Trickverführer: Renaissance im Online-Dating?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Montag, 6. Mai 2013 • Kategorie: tacheles - meinungen


Besser in freier Natur als im Internet?


Wer das Internet sorgfältig auf Stichworte zum Online-Dating durchflöht, wie ich es tagtäglich für meine Leserinnen und Leser tue, kommt an dem Phänomen der Trickverführer (PUA-Unwesen) nicht vorbei.

Die Barszene und die Vermarktung von PUA-Methoden

Ursprünglich war das „Arbeitsfeld“ der Trickverführer die Barszene in den USA. In Deutschland war der Erfolg eher mäßig, weil es hierzulande nicht so üblich ist, Frauen in Bars anzusprechen. Zudem mussten die Bücher aus den USA ja erst einmal übersetzt, umgeschrieben und angepasst werden. Seither wurden tatsächlich viele Bücher, CDs und Kurse verkauft.

PUAs verachten Online-Dating, aber nicht das Geschäft damit

Auf Online-Dating war man jedoch zunächst gar nicht eingestellt, weil ein erfolgreicher PUA (Trickverführer) solche Methoden noch vor wenigen Jahren verachtet hätte. Inzwischen ist die Branche der Trickverführer jedoch mitten im Online-Dating angekommen.

Will man dies beurteilen, so muss man sich klar machen, dass es beim erfolgreichen PUA zwar darum geht, Frauen „flachzulegen“, dass dies aber nicht sein eigentliches Kerngeschäft ist. Dies besteht viel mehr darin, sein angebliches Wissen und Können zu vermarkten – in Büchern, CDs, Online-Tipps und Kursen.

Es geht also darum, Geld zu machen, und zwar vor allem mit jenen, die eher auf der Schattenseite des Online-Dating stehen: Sexbesessenen großen Jungs, die eine Menge Hoffnungen haben, ausgerechnet mit Trickverführungen erfolgreicher zu werden.

Trickverführung angepasst an Online-Dating?

Die Trickverführung geht dabei über mehrere Stufen und beginnt bei einer Veränderung im Kommunikationsverhalten (insbesondere beim E-Mail-Verkehr) und endet beim erfolgreichen „Flachlegen“ der Partnerin nach dem Blind Date.

Fragt sich: Was bedeutet dies für das Online-Dating?

Wie wahrscheinlich ist es, online einem PUA zu begegnen?

Zunächst, so scheint mir, ist das Risiko (oder die Chance?) für Frauen, einem „echten“ und wirklich tollen PUA zu begegnen, ausgesprochen gering. Wer es als Chance ansieht, sollte sich vergegenwärtigen, dass echte PUAs keine Gefühlswelt haben wie „normale Männer“, sondern eine Art „Austauschhirn“ benutzen, solange sie auf der Jagd sind. Mit anderen Worten: Sie sehen in der Frau nur das Subjekt, das es heimzutragen und flachzulegen gilt.

Ob Chance oder Risiko: Einen echten PUA mit typischen Macho-Allüren treffen Sie im Internet selten. Viel wahrscheinlicher ist es, einem nicht besonders attraktiven Mann zu begegnen, der glaubt, er hätte sich PUA-Methoden zu eigen gemacht. Diese Personen sind fast noch lästiger als echte PUAs, weil sie nicht das Selbstbewusstsein haben, das Frauen eben an PUAs oder anderen Machos in Kauf nehmen.

Was bedeuten PUA-Methoden im Internet für Männer?

Es ist ausgesprochen schwierig, die vorauszusagen. Mathematik ist zuverlässiger als Küchenpsychologie, und also ändert sich für Sie gar nichts, wenn sie ihre Angel in die Fischteiche hängen, die ständig überfischt sind. Auch das oft von PUAs empfohlene „Dynamitfischen“ bringt Ihnen nichts als tote Fische ins Netz. Einzig beim tatsächlichen Blind Date könnten die Hinweise hilfreich sein – vorausgesetzt Ihnen geht es als Mann um nichts anders, als den Inhalt ihre Hoden via Prostata in eine Frau zu entleeren.

Das Leben ist nun einmal so: Wer andere (hier: Frauen) entmenschlicht, degradiert sich auch selbst. Ob ich einen besseren Tipp habe? Ja, den habe ich. Versuchen Sie, erwachsen und tatsächlich selbstbewusst zu werden, und Ihre eigenen Gefühle so zu respektieren, wie Sie auch die Gefühle anderer anerkennen. Dann haben sie mehr Vergnügen an der Lust.

Bild: "Nach der Schäferstunde" - Maler: Paris von Gütersloh. (Ausschnitt)
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Sex-Dating – ehrlich und lustvoll?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 1. Mai 2013 • Kategorie: tacheles - meinungen


Manchmal biegen sich mir die Zehennägel – etwa, wenn behauptet wird, die „Generation Y“ wolle sowieso nichts als Sex. Jedenfalls lese ich mit Erstaunen eines dieser Blödsinns-Interviews mit den Gründern von „Bang With Friends“. Die Meinung dieser Herren ist eindeutig: Online-Dating ist „unehrlich und frustrierend“, während ihre Sex-Dating-Idee dann ja wohl „ehrlich und lustvoll“ sein muss. Wenn ich den Gedanken weiter spinne, wäre das Ehrlichste und Lustvollste, was diese Erde hergibt, ein Bordellbesuch – und für Frauen dann sicherlich ein Date mit einem Escortmann.

Die Herren haben das übrigens als Suche nach „Friends With Benefits“ bezeichnet. Der begriff „FWB“ ist allerdings auch kaum mehr als die Bezeichnung für einen Gelegenheitsrammler aus dem (möglichst) nicht zu nahen „Freundeskreis“.

Was ich im letzten Jahr durch Recherchen über andere Formen von Sex-Dating erfahren habe, spricht allerdings noch eine ganz ander Sprache. Ich habe mich verpflichtet, meine Informanten nicht zu nennen – aber so viel sei gesagt: Es war alles andere als ehrlich und lustvoll.
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Tacheles: so kann Online-Dating NICHT funktionieren

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 26. April 2013 • Kategorie: tacheles - meinungen


Es ist an der Zeit, wieder einmal Tacheles zu reden - hier sind die fünf wichtigsten Gründe, warum Online-Dating nicht funktioniert - und auch sonst keine vernünftige Partnersuche. Das Medium kann nicht besser sein, als der Mensch, der es nutzt. Der Mangel liegt also beim Menschen, nicht beim Medium. Es wäre wirklich nett, wenn alle Partnersuchenden dies begreifen würden.

Was sind eigentlich die Probleme beim Internet-Dating? Und welche menschlichen Fehlannahmen liegen ihnen zugrunde?

1. Erste Fehlannahme: Ich habe Anspruch auf … Nein, haben Sie nicht. Sie haben bei der Wahl eines Menschen Anspruch auf gar nichts.
2. Zweite Fehlannahme: Es gibt „den Richtigen“. Gibt es nicht, leider. Es gibt nur immer einen von vielen, der etwas Ähnliches will wie Sie selbst.
3. Es gibt immer einen Besseren. Wann sind sie dem Kindergarten entfleucht? Vor drei Jahren oder vor dreißig Jahren? Überlegen sie doch mal selbst, wie dumm und kindisch diese Annahme ist.
4. Sie müssen nichts ändern – nur einen Partner finden. Fällt ebenfalls unter „Kindergarten“. Wenn Sie eine Partnerschaft begründen wollen, müssen Sie sehr viel ändern, und es ist besser, sie verinnerlichen dies.
5. Sie glauben: ich kann frei wählen. Nein, können Sie nicht: Der andere wählt auch. Warum sollte er SIE wählen? Schon mal überlegt?

Wenn Sie die Gründe kritisch ansehen, werden Sie finden: Eigentlich ist dies alles doch ganz selbstverständlich, nicht wahr? Fragt sich nur, wie es kommt, dass so viele Partnersuchende dem Wahn verfallen sind, es gäbe ihn, den Traumpartner, den einzig Richtigen, den noch Besseren. Nun, und die letzten beiden Punkte? Wie hochnäsig und realitätsfremd muss man sein, um zu behaupten, man können "frei wählen"? Und wie weltfremd, um zu sagen: "Ich will nur einen Partner - aber ändern will ich nichts?"

ich habe mehr zu diesem Wahn geschrieben - die FAZ auch.


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Frühling lässt auf sich warten …

Geschrieben von © Gebhard Roese •Montag, 11. März 2013 • Kategorie: tacheles - meinungen


Die Frühlingsgefühle wollen sich einfach noch nicht einstellen – kein Wunder, denn draußen schneit es mal wieder. Da führen die Menschen lieber (wie am Frauentag) diese unheimlich „produktiven“ Gender-Debatten.

Mein Geschlecht ist mehr wert als dein Geschlecht.


Das ist sozusagen die klassische Formulierung, und nun die moderne:

Wenn ihr (meist „ihr Männer“) euch endlich ändern würdet, dann wäre alles viel (einfacher, schöner, sinnlicher, korrekter und mindestens noch drei Dutzend andere Begriffe).

Auf so eine blöde Idee muss man erst einmal kommen, nicht wahr? Sexistische Beleidigungen kommen zwischen Frau und Mann glücklicherweise selten vor, ganz im Gegensatz zur aufgebrachten „Aufschrei-Diskussion“.
Wenn in einem Fall von einigen zehntausend Begegnungen also ein Mann einmal etwas zu einer Frau gesagt hat, was so dreist war, dass sie dazu keine Worte mehr fand – ist das erwähnenswert? Hat dies ihrer Entwicklung nachhaltig geschadet? Eigentlich hätte es ein Ansporn sein müssen, beim nächsten Mal selbstbewusster aufzutreten.

Ich bin als junger Mann mehrfach rüpelhaft und dümmlich von Männern behandelt worden. Das geht angeblich allen Männern so, vor allem den sanftmütigen. Selbstverständlich habe ich mich auch schon gegenüber einer Frau im Ton vergriffen – das passiert sogar den Sanftmütigen, zumal, wenn sie provoziert werden.

Provozieren - und sich (nicht) provozieren lassen - ein Gesellschaftsspiel

Es kommt vor – und nicht eben selten – dass Frauen durch Demütigungen provozieren. Es ist ein Versuch, zu schauen, wie weit sie gehen können, bis der Mann die Nonchalance verliert. Diese Frauen wollen sehen, wie wir reagieren und an welchem Punkt wir ihren Provokationen Einhalt gebieten. Es ist ein Spiel, sicher. Aber es ist Spiel, bei dem sich auch Männer verletzt fühlen können.

Selbstverständlich bin auch ich schon von Frauen gedemütigt worden – oder wäre es jedenfalls, wenn mir kein „Dickes Fell“ gewachsen wäre. Dabei ist doch gar keine Frage, ob es „unter der Gürtellinie“ war oder „nur“ ein hinterhältiger, gezielter Angriff auf das Selbstbewusstsein.

Wiegen sexistische Bemerkungen schwerer als der Beschuss des Selbstbewusstseins?

Wie kann man nur so dumm sein, eine „sexistische“ Bemerkung schwerer wiegen zu lassen als einen systematischen Beschuss des Selbstbewusstseins? Das geht doch wahrhaftig nur unter extremer Verdrehung der Tatsachen.

Möglich, dass sich manche Frauen nicht darüber freuen, wenn wir Männer sagen, dass sie tolle, schicke, feste oder sinnliche Brüste haben. Ganz sicher sollten wir unsere Komplimente zunächst auf andere Körperteile konzentrieren. Aber es ist keine grundlegende, verletzende Beleidigung, die schönen Brüste einer Frau zu loben. It sexistisch? Warum? Weil Frauen an uns Männern nicht die Brüste loben, sondern eher den Knackarsch?

„Sexistisch“ ist offenbar zu einem Modewort für eine als Beleidigung empfundene Bemerkung über das Aussehen, die Kleidung oder das Verhalten geworden – allerdings nur, wenn die Frau im Fokus steht. Ich kenne keinen Hetero-Mann, der sich darüber beschwert hätte, wen eine Frau ihm zuflüstert, dass er einen schönen, festen Arsch hat.

Das Spiel geht bald weiter - und die Empörungen auch

Bald wird es Frühling, dann sieht man wieder weibliche Haut und enge männliche Hosen. Dann wird wieder geflirtet, ohne Sexismus, sondern mit dem Drang, originell zu sein, weil „Mann“ sonst kein Gehör findet. Und ab und an wird es wieder Empörungen geben, dass der Mann zu weit ging oder Enttäuschungen, dass er zu früh aufgab. Das ist Leben. Was öffentlich diskutiert wird, ist Papier.
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Oh, cool - sie hasst Online-Dating!

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 6. März 2013 • Kategorie: tacheles - meinungen


Nix als Frösche geküsst - pfui Teufel!
Ein Phänomen, über das ich schon lange nachdenke, hat nun Dan Slater, ein bekannter US-amerikanischer Kolumnist, untersucht. Er kam dabei leider auch nicht viel weiter, vermutet aber, dass es extremer Populismus ist. Slater weist hier besonders aus Blogs hin, in denen negative Erfahrungen geschickt vermarktet werden. Daneben gibt es allerdings zahllose Bücher – mit immer gleichen Inhalten: Ey, ich bin eine tolle Frau, und ich habe recht mit allem, aber seht mal, wie beschissen die Kerle sind.

Obgleich der Artikel von Slater höchst oberflächlich ist, möchte ich einige Gedanken vertiefen:

1. Die Sensation, die Frauen bei Frauen erzielen können, liegt immer darin, zu sagen: „Schau, du hattest nicht alleine miese Erlebnisse“, sie sind normal, und du hast keine Schuld daran.“ Das geht Frauen herunter wie Öl.
2. Die Fremdschämfrage stellt sich immer wieder: „Du sieht mal, so beschissen geht es Frauen, die es nötig haben, Online Dating zu machen. Na ja, ich habe es ja nur als Autorin gemacht, aber wenn ich es wirklich machen müsste – pfui Teufel.“
3. Je professioneller die Autorin, umso mehr wird sie bewusst „miese“ und „unqualifizierte“ Dates suchen, um darüber schreiben zu können. Leserinnen sind dann so blöd, anzunehmen, dass dies allen Frauen passieren könnte.
4. Je neurotischer die Autorin (dies könnt auf manche Bloggerinnen zutreffen), umso mehr wird sie dazu neigen, schlechte Erfahrungen zu wiederholen. Das haut prima hin: „Ich gerate immer wieder an den Falschen“ ist ein Lieblingsthema derjenigen, die sich nicht ändern wollen.
5. Jeder, der über sich selbst schreibt oder bloggt, kommt in den Ruf der Rampensau. Das ist teilweise nötig, weil Blogs der Eigenwerbung dienen. Die Frage ist, wie weit man sich dabei entblößt. Wer „ehrlich“ über Dates schreiben will, hat es schwer: Dann muss man nämlich das eigene Gefühlsleben offen und ehrlich darlegen, was den meisten Autorinnen nicht gelingt – aus psychischen wie aus professionellen Gründen.

Kurz und gut: Misstrauen Sie diesen Bloggerinnen und Bauchautorinnen, die nichts wollen, als Ihre Aufmerksamkeit zu bekommen – und vor allem: Sehen Sie das, was sie über Ihre Dating-Erfahrungen schreiben, als Ausdruck ihres Wunsches, schnell berühmt und dabei möglichst reich zu werden. Sollte beides nicht der Fall sein, und sollten die Ergebnisse stets negativ sein, so würde ich mal auf seelischen Masochismus tippen.

Foto: ©2013 (strict) by liebesverlag.de

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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.