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Sich ändern bringt Datingerfolge
Die Erfahrungen der Autoren im Bereich der Partnersuche sind ziemlich einheitlich: Geben wir Ratschläge und Tipps, wie man auf einfache Art Datingerfolge haben kann, dann wissen wir zwar, wie wenig Erfolg unsere Leserschaft damit haben wird, aber die begierigen Sucher nach Tipps und Tricks kommen auf unsere Seiten. Das ist so ähnlich, als wenn die Frauenzeitschriften Tipps und Tricks über Diäten veröffentlichen.
Sagen wir hingegen die Wahrheit, so will und kein Mensch wirklich lesen, denn die Wahrheit ist, dass man bei sich selbst eine grĂĽndliche Lebensinventur machen sollte, wenn es mit der Partnersuche nicht so recht klappt. Meist wird das Ergebnis sein: Es wird dringen Zeit, sich zu mausern.
Wer aber ablehnt, sich selbst infrage zu stellen, der läuft Gefahr, Teil eines elendiglichen Rattenrennens zu werden: Er (oder sie) muss immer mehr tun, und wird dabei immer weniger erreichen. Die Sache ist ganz einfach zu verstehen: Folgen viele Misserfolge aufeinander, so gehen Energie und Lebensfreude verloren, die man besser für den Erfolg eingesetzt hätte. Man kann dies anhand eines Wanderers beschreiben, der an eine Weggabelung kommt: Wenn er den falschen Weg nimmt, kann er so schnell und hektisch laufen, wie er will: Er entfernt sich von seinem Ziel, statt sich ihm zu nähern.
Noch mehr E-Mail schicken? Bei noch mehr kostenlosen Singlebörsen anmelden? Noch mehr Zeit im Chat verbringen?
Nein – es geht nicht darum, „mehr desselben“ zu tun, es geht darum, „etwas anderes“ zu tun, oder das, was man jetzt tut, in Zukunft anders zu gestalten.
Haben Sie jemals darüber nachgedacht? Könnte es sein, dass Sie gerade auf dem falschen Weg sind?
Die Liebepur wird Ihnen auch in diesem Herbst zeigen, wie Sie erkennen können, ob sie (noch) auf dem richtigen Weg zu Ihren Zielen sind – darauf können Sie sich verlassen. Sie können mich übrigens auch jederzeit per Email um Rat fragen. Nur eines bekommen Sie hier auch in diesem Herbst nicht: Ratschläge nach der Art „Sie müssen nur …“ – denn Leute, die Ihnen solche Ratschläge geben, sind keine echten Berater, sondern, mit Verlaub: elende Besserwisser.
Sagen wir hingegen die Wahrheit, so will und kein Mensch wirklich lesen, denn die Wahrheit ist, dass man bei sich selbst eine grĂĽndliche Lebensinventur machen sollte, wenn es mit der Partnersuche nicht so recht klappt. Meist wird das Ergebnis sein: Es wird dringen Zeit, sich zu mausern.
Doch niemand will hören, dass er sich selbst verändern sollte, um seine Ziele zu erreichen. Alle wollen nur wissen, wie sie ihr Ziel ohne Selbstveränderung erreichen können.
Wer aber ablehnt, sich selbst infrage zu stellen, der läuft Gefahr, Teil eines elendiglichen Rattenrennens zu werden: Er (oder sie) muss immer mehr tun, und wird dabei immer weniger erreichen. Die Sache ist ganz einfach zu verstehen: Folgen viele Misserfolge aufeinander, so gehen Energie und Lebensfreude verloren, die man besser für den Erfolg eingesetzt hätte. Man kann dies anhand eines Wanderers beschreiben, der an eine Weggabelung kommt: Wenn er den falschen Weg nimmt, kann er so schnell und hektisch laufen, wie er will: Er entfernt sich von seinem Ziel, statt sich ihm zu nähern.
Noch mehr E-Mail schicken? Bei noch mehr kostenlosen Singlebörsen anmelden? Noch mehr Zeit im Chat verbringen?
Nein – es geht nicht darum, „mehr desselben“ zu tun, es geht darum, „etwas anderes“ zu tun, oder das, was man jetzt tut, in Zukunft anders zu gestalten.
Haben Sie jemals darüber nachgedacht? Könnte es sein, dass Sie gerade auf dem falschen Weg sind?
Die Liebepur wird Ihnen auch in diesem Herbst zeigen, wie Sie erkennen können, ob sie (noch) auf dem richtigen Weg zu Ihren Zielen sind – darauf können Sie sich verlassen. Sie können mich übrigens auch jederzeit per Email um Rat fragen. Nur eines bekommen Sie hier auch in diesem Herbst nicht: Ratschläge nach der Art „Sie müssen nur …“ – denn Leute, die Ihnen solche Ratschläge geben, sind keine echten Berater, sondern, mit Verlaub: elende Besserwisser.
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Online-Dating ist kein Warenhausbesuch
Gerade höre ich, dass es im Online-Dating Frauen gibt, die offenbar etwas verwechseln: Online-Dating ist kein Warenhausbesuch, bei dem die Männer hübsch dekoriert herumstehen und die Damen nur zugreifen müssen. Umgekehrt scheint es auch Herren zu geben, die glauben, dass es beim Online-Dating schicke Frauen zum Aussuchen gäbe.
In Wahrheit verhält sich die Sache anders: Online-Dating ist ein Markt, also ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage zueinanderfinden. Ist das Angebot groß, und die Nachfrage klein, dann kann man als Käufer durch die Marktgänge schlendern und sich mal ein bisschen umsehen, wer die tollste Partnerin oder der sicherste Partner wäre. Man sieht dabei gleich, an welchen Marktständen sich die Verkäufer(innen) bestens präsentieren und wo man eigentlich gar nichts anzubieten hat.
Trifft nun das Gegenteil zu, ist also die Nachfrage groß und das Angebot klein, dann drängen sich die Kundinnen und Kunden an den Ständen der begehrten Frauen und Männer und man muss darum kämpfen, überhaupt wahrgenommen zu werden als Käufer(in) – und Dates sind noch schwerer zu bekommen.
Nun sind wir am Partnermarkt immer Käufer und Verkäufer gleichzeitig – und das bedeutet, sich selbst stets auffällig präsentieren zu müssen, wenn unser Jahrgang „massenhaft vorhanden“ ist, und uns andererseits rechtzeitig und gut sichtbar an den Ständen der Verkäufer(innen) aufhalten müssen, wenn wir Dates wollen.
Für diejenigen, deren Marktchancen signifikant schlechter sind, beispielsweise für junge Männer um 30 oder ältere Frauen ab etwa 45, gibt es nur einen Weg: Die erwünschten Partner gezielt anzusprechen, wo dies möglich ist - oder nahezu allen Kandidatinnen oder Kandidaten zu antworten, die auf der Vorschlagsliste stehen. Dazu gehört auch, täglich online gehen und auf der Seite möglichst lange verbleiben.
Das dahinterstehende Motto heißt: Gezielt aussuchen anstatt finden lassen – das hilft.
Die eigentliche Botschaft heute ist aber diese: Handeln Sie wie eine Verkäuferin oder ein Verkäufer, nicht wie eine Kundin oder ein Kunde. Tragen Sie alle ihre Vorzüge zusammen und veröffentlichen Sie diese, ohne gleich in Lobhudeln zu verfallen. Stellen Sie sich bestens dar, sowohl vom Foto wie auch vom Profil her, und zeigen Sie, dass sie gerne auf dieser Erde sind und das man mit Ihnen viel Freude haben kann.
Ist die Botschaft angekommen? Dann sollte sich auch bald der Erfolg einstellen.
In Wahrheit verhält sich die Sache anders: Online-Dating ist ein Markt, also ein Ort, an dem Angebot und Nachfrage zueinanderfinden. Ist das Angebot groß, und die Nachfrage klein, dann kann man als Käufer durch die Marktgänge schlendern und sich mal ein bisschen umsehen, wer die tollste Partnerin oder der sicherste Partner wäre. Man sieht dabei gleich, an welchen Marktständen sich die Verkäufer(innen) bestens präsentieren und wo man eigentlich gar nichts anzubieten hat.
Trifft nun das Gegenteil zu, ist also die Nachfrage groß und das Angebot klein, dann drängen sich die Kundinnen und Kunden an den Ständen der begehrten Frauen und Männer und man muss darum kämpfen, überhaupt wahrgenommen zu werden als Käufer(in) – und Dates sind noch schwerer zu bekommen.
Nun sind wir am Partnermarkt immer Käufer und Verkäufer gleichzeitig – und das bedeutet, sich selbst stets auffällig präsentieren zu müssen, wenn unser Jahrgang „massenhaft vorhanden“ ist, und uns andererseits rechtzeitig und gut sichtbar an den Ständen der Verkäufer(innen) aufhalten müssen, wenn wir Dates wollen.
Für diejenigen, deren Marktchancen signifikant schlechter sind, beispielsweise für junge Männer um 30 oder ältere Frauen ab etwa 45, gibt es nur einen Weg: Die erwünschten Partner gezielt anzusprechen, wo dies möglich ist - oder nahezu allen Kandidatinnen oder Kandidaten zu antworten, die auf der Vorschlagsliste stehen. Dazu gehört auch, täglich online gehen und auf der Seite möglichst lange verbleiben.
Das dahinterstehende Motto heißt: Gezielt aussuchen anstatt finden lassen – das hilft.
Die eigentliche Botschaft heute ist aber diese: Handeln Sie wie eine Verkäuferin oder ein Verkäufer, nicht wie eine Kundin oder ein Kunde. Tragen Sie alle ihre Vorzüge zusammen und veröffentlichen Sie diese, ohne gleich in Lobhudeln zu verfallen. Stellen Sie sich bestens dar, sowohl vom Foto wie auch vom Profil her, und zeigen Sie, dass sie gerne auf dieser Erde sind und das man mit Ihnen viel Freude haben kann.
Ist die Botschaft angekommen? Dann sollte sich auch bald der Erfolg einstellen.
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Was Männer wirklich (nicht) wollen
In den USA gilt jemand als Experte, wenn er einen großen Publikumserfolg hat – der Wahrheitsgehalt spielt eine relativ geringe Rolle. Match.com hat eine Expertin, und sie heißt Whitney Casey und ist sozusagen die „Hausberaterin“ von Match.com.
Jetzt sagt sie US-Amerikanerinnen, was Männer angeblich wirklich wollen: Ein knochenehrliches Profil, und dazu gehört dann angeblich ein absolut ehrliches Foto, keines vom Fotografen und keines, was mit Photoshop nachbearbeitet wurde. Sie können Frau Caseys Meinung im Video hören, falls Sie aus dem Stakkato einzelne Sätze isolieren können.
Na schön, so weit Frau Whitney Caseys Meinung. Stellen Sie sich nun bitte drei Fragen:
1. Glauben Sie, dass Frau Casey Ihrem eigenen Rat folgen wĂĽrde und eins schlechteres Foto von sich in ein Profil stellen wĂĽrde, als das, was sie am Anfang zeigt?
2. Würden Sie bei Ihrer Bewerbung für den Posten einer Geschäftsführerin ein Foto verwenden, das ein Arbeitskollege auf einer Party aufgenommen hat?
3. Warum werden alle Menschen (ja, alle, auch „gewöhnliche“ Menschen) wohl vor Fernsehauftritten geschminkt?
Wissen Sie, liebe Leserinnen (an die wende ich mich), ich analysiere Ihre Profilfotos ständig: Auf sogenannten „freien Seiten“ sind ungefähr zwei Drittel aller Bilder absoluter Mist, und der Rest ist eher durchwachsen. Und wenn ich all die unter- und überbelichteten Bilder sehe, all die roten Augen, Bikinifotos mit Sonnebrille, Ausschnitte aus Gruppenbildern, Fotos mit abgeschnittenem Ex und den ganzen sonstigen Fotomüll sehe, der da ins Internet kommt, dann sage ich Ihnen dies:
- Gehen Sie zur Kosmetikerin und zum Friseur
- Warten Sie zwei Tage, dann gehen Sie zum besten Fotografen der Stadt und lassen sich fotografieren.
- Die Fotos nehmen Sie dann – und keine anderen.
Es ist so: Kein Foto aus dem Alltag zeigt, wie sie „wirklich aussehen“ – und das vom Fotografen auch nicht. Aber der Fotograf kann mehrere Aspekte ihrer Persönlichkeit im Foto vereinen – und wenn er das nicht kann, dann sollte er seinen Laden möglichst bald wieder schließen.
Jetzt sagt sie US-Amerikanerinnen, was Männer angeblich wirklich wollen: Ein knochenehrliches Profil, und dazu gehört dann angeblich ein absolut ehrliches Foto, keines vom Fotografen und keines, was mit Photoshop nachbearbeitet wurde. Sie können Frau Caseys Meinung im Video hören, falls Sie aus dem Stakkato einzelne Sätze isolieren können.
Na schön, so weit Frau Whitney Caseys Meinung. Stellen Sie sich nun bitte drei Fragen:
1. Glauben Sie, dass Frau Casey Ihrem eigenen Rat folgen wĂĽrde und eins schlechteres Foto von sich in ein Profil stellen wĂĽrde, als das, was sie am Anfang zeigt?
2. Würden Sie bei Ihrer Bewerbung für den Posten einer Geschäftsführerin ein Foto verwenden, das ein Arbeitskollege auf einer Party aufgenommen hat?
3. Warum werden alle Menschen (ja, alle, auch „gewöhnliche“ Menschen) wohl vor Fernsehauftritten geschminkt?
Wissen Sie, liebe Leserinnen (an die wende ich mich), ich analysiere Ihre Profilfotos ständig: Auf sogenannten „freien Seiten“ sind ungefähr zwei Drittel aller Bilder absoluter Mist, und der Rest ist eher durchwachsen. Und wenn ich all die unter- und überbelichteten Bilder sehe, all die roten Augen, Bikinifotos mit Sonnebrille, Ausschnitte aus Gruppenbildern, Fotos mit abgeschnittenem Ex und den ganzen sonstigen Fotomüll sehe, der da ins Internet kommt, dann sage ich Ihnen dies:
- Gehen Sie zur Kosmetikerin und zum Friseur
- Warten Sie zwei Tage, dann gehen Sie zum besten Fotografen der Stadt und lassen sich fotografieren.
- Die Fotos nehmen Sie dann – und keine anderen.
Es ist so: Kein Foto aus dem Alltag zeigt, wie sie „wirklich aussehen“ – und das vom Fotografen auch nicht. Aber der Fotograf kann mehrere Aspekte ihrer Persönlichkeit im Foto vereinen – und wenn er das nicht kann, dann sollte er seinen Laden möglichst bald wieder schließen.
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COSMO: Haben Frauen Liebhaber im einstelligen Bereich?

eine sexuelle vergangenheit hat fast jede frau
Wir haben uns ja hier ja schon häufig damit beschäftigt, was Frauen sagen (sollten?), wenn Sie gefragt werden, wie viele Vorgänger es in ihrem Liebesleben bereits gab. Sie erinnern sich? Humorvoll und offenbleiben, nicht zusammenzucken und entweder eine witzig-freche Antwort geben oder sagen: „Ach weißt du, bisher waren nur zwei Männer in meinem Leben wichtig, aber es liegt lange zurück.“ Den Satz müssen sich Frauen unter 30 einprägen, während die über 40-Jährigen damit kaum noch durchkommen werden.
Jenseits vom Blind Date hat eine COSMOPOLITAN-Redakteurin nun herumgeforscht und kommt zu diesem Ergebnis:
Die Zeiten sind zahmer geworden. Dreistellig ist kaum mehr eine Frauenvergangenheit, selbst zweistellig selten.
Ja – und dann staunen wir doch. Obgleich zweistellig selten ist, lagen alle befragten Freundinnen zwischen zwölf und 35 (zugegebenen) Lovern – und wir vermuten mal, dass diese Zahl ohne hochnotpeinliche Befragung zustande kam, also schenken wir den Geständnissen einmal so viel Glauben, wie man solchen Geständnissen üblicherweise schenkt, denn zuvor heißt es:
(Es) darf vermutet werden, dass jede Zahl, die sie angeben, um ein Drittel nach oben korrigiert werden mĂĽsste.
Nun, Sie können da mal Ihre Dreisatz- oder Gleichungskenntnisse erproben – ich habe es mir geschenkt.
Statt dessen zitiere ich Ihnen gerne noch mal den Originaltext zu Befragung:
Die diskrete Umfrage unter meinen Freundinnen (Alter von 29 bis 61) hat eine Liebhaberzahl von zwölf bis 35 ergeben, je nachdem, wie lang ihre jeweiligen Ehen dauerten, denn dann nimmt natürlich die Quote (vorübergehend) ab.
Übrigens: Wenn wir mal die 29-Jährige einmal als Beispiel nehmen und die "Zwölf" mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nicht die Anzahl der 29-Jährigen ist, dann kann da ja eigentlich noch viel passieren, oder etwa nicht?
Schwamm drüber – wir wollen ja niemanden diffamieren, sondern uns nur mal mit der Logik von Frauenzeitschriften und „einstelligen Bereichen“ beschäftigen, und außerdem will ich hier persönlich mal bei Blind Dates und Internetbekanntschaften bleiben. Da steigt die Anzahl der „intimen Begegnungen“ dann nämlich sprunghaft an – rein statistisch gesehen, versteht sich. Schon beim traditionellen Dating liegt die Gefahr oder Chance eines ONS bei etwa zwei Dates zu einem sexuellen Erlebnis, während die Chance für eine Beziehung nur bei einem von sieben Dates gegeben ist.
Nein, nein – die Liebepur will wirklich nicht wissen, wie viele intime Begegnungen Sie alle hatten, bevor Sie die finale Beziehungsfrage gestellt haben – doch eines wollen wir Daterinnen auf den Weg geben: Wenn Sie sehr häufig Dates haben und dabei schon hin und wieder mal „schwach werden“, dann wechseln sie den Ort des ersten Dates häufig. Nun, und auch dies ist wichtig für Frauen: Sie kennen sich bei Blind Dates überhaupt nicht aus und hatten wirklich erst ganz wenige davon, nicht wahr? Na also.
Zahlenquelle Dating: online-Dating Nutzer Studie 2005
Titelbild: Werbung fĂĽr die Verwendung von Kondomen zur VerhĂĽtung von Aids (Schweiz)
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Flirtsignale kommen oft nicht an

genug oder immer noch nicht? das entscheidet die frau
Frauen beschweren sich bisweilen, dass ihre bewusst ausgesandten Flirtsignale nicht ankommen. Andere Frauen sind davon empört, wenn Männer Flirtsignale wahrgenommen haben wollen, die sie angeblich gar nicht aussandten.
Wie das komm ist leicht erklärt: Nicht jede Frau, die Flirtsignale aussendet, ist sich dessen voll bewusst. Das liegt an einer der Grundlagen von Kommunikation schlechthin: Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren. Wenn das normale Verhalten einer Frau darin besteht, sofort flirtbereit zu werden, wenn ein Mann den Raum betritt, dann sendet sie eben auch Flirtsignale – ob sie das nun bemerkt oder nicht.
Was ist aber, wenn der entgegengesetzte Effekt eintritt? Dann sendet die Frau Signale, die der Mann nicht versteht. Das kann an seiner Jugend und Unerfahrenheit liegen, aber auch daran, dass er sie gegenwärtig nicht wahrnimmt – zum Beispiel, weil er mit anderen Dingen beschäftigt ist. Zudem ist der Empfang von sanften Signalen oft gestört: Über die Signale legt sich ein „Rauschen“, das zum Beispiel aus optischen oder akustischen Eindrücken bestehen kann, aber durchaus auch von konkurrierenden Kandidatinnen herrühren kann. Zudem können Flirtsignale übersehen werden, wenn weibliche Schönheitsattribute zu sehr in den Vordergrund gestellt werden – das typische Beispiel dafür ist eine hervorquellende nackte Frauenbrust, die den Mann vom Gesicht der Frau ablenkt.
Gerade jetzt will ElitePartner ermittelt haben, dass 37 Prozent der männlichen deutschen Singles nicht verstehen, was Frauen ihnen als Botschaft zur Aufnahme des Kontakts durch Flirtsignale senden wollen. Nun hat aber stest der Sender die Verantwortung für das korrekte Übermittlung einer Botschaft - und also sind die Frauen nun gefragt, ihre Kommunikation zu verändern.
Der beste Weg, sich bemerkbar zu machen, ist, näher an die „Zielperson“ heranzugehen – auch Entfernung ist ein Feind der Übermittlung von Signalen. Wenn der Mann nun so gar nicht reagiert, wird es Zeit, die Flirtsignale bewusst zu stützen – den Augenaufschlag etwas zu verlängern, den Finger näher zum Mund bringen, das Haar deutlicher durch die Hand gleiten lassen und das Lächeln etwas verlängern und verbreitern. Klar – zu viel ist auch hier der Feind des Guten, und wenn man sich selbst zu stark hervorhebt, werden manche Männer misstrauisch. Also gut dosieren und den Mann dabei beobachten. Wenn er dann absolut nichts sagt, heißt das nicht, dass er der Flirterin nicht näherkommen will – möglicherweise hat er einfach keinen Mut dazu.
Ein beliebtes Gestaltungsmittel des Flirts besteht bei vielen Frauen auch darin, sich viel zu bewegen – dadurch bekommt der Mann unterschiedliche Perspektiven des Körpers zu sehen, die ihn manchmal mehr anregen, den Flirt aufzunehmen, als das süßeste Lächeln.
Titelbild © 2006 by rodrigo favera
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