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Diese Woche in Dating fällt aus …

Sie haben es sicher gemerkt: Ich selber war die letzte Woche nicht an der Tastatur und habe Ihnen deshalb auch keine absolut aktuellen Artikel liefern können. Deshalb entfällt heute auch „diese Woche“ in Dating ganz und gar. In der nächsten Woche also wieder mehr über die Wunderwelt des Dating. Aber um es ihnen gleich zu sagen: Dieser Tage erwarte ich eher einen Bericht über das erneute Auftauchen von Nessy oder Krokodilen im Rhein als Neuigkeiten aus der Branche. Allerdings habe ich außer sauren Gurken aka „Urlaubsliebe“ auch noch ein paar Fakten im Köfferchen, die Sie vielleicht noch nicht kennen werden. Also: Halten Sie bitte die Augen weiterhin offen – die Liebepur bringt Meinungen und Fakten, die Sie nirgendwo sonst lesen können.

Diese Woche ausnahmsweise: Die kleine Presseschau.

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Geschrieben von Gebhard Roese

10.07.2010 um 16:15:04

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Erste Sommerloch-Plombe: Blind Date Verwirrungen

Liebe Leserinnen und Leser,

Auch in diesem Jahr werden wir wieder Sommer haben – obwohl es zuerst nicht so schien. Das bedeutet nun aber auch für uns, dass wir Sommerlöcher mit Sommerthemen ausfüllen werden. Nächste Woche beginnen wir damit und veröffentlichen von Samstag bis Samstag lediglich einen Beitrag pro Tag zum Thema: Irrungen und Wirrungen beim Blind Date – davor, währenddessen und danach. Diese Beiträge werden nach „Tacheles“-Manier hart und unmissverständlich ausfallen. Auf die Softversionen mit genauen Erklärungen dürfen Sie aber trotzdem hoffen: Die Themen bleiben für uns das ganze Jahr aktuell.

Ihr

Gebhard Roese

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Geschrieben von Gebhard Roese

30.06.2010 um 13:45:23

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Konrad Zuse und der Computer

Heute wäre er 100 Jahre alt geworden, der Deutsche, den kaum jemand kennt, und der doch einen bedeutenden Anteil an der Entwicklung des Computers hatte – vielleicht die entscheidende Idee überhaupt. Denn Konrad Zuse setzte als Erster komplett auf das Binärsystem, und das geht so: Strom an – Strom aus. Wenn man genügend Relais zusammenschaltet, so erkannte Zuse, konnte man damit hervorragende Rechenmaschinen bauen. Dieses Prinzip ist es, das bis heute unsere Computer befeuert - und deshalb gilt Konrad Zuse als wichtiger Pionier des Computers schlechthin. In Deutschland wäre er fast in Vergessenheit geraten. Datenverarbeitungssysteme, die es ja schon lange gab, waren zwar in den 1950er Jahre noch keine Computer, aber eben auch keine Zuse-Systeme. Alles, was damals an Daten verarbeitet wurde, hieß Hollerithsystem, und wer die Entwicklung kennt, der weiß: Die Lochkarten des Herrn Hollerith hatten ein zähes Leben. Seine Firma übrigens auch: Nach mehreren Umwandlungen heißt sie heute IBM.

Ada Augusta Lovelace, einzige Tochter von Lord Byron und die erste Programmiererin
Freilich war dem schon etwas vorausgegangen: Die Erfinder mechanischer Rechenmaschinen leiteten zu ihrer Zeit auch schon Vorbildhaftes – man denke nur an die Erfindung von Charles Babbage entwickelte Differenziermaschine, seine Freundin Ada Lovelace, die Tochter von Lord Byron, entwickelte dafür das erste Computerprogramm.

Die weitere Entwicklung war dramatisch: Die von Zuse eingesetzten Relais waren sehr anfällig, die in den USA zunächst eingesetzten Röhren für die Flip-Flops (die Möglichkeit, die beiden Schaltzustände herzustellen und zu halten) waren es ebenfalls – und sie erzeugten unendlich viel Wärme. Erst der Transistoren – und in der Folge der neue Werkstoff Silizium zur Herstellung von Transistoren und „integrierten Schaltkreisen“ trieb die Entwicklung wirklich voran.

Hätte man einem Menschen 1950 gesagt, dass fast jeder Deutsche einmal einen Computer im Wohnzimmer stehen haben würde, dann hätte man ihn ausgelacht – und gefragt: „Wozu braucht man denn so etwas?“ Heute weiß man es – um dies zu schreiben, zum Beispiel – und natürlich, um Datenbanken anzulegen, auf denen sich Singles tummeln. Das klnag übrigens früher mal so:

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Übrigens: Zu Anfang waren fast alle Computerprogrammierer Damen – Nachfolgerinnen der legendären Ada Augusta Lovelace, sozusagen. Warum der Beruf inzwischen so „vermännlicht“ wurde? Ich weiß es nicht – vielleicht sind Frauen heute nicht mehr so neugierig darauf, die Welt mit ein paar Zeilen Computercode zu verändern.

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Geschrieben von Gebhard Roese

22.06.2010 um 18:00:09

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Werden Partnersuchende emotional entmĂĽndigt?

Die Liebepur sucht Diskussionsteilnehmer, die kontrovers zum Thema der „Entmündigung“ durch psychologisch motivierte Persönlichkeitstests bei Online-Partnervermittlern und neuerdings auch bei Singlebörsen schreiben wollen. Damit es weder eine Schlammschlacht noch eine Lobhudelei wird, suchen wir Autorinnen und Autoren, die eine feste Meinung dazu haben und diese möglichst fundiert und argumentativ untermauert vortragen können.

Bitte melden Sie sich per Email (diesmal bitte nicht per Telefon) – ich schreibe Ihnen bis voraussichtlich Dienstag, 25. Mai 2010 oder rufe zurück, wenn Sie ihre Telefonnummer angeben.

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Geschrieben von Gebhard Roese

24.05.2010 um 07:31:00

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Das andere Liebesleben

Wir in Europa, vor allem aber wir deutschsprachige Menschen, neigen dazu, die Liebe in einer ganz bestimmten, eng umrissenen Art und Weise zu sehen.

Daraus ergeben sich Schwierigkeiten, wenn man sich auf fremde Kulturen einlässt, und eine davon ist die, sich der Liebe einmal auf ganz andere Art zu nähern, die uns fremd ist. Liebe, Tod und Tequila? Nein, das stammt nicht aus einem Boulevardblättchen über das Trinkverhalten Berliner Teenager. Ich habe es vielmehr mitgenommen aus einem Konzert mit der Sängerin Lisa Downes am gestrigen Abend.


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Geschrieben von Gebhard Roese

19.05.2010 um 10:36:14

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