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Der Frauentag – kein Tag nur für Frauen

zum Fraeuntag: Rosen und Nachdenkliches © 2006
Als der Frauentag, den wir heute feiern, aus der Taufe gehoben wurde, war die Welt gerade in großer Unordnung. Der Erste Weltkrieg, ein Ereignis, das die Gemüter noch jahrzehntelang bewegen sollte, war dabei, alles umzureißen, was vorher gegolten hatte: Monarchie, Bürgertum, Männervorherrschaft und Geldwertstabilität begangen zu bröckeln. Die Frauen der damaligen Zeit nutzten die Chance, um längst überfällige Reformen durchzusetzen oder jedenfalls auf den Weg zu bringen.
Seither haben wir eine völlig veränderte Welt, wenngleich der Sieg der Frauen nicht durchgängig gehalten werden konnte – in Deutschland zunächst durch die Nazis, dann aber auch durch die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der die westdeutsche Regierung Adenauer gar nicht daran dachte, an den Errungenschaften der mutigen Frauen vor 1933 anzuknüpfen, sondern ihre Politik an dem „Mütterchenideal“ des Bürgertums vor dem Ersten Weltkrieg auszurichten. Entsprechend wurde auch der Frauentag als „sozialistisches Erbe“ nicht gefeiert, sondern verfemt.
In der Zeit nach 1970 wurde über Frauen – und insbesondere über das Verhältnis zwischen Frauen und Männern - viel Unsinn geredet, und der heutige Tag dürfte da keine Ausnahme machen. Denn Frauen wie auch Männer sind im Moment gerade dabei, wieder in Klischees zu denken: Hier ist Mars, dort ist Venus. Männern wird beispielsweise (sogar von renommierten Verlagen wie Langenscheidt) gesagt, dass Frauen eine ganz andere Denkweise hätten, und für beide Geschlechter gibt es eine Literatur, die mehr oder weniger dies sagt: „Lerne ihre Denkweise kennen und dann mach sie nieder oder lege sie flach oder schleppe sie vor den Traualtar“.
Nun ist es sicher nicht schlecht, sich ein wenig in die Denkweise des anderen Geschlechts hineinzudenken, doch wen bringt dies wirklich weiter? Mehr nämlich als mit den Eigenschaften des „anderen Geschlechts“ müssen Partnersuchende mit den „Eigenschaften des anderen Menschen“ leben. Deswegen gilt: Für „Flachleger“ und trickreiche Betrügerinnen mag die einschlägige Literatur etwas nützen, im Alltag fließen in die Beziehung aber noch weitere Komponenten ein, die alles andere als geschlechtsspezifisch sind.
Deshalb gilt für Frauen wie für Männer: Sich selbst zu lieben als Frau oder mann ist das Wichtigste. Wer sich selbst liebt, ist auch imstande, andere zu lieben und die Unterschiede zwischen sich selbst und anderen Menschen zu ertragen und daraus sinnvolle Kompromisse abzuleiten.
Nun, und zum Frauentag? Da darf man getrost eine Rose verschenken, und auch eine in Empfang nehmen. Schließlich bekommen Frauen nicht täglich Rosen geschenkt, nicht wahr?
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Seitensprünge und kein Ende?
Seitensprünge sind in aller Munde – hauptsächlich zu Werbezwecken und um Boulevardblätter besser zu verkaufen – denn eigentlich geht der Sex von Herrn Tiger Woods und Herrn John George Terry, der „ein tadelloser Sportsmann“ (man beachte allein die Wortwahl) war, bevor er einen biblischen Grundsatz verletzte: „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Oh, Mr. John Terry, hätten Sie das nicht wissen sollen? Man geht immer erst zum übernächsten Nachbarn oder ins übernächste Dorf, wenn man beabsichtigt, sich mal ein bisschen Erholung von Fußball und Ehe zu gönnen, nicht wahr?
Vielleicht hätte er ja sein Date lieber bei einer Seitensprungagentur gewinnen sollen? „Direct-Date vergibt dabei jeweils an eine Hauptgewinnerin und einen Hauptgewinner ein reales Seitensprung-Date“, hieß es gerade in einer Pressemitteilung.
Es ist doch interessant, nicht wahr, dass Männer immer Seitenspringer sind, Frauen aber niemals – und wenn, dann sind sie bereits Cougars, die sich Jüngelchen angeln. Irgendetwas scheint hier nun wirklich nicht zu stimmen.
Übrigens hat sich die „Liebeszeitung“ ein wenig mit den Hintergründen weiblicher Untreue beschäftigt – wenn es Sie interessiert und Sie wissen wollen, wie die Sache mit der weiblichen Treue früher war (nämlich überhaupt nicht so edel, wie dies immer dargestellt wird), dann lesen Sie doch einfach die Liebeszeitung und den Artikel über den Ehebruch der Frauen.
Vielleicht hätte er ja sein Date lieber bei einer Seitensprungagentur gewinnen sollen? „Direct-Date vergibt dabei jeweils an eine Hauptgewinnerin und einen Hauptgewinner ein reales Seitensprung-Date“, hieß es gerade in einer Pressemitteilung.
Es ist doch interessant, nicht wahr, dass Männer immer Seitenspringer sind, Frauen aber niemals – und wenn, dann sind sie bereits Cougars, die sich Jüngelchen angeln. Irgendetwas scheint hier nun wirklich nicht zu stimmen.
Übrigens hat sich die „Liebeszeitung“ ein wenig mit den Hintergründen weiblicher Untreue beschäftigt – wenn es Sie interessiert und Sie wissen wollen, wie die Sache mit der weiblichen Treue früher war (nämlich überhaupt nicht so edel, wie dies immer dargestellt wird), dann lesen Sie doch einfach die Liebeszeitung und den Artikel über den Ehebruch der Frauen.
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Feministinnen haben besseren Sex – aber mit wem?

Die schwedische Feministinnen-Partei „FI“ macht Wahlwerbung – und man höre und staune: mit Sex. Freilich nicht mit „jedem beliebigen Sex“ sondern mit einem feministischen Sex. Was das ist, erfahren wir ziemlich gegen Ende – dort beginnt eine Cougar gerade, sich mit einem sehr jungen Mann zu vergnügen. na ja, Cougar? Jedenfalls dürfte gut 20 Jährchen zwischen beiden liegen.
Foto: Standfoto aus dem Video. Via Nerve.
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Wie lieben eigentlich Managerinnen?
Manchmal gibt es Fragen, die ich Ihnen nicht beantworten kann – so zum Beispiel die, wie Managerinnen eigentlich lieben. Die Frage ist natürlich schon deswegen äußerst kompliziert, weil hinter jeder Managerin eine Frau steht, die ihre Bedürfnisse mit sich selbst abstimmen muss. Doch das Besondere an der Managerin ist, dass sie sich nicht ganz beliebig am Männer-Büfett bedienen kann: Der Ruf darf in der Regel nicht einmal angekratzt werden. Dennoch habe ich mich einmal umgehört, wie Managerinnen lieben und lieben lassen.
Das Tabu: Mitarbeiter
Was tabu ist, dürfte klar sein: Angestellte, die im Rang niedriger sind als man selbst. Dennoch versuchte schon manche Unternehmerin, sich einen ihrer Angestellten an Tisch und Bett zu ziehen: Das wird sanktioniert, wenn man ihn heiratet. Angestellten Managerinnen kann nur dringend davon abgeraten werden - sogar bei Beziehungen zu anderen Managern im gleichen Betrieb ist höchste Vorsicht geboten.
Die Sonnenseite: Feste Beziehung
Die andere Seite: eine Beziehung auf gleicher Ebene, aber nicht im selben Betrieb: Das funktioniert am besten und wird in jeder Hinsicht anerkannt. Noch besser: Beziehung zu einem Hochschullehrer, einem Freiberufler oder einem Geschäftsmann. Das Wichtigste: Sich für die Liebe Zeit lassen und mal „innerlich abhauen“ – sonst ist man immer nur „im Geschäft“.
Die Kurzzeit-Liebe: Keine Spuren hinterlassen
Ledige Managerinnen mit Liebeswünschen für kurze Zeit müssen vorsichtig sein: Am besten ist es, Gelegenheiten auf gleicher Ebene zu suchen – etwas bei Konferenzen oder auf Dienstreisen. Obwohl es unmoralisch klingt: Keine Managerin wird hier fragen, welcher Mann verheiratet ist und wer nicht. Was verfügbar ist, wird auch genommen. Will man am Wohnort eine Kurzzeitbeziehung, so empfehlen sich Hotelbars - aber bitte nur in allerbesten Hotels und nicht immer im gleichen Hotel. Ganz wichtig: keinerlei Spuren hinterlassen. Am besten, "er" erfährt nie, mit wem er geschlafen hat.
Diskret, aber noch ungewöhnlich: Begleitservice
Serviceunternehmen sind gut für Managerinnen, die über sehr viel Geld verfügen und kleine Hemmungen haben. Einen Begleiter für eine Nacht findet man dort, wo sich auch die Herren bedienen: bei einem Begleitservice.
Seitensprungagenturen: zweischneidige Angelegenheit für Managerinnen
Seitensprungagenturen sind hingegen eine zweischneidige Angelegenheit: Man muss sehr daraus achten, wen man trifft, und dies gilt schon bei der Online-Darstellung, mehr aber noch beim Treffen: immer alles Absichern, was sich absichern lässt: Bahn und Taxi nutzen statt im eigenen Auto fahren, nicht fotografieren lassen, Identität auch in der Realität verschleiern. Das ist in der Regel sehr aufwendig und oft auch unbefriedigend.
Was also sollte man tun, wenn man eine „Gelegenheitsliebe“ sucht? Die einzige Dame, die mir darüber Auskunft geben wollte, sagte dies: „Vornehm und zurückhaltend auftreten, sorgfältig wählen und geheimnisvoll bleiben – und auf keinen Fall irgendwelche Spuren hinterlassen.“ Es war, wie sich unschwer erraten lässt, die Dame, die in Hotelbars ihre Liebschaften suchte.
Das Tabu: Mitarbeiter
Was tabu ist, dürfte klar sein: Angestellte, die im Rang niedriger sind als man selbst. Dennoch versuchte schon manche Unternehmerin, sich einen ihrer Angestellten an Tisch und Bett zu ziehen: Das wird sanktioniert, wenn man ihn heiratet. Angestellten Managerinnen kann nur dringend davon abgeraten werden - sogar bei Beziehungen zu anderen Managern im gleichen Betrieb ist höchste Vorsicht geboten.
Die Sonnenseite: Feste Beziehung
Die andere Seite: eine Beziehung auf gleicher Ebene, aber nicht im selben Betrieb: Das funktioniert am besten und wird in jeder Hinsicht anerkannt. Noch besser: Beziehung zu einem Hochschullehrer, einem Freiberufler oder einem Geschäftsmann. Das Wichtigste: Sich für die Liebe Zeit lassen und mal „innerlich abhauen“ – sonst ist man immer nur „im Geschäft“.
Die Kurzzeit-Liebe: Keine Spuren hinterlassen
Ledige Managerinnen mit Liebeswünschen für kurze Zeit müssen vorsichtig sein: Am besten ist es, Gelegenheiten auf gleicher Ebene zu suchen – etwas bei Konferenzen oder auf Dienstreisen. Obwohl es unmoralisch klingt: Keine Managerin wird hier fragen, welcher Mann verheiratet ist und wer nicht. Was verfügbar ist, wird auch genommen. Will man am Wohnort eine Kurzzeitbeziehung, so empfehlen sich Hotelbars - aber bitte nur in allerbesten Hotels und nicht immer im gleichen Hotel. Ganz wichtig: keinerlei Spuren hinterlassen. Am besten, "er" erfährt nie, mit wem er geschlafen hat.
Diskret, aber noch ungewöhnlich: Begleitservice
Serviceunternehmen sind gut für Managerinnen, die über sehr viel Geld verfügen und kleine Hemmungen haben. Einen Begleiter für eine Nacht findet man dort, wo sich auch die Herren bedienen: bei einem Begleitservice.
Seitensprungagenturen: zweischneidige Angelegenheit für Managerinnen
Seitensprungagenturen sind hingegen eine zweischneidige Angelegenheit: Man muss sehr daraus achten, wen man trifft, und dies gilt schon bei der Online-Darstellung, mehr aber noch beim Treffen: immer alles Absichern, was sich absichern lässt: Bahn und Taxi nutzen statt im eigenen Auto fahren, nicht fotografieren lassen, Identität auch in der Realität verschleiern. Das ist in der Regel sehr aufwendig und oft auch unbefriedigend.
Was also sollte man tun, wenn man eine „Gelegenheitsliebe“ sucht? Die einzige Dame, die mir darüber Auskunft geben wollte, sagte dies: „Vornehm und zurückhaltend auftreten, sorgfältig wählen und geheimnisvoll bleiben – und auf keinen Fall irgendwelche Spuren hinterlassen.“ Es war, wie sich unschwer erraten lässt, die Dame, die in Hotelbars ihre Liebschaften suchte.
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Karriere und Beziehung – immer mehr Probleme für Frauen
Bei dem Stichwort Karriere denken die meisten Menschen an Erfolg, Macht und vor allem an Geld. Doch was bedeutet Karriere noch? Vor allem dies: Man muss sich und anderen von früh bis spät beweisen, wie großartig man ist.
In der Liebe allerdings muss man sich vor allem auf Menschen einlassen – oft tiefer und inniger, als man sich dies eigentlich vorgestellt hätte. Die Menschen der heutigen Zeit machen da etwas ganz falsch: Sie gehen mit „Ansprüchen“ an die Liebe – und das geht schief. So selbstverständlich dies ist – den Deutschen und Schweizern fehlt oft die Einsicht darin.
Geliebte und Managerin - schwer zu ertragen?
Bisher hatten nur die Männer diese eingebaute Schizophrenie zu ertragen: beruflich der Ritter ohne Furcht und Tadel, daheim der einfühlsame Liebhaber und liebevoller Vater. Doch jetzt sind die Frauen dran – und sie fühlen sich plötzlich wie in einem schlechten Film: Eben noch haben sie 20 Mitarbeiter entlassen müssen – und dann sollen sie am Abend im sinnlichen Baby Doll die verruchte Geliebte geben, nachdem sie ihren Kindern noch eine Gutenacht-Geschichte vorgelesen hatten? Klar, dass die meisten Frauen sagen: Doch nicht mit mir – wo leben wir denn?
Personal - in Deutschland kaum eine Lösung
Ja, wo leben wir denn? Mindestens in einer Zeit, in der wir das Tagesgeschehen nicht mehr der Haushälterin oder dem Kindermädchen überlassen wollen oder können. Personal war einstmals die Lösung für die bestehenden Probleme: Doch wer kann es sich leisten? Wer will die komplizierten Prozeduren ertragen, die nötig sind, um es am Arbeitsmarkt zu bekommen? In manchen Ländern dieser Erde werden Paare merkwürdig angesehen, die kein Personal haben: „Was, sie haben keine Haushälterin? Ja, gönnen sie den armen Menschen denn ihre Arbeitsplätze nicht?“
Natürlich wäre Personal nicht die Lösung für alle Probleme. Gerade in Deutschland wird man umdenken müssen: Wie alle anderen Länder auch braucht Deutschland die Kompetenz der Frauen in der Wirtschaft. Doch diese Tatsache stößt auf das übliche Ödland: die Servicewüste Deutschland, die Religion, die Ideologie und vieles mehr.
Politik? Ja wollen Sie in Rente gehen, bevor es Lösungen gibt?
Doch auch die Karrieristinnen und Karrieristen sollten nachdenken: Erst Kinder, dann Karriere ist viel sinnvoller als erst Karriere, dann Kinder. Ob das „geht“ oder „nicht geht“, ist eine sekundäre Frage. Die Frage ist, was die Menschen in Deutschland und in der Schweiz wirklich wollen – aber darüber müssten nun wirklich alle nachdenken: Bürgerinnen und Bürger, Unternehmerinnen und Unternehmer und Politikerinnen und Politiker.
Wenn ich jetzt schreibe: „In dieser Reihenfolge“, dann höre ich schon die Empörung der Deutschen, die ihre Probleme allesamt von der Politik gelöst haben wollen. Dazu kann ich nur sagen: Tatsachen schaffen in Selbsthilfe – denn von der Politik können Sie derzeit gar nichts erwarten. Sollte sie sich doch noch einmal aufraffen, junge Mütter ernsthaft zu fördern, dann sie Sie vermutlich schon im Rentenalter.
Eine ergänzende Meinung lesen Sie im Manager-Magazin
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