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Sugar Daddy gesucht – hat das Zukunft?

Der „Sugar Daddy“ ist ein meist älterer Herr, der Spendierhosen trägt. Seine Gespielinnen sind im Graufeld zwischen gezielter Selbstaufgabe auf Zeit und offenkundiger, prostitutionsähnlicher Lebensformen anzusiedeln. In den letzen Jahren sorgen einschlägige Portale dafür, dass der Sugar Daddy auf das Sugar Baby kommt – ganz legal, wie die Gründer meinen.

Das Blog Match-Patch hat eine andere Version und schreibt (Zitat):

«… solche Beziehungen können durchaus funktionieren, wenn sich beide über die Rahmenbedingungen und die Ziele einig sind. Wenngleich die Liebe nicht im Vordergrund zu stehen scheint, so gibt es dennoch Fälle, in denen sie eintritt. Meistens bleibt es lediglich bei einem Arrangement: Die „Frau von“ sein zu dürfen, Geschenke und Luxus gegen Sex und Aufgabe der Unabhängigkeit. »

Wer die Online-Profile der Frauen liest, die sich auf diese Weise (angeblich nicht) prostituieren, kommt allerdings zu einem anderen Schluss: Für sie steht das Geld absolut im Vordergrund, und in nahezu jedem Profil wird deutlich darauf hingewiesen, in welcher Höhe Zuwendungen erwartet werden. Dabei sind sich die meisten „Damen“ klar, dass die „Beziehung“ auf eine relativ begrenzte Zeit geschlossen wird – man rechnet hier zwar in Monaten, aber mit Sicherheit sehr selten in Jahren.

Richtig ist allerdings, dass die Sugar Daddies erwarten, „um ihrer selbst geliebt zu werden“. Die dazugehörige Illusion muss allerdings von jeder Dame, die entsprechende Summe kassiert, glaubwürdig gespielt werden – sonst ist sie raus aus dem Geschäft. Der „Romantikanteil“ dürfte, zumindest was Online-Kontakte betrifft, eher vernachlässigbar gering sein.

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Geschrieben von Gebhard Roese

15.05.2012 um 10:05:04

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Luxusreisen und Sex gegen Geld

Ich habe die Worte noch im Ohr:

Stell dir vor, ich habe es ihm so schön gemacht, und dann wollte mich der Kerl auf Mallorca mit Modeschmuck bezahlen.


Die Dame, die es sagte, war nicht mehr ganz jung, besserte sich aber regelmäßig ihren Lohn damit auf, Herren im Urlaub „zu Gefallen zu sein.“ Der Basistarif wurde von vornherein ausgemacht und war recht moderat gewählt, die Herren waren immer rund 15 Jahre älter, und generöse Herren ließen dann und wann auch noch mal eine Perlenkette oder einen Diamantring springen. Fast das ganze übrige Jahr lebte die Dame weitgehend solide.

Die Sache, von der ich schreiben will, ist also nicht so neu. „Großzügiger Herr für Urlaubsreise gesucht“ – das war lange Zeit der Trick der Damen, die sich nur einmal im Jahr prostituieren: während des Sommerurlaubs.

Sex gegen Geld „weichgespült“ – das ist die neue Masche allüberall im Internet. Eine der allerneusten Maschen ist „Miss Travel“, die nach dem Strickmuster anderer Webseiten des Gründers, Brandon Wade, funktioniert. Der Mann ist ständig in der Presse, und immer wegen des gleichen Themas: Seine Singlebörsen bringen reiche Kerle und "arme" junge Frauen zusammen – in den letzten Jahren gab es vor allem um die Webseite „WhatsYourPrice“ einige Kontroversen, weil "Dates gegen Geld" allgemein als anrüchig gelten.

Nun also können sich junge Schönheiten melden, die mit älteren Herren gerne einmal ausgiebig kostenlos Urlaub machen wollen – und dabei kaum ärmer werden dürften. Die Damen präsentieren schon mal ausgiebig ihre schönen Brüste, und sagen klar, was sie wollen: zum Beispiel Daniella, 20, aus Valencia. Sie sucht nach „reichen Leuten, die mir aufregende Erfahrungen vermitteln können und meinen Lebensunterhalt bestreiten.“ Damit sich gar nicht erst Menschen melden, die nur einen Urlaub bezahlen können und sonst nichts, vermerkt die Dame:

Wenn Sie mit mir in Kontakt treten wollen, muss ich wissen, wie reich Sie sind. Ich möchte nicht in letzter Minute enttäuscht werden.


Yeah, Baby. Da kommt ein armer Schriftsteller sicherlich nicht infrage.

Via: Jezebel

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Geschrieben von Gebhard Roese

30.04.2012 um 14:30:48

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Das Studium mit „weichgespülter“ Sex-Arbeit verdienen?

Studienfach: Sugar Baby, Beruf: Sexarbeiterin?


Angeblich sind sie keine notorischen Sex-Arbeiterinnen. Gemeint sind die Studentinnen, die ihren Lebensunterhalt mit mehr oder weniger beschönigter Sexarbeit verdienen. Ob Stripperin, Table-Tänzerin, Escort Girl oder „Sugar Baby“ – immer fließt Geld für erotische oder sexuelle Dienste am Mann. Es scheint mindestens so, als sei dies völlig unabhängig von der ökonomischen Situation der „Spender“, die heute nicht mehr Freier, Spendierhosen oder ähnlich heißen, sondern – in Abhängigkeit der Höhe der Zuwendungen – inzwischen zu „Sponsoren“ mutierten.

Ein Teil der „Arrangements“ wird per Online-Dating vereinbart. Einschlägige Webseiten bringen geldhungrige Studentinnen und männliche Spendierhosen zusammen, und das Ganze heißt dann „Beziehung zum wechselseitigen Nutzen“ („mutually beneficial arrangement“) . Man spielt dabei, ein Paar zu sein, aber in Wahrheit wird die Frau dafür bezahlt, die Rolle einer „Freundin“ zu spielen – gegen 2.500 GBP (1) pro Monat, gelegentlich auch mehr oder weniger.

Manchmal plaudern Frauen aus der Schule, die „so etwas“ tun, und wir erfahren, alle sei eine Mischung aus Geldnot, Geldgier und der Möglichkeit, mit solcherart Beziehungen zu leben. „Tu’s nicht, wenn du nur aufs Geld aus bist“, rät eine der „gesponserten“ Mätressen.

Die Internet-Betreiber sehen sich als reine Menschenfreude, die nichts als Gutes tun und den jungen Frauen das Himmelreich auf Erden zu FĂĽĂźe zu legen.

Sie benötigen einen generösen Zucker-Papi. Sie werden zu Orten mitgenommen, die sie sich nicht in einer Million Jahren leisten könnten, und bekommen Finanzhilfen in den Jahren, die für jeden Menschen schwierig sein könnten.


Die gelte – so der Betreiber – auch noch nach dem Studium, wenn die jungen Frauen keine Arbeit fänden.

Natürlich ist das Ganze in Wahrheit nichts anderes als ein Geschäft – und dazu noch ein recht Gutes für die lüsternen Männer. Denn wenn sie auch nur drei bis vier Abende mit ihren „gesponserten“ Lustdamen verbringen, haben Sie schon das Geld für den Escort-Service hereingeholt.

Wie sich das „Gesponsert werden“ für die Studentinnen „anfühlt“, sagten sie nicht einmal der „Daily Mail“. Die Sache mit der Geldnot nimmt den Damen – trotz gestiegener Kosten und Gebühren für das Studium – offenbar kaum jemand ab. 2.500 GBP monatlich als Nettoeinkommen? Das ist bereits ein fürstlicher Lohn im Vereinigten Königreich, den auch Akademiker nur selten erzielen.

(1) GBP - gegenwärtige englische Währung, meist bekannte als "Britisches Pfund".

Hinweis: Anzahl der Frauen, die bei einem einschlägigen Service eingeschrieben sind (laut Betreiber und Daily Mail)

1, Universität von Nottingham - 61
2. Universität von Kent - 57
3. London School of Economics - 51

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Geschrieben von Gebhard Roese

28.04.2012 um 13:44:12

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Was kostet ein Date mit einer wesentlich jĂĽngeren Frau?

Pressemitteilungen, die nichts aussagen, sind wir bei der Liebepur ja längst gewöhnt. Diese Pressemitteilung schlägt allerdings dem Fass den Boden aus: Da macht uns ein Unternehmen scharf darauf, ihren tollen Bericht zum „Preis eines Dates“ zu lesen. Doch so genau wir auch hingucken: Wir erfahren lediglich, dass ein Date umso teurer für den Mann wird, je größer der Altersunterschied ist.

Die als „Dating-Studie“ bezeichnete Information wird dann so weitergegeben:

Die Dating Studie … zeigt bei einem Altersunterschied zwischen älteren Männern und jüngeren Frauen von mehr als 10 Jahren, dass der Mann mit jedem Jahr Altersdifferenz 13 Prozent mehr für das Date zahlen muss.


Laut Grafik des Unternehmens liegt der Preis allerdings bei 40 Jahren Altersdifferenz nur bei einem Mehrpreis von 400 Prozent, was etwa 500 USD entsprechen dĂĽrfte.

Das Unternehmen, das die Pressemitteilung lancierte, ist eine der umstrittensten Neugründungen in den USA, weil hier besonders attraktive Frauen Dates gegen Bargeld verhökern. (Die Liebepur berichtete).

Bei meinem Besuch heute öffnete mir gerade eine 39-jährige Dame die Lederjacke, um ihre Brüste zu entblößen – sie war an „Beziehungen, von der beide profitieren“ interessiert – Sie mögen selber darüber nachdenken, was damit gemeint ist. Auch eine 28-jährige vollbusige Bikini-Dame wäre zu haben gewesen. Über die Auktionen und die Preise für die Begleitung (Pardon, das Date) wollten die Damen nichts sagen, allerdings schrieb die jüngere, man solle nicht glauben, sie nur auf einen Drink einladen zu können – ein Dinner müsste schon drin sein. Das kommt natürlich zum "Gebotspreis" hinzu, und eine Dritte schrieb, der Gebotspreis für das Date beinhalte natürlich nicht die notwendigen Reise- und Vorbereitungskosten.

Kurze „Dates", von denen „beide profitieren" werden in den USA gegenwärtig mit Preisen von etwa 400 Dollar (für ein zweistündiges „Date“ ohne jedwede Bindung) gehandelt. Da fragt sich mancher Herr, warum er es denn ersteigern soll.

Via Online Personal Watch

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Geschrieben von Gebhard Roese

14.09.2011 um 10:36:32

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Gewöhnliches Dating in Australien: Zahlen Männer für Sex?

schön ausgehen gegen sex ist besser als geld gegen sex - oder doch nicht?


"Dating ist wie Prostitution“, sagte kürzlich ein männlicher Single in Australien – nun die Damen an seinem Tisch hörten es ich gerne und baten um eine Erklärung, die ich Ihnen nicht vorenthalten will:

Die Frau, die ich zuletzt getroffen habe, hat von mir verlangt, dass ich sie wenigstens fünf Mal ausführte, bevor sie auch nur daran denkt, mit mir in meine Wohnung zu gehen. Und bei Kosten von 50 – 100 (australischen) Dollars bedeutet das, dass ich praktisch für Sex bezahle, ob ich nun will oder nicht.


Wer glaubt, dieses merkantile Verhalten würde bei den Frauen nun auf moralische Empörung gestoßen sein, irrt, denn eine der Frauen antwortete spontan:

Ich bin Single und ich meine, dass ich es verdiene, von einem Mann ein paar Mal ausgefĂĽhrt zu werden, bevor ich Sex mit ihm habe.


Oh – der neue Deal: „Du führst mich ein paar Mal aus, dann schenke ich dir einmal Sex". An Beziehungen dachte offenbar keiner der beiden. Immerhin scheint es in Australien üblich zu sein, dass der Mann immer zahlt, während die Frau immer eingeladen wird – das macht derartige Deals natürlich leicht.

(Kostenvergleich: 375 AUD (im Schnitt 75 pro Date) ergeben etwa 260 Euro.)

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Geschrieben von Gebhard Roese

30.07.2010 um 07:28:00

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