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Heiratsanträge auf den Knien?

Heiratsanträge sind ja immer etwas ganz Besonderes – aber stimmt eigentlich das Klischeebild des „romantischen Heiratsantrags“ alter Zeiten, bei denen der Bräutigam auf die Knie geht und der „Angebeteten“ einen Heiratsantrag auf Knien macht? Wenn Sie das glauben, dann verwechseln sie die Kitschromantik der „Groschenromane“ mit der Realität der alten Zeit.
Bild © 2009 by quinn.anna
PS geben beim Sex
Nein, hier sind nicht etwa Pferdestärken gemeint („mach mir den Hengst“), und auch nicht „P.S.: hattest du eigentlich einen Orgasmus?“ sondern schlicht und einfach die Stimulation des Perineums (daher PS) oder die „Dammstimulation“.
Leider (oder auch dankenswerterweise) hat das Ganze mit dem G-Punkt gar nichts zu tun, aber irgendwie haben Autorinnen eine Verbindung zwischen beiden hergestellt. Dabei haben doch auch Männer Freude an der Dammstimulation. Wussten Sie es nicht?
Nun, egal wie – dies ist ja kein Sexmagazin. Den Begriff PS-Spot (PS-Punkt oder PS-Zone) sollen übrigens die beiden New Yorkerinnen „Em & Lo“ erfunden haben – und in der Cosmo wird bereits darüber debattiert, so nach dem üblichen Chat-Motto: „Wissen ist macht – nichts wissen macht nichts“.
Via: Die ZEIT.
Leider (oder auch dankenswerterweise) hat das Ganze mit dem G-Punkt gar nichts zu tun, aber irgendwie haben Autorinnen eine Verbindung zwischen beiden hergestellt. Dabei haben doch auch Männer Freude an der Dammstimulation. Wussten Sie es nicht?
Nun, egal wie – dies ist ja kein Sexmagazin. Den Begriff PS-Spot (PS-Punkt oder PS-Zone) sollen übrigens die beiden New Yorkerinnen „Em & Lo“ erfunden haben – und in der Cosmo wird bereits darüber debattiert, so nach dem üblichen Chat-Motto: „Wissen ist macht – nichts wissen macht nichts“.
Via: Die ZEIT.
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Die Schwiegermutter – ein Objekt der Begierde?
Ist die Schwiegermutter vom vermeintlich Feuer speienden Drachen der 1950er Jahre inzwischen zum Objekt erotischer Begierde geworden? Die häufige Suche nach dem Wort „Schwiegermuttersex“ in Google könnte Beobachter darin bestärken, dass dies so ist. Doch was ist wahr am ständigen Gerede über den „Schwiegermuttersex“? Ist er Dichtung oder Wahrheit? Und wenn, was bedeutet er für die Menschen, die ihn betreiben?
Sehen wir zunächst einmal kurz auf die Definition: Schwiegermuttersex ist der Geschlechtsverkehr eines Ehemannes mit der physischen Mutter der Ehefrau oder Verlobten. Seine tatsächliche Verbreitung ist nach der Meinung von Beobachtern relativ gering, wofür zumindest vier Gründe sprechen:
1. Der Kontakt zwischen den Eheleuten und beiden Eltern wird nach der Eheschließung zumeist erheblich schwächer.
2. Separate Kontakte zwischen Ehemann und Schwiegermutter sind äußert selten.
3. Das Heiratsalter liegt heute so hoch, dass Frauen gegen 30, Schwiegermütter daher oft bereits jenseits der 60 sind. Dies spricht nicht mehr sehr für sexuelle Kontakte.
4. Die moralischen, mehr aber noch die gesellschaftlichen Sperren sind auf beiden Seiten stets relativ hoch. Werden beide „in flagranti“ erwischt, können zwei Ehen in die Brüche gehen – das ist sehr kritisch.
Anders verhält es sich, wenn
1. Die Eheleute unter einem Dach mit der Mutter der Ehefrau leben und Intimkontakte wechselseitig beobachtbar sind.
2. Der Ehemann mit der Schwiegermutter häufig zusammen ist (zum Beispiel wegen eines gemeinsamen Geschäftsbetriebs).
3. Die Ehefrau und die Schwiegermutter im Alter weniger als 20 Jahre auseinanderliegen, die Schwiegermutter zwischen 35 und 50 ist und sich sexuelle vernachlässigt fühlt.
4. Wenn die Schwiegermutter nur die Nenn-Schwiegermutter ist, aber nicht die leibliche Mutter der Ehefrau.
Interessant in diesem Zusammenhang sind natürlich alle Konflikte, die zwischen Müttern und Töchtern generell aus ihren Beziehungen zu Männern erwachsen, sowie die weitaus größere Wahrscheinlichkeit, dass es zu sexuellen Handlungen zwischen Stiefmüttern und Stief-Schwiegersöhnen kommt.
Was meinen Sie? Ist das Gerede um „Schwiegermuttersex“ eine Erfindung pubertierender Jugendlicher oder ist die Schwiegermutter wirklich das Objekt der Begierde jugendlicher Ehemänner?
Sie können sich nicht nur hier äußern, sondern auch eine direkte Antwort an unsere E-Mail-Adresse schicken.
Die Frage zum Sonntag: Wollen Sie mehr über solche Themen lesen? Oder halten sie so etwas für "degoutant" (geschmacklos)?
Sehen wir zunächst einmal kurz auf die Definition: Schwiegermuttersex ist der Geschlechtsverkehr eines Ehemannes mit der physischen Mutter der Ehefrau oder Verlobten. Seine tatsächliche Verbreitung ist nach der Meinung von Beobachtern relativ gering, wofür zumindest vier Gründe sprechen:
1. Der Kontakt zwischen den Eheleuten und beiden Eltern wird nach der Eheschließung zumeist erheblich schwächer.
2. Separate Kontakte zwischen Ehemann und Schwiegermutter sind äußert selten.
3. Das Heiratsalter liegt heute so hoch, dass Frauen gegen 30, Schwiegermütter daher oft bereits jenseits der 60 sind. Dies spricht nicht mehr sehr für sexuelle Kontakte.
4. Die moralischen, mehr aber noch die gesellschaftlichen Sperren sind auf beiden Seiten stets relativ hoch. Werden beide „in flagranti“ erwischt, können zwei Ehen in die Brüche gehen – das ist sehr kritisch.
Anders verhält es sich, wenn
1. Die Eheleute unter einem Dach mit der Mutter der Ehefrau leben und Intimkontakte wechselseitig beobachtbar sind.
2. Der Ehemann mit der Schwiegermutter häufig zusammen ist (zum Beispiel wegen eines gemeinsamen Geschäftsbetriebs).
3. Die Ehefrau und die Schwiegermutter im Alter weniger als 20 Jahre auseinanderliegen, die Schwiegermutter zwischen 35 und 50 ist und sich sexuelle vernachlässigt fühlt.
4. Wenn die Schwiegermutter nur die Nenn-Schwiegermutter ist, aber nicht die leibliche Mutter der Ehefrau.
Interessant in diesem Zusammenhang sind natürlich alle Konflikte, die zwischen Müttern und Töchtern generell aus ihren Beziehungen zu Männern erwachsen, sowie die weitaus größere Wahrscheinlichkeit, dass es zu sexuellen Handlungen zwischen Stiefmüttern und Stief-Schwiegersöhnen kommt.
Was meinen Sie? Ist das Gerede um „Schwiegermuttersex“ eine Erfindung pubertierender Jugendlicher oder ist die Schwiegermutter wirklich das Objekt der Begierde jugendlicher Ehemänner?
Sie können sich nicht nur hier äußern, sondern auch eine direkte Antwort an unsere E-Mail-Adresse schicken.
Die Frage zum Sonntag: Wollen Sie mehr über solche Themen lesen? Oder halten sie so etwas für "degoutant" (geschmacklos)?
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Frauen auf Partnersuche: Rauf im Alter – oder runter?
Frauen wissen normalerweise genau, wen Sie suchen, vorausgesetzt, sie kennen sich selbst halbwegs und denken beim Partner nicht nur an das „leckerste Schnittchen, das man bekommen kann“. Aber viele von ihnen schränken das Alter des Gesuchten oft zu sehr ein: Frauen unter 25 zu sehr nach oben, Frauen über 40 zu sehr nach unten.
PARSHIP hat dazu gerade eine Studie veröffentlicht, die freilich noch viel zu wenig über die Altersstufen aussagt. Also habe ich mich mal ans Werk gemacht und ein paar Meinungen aus dem Erfahrungsschatz meiner Mitmenschen gesammelt, die hier veröffentlicht wurden. Was dort nicht steht: Wenn sie bei einer Agentur wie PARSHIP eingetragen sind, und darauf hoffen, den wirklich passenden Partner zu finden: Gehen Sie bei der Alterspanne ruhig etwas großzügiger vor. Es war doch schade, wenn Ihnen der schnuckelige 39-Jährige entgehen würde, weil sie keinesfalls einen Mann unter 40 wollen?
PARSHIP hat dazu gerade eine Studie veröffentlicht, die freilich noch viel zu wenig über die Altersstufen aussagt. Also habe ich mich mal ans Werk gemacht und ein paar Meinungen aus dem Erfahrungsschatz meiner Mitmenschen gesammelt, die hier veröffentlicht wurden. Was dort nicht steht: Wenn sie bei einer Agentur wie PARSHIP eingetragen sind, und darauf hoffen, den wirklich passenden Partner zu finden: Gehen Sie bei der Alterspanne ruhig etwas großzügiger vor. Es war doch schade, wenn Ihnen der schnuckelige 39-Jährige entgehen würde, weil sie keinesfalls einen Mann unter 40 wollen?
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Die lesbische Liebe – Verführung zur Romantik?
Eigentlich hätte eine Frau über dieses Thema schreiben sollen – aber ich fand keine Autorin, die das angeblich „heiße Eisen“ der lesbischen Liebe hier einmal anfassen wollte.
Theorien sind vielfältig – und nicht schlüssig
Die Theorien über die Entstehung lesbischer Liebe sind vielfältig. Zumeist wird psychologisch argumentiert, weil die Autorinnen (meistens sind es Frauen) aus dem Umfeld der Psychologie, der Sozialpädagogik oder der Psychiatrie kommen. Psychologische Erklärungen setzen in der Regel bei der Kindheitsentwicklung an, wobei fehlende Mutterbindung, sexueller Missbrauch durch Männer oder fehlende weibliche Freunde sozusagen in einem Atemzug genannt werden.
Barrierefreiheit bei der lesbischen Liebe?
Diese Versuche erklären aber nicht, warum Frauen lesbisch werden, und noch weniger, warum sie es genießen, in lesbischen Beziehungen zu leben. Plausibler erscheint hingegen, dass eine lesbische orientierte, romantische und erotische Liebe sozusagen „barrierefrei“ zu bekommen ist. Frauen müssen also nicht zwangsläufig lesbisch orientiert sein, weil sie eine lesbische Beziehung haben, und dies gilt auch noch dann, wenn diese Beziehung einen erotischen oder sexuellen Charakter hat.
Ist die sexuelle Orientierung dauerhaft?
Das Beispiel mag zeigen, wie brüchig der Begriff „sexuelle Orientierung“ generell ist. Heute gehen die offiziellen Darstellungen davon aus, dass Mädchen bereits im Jugendalter entdecken „lesbisch zu sein“. Da ist sehr gewagt – wie denn überhaupt das exklusive „lesbisch sein“ oder „homosexuell sein“ auch eine Frage der verwendeten Begrifflichkeit ist. Mit anderen Worten: Wer das gleiche Geschlecht erotisch attraktiv findet, ist deswegen noch nicht homosexuell.
Lesbische Tabus
Tabu sind offenbar Themen wie lesbische Verführungen (vor allem durch mit Männern verheiratete Frauen), der häufige Wechsel der Orientierung zwischen Hetero- und Homosexualität und Abhängigkeit unter lesbischen Frauen. Häufig wird versucht, lesbische Beziehungen „romantisch zu reden“, auch wenn sie mit den gleichen Konflikten zu kämpfen haben wie alle anderen Paare auch.
Pragmatische Sicht: Gibt es lesbische Verführungen?
Sicher erscheint mir dies: Frauen haben einen unkomplizierteren Zugang zum eigenen Geschlecht als Männer – und sie verführen in der Regel nicht selbst, sondern warten darauf, angesprochen und verführt zu werden. Rein pragmatisch betrachtet hätten Frauen, die sich auf die Rolle der Verführerin festgelegt haben, also durchaus eine Chance.
Was meinen Sie?
Zwei kurze Fragen an die Allgemeinheit:
1. Soll die Liebepur mehr Themen für homosexuelle Frauen und Männer bringen?
2. Wer möchte hier als Autorin über die Liebe von Frau zu Frau schreiben? Bitte einfach melden. Ich beiße nicht.
Foto: nach einem Bild von Jon Klinger, © John Klinger 2007.
Theorien sind vielfältig – und nicht schlüssig Die Theorien über die Entstehung lesbischer Liebe sind vielfältig. Zumeist wird psychologisch argumentiert, weil die Autorinnen (meistens sind es Frauen) aus dem Umfeld der Psychologie, der Sozialpädagogik oder der Psychiatrie kommen. Psychologische Erklärungen setzen in der Regel bei der Kindheitsentwicklung an, wobei fehlende Mutterbindung, sexueller Missbrauch durch Männer oder fehlende weibliche Freunde sozusagen in einem Atemzug genannt werden.
Barrierefreiheit bei der lesbischen Liebe?
Diese Versuche erklären aber nicht, warum Frauen lesbisch werden, und noch weniger, warum sie es genießen, in lesbischen Beziehungen zu leben. Plausibler erscheint hingegen, dass eine lesbische orientierte, romantische und erotische Liebe sozusagen „barrierefrei“ zu bekommen ist. Frauen müssen also nicht zwangsläufig lesbisch orientiert sein, weil sie eine lesbische Beziehung haben, und dies gilt auch noch dann, wenn diese Beziehung einen erotischen oder sexuellen Charakter hat.
Ist die sexuelle Orientierung dauerhaft?
Das Beispiel mag zeigen, wie brüchig der Begriff „sexuelle Orientierung“ generell ist. Heute gehen die offiziellen Darstellungen davon aus, dass Mädchen bereits im Jugendalter entdecken „lesbisch zu sein“. Da ist sehr gewagt – wie denn überhaupt das exklusive „lesbisch sein“ oder „homosexuell sein“ auch eine Frage der verwendeten Begrifflichkeit ist. Mit anderen Worten: Wer das gleiche Geschlecht erotisch attraktiv findet, ist deswegen noch nicht homosexuell.
Lesbische Tabus
Tabu sind offenbar Themen wie lesbische Verführungen (vor allem durch mit Männern verheiratete Frauen), der häufige Wechsel der Orientierung zwischen Hetero- und Homosexualität und Abhängigkeit unter lesbischen Frauen. Häufig wird versucht, lesbische Beziehungen „romantisch zu reden“, auch wenn sie mit den gleichen Konflikten zu kämpfen haben wie alle anderen Paare auch.
Pragmatische Sicht: Gibt es lesbische Verführungen?
Sicher erscheint mir dies: Frauen haben einen unkomplizierteren Zugang zum eigenen Geschlecht als Männer – und sie verführen in der Regel nicht selbst, sondern warten darauf, angesprochen und verführt zu werden. Rein pragmatisch betrachtet hätten Frauen, die sich auf die Rolle der Verführerin festgelegt haben, also durchaus eine Chance.
Was meinen Sie?
Zwei kurze Fragen an die Allgemeinheit:
1. Soll die Liebepur mehr Themen für homosexuelle Frauen und Männer bringen?
2. Wer möchte hier als Autorin über die Liebe von Frau zu Frau schreiben? Bitte einfach melden. Ich beiße nicht.
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