Homepage
» datingratgeber
  datingratgeber liebepur
Februar '12



liebe pur - der fĂĽhrende ratgeber fĂĽr partnersuchende

Kostenloses Online Dating ohne Haken: mit der Loverty Partnersuche kannst du die wichtigsten Dating-Funktionen kostenlos nutzen - du erhältst Partnervorschläge, siehst alle Bilder, kannst Nachrichten schreiben und Nachrichten lesen. Probier es aus.
abonnieren sie die liebepur per RSS - kostenlos
Seite 1 von 114, insgesamt 566 Einträge
1 2 3 4 5 6 7114

Partnersuche: das Verbindende entscheidet

Um es gleich zu sagen: Ich bin kein Singleberater. Ich berate Menschen dabei, wie Sie Ihre Kommunikation so einrichten können, dass sie vor dem Date, während des Dates und nach dem Date Erfolg haben, und ich gehe dabei durchaus ungewöhnlich vor. Zudem kann ich Ihnen helfen, eine Analyse wahrscheinlicher Probleme zu erstellen, die Ihnen hilft, die größten klippen bei der Partnersuche erfolgreich zu umschiffen.

Singleberater tun etwas mehr: Sie weisen Menschen den Weg in die Partnerschaft, und sie haben zumeist große Erfahrung darin, was möglich ist und was nicht. Christian Thiel ist ein solcher Berater, und was er jüngst in einer Öffentlichkeitsveranstaltung sagte, kann ich nur bestätigen. (Zitat):

Er setzt auf das Verbindende: ähnliche Gesellschaftsschicht, ähnliches Alter, gleich gutes Aussehen, vergleichbares Elternhaus, ähnliche Wertvorstellungen. Wenn das nicht passt, wird es schwierig.


Der Artikel ist ausgesprochen lesenswert, weil er Einblick in die Wahrheit gibt, die vor allem Frauen in „mittleren Jahren“ sonst lieber weit von sich wegschieben. Thiel setzt auf „Mut, Gelassenheit, Gelegenheit und Realismus“ und trifft damit den Nagel auf den Kopf – wobei es mir so schneit, als ob es den Damen in mittleren Jahren vor allem am Realismus mangele.

Selbst, wenn einzelne Passagen etwas angejahrt wirken, wie beispielsweise der Rat, „Sex komme erst in Frage, wenn echte Verliebtheit im Spiel … (sei)“ mag in Zweifel gestellt werden, weil es „echte Verliebtheit“ nicht gibt, aber zumindest vor der Bettkante spricht Christian Thiel Tacheles in einer Art, die aufhorchen lässt.

Was mich ein bisschen wundert: Am Schluss hört die Morgenpost-Redakteurin jemanden sagen: „Und ich habe immer gedacht, es liegt an mir“. Ja, zum Teufel, an wem denn sonst?

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

29.01.2012 um 13:50:11

Abgelegt in datingratgeber

| Top Exits (0)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: keine, 0 Stimme(n) 115 Klicks


Wie die Anspruchshaltung Heiratschancen zerstört

Anspruchshaltung? Wer nehmen will, muss auch geben können.


In letzter Zeit geschieht etwas, mit dem kaum jemand gerechnet hatte: Das Bild, das Frauen von Männern haben, wird immer häufiger als Falsifikat entlarvt. Männer sind in Wahrheit anders, vor allem aber sind sie viel sensibler für das Gefühl, ausgebeutet zu werden. Zu spüren bekommen dies zuerst jene Frauen, die eine sogenannte „Anspruchshaltung“ an den Tag legen - ihre Heiratschancen fallen nach und nach unter den Gefrierpunkt.

Die „Anspruchshaltung“ will ich schnell erläutern: Voraussetzung ist, dass jemand ein „Anspruchsdenken“ hat - und das bedeutet wieder, dass jemand glaubt, etwas einfordern zu können, ohne dafür eine Gegenleistung erbringen zu müssen.

Wer das einmal begriffen hat, wird vermutlich vorsichtiger sein, wenn er seine „Ansprüche“ kundtut – eine Vielzahl von Partnersuchenden ist allerdings bei dieser simplen Weisheit noch nicht angekommen.

Halten wir also fest: Normalerweise muss ein Mensch, der einen anderen für sich gewinnen will, dafür etwas einbringen – und er darf nichts vorab fordern.

Männer haben – auch entgegen anderen Behauptungen – recht feine Antennen dafür, ob jemand die Absicht hat, sie auszunutzen. Sie geben recht generös nach, wenn der erste aufwendige Wunsch an sie herangetragen wird, erfüllen vielleicht auch noch den zweiten Wunsch dieser Art – doch wenn sie merken, dass alles auf ihre „Benutzung“ hinausläuft, dann fallen die Jalousien ebenso schnell wieder herunter. Auf diese Weise wehren sich sie dagegen, einseitig vereinnahmt zu werden.

Insbesondere werden folgende Punkte genannt:

1. Männer wünschen sich Frauen, die sie von ganzem Herzen wollen – und sie nicht einfach „nehmen“, weil die äußeren Bedingungen „OK“ sind.
2. Bei Frauen achten Männer mehr und mehr darauf, wie sie sich in alltäglichen Situationen bewähren – und nicht darauf, wie „toll“ sie aussehen.
3. Männer werden schnell misstrauisch, wenn die Frauen unter der Piratenflagge segeln und sein Schiff kapern wollen – es war schließlich sehr aufwendig, es aufzubauen.
4. Recht empfindlich reagieren Männer vor allem auf das „Nachschieben“ von Forderungen, besonders, wenn es schon schwierig war, den ersten Wunsch zu erfüllen.
5. Männer entscheiden gerne selbst, wann sie Vater werden wollen und lassen sich ungerne als Samenspender kapern – und bei vielen Frauen um die 37 hegen sie diesen Verdacht.

Für viele Frauen sollte dies ein Warnzeichen sein: die schöne Fassade hilft ebenso wenig wie die tolle Ausbildung, wenn sie nicht dafür sorgen, ihren Teil in die Partnerschaft einzubringen - genau dazu aber sind Frauen mit Anspruchshaltungen nicht bereit.

Das alles ließe sich ändern – aber das jede Person (es gilt nicht ausschließlich für Frauen) ihre eigene Geschichte hat, aus der die Ansprüche abgeleitet werden, kann dies nur individuell geschehen. Bestenfalls können noch Elternhaus und Schule dafür sorgen, dass Anspruchshaltungen rechtzeitig und konsequent in erfolgreichere Verhaltensweisen gewandelt werden können.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

25.01.2012 um 18:18:10

Abgelegt in datingratgeber

| Top Exits (0)
Ihre Bewertung dieses Artikels:
Derzeitige Beurteilung: 4 von 5, 1 Stimme(n) 132 Klicks


Die Angst, sich falsch zu entscheiden und das Angebot an Partnern

Nina Pauer ist eine Frau jener an sich privilegierten Generation, für die alles möglich erscheint, und die daran versagt, dass sie sich nicht eindeutig entscheiden will. Sagen wir es noch einen Deut genauer: es geht um ein bestimmtes Milieu, nämlich um diejenigen Frauen und Männer um die 30, die sich niemals um etwas Sorgen machen, mussten außer darum, wie sie die besten Plätze im Leben erklimmen konnten. Wie sind die Probleme nun zu beurteilen, die diese Generation angeblich hat, insbesondere, was die Partnersuche betrifft?

Ist die "groĂźe Auswahl" bei der Partnersuche das Problem?

Allgemein wird das Phänomen so beschrieben: Wir (also all jene, auf die die oben erwähnte Annahme zutrifft) hatten noch nie soviel Möglichkeiten – und wer die Wahl hat, hat die Qual. Angeblich wollen Wissenschaftler festgestellt haben, dass eine große Auswahl verwirrt, während die kleine Auswahl ermuntert – jedenfalls, was Marmeladendesorten betrifft. Drastischer drückt es der Kritiker der WELT aus:

Wer wenig Möglichkeiten hat, der nutzt diese enthusiastisch; wem alle Türen offen stehen, der droht lebenslang auf der Stelle zu treten.


Die "unendlich groĂźe Auswahl" ist eine Wahnvorstellung

Dies Sache mit der unendlichen Auswahl ist allerdings eine Wahnvorstellung, denn in Wahrheit ist die Auswahl ausgesprochen begrenzt. Sie erscheint uns nur als unendlich, weil wir das riesenhafte Angebot sehen, dass „es“ gibt. Wir verkennen, dass es nur einen winzig kleinen Teil dieses Angebots für uns gibt. Bei der Partnersuche wird dies überdeutlich: Vielleicht sehen wir (in Umkehrung des Sprichwortes) die „Bäume vor lauter Wald“ nicht – dann müssen wir unsere Sichtweise schärfen, und wir werden sehen: Nur vereinzelte Exemplare kommen infrage. Andererseits werden wir erkennen (und dies mag bitter sein): Nicht alle, die wir wollen würden, nehmen uns überhaupt wahr.

Türen stehen nicht offen, sie müssen geöffnet werden

Die Türen stehen also gar nicht offen. Auch Frauen (Männer sowieso) müssen sie öffnen, und das erfordert eine gewisse Anstrengung. Frauen, die sich „nichts als erobern“ lassen wollen, um den Mann dann später in Richtung Beziehung zu lenken, treffen immer mehr auf „coole“ Männer, die sich sagen: „Ich brauche sie nicht unbedingt – wenn sie was will, soll sie deutlichere Zeichen senden.“

Die Frage wäre natürlich auch, ob „Großstadt-Balzplätze“, wie etwa „dunkle Großstadtbars“, in denen Männer den ersten „Move“ machen sollen, überhaupt die Orte sind, an denen Frauen und Männer viel erwarten dürfen: Klar, einen ONS und ein Wochenende, das ist drin. Sind nicht ander, konventionelle wie moderne Kennenlern-Möglichkeiten wesentlich besser geeignet, wenn man eine Dauerbeziehung sucht?

Die fehlende Kultur des Scheiterns

Nicht zuletzt: Der Mittengeneration fehlt eine Kultur des Scheiterns. Warum, bitte schön, muss ich mich einmal endgültig entscheiden? Bis gegen 25, vielleicht auch noch bis 30, können Frau und Mann tief in das Gewusel der Partnersuchenden greifen – und sich dabei auch gerne mal vergreifen. Nochmals fällt viel Licht auf die Wahrheit: Es ist nicht das zu große Angebot, das uns Angst macht, sonder die Angst, mit der Entscheidung zu scheitern. Fragt sich, was so schlimm am Scheitern ist. Selbst Menschen, die sich bei der ersten Karriere vergriffen haben, können eine Zweite beginnen, solange sie den Fehlgriff rechtzeitig erkennen – und in Beziehungen ist es nicht anders.

Absurde Vorstellungen fĂĽhren zum Scheitern - Einsicht ist gefragt

Die Wahrheit ist die: Manche Menschen in unserer Gesellschaft, vor allem aber die Hochnasenträger des gebildeten Mittelstandes, haben völlig absurde Vorstellungen davon, worauf sie im Leben „Anspruch“ haben. Wenn man es genau nimmt, ist das Angebot für sie minimal. Sie selbst sind oft nur „Eine(r) von vielen Ähnlichen“, die Zielobjekte hingegen existieren nur in wenigen Exemplaren.

Es gäbe Möglichkeiten, dies einzusehen. Hoffen wir, dass es den Um-die-30-Jährigen noch gelingt, bevor sie gegen 40 werden.

Buch: (Wir verlinken nicht mehr): "Wir haben keine Angst: Gruppentherapie einer Generation"

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

22.01.2012 um 12:08:09

Abgelegt in datingratgeber

| Top Exits (0)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 4 von 5, 1 Stimme(n) 137 Klicks


Dann und wann kommt der Moment der Paarung

Alles, was wir über das Kennenlernen wissen, stammt aus in Wahrheit aus Erzählungen. Wir hörten, wie Käthe und Heinz, Frauke und Boje oder meinetwegen Mandy und Kevin einander kennenlernen. Wir erfahren, dass sie teils bewusst, teils zufällig an einem Ort waren, an dem es mehr oder weniger wahrscheinlich war, einen Menschen kennenzulernen.

Kennenlernen ist nicht einfach Zufall. Nur wer eine gewisse Anzahl von Menschen etwa gleichen Alters kennt, unter denen sich bindungswillige Singles befinden, hat eine Chance. Beziehungen entstehen in der „freien Wildbahn“ ja vor allem dadurch, dass der Paarungswille mit der Gelegenheit in Kontakt kommt, und man auch bereit ist, dies in eine Kommunikation einfließen zu lassen. Das klingt akademisch, deshalb noch einmal: Wenn Sie Lust auf Partnerschaft haben, sich nach Liebe sehnen, und auch die Gelegenheit und sie außerdem noch Freude daran haben, zu flirten, dann läuft die Sache.

Psychologischer und praktischer Blödsinn beim Date

Es ist absolut blödsinnig, anzunehmen, da würden zwei Menschen sitzen, die zuvor getrennt voneinander einen Psychologen konsultiert haben, um ihre Persönlichkeit vermessen zu lassen. Sie würden sich sodann treffen, um einander abscannen, sich inquisitorische Fragen stellen und dann zu entscheiden, ob sie eine Beziehung versuchen sollten. Wir müssen uns freimachen von solchen Vorstellungen – vor allem beim Online-Dating. Denn wo immer wir einander begegnen – sei es Zufall oder nicht – trifft das alte Gesetz zu, außer, dass sie beim Online-Dating auf die Gelegenheit warten müssen. Aber Sie müssen Lust auf die Liebe haben, bindungswillig sein und sich auf die Kunst des Flirts verstehen.

Die einbaute Hemmung beim Date - und wie man sie abbaut

Man kann gar nicht oft genug betonten, dass in jeder dieser Begegnungen (sei es in „Freier Wildbahn“ oder beim arrangierten Date) eine eingebaute Hemmung gibt. Gleich, wie man sie psychologisch deuten mag: Der Effekt besteht daran, eine Art Mauer aufzubauen, die unterschiedlich hoch und mehr oder weniger stark sein kann. Wer diese Mauer abträgt und wie es geschieht, ist eine Frage der Bereitschaft, die durch Kommunikation, den Aufbau von Vertrauen und situative Aspekte gestärkt werden kann – aber auch von körpereigenen und zugeführten Drogen. Üblicherweise kommt alles zusammen, hier einmal mit anderen Worten: Wenn man jemanden wirklich kennenlernen will, versucht man, sein Vertrauen zu gewinnen, sich und den anderen mit Worten und Gesten in Stimmung zu bringen, die Situation zuzuspitzen und dies alles mit ein wenig Alkohol zu beschleunigen. Der Körper trägt seinen Teil dazu bei und sendet Botenstoffe an das Gehirn, die den Verstand ein wenig wegschalten.

Die Entscheidung beim Date - alles auf eine Karte setzen

keine liebe ohne lust
All dies mündet in den Moment der Entscheidung. Das ist ungefähr so: Während des Dates wird die Mauer zum Anderen größtenteils abgebaut. Das heißt aber noch nicht, dass man sich entschieden hat, zu ihr oder ihm „ja“ zu sagen. Im Moment der Entscheidung setzt man dann alles auf „eine Karte“, weil nun nur noch „Ja, ich will dich“ oder „Nein, ich will dich nicht“ herauskommen kann. Bei den meisten Menschen findet hier noch ein kurzer Kampf um den Rückzug statt – denn ob der nächste Schritt nun die ersehnte oder zufällige Liebesnacht ist oder das Versprechen, sich bald wiederzusehen: Beides bedeutet eine wichtige Entscheidung und sie kann den persönlichen Lebensplan verändern.



VerfĂĽhrungen sind natĂĽrliche Bestandteile des Dates

Dann und wann kommt der Moment der Paarung, und der erste Schritt ist immer, die Mauer zwischen „Dir und Mir“ abzubauen und sich emotional wie körperlich vom anderen Verführen zu lassen.

Ob Sie Ihre Begegnung Zufall, Rendezvous, Date, Online-Dating, Blind Date oder sonst wie nennen - all das ist nicht wirklich entscheidend fĂĽr diesen magischen Moment, indem man seine AnsprĂĽche, Vorstellungen und sogar moralischen Bedenken ĂĽber Bord wirft, um sich fĂĽr die Liebe zu entscheiden.

Zahlt sich die Investition "Liebe" denn auch aus?

Ob sich das „auszahlt“? Wer so fragt, hat die Liebe und vielleicht auch das Leben nicht begriffen. Man kann in die Liebe nicht investieren, weil sie keine unmittelbaren Zinsen trägt und außerdem sehr inflationsgefährdet ist. Wir Menschen haben die schöne Möglichkeit, die Liebe mehrfach zu versuchen, bevor wir uns binden – und es gibt deshalb viele Chancen, einmal wegzutauchen in die Liebe und bar jeder Vernunft das zu tun, was wir so schnell nicht vergessen werden: Einfach zu lieben, ohne dabei auf einen Gewinn daraus zu hoffen.

Foto: © 2012 by Liebesverlag.de

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

19.01.2012 um 08:56:01

Abgelegt in datingratgeber

| Top Exits (0)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 4.50 von 5, 2 Stimme(n) 132 Klicks
Tags fĂĽr diesen Artikel: , , , , ,


Akademikerinnen auf Partnersuche – Problem ohne Lösung?

Wer Probleme hat, hat keine Lösungen mehr – dieses harte, aber wahre Wort kam mir in den Sinn, als ich wieder einmal auf ein Phänomen gestoßen wurde, dass sich nach und nach zum Ärgernis ausweitet: Deutschlands Akademikerinnen „finden“ angeblich keine Partner mehr.

Dagegen gäbe es freilich mehrere Einwände.

1. Viele Akademikerinnen haben nur eine sehr verschwommene Vorstellung davon, was „einen Partner zu suchen“ eigentlich bedeutet.
2. Wer mit über 34 einen Partner sucht, tritt automatisch in Konkurrenz mit jüngeren Frauen – und Akademikerinnen suchen viel zu spät.
3. Bildung ist kein Gut „an sich“ für den Heiratsmarkt. Eine Frau mit gut verankerter Berufstätigkeit auf einer mittleren bis hohen Ebene ist viel überzeugender als eine „Akademikerin“.
4. Akademikerinnen überschätzen ihre Attraktivität gerne, während „einfachere“ Frauen diese pragmatischer einschätzen.
5. Akademikerinnen haben zu einem Teil völlig überzögen Vorstellungen davon, welche Anforderungen sie an ihre Partner stellen können.

Nun gibt es zu den geschilderten Problemen zwei unterschiedliche Lösungswege: „Mehr desselben“ oder „etwas Anderes“. „Mehr desselben“ würde zum Beispiel bedeuten, die Suche zu intensivieren. „Etwas Anderes“ würde bedeuten:

1. Die Bedeutung der Partnersuche zeitiger zu begreifen (etwa ab 25).
2. Die Konkurrenzsituation rechtzeitiger und objektiver einzuschätzen.
3. Die Bildung als „ein wichtiges Gut“, aber nicht als „das wichtigste Gut“ einzuschätzen und stattdessen die guten Eigenschaften in den Vordergrund zu stellen.
4. Pragmatischer an Flirts, Affären und Beziehungen heranzugehen. Die sinnlichen, emotionalen und sozialen Vorzüge der eigenen Person herausarbeiten.
5. Die Anforderungen drastisch reduzieren. Das Ziel „möglichst hinaufheiraten, wenigstens aber auf Augenhöhe“ sollte drastisch reduziert werden, beispielsweise in: „Jeder, der mich akzeptiert, wie ich bin und in einem wichtigen Bereich auf Augenhöhe steht“.

Wer seine Probleme als Akademikerin noch verschärfen will, kann zum Beispiel drauf beharren, den Partner in einer bestimmten Groß- oder Universitätsstadt zu finden oder fordern, dass er eine bestimmte Anzahl von Jahren älter sein muss.

Ich kann Akademikerinnen über 34 nur dringend dazu raten, „runter vom hohen Roß“ zu kommen und sich mit Kompromissen bei der Partnerwahl zu befreunden.

Dieser Artikel enthält bisher noch keine Kommentare

Geschrieben von Gebhard Roese

10.01.2012 um 15:28:00

Abgelegt in datingratgeber

| Top Exits (0)
Abstimmungszeitraum abgelaufen.
Derzeitige Beurteilung: 2.33 von 5, 3 Stimme(n) 160 Klicks
Tags fĂĽr diesen Artikel: ,


Seite 1 von 114, insgesamt 566 Einträge
1 2 3 4 5 6 7114