Generation Y offenbar doch noch wild auf Online-Dating

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 12. April 2013 • Kategorie: dating news


Man sagt, die Generation „Y“ habe offenbar kein Interesse mehr am „umständlichen“ Online-Dating. Doch ganz scheint das nicht zu stimmen, wie gerade die ZEIT in ihrer Online-Ausgabe berichtete.

Deren Beispielfrau Jessica ist bisexuell und achtet besonders darauf, dass es ihren Partnerinnen und Partnern nicht „ausschließlich um Sex“ gehen würde. Sie zeige dabei auffällig viel Interesse an „Profilen mit langen Texten“.

Lange, interessante und aussagefähige Texte sind allerdings kaum bei der in der ZEIT erwähnten Flirt- und Chatbörse Badoo zu finden. Diese Börse lockt vor allem relativ junge Frauen, die den Nervenkitzel des Flirtabenteuers suchen.

Doch die ZEIT will aufgrund ihrer Informantin auch wissen, dass sich offenbar eine „heimliche Absetzbewegung“ aus dem Umfeld der üblichen „sozialen“ Netzwerke entwickelt.

Zwar ist die Schamgrenze bei den unter 30-Jährigen gegenüber Partneragenturen immer noch hoch, aber das scheint sich zu legen. Jedenfalls gibt die Gewährsfrau der ZEIT zu, sich zu anfangs wegen ihres Profils schon etwas geschämt zu haben. Mittlerweile sähe sie aber immer mehr junge Erwachsene in den Partnerbörsen.
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Die Liebe soll ewig währen …

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 12. April 2013 • Kategorie: dating news


Nahezu zwei Drittel (63 Prozent) der deutschen Singles, die an einer Umfrage der Singlebörse „Dating Cafe“ teilnahmen, glauben, dass es für sie die „ewige Liebe“ gibt – und nur neun Prozent sind überzeugt, dass „nichts ewig hält“.

Für „unumstößlich“ halten die „ewige Liebe“ allerdings weitaus weniger Singles. Die befragten Männer glaubten dies zu 33 Prozent, Frauen hingegen nur zu 28 Prozent.

Lassen wir die Zahlen mal so stehen. „Liebe“ ist ein heikles Thema, so heikel, dass viele Teilnehmer der Umfrage das Wort nicht in den Mund nehmen wollten, sondern einer „ewiger Zuneigung“ oder dem „Teilen des Lebens“ votierten.

Hinweis: Diese Meldung einhält Pressematerial der Single-Börse Dating Cafe.
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Mit Maus und Hamster kann man keinen Partner hamstern

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 12. April 2013 • Kategorie: dating news


Haustiere sind nur dann beliebt, wenn sie einen Wohlfühl-Effekt haben: Wie die Online-Dating-Agentur PARSHIP der Presse mitteilte, bevorzugen nur wenige Singles einen Partner mit einem Haustier. Allerdings würden sehr viele ein Haustier akzeptieren, wenn sie wüssten, welches. Das sagten jedenfalls 38 Prozent der befragten Männer und 44 Prozent der befragten Frauen.

Haustiere sind also kaum ein Grund, sich an einen Partner zu binden: Satte 26 Prozent aller Befragten würden einen Partner mit Haustier eher ablehnen, während ihm nur magerer vier Prozent den Vorzug geben würden.

Tierliebe Frauen würden zu einem hohen Prozentsatz (73 Prozent) einen Partner mit Hund vorziehen, während Männer sowohl mit dem Hund wie mit der Katze vertraut würden. Satte 53 Prozent der befragten Männer konnten sich eine Frau mit Hund als Partnerin vorstellen, und 35 Prozent eine Frau mit Katze. Das Pferd landete mit neun Prozent angeschlagen auf Platz drei, und Mann und Maus passten nur für drei Prozent der Frauen, womit die Maus auf Platz vier landete.

Während Esel, Lamas, Ratten, Frettchen und Schweine nicht vorkamen, blieben auch andere Säugetiere in der Beliebtheitsskala weit unten: Halter von Meerschwein und Hamster bekamen nahezu ebenso wenig Zustimmung wie Vogelfreunde, Aquarianer, Reptilienhalter und Halter großer Spinnen.

Hinweis: Der Artikel enthält Bestandteile einer Presseinformation von PARSHIP.
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ZDF durchleuchtet flapsig die Dating-Möglichkeiten der Jugend

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 9. April 2013 • Kategorie: dating news


Das ZDF hat ein Format, das überwiegend für junge Leute gedacht ist: Leicht, locker, flockig soll es sein – und selbst, wo es ernst wird, bleibt man „cool“ und passt sich an sein jugendliches Publikum an, dem Hintergründe scheißegal sind.

Die Ankündigung klingt dann so:

Liebesalarm in Deutschland! Elf Millionen Singles lassen das Geschäft mit der Liebe boomen. Aber wie findet man am besten einen Partner, und was kostet die Sehnsucht nach der großen Liebe?


Nun kostet die Sehnsucht normalerweise gar nichts, aber lassen wir das mal.

Partnervermittler-Masche: Drei Stunden von einer Vertreterin belabert werden

Die Protagonisten, Anastasia Zampounidis und Wolfgang Trepper, „testen“ die Möglichkeiten, einen Partner zu finden. Das Spektakuläre zuerst: Man ist zielsicher auf eine Vermittlungs-Agentur gestoßen, die mit dem alten Jahrmarkts-Trick arbeitet: tolles Profil einer Frau in der Auslage, nichts dahinter. Stattdessen wird der angeblich partnersuchende Wolfgang drei geschlagene Stunden von einer Vertreterin belabert, die an nichts als ihre tolle Provision denkt. Neuerdings bevorzugen derartige „Dienste“ übrigens Seniorinnen und Senioren als Kunden, weil diese noch in Zeitungsanzeigen-Zeiten aufgewachsen sind und dem Internet weiterhin misstrauen.

Na schön, nichts für junge Leute, oder? Aber was machen die denn eigentlich?

Online-Dating - warum ist die Protagonistin erfolglos?

Zum Beispiel Online-Dating. Anastasia Zampounidis informiert sich zunächst in einer Buchhandlung und kauft gleich zwei Bücher: Eines, das sich halbwegs lohnt und eines, das für Jungs geschrieben wurde, die vorhaben, ihr Flirtvermögen an typischen Barschlampen zu erproben.

Erschreckend dabei ist, wie viele „Werke“ über Online-Dating es inzwischen gibt und wie viele davon absoluter Müll sind. Ob es nun „artifizielle Blauäugigkeit“ ist oder der blanke Populismus: Frau Zampounidis trifft nur eigenartige Kerle und beschwert sich anschließend bei der Hotline des Unternehmens. Das lässt sich gut in Szene setzen, ist aber irgendwie Blödsinn. Profile sind Privatsache, und wenn sie falsch sind, sind sie eben falsch. In der Ankündigung des ZDF las sich das übrigens ganz anderes, nämlich so: „Außerdem stürzt sich Anastasia ins Internet und trifft die attraktivsten Singles.“

Speed-Dating als Lösung aller Probleme?

Frau Zampounidis ist noch jung an Jahren, und so erprobt sie auch das, was „man ja mal versuchen“ kann: Speed-Dating. Das allerdings lobt sie hernach in den höchsten Tönen – und warum, bliebt ziemlich unklar. Wolfgang Trepper kommt die unglückliche Rolle zu, mit einem PUA-Ratgeber bewaffnet dämliche Flirtsprüche an die Frau zu bringen. Immerhin zeigt dieses Beispiel, wie sinnlos Flirtratgeber sind.

Schaler Nachgeschmack: Locker-flockig und Verbrauchermagazin als Eintopf

Was bleibt? Ein schaler Nachgeschmack. Die Sache mit dem Eheinstitut wäre eher ein Fall für ein hartes, kritisches Verbrauchermagazin gewesen – und hat die Jugend, an die sich die Sendung richtet, mit Sicherheit nicht erreicht. Die Online-Dating-Geschichte lehnt sich an ähnliche Buchveröffentlichungen an, in denen Männer eben immer blöd und überheblich sein müssen und eigentlich gar keine Beziehungen wollen. Das hohe Lob für Speed-Dating erschließt sich mir nicht, und lediglich die Sache mit den Flirtratgebern leuchtet ein. Auch ein jüngerer und charmanterer Mann wäre damit gescheitert. Also letztendlich: Ein Eintopf mit vielen Unterhaltungs-Gags, mehr nicht.

Noch mal nachsehen: ZDF.
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Dating-Expertin?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Montag, 8. April 2013 • Kategorie: dating news


Wenn Micaela Schäfer sich jetzt Dating-Expertin nennt, (oder besser, von einem Privatsender so genannt wird) denn zeigt die nur, dass sich wirkliche Dating-Experten langsam umbenennen müssen. „Experte für die Partnersuche“ wäre eigentlich der richtige Titel für einen erfahrenen Berater.

Nun ist es natürlich so: Sachverstand hat Jede(r), sodass man dem Sender nicht einmal böse sein kann, Frau Schäfer solch ein Attribut aufzupeppen.

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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

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