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Auch das noch – der Partnervermittlungs-Test von MAFO
Wer Online-Partnervermittlungen „testet“, sollte wenigsten wissen, wovon er redet. Marketingleute wissen es zumeist nicht – sie reden ja nicht, weil sie etwas wissen, sondern weil sie uns etwas „weismachen“ wollen. Die Agentur MAFO bewertete Markenbekanntheit, Markenimage, Claimstärke und Differenzierungsstärke von Online-Partneragenturen und sah die Agentur eDarling am Ende auf Platz eins. Und warum? Wegen des „hohen Bekanntheitsgrads“ und der „soliden Imagewerte“. Merkwürdigerweise waren die Differenzen allerdings ausgesprochen gering: Nur um 0,4 Prozentpunkte unterschieden sich die Wertungen von eins bis fünf, und zum Erstaunen unserer Redaktion waren nicht nur Unternehmen, die intensiv Fernsehwerbung betreiben, unter den ersten fünf.
Nun gut - jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wir halten uns hier lieber an Daten und Fakten, die aus anderen Quellen sicherer zu bekommen sind.
Mehr Informationen bei: „Werben und Verkaufen“
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Dating-Tests – Spielzeug oder Verbraucherinformation?
Die Liebepur hat schon seit sehr langer Zeit den Eindruck, dass viele sogenannte Test-Seiten für Singlebörsen kaum mehr Wert sind als Spielzeug in den Händen der Betreiber. Das gilt vor allem für Seiten, die angeblich aufgrund der Erfahrungen von Benutzerinnen und Benutzern bewertet wurden. Im Grunde ist diese Pseudo-Demokratie im Netz ein Tummelplatz von Amateur-Lobbyisten und Misanthropen.
Neuerdings gibt es sogar „Apps“, die den angeblichen Wert oder Unwert von Dating-Seiten für „Girls“ testen. „Unser App verrät euch, welche Dating-Seiten am besten von anderen Frauen bewertet wurden“ schreibt ein Anbieter.
Ganz abgesehen von solchen Geschäftsideen: Es wäre wirklich sinnvoll, einen gewissen ethischen Code beim Testen von Dating-Seiten einzuhalten. Dazu könnte unter anderem gehören:
1. Ergebnisse müssen selbst ermittelt worden sein, nicht abgeschrieben oder von irgendwelchen „Usern“ eingestellt.
2. Test-Berichte müssen authentisch und nachvollziehbar sein und mit der nötigen Bereitschaft zur Aufrichtigkeit erstellt werden.
3. Auch wenn es sehr lange dauert: Tester sollten die potenziellen Erfolge anhand von neu zu entwickelnden Testverfahren überprüfen. Gegenwärtig wird fast nur die „Frauenquote“ hervorgehoben. Selbst die offenkundigen Regional- und Altersstrukturen werden nur von ganz wenigen Testern erhoben, doch gibt es noch wesentlich mehr relevante Faktoren.
4. Die Glaubwürdigkeit sogenannter „Matching“-Verfahren muss wesentlich härter und präziser getestet werden. Dies ist ebenfalls langwierig, aber sinnvoll. Die meisten Tests legen nicht einmal grobe Abweichungen offen. Man fragt sich unwillkürlich, warum das so ist.
5. Häufige Beschwerden und negative Erfahrungen, die bei Verbraucherschutzorganisationen eingegangen sind, müssen berücksichtigt werden, auch dann, wenn sie nicht juristisch relevant sind. Dies ist derzeit so gut wie niemals der Fall.
Ich gebe zu, dass diese Erwartungen hoch sind, und mindestens einige von ihnen sind auch sehr schwer zu verwirklichen. Aber wenn nicht einmal die ersten beiden Punkte erfüllt sind – dann handelt es sich eben nicht um Tests, sondern um Spiele mit der Wirklichkeit.
Neuerdings gibt es sogar „Apps“, die den angeblichen Wert oder Unwert von Dating-Seiten für „Girls“ testen. „Unser App verrät euch, welche Dating-Seiten am besten von anderen Frauen bewertet wurden“ schreibt ein Anbieter.
Ganz abgesehen von solchen Geschäftsideen: Es wäre wirklich sinnvoll, einen gewissen ethischen Code beim Testen von Dating-Seiten einzuhalten. Dazu könnte unter anderem gehören:
1. Ergebnisse müssen selbst ermittelt worden sein, nicht abgeschrieben oder von irgendwelchen „Usern“ eingestellt.
2. Test-Berichte müssen authentisch und nachvollziehbar sein und mit der nötigen Bereitschaft zur Aufrichtigkeit erstellt werden.
3. Auch wenn es sehr lange dauert: Tester sollten die potenziellen Erfolge anhand von neu zu entwickelnden Testverfahren überprüfen. Gegenwärtig wird fast nur die „Frauenquote“ hervorgehoben. Selbst die offenkundigen Regional- und Altersstrukturen werden nur von ganz wenigen Testern erhoben, doch gibt es noch wesentlich mehr relevante Faktoren.
4. Die Glaubwürdigkeit sogenannter „Matching“-Verfahren muss wesentlich härter und präziser getestet werden. Dies ist ebenfalls langwierig, aber sinnvoll. Die meisten Tests legen nicht einmal grobe Abweichungen offen. Man fragt sich unwillkürlich, warum das so ist.
5. Häufige Beschwerden und negative Erfahrungen, die bei Verbraucherschutzorganisationen eingegangen sind, müssen berücksichtigt werden, auch dann, wenn sie nicht juristisch relevant sind. Dies ist derzeit so gut wie niemals der Fall.
Ich gebe zu, dass diese Erwartungen hoch sind, und mindestens einige von ihnen sind auch sehr schwer zu verwirklichen. Aber wenn nicht einmal die ersten beiden Punkte erfüllt sind – dann handelt es sich eben nicht um Tests, sondern um Spiele mit der Wirklichkeit.
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Ranking im Singlebörsen-Vergleich: PARSHIP, eDarling und Elitepartner
Nicht immer schreibe ich gleich darüber, wenn sich etwas verändert. Doch die Partneragentur PARSHIP steht jetzt beim Singlebörsen-Vergleich auf Platz eins, und eDarling hat sich auf Platz zwei vorgeschoben. Auf Platz drei fand ich ElitePartner und etwas abgeschlagen auf Platz vier partner.de
Wir fragten uns, wo be2 geblieben ist – sie galt einmal als eine der „Big Five“ der Szenerie – und wir fanden diese Agentur jetzt nur auf Platz sieben. Der Grund liegt laut Singlebörsen-Vergleich in der veränderten Medienpräsenz, die auch zu weniger Neuanmeldungen führt. Das neue Portal „Prime Date“, das vom Betreiber ursprünglich als eine Art „Casual Dating Agentur“ gegründet wurde, stellt sich nun als „Partnersuche für leidenschaftliche Beziehungen“ dar und fällt deshalb laut „Singlebörsen-Vergleich“ unter die Partneragenturen. Es kam auf Rang sechs. Rang fünf wurde neu belegt mit dem Elite-Partner-Ableger AcademicPartner. Der Singlebörsen-Vergleich schreibt dazu (Zitat):
Dadurch, dass der AcademicPartner nicht so im Fokus steht und geschickt abseits der Massenmedien beworben wird, ist die Klientel in der Tat wohl die gehobenste unter allen Online-Partnervermittlungen.
Zwar ist der Singlebösen-Vergleich nicht das einzige Testportal, aber inzwischen das bei Weitem bedeutendste und zuverlässigste. Zu loben sind besonders die detaillierten Informationen über Alter und Verteilung der Mitglieder.
Wir fragten uns, wo be2 geblieben ist – sie galt einmal als eine der „Big Five“ der Szenerie – und wir fanden diese Agentur jetzt nur auf Platz sieben. Der Grund liegt laut Singlebörsen-Vergleich in der veränderten Medienpräsenz, die auch zu weniger Neuanmeldungen führt. Das neue Portal „Prime Date“, das vom Betreiber ursprünglich als eine Art „Casual Dating Agentur“ gegründet wurde, stellt sich nun als „Partnersuche für leidenschaftliche Beziehungen“ dar und fällt deshalb laut „Singlebörsen-Vergleich“ unter die Partneragenturen. Es kam auf Rang sechs. Rang fünf wurde neu belegt mit dem Elite-Partner-Ableger AcademicPartner. Der Singlebörsen-Vergleich schreibt dazu (Zitat):
Dadurch, dass der AcademicPartner nicht so im Fokus steht und geschickt abseits der Massenmedien beworben wird, ist die Klientel in der Tat wohl die gehobenste unter allen Online-Partnervermittlungen.
Zwar ist der Singlebösen-Vergleich nicht das einzige Testportal, aber inzwischen das bei Weitem bedeutendste und zuverlässigste. Zu loben sind besonders die detaillierten Informationen über Alter und Verteilung der Mitglieder.
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Singlebörsen – sag mir, wo die Vergleiche sind …
Wenn Sie auf der Suche nach einer Singlebörse, einer Seitensprungagentur oder auch einer Online-Partnervermittlung sind, werden Sie früher oder später auf Singlebörsen-Vergleichsseiten stoßen. Dies Thema hat das Loverty-Blog in einer umfassenden Analyse aufbereitet – sie ist so umfangreich, dass wir sie hier nicht einmal auszugsweise zitieren können – also lesen Sie bitte selbst.
Was mir nachzutragen bleibt ist dies:
- Erstens sind Singlebörsen-Vergleiche immer positiv, wenn Sie die Preise nennen – danach muss man nämlich leider bei fast allen Singlebörsen erst lange suchen.
- Transparenz ist wichtig. Dazu muss man allerdings wirklich Singlebörsen testen und keine oberflächlichen Urteile abgeben. Die Transparenz ist beispielsweise beim Singlebörsen-Vergleich optimal gelöst: Hier finden Sie Alters- und Regionalstrukturen vor, die für Entscheidungen außerordentlich wichtig sind – und auch die sonstigen detaillierten Angaben sprechen für sich.
- Das Problem liegt immer in den Bewertungen. Es ist schwer, verbindliche Kriterien zu erarbeiten, zumal, wenn man „Äpfel mit Birnen“ vergleichen will, also beispielsweise reine Datenbanken (Single-Börsen) mit ein bisschen Glitter drum herum mit den Online-Partnervermittlern, die weniger Glitter, dafür aber mehr Privatheit bieten.
- Negativ ist bei allen Bewertern zu vermelden, dass Wirtschaftsdaten und Mitgliederzahlen nicht miteinander abgeglichen werden – kein deutsches Vergleichsportal nennt die korrekten, aktuellen Netto-Mitglieder, auch dort nicht, wo sie sich errechnen lassen.
- Wer Probleme damit hat, dass Singlebörsen-Vergleicher auch Geld verdienen, sollte sich vergegenwärtigen, dass „Geld verdienen“ kein Makel ist, solange das Gewinnstreben nicht auf Kosten der Objektivität geht.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Waren- und Dienstleitungstests immer nur wenige Singlebörsen und Online-Partnervermittler erfassen können – und deswegen haben die Vergleichsseiten auch einen Sinn, der über die üblichen Tests hinausgeht.
Warum die Liebepur keinerlei Affiliate-Marketing für Anbieter im Bereich der Partnersuche betreibt, hat einen einfachen Grund: Nach unserer Meinung verträgt sich journalistische Unabhängigkeit nicht mit Affiliate-Marketing - und bei dieser Meinung bleiben wir, auch wenn die Kollegen von den großen Tageszeitungen darüber inzwischen ganz anderer Meinung sind.
Was mir nachzutragen bleibt ist dies:
- Erstens sind Singlebörsen-Vergleiche immer positiv, wenn Sie die Preise nennen – danach muss man nämlich leider bei fast allen Singlebörsen erst lange suchen.
- Transparenz ist wichtig. Dazu muss man allerdings wirklich Singlebörsen testen und keine oberflächlichen Urteile abgeben. Die Transparenz ist beispielsweise beim Singlebörsen-Vergleich optimal gelöst: Hier finden Sie Alters- und Regionalstrukturen vor, die für Entscheidungen außerordentlich wichtig sind – und auch die sonstigen detaillierten Angaben sprechen für sich.
- Das Problem liegt immer in den Bewertungen. Es ist schwer, verbindliche Kriterien zu erarbeiten, zumal, wenn man „Äpfel mit Birnen“ vergleichen will, also beispielsweise reine Datenbanken (Single-Börsen) mit ein bisschen Glitter drum herum mit den Online-Partnervermittlern, die weniger Glitter, dafür aber mehr Privatheit bieten.
- Negativ ist bei allen Bewertern zu vermelden, dass Wirtschaftsdaten und Mitgliederzahlen nicht miteinander abgeglichen werden – kein deutsches Vergleichsportal nennt die korrekten, aktuellen Netto-Mitglieder, auch dort nicht, wo sie sich errechnen lassen.
- Wer Probleme damit hat, dass Singlebörsen-Vergleicher auch Geld verdienen, sollte sich vergegenwärtigen, dass „Geld verdienen“ kein Makel ist, solange das Gewinnstreben nicht auf Kosten der Objektivität geht.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Waren- und Dienstleitungstests immer nur wenige Singlebörsen und Online-Partnervermittler erfassen können – und deswegen haben die Vergleichsseiten auch einen Sinn, der über die üblichen Tests hinausgeht.
Warum die Liebepur keinerlei Affiliate-Marketing für Anbieter im Bereich der Partnersuche betreibt, hat einen einfachen Grund: Nach unserer Meinung verträgt sich journalistische Unabhängigkeit nicht mit Affiliate-Marketing - und bei dieser Meinung bleiben wir, auch wenn die Kollegen von den großen Tageszeitungen darüber inzwischen ganz anderer Meinung sind.
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Prime Date angeblich bestes Casual Dating Portal
Die Serie der Tests reißt nicht ab – aber die Zweifel an den Testkriterien werden auch nicht weniger. Bisher hatten wir bei allen Tests gewisse Zweifel, ob die Testergebnisse wirklich einen Verbrauchernutzen haben.
Wir hatten uns schon einmal die Augen gerieben, als dieser Test über Partneragenturen erschien – und nun reiben wir uns mal wieder die Augen, nachdem dieser Test über Casual Dating erschienen ist. Natürlich gönnen wir Prime Date den Sieg, gar keine Frage, aber bitte: Wie kann es sein, dass ein gerade erst gegründetes Portal mehr Chancen bietet als bereits etablierte Unternehmen?
Damit dies ganz deutlich wird: Die Tests kann jeder durchführen, wie er will, und Kriterien setzt jeder selber so, wie er sie gerne hätte. Doch die „Testwelle“, die gegenwärtig Deutschland durchzieht, sagt mehr oder weniger doch eines aus: Wenn jeder seine eigenen Kriterien verwendet, und keine dieser Kriterien (auch nicht die der „Stiftung Warentest“, mit Verlaub) wirklich anerkannt sind, wie soll denn dann bitte Objektivität entstehen? Bei einem Fotoapparat ist das Hauptkriterium die Bildschärfe (obgleich auch dort Besserwisser etwas anderes behaupten) und bei einer Partneragentur (egal, welcher und zu welchem Zweck) ist es die Anzahl und Qualität der Kontakte, die unter Testbedingungen kaum jemals ermittelt werden kann.
Wir hatten uns schon einmal die Augen gerieben, als dieser Test über Partneragenturen erschien – und nun reiben wir uns mal wieder die Augen, nachdem dieser Test über Casual Dating erschienen ist. Natürlich gönnen wir Prime Date den Sieg, gar keine Frage, aber bitte: Wie kann es sein, dass ein gerade erst gegründetes Portal mehr Chancen bietet als bereits etablierte Unternehmen?
Damit dies ganz deutlich wird: Die Tests kann jeder durchführen, wie er will, und Kriterien setzt jeder selber so, wie er sie gerne hätte. Doch die „Testwelle“, die gegenwärtig Deutschland durchzieht, sagt mehr oder weniger doch eines aus: Wenn jeder seine eigenen Kriterien verwendet, und keine dieser Kriterien (auch nicht die der „Stiftung Warentest“, mit Verlaub) wirklich anerkannt sind, wie soll denn dann bitte Objektivität entstehen? Bei einem Fotoapparat ist das Hauptkriterium die Bildschärfe (obgleich auch dort Besserwisser etwas anderes behaupten) und bei einer Partneragentur (egal, welcher und zu welchem Zweck) ist es die Anzahl und Qualität der Kontakte, die unter Testbedingungen kaum jemals ermittelt werden kann.
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