Verdacht nicht los, dass es deshalb gelesen wird, weil durch alle Ritzen die Nostalgie einer sehr verschwommenen Vorstellung von romantischer Liebe dringt, die besonders älteren Herrschaften sehr vertraut sein dürfte. Es ist erstaunlich, dass keiner der bisherigen Rezensenten auch nur einen Hauch von Ahnung hatte, was das Online-Dating wirklich bedeutet: für uns, jenen armen Menschen, über deren Köpfe und Seelen hinweg Bücher und Kritiken geschrieben werden. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Feb 2012 21:20:13 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Die freie Wildbahn, das Online-Dating und die Suche</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5948-Die-freie-Wildbahn,-das-Online-Dating-und-die-Suche.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1042 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;414&quot;  src=&quot;http://liebepur.com/uploads/freie_wildbahn.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Blick, ein Lächeln? Oder darf es etwas mehr sein? &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernproblem an der Partnersuche sind nicht die Strukturen, die wir (beispielsweise) im Online-Dating wahrnehmen – sie liegen in uns selbst, und zwar so gut wie ausschließlich. Gegenwärtig machen immer mehr Menschen ihrem Frust Luft – ein Teil davon leider öffentlich. Und während es bisher überwiegend Frauen waren, die ihr Lamento über eine begierige Leserschaft ergossen, hat es jetzt ein Mann gewagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chapeau, Monsieur – und dennoch: Das Haar muss in der Suppe zu finden sein – es ist doch unmöglich, dass es unser eigenes Haar ist, das uns in die Suppe fällt, nicht wahr?  Der Schleswig-Holsteinsiche Zeitungsverlag hat die Story über die Rückkehr zur &quot;&lt;a href=&quot;http://www.shz.de/nachrichten/top-thema/article/111/die-rueckkehr-der-freien-wildbahn.html &quot;&gt;freien Wildbahn&lt;/a&gt;&quot; gebracht. Sie ist etwas langatmig und selbstverliebt geraten – lesen Sie selber, und machen Sie sich Ihr Bild. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich hier dazu zu sagen habe, ergibt sich aus dem Beispiel des &lt;strong&gt;Haars in der Suppe&lt;/strong&gt;: Zumeist stammt es von uns selbst. Ich lese deshalb sehr sorgfältig, was der Autor über Online-Dating wissen will:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Denn &lt;em&gt;natürlich&lt;/em&gt; gibt es kaum eine langsamere, umständlichere Form des Kennenlernens.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon, dass man mit dem Begriff „natürlich“ etwas sorgfältiger umgehen sollte (ich selbst bin nicht davor gefeit) ist die Aussage falsch: Online-Dating ist, im Gegenteil, eine besonders schnelle und effektive Form des Kennenlernens, wenn man sie selbstbewusst und fröhlich betreibt und nicht mit dem „Tunnelblick“ vieler Partnersuchender. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Populärer Irrtum: Online-Dating schadet der Romantik des Kennenlernens &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Teil des Zitats, als Frage gestellt, ist deswegen interessant, weil er einem populären Irrtum folgt. Ich zitiere:&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Stellt man die &lt;em&gt;natürliche&lt;/em&gt; Reihenfolge des Vorgangs, sich in einen Menschen zu verlieben, online nicht irgendwie auf den Kopf? Ist es nicht normalerweise so, dass einem an einem Menschen ein bestimmtes Detail - die Augen, die Stimme, die ganze Ausstrahlung - gefangen nimmt und innerlich etwas ins Rollen bringt?&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da haben wir sie wieder, die sinnlich-romantische Verklärung der Partnersuche. Nun stimmt unzweifelhaft, dass wir uns gelegentlich in eine Stimme, in einen Augenaufschlag, eine Berührung oder auch nur in die Art verlieben, wie eine Serviererin uns die Mousse au Chocolat kredenzt. Gelegentlich werden Sie alle, so Sie Männer sind, auch schon mit einer Dame geschlafen haben, bei der es Ihnen so ging, nicht wahr? Ja, vielleicht wurde sie sogar zu Ihrer Lebenspartnerin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache ist nur so: Kennenlernen ist ja ein Prozess, und er kann irgendwo beginnen, sich fortschreiben und dann zu allem führen, was Sie sich vorstellen können: Von der schnellen Erfüllung plötzlich aufkommender Bedürfnisse in einem Hausflur bis zur Erfüllung eines Heiratswunsches. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Ob ich jemanden online kennenlerne oder offline, der Prozess des Kennenlernens ist unsicher und nach hinten offen. Für das Online-Dating bedeutet dies: Jeder Partner, mit dem wir uns treffen, bietet eine Möglichkeit – aber das ist auch alles. Allerdings können Sie sich „Online“ mindestens vier bis acht solcher Möglichkeiten im Monat schaffen – ob Ihnen das mit, sagen wir, 45, noch in freier Wildbahn gelingt, wage ich zu bezweifeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild &amp;copy; 2011 by liebesverlag.de 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Feb 2012 09:34:35 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://liebepur.com/archives/5948-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Meetic legt Ergebnisse für 2011 vor</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5927-Meetic-legt-Ergebnisse-fuer-2011-vor.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    Der europäische Marktführer im Datingbereich (gemessen an allen Aktivitäten) ist Meetic, und gerade wurde das Geschäftsergebnis für 2011 vorgelegt. Diejenigen, die an Wirtschaftszahlen interessiert sind, verweise ich gerne auf&lt;a href=&quot;http://www.4-traders.com/MEETIC-9276999/news/MEETIC-2011-Annual-Results-EBITDA-Margin-20-3-13996688/&quot;&gt; die  Quelle&lt;/a&gt;. Wenn solche Zahlen nicht interessieren, der mag sich einmal die verlässliche Mitgliederzahl ansehen: Meetic hatte am 31. Dezember 2011 762.099 zahlende Mitglieder und damit weniger als am Ende des vorausgegangenen Geschäftsjahres, als man noch 858.197 zahlende Mitglieder hatte. Die &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5718-MEETIC-veroeffentlicht-Unternehmenszahlen.html&quot;&gt;Liebepur &lt;/a&gt;berichtete bereits.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Zahlenwerk zeigt deutlich, wie schwierig es ist, im Bereich des Online-Datings noch Neukunden zu gewinnen. Es zeigt ferner, wie gering der Anteil der tatsächlichen, aktuellen und zahlenden Mitglieder an den anderwärts veröffentlichten Traumzahlen ist: Gegen 50 Millionen Mitglieder wurden von Branchendiensten in Hochrechnungen bei Meetic vermutet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist Meetics stärkstes Aushängeschild die Singlebörse &lt;a href=&quot;http://www.neu.de&quot;&gt;neu.de&lt;/a&gt;. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 13:11:34 +0100</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Bericht über eine Online-Partnersuche in der Morgenpost</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5926-Bericht-ueber-eine-Online-Partnersuche-in-der-Morgenpost.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
    <content:encoded>
    &quot;&lt;em&gt;Ach, schreiben Sie doch mal einen Bericht über eine Partnersuche … und wenn Sie es tun, schreiben sie ihn möglichst unterhaltsam.&lt;/em&gt;“ So könnte es gewesen sein, als „Mona“ ihren Partner suchte. &lt;a href=&quot;http://www.morgenpost.de/familie/article1897809/Mona-hat-die-Wahl.html&quot;&gt;Originalaussage Morgenpost-Mona&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Vier Wochen lang war ich als &quot;Mona&quot; auf verschiedenen Flirt- und Partnervermittlungsseiten unterwegs.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vier Wochen im Dauereinsatz zerren natürlich an den Nerven, und wäre da nicht das Happy End, so könnte man sagen: nun ja, eine von diesen Nascherinnen, die Dating als Entertainment erleben und dabei auf lauter schräge Vögel stoßen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „Happy End“ war, wie es beschrieben wurde, übrigens gar nicht so selten: man kannte sich schon, irgendwie, findet sich aber erst über das Internet wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Beispiel zeigt ausserdem: : Wer sich vornimmt, einen Partner zu finden, der schärft auch seinen Sinn für Beziehungen. Diesen Rat gebe ich mal an alle weiter, die immer noch sagen: „online Dating - so etwas habe ich doch &lt;a href=&quot;http://liebepur.com/archives/5912-So-noetig-habe-ich-es-noch-nicht.html&quot;&gt;nicht nötig!“&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:28:36 +0100</pubDate>
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</item>
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    <title>Grindr bekommt zwei Preise – sind sie sinnvoll?</title>
    <link>http://liebepur.com/archives/5924-Grindr-bekommt-zwei-Preise-sind-sie-sinnvoll.html</link>
            <category>internet-dating</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Gebhard  Roese)</author>
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    Grindr ist ein Dating-Netzwerk für Männer, das dazu dient, Kontakte zwischen homosexuellen Männern (und möglicherweise einigen bi-interessierten Männern) herzustellen. Anders als andere, ähnliche Dating-Netzwerke funktionier es geo-basiert: Der suchende Mann kann also erkennen, wo sich der nächste Mann mit Kontaktwunsch befindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im letzten Jahr wurde die Applikation als Innovation auf der &lt;a href=&quot;http://www.marketwatch.com/story/grindr-recognized-as-winner-of-techcrunch-crunchies-awards-and-2012-idate-awards-2012-02-01-165100&quot;&gt;iDate-Konferenz&lt;/a&gt; gefeiert, bei der Jahr für Jahr vorausgesagt wird, dass „Mobiles Dating“ eine ungeheuer rosige Zukunft hätte, und Grindr ist die Applikation, die diese Behauptung wirklich unter Beweis stellen kann. Auch in diesem Jahr fand man offenbar, dass Grindr den Preis verdient hatte, und auch „TechCrunch“ fand, dass die Telefon-Applikation einen Preis verdiente. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragt sich, ob hier die Freude an der Technologie gesiegt hat oder die schnelle Kontaktmöglichkeit, die gleichgesinnten Männern hier geboten wird. Es wird ja immer wieder behauptet, es handele sich bei solchen Applikationen um eine Innovation für alle Menschen. Aber das gilt nicht einmal für homosexuelle Männer – denn homosexuell zu sein heißt ja nicht, ständig auf der Pirsch nach dem nächsten Partner zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So bleibt denn die Frage, ob der Innovationspreis wirklich sinnvoll ist. Das Gebiet der „Sofortpartnersuche“ mit Geo-Ortung gehört zu den gesellschaftlich umstrittensten Dating-Methoden überhaupt – und dies völlig unabhängig von der sexuellen Orientierung. Aus kultureller Sicht sind diese Applikationen völlig überflüssig, und für naive Partnersuchende könnten sie durchaus zur Falle werden. &lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:00:20 +0100</pubDate>
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