Mit 40 noch Nachhilfe in Sexualkunde?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Samstag, 18. Mai 2013 • Kategorie: datingratgeber


Die Liebeszeitung – das Journal für die Liebe der Generationen „X“ und älter, das als Alternative für Frauenzeitschriften-Logik gedacht ist, hat ein heißes Eisen aufgegriffen. Sollten Frauen, die längere Zeit keine „Kontakte“ sprich „keinen Geschlechtsverkehr“ mehr hatten, noch einmal eine kleine Auffrischung ihrer Sexualkunde genießen?

Es könnet nicht schaden. Von uns Männern wir ja angenommen, dass wie von 18 bis 80 durchgehend Sexkontakte hatten, aber von Frauen nehmen wir dies aus Klischee-Erwägungen nicht an.

Nehmen wir an, Sie wären 40 und würden wieder „daten“. Ob Sie nun wollen oder nicht, bei irgendeinem dieser Dates wird der Punkt kommen, wo Sie sich wild und verwegen mit einem Mann ins Bett stürzen. Ärzte wollen festgestellt haben, dass es immer mehr „Geschlechtskrankheiten“ (sexuell übertragbaren Krankheiten) in der Generation 40-Plus gibt, und dass Online-Dating daran nicht ganz unbeteiligt sein soll.

Die fünf wichtigsten Fragen, bevor sie Sex mit ihrem Blind Date-Partner haben:

Was Sie hier lesen, ist ein sehr allgemeiner Rat: aber einer, der Sie vielleicht vom Hocker haut: Eigentlich sollten sie sich die gleichen Fragen stellen wie ein Teenager:

1. Was will ich wirklich?
2. Wie verhüte ich?
3. Was, wenn ich ihm im Bett nicht gefalle?
4. Wann muss ich mit dem Mann reden?
5. Was, wenn er ungewöhnliche Praktiken vorschlägt?

Nun gut – Sie können natürlich sagen, dass passiert Ihnen sowieso alles nicht. Sex gehört bei Ihnen nicht zu dem, was sie üblicherweise beim ersten Date schenken. Vertrauen Sie einem alten Hasen: Einmal ist immer das erste Mal – auch für Sie – und das selbst dann, wenn sie zuvor tausend Schwüre getan haben, „es“ niemals zu tun.
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Die neue Liebepur: Wo ist denn der neuste Artikel?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Mittwoch, 15. Mai 2013 • Kategorie: datingratgeber


Aktuelle Einträge
Wie ich höre, vermissen manche meiner Leserinnen und Leser den „neusten Artikel“, weil wir ja seit einiger Zeit nicht mehr den „aller aktuellsten“ Artikel auf unserer Titelseite haben, sondern jeweils den aktuellsten Artikel in der Rubrik „Datingratgeber“. (Diesen Artikel habe ich ausnahmsweise in die Sparte genommen).

Nun, wenn Sie sich die Mühe machen würden, mal ganz rechts zu schauen? Dort finden Sie in der Randspalte (gar nicht so weit unten) die Rubrik „Aktuelle Einträge“ – sehen sie, und schon haben Sie den neuesten Eintrag gefunden.

Sehr einfach, nicht wahr? Auch jeder RSS-Reader bringt ihnen immer noch die aktuellsten Einträge „ganz oben“.
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Manche Männer haben Angst vor dem ersten Date

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 14. Mai 2013 • Kategorie: datingratgeber


Worüber redet man eigentlich bei so einem Blind Date?


Manche Männer haben tatsächlich Angst vor dem ersten Date – und zwar, weil sie fürchten, dort keine sinnreiche Konversation führen zu können, etwas Dummes zu sagen, oder vielleicht – gar nichts zu sagen.

Dating-Experten zeigen oft diesen fragwürdigen Weg hinaus: „Na, dann gehen Sie doch in den Zoo, da gibt es immer etwas, über das sie reden können.“

Na schön, Jungs von der Beratungsbranche, ihr dürft so viel Ratschläge geben, wie ihr wollt. Irgendjemandem hilft so ein Rat vielleicht. Aber wenn die Giraffen, Warzenschweine und Gorillas mal abgehakt sind, dann geht es eben doch ans Eingemachte – ganz normale Konversation.

Ich sag mal: wenn ihr beim ersten Date nicht mit eurer Partnerin reden könnt, wann dann? Die Grundlagen der Kommunikation lernen ist wirklich sehr einfach, und jede Volkshochschule bietet dafür Kurse an.
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Das angebliche Glück in der Ähnlichkeit

Geschrieben von © Gebhard Roese •Dienstag, 14. Mai 2013 • Kategorie: datingratgeber


Gleich und gleich gesellt sich gerne
Früher habe ich immer gelesen, wie müssten als Paare möglichst „gleich“ sein. Gleiche Interessen haben, zur gleichen Gesellschaftsschicht gehören, eine in etwa gleiche Ausbildung haben und was dergleichen mehr ist. Wer eine Partneragentur betrieb, war besonders versessen daraus, uns zu sagen, wie wichtig es doch sei, „Gleich und Gleich“ zu verbinden. Man betet uns dies vor wie ein Mantra: „Gleich und Gleich“ – das ist natürlich, selbstverständlich und vor allem psychologisch sinnvoll.

Diese Ansicht enthielt zahllose Denkfehler, die den angeblichen „Vordenkern“ durchaus bekannt waren – es machte sich aber schlecht, den „Schönschreibern“ der Branche diese Zweifel mitzuteilen. Weil dies so war, behauptete man einige Jahre, dies alles sei „wissenschaftlich“ erwiesen. Nun, und selbst, wenn dies nicht zuträfe – sagte es uns nicht unser Verstand? Oder die Großmutter?

Gleich und Gleich - keine ernsthafte wissenschaftliche Frage

Machen wir uns doch nichts vor: „Gleich und Gleich“ sagt gar nichts aus, solange wie nicht sagen, was denn da „gleich“ sein soll, kann oder muss. Übrigens ist die Diskussion über „Gleich und Gleich“ und „Unterschiedlich“ wissenschaftlich gar nicht relevant. Der ernsthafte Wissenschaftler fragt nicht, ob der eine oder andere Spruch aus dem Volksmund zutrifft, sondern er fragt: "wie, wann, was welche“ – mit anderen Worten – er erforscht die Grundlagen.

Jargon der Ähnlichkeiten

Nun hat sich, in Abwandlung zu Adorno, der „Jargon der Ähnlichkeiten“ eingeschlichen. Seither müssen wir alle „ähnlich“ sein, wenn wir glückliche Paare werden wollen. Die Agentur ElitePartner sprach gerade von drei Säulen der glücklichen Beziehung: Sex, Gespräche und Ähnlichkeiten, die allesamt mit dem Attribut „glücklich“ belegt wurden.

Selbstverständlich spielen „Ähnlichkeiten“ bei der Partnersuche eine Rolle, nur ist es so: Wer nicht online sucht, hat kaum eine Möglichkeit, in ein völlig fremdes Milieu einzutauchen, es sei denn, er würde es provozieren.

Wer aber online sucht, kann aber jederzeit in einer ihm völlig fremden Welt landen, denn Partnersuche im Internet gleich einem Schmelztiegel der Eigenschaften. Welche Ähnlichkeiten machen denn nun glücklich? Wir wissen es nicht. Wir wissen aber dies: Paare, die sich als „glücklich“ bezeichnen, haben viele Ähnlichkeiten aneinander entdeckt.

Sehen Sie, man kann behaupten:

68 Prozent der sehr Glücklichen“, sagten in einer Umfrage, sie hätten ähnliche Charakterzüge


Fragen wir mal anders?

Wie viel Prozent derjenigen, die von sich behaupteten, schon immer ähnliche Charakterzüge gehabt zu haben wurden eigentlich glücklich?


Oder:

Welche ähnlichen Charakterzüge, die sie schon immer hatten, haben zu Ihrem Glück beigetragen?


Ich bin mir ganz sicher, dass vor allem die letzte Frage die meisten Paare überfordern würde. Da ist es natürlich einfacher, zu sagen, dass besonders glückliche Paare „ähnliche Eigenschaften“ hätten, nicht wahr?

Übrigens war da ja wohl noch ein rundes Drittel der „sehr glücklich Liierten“, die sich einen Teufel um die „ähnlichen Charaktereigenschaften“ scherten. Ein Drittel ist ein recht großer Anteil, der im Grund wesentlich interessanter ist als der „Mainstream“ der zwei Drittel.

Nehmen wir einmal an, Sie (ja: SIE) lernen heute als Partnersuchende(r) einen Menschen kennen, der Ihnen ein bisschen ähnlich ist. Sie werden recht bald erkennen, dass sie die Ähnlichkeiten verklären und romantisieren, die Unterschiede aber ignorieren. Fall Sie mit ihm glücklich werden, dann werden Sie Ihre Gemeinsamkeiten immer mehr in den Vordergrund schieben, während Sie die Unterschiede zurückdrängen werden. Da Glück auch von Toleranz abhängt, werden sie die kleinen Probleme, die daraus entstehen, mit einem Lächeln abtun – jedenfalls zumeist. Wenn dann nun ein Volksbefrager zu Ihnen kommen würde, und sie befragen, was wären Sie dann? Ein überaus glückliches Paar, das in so vielen Dingen ähnlich ist.

Die Meinungen der Psychologie aus der Sicht eine Partneragentur

Die gegenteilige Meinung wird von der Psychologie vertreten. Sie soll hier in Auszügen nach einer Verlautbarung von ElitePartner zitiert werden:

Die in der Paarforschung zurzeit gängige Ähnlichkeitshypothese zur Erklärung von partnerschaftlicher Zufriedenheit und Passung wird in der ElitePartner-Studie bestätigt“, sagt Lisa Fischbach, wissenschaftliche Leiterin.

Und

Wie Prof. Hans Werner Bierhoff von der Ruhr-Universität Bochum konstatiert: „Je ähnlicher sich Partner sind, desto seltener trennen sie sich.“

Man könnte von beiden Behauptungen sagen, sie seien plakativ. Logik und Psychologie passen einfach schlecht zueinander – sie sind einander zu offenbar zu „unähnlich“.

Anmerkungen:

Umfrage-Ergebnisse und Meinungen, wei von von ElitePartner verbreitet, teilweise zitiert aus Magazin.
Studie ElitePartner (pdf)
Weiterführend auch: Der Artikel in der WELT

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Die beste Singlebörse wurde gefunden

Geschrieben von © Gebhard Roese •Sonntag, 12. Mai 2013 • Kategorie: datingratgeber


Ich weiß, welche Singlebörse die allerbeste ist – und wenn ich manchmal lese, was darüber geschrieben wird, dann kann ich nur hohnlachen. Da machen sich Leute Gedanken darüber, wie sie ähnlichen Produkten mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger Punkte geben können. Ich lese beispielsweise zu meinem Erstaunen, dass „kostenlose Anmeldung möglich“ ein Qualitätskriterium sein soll, oder der vom Unternehmen angebende, also nicht ausgezählte und bewertete Frauen/Männeranteil. Beinahe noch erstaunter bin ich über die Bewertung der sogenannten „Kontaktgarantie“ – eine neue Masche, die in meinen Augen völlig wertlos ist.

Die beste Singlebörse ist ...

Natürlich gibt es sie, die beste Singlebörse. Sie ist immer die, bei der man seine Partnerin/seinen Partner gefunden hat. Wem es relativ problemlos gelang, der wird sie loben – und wer sie am Boden zerstört ohne erfolgreiches Date verlässt, der wird sie hassen.

Die beste Singlebörse? Gibt es nicht. Die Anbieter, bei denen es Sinn hat, sich anzumelden, sind alle längst namentlich bekannt, und genauso ist es bei den Partneragenturen. Im Casual Dating Bereich herrscht eigentlich noch überall Konfusion, wie groß die Chancen sind, einen Partner zu finden, und die einschlägigen Sex-Börsen nehmen das Maul immer zu voll.

Also: die beste Single-Börse? Da ist immer die, bei der man seinen Partner findet. Und so viel kann ich Ihnen versichern: Sie benötigen keine Dating-Garantie, sondern nur sinnvolle Aktivitäten.
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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.