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Die Woche in Dating: Trends, Sexpartner und Schwätzer
Mann, oh Mann: Es gibt keine Cougars, weil ein Wissenschaftler gemeint hat, dass ihre Anzahl mikroskopisch klein ist. Nun sind aber fast alle sogenannten Sex- und Beziehungstrends (ĂĽbrigens inklusive der Dating-Trends) gewissen Minderheiten vorbehalten (darf ich an die Sadomasochisten und Swinger erinnern?), und stets hat die Presse diese MĂĽcken zu Elefanten aufgeblasen. Wer das noch nicht durchschaut hat, tut mir Leid - und wer dazu eine wissenschaftliche Untersuchung anzettelt, vor allem mit den beschriebenen Mitteln, verdient unser aller Mitleid.
So ähnlich ist es auch bei den „Spielformen“ der Liebe – sie betreffen relativ kleine Gruppen, aber im Zuge des Wertewandels bei den Singlebörsen und insbesondere durch das Auftreten der Casual-Dating-Agenturen werden sie einem immer größeren Kreis bekannt – und vor allem deshalb haben wir uns entschlossen, ab und an darauf einzugehen. Zum Beispiel beim Frauenwunsch nach einem „flotten Dreier“ – warum nicht bei dem ähnlich spektakulären Männerwunsch, könnten Sie jetzt fragen, und dann sage ich: Der wird doch überall behandelt – da können wir mal eine Ruhephase einlegen. Damit auch eine Männerfantasie behandelt wird: der Wunsch danach, sich „weiblich“ zu fühlen, ist größer als man denkt – oben die kleine Eisbergspitze, und unten drunter ein ganzer Berg voll Samt, Seide und Lippenstift.
Immerhin musste eine große deutsche Singlebörse neulich eingestehen, dass man dort für alle Menschen offen ist, die irgendeine Art von Beziehung suchen – von der „flüchtigen Begegnung“ bis zum Traualtar. Das gilt übrigens für Singlebörsen ganz generell, wie es denn auch für das übrige Leben gilt: Ich wundere mich immer über Menschen, die glauben, bei Singlebörsen nur „ernsthafte“ Partnersuchende zu treffen.
In unserem Informationsteil sagen wir Ihnen diese Woche, warum Liebe eben doch ein Spiel ist – und warum Sie als Nicht-Spieler dabei nichts als verlieren. Dass Humor einer der wichtigen Faktoren bei der Partnerschaft ist, wussten wir natürlich schon, aber lesen Sie es bitte trotzdem – es ist so schön.
Besserwisserei fanden wir im Match-Blog. Da steht zwar fast nie etwa drin, aber wenn etwas drin steht, dann kann man es wahrhaftig den Hasen geben: Gute Fotos taugen nix, weil Männer natürliche Frauen suchen, und natürliche Frauen können Fotografen offenbar nicht darstellen. Dass dies ausgerechnet eine Medienfrau behauptet, spottet jeder Beschreibung. Was man da noch tun kann? Auslachen, was sonst?
Dass Frauen ihr Liebesleben mindesten gegenüber Männern meist schönreden, dürfte bekannt sein, und dass sie die Anzahl ihrer Beziehungen mit Körperkontakten inklusive der einmaligen Begebenheiten gerne herunterlügen, ist auch nicht neu. Doch einer COSMO-Redakteurin verdenken wir nun die Totalverwirrung: Sie tun "es" nämlich lediglich mit Partnern im einstelligen Bereich zweistellig, sogar schon ohne das abgezogene Drittel, das die Redakteurin unterstellt. Ich frage mich allerdings, wie man denn so etwas zählt. Tagebuch? Erinnerung? Oder gibt es schon ein „Gadget“, das die Einflüge zählt und zuordnet? Sorry, meine Damen Leserinnen – in dem Fall kann ich nicht anders.
Der Knüller der Woche war eHarmony: Dort hat man wahrhaftig eine Seite für Ex-und-Hopp-Beziehungen aufgebaut: Jazzed, über die sich unsere Kollegen vom Singlebörsen-Vergleich bereits königlich amüsiert haben. Dass eHarmony keinen Wert auf wirklich sinnvolle Interviews legt, wurde diese Woche auch wieder bewiesen – man wünscht sich eben willfährige Journalisten wie die Dame, die für die MAIL einen Artikel schrieb.
Die Wissenschaft blieb diese Woche fast außen vor: Lediglich über die Partnerübereinstimmungstests berichten wir ein klein wenig, weil es angeblich eine neue, revolutionäre Methode gibt. Die Liebepur glaubt davon, dass es eine neue Methode gibt, meint aber, dass sie sich erst einmal bewähren muss – dann sehe wir weiter.
Mal ehrlich, Mädchen und Jungs: Bei der Partnerstiftung für hässliche Menschen habe ich die Waffen gestreckt und mal wieder den ollen Gramse zu Worte kommen lassen. Der hat für so etwas wirklich das besser Händchen.
Das hätte ich vielleicht auch bei der CORA-Umfrage machen sollen: Mädchen, ihr wollt Muskelmänner, Bauer und Bäcker, verstanden? Ja, was denn eigentlich sonst? „Akademikerin, 34, arbeitslos, sucht dringen Bauern, der sie durchfüttert?“ Ich fasse es nicht, was aus Befragungen alles herauskommen kann.
Die Abzocke durch Mehrwertdienste war kürzlich Gegenstand eines Prozesses, die BZ hat eine Nachricht verbreitet, die jeder Beschreibung spottet, und der ganze Rest des Informationsmülls bleibt diese Woche auch unerwähnt. Ich selbst habe diesmal auch etwas hinzugenmüllt, um Sie zu erheitern: nackte Brüste. Ein bisschen Humor muss schließlich sein.
Nun - bleiben Sie mir gewogen und vor allem - bleiben Sie in Verbindung. Falls Sie hier manchmal abspicken, dann vergessen Sie bitte nicht, in Ihren eigenen Artikel zu schreiben, wo Sie es zuerst gelesen haben. Die Liebepur hat die Schnüffelnase immer zielsicher am Boden und die Augen dabei auf die Zukunft gerichtet. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie die geballten Information über das Online-Dating samt der Querverweise und zusätzlichen Informationsquellen irgendwo anders besser aufbereitet bekommen als hier.
So ähnlich ist es auch bei den „Spielformen“ der Liebe – sie betreffen relativ kleine Gruppen, aber im Zuge des Wertewandels bei den Singlebörsen und insbesondere durch das Auftreten der Casual-Dating-Agenturen werden sie einem immer größeren Kreis bekannt – und vor allem deshalb haben wir uns entschlossen, ab und an darauf einzugehen. Zum Beispiel beim Frauenwunsch nach einem „flotten Dreier“ – warum nicht bei dem ähnlich spektakulären Männerwunsch, könnten Sie jetzt fragen, und dann sage ich: Der wird doch überall behandelt – da können wir mal eine Ruhephase einlegen. Damit auch eine Männerfantasie behandelt wird: der Wunsch danach, sich „weiblich“ zu fühlen, ist größer als man denkt – oben die kleine Eisbergspitze, und unten drunter ein ganzer Berg voll Samt, Seide und Lippenstift.
Immerhin musste eine große deutsche Singlebörse neulich eingestehen, dass man dort für alle Menschen offen ist, die irgendeine Art von Beziehung suchen – von der „flüchtigen Begegnung“ bis zum Traualtar. Das gilt übrigens für Singlebörsen ganz generell, wie es denn auch für das übrige Leben gilt: Ich wundere mich immer über Menschen, die glauben, bei Singlebörsen nur „ernsthafte“ Partnersuchende zu treffen.
In unserem Informationsteil sagen wir Ihnen diese Woche, warum Liebe eben doch ein Spiel ist – und warum Sie als Nicht-Spieler dabei nichts als verlieren. Dass Humor einer der wichtigen Faktoren bei der Partnerschaft ist, wussten wir natürlich schon, aber lesen Sie es bitte trotzdem – es ist so schön.
Besserwisserei fanden wir im Match-Blog. Da steht zwar fast nie etwa drin, aber wenn etwas drin steht, dann kann man es wahrhaftig den Hasen geben: Gute Fotos taugen nix, weil Männer natürliche Frauen suchen, und natürliche Frauen können Fotografen offenbar nicht darstellen. Dass dies ausgerechnet eine Medienfrau behauptet, spottet jeder Beschreibung. Was man da noch tun kann? Auslachen, was sonst?
Dass Frauen ihr Liebesleben mindesten gegenüber Männern meist schönreden, dürfte bekannt sein, und dass sie die Anzahl ihrer Beziehungen mit Körperkontakten inklusive der einmaligen Begebenheiten gerne herunterlügen, ist auch nicht neu. Doch einer COSMO-Redakteurin verdenken wir nun die Totalverwirrung: Sie tun "es" nämlich lediglich mit Partnern im einstelligen Bereich zweistellig, sogar schon ohne das abgezogene Drittel, das die Redakteurin unterstellt. Ich frage mich allerdings, wie man denn so etwas zählt. Tagebuch? Erinnerung? Oder gibt es schon ein „Gadget“, das die Einflüge zählt und zuordnet? Sorry, meine Damen Leserinnen – in dem Fall kann ich nicht anders.
Der Knüller der Woche war eHarmony: Dort hat man wahrhaftig eine Seite für Ex-und-Hopp-Beziehungen aufgebaut: Jazzed, über die sich unsere Kollegen vom Singlebörsen-Vergleich bereits königlich amüsiert haben. Dass eHarmony keinen Wert auf wirklich sinnvolle Interviews legt, wurde diese Woche auch wieder bewiesen – man wünscht sich eben willfährige Journalisten wie die Dame, die für die MAIL einen Artikel schrieb.
Die Wissenschaft blieb diese Woche fast außen vor: Lediglich über die Partnerübereinstimmungstests berichten wir ein klein wenig, weil es angeblich eine neue, revolutionäre Methode gibt. Die Liebepur glaubt davon, dass es eine neue Methode gibt, meint aber, dass sie sich erst einmal bewähren muss – dann sehe wir weiter.
Mal ehrlich, Mädchen und Jungs: Bei der Partnerstiftung für hässliche Menschen habe ich die Waffen gestreckt und mal wieder den ollen Gramse zu Worte kommen lassen. Der hat für so etwas wirklich das besser Händchen.
Das hätte ich vielleicht auch bei der CORA-Umfrage machen sollen: Mädchen, ihr wollt Muskelmänner, Bauer und Bäcker, verstanden? Ja, was denn eigentlich sonst? „Akademikerin, 34, arbeitslos, sucht dringen Bauern, der sie durchfüttert?“ Ich fasse es nicht, was aus Befragungen alles herauskommen kann.
Die Abzocke durch Mehrwertdienste war kürzlich Gegenstand eines Prozesses, die BZ hat eine Nachricht verbreitet, die jeder Beschreibung spottet, und der ganze Rest des Informationsmülls bleibt diese Woche auch unerwähnt. Ich selbst habe diesmal auch etwas hinzugenmüllt, um Sie zu erheitern: nackte Brüste. Ein bisschen Humor muss schließlich sein.
Nun - bleiben Sie mir gewogen und vor allem - bleiben Sie in Verbindung. Falls Sie hier manchmal abspicken, dann vergessen Sie bitte nicht, in Ihren eigenen Artikel zu schreiben, wo Sie es zuerst gelesen haben. Die Liebepur hat die Schnüffelnase immer zielsicher am Boden und die Augen dabei auf die Zukunft gerichtet. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie die geballten Information über das Online-Dating samt der Querverweise und zusätzlichen Informationsquellen irgendwo anders besser aufbereitet bekommen als hier.
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Die Woche in Dating – Zahlenspielchen nach dem Urlaub
Wenn ein Glas halb voll ist, dann kann es auch halb leer sein – und wenn „nur 33 Prozent“ aller Online-Dater erfolgreich sind, dann können wir genauso gut schreiben dass im Internet Dating „stolze 33 Prozent der Partnersuchenden ihre Ziele erreicht haben“.
Ei, holla, das Spiel mit den Zahlen macht offenbar derzeit vielen PR-Leuten so große Freude, dass sie munter drauflos fabulieren. ElitePartner tat es, wie wir diese Woche berichteten: Da verweigern Singles angeblich die Eheschließung – durch Zahlenspielereien belegbar, aber deswegen nicht unbedingt wahr. Man muss die Pressemitteilung genau lesen, um die Sache im richtigen Licht zu sehen. In die gleiche Kerbe haut auch eine ansonsten durchaus erträgliche Studie, die uns beweisen will (warum eigentlich?) dass Frauen keinen Sex beim ersten Date wollen – nur: Etwa gegen 40 Prozent der Frauen tut es eventuell doch. Wer mag, kann dazu auch noch etwas in der Liebeszeitung lesen: "Abschiedskuss oder Liebesnacht" heißt hier die Frage aller Fragen. Bunt aufgemischt wird auch das Dating in den USA: eHarmony will täglich 271 Ehen stiften und geht damit zum 10-jährigen Jubiläum hausieren, und damit es besser aussieht, schreibt man dann „542 Personen“. ElitePartner war übrigens noch mal dran: 37 Prozent der deutschen Männer verstehen die Flirtsignale der Frauen nicht – da hoffe ich doch, dass diese Zahl irgendwie belegbar ist, aber – welch Glück für die Frauen – fast zwei Drittel der Männer verstehen doch, wenn Liebesignale gemorst werden, oder etwa nicht?
Oha – ich muss gestehen, noch nicht allzu viel über die neue Studie des Single-Börsen-Vergleichs (pdf) geschrieben zu haben, die sehr interessant für uns alle ist – zumal für die „reinen“ Singlebörsen: Denen wird dort nicht viel Gutes prophezeit. Tatsache ist, dass Dating-Spielchen auf Facebook immer mehr an Bedeutung gewinnen – jedenfalls wandelt Unternehmerkohle in letzter Zeit immer mehr in diese Richtung – und neuerdings will sogar Springer an dem angeblichen Boom Geld verdienen: BILD macht auch mit.
Ja, wenn Sie wirklich meine Meinung hören wollen: Wenn man diese Euphorie und ihr Schwinden bereits zwei Mal erlebt hat (bei Second Life und bei MySpace) dann schwindet der Glaube an soziale Netzwerke und andere Spielereien im Web. Kürzlich hieß es sogar, Facebook und Co. seine gut geeignet, um seine ONS zu organisieren – die Notiz liegt noch in meinem Zettelkasten. Ich warte also erst mal ab, wann die ersten Neugründungen wirkliche Erfolge werden - wobei mir einfällt, dass mir der gesamte Bereich der Jugend-Flirtbörsen sowieso am A … vorbeigeht – und nicht nur aus Desinteresse, sondern auch, weil diese Leute eine schreckliche PR betreiben.
Sie werden übrigens erraten haben, dass ich in Urlaub war: deswegen die vielen Füller bei der Liebepur. Ansonsten habe ich die stillen Tage auch ein bisschen genutzt, um Ihnen ein paar Betrachtungen über die Partnerwahl an sich zu schreiben, denn viele Leser nehmen fälschlich an, ich sei so eine Art Einmann-PR zur Verbreitung der Idee des Online-Dating. Das bin ich keinesfalls, wie ihnen verschiedene Artikel beweisen mögen. Ja, lohnt sich denn überhaupt der Aufwand für das Online-Dating? Die Antwort finden Sie in meinem Artikel „Das Leben in Schwärmen und anderswo“. Da ich mich für die Folgen der Partnersuche im Netz interessiere, verfolge ich auch Meinungen über den Heiratsmarkt intensiv, und da kann ich Ihnen diesen Artikel über „Durchmischungen durch Heiraten“ sehr empfehlen. Nach wie vor gehe ich auch hart zur Sache und sage erstmals klipp und klar: Menschen mit Ansprüchen, ihr habt im Online-Dating nichts zu suchen, sondern stört die ehrlichen und ernsthaften Menschen, die dort einen Partner finden wollen, mit dem sie glücklich leben können. Übrigens sind inzwischen auch so gut wie alle Wissenschaftler der Meinung, dass der Hochmut vor dem Fall kommt. Ansonsten: Liebe Therapeuten, schweigt bitte, wenn ihr nichts zu sagen habt. Nicht jeder Psychologe oder Psychotherapeut muss zwangsläufig ein Handtaschenexperte sein, und deswegen befragt man solche Leute auch nicht beim Kauf von Handtaschen, und ebenso muss nicht jeder von ihnen zwangsläufig ein Online-Dating-Spezialist sein – und deswegen sollte man sie eigentlich auch nicht bei Problemfällen des Online-Dating befragen, nicht wahr?
Da ich die Studie des Singlebörsen-Vergleichs erwähnte: In ihr werden der „Casual-Dating-Branche“ große Chancen eingeräumt, sozusagen: Gelegenheitssex und Ehebruch für die Massen. In Deutschland gibt es bereits einer ziemlichen Kampf um Marktanteile – und da kommt aus den USA auch noch ein Riesenschiff in den deutschen Hafen, dessen Eigentümer hier Werbemillionen ausgeben wollen – nun, hoffentlich fallen davon ein paar Cent für die arme Liebepur ab. In der Presse war gerade auch C-Date mit der Aussage, dass nur wenige Deutsche mit ihrem Liebesleben so ganz und gar zufrieden wären - nur angebliche acht Prozent sollen wirklich zufrieden sein. Da bringe ich gleich mal einen kleinen Seitenhieb: Geht es vielleicht darum, dass Frauen sich ihr Männerfrischfleisch inzwischen auch bei den Sex-Kontaktdiensten suchen?
An der Humor- oder Blödsinnsfront habe ich mir die unsäglichen Meldungen über Handys und Sex angesehen, die gerade durch die Presse geisterten – ein Paradebeispiel für miesen Journalismus.
Was mir zu sagen bliebe? Ich würde mich wirklich freuen, wenn Sie alle die Liebepur nicht nur als Inspirationsquelle verwenden würden, sondern auch schreiben würden, wo sie das erste Mal davon gehört haben – in der Liebepur. Ansonsten empfehle ich mich bis zur nächsten Woche – die Wochenschauen kommen jetzt wieder regelmäßig.
Ei, holla, das Spiel mit den Zahlen macht offenbar derzeit vielen PR-Leuten so große Freude, dass sie munter drauflos fabulieren. ElitePartner tat es, wie wir diese Woche berichteten: Da verweigern Singles angeblich die Eheschließung – durch Zahlenspielereien belegbar, aber deswegen nicht unbedingt wahr. Man muss die Pressemitteilung genau lesen, um die Sache im richtigen Licht zu sehen. In die gleiche Kerbe haut auch eine ansonsten durchaus erträgliche Studie, die uns beweisen will (warum eigentlich?) dass Frauen keinen Sex beim ersten Date wollen – nur: Etwa gegen 40 Prozent der Frauen tut es eventuell doch. Wer mag, kann dazu auch noch etwas in der Liebeszeitung lesen: "Abschiedskuss oder Liebesnacht" heißt hier die Frage aller Fragen. Bunt aufgemischt wird auch das Dating in den USA: eHarmony will täglich 271 Ehen stiften und geht damit zum 10-jährigen Jubiläum hausieren, und damit es besser aussieht, schreibt man dann „542 Personen“. ElitePartner war übrigens noch mal dran: 37 Prozent der deutschen Männer verstehen die Flirtsignale der Frauen nicht – da hoffe ich doch, dass diese Zahl irgendwie belegbar ist, aber – welch Glück für die Frauen – fast zwei Drittel der Männer verstehen doch, wenn Liebesignale gemorst werden, oder etwa nicht?
Oha – ich muss gestehen, noch nicht allzu viel über die neue Studie des Single-Börsen-Vergleichs (pdf) geschrieben zu haben, die sehr interessant für uns alle ist – zumal für die „reinen“ Singlebörsen: Denen wird dort nicht viel Gutes prophezeit. Tatsache ist, dass Dating-Spielchen auf Facebook immer mehr an Bedeutung gewinnen – jedenfalls wandelt Unternehmerkohle in letzter Zeit immer mehr in diese Richtung – und neuerdings will sogar Springer an dem angeblichen Boom Geld verdienen: BILD macht auch mit.
Ja, wenn Sie wirklich meine Meinung hören wollen: Wenn man diese Euphorie und ihr Schwinden bereits zwei Mal erlebt hat (bei Second Life und bei MySpace) dann schwindet der Glaube an soziale Netzwerke und andere Spielereien im Web. Kürzlich hieß es sogar, Facebook und Co. seine gut geeignet, um seine ONS zu organisieren – die Notiz liegt noch in meinem Zettelkasten. Ich warte also erst mal ab, wann die ersten Neugründungen wirkliche Erfolge werden - wobei mir einfällt, dass mir der gesamte Bereich der Jugend-Flirtbörsen sowieso am A … vorbeigeht – und nicht nur aus Desinteresse, sondern auch, weil diese Leute eine schreckliche PR betreiben.
Sie werden übrigens erraten haben, dass ich in Urlaub war: deswegen die vielen Füller bei der Liebepur. Ansonsten habe ich die stillen Tage auch ein bisschen genutzt, um Ihnen ein paar Betrachtungen über die Partnerwahl an sich zu schreiben, denn viele Leser nehmen fälschlich an, ich sei so eine Art Einmann-PR zur Verbreitung der Idee des Online-Dating. Das bin ich keinesfalls, wie ihnen verschiedene Artikel beweisen mögen. Ja, lohnt sich denn überhaupt der Aufwand für das Online-Dating? Die Antwort finden Sie in meinem Artikel „Das Leben in Schwärmen und anderswo“. Da ich mich für die Folgen der Partnersuche im Netz interessiere, verfolge ich auch Meinungen über den Heiratsmarkt intensiv, und da kann ich Ihnen diesen Artikel über „Durchmischungen durch Heiraten“ sehr empfehlen. Nach wie vor gehe ich auch hart zur Sache und sage erstmals klipp und klar: Menschen mit Ansprüchen, ihr habt im Online-Dating nichts zu suchen, sondern stört die ehrlichen und ernsthaften Menschen, die dort einen Partner finden wollen, mit dem sie glücklich leben können. Übrigens sind inzwischen auch so gut wie alle Wissenschaftler der Meinung, dass der Hochmut vor dem Fall kommt. Ansonsten: Liebe Therapeuten, schweigt bitte, wenn ihr nichts zu sagen habt. Nicht jeder Psychologe oder Psychotherapeut muss zwangsläufig ein Handtaschenexperte sein, und deswegen befragt man solche Leute auch nicht beim Kauf von Handtaschen, und ebenso muss nicht jeder von ihnen zwangsläufig ein Online-Dating-Spezialist sein – und deswegen sollte man sie eigentlich auch nicht bei Problemfällen des Online-Dating befragen, nicht wahr?
Da ich die Studie des Singlebörsen-Vergleichs erwähnte: In ihr werden der „Casual-Dating-Branche“ große Chancen eingeräumt, sozusagen: Gelegenheitssex und Ehebruch für die Massen. In Deutschland gibt es bereits einer ziemlichen Kampf um Marktanteile – und da kommt aus den USA auch noch ein Riesenschiff in den deutschen Hafen, dessen Eigentümer hier Werbemillionen ausgeben wollen – nun, hoffentlich fallen davon ein paar Cent für die arme Liebepur ab. In der Presse war gerade auch C-Date mit der Aussage, dass nur wenige Deutsche mit ihrem Liebesleben so ganz und gar zufrieden wären - nur angebliche acht Prozent sollen wirklich zufrieden sein. Da bringe ich gleich mal einen kleinen Seitenhieb: Geht es vielleicht darum, dass Frauen sich ihr Männerfrischfleisch inzwischen auch bei den Sex-Kontaktdiensten suchen?
An der Humor- oder Blödsinnsfront habe ich mir die unsäglichen Meldungen über Handys und Sex angesehen, die gerade durch die Presse geisterten – ein Paradebeispiel für miesen Journalismus.
Was mir zu sagen bliebe? Ich würde mich wirklich freuen, wenn Sie alle die Liebepur nicht nur als Inspirationsquelle verwenden würden, sondern auch schreiben würden, wo sie das erste Mal davon gehört haben – in der Liebepur. Ansonsten empfehle ich mich bis zur nächsten Woche – die Wochenschauen kommen jetzt wieder regelmäßig.
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Diese Woche in Dating – Stinken, Therapieren und Klatsch
Axe, der Deo-Verkäufer, will wissen, was beim Date wirklich wichtig ist (Körpergeruch sicherlich nicht) – doch dass gerade das Stinken des menschlichen Körpers signifikante Bedeutung hat, glaubt eine T-Shirt Schnüffel-Party-Veranstalterin aus der Schweiz. Allerdings: Schnüffel unter dem Einfluss der „Pille“ verscheucht nicht nur die Männer, sondern bringt ganze Sozialgefüge durcheinander – man denke – allerdings nur bei den Lemuren. Das Murmeltier grüßt auch mal wieder: Ach, diese peinlichen Blind Dates – da freut sich Lieschen Müller, dass sie ihren Macker noch in der Disco aufgerissen hat. Irgendetwas muss man ja schreiben, und je mieser die Dates geschildert werden, um so mehr freuen sich die Lieschen.
Übrigens sind Paartherapeuten und Paarberater schwer an Vogue – kein Wunder in der heutigen Zeit, bei der man von Laternenpfahl zu Laternenpfahl hechelt – nun ja, die Hunde erschnüffeln ja wohl tatsächlich ihre Sexualpartner – ich behaupte immer noch: im Gegensatz zu Menschen. Jedenfalls hat gerade ein Paartherapeut das Internet gelobt – na, sieh mal an … und das alles trotz der fehlenden Möglichkeit, via Computer den gegenseitigen Körperduft einzusaugen. Übrigens ein sehr interessanter Artikel, wie übrigens fast alle, in denen gestandene Paartherapeuten zu Wort kommen. Die haben nämlich tatsächlich eine Ahnung, wo der Schuh drückt – im Gegensatz zu den Erbsenzählern an der Uni. Eine andere Paarberaterin erklärt uns dann etwas sehr Sinnvolles: den Unterschied zwischen Liebe und Verliebtsein – wird manchen von Ihnen überraschen – und sicher den einen oder anderen desillusionieren.
Eine Reise von Zürich nach Basel regte mich an, über die Beziehungen junger Managerinnen und Manager zu schreiben – sozusagen ein authentischer Eigenbeitrag in der Liebepur. Dann war da noch dieses unsägliche Gesülze der Wissenschaftler über die Quoten bei den Seitensprüngen – da greife ich schon mal zu harten Worten wie „Lügen“ – warum sollte eine Frau auch die Wahrheit sagen, wenn man sie nach Art und Anzahl ihrer Seitensprünge fragt?
Die Schweiz überraschte via PARSHIP diesmal mit Rekordzahlen im Online-Dating, und be2 will das Matching weiter verbessern – nötig wäre es nicht nur dort: Beim Matching liegt weiterhin ein Schwachpunkt viele Agenturen. Da hilft nur eines: Vom Kunden lernen – PARSHIP hat es offenbar gerade praktiziert bei der Gestaltung der neuen Webseite. Fehlt noch die wöchentliche PM von Gleichklang: Mund-zu-Mund-Propaganda ist gut – das finden wir auch. Allerdings funktioniert dies bei allen Online-Partnervermittlern in der einen oder anderen Weise.
Fernsehen ist nicht immer erhellend, was das Dating betrifft: In der Sendung "37 Grad" hockte der Frust gleich dreifach – und was die Sendung sollte, was eigentlich niemand so genau: Wir wissen inzwischen zur Genüge, dass es Menschen mit Dating-Problemen gibt, die in ihrer Person liegen – aber muss man die wirklich im Fernsehen vorführen?
Apropos Presse, Blogs und Fernsehen: Die Presse war dieser Tage im Gespräch, weil sie offenbar glaubt, das Internet für sich gepachtet zu haben und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen das Recht streitig machen will, dort informativ tätig zu sein. Dabei gab es einen schweren Rückschlag. Vorher schien es beinahe so zu sein, als glaubten die Herren Zeitungsverleger, sie hätten das Recht gepachtet, im Internet zu informieren und Meinungen zu verbreiten. Die großen der Branche hätten gerne das Meinungsmonopol – und das haben sie glücklicherweise noch nicht. Da wären noch die Blogger, die oftmals direkter und schärfer berichten, als es der Presse lieb sein kann – und bei Spezialthemen auch bei Weitem kompetenter. Ja, und dann wäre da noch der böse Erzfeind, das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Nun steht allerdings fest: Wenn Zeitungen ins Internet gehen, machen sie eigentlich Rundfunk – und keine Zeitung mehr. Das ärgert die FAZ offensichtlich bis zur Weißglut. Ach, die armen, armen Leute.
Niemand soll glauben, dass wir uns nicht genügend mit Klatsch auseinandersetzen (hab ich vom Elite Partner Magazin gelernt), und so kommt es, dass ich mich mit „gut sitzenden BHs“ und einer gewissen Collien Fernandes beschäftigt habe – die hatte ich bisher gar nicht wahrgenommen, wie mir überhaupt die „Promis“ so etwas am A…. vorbeigehen – doch ab und an muss man eben mal eine im Magazin haben.
Fehlen eigentlich nur noch die Damen ab 50 und ihre Toyboys … immer ein beliebtes Sommerthema. Schließlich kaufen zu keiner Jahreszeit so viele Frauen Liebesstunden bei Männern wie im Sommer – vorsichtshalber natürlich zumeist im Ausland.
Be 2 war fleißig – bei einem Artikel über Profilfotos, und ich konnte nicht umhin, zu raten, mal die Geldbörse aufzureißen und sie beim Fotografen machen zu lassen – übrigens genau wie Aktfotos, die man auch besser beim Fotografen machen lässt. Wenn Sie mehr über Aktfotos wissen wollen, können Sie natürlich auch die Liebeszeitung lesen.
Dieser Tage müssen Sie leider wegen anderer Aufgaben auf die Wochenschau verzichten, aber ich habe Sommerfüller für Sie, die hart zupackend Tacheles reden – über Frauen und Männer, Nacktheit und Angezogenheit – und noch viel mehr.
Übrigens sind Paartherapeuten und Paarberater schwer an Vogue – kein Wunder in der heutigen Zeit, bei der man von Laternenpfahl zu Laternenpfahl hechelt – nun ja, die Hunde erschnüffeln ja wohl tatsächlich ihre Sexualpartner – ich behaupte immer noch: im Gegensatz zu Menschen. Jedenfalls hat gerade ein Paartherapeut das Internet gelobt – na, sieh mal an … und das alles trotz der fehlenden Möglichkeit, via Computer den gegenseitigen Körperduft einzusaugen. Übrigens ein sehr interessanter Artikel, wie übrigens fast alle, in denen gestandene Paartherapeuten zu Wort kommen. Die haben nämlich tatsächlich eine Ahnung, wo der Schuh drückt – im Gegensatz zu den Erbsenzählern an der Uni. Eine andere Paarberaterin erklärt uns dann etwas sehr Sinnvolles: den Unterschied zwischen Liebe und Verliebtsein – wird manchen von Ihnen überraschen – und sicher den einen oder anderen desillusionieren.
Eine Reise von Zürich nach Basel regte mich an, über die Beziehungen junger Managerinnen und Manager zu schreiben – sozusagen ein authentischer Eigenbeitrag in der Liebepur. Dann war da noch dieses unsägliche Gesülze der Wissenschaftler über die Quoten bei den Seitensprüngen – da greife ich schon mal zu harten Worten wie „Lügen“ – warum sollte eine Frau auch die Wahrheit sagen, wenn man sie nach Art und Anzahl ihrer Seitensprünge fragt?
Die Schweiz überraschte via PARSHIP diesmal mit Rekordzahlen im Online-Dating, und be2 will das Matching weiter verbessern – nötig wäre es nicht nur dort: Beim Matching liegt weiterhin ein Schwachpunkt viele Agenturen. Da hilft nur eines: Vom Kunden lernen – PARSHIP hat es offenbar gerade praktiziert bei der Gestaltung der neuen Webseite. Fehlt noch die wöchentliche PM von Gleichklang: Mund-zu-Mund-Propaganda ist gut – das finden wir auch. Allerdings funktioniert dies bei allen Online-Partnervermittlern in der einen oder anderen Weise.
Fernsehen ist nicht immer erhellend, was das Dating betrifft: In der Sendung "37 Grad" hockte der Frust gleich dreifach – und was die Sendung sollte, was eigentlich niemand so genau: Wir wissen inzwischen zur Genüge, dass es Menschen mit Dating-Problemen gibt, die in ihrer Person liegen – aber muss man die wirklich im Fernsehen vorführen?
Apropos Presse, Blogs und Fernsehen: Die Presse war dieser Tage im Gespräch, weil sie offenbar glaubt, das Internet für sich gepachtet zu haben und dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen das Recht streitig machen will, dort informativ tätig zu sein. Dabei gab es einen schweren Rückschlag. Vorher schien es beinahe so zu sein, als glaubten die Herren Zeitungsverleger, sie hätten das Recht gepachtet, im Internet zu informieren und Meinungen zu verbreiten. Die großen der Branche hätten gerne das Meinungsmonopol – und das haben sie glücklicherweise noch nicht. Da wären noch die Blogger, die oftmals direkter und schärfer berichten, als es der Presse lieb sein kann – und bei Spezialthemen auch bei Weitem kompetenter. Ja, und dann wäre da noch der böse Erzfeind, das öffentlich-rechtliche Fernsehen. Nun steht allerdings fest: Wenn Zeitungen ins Internet gehen, machen sie eigentlich Rundfunk – und keine Zeitung mehr. Das ärgert die FAZ offensichtlich bis zur Weißglut. Ach, die armen, armen Leute.
Niemand soll glauben, dass wir uns nicht genügend mit Klatsch auseinandersetzen (hab ich vom Elite Partner Magazin gelernt), und so kommt es, dass ich mich mit „gut sitzenden BHs“ und einer gewissen Collien Fernandes beschäftigt habe – die hatte ich bisher gar nicht wahrgenommen, wie mir überhaupt die „Promis“ so etwas am A…. vorbeigehen – doch ab und an muss man eben mal eine im Magazin haben.
Fehlen eigentlich nur noch die Damen ab 50 und ihre Toyboys … immer ein beliebtes Sommerthema. Schließlich kaufen zu keiner Jahreszeit so viele Frauen Liebesstunden bei Männern wie im Sommer – vorsichtshalber natürlich zumeist im Ausland.
Be 2 war fleißig – bei einem Artikel über Profilfotos, und ich konnte nicht umhin, zu raten, mal die Geldbörse aufzureißen und sie beim Fotografen machen zu lassen – übrigens genau wie Aktfotos, die man auch besser beim Fotografen machen lässt. Wenn Sie mehr über Aktfotos wissen wollen, können Sie natürlich auch die Liebeszeitung lesen.
Dieser Tage müssen Sie leider wegen anderer Aufgaben auf die Wochenschau verzichten, aber ich habe Sommerfüller für Sie, die hart zupackend Tacheles reden – über Frauen und Männer, Nacktheit und Angezogenheit – und noch viel mehr.
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Letzte Woche in Dating: Tiefe Sommerlöcher und Sinnhaltiges
In kein Loch kann man so rief abtauchen wie ins Sommerloch: Dann taucht auch Gina-Lisa mal wieder auf – und ich schreibe Ihnen darüber, welchen Zahn Sie sich mal ziehen lassen sollten.
Eine britische Zeitung brachte jüngst einen Sommerloch-Artikel über eine Frau, die mit 30 noch Jungfrau war, und daran kann man sehen, dass auch für Spätentwickler(innen) noch Hoffnung besteht – übrigens auch für die ständig herumlamentierenden männlichen Jungfrauen: Jungs, es ist noch nicht zu spät, und notfalls werden auch Toyboys „angelernt“ – das ist billiger für die Sugar Mommies als sich bereits gut „eingearbeitete“ Lover zu suchen. Ob es auch so befriedigend ist, schreibe ich hier lieber nicht. Übrigens wollen einsame Banker auch nicht lange suchen, wenn sie eine Kurzlangzeitbekanntschaft ohne FI suchen. Wie das genau gehen soll, weiß ich auch nicht. Die Dame, die es betreibt, wird ihre Ziele besser kennen. Übrigens ist man nie sicher, wer wo wann was sucht: Heute suchen alle überall alles. Übrigens gibt es sie noch, die gute, alte Partnervermittlung – und die Berichte darüber wären noch schöner, wenn man nicht immer wieder das Internet bezichtigen würde, für den Niedergang der Branche verantwortlich zu sein: An die eigene Nase fassen hilft da mehr. Schwierigkeiten mit dem Online-Dating gibt es übrigens nach wie vor in der Provinz, und das Thema Partnerübereinstimmungstests ist in Wahrheit nicht ganz so wichtig, wenngleich es als Hintergrundinformation nach wie vor wichtig ist – bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht alle Artikel in der Urlaubszeit bringen werde – es gibt also Verzögerungen. Die Matching-Points sind übrigens nicht für alle Mitglieder von Partneragenturen wichtig – man möchte sich eben nicht bevormunden lassen. Auch das mag eine Lehre für die Partneragenturen heutigen Zuschnitts sein. Hingegen wirkte eine Pressemitteilung über „Irrtümer beim Online-Dating“ reichlich an den Haaren herbeigezogen. Ach Koydo war mal wieder im Gespräch – allerdings hat die Sache mit den Single-Zeugnissen ihren Sensationswert wohl inzwischen verloren: Kaum jemand nahm ernsthaft Notiz.
Für diejenigen, die auf der Suche nach dem echten Glück in der Liebe sind, haben ich etwas über Lebenspläne und Beziehungspläne geschrieben sowie über die Macht der Nähe – nicht sehr spektakulär, aber das ist bei der Partnersuche sowieso nicht wichtig. Sie sind über 30? Dann sind sie goldrichtig bei der besten Wahl für Singles über 30.
Deutsche Frauen sollten sich übrigens „warm anziehen“: Arroganz punktet nicht, und „kaltblütige Miststücke“ werden hoffentlich niemals geheiratet. Da küss ich doch lieber die Hand, Madame. da werden Sie schaun, Madame … wobei mir einfällt, dass wir in diesem Jahr keine reguläre Sommerausgabe haben werden. Ich versuche aber, Ihnen ein bisschen über die Liebe und den nackten Körper zu schreiben – am Strand und anderwärts. Warum dieses „Die Woche im Dating“ so spät kommt? Nun, auch ich habe gelegentlich Aufgaben, die über das Schreiben dieser Zeilen hinausgehen – und außerdem muss ich noch mal richtig Urlaub machen, bevor ich mich einer neuen Aufgabe widme. Keine Sorge, ich erzähle Ihnen davon, sobald es soweit ist. Nur so viel: die „Liebepur“ bleibt Ihnen erhalten. Bitte nicht vergessen: Wenn Sie meine Artikel für eigene Bericht benutzen, sollte "via Liebepur" mit genauere Verlinkung nicht fehlen. Dafür sage ich gleich mal: Vielen Dank.
Eine britische Zeitung brachte jüngst einen Sommerloch-Artikel über eine Frau, die mit 30 noch Jungfrau war, und daran kann man sehen, dass auch für Spätentwickler(innen) noch Hoffnung besteht – übrigens auch für die ständig herumlamentierenden männlichen Jungfrauen: Jungs, es ist noch nicht zu spät, und notfalls werden auch Toyboys „angelernt“ – das ist billiger für die Sugar Mommies als sich bereits gut „eingearbeitete“ Lover zu suchen. Ob es auch so befriedigend ist, schreibe ich hier lieber nicht. Übrigens wollen einsame Banker auch nicht lange suchen, wenn sie eine Kurzlangzeitbekanntschaft ohne FI suchen. Wie das genau gehen soll, weiß ich auch nicht. Die Dame, die es betreibt, wird ihre Ziele besser kennen. Übrigens ist man nie sicher, wer wo wann was sucht: Heute suchen alle überall alles. Übrigens gibt es sie noch, die gute, alte Partnervermittlung – und die Berichte darüber wären noch schöner, wenn man nicht immer wieder das Internet bezichtigen würde, für den Niedergang der Branche verantwortlich zu sein: An die eigene Nase fassen hilft da mehr. Schwierigkeiten mit dem Online-Dating gibt es übrigens nach wie vor in der Provinz, und das Thema Partnerübereinstimmungstests ist in Wahrheit nicht ganz so wichtig, wenngleich es als Hintergrundinformation nach wie vor wichtig ist – bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht alle Artikel in der Urlaubszeit bringen werde – es gibt also Verzögerungen. Die Matching-Points sind übrigens nicht für alle Mitglieder von Partneragenturen wichtig – man möchte sich eben nicht bevormunden lassen. Auch das mag eine Lehre für die Partneragenturen heutigen Zuschnitts sein. Hingegen wirkte eine Pressemitteilung über „Irrtümer beim Online-Dating“ reichlich an den Haaren herbeigezogen. Ach Koydo war mal wieder im Gespräch – allerdings hat die Sache mit den Single-Zeugnissen ihren Sensationswert wohl inzwischen verloren: Kaum jemand nahm ernsthaft Notiz.
Für diejenigen, die auf der Suche nach dem echten Glück in der Liebe sind, haben ich etwas über Lebenspläne und Beziehungspläne geschrieben sowie über die Macht der Nähe – nicht sehr spektakulär, aber das ist bei der Partnersuche sowieso nicht wichtig. Sie sind über 30? Dann sind sie goldrichtig bei der besten Wahl für Singles über 30.
Deutsche Frauen sollten sich übrigens „warm anziehen“: Arroganz punktet nicht, und „kaltblütige Miststücke“ werden hoffentlich niemals geheiratet. Da küss ich doch lieber die Hand, Madame. da werden Sie schaun, Madame … wobei mir einfällt, dass wir in diesem Jahr keine reguläre Sommerausgabe haben werden. Ich versuche aber, Ihnen ein bisschen über die Liebe und den nackten Körper zu schreiben – am Strand und anderwärts. Warum dieses „Die Woche im Dating“ so spät kommt? Nun, auch ich habe gelegentlich Aufgaben, die über das Schreiben dieser Zeilen hinausgehen – und außerdem muss ich noch mal richtig Urlaub machen, bevor ich mich einer neuen Aufgabe widme. Keine Sorge, ich erzähle Ihnen davon, sobald es soweit ist. Nur so viel: die „Liebepur“ bleibt Ihnen erhalten. Bitte nicht vergessen: Wenn Sie meine Artikel für eigene Bericht benutzen, sollte "via Liebepur" mit genauere Verlinkung nicht fehlen. Dafür sage ich gleich mal: Vielen Dank.
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Die Woche in Dating: Der Sog des Sommerlochs
Ich kann mich dem Sog des Sommerlochs nicht entziehen, so sehr ich auch verseuche, mich an der Realität festzuhalten: Eine Studie, dass neue Nachkommen das Liebesleben nicht gerade fördern, will ich dabei gar nicht erwähnen – jedes Paar weiß darum, doch jetzt hat es auch die Wissenschaft festgestellt – ja, im Sommer kommt man mal in Zeitung, gell? Also: Das Sommerloch muss gestopft werden, klar – und die Presse macht dann schon aus jeder sauren Gurke eine Gourmet-Delikatessgurke.
Zum Beispiel wissen wir nun, dass Frauen in mittleren Jahren schrecklich geil sind: Sie wälzen sich bereits solo in den Betten mit wildesten Fantasien und lechzen dann förmlich nach Gelegenheitssex. Natürlich ist das nicht wirklich genau so beforscht worden, aber die Wissenschaftler selbst haben dafür gesorgt, dass die Presse daraus knallige Sensationen machte. Eine britische Zeitung wollte sogar nun das Geheimnis der wilden Frauen über 50 aka „Cougars“ erklären – und erzeugte damit furiose Kritik, die dann wieder auf die Wissenschaftler zurückfiel. Ebenso verwirrend war, dass gebildete Frauen angeblich mehr Haut zeigen: oh ja, der Sommer - Strand, Bikinis, Haut. Übrigens: Junge, gebildete Bayrinnen sollen am liebsten den Körper vorzeigen – so will es die sommerlöchrige Studie wissen.
Diese Woche in Dating fiel also ins Sommerloch, und als ob ich es ahnte: Als ich mich endlich mal durchgerungen hatte, die Wahrheit über Partnerübereinstimmungstests zu schreiben, war das Interesse weg. Es ist eben ein Herbstthema, und es wird einfach mal aufs Ende der Schweißtage verlegt. Liebe ist übrigens der größte Störfaktor für alle Partnerübereinstimmungstests. Aber so neu ist das ja nun auch wieder nicht – und da ist auch die Wissenschaft inzwischen sprachlos. Möglicherweise begreifen die Damen und Herren Wissenschaftler doch noch, dass ein alter Spruch aus der Rhetorik auch für sie gilt: „Rede immer, wenn du etwas zu sagen hast, und schweige, wenn du nichts zu sagen weißt.“ Das Problem ist nur: Man hat viel zu selten wirklich etwas zu sagen, und man will doch in die Presse, nicht wahr?
In der Liebe ist übrigens nach wie vor jeder seines Glückes Schmied – und wer mal daneben langt und sich die Finger verbrennt, der sollte sich mal diesen Artikel zu Gemüte führen.
Ein bisschen Bi schadet nie – auch bei uns nicht. Die Forschungen an weiblicher Bisexualität sind weit fortgeschritten – und zeigen diesmal wirklich etwas Überraschendes: Die lesbische Beziehung ist keine Sache der weiblichen Teenager, sondern die weibliche Orientierung kann bis ins Alter wechseln. Männer sind ja in dieser Beziehung verschlossen wie die Austern – die Liebeszeitung fragt sich deshalb, ob sie etwa an Homophobie leiden. Oder nennt man so etwas Biphobie? In jedem Fall ein nettes Wort, oder nicht?
Ob Partnerübereinstimmungstests auch gegen Glatzenbildung helfen, erfahren Sein in der Sparte „Humor“.
Das Neueste aus Blogs, Pressemitteilungen und Anzeigen (ja, Anzeigen): eDarling gibt Tipps in BILD, ElitePartner versuchte erfolgreich, mit der ersten E-Mail beim Onlinedating die Redakteursherzen zu erweichen, und wir erfahren mit erstaunen, dass Banker, die 90 Stunden arbeiten, ihre Damen für die Freizeit nicht beim Escortservice bestellen, sondern es über eine neue Datingagentur versuchen wollen, zum Beispiel mit einem „russischen Teilzeit-Model“ – ob man das erst einfliegen muss, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Doch damit nicht genug: be2 dreht an der Schraube des Millionenspiels und meldete, 20 Millionen Singles unter die Fittiche genommen zu haben, Friendscout24 ist stolz auf den Online Star, und OKCupid prahlt damit herum, die großen Lügen beim Online-Dating aufgedeckt zu haben.
Falls Sie die „kleine Presseschau" von letzter Woche noch nicht gelesen haben: Bitte schön.
Wie fast immer die Bitte: Ja, schreiben Sie darüber, was Sie hier gelesen haben, warum denn eigentlich nicht? Aber bitte: Dann mit Quellenangabe „via Liebepur“ – so schwer kann das doch nicht sein, oder?
Zum Beispiel wissen wir nun, dass Frauen in mittleren Jahren schrecklich geil sind: Sie wälzen sich bereits solo in den Betten mit wildesten Fantasien und lechzen dann förmlich nach Gelegenheitssex. Natürlich ist das nicht wirklich genau so beforscht worden, aber die Wissenschaftler selbst haben dafür gesorgt, dass die Presse daraus knallige Sensationen machte. Eine britische Zeitung wollte sogar nun das Geheimnis der wilden Frauen über 50 aka „Cougars“ erklären – und erzeugte damit furiose Kritik, die dann wieder auf die Wissenschaftler zurückfiel. Ebenso verwirrend war, dass gebildete Frauen angeblich mehr Haut zeigen: oh ja, der Sommer - Strand, Bikinis, Haut. Übrigens: Junge, gebildete Bayrinnen sollen am liebsten den Körper vorzeigen – so will es die sommerlöchrige Studie wissen.
Diese Woche in Dating fiel also ins Sommerloch, und als ob ich es ahnte: Als ich mich endlich mal durchgerungen hatte, die Wahrheit über Partnerübereinstimmungstests zu schreiben, war das Interesse weg. Es ist eben ein Herbstthema, und es wird einfach mal aufs Ende der Schweißtage verlegt. Liebe ist übrigens der größte Störfaktor für alle Partnerübereinstimmungstests. Aber so neu ist das ja nun auch wieder nicht – und da ist auch die Wissenschaft inzwischen sprachlos. Möglicherweise begreifen die Damen und Herren Wissenschaftler doch noch, dass ein alter Spruch aus der Rhetorik auch für sie gilt: „Rede immer, wenn du etwas zu sagen hast, und schweige, wenn du nichts zu sagen weißt.“ Das Problem ist nur: Man hat viel zu selten wirklich etwas zu sagen, und man will doch in die Presse, nicht wahr?
In der Liebe ist übrigens nach wie vor jeder seines Glückes Schmied – und wer mal daneben langt und sich die Finger verbrennt, der sollte sich mal diesen Artikel zu Gemüte führen.
Ein bisschen Bi schadet nie – auch bei uns nicht. Die Forschungen an weiblicher Bisexualität sind weit fortgeschritten – und zeigen diesmal wirklich etwas Überraschendes: Die lesbische Beziehung ist keine Sache der weiblichen Teenager, sondern die weibliche Orientierung kann bis ins Alter wechseln. Männer sind ja in dieser Beziehung verschlossen wie die Austern – die Liebeszeitung fragt sich deshalb, ob sie etwa an Homophobie leiden. Oder nennt man so etwas Biphobie? In jedem Fall ein nettes Wort, oder nicht?
Ob Partnerübereinstimmungstests auch gegen Glatzenbildung helfen, erfahren Sein in der Sparte „Humor“.
Das Neueste aus Blogs, Pressemitteilungen und Anzeigen (ja, Anzeigen): eDarling gibt Tipps in BILD, ElitePartner versuchte erfolgreich, mit der ersten E-Mail beim Onlinedating die Redakteursherzen zu erweichen, und wir erfahren mit erstaunen, dass Banker, die 90 Stunden arbeiten, ihre Damen für die Freizeit nicht beim Escortservice bestellen, sondern es über eine neue Datingagentur versuchen wollen, zum Beispiel mit einem „russischen Teilzeit-Model“ – ob man das erst einfliegen muss, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Doch damit nicht genug: be2 dreht an der Schraube des Millionenspiels und meldete, 20 Millionen Singles unter die Fittiche genommen zu haben, Friendscout24 ist stolz auf den Online Star, und OKCupid prahlt damit herum, die großen Lügen beim Online-Dating aufgedeckt zu haben.
Falls Sie die „kleine Presseschau" von letzter Woche noch nicht gelesen haben: Bitte schön.
Wie fast immer die Bitte: Ja, schreiben Sie darüber, was Sie hier gelesen haben, warum denn eigentlich nicht? Aber bitte: Dann mit Quellenangabe „via Liebepur“ – so schwer kann das doch nicht sein, oder?
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