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    <subtitle type="html">ein magazin für die partnersuche </subtitle>
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    <updated>2013-05-22T15:17:16Z</updated>
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            <name>Ina Yanga</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-22T15:10:13Z</published>
        <updated>2013-05-22T15:17:16Z</updated>
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        <title type="html">Ängste: Eben noch fesch angezogen – jetzt nackt?</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 640px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:1367 --><img class="serendipity_image_center" width="640" height="291"  src="http://liebepur.com/uploads/nackt_oder_angezogen.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Wie gehst du mit ihm ins Bett? Nackt oder "ein bisschen" angezogen?</div></div><br />
<br />
Mein Thema heute geht Frauen wie Männer an: Wie fühlt ihr euch eigentlich, wenn ihr mit eurem Blind Date noch in eure Wohnung oder seine Wohnung geht? Habt ihr Angst davor, euch zum ersten Mal vor ihm nackt zu zeigen? Oder zieht ihr euch gar nicht aus, sondern hüpft in euren Dessous mit ihm/ihr ins Bett? <br />
<br />
Ich will heute vor allem die Frauen ansprechen, vor allem, wenn ihr nicht „ganz schlank“ oder sonst wie unzufrieden mit eurer Figur seid. Aber auch Männer haben manchmal Angst davor, alle Hüllen fallen zu lassen. <br />
<br />
Wie geht es euch also dabei? Habt ihr Lust, mir zu schreiben? Wenn ihr mir schreibt, verrate ich euch auch bald, was wirklich wichtig ist beim Ausziehen. Sonst müsst ihr noch warten. <br />
<br />
Eure Ina <br />
<br />
<br />
 
            </div>
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        <link href="http://liebepur.com/archives/6742-POF-Gruender-Markus-Frind-sieht-sich-als-Moralist.html" rel="alternate" title="POF-Gründer Markus Frind sieht sich als Moralist" />
        <author>
            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-22T08:43:10Z</published>
        <updated>2013-05-22T08:51:38Z</updated>
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        <title type="html">POF-Gründer Markus Frind sieht sich als Moralist</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                POF, vorher als „Plenty of Fish“ bekannt, hat nach <a href="http://www.onlinepersonalswatch.com/news/2013/05/pof-email-to-users-.html?">Presseberichten</a> eine E-Mail an die Mitglieder verschickt, in dem er sich über die Hook-Up-Kultur beklagt, die nun offenbar auch POF zu schaffen macht. Interessant ist die von Frind angeblich gefundene Ursache für den Wandel: 70 Prozent der POF-Mitgleider nutzen die Seite via Handy, und seither soll es angeblich zwei Prozent der Männer geben, die POF lediglich als „Hilfsmittel zum Abschleppen“ benutzen. Erst kürzlich veröffentliche Frind auf seinem Blog stolz die Zahl der Handy-Benutzer, die ihn angeblich an die Spitze des "<a href="http://plentyoffish.wordpress.com/2013/01/06/pof-takes-67-of-mobile-dating-market-share/">Mobile-Dating</a>" gebracht hat, <br />
<br />
Dabei argumentiert Frind, dass seine Webseite POF auf „Beziehungen“ abzielt und nicht etwa auf Hook-Ups, was etwas verwundert, weil die Generation, die alles per Handy erledigen will (Y-Generation), auch als Hook-Up-Generation bezeichnet wird. Frind will dies wie folgt ändern:<br />
<br />
1.	Kontaktwünsche mit sexuellen Bezügen werden nicht mehr gesendet. Jeder, der gegen diese Regeln verstößt, wird automatisch gelöscht. <br />
2.	Sie können nur noch Personen kontaktieren, die +/- 14 Jahre Altersunterschied zu Ihnen haben. (was bedeutet, dass ein 50-jähriger keine 35-jährige Frau mehr kontaktieren kann und eine Cougar hier keinen Lover mehr findet.) Angeblich werden Nutzer, die es dennoch versuchen, gelöscht.<br />
3.	Angeblich gibt es bei POF, wie im dritten Verdikt behauptet wird, nur 6041 Frauen (von angeblich 3,3 Millionen Partnersuchenden täglich), die „intime Treffen“ suchten. Der nächste Satz von Frind lädt zum Schmunzeln ein: „<em>Von diesen 6041 Frauen mit ‚heißen Fotos‘ sind die meisten jedoch Männer, die behaupten, Frauen zu sein“</em>. <br />
<br />
Fragt sich, wie man mit einer vermeintlichen oder tatsächlich existierenden Hook-Up-Generation Geschäfte machen will (und seien es auch Geschäfte aus Werbeeinnahmen), wenn man die Bedürfnisse dieser Generation ausschließt. Mich erinnert dieses ganze Gutmenschengehabe fatal an die Gebräuche „seriöser“ Anzeigenredaktionen der 1960er,  1970er und 1980er Jahre. Damals ließ man in der bürgerlichen Presse auch keine „unseriösen“ Kontaktanzeigen zu. Der Ausweg: Man veröffentlichte unter der Rubrik „Bekanntschaften“ oder gar „Heiraten“ seriös klingende Anzeigen, in die einige Codewörter eingebaut wurden, zum Beispiel „<a href="http://www.lexikonderlust.de/schoene">für alles Schöne</a>“. 
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        <author>
            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-22T07:52:56Z</published>
        <updated>2013-05-22T11:52:11Z</updated>
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        <title type="html">Online-Dating: Tod der Liebeskultur?</title>
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                Die USA sind nicht mit Europa zu vergleichen, und insbesondere haben wir<em> keinen Dating-Kultur zu verlieren, weil wir nie eine hatten</em>. <br />
<br />
Dennoch stimmt nachdenklich, was der Journalist Tomasz Kurianowicz für die "<a href="http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/die-angst-die-liebe-zu-verpassen-1.18083112">Neue Züricher Zeitung</a>" (NZZ) schrieb:<br />
<br />
<blockquote>Jeder Nutzer sieht sich als Opfer der Turbo-Dating-Kultur, ohne bereit zu sein, der Verrohung des Kennenlernens individuelle Hingabe entgegenzusetzen. Die Folgen sind paradox: Mittzwanziger, die die Hässlichkeit der Dating-Kultur und deren sexuelle Unverbindlichkeit beklagen, sind dennoch nicht bereit, das Risiko einer monogamen langfristigen Beziehung mit all ihren Schluchten und Abgründen ernsthaft einzugehen.</blockquote><br />
<br />
Doch es ist nicht, wie behauptet wird, die „<em>grenzenlose Auswahl</em>“, die „<em>bedingungslose Liebe</em>“ verunmöglicht, wie ein Schlaumeier der NZZ dies formulierte. Vielmehr ist es eine Zeiterscheinung, ein „Zeitgeist“, und zudem einer, der mit Online-Dating nicht viel zu tun hat. Er tritt massenhaft nur dort auf, wo es auch Massen von Singles gibt: In Großstädten, und er tritt unter jenen auf, die glauben, dass Karriere und billige Vergnügen das Leben bestimmen. <br />
<br />
<strong>Schnösel sind kaum ein Vorbild - wer ist die "Abschleppgeneration"?</strong><br />
<br />
Nimmt man diese Leute einmal aus, die man gut und gerne auch als „Schnösel“ bezeichnen könnte. Diese Schnösel-Generation ist es denn auch, die „verlernt habe, zwischenmenschliche Beziehungen auf lange Sicht hin zu pflegen“ (NZZ), und deswegen auch als Hook-Up-Generation bezeichnet wird – als „Abschleppgeneration“ mit ONS und anderen kurzzeitigen Beziehungen. Doch allein dieser Begriff wie auch die „unendliche Auswahl“ oder „Fomo“ – die Angst etwas zu verpassen scheinen nichts als neue Etiketten zu sei. Kulturelle Veränderung? Generationskämpfe? Oder vielleicht beides?  <br />
<br />
<strong>Theologin meint, die Jugend würde unglücklich mit Sex</strong><br />
<br />
Es ist müßig, die Jugend (auch Menschen Mitte 20 zählen noch zur Jugend) zu bezichtigen, sich ihre Partner nicht „korrekt“ zu suchen, was sich etwas in einem Satz der Gender-Forscherin und Theologin <a href="http://donnafreitas.blogspot.de/">Donna Freitas</a> manifestiert, die behauptet:<br />
<br />
<blockquote>Dass eine erschreckend hohe Anzahl an Interviewpartnern noch nie ein traditionelles Date gehabt hat.</blockquote><br />
<br />
Der dazugehörige Buchtitel (laut NZZ) : Das Ende der Geschlechter: Wie die One-Night-Stand-Kultur eine ganze Generation unglücklich macht und sexuell frustriert.(1)<br />
<br />
Vermutlich verkauft sich das Buch gut, und Ms. Freitas wird voraussichtlich in allen gängigen Fernsehsendungen herumgereicht, in denen Millionen US-Amerikaner erfahren wollen, wie verdorben die Jugend ist. Heia, Safari! <br />
<br />
<strong>Hook-Up-Geschwätz - ist es ein Generationenproblem? </strong><br />
<br />
Mich erinnert dieses Pseudo-Wissenschaftliche „Jugend-Bashing“ fatal an die späten 1950er Jahre, in denen Lehrer, Kirchen und der Rest des vermufften Bürgertums uns Jugendlichen klar machen wollten, dass wir die „Parasiten des Jazzkellers“ waren, die Generation ohne Anstand, diejenigen, denen man erst einmal „Einnorden“ musste. Sicher waren wir „Parasiten“ nicht die Einzigen, denn außer uns waren da ja noch die „Halbstarken“. Ich habe mir den Gutmenschensatz bis heute gemerkt: <br />
<br />
Auf den Einwand eines Jugendlichen, er brauche Sex, schließlich wolle er noch etwas „vom Leben HABEN“, sagte einer dieser oberschlauen „Fürsorger“: „Junger Mann, Sie sollten besser noch „etwas von LEBEN haben.“ <br />
<br />
Die Generation, die damals angesprochen wurde, befindet sich heute im Rentenalter. Sie hat ihren Weg gemacht – oder auch nicht. Aber dies ist sicher: Es hat nicht daran gelegen, wie man mit dem Sex umgegangen ist. <br />
<br />
<em>(1) Derzeit nur in englischer Sprache verfügbar: "The End of Sex: How Hookup Culture Is Leaving a Generation Unhappy, Sexually Unfulfilled, and Confused about Intimacy"</em> 
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        <author>
            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-21T14:28:43Z</published>
        <updated>2013-05-22T10:24:05Z</updated>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 620px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:1366 --><img class="serendipity_image_center" width="620" height="668"  src="http://liebepur.com/uploads/hookup_620.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Damals ungewöhnlich, heute kaum noch - sie verführt ihn - Illustration von deSoto</div></div><br />
<br />
Das konservative Modell der Partnersuche lässt sich einfach beschreiben: <br />
<br />
<em>Der Mann geht an einen Ort, an dem sich Frauen befinden. Dort versucht er, auf sich aufmerksam zu machen. Gelingt ihm dies, so versucht er, eine der Frauen auf sich aufmerksam zu machen. Ist ihm auch dies möglich, so versucht er nun, diese Frau auch erotisch zu beeinflussen. Das Ziel kann sein, langfristig eine Lebenspartnerin zu suchen oder heute noch mit dieser Frau schlafen („Sex zu haben“). </em><br />
<br />
<strong>Das alte Spiel mit der Verführung lebt weiter</strong> <br />
<br />
Bei den meisten Frauen, die sexuell eher zurückhaltend und konservativ erzogen wurden (was bei Frauen über 40 häufig noch zutrifft), tritt nun ein Mechanismus ein, den ich gerne als „<a href="http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1528-Nimm-mich,-aber-wehe,-du-versuchst-es.html">Spiel</a>“ bezeichne. Der Mann versucht, die Barrieren möglichst leicht zu überwinden, die auch zwischen erotisch motivierten Fremden üblicherweise noch existieren. Er glaubt dabei, einen Prozess der Verführung einzuleiten, der immer dann vorzüglich gelingt, wenn die Frau innerlich in das Spiel einwilligt. Dem Mann fällt dabei die Rolle des „Drängenden“ zu, der Frau die Rolle der „Zögerlichen“. In diesem Spiel bedrängt der Mann die Frau, die ihn nur deshalb zurückweist, um die Ernsthaftigkeit seiner Bemühungen zu testen. Das Motto schient dabei immer zu sein: „Du kriegst mich – aber nur, wenn du dich auch anstrengst.“ <br />
<br />
Das Ende ist bei derartigen Begegnungen zwar offen, doch wenn gegenseitiges Interesse besteht, ist die Chance auf ein Frühstück zu zweit am Morgen nach dem Date durchaus realistisch. <br />
<br />
<strong>Die Partnersuche sollte Freude bereiten</strong><br />
<br />
Ich bin der unverbrüchlichen Überzeugung, dass „Flirten“, „Dating“ oder „kennenlernen“ Freude machen sollte, und wenn jemand ein Spiel aus seiner Suche macht, so hat er voraussichtlich Spaß und Erfolg. Ich denke, jeder Mann weiß aus der Praxis, dass die Frau das Spiel in Art und Länge bestimmt, weil sie letztendlich entscheidet, wer sich in ihr soziales Leben, ihre Gefühle und ihren Körper einschleichen darf. <br />
Das Kennenlernen per Blind Date hat aber inzwischen drei Varianten, zu denen das Modell nicht passt. <br />
<br />
<strong>Fall Machtverlagerung: Frauen verführen von der ersten Sekunde an </strong><br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 303px"><div class="serendipity_imageComment_txt">Werbung<a href="http://partners.webmasterplan.com/click.asp?ref=302909&site=8495&type=b17&bnb=17" target="_blank"><img src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=302909&site=8495&b=17" border="0" alt="Secret.de - Lebe Deine Phantasie" width="300" height="250" /></a><br /></div></div>Die erste Variante besteht darin, dass die Frau das Spiel nicht unterschwellig auf den Punkt bringt, sondern von vornherein selbst steuert. Typische Situation: Sie hat nie wirklich Zeit für die „komplexe“ Partnersuche, , aber für diese Nacht hat sie die Kinder gut untergebracht, den Champagner kaltgestellt und sich so aufgemotzt, dass die Verführung einfach gelingen muss. Wird der Mann nicht wirklich initiativ, so lenkt sie ihn eben aus eigener Initiative zielsicher in ihr Bett – und möglicherweise auch in eine Ehe. <br />
<br />
<strong>Fall barrierefreier Sex: Es ist Sex und sonst gar nichts  </strong><br />
<br />
Die Nummer zwei, die recht neu ist, besteht darin, nahezu barrierefrei erotische Kontakte zu suchen. Das Stichwort heißt „Casual Dating“, und diese neue Form von Blitzkontakten wird von Frauen wie von Männern gleichermaßen gesucht und gefunden.  Diese neue Form mag bei vielen Personen Bedenken hervorrufen, sie wird aber immer populärer, vor allem unter jungen Managerinnen, die behaupten, keine Zeit für Beziehungen zu haben.  Sind sich beide einig, dass Sex das Ziel ist, müssen sie einander nicht lange umgarnen. <br />
<br />
<strong>Fall romantische Beziehung: Vorsicht vor zu großer Spannung </strong><br />
<br />
Die dritte Variante gehört eher in Großmutters romantisches Bücherregal. Sie geht von Frauen aus, die „eigentlich“ einen Mann wollen, „aber bitte nicht so“. Sie glauben, dass die Beziehung sich nach dem Schema des Bürgertums der 1950er Jahre entwickeln müsste. Man trifft sich zunächst sehr gesittet, unternimmt dann kleine, harmlose Ausflüge miteinander, und gestattet dem Mann nach längerer Zeit, auch einmal sexuell aktiv zu werden. Das ist im Prinzip nicht falsch, kann aber nur noch selten durchgehalten werden. Man sollte sich vergegenwärtigen, dass bei solchen Begegnungen über sehr lange Zeit ein Spannungsbogen aufgebaut wird, der sich, ob ausgesprochen oder nicht, um die Frage dreht: „Wann werden wir miteinander schlafen?“ Das Problem dabei besteht darin, dass diese Frage nicht über lange Zeit „spielerisch“ behandelt werden kann, sondern in irgendeiner Form beantwortet werden muss. <br />
<br />
<strong>Nicht beklagen, sondern der Zeit folgen, in der man lebt </strong><br />
<br />
Anhängerinnen der bürgerlich-romantischen Variante beklagen sich relativ häufig darüber, dass Männer ungeduldig sind und „zu schnell zum Ziel“ kommen, wollen – und oftmals nicht einmal „wirklich“ eine Beziehung zu wünschen. Das mag einerseits verständlich sein, man muss jedoch andererseits berücksichtigen, dass viele Menschen (nicht ausschließlich Frauen) versuchen, ihr Jugendverhalten in höherem Alter zu kopieren, was sich meist fatal auswirkt. Die Zeit hat sich inzwischen geändert und mit ihr die Menschen in der Umgebung, und von einem reifen Menschen verlangt man schnellere und zielsichere Entscheidungen als von einem Jugendlichen. Insofern ist es besser, sich der Zeit und den Umständen anzupassen, als diese zu beklagen.<br />
<br />
<em>Bild: Der Illustrator <a href="http://www.pulpartists.com/DeSoto.html">Rafael Maria de Soto y Hernandez</a> war bekannt für seine Illustrationen zu Kriminal- und Kriegsromanen mit erotischen Bezügen. </em> 
            </div>
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            <name>Gebhard  Roese</name>
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        <published>2013-05-20T15:11:57Z</published>
        <updated>2013-05-20T15:11:57Z</updated>
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<br /><br />
Normalerweise veröffentliche ich keine Firmen-Videos. Dieses muss ich Ihnen allerdings einfach zeigen. Es zieht die „üblichen“ vorgegebenen Dummsprüche durch den Kakao, die Partnersuchende immer wieder ankreuzen:<br />
<br />
„Ich liebe lange Spaziergänge am Strand“ … ach wie romantisch – das schmelzen die Herzen wie das Schokoladeneis in der Sonne, nicht wahr? Nun – der Sand kann fürchterlich kratzig werden, wenn Sie das Verlangen  am Ende noch am Strand überkommen sollte. <br />
<br />
Falls Sie es eine Spur „anständiger“ wollen: Denken Sie sich bitte etwas Besseres aus als die vorgefertigten Textkonserven, die manche Anbieter favorisieren.  <br />
 
            </div>
        </content>
        
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        <title type="html">Die neue Frauen-Masche: Männer herunterputzen</title>
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                Ob die Sache nun als „Aufschrei“ veredelt wird, oder ob man die Scheißkerle mit ihren „<a href="http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1526-Wie-Frauen-Maenner-verunglimpfen-und-sich-selbst-veredeln.html">Anmachsprüchen</a>“ gegen die Wand stellt und sie genüsslich verbal abschießt – das Männerherunterputzen wird Mode. <br />
<br />
Zwar beschränkt sich diese Unsitte weitgehend auf die Medien, die dergleichen stets genüsslich breit treten - aber das Gift, das dort gemischt wird, hat sich ja auch schon tief in die Partnersuche eingeschlichen. Wir Männer müssen überlegen, was wir sagen und wie wir es sagen. Wir werden angehalten, zurückhaltend und höflich zu sein, nicht anzüglich zu werden … und was passiert? Handeln wir danach, so versagen wir kläglich, weil wir damit keiner Frauenseele berühren und keinem Frauenkörper nahe kommen.<br />
<br />
Eine ganz neue Masche beschreibt „<a href="http://bettyconfidential.com/2013-5-7-love-relationshipsgaslighting-youre-not-crazy-no-matter-what-your-partner-says/">Betty Confidential</a>“ in einem Artikel, in dem es um etwas höchst Alltägliches geht: eine schleichende Trennung, deren Grund der Frau nicht bekannt wird – und dem Leser des Artikels auch nicht. Aus dem Text geht lediglich hervor, dass sich irgendeine Frau Hals über Kopf verliebte und die physische Attraktion „köstlich“ war. Klingt alles nach einer Affäre nicht wahr? <br />
<br />
Es mag sein, dass sich der Mann sich am Ende nicht sehr höflich verhielt – er warf sie nämlich einfach aus der Wohnung, als sie eine Erklärung wollte. Aber es ist immerhin möglich, dass sie die Erklärung in einem Ton abforderte, bei dem jeder Mann seine Ex-Freundin vor die Tür gesetzt hätte. <br />
<br />
So ist es eben, wenn man nur eine Seite der Medaille sieht und sich rückhaltlos auf „die Seite der Frauen“ stellt. Nur mal ganz nebenbei gesagt: Das Ganze war eine höchst private Angelegenheit der beiden beteiligten, die überhaupt keinen Platz in einer Frauenzeitschrift verdient hätte, es sei denn, dieser Fall wäre exemplarisch.<br />
<br />
Genau hier beginnt die Frauenzeitschrift, alle Register der Diffamierung zu ziehen: Dies sein das typische „Gaslight“-Syndrom der Frauen, die von Männern als meschugge hingestellt werden sollten. „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gaslighting">Gaslighting</a>“, wird von manchen Psychologen als Methode beschrieben, in der das Opfer durch „Manipulationen“ dazu gebracht wird, an sich selbst zu zweifeln. Die „Opfer“ sind selbstverständlich Frauen – Männer sind die Täter – wie anders könnte es den sein, wenn die Ideologie das Sein bestimmt? In Wahrheit ist eine böswillige psychologische Manipulation geschlechtsneutral. Frauen können sie an Frauen vollziehen, Männer an Männern, und Frauen an Männern und selbstverständlich auch Männer an Frauen.<br />
<br />
Vielleicht ist es ein Frauenmagazin wie „Betty Confidential“ gar nicht wert, wenn man sich überhaupt damit beschäftigt. Aber die dümmliche Art, Männer zu diffamieren, kommt ja nicht nur hier vor, sondern durchzieht mittlerweile das ganze Internet. <br />
 
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            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-19T11:39:38Z</published>
        <updated>2013-05-19T14:42:30Z</updated>
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        <title type="html">Frauen – mit extra Pfunden nackt und angezogen attraktiv</title>
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                <div class="serendipity_imageComment_center" style="width: 620px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:1365 --><img class="serendipity_image_center" width="620" height="536"  src="http://liebepur.com/uploads/jongleurin_620.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Schöne, füllige Frau - eine Jongleurin im Harem</div></div>Muss eine Frau schlank sein? Lehnen Männer Frauen ab, die ein paar Extra-Pfunde haben?  Die britische SUN brachte einige Frauen dazu, sich nackt und angezogen zu zeigen – und bat Frauen und Männer um ihre Urteile. Juroren waren der (männliche) ärztliche Medien-Star  Hilary, der Journalist Martin und der Baumeister Luke sowie eine Psychologin. <br />
<br />
Alle Fotos zum Artikel finden Sie in der <a href="http://www.thesun.co.uk/sol/homepage/woman/4929385/Do-men-like-you-naked-We-ask-panel-to-rate-six-brave-girls-on-photoshoot.html">SUN</a>.<br />
<br />
Um ein möglichst bereites Spektrum an Frauentypen zu haben, ging man bis an die Grenzen, sowohl beim Alter als auch beim Gewicht. Nun, und dies sei vorausgeschickt: Ein paar extra Pfunde, stolz getragen, lassen Männeraugen glänzen – und über 40 zu sein, ist kein Manko. Der Test in der SUN zeigt auch: Manche Frauen wirken nackt und in Bekleidung gleich attraktiv, während andere, insbesondere extrem schlanke Frauen, nackt attraktiver aussehen als in Kleidern. <br />
<br />
<strong>Idealfigur wenig gefragt - stolze Trägerinnen von "Extrapfunden" punkten</strong><br />
<br />
Die 26-jährige Gurj sieht älter aus, als sie ist, trägt Kleidergröße 40, und besticht durch voluminöse Brüste (HH, deutsch etwa „N“). Die Männer liebten das Frauliche an ihr – nicht nur die Brüste, und auch die dunkle Haut tat ein Übriges, um sie attraktiv wirken zu lassen. Sie selbst weiß, dass sie äußerst attraktiv auf Männer wirkt, und sie sieht auf den Fotos nackt und angezogen gleichermaßen attraktiv aus. <br />
<br />
Das genaue Gegenteil ist Charlotte, 27. Sie hat eine ideale Figur, trägt Kleidergröße 32/34, hat eine weiße Haut und kleine, feste Brüste. Auf den Fotos wirkt sie nackt attraktiver und selbstbewusster als angezogen. Was sagen die Juroren? Sie waren nicht vollends begeistert, obgleich das Schneewittchen-Gesicht mit dunklen Haaren, blauen Augen und Porzellan-Haut durchaus punkten konnte. Offenbar wollen die Männer sie als Partnerin aber eher nicht. <br />
<br />
Der bereits erwähnten Gurji ähnlich ist Shareena, 22, die ebenfalls auf Fotos nackt und angezogen einen positiven Eindruck hinterlässt, was nicht zuletzt am gewinnenden Lächeln liegt. Se gibt ihre Kleidergröße mit 38/40 an und ihre Körbchengröße mit C. Ihre Hüften und ihr Becken entsprechen nicht dem Wunsch vieler Männer, aber ihre Ausstrahlung begeisterte restlos. <br />
<br />
<strong>Die schlanke Selbstdarstellerin -nackt und angezogen begehrenswert </strong><br />
<br />
Körperlich scheint die 32-jährige Susan perfekt zu sein, wirkt jedoch nackt wie angezogen ein bisschen zu „selbstdarstellerisch“. Mit Kleidergröße 32 und mit angeblich C-Cups ist sie das, was Männer sich in ihren Träumen als Vorzeige-Gefährtin wünschen, und in der Tat sind nahezu alle begeistert von ihr – vor allem von ihrem Lächeln, das aus meiner Sicht etwas „aufgesetzt“ wirkt. Sie wird von einem der Juroren als „feminine“ Frau bezeichnet, was der Wahrheit recht nahe kommen dürfte.<br />
<br />
<strong>Schlank und über 50 - auch nackt noch eine Schönheit </strong><br />
<br />
Joanna fällt altersmäßig aus dem Rahmen – und ich finde ausgezeichnet, dass man sie dazugenommen hat. Sie ist 53, ist ausgesprochen schlank (Kleidergröße 32/34) und – nicht nur für ihr Alter – ausgesprochen attraktiv, sowohl in Kleidern wie auch nackt. Was wieder einmal zeigt: Frauen über 40 sind ausgesprochen attraktiv – und sie sollten ihren Körper nicht verstecken, sondern die schönsten Teile davon durchaus präsentieren.<br />
<br />
<strong>Extra Pfunde in Mengen - aber eine selbstbewusste Frau ist auch nackt schön </strong><br />
<br />
Eine andere Ausnahmeschönheit habe ich mir für den Schluss aufgehoben, weil sie die Vorstellungskraft der meisten Männer sprengt: Sie hat mit 42 Jahren Kleidergröße 42/44 und Körbchengröße HH (etwa „N“) und ist – unglaublich attraktiv. Obgleich sie ziemlich übergewichtig ist, sieht man ihr an, dass sie stolz auf sich ist – und auch ihren Körper liebt. Aus den Beurteilungen der Juroren ging ohne Zweifel hervor, dass diese Frau zu den Favoriten gehört – nicht wegen der riesigen Brüste, sondern wegen des Gesamtbilds. Hier kommt eine Frau, die ganz Frau ist, weiß was sie will, und trotz einiger Mängel weiß: „Hey, ich bin eine Frau, die dich ‚umhaut ‘“. <br />
<br />
<strong>Das Fazit - selbstbewusste Pfunde fürs Leben, schlankes Aussehen zum vorzeigen </strong><br />
<br />
Zumindest, wenn man den Juroren der SUN glauben darf, ist Körperfülle kein Makel, solange damit ein positives Selbstbild verbunden ist. Dies entspricht auch durchaus den Erfahrungen, die Dating-Spezialisten damit gemacht haben. Eine schlanke Schönheit wird als Vorzeigefrau gerne „genommen“, wenn man damit öffentlich repräsentieren will, aber für die Liebe, Lust, Leidenschaft und nicht zuletzt die Gemütlichkeit scheinen schlanke Schönheit eher ungeeignet zu sein.<br />
<br />
Generell, so die Weisheit, die ich aus 40-jähriger Erfahrung ziehe, punkten auf Dauer nur Frauen, die „ihnen Körper selbstbewusst tragen“, und die nackt, halb nackt und angezogen wissen, wer sie sind, wie sie aussehen und wie sie auf Männer wirken. <br />
<br />
<em>Bild: Jean-Baptist Huysmans (?) Flämischer Maler, Ausschnitt.</em> 
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            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-18T13:00:13Z</published>
        <updated>2013-05-18T13:00:13Z</updated>
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        <title type="html">Mit 40 noch Nachhilfe in Sexualkunde?</title>
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            <div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
                Die Liebeszeitung – das Journal für die Liebe der Generationen „X“ und älter, das als Alternative für Frauenzeitschriften-Logik gedacht ist, hat ein heißes Eisen aufgegriffen. Sollten Frauen, die längere Zeit keine „Kontakte“ sprich „keinen Geschlechtsverkehr“ mehr hatten, noch einmal eine kleine Auffrischung ihrer <a href="http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1523-Sexualkunde-fuer-Teenager-umgesetzt-auf-40-Plus-Frauen.html">Sexualkunde</a> genießen? <br />
<br />
Es könnet nicht schaden. Von uns Männern wir ja angenommen, dass wie von 18 bis 80 durchgehend Sexkontakte hatten, aber von Frauen nehmen wir dies aus Klischee-Erwägungen nicht an. <br />
<br />
Nehmen wir an, Sie wären 40 und würden wieder „daten“. Ob Sie nun wollen oder nicht, bei irgendeinem dieser Dates wird der Punkt kommen, wo Sie sich wild und verwegen mit einem Mann ins Bett stürzen. Ärzte wollen festgestellt haben, dass es immer mehr „Geschlechtskrankheiten“ (<em>sexuell übertragbaren Krankheiten</em>) in der Generation 40-Plus gibt, und dass <a href="http://liebepur.com/archives/6697-Ist-Online-Dating-mitverantwortlich-fuer-mehr-Geschlechtskrankheiten.html">Online-Dating</a> daran nicht ganz unbeteiligt sein soll. <br />
<br />
<strong>Die fünf wichtigsten Fragen, bevor sie Sex mit ihrem Blind Date-Partner haben: </strong><br />
<br />
Was Sie hier lesen, ist ein sehr allgemeiner Rat: aber einer, der Sie vielleicht vom Hocker haut: Eigentlich sollten sie sich die gleichen Fragen stellen wie ein Teenager:<br />
<br />
1.	Was will ich wirklich?<br />
2.	Wie verhüte ich?<br />
3.	Was, wenn ich ihm im Bett nicht gefalle?<br />
4.	Wann muss ich mit dem Mann reden?<br />
5.	Was, wenn er ungewöhnliche Praktiken vorschlägt? <br />
<br />
Nun gut – Sie können natürlich sagen, dass passiert Ihnen sowieso alles nicht. Sex gehört bei Ihnen nicht zu dem, was sie üblicherweise beim ersten Date schenken. Vertrauen Sie einem alten Hasen: Einmal ist immer das erste Mal – auch für Sie – und das selbst dann, wenn sie zuvor tausend Schwüre getan haben, „es“ niemals zu tun. 
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            <name>Gebhard  Roese</name>
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        <published>2013-05-18T09:10:48Z</published>
        <updated>2013-05-18T09:10:48Z</updated>
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        <title type="html">Männer wollen Parallelkontakte, Frauen Serienkontakte? </title>
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                Wieder einmal musste die fragwürdige „Evolutionspsychologie“ (hier als „Evolutionsbiologie“ bezeichnet), dafür herhalten, Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu erklären. Demnach suchen Frauen und „ältere Singles“ eher „seriell“, das heißt, sie konzentrieren sich zunächst auf einen Partner – und falls dieser nicht zusagt, auf den nächsten. Das wird in einem Artikel im <a href="http://www.elitepartner.de/magazin/der-richtige-umgang-mit-parallelkontakten.html">Elite-Partner-Magazin</a> so erklärt:<br />
<br />
<blockquote>Frauen sind wählerischer, da sie im Falle von Nachwuchs länger … beschäftigt sind. Entsprechend unterschiedlich reagieren Männer und Frauen auf die Information, dass ihr Gegenüber noch andere trifft.</blockquote><br />
<br />
Klar, wegen der Evolution – <em>wenn du sagst, dass du noch andere triffst, geh ich nicht mit dir in die Kiste, weil ich schwanger werden könnte?</em> Ich glaube nicht, was ich da lese. Willkommen im 21. Jahrhundert! <br />
<br />
Ja, und Männer? Sie tendierten angeblich dazu, „weiter zu streuen“, also "<a href="http://www.lexikonderlust.de/doku.php?id=parallel_dating">Parallelkontakte</a>" zu forcieren. Nicht Sperma, versteht sich, sonder Kontakte. Deswegen können sie auch „Ihren Marktwert erhöhen“, wenn sie häufig Frauen „daten“, während – nun bitte fein die Ohren spitzen: „Einen abwertenden Stempel“ erhält. <br />
<br />
Wie schön, dass Klischees umso mehr zutreffen, je häufiger sie verbreitet werden, vor allem von Psychologen. Das Gemenge aus Steinzeit und bürgerlicher Wohlanständigkeit, das aus solchen Äußerungen spricht, mag die eigene Klientel (1) noch zu wohlgefälligem Abnicken reizen – doch spätestens bei der Generation „Y“ erzeugt sich mittlerweile nur noch Kopfschütteln.<br />
<br />
Übrigens vertrete ich eine andere These: <br />
<br />
<blockquote>Die „offenkundige“ serielle Suche erzeugt bei Frauen und Männer die gleiche Verachtung, und zwar in beide Richtungen. </blockquote><br />
<br />
Wer ein Date hat und seiner Partnerin/seinem Partner hernach sagt: „Du, ich finde dich wahnsinnig toll, aber da sind noch ein paar andere, die ich auch noch ausprobieren möchte“, erzeugt alles von Brechreiz bis zur Ignoranz. Ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass „Männer“ damit „ihren Markwert erhöhen“. <br />
<br />
(1)	Überwiegend partnersuchende X-Generation, jetzt um die 40. 
            </div>
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            <name>Gebhard  Roese</name>
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        <published>2013-05-17T13:38:24Z</published>
        <updated>2013-05-22T10:28:02Z</updated>
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        <title type="html">eDarling:  Affinitas-Anteile von eHarmony zurückgekauft</title>
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                Die  Affinitas  GmbH,  Betreiberin  der Online-Partneragentur eDarling sowie SHOPAMAN haben am 16. Mai offiziell bekannt gegeben, dass  ihre Geschäftsführung und ihre Altinvestoren sämtliche Anteile zurückgekauft haben, die zuvor von eHarmony inc. gehalten wurden. Die Liebepur erfuhr bereits vor einiger Zeit aus einer <a href="http://liebepur.com/archives/6711-Geruechte-eDarling-und-eHarmony-sind-keine-Freunde-mehr.html">anderen Quelle</a> davon. <br />
<br />
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hatte der Online-Matchmaking-Pionier  eHarmony im Dezember 2009 im Zuge einer Kapitalerhöhung 30 Prozent der an Affinitas übernommen. Diese Anteile wurden nun  von den Alt-Gesellschaftern der Affinitas GmbH erworben. An dem Aufkauf seitens der Affinitas-Gesellschafter nahmen nach Eigenangaben alle institutionellen Investoren, die Geschäftsführung und ein Großteil der Business Angels teil.<br />
Der Geschäftsführer von eDarling, Lukas Brosseder erklärte, das Unternehmen eHarmony sei für sein Unternehmen ein „großartiger Partner und ein wahres Vorbild“ gewesen. Mit der eHarmony-Beteiligung an Affinitas hatte man ursprünglich wohl viel weitergehende Ziele gefasst. Man hatte ursprünglich vor,  Affinitas „eines Tages zu einem Teil der eHarmony-Familie“ zu machen. Aus welchen Gründen man in den „vergangenen zwölf Monaten“ dieses Ziel aufgegeben hat, ging aus der Pressemitteilung allerdings nicht hervor.<br />
<br />
In der <a href="http://www.edarling.de/presse/intern/rueckkauf-affinitas-anteile">Pressemitteilung</a> heiß es weiterhin: <br />
<br />
<em>Im  Zuge  der  Transaktion  formiert  die  Affinitas  GmbH  auch  ihre  Geschäftsführung  neu. Christian Vollmann, der 2009 als Investor und Geschäftsführer  das damalige Gründerteam verstärkte, wechselt aus der Geschäftsführung in den dreiköpfigen Aufsichtsrat des Berliner Unternehmens. </em><br />
<br />
Für die Kunden von eDarling wird die Entscheidung voraussichtlich keinerlei Konsequenzen haben. eDarling war erst im <a href="http://liebepur.com/archives/3627-eDarling-als-neuer-Online-Partnervermittler.html">Mai 2009</a> mit einem ungewöhnlichen hohen Gründungskapital an den Markt gegangen und hat seither einen beachtlichen Marktanteil auf einem Markt erreicht, in dem mit harten Bandagen um jeden Kunden gekämpft wird.<br />
<br />
Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, verfolgt eHarmony seit einiger Zeit ein neues <a href="http://liebepur.com/archives/6732-eHarmony-vereinfacht-den-beruehmten-Partneruebereinstimmungstest.html">Unternehmenskonzept</a> – ob dies einer der Gründe für die Trennung war, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. <br />
<br />
<em>Dieser Artikel wurde unter Verwendung von Pressematerial des Betreibers, der Affinitas  GmbH, erstellt.</em> 
            </div>
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        <link href="http://liebepur.com/archives/6733-Drei-kurze-Bemerkungen-zum-Online-Dating.html" rel="alternate" title="Drei kurze Bemerkungen zum Online-Dating" />
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            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-17T07:49:15Z</published>
        <updated>2013-05-17T07:51:52Z</updated>
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        <title type="html">Drei kurze Bemerkungen zum Online-Dating</title>
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                Das Online-Dating befindet sich aktuell in einer Krise – doch die Unternehmer ignorieren dies. Teilweise führen sie einen ruinösen Kampf um Marktanteile, der nach und nach nur noch als öde empfunden wird, und andernteils verharren sie im Starsinn bestimmter Konzepte, die eigentlich aufgebrochen werden müssten.  Zudem ist „Transparenz“ zum Fremdwort geworden, und der Klient wurde zum "Abonnenten" degradiert.  <br />
<br />
Drei kurze Bemerkungen sind fällig:<br />
<br />
1.	Partneragenturen (Online-Partnervermittlungen) arbeiten mit modernsten Werbemethoden, aber veralteten Konzepten. Auf Dauer helfen nur frische, einfachere und dennoch <a href="http://liebepur.com/archives/6732-eHarmony-vereinfacht-den-beruehmten-Partneruebereinstimmungstest.html">effektive Ideen</a>, um Kunden zu gewinnen. <br />
2.	Casual Dating Agenturen treten nicht transparent genug auf. Wen kann man dort wirklich finden, und wer sollte sich dort anmelden? Dazu kommt, dass es einige neue Agenturen gibt, die ausgesprochen aggressiv mit Sex-Angeboten werben – sie zielen aber auf die gleichen Kunden. <br />
3.	Die meisten Anbieter sehen Online-Dating mittlerweile eher aus der Sicht der Geldgeber als aus der Sicht der Partnersuchenden. Obgleich dies überall beklagt wird, ändert sich daran nichts. <br />
<br />
Warum dies so ist? Ich weiß es nicht. Es mag sein, dass man in den „oberen Etagen“ nicht mehr vom Kunden weiß und man auf die „unteren Chargen“ nicht hört. Sollte es so sein, blicken wir in eine traurige Zukunft. <br />
 
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        <author>
            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-17T07:15:38Z</published>
        <updated>2013-05-17T07:22:45Z</updated>
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        <title type="html">eHarmony vereinfacht den &quot;berühmten&quot; Partnerübereinstimmungstest </title>
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                <strong>eHarmony vereinfacht den „berühmten“ Partnerübereinstimmungstest - das ist gut. Aber was werden die deutschen Unternehmen tun? </strong><br />
<br />
Man mag gegen eHarmony einwenden, was man will – doch eines ist sicher: Das Unternehmen geht mit der Zeit, wie „<a href=" http://eon.businesswire.com/news/eon/20130515005542/en/eharmony.com/eharmonyredesign">Businesswire</a>“ berichtete. <br />
<br />
<strong>Das angeblich unverzichtbare Herzstück wurde neu gestaltet </strong><br />
<br />
Dabei wurde auch das angeblich unverzichtbare Herzstück des Unternehmens, der Partnerübereinstimmungstest, ein paar der angegrauten Federn lassen. Denjenigen, die mit der früheren Philosophie von eHarmony vertraut sind, mag dies wie eine Revolution erscheinen. <br />
<br />
<strong>Benutzerfreundlichkeit soll jetzt über alles gehen </strong><br />
<br />
Nach dem Bericht steht jetzt ein individuell, menschenfreundliches Benutzerprofil im Mittelpunkt. <br />
<br />
<blockquote>Zusätzlich zu dem aufpolierten Mitgliederprofil, verwandelte eHarmony den berühmten Fragebogen zur Ermittlung der besten Beziehung von einem abschreckenden, emotionslosen Formblatt in ein einladendes benutzerfreundliches Erlebnis. Die Zeit, die man benötigt, um Mitglied zu werden, konnte auf die Hälfte reduziert werden, und das Unternehmen hat danach festgestellt, dass 20 Prozent mehr Benutzer als bisher den Fragebogen komplettierten.</blockquote><br />
<br />
<strong>Möglicher Grund für die Änderung: den Nutzern ging die Gängelung auf den Wecker </strong><br />
<br />
Wenn ein Konzept aufgegeben wird, muss dies einen Grund haben, und er ist offensichtlich: Bisher stand eHarmony im Ruf, Benutzer zu „gängeln“ und zu bevormunden - und mindestens ein Teil davon fällt nun weg. <br />
<br />
<strong>Was werden deutsche Unternehmen tun? </strong><br />
<br />
Es wäre interessant zu erfahren, wie die Branche in Deutschland darüber denkt. Unsere Partneragenturen haben alle eine ähnliche Struktur wie eHarmony – und keine kann auf den Partnerübereinstimmungstest verzichten.<br />
<br />
Wir lesen in etwas eigenartigen Pressmitteilungen ja sehr häufig, wie Singlebörsen-Neugründer versuchen, damit zu werben, dass man sich „ohne lästige Fragebogen“ anmelden kann – ein deutlicher Seitenhieb gegen Online-Partnervermittlungen. <br />
<br />
<strong>Sind die "Partnergutachten" noch zeitgemäß? </strong><br />
<br />
Die Kernfrage wäre: Wie kann man einen für den Benutzer wenigsten halbwegs effektiven Testbogen entwickeln, der dennoch seine volle Akzeptanz findet? Meine Ansicht dazu ist klar: Würde man auf die Persönlichkeitsgutachten verzichten, deren Wert ohnehin umstritten ist, und einfach sagen: „Wir suchen Ihnen anhand weniger Fragen einen Partner, der Ihren Vorstellungen sehr nahe kommt“, dann wäre viel gewonnen. Allerdings müssten dann alle bekannten Unternehmen erst einmal das Lametta von ihren Christbäumen nehmen, das – zumindest nach meiner Ansicht - ohnehin nicht mehr zeitgemäß ist.  
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        <dc:subject>persönlichkeitstests</dc:subject>
<dc:subject>singleboersen</dc:subject>

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        <link href="http://liebepur.com/archives/6731-Die-Woche-in-Dating-Fallen,-Halbwahrheiten-und-buergerliche-Luegen.html" rel="alternate" title="Die Woche in Dating: Fallen, Halbwahrheiten und bürgerliche Lügen " />
        <author>
            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-17T06:07:29Z</published>
        <updated>2013-05-17T06:40:44Z</updated>
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        <title type="html">Die Woche in Dating: Fallen, Halbwahrheiten und bürgerliche Lügen </title>
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                Der wahre <a href="http://liebepur.com/archives/6716-Der-wahre-Dating-Experte-hat-keine-Patentrezepte.html">Datingexperte kennt keine Patentrezepte</a> – er berät objektiv, und wenn dies möglich ist, auch noch individuell. Sicher, es gibt außer mir noch andere hervorragende Datingexperten, die erstens nicht am Tropf einer Partneragentur hängen, zweitens nicht akademisch verbildet (und daher praxisfremd) sind und drittens nicht zur „Flachleger-Fakultät“ gehören. Aber – es gibt eben auch mich. Falls Sie vorhaben, mich zu konsultieren: Ich bin für Sie nahezu täglich da und habe derzeit keine Wartezeiten. <br />
<br />
<strong>Die beste Snglebörse ist vielleicht nicht die beste Singlebörse für SIE </strong><br />
<br />
Ich weiß, welches die <a href="http://liebepur.com/archives/6719-Die-beste-Singleboerse-wurde-gefunden.html">beste Singlebörse ist</a> - aber welche ist die beste für Sie? Sehen Sie, das kann ich erst beurteilen, wenn ich etwas über Ihrer Persönlichkeit weiß. Wenn Sie nur wissen, worauf Sie hinauswollen, kann ich Ihnen allerdings auch helfen, wie in <a href="http://liebepur.com/archives/6729-Partnersuche-fuer-heute,-drei-Monate-oder-ein-Leben.html">diesem Artikel</a> beschrieben. <br />
<br />
Männer in selbst gestellten Angstfallen und in Sex-Fallen <br />
<br />
Übrigens haben auch <a href="http://liebepur.com/archives/6724-Manche-Maenner-haben-Angst-vor-dem-ersten-Date.html">Männer Angst</a> vor dem ersten Blind Date – nicht nur Frauen. Doch die Angst der Männer verwundert etwas: Sie befürchten, keinen vernünftigen Satz beim Date herauszubringen. <br />
<br />
<a href="http://liebepur.com/archives/6717-Fette-Fallen-fuer-naive-Maeuseriche.html">Kostenlos ist geil</a> – und da kann man nur mit Bill Ramsey antworten: „… der Speck in dieser Mausefalle schmeckt so zuckersüß.“ Klipp und klar, Jungs: Wenn ihre eine Sexbörse für lau sucht, dann überlegt euch mal, ob ihr im Puff auch etwas umsonst kriegt. <br />
<br />
<strong>Bürgerliche Verlogenheit, Kondome und Geschlechterkampf </strong><br />
<br />
Die bürgerliche Verlogenheit bei der Sexualität und die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Machthabern, seien sie extrem rechts oder extrem konservativ, wird deutlich, wenn man sich die Geschichte des <a href="http://liebepur.com/archives/6726-Fromms-Act-eine-alte-Werbung-fuer-Kondome.html">Hauses Fromm</a> anschaut. <br />
<br />
Ich plane, in den nächsten Wochen einige Beiträge darüber zu bringen, wie verlogen, doppelzüngig und erbärmlich Frauen und Männer sich heute wieder gegenseitig bezichtigen, verantwortlich für die „Misere“ der Gleichberechtigung und des Respekts voreinander zu sein. Dazu habe ich einige Anregungen aus zwei neuen Büchern entnommen. Eines ist „Fiese Kerle“ von Clarisse Thorn – es ist viel mehr als ein Buch über PUAs, vielmehr eine ernsthafte Diskussion über das Verhältnis der <a href="http://liebepur.com/archives/6730-Fiese-Kerle-viel-mehr-als-ein-PUA-Enthuellungsbuch.html">Geschlechter im Umbruch</a> und aus zwei konservativen Grundhaltungen heraus. <br />
<br />
<strong>Wissenschaft und Psychologie - das Zwielicht, die Konsequenz  und die Ähnlichkeit </strong><br />
<br />
Wissenschaft ist nicht mehr das, was es mal war – da werden dürftige Thesen aufgestellt, und statt sie mit knallharten Forschungsergebnissen zu untermauern, fällt das Thema in die Hand der Spin-Doktors, die darauf ihre Süppchen kochen. Das Thema: Gleich und Gleich, neuerdings als „<a href="http://liebepur.com/archives/6721-Das-angebliche-Glueck-in-der-AEhnlichkeit.html">Ähnlich und Ähnlich</a>“ abgeschwächt, wird immer wieder breitgewalzt – und das Volk? Das Volk glaubt es, weil es ja runtergeht wie Öl. <br />
<br />
Ebenfalls „Wissenschaftlich“, diesmal von der amtierenden Psycho-Fraktion: Da wird die „<a href="http://liebepur.com/archives/6727-Fremdgehen-die-Entweder-Oder-Welt-der-Psychologin.html">gesunde Beziehung zu sich selbst</a>“ strapaziert, die angeblich zu klaren Entscheidungen führt. Entweder das Manko in der Beziehung wird behoben, oder man trennt sich. Ene, mene muh – und aus bist du.  <br />
<br />
<strong>Steinige Zeiten: Willkommen in der Steinzeit </strong><br />
<br />
Das mit Abstand erbärmlichste las ich diese Woche im FOCUS: Dort hatte ein Redakteur die <a href="http://liebepur.com/archives/6720-Warum-uns-die-Steinzeit-beim-Date-einholt-oder-auch-nicht.html">Steinzeitmenschen</a> wieder ausgegraben und dafür einige angeblich ernsthafte Wissenschaftler etwas sagen lassen, was Wissenschaftler besser nicht behaupten sollten. Einen namhaften Anteil an dem Kokolores, der über die Beziehungen zwischen Frauen und Männern verbreitet wird, hat übrigens die <a href="http://liebepur.com/archives/6722-Evolutionspsychologen-Maerchenerzaehler-der-Menschheitsentwicklung.html">Evolutionspsychologie</a>. Sie sorgt dafür, dass wir als festgeschrieben ansehen, was wir dringend ändern müssen: unser aller Rollenverständnis. <br />
<br />
<strong>Unfreiwillige Lacher - von Huren, Singlebörsen und Frauenzeitschriften </strong><br />
<br />
Der Lacher der Woche: <a href="http://liebepur.com/archives/6723-Huren-und-Online-Dating-unerwuenscht.html">Huren und Online-Dating</a> in einem Atemzug zu nennen – als abschreckendes Beispiel dafür, was in einem sozialen Netzwerk nicht passieren darf: Sex.<br />
<br />
Ebenfalls zum Ablachen – die ELLE bringt angeblich <a href="http://liebepur.com/archives/6725-Sex-Storys-nun-auch-in-Frauenzeitschrift.html">Sex-Geschichten</a>. Leider lesen sie sich wie der Wetterbericht. Wieder einmal verpassen Frauenzeitschriften einen Trend – um des bürgerlichen Anstands willen?  <br />
<br />
Das fiel mir auf: Lesbisch zu sein, muss auf junge Mädchen unheimlich interessant wirken.  Wie sonst könnte diese Meldung über die Schauspielerin <a href="http://liebeszeitung.de/index.php?/archives/1519-Zoe-Saldana-wie-ploetzlich-das-Wort-lesbisch-fiel.html">Zoe Saldaña</a> so spektakulär sein? <br />
<br />
<strong>In eigener Sache: Ihre Werbung ist willkommen </strong><br />
<br />
Wie bereits seit Längerem angekündigt, kümmert sich Ina bei uns wieder um Lust und leid. Diesmal greift sie einen Artikel in einem US-Magazin auf, in dem zu lesen ist, was Sie bereits in der Küche haben, um ihr <a href="http://liebepur.com/archives/6718-Das-ist-im-Haushalt-fuer-die-Lust.html">Sexleben aufzumischen</a>. <br />
<br />
In eigener Sache sagen wir gerne, wo jetzt unser „<a href="http://liebepur.com/archives/6728-Die-neue-Liebepur-Wo-ist-denn-der-neuste-Artikel.html">neuester Artikel</a>“ steht. <br />
<br />
Zum Schluss noch ein Satz, der sie erstaunen wird: Ich benötige Sponsoren, und zwar keine, die mir mit "Affiliate-Marketing" kommen. Dafür biete ich die besten Werbeplätze an: in der rechten Randspalte oben, direkt unter dem Titel oder in den Artikeln. <br />
<br />
<strong>Reden Sie mit der Liebepur und sorgen sie dafür, dass wir objektiv berichten</strong><br />
<br />
Ja – und ein Satz, der schon lange nicht mehr fiel: Wenn Sie wollen, dass hier in der Liebepur über Ihr Unternehmen oder Ihre Absichten  ausführlicher berichtet wird, dann müssen Sie schon vom hohen Roß herunter und mit mir reden. Ich habe Zeit für Sie, wenn Sie auch Zeit für mich haben – das ist ein fairer Deal, wie ich meine. 
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            <name>Gebhard  Roese</name>
                    </author>
    
        <published>2013-05-16T15:25:37Z</published>
        <updated>2013-05-18T12:11:42Z</updated>
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        <title type="html">Fiese Kerle – viel mehr als ein PUA-Enthüllungsbuch </title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 320px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:1364 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="403"  src="http://liebepur.com/uploads/fk_320.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Hand drauf: da steckt Wahrheit drin </div></div>Clarissa Thorn ist eine Ausnahmefrau, praktizierende SM-Anhängerin und Feministin, hat sich in eine Szene hineinbegeben, in der Frauen normalerweise nicht gerne gesehen werden: in die PUA-Szene, also in die Szenerie notorischer Trickverführer. Sie zeigt die Szene ungeschönt, entwickelt aber dennoch Verständnis für die Männer, die eigentlich nicht die „fiesen“ Kerle sind, als die sie gehandelt werden. Man könnte sagen, sie seine alles von „armen Säuen“, die leider nichts im Kopf haben als „Frauen flachzulegen“ und cleveren Geschäftsleuten, die fast gar nichts als etwas „Großartiges“ und „Geheimnisvolles“ vermarkten. <br />
<br />
Wer das Buch liest, wird PUAs am Ende entzaubert vorfinden, aber sie weder hassen noch verachten – und vermutlich auch weder lieben noch fürchten. <br />
<br />
Die Autorin schreibt gleich zu Anfang von der Beschränktheit der Gesellschaft, wenn es um männliche Sexualität geht. Wir kennen das in Deutschland ja auch: „<em>Männer denken mit dem Schwanz</em>“, sie wollen „v<em>iele heiße Weiber vögeln</em>“, sind unersättlich beim Sex und wetteifern um die Qualitäten ihres Gehänges.  <br />
<br />
Natürlich ist davon nichts „wirklich wahr“. Es ist das, was Männer heraushängen lassen, wenn sie „unter Kerlen“ sind, wenn sie zeigen wollen, dass sie „Eier haben“. Leider ist es auch das, was von <a href="http://liebepur.com/archives/6722-Evolutionspsychologen-Maerchenerzaehler-der-Menschheitsentwicklung.html">manchen Wissenschaftlern</a> immer wieder behauptet wird. Männer sind unermüdliche Samenstreuer, die aus ihrem Steinzeittrieb heraus möglichst viele Frauen flachlegen wollen. <br />
<br />
Nun ist es nur so: So falsch wie das Männerbild ist auch das Frauenbild, das in ähnlicher Wiese hie und da in der Wissenschaft, aber auch in Etepetete-Frauenkreisen gepflegt wird. Da ist die Frau die Edle, die Bewahrerin, die Hüterin ihres Unterleibs, an den sie kaum jemanden heranlässt, wenn sie klug ist.  <br />
<br />
Die Autorin stellt fest: Trotz aller Fortschritte sind unsere gesellschaftlichen Ansichten über Sexualität problematisch – und wie problematisch. Zitiert wird Thomas MacAulay Miller, der schreibt:<br />
<br />
<blockquote>Wir leben in einer Kultur, die Sex nicht als Akt, sondern als Sache versteht, in diesem Modell ist Sex wie eine Handelsware; Frauen haben sie und Männer versuchen, sie zu bekommen.</blockquote><br />
<br />
Er folgert, dass Frauen dadurch zugleich Verkäuferinnen von Sex und Beschützerinnen und Bewahrerinnen der Sexualität degradiert würden – eine Rolle, der niemand auf Dauer standhält. <br />
<br />
<div class="serendipity_imageComment_right" style="width: 150px"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=sehpferd&o=3&p=8&l=as1&asins=3944296044&ref=tf_til&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&m=amazon&lc1=0000FF&bc1=000000&bg1=FFFFFF&f=ifr" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></div>Das Buch zeigt an vielen Beispielen auf, dass es in Wahrheit gar nicht um PUAs und ihre oft etwas verschrobenen Ansichten geht, sondern um Klischees, die Frauen von Männern haben und Männer von Frauen. Wer das Buch sorgsam liest, wird finden, dass sich diese Klischees auflösen lassen – denn so unterschiedlich sind die Ansichten jener Menschen nicht, die Sex als etwas Positives ansehen. <br />
<br />
Ja, und was ist nun mit den PUAs? Ganz klar – sie werden überschätzt, aber viele von ihnen wissen das auch. Nur sagen dürfen sie es nicht – es schadet dem Geschäft. Denn die Gurus der Szene wollen vor allem Geld machen – das ist der Grund, alles andere ist Showgeschäft.  Dazu gehört auch die ständige Beteuerung, dass der neueste Guru ganz anders sei als alle vor ihm, dass er ein völlig neues Geheimnis entdeckt habe und dass die anderen Gurus nicht den Weg der Erleuchtung gefundene hätten, den er gefunden hat. <br />
<br />
In Deutschland, so wollte ein Berliner PUA wissen, sei die Szene ohnehin völlig anders, da würde viel mehr auf das „Inner Game“ geachtet (Inner Game=Selbstmanipulation). Frau Thorn lächelte daraufhin und sagte: „Das sagen sie alle, dass sie ganz anders sind.“<br />
 
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            <name>Gebhard  Roese</name>
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        <published>2013-05-16T13:35:00Z</published>
        <updated>2013-05-16T14:26:08Z</updated>
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        <title type="html">Partnersuche – für heute, drei Monate oder ein Leben? </title>
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                <div class="serendipity_imageComment_left" style="width: 320px"><div class="serendipity_imageComment_img"><!-- s9ymdb:1363 --><img class="serendipity_image_left" width="320" height="383"  src="http://liebepur.com/uploads/braut_oder_bett320.jpg"  alt="" /></div><div class="serendipity_imageComment_txt">Braut oder Bett? </div></div>Partnersuche – für heute, drei Monate oder ein Leben? Dieser Beitrag enthält 10 Tipps zur Wahl der "richtigen" Singlebörse, die zuvor noch nie auf diese Art veröffentlicht wurden. <br />
<br />
Sie suchen im schönen Frühling einen Partner oder eine Partnerin? Dann haben Sie die Wahl zwischen drei Kategorien, in denen Sie den richtigen Partner oder die richtige Partnerin finden. Sie heißen Casual Dating, Singlebörsen und Online-Partnervermittler – jedenfalls, soweit sie „Online“ suchen wollen. <br />
<br />
<strong>Alle, was es gibt - und was Sie meiden sollten </strong><br />
<br />
Die Unterschiede sind oft beschrieben worden – doch was bedeutet dies für Sie? Als Erstes empfehle ich Ihnen, die Frage „was kostet es?“ erst am Schluss zu stellen, denn die Frage „was will ich?“ ist viel, viel wichtiger. <br />
<br />
1.	Sie wollen eine Liebschaft, eine Affäre oder eine besondere Beziehung. In all diesen Fällen ist Casual Dating die erste Wahl, aber auch Singlebörsen bieten sich an. Causal Dating ist eine nach wie vor etwas undurchsichtige Branche, die durchaus auch Schmuddelelemente enthält. Als berauchbar und relativ sicher wurden bisher nach Ansicht von Branchenbeobachtern vor allem C-Date und Secret eingestuft. Es gibt aber weitere Anbieter, die teils in der „etwa härteren“ Sparte mitmischen. Casual Dating ist übrigens nicht gleichbedeutend mit Sex-Dating, bei denen von vornherein nichts, als die „schnelle Nummer“ gefragt ist. Eines der Probleme beim Casual Dating ist nach wie vor die Frauenquote: Sie kann wahr, halbwahr oder vollständig erlogen sein. Mehr dazu später. <br />
2.	Sie wollen offen für alles bleiben, suchen aber vorrangig eine schöne Beziehung. Wenn sie dies alles wollen, und etwas Mut haben, dann sind Singlebörsen einfach wundervoll.   Sie bieten Ihnen die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit auszuspielen – in Wort und Bild, vor allem aber durch ihr Handeln. Das Problem bei dieser Art der Suche: Vor allem Anfänger ziehen oft „Nieten“, weil sie eine noch nicht wissen: Hier ist Markt – jeder muss sich anbieten, sonst läuft gar nichts. Die drei bekanntesten Anbieter, Friendscout24, Neu.de und Dating Cafe sind ohne Vorbehalte empfehlenswert. <br />
3.	Sie suchen einen Partner fürs Leben oder zum Heiraten. Auch für Sie kommen Singlebörsen infrage, jedoch wäre zu erwägen, ob Online-Partneragenturen (Online-Partnervermittler) nicht die bessere Wahl wären. Das ist nicht alleine von ihren Wünschen abhängig, sondern auch von Ihrer Mentalität. Partneragenturen haben teilweise einen Hang dazu, bürgerlich-konservative Werte zu hoch anzusetzen und der Psychologie zu viel Raum zu geben. Dafür bekommen Sie aber regelmäßig Partnervorschläge von Personen, die möglicherweise zu Ihnen passen könnten. Partneragenturen sind in jedem Fall eine gute Wahl, wenn Sie über 40 sind. Bei Partneragenturen müssen Sie nach Ansicht aller Fachleute die AGB sehr genau lesen, besonders den Teil, der Ihr Abonnement betrifft. Die besten Garanten für einen Dating-Erfolg sind PARSHIP, eDarling und ElitePartner – vor allem wegen der (richtig gerechneten) hohen Mitgliederzahlen. <br />
<br />
<strong>Frauenquote – wo sich die Geister scheiden</strong><br />
<br />
Die Frauenquote wird bei den großen Singlebörsen und Online-Partneragenturen nur noch selten bezweifelt. Sie müssen aber wissen, dass sich die Quote nicht linear über alle Altersgruppen verteilt: Je älter sie sind, umso höher ist die Frauenquote, das heißt, umso mehr Frauen kommen auf einen Mann. Insofern kann Ihnen niemand eine Frauenquote von 50 Prozent über alle Altersgruppen garantieren. <br />
<br />
Besonders problematisch ist die Frauenquote bei Casual-Dating-Agenturen: Sie wissen hier nie, wie viele Frauen tatsächlich aktiv sind. Das liegt zum großen Teil daran, dass einige Anbieter Frauen die kostenlose Premium-Mitgliedschaft ermöglichen, andere aber nicht. Ganz generell kann man sagen: Je primitiver die Werbung, und je mehr Sex in den Vordergrund geschoben wird, umso geringer ist die Frauenquote wirklich. <br />
<br />
<strong>Mitgliederzahl – Mondzahlen </strong><br />
<br />
Nur wenige deutsche Agenturen erfüllen die Anforderung, zu jedem beliebigen Zeitpunkt 100.000 aktive, zahlende Mitglieder zu haben. Die gegenüber der Öffentlichkeit angegebenen Mitgliederzahlen sind daher unbrauchbar. Der beste Tipp: Noch bei der kostenlosen Anmeldung feststellen, wie viele Mitglieder in Ihrer Region (oder dem Umkreis, in dem Sie suchen) tatsächlich vorhanden und aktiv sind. Es ist möglich, dass Sie auch noch in der „zweiten Reihe“ der Anbieter eine passende Person finden, wenn Sie in der Großstadt leben, aber bei allen anderen Anbietern wird es extrem dünn. Wenn Sie diese Angabe bezweifeln, rechne ich Ihnen gerne vor, wie viele Mitglieder für Sie übrig bleiben, wenn eine Agentur gerade mal 10.000 zahlende Mitglieder hat. <br />
<br />
<strong>10 Tipps: Wie wählen Sie die richtige Dating-Plattform für sich?</strong><br />
<br />
Im folgenden Text wird „Online-Partnervermittlung“ verkürzt als „Partneragentur“ beschrieben.<br />
<br />
1.	Je abenteuerlustiger sie sind: Casual Dating vor Singlebörsen.<br />
2.	Bei besonderen erotischen Wünschen: Casual Dating oder Spezialbörsen, reine Sex-Agenturen meiden. <br />
3.	Offen für Beziehungen sein, aber nicht festgelegt: Singlebörsen. <br />
4.	Bewusst Beziehungen suchen bei genügendem Selbstbewusstsein: Singlebörsen vor Partneragenturen.<br />
5.	Je konservativer Sie suchen: Möglichst Partneragenturen bevorzugen.<br />
6.	Für Ehe und dauerhafte Partnerschaften, wenn Selbstbild und Selbstbewusstsein eher dem Standard entsprechen: Partneragenturen vor Singlebörsen.<br />
7.	Bei Selbstzweifeln oder dem Wunsch, Empfehlungen zu folgen: ausschließlich Partneragenturen. <br />
8.	Alter unter 25: Möglichst nicht „online“ suchen, es sei denn, sie wären abenteuerlustig oder sehr weltoffen. Probeweise bei Singlebörsen versuchen.<br />
9.	Alter: 26-35: das beste Alter für Singlebörsen mit zahllosen Such- und Findemöglichkeiten.  <br />
10.	Alter ab 36: eher Partneragenturen als Singlebörsen. Bis 55 noch nicht auf „Senioren-Vermittler“ ausweichen. <br />
<br />
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