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September '10



liebe pur - der fĂĽhrende ratgeber fĂĽr partnersuchende
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Hilfe fĂĽr Menschen ab 50 bei der Partnersuche

Eigentlich kann ich gar nichts anders tun, als Katrin Bebensee alles Gute zu wünschen – sie hat nämlich vor, älteren Menschen das Dating per Internet schmackhaft zu machen. Nur: Wenn ich in einem Artikel, der sich an „Menschen über 50“ wendet, neun Mal das Worten „Senioren“ lese, dann fällt mir doch wahrhaftig die Schottenmütze vom Kopf, was gar nicht so leicht ist, wie Träger von Schottenmützen wissen.

Offenbaren bestehen noch groĂźe Vorbehalte, den Wunsch nach einer Partnerschaft im Internet zu thematisieren.


Ihre ersten Erfahrungen machte Frau Bebensen bereits: Es bestünden offenbar größere Vorbehalte, den Wunsch nach einer Partnerschaft im Internet zu thematisieren, schrieb die „Süddeutsche Zeitung“.

Ich kann aus eigener Anschauung leider nur sagen, dass die wenigsten Menschen (ich rede nicht von Senioren) Rat suchen, wenn sie bei der Partnersuche immer wieder stolpern. Es ist eben so: jeder fühlt sich für sein Leben solange kompetent, bis die eigene Unzulänglichkeit offenkundig wird – und selbst dann wird die eigene Verantwortung oft noch verdrängt.

Hoffen wir, dass die vielen Menschen, denen man dabei helfen könnte, doch noch den Weg finden, sich beraten zu lassen.

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Geschrieben von Gebhard Roese

31.08.2010 um 15:47:03

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Die Daily Mail, Blauäugigkeit und eHarmony

eHarmony ist ein bedeutender Faktor für das Dating im Vereinigten Königreich geworden – was auch die MAIL veranlasste, über das in US-amerikanischer Hand befindliche Unternehmen zu schreiben. Das eHarmony Blog bezeichnete die Herausgeber der Daily Mail wegen des Artikels der Journalistin Sadie Nicholas als „leichtgläubig“ – eine relativ milde Form, darüber zu reden, denn alles liest sie wie ein PR-Artikel für eHarmony.

Fragt sich, ob man seitens der Daily Mail nicht kritisch berichten kann oder nicht kritisch berichten will – eine dritte Möglichkeit wäre natürlich, dass die Journalistin keinerlei Ahnung vom Online-Dating hat und dennoch darüber schreibt.

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.08.2010 um 16:38:30

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PartnerĂĽbereinstimmungstest nach Professor Hassebrauck

Der von der Liebepur bekanntlich sehr geschätzte Professor Dr. Manfred Hassebrauck wurde kürzlich von den Kollegen des Singlebörsen-Vergleichs interviewt. Im Mittelpunkt stand- wie könnte es anders sei – der neu entwickelten Tests des Paarforschers für die Singlebörse Friendscout24.de, die mithilfe dieses Test offenbar durch Zusatznutzen zur Online-Partnervermittlung mutieren will.

Überzeugend an diesem Gespräch ist zunächst die Souveränität von Hassebrauck , die sich auch darin zeigt, „absolute“ Aussagen zu vermeiden. Vergleicht man die Aussagen des Professors mit den Interviews, die von anderen Testentwicklern gegeben wurden, so erkennt man sofort die Kompetenz – was übrigens kein Wunder ist, denn der Professor ist der einzige Entwickler eines deutschen Partnertests, der auf dem Gebiet der Paarforschung tätig ist: Zwei der bedeutendsten Tests auf dem europäischen Markt wurden von Fachleuten für Bewerbertests entworfen.

Falls ich Ihnen dies noch einmal in Erinnerung rufen darf: Das meist benutzte Testverfahren beruht auf einem Persönlichkeitstest, der sodann mit relativ fragwürdigen Methoden auf „Gemeinsamkeiten und Unterschiede“ abgeklopft wird – das heißt dann das “Matching“. Allerdings wurde dieses Verfahren inzwischen so weit abgewandelt (beispielsweise von PARSHIP und ElitePartner), dass auch ganz andere Faktoren mit in den Test eingehen. Dennoch wird nach wie vor gerne von einem „psychologischen Partnerübereinstimmungstest“ gesprochen.

Was also unterscheidet den neuen Test konkret von allen anderen? Man könnte es mit einem Satz sagen: Die Beziehungskomponenten werden bewertet, nicht die Persönlichkeitseigenschaften. Dazu sagte Professor Hassebrauck dem „Singlebörsen-Vergleich“:

Forschungsergebnisse zeigen, dass die Ähnlichkeit von Persönlichkeitseigenschaften nicht zwangsläufig die Voraussetzung für eine zufriedenstellende Beziehung ist. Die Partnervorschläge von FriendScout24 werden auf einzigartige Art und Weise ermittelt. Hier stehen nicht Persönlichkeitsmerkmale, sondern beziehungsrelevante Merkmale im Fokus.


In einem einzigen Punkt wich der Professor den Fragestellern aus – nämlich als sie nach dem Schwachpunkt des Systems fragten. Diese Frage wurde so formuliert:

Ändern sich Beziehungstypen nicht im Laufe des Lebens?


Hassebrauck griff daraufhin zu einem rhetorischen Trick: Er wich auf sein Buch aus, in dem er die Bezeihungstypen bescheibt. Das war offenbar für ihn effektiver, als auf die heikle Frage einzugehen – und doch musste er eher kritisch zugeben:

Denken Sie nur einmal, was zwei verliebte 18-Jährige füreinander empfinden und vergleichen Sie dieses Gefühl mit dem eines Ehepaares, das gerade Goldene Hochzeit gefeiert hat.


Nun, ich mache es mir auch einmal einfach: Jeder Partnerübereinstimmungstest, gleich welcher Art, ist eine Prognose auf mögliche Beziehungsentwicklungen in die Zukunft hinein. Die Zukunft ist aber eine Herausforderung, der man sich täglich neu stellen muss – und sie ist keinesfalls vorhersehbar.

Sieht man es so, dann ist ein Partnerübereinstimmungstest ein kleines Hilfsmittel, um sich im Dschungel der Beziehungsmöglichkeiten zu orientieren, aber keinesfalls ein Garantieschein auf eine gute Ehe.

Nähere Informationen (sehr ausführlich) beim Singlebörsen-Vergleich Expertenbefragung

Via: Blog des Singlebörsen-Vergleichs.

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.08.2010 um 09:23:41

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Friendscout24: FĂĽr fast alle BeziehungswĂĽnsche offen

Die Kollegen vom Singlebörsen-Vergleich sprachen dieser Tage mit Martina Bruder, der Geschäftsführerin von Friedscout24.de.

Dabei wurde deutlich, was „Singlebörse“ heute bedeutet: Alles abdecken, von der lebenslangen Partnerschaft bis zur Kurzzeitbegegnung. Wörtlich:

«Ob fürs ganze Leben oder nicht liegt immer in der individuellen Motivation. Sicher sucht manch einer auch einen spannenden Flirt oder ein interessantes Date. Wobei unsere Aufgabe ganz klar die ist: Den Menschen die ideale Plattform zum Kennenlernen zu bieten.»


Dies deckt sich völlig mit den Erfahrungen, die wir aus dem Markt der reinen Singlebörsen generell hören: Man bietet Kontaktmöglichkeiten – und sonst nahezu nichts. Wie lange das noch gut geht, steht in den Sternen, denn wenn man die Preise für „Kontaktmöglichkeiten“ (geschäftlich und privat) vergleicht, schneiden Singlebörsen in der Regel bei vergleichbarer Datenqualität sehr schlecht ab. Nicht von ungefähr versuchte die Geschäftsführerin dann auch, die Alleinstellungsmerkmale der Singlebörsen gegenüber anderen Möglichkeiten herauszustellen, was ihr auch recht gut gelang. Schwieriger war es da schon, den Werbespruch „Wir verlieben dich“ zu rechtfertigen: Was sie sagte, klang wenig überzeugend. Auch die Aussagen zum neuen „24-BQ-Check“, dem Partnerübereinstimmungstest von Friendscout, waren nicht restlos überzeugend – die Erklärungen klingen ähnlich plakativ wie die Aussagen der Wettbewerber.

Das Interview ist vor allem deshalb lebenswert, weil es viele Aspekte der aktuellen Diskussion um Singlebörsen enthält.

Via: Blog des Singlebörsen-Vergleichs.

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.08.2010 um 09:18:57

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Die freie Partnerbörse Jazzed im Detail

Wo von Online Dating die Rede ist, da mischt sich auch Fernando Ardenghi ein. Dieser Tage hat er sich ausführlich Jazzed angesehen und festgestellt, dass es sich um eine Seite handelt, die hauptsächlich dazu dient, zukünftige Kunden für eHarmony zu gewinnen.

Er schreibt:

Ich wette, dass Jazzed kostenlos ist und immer und für alle Zeiten kostenlos bleiben wird, und der einzige Grund ist, eHarmony zu mehr Erfolg zu verhelfen, um nicht-zahlende Benutzer in Zahlende zu verwandeln, indem sie von Jazzed zu eHarmony gehen – und um zu versuchen, PlentyOfFish zu zerstören.


Die Frage ist natürlich, ob Jazzed wirklich sehr viele Benutzer anziehen wird, denn neue Singlebörsen haben es auch in den USA schwer, Fuß zu fassen, ob sie nun angeblich „Frei“ sind oder nicht. Hingegen beweisen zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit, dass der Wechsel von „Singlebörse“ zu „Online-Partnervermittler“ tatsächlich vollzogen wird.

Zudem gibt es inzwischen eine beachtliche Anzahl von Singlebörsen, die aufgrund ihrer geringen Mitgliederbestände gar nicht überleben könnten, die aber immer noch genügend Besucher haben, um beispielsweise erfolgreich für Casual-Dating Dienste oder Online-Partnervermittler zu werben.

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Geschrieben von Gebhard Roese

26.08.2010 um 07:05:42

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