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Die besonderen Gefahren bei Begegnungen in Online-Sex-Börsen
Ob Sex, Seitensprung oder Causal Dating – die Gefahren beim „schnellen Sex“ sind größer als bei „normalen“ Dates. Wo liegen die Gemeinsamkeiten, und wo muss man noch vorsichtiger sein?
Die Liebepur gibt 10 namhafte, bewährte Ratschläge, die Ihnen helfen, ihren Ruf, Ihre Gesundheit und vielleicht Ihr Leben beim Sex-Dating zu retten.
1. Eine Gemeinsamkeit mit gewöhnlichem Dating: wenn Sie die Regeln des Umgangs mit Fremden nicht beherrschen: Entweder nachlernen, oder aber aufhören mit jeder Form von Online-Dating.
2. Die Personen, mit denen Sie Affären haben, sind namenlos, genau wie Sie. Das erschwert die Recherche, die wir sonst empfehlen.
3. Was Sie wundern wird: Treffen Sie sich das erste Mal im öffentlichen Raum (also wie beim „normalen“ Date, aber nicht an Ihrem Wohnort. Sie wissen nie, was Sie erwartet, wenn Sie eine Wohnung betreten. Hotelzimmer sind ungleich sicherer, wenngleich auch sie Risiken bergen.
4. Schneller Sex ist eine große Verführung. Er zieht Betrüger und andere Kriminelle an, und zwar weitaus häufiger, als dies bei gewöhnlichen Singlebörsen der Fall ist. Betrüger in diesem Geschäft arbeiten zumeist mit "erschwinglichen" Summen, sodass sie selten angezeigt werden.
5. Es gibt Personen, die daran interessiert sind, sie auszuspionieren. Frauen als Lockvögel sind ein altes Thema. Schnelle Sex-Kontakte bieten Agentinnen in der Industriespionage die Möglichkeit, Sie im Bett auszuhorchen.
6. Auch Detektive sind am „Geschäft“ beteiligt: Viele Ehefrauen und manche Ehemänner spionieren ihren vorgeblich untreuen Ehepartnern nach. Haben Sie damit recht, wollen sie Beweise. Diese werden in Form von Filmen und Fotos zur Verfügung gestellt. Sicher sind sie nirgendwo – weder im öffentlichen Raum noch in Hotelzimmern.
7. Im Internet werden auch „Treuebeweise“ angeboten. Dabei wird ein angehender Partner bewusst in eine Sexfalle gelockt. Kurt vor dem „Vollzug“ gibt der Lockvogel dann auf –und die Verlobte bekommt den Beweis, dass der Partner nicht treu ist.
8. Fotos und Filme sind vor, während und nach sexuellen Handlungen sind leicht herzustellen. Glauben Sie nicht, Sie würden Geheimkameras entdecken. Sie können völlig unsichtbar in Hotelzimmern, Privaträumen und sogar am Körper untergebracht werden.
9. Was für normale Dates nicht immer gilt, sollte bei Sex-Dates die Regel Nummer eins sein: Steigen Sie nicht in das Auto des (der) Fremden. Selbst wenn der Partner keine kriminellen Absichten hat, sind sie anhängig von seiner Gnade, sie wieder zurückzufahren.
10. Das leidige Mobiltelefon. Es ist eigentlich selbstverständlich, aber wird dennoch oft missachtet: Werde Ihr Geschäfts-Handy noch Ihr Privat-Handy ist für Sex-Dates da – sondern nur ein spezielles Pre-Paid-Handy.
Der letzte Rat gehört zu denen, die immer und überall gegeben werden – doch Sie müssen diesen Rat verinnerliche und beherrschen: Wenn Ihnen irgendetwas an einer Begegnung merkwürdig vorkommt, dann „kratzen Sie die Kurve“ – auch ohne Begründung und spontan. Nicht, aber auch gar nichts, ist wert, dass Sie Leben und Gesundheit riskieren. Ob wir hier vergessen haben, Kondome zu erwähnen? Wir denken: Wenn Sie die nicht einmal daran gedacht haben, sollten Sie sofort aufhören, an Sex-Dating auch nur zu denken.
FĂĽr einige Punkte dieses Artikels nutzten wir Internet-Quellen, zum Beispiel diese: How to Stay Safe.
Die Liebepur gibt 10 namhafte, bewährte Ratschläge, die Ihnen helfen, ihren Ruf, Ihre Gesundheit und vielleicht Ihr Leben beim Sex-Dating zu retten.
1. Eine Gemeinsamkeit mit gewöhnlichem Dating: wenn Sie die Regeln des Umgangs mit Fremden nicht beherrschen: Entweder nachlernen, oder aber aufhören mit jeder Form von Online-Dating.
2. Die Personen, mit denen Sie Affären haben, sind namenlos, genau wie Sie. Das erschwert die Recherche, die wir sonst empfehlen.
3. Was Sie wundern wird: Treffen Sie sich das erste Mal im öffentlichen Raum (also wie beim „normalen“ Date, aber nicht an Ihrem Wohnort. Sie wissen nie, was Sie erwartet, wenn Sie eine Wohnung betreten. Hotelzimmer sind ungleich sicherer, wenngleich auch sie Risiken bergen.
4. Schneller Sex ist eine große Verführung. Er zieht Betrüger und andere Kriminelle an, und zwar weitaus häufiger, als dies bei gewöhnlichen Singlebörsen der Fall ist. Betrüger in diesem Geschäft arbeiten zumeist mit "erschwinglichen" Summen, sodass sie selten angezeigt werden.
5. Es gibt Personen, die daran interessiert sind, sie auszuspionieren. Frauen als Lockvögel sind ein altes Thema. Schnelle Sex-Kontakte bieten Agentinnen in der Industriespionage die Möglichkeit, Sie im Bett auszuhorchen.
6. Auch Detektive sind am „Geschäft“ beteiligt: Viele Ehefrauen und manche Ehemänner spionieren ihren vorgeblich untreuen Ehepartnern nach. Haben Sie damit recht, wollen sie Beweise. Diese werden in Form von Filmen und Fotos zur Verfügung gestellt. Sicher sind sie nirgendwo – weder im öffentlichen Raum noch in Hotelzimmern.
7. Im Internet werden auch „Treuebeweise“ angeboten. Dabei wird ein angehender Partner bewusst in eine Sexfalle gelockt. Kurt vor dem „Vollzug“ gibt der Lockvogel dann auf –und die Verlobte bekommt den Beweis, dass der Partner nicht treu ist.
8. Fotos und Filme sind vor, während und nach sexuellen Handlungen sind leicht herzustellen. Glauben Sie nicht, Sie würden Geheimkameras entdecken. Sie können völlig unsichtbar in Hotelzimmern, Privaträumen und sogar am Körper untergebracht werden.
9. Was für normale Dates nicht immer gilt, sollte bei Sex-Dates die Regel Nummer eins sein: Steigen Sie nicht in das Auto des (der) Fremden. Selbst wenn der Partner keine kriminellen Absichten hat, sind sie anhängig von seiner Gnade, sie wieder zurückzufahren.
10. Das leidige Mobiltelefon. Es ist eigentlich selbstverständlich, aber wird dennoch oft missachtet: Werde Ihr Geschäfts-Handy noch Ihr Privat-Handy ist für Sex-Dates da – sondern nur ein spezielles Pre-Paid-Handy.
Der letzte Rat gehört zu denen, die immer und überall gegeben werden – doch Sie müssen diesen Rat verinnerliche und beherrschen: Wenn Ihnen irgendetwas an einer Begegnung merkwürdig vorkommt, dann „kratzen Sie die Kurve“ – auch ohne Begründung und spontan. Nicht, aber auch gar nichts, ist wert, dass Sie Leben und Gesundheit riskieren. Ob wir hier vergessen haben, Kondome zu erwähnen? Wir denken: Wenn Sie die nicht einmal daran gedacht haben, sollten Sie sofort aufhören, an Sex-Dating auch nur zu denken.
FĂĽr einige Punkte dieses Artikels nutzten wir Internet-Quellen, zum Beispiel diese: How to Stay Safe.
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Weniger Kohlendioxidverbrauch - der GroĂźe Online-Sex-Report
Klick! Mich! An! Soll uns etwas über Sex verraten und nennt sich großsprecherisch „Der Große Online-Sex-Report“. Die Autoren Ogi Ogas und Sai Gaddam fühlen sich als Nachfolger Kinseys, und möglicherweise haben sie tatsächlich irgendwie und irgendwann irgendwelche Erkenntnisse gewonnen. Sollte das so sein, stehen sie jedenfalls nicht als „harte Fakten“ in diesem Buch.
Deshalb ist das Buch – mit Verlaub – das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Schlecht gegliedert, unübersichtlich, mit unbrauchbarem Inhaltsverzeichnis und alles in einem Blah-Blah-Plauderton geschrieben, der möglicherweise auch noch witzig sein soll – das sind die Hauptmerkmale. Die Informationen (wenn es sich überhaupt um solche handelt) sind irgendwo im Text eingestreut – man findet sie nur, wenn man unglaublich viel Glück hat, und man bezweifelt sie bereits während des Lesens.
Das Buch ist bestenfalls interessant für neugierige Biedermänner, die mal wissen wollen, welche entsetzliche Vielfalt von schlimmen Gedanken über Sex es im Netz gibt, während es Kennern der Szene nichts als ein müdes Lächeln entlockte. Zudem durchzieht das gesamte Buch eine Merkwürdigkeit: Männer und Frauen sind ja so verschieden … und das alles nur wegen des Testosterons. Dümmer kann man es nicht sagen.
Ob wir tatsächlich Neues erfahren? Ob gründlich geforscht wurde? Ich sage Ihnen ehrlich: Ich weiß es nicht. Das Buch ist so elendiglich gemacht, dass man nicht einmal dies herausfindet. Beispielsweise finden wir auf Seite 416 eine „Untersuchung“ auf How-To-Ratgeber (wie man …) – dabei wollten 5228 Besucher von Dogpile wissen, wie man den eigenen Carbon-Fußabdruck verkleinert, während 2730 wissen wollten, wie man Sex hat.
Englisch: A Billion Wicked Thoughts: What the World's Largest Experiment Reveals about Human Desire by Ogi Ogas and Sai Gaddam.
Deutsch: Klick! Mich! An!, MĂĽnchen 2012. (Ăśbersetzerin: Bettina Spangler)
Deshalb ist das Buch – mit Verlaub – das Papier nicht wert, auf dem es gedruckt ist. Schlecht gegliedert, unübersichtlich, mit unbrauchbarem Inhaltsverzeichnis und alles in einem Blah-Blah-Plauderton geschrieben, der möglicherweise auch noch witzig sein soll – das sind die Hauptmerkmale. Die Informationen (wenn es sich überhaupt um solche handelt) sind irgendwo im Text eingestreut – man findet sie nur, wenn man unglaublich viel Glück hat, und man bezweifelt sie bereits während des Lesens.
Das Buch ist bestenfalls interessant für neugierige Biedermänner, die mal wissen wollen, welche entsetzliche Vielfalt von schlimmen Gedanken über Sex es im Netz gibt, während es Kennern der Szene nichts als ein müdes Lächeln entlockte. Zudem durchzieht das gesamte Buch eine Merkwürdigkeit: Männer und Frauen sind ja so verschieden … und das alles nur wegen des Testosterons. Dümmer kann man es nicht sagen.
Ob wir tatsächlich Neues erfahren? Ob gründlich geforscht wurde? Ich sage Ihnen ehrlich: Ich weiß es nicht. Das Buch ist so elendiglich gemacht, dass man nicht einmal dies herausfindet. Beispielsweise finden wir auf Seite 416 eine „Untersuchung“ auf How-To-Ratgeber (wie man …) – dabei wollten 5228 Besucher von Dogpile wissen, wie man den eigenen Carbon-Fußabdruck verkleinert, während 2730 wissen wollten, wie man Sex hat.
Englisch: A Billion Wicked Thoughts: What the World's Largest Experiment Reveals about Human Desire by Ogi Ogas and Sai Gaddam.
Deutsch: Klick! Mich! An!, MĂĽnchen 2012. (Ăśbersetzerin: Bettina Spangler)
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Sinnliches Dating: Drei-Gänge-Menü oder Fast Food?
Haben Sie jemals die Geschichte von der Entscheidungspyramide eines Drei-Gänge-Menüs vor der Liebesnacht gelesen?
Es stammt von einer lustvollen jungen Dame, die relativ häufig erotisch erregende Dates wahrnahm. Zwar gab es damals noch kein „Casual Dating“, aber die Prozedur lief in jenen Zeiten (vor etwa 25 Jahren) schon genauso ab wie heute.
Die junge Dame sagte sinngemäß:
Auch heute könnte man Damen, die ein Casual Date eingehen wollen, ein kleines Menü vorab empfehlen – es muss nicht unbedingt drei schwere Gänge enthalten – aber genug Zeit, um sich gründlich zu überlegen, ob der Partner sich als Lover eignet.
Gerade beim Casual Dating wird ja dies missverstanden: Wer dort registriert ist, will angeblich Sex um jeden Preis. Das Gegenteil ist der Fall: Gerade beim schnellen körperlichen Kontakt muss wenigstens die Chemie halbwegs stimmen, um Genuss beim Sex zu empfinden – und die ist bekanntlich keinesfalls immer der Fall. Also: Nicht mit jedem, den man online ganz interessant fand, möchte man auch schlafen. Trotz mancher gegenteiliger Vermutungen, die von Teilen der Branche durchaus genährt werden, sind Casual Dates kein brauchbarer Bordellersatz. Es zeigt sich immer wieder, dass kein Datingportal, auch kein Portal für Erotik- oder Sexdating, das „Fast Food“ für den sexuellen Sofortverzehr liefern kann.
In einem Artikel der Thurgauer Zeitung sagt die Protagonistin, sie habe drei Dates gebraucht, um einen passenden Partner für eine Liebesnacht zu finden – und die sei dann auch sehr schön gewesen. Eine lustvolle Begegnung aus drei Dates – das klingt für mich wahrscheinlicher als „jeder Schuss ein Treffer“.
Es stammt von einer lustvollen jungen Dame, die relativ häufig erotisch erregende Dates wahrnahm. Zwar gab es damals noch kein „Casual Dating“, aber die Prozedur lief in jenen Zeiten (vor etwa 25 Jahren) schon genauso ab wie heute.
Die junge Dame sagte sinngemäß:
Bei der Vorspeise sehe ich mir an, ob mir das Gesamtbild des Mannes gefällt – beim Hautgericht interessiere ich mich dafür, welche Genüsse ich von ihm erwarten darf und beim Dessert entscheide ich mich dann, ob ich mit ihm ins Bett gehe oder nicht.
Auch heute könnte man Damen, die ein Casual Date eingehen wollen, ein kleines Menü vorab empfehlen – es muss nicht unbedingt drei schwere Gänge enthalten – aber genug Zeit, um sich gründlich zu überlegen, ob der Partner sich als Lover eignet.
Gerade beim Casual Dating wird ja dies missverstanden: Wer dort registriert ist, will angeblich Sex um jeden Preis. Das Gegenteil ist der Fall: Gerade beim schnellen körperlichen Kontakt muss wenigstens die Chemie halbwegs stimmen, um Genuss beim Sex zu empfinden – und die ist bekanntlich keinesfalls immer der Fall. Also: Nicht mit jedem, den man online ganz interessant fand, möchte man auch schlafen. Trotz mancher gegenteiliger Vermutungen, die von Teilen der Branche durchaus genährt werden, sind Casual Dates kein brauchbarer Bordellersatz. Es zeigt sich immer wieder, dass kein Datingportal, auch kein Portal für Erotik- oder Sexdating, das „Fast Food“ für den sexuellen Sofortverzehr liefern kann.
In einem Artikel der Thurgauer Zeitung sagt die Protagonistin, sie habe drei Dates gebraucht, um einen passenden Partner für eine Liebesnacht zu finden – und die sei dann auch sehr schön gewesen. Eine lustvolle Begegnung aus drei Dates – das klingt für mich wahrscheinlicher als „jeder Schuss ein Treffer“.
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Casual Dating: Weg vom plakativen Denken!

Wunschträume und Realitäten: Casual Dating, wie es sich der Großvater vorstellte
Nichts ist genügend beschrieben, solange es dem Deutschen nicht gelingt, es in einen Schuhkarton eingzupacken und ein Etikett draufzukleben: Im ersten Schuhkarton findet das angeblich „seriöse“ Dating statt, dann steht „vielleicht PARSHIP & Co.“ drauf oder etwas abgehoben „Online-Partneragenturen“, dazwischen wuselt alles durcheinander, das hießt dann beispielsweise „Singlebörse“ und am Ende des Holzregals, auf dem die Schuhkartons stehen, prangt ein Etikett „Casual Dating“, drin ist beispielsweise C-Date, und es geht dabei angeblich ausschließlich um One-Night-Stands, also ONS.
Das alles ist so wahr, wie eben alles wahr ist, was plakativ ist – und bis auf die Singlebörsen, denen ihre Hybrid-Situation schwer zu schaffen macht, hört es die Branche gerne. Klar, die Guten und Edlen kommen ins Töpfchen aka Partneragentur, die Bösen und sexbesessenen kommen ins Tröpfchen aka Casual Dating.
Hier kein Sex - dort nur Sex?
Nachgedacht hat dabei offenbar niemand, denn wenngleich es bei der Partneragentur nicht vorrangig um Sex geht, spielt er doch eine Rolle – oder suchen die Mitglieder von Partneragenturen etwa platonische Beziehungen? Üblicherweise entscheidet sich beim Date, wofür man außer für eine Ehe noch zur Verfügung steht – und zwar recht häufig äußerst spontan.
Wie ist es nun beim Casual Dating? Steht da eine ONS-Maschine dahinter oder ist es gar die zeitgemäße Alternative zum kostenfreien Männerbordell?
Denken Sie ĂĽber sich selbst nach - was ist wahrscheinlich?
Vorsicht ist geboten. Denken Sie an sich selbst. Können Sie sich vorstellen, mit einem Menschen auszugehen, vielleicht vier Stunden mit ihm zu reden, sich ein wenig locker zu trinken und den Menschen dann ins Bett einzuladen? Statistisch gesehen ist diese Chance beim „ganz gewöhnlichen Date“ größer als die Möglichkeit der Eheschließung.
Denken Sie nun noch einmal nach. Können Sie sich vorstellen, sich mit einem völlig fremden Menschen in ein Hotel zu gehen und ihm dort ihren Körper anzubieten? Selbst, wenn Sie vorher verträumt „ja“ gesagt haben, werden Sie nun vermutlich empört „nein“ sagen.
Erotische WĂĽnsche und Casual Dating - oft unvereinbar
Ein sehr ausführlicher Artikel von Rachel Kramer Bussel, einer sehr erotischen Frau, die vor kaum etwas Angst hat, macht deutlich, wie sensibel das Thema ist – und führt manche Behauptung über „Casual Dating“ ad absurdum. Das Fazit: Eine reife Frau, die weiß, was sie will, geht nicht gerne mit jemandem ins Bett, den sie gerade erst kennengelernt hat. Besonders ein Punkt ist interessant, der paradox zu sein scheint, sinngemäß etwa:
Wir können mit Fremden nicht einmal über unsere sexuellen Bedürfnisse sprechen, aber wir gehen mit ihnen ins Bett.
Paradoxes Casual Dating
Ähnlich paradox ist die Werbung der meisten Casual Dating Agenturen: Sie suggerieren, man könne sich irgendwelche geheimen Wünsche erfüllen, aber sie wissen genau, dass zum Äußern geheimer Wünsche bei den meisten Menschen eine riesige Hemmschwelle ersteht, die erst einmal überwunden werden muss. Das ist im „professionellen Bereich“ anders – da sind mindesten die Damen kommunikativ darauf eingestellt, die Wünsche der Herren offenzulegen – die Normalbürgerin hat dererlei Kenntnisse allerdings kaum.
Keine ONS-Maschine: Casual Dating
Es ist also wohl so: Entweder man nimmt sich Zeit, um die Wünsche offenzulegen und entspannt zu entscheiden, ob sich der Partner als „Erfüller“ eignet, oder man geht unkalkulierbare Risiken ein – und sei es nur das Risiko, alles zu verpatzen. Wer sich ein bisschen auskennt bei den „geheimen erotischen Wünschen“ heutiger Frauen, die sich ja angeblich beim Casual Dating Träume und Fantasien erfüllen lassen wollen, wird auch bald merken, dass sich viel der Situationen gar nicht spontan erfüllen lassen, weil dazu spezielle Arrangements nötig sind.
Casual Dating als ONS-Maschine? Problemloses Betthüpfen mit Machos und Schlampen? Glauben Sie besser nicht, was auf den Schuhkartons steht. Für die Kästchendenker erstaunlich, für alle anderen ganz normal: alle, die wir bei Dates treffen, sind menschliche Individuen, die ganz eigene Vorstellungen davon haben, was eine erfüllte Begegnung ist. Ja, und weil das so ist, kann man eben an ein Edel-Date durchaus eine Liebesnacht anschließen und bei einem Casual Date die erwartete erotische Begegnung verweigern.
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Der virtuelle Seitensprung – harmlos oder höchst gefährlich?
Die SaarbrĂĽcker Zeitung greift heute ein interessantes Thema auf: den virtuellen Seitensprung.
Die Tatsache, dass man sich über Briefe, Telefongespräche und E-Mail auf virtuelle Seitensprünge einlassen kann, ist nicht neu. Seit Beginn der Internet-Zeiten ist der „virtuelle Seitensprung“, der seither auch „Cybersex“ genannt wird, allerdings höchst populär geworden. Nicht nur gebundene Herren, auch verheiratete Damen flirten seither aufs Heftigste in sogenannten Erotik-Chats. Dabei geht es darum, einen Chatpartner so zu begeistern, dass er sich auf einen Privatchat einlässt, wobei dann Fantasie gefragt ist, denn der gesamte Geschlechtsverkehr wird ja per Tastatur abgewickelt.
Nun hat die Presse das Thema entdeckt, und Auslöser ist das Aufkommen sogenannter Seitensprungportale, auf denen häufig keine realen Seitensprünge stattfinden, sondern Cybersex gesucht und gefunden wird. Das ist der „kleine Kick zwischendurch“, den viele einsame Frauen und Männer nutzen, um sich tagsüber zu vergnügen. Anders als beim Telefon- oder Camsex sind Frauen bei diesen Portalen nicht ausschließlich als „Dosenfutter“ für die geile Männerwelt tätig, sondern setzen durchaus auch auf die Karte „Lustgenuss durch Fantasie“.
Die Zeitung fragte sich nun, wie diese „virtuellen Seitensprünge“ zu bewerten seien. Zunächst bekommt man den Eindruck, sie würden als relativ harmlos eingestuft. Dabei lässt man die Paarberaterin Claudia Hargesheimer mit folgendem Zitat zu Wort kommen:
Ist das Ganze also ein Spiel mit realen, aber beziehungsungefährlichen Personen, ähnlich wie beim Telefonsex? Nun, die Paarberaterin glaubt nicht daran.
Sie sieht düstere Wolken aufziehen, denn aus ihrer Sicht wird der virtuelle und der körperliche Seitensprung gleich bewertet. Dazu noch einmal die Beraterin:
Nun würden wir hier bei der Liebepur den Begriff „emotionale Katastrophe“ vielleicht nicht so inflationär verwenden, was aber auffällt, ist doch, wie sehr der rein virtuelle Kontakt zwischen Frauen und Männern bereits als schwerwiegend angesehen wird.
Dies wirft viel Licht auf die Frage, wo der Seitensprung beginnt, und welche Gefühle er wachruft. Abgestuft kann man sagen: Ist Flirt bereist ein erotischer Kontakt? Kann Cybersex ernsthaft als Seitensprung eingestuft werden? Ist der intime Kontakt von Frau zu Frauen für den Mann ein Seitensprung? Wie verhält es sich mit Telefon- und Videosex und letztendlich mit Bordellbesuchen? Kann Duldung und „darüber hinwegsehen“ sinnvoller sein als hysterische Ausbrüche, wenn der Fall der Fälle eintritt? In einem Satz: Wie reagiert man darauf, nicht der/die Einzige zu sein?
Zudem fällt ein Schlagschatten auf die Geschlechterrollen: Frauen sind bekanntermaßen „offiziell“ immer schnell bei der Hand mit der Empörung über offenkundige Flirts, sanfte Küsse oder erotische Kontakte Ihrer Männer, doch beweisen zumindest neuste Statistiken, dass dies alles nur Fassade ist, um die eigenen Wünsche nach Seitensprüngen und tatsächlich ausgeführte Seitensprünge zu verschleiern.
Die Tatsache, dass man sich über Briefe, Telefongespräche und E-Mail auf virtuelle Seitensprünge einlassen kann, ist nicht neu. Seit Beginn der Internet-Zeiten ist der „virtuelle Seitensprung“, der seither auch „Cybersex“ genannt wird, allerdings höchst populär geworden. Nicht nur gebundene Herren, auch verheiratete Damen flirten seither aufs Heftigste in sogenannten Erotik-Chats. Dabei geht es darum, einen Chatpartner so zu begeistern, dass er sich auf einen Privatchat einlässt, wobei dann Fantasie gefragt ist, denn der gesamte Geschlechtsverkehr wird ja per Tastatur abgewickelt.
Nun hat die Presse das Thema entdeckt, und Auslöser ist das Aufkommen sogenannter Seitensprungportale, auf denen häufig keine realen Seitensprünge stattfinden, sondern Cybersex gesucht und gefunden wird. Das ist der „kleine Kick zwischendurch“, den viele einsame Frauen und Männer nutzen, um sich tagsüber zu vergnügen. Anders als beim Telefon- oder Camsex sind Frauen bei diesen Portalen nicht ausschließlich als „Dosenfutter“ für die geile Männerwelt tätig, sondern setzen durchaus auch auf die Karte „Lustgenuss durch Fantasie“.
Die Zeitung fragte sich nun, wie diese „virtuellen Seitensprünge“ zu bewerten seien. Zunächst bekommt man den Eindruck, sie würden als relativ harmlos eingestuft. Dabei lässt man die Paarberaterin Claudia Hargesheimer mit folgendem Zitat zu Wort kommen:
Man kann sich in die virtuelle Welten begeben und aktiv sein, ohne wirkliche Konsequenzen fĂĽr das Tun tragen zu mĂĽssen.
Ist das Ganze also ein Spiel mit realen, aber beziehungsungefährlichen Personen, ähnlich wie beim Telefonsex? Nun, die Paarberaterin glaubt nicht daran.
Sie sieht düstere Wolken aufziehen, denn aus ihrer Sicht wird der virtuelle und der körperliche Seitensprung gleich bewertet. Dazu noch einmal die Beraterin:
Spätestens, wenn der Partner den Seitensprung bemerkt und die emotionale Katastrophe ihren Lauf nimmt, wird entweder eine Paartherapie oder die Trennung notwendig.
Nun würden wir hier bei der Liebepur den Begriff „emotionale Katastrophe“ vielleicht nicht so inflationär verwenden, was aber auffällt, ist doch, wie sehr der rein virtuelle Kontakt zwischen Frauen und Männern bereits als schwerwiegend angesehen wird.
Dies wirft viel Licht auf die Frage, wo der Seitensprung beginnt, und welche Gefühle er wachruft. Abgestuft kann man sagen: Ist Flirt bereist ein erotischer Kontakt? Kann Cybersex ernsthaft als Seitensprung eingestuft werden? Ist der intime Kontakt von Frau zu Frauen für den Mann ein Seitensprung? Wie verhält es sich mit Telefon- und Videosex und letztendlich mit Bordellbesuchen? Kann Duldung und „darüber hinwegsehen“ sinnvoller sein als hysterische Ausbrüche, wenn der Fall der Fälle eintritt? In einem Satz: Wie reagiert man darauf, nicht der/die Einzige zu sein?
Zudem fällt ein Schlagschatten auf die Geschlechterrollen: Frauen sind bekanntermaßen „offiziell“ immer schnell bei der Hand mit der Empörung über offenkundige Flirts, sanfte Küsse oder erotische Kontakte Ihrer Männer, doch beweisen zumindest neuste Statistiken, dass dies alles nur Fassade ist, um die eigenen Wünsche nach Seitensprüngen und tatsächlich ausgeführte Seitensprünge zu verschleiern.
Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare
liebe pur - der fĂĽhrende ratgeber fĂĽr partnersuchende 










