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Offen für Partnerdienste - aber kritisch
der liebesapfel zum sonntag – vom herausgeber
Liebe Leserinnen und Leser,
heute findet nicht nur die offizielle Eröffnung dieser Webseite statt, sondern ich wende mich heute auch zum ersten Mal persönlich an Sie. Ich bin Gebhard Roese, Herausgeber dieses Journals, und ich werde Ihnen jeden Sonntag einen kurzen Bericht geben, was Sie bei uns lesen konnten und in Zukunft lesen können.
Sie haben sicher schon bemerkt, dass ich die Partnermärkte kritisch im Auge habe. „Kritisch" heißt für mich: Gutes Geschäftsgebaren, liberale Denkweisen, individuelle Freiheiten und ehrliches Bemühen um Qualität zu unterstützen. Das ist mir die Hauptsache - doch sie wissen alle selber, wie viel Unfug über Partnerbörsen geschrieben wird, wie viele Halb- und Unwahrheiten absichtlich lanciert werden und wie unkritische professionelle Journalisten mit Partnerdiensten umgehen. Selbst die Tester von Partnerseiten sind oft mit einer seltenen logistischen Blindheit geschlagen - wie anders kann es sein, dass so unterschiedliche Empfehlungen abgegeben werden?
Apropos Empfehlungen: Wir empfehlen hier niemals einen bestimmten Partnerdienst – sind aber offen für die Diskussion mit den Inhabern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wenn es darum geht, die Qualität zu verbessern oder Anregungen aufzunehmen.
Ihr Gebhard Roese
Liebe Leserinnen und Leser,
heute findet nicht nur die offizielle Eröffnung dieser Webseite statt, sondern ich wende mich heute auch zum ersten Mal persönlich an Sie. Ich bin Gebhard Roese, Herausgeber dieses Journals, und ich werde Ihnen jeden Sonntag einen kurzen Bericht geben, was Sie bei uns lesen konnten und in Zukunft lesen können.
Sie haben sicher schon bemerkt, dass ich die Partnermärkte kritisch im Auge habe. „Kritisch" heißt für mich: Gutes Geschäftsgebaren, liberale Denkweisen, individuelle Freiheiten und ehrliches Bemühen um Qualität zu unterstützen. Das ist mir die Hauptsache - doch sie wissen alle selber, wie viel Unfug über Partnerbörsen geschrieben wird, wie viele Halb- und Unwahrheiten absichtlich lanciert werden und wie unkritische professionelle Journalisten mit Partnerdiensten umgehen. Selbst die Tester von Partnerseiten sind oft mit einer seltenen logistischen Blindheit geschlagen - wie anders kann es sein, dass so unterschiedliche Empfehlungen abgegeben werden?
Apropos Empfehlungen: Wir empfehlen hier niemals einen bestimmten Partnerdienst – sind aber offen für die Diskussion mit den Inhabern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wenn es darum geht, die Qualität zu verbessern oder Anregungen aufzunehmen.
Ihr Gebhard Roese
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Liebesmoden
Ohne die gängigen Erotikläden und Versandhändler beleidigen zu wollen, aber - irgendwelcher kratziger Kunststoff auf Frauenhaut mag ja ganz gut aussehen, fühlt sich aber nicht gut an - und zwar weder für sie noch für ihn. Wenn sie die Dame also gut fühlen soll, muss der Herr schon ein wenig investiere - und Frauen, die sich selbst verführerische Dessous kaufen, tun dies ohnehin nicht im Pornoshop, sondern bei einer exklusiven Sexboutique oder einer der international bekannten Markenartikler für erotische Dessous - von Victoria's Secret über Agent Provocateur, den Exklusivmarken Palmers sowie Rigby und Peller bis hin zu Nischenmarken.
Ihr gemeinsames Merkmal: Sie sind entweder teuer oder nicht leicht zu bekommen. Tipp: Kaufen Sie erotische Nachtgewänder - zum Beispiel bei Victoria's Secret - meist gibt es zum Saisonende Sonderpreise - aber was ist schon die Saison`? Im Bett ist doch immer Saison, nicht wahr?
Ihr gemeinsames Merkmal: Sie sind entweder teuer oder nicht leicht zu bekommen. Tipp: Kaufen Sie erotische Nachtgewänder - zum Beispiel bei Victoria's Secret - meist gibt es zum Saisonende Sonderpreise - aber was ist schon die Saison`? Im Bett ist doch immer Saison, nicht wahr?
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Geld gegen Liebesversprechen - es kommt überall vor
Liebe und Geld? Oh - Sie halten das für kein Thema, das anständige Menschen betrifft. Da haben Sie sicher recht - denn wenn man Menschen befragt, hat niemals jemand ein Bordell besucht, kein Mann seine Spermien beim Anrufen einer 0190-er Nummer verschleudert und sicher noch nie jemand einen wirklich „scharfen" Pornofilm gesehen.
Der Liebeslohn existiert nicht, weil er nicht existieren darf - aber es gibt ihn doch - sogar in den besten Kreisen. So manche Mutter und Ehefrau bessert sich ihr Nadelgeld mit diesen oder jenen Dienstleistungen auf, in England strippen Studentinnen und verdienen dabei mehr als ein Gymnasiallehrer und in Japan versuchen selbst Schulmädchen, aus Nasenpopeln Geld zu machen - wo ein Käufer ist, da ist auch Erotik im Angebot.
Auch in Partnerbörsen tummelt sich manche offenkundige und manche verdeckte Dame, die nur am Geld der Männer interessiert ist – und die Variante, exklusiv zu dinieren und „die Kreditkarte im Hotel vergessen“ zu haben, ist nur eine von zahllosen Betrugsmethoden, die im Internet Gang und gebe sind.
Man kann natürlich so tun, als wäre „Gesellschaft leisten gegen Geld" oder „Erotik gegen Geld" nicht das Gleiche wie der Geschlechtsverkehr gegen Geld. Man kann auch ignorieren, dass es all dies wirklich gibt (und zwar in Ihrer Nachbarschaft, liebe Leserin und lieber Leser) und es als Einzelfälle abtun. Sicher. Man kann die kleinen Betrügerinnen belächeln, die sich ein Essen für 100 Euro oder ein Flugticket für 300 Euro erschleichen und dennoch die Hure verachten, die für einen Stich 50 Euro nimmt. Man kann. Aber man kann nicht ignorieren, dass „Geld gegen Liebesversprechen" eine Tauschform ist, die überall vorkommt - ob der Herr Pfarrer und die Studienratsgattin das nun gut finden oder nicht.
Der Liebeslohn existiert nicht, weil er nicht existieren darf - aber es gibt ihn doch - sogar in den besten Kreisen. So manche Mutter und Ehefrau bessert sich ihr Nadelgeld mit diesen oder jenen Dienstleistungen auf, in England strippen Studentinnen und verdienen dabei mehr als ein Gymnasiallehrer und in Japan versuchen selbst Schulmädchen, aus Nasenpopeln Geld zu machen - wo ein Käufer ist, da ist auch Erotik im Angebot.
Auch in Partnerbörsen tummelt sich manche offenkundige und manche verdeckte Dame, die nur am Geld der Männer interessiert ist – und die Variante, exklusiv zu dinieren und „die Kreditkarte im Hotel vergessen“ zu haben, ist nur eine von zahllosen Betrugsmethoden, die im Internet Gang und gebe sind.
Man kann natürlich so tun, als wäre „Gesellschaft leisten gegen Geld" oder „Erotik gegen Geld" nicht das Gleiche wie der Geschlechtsverkehr gegen Geld. Man kann auch ignorieren, dass es all dies wirklich gibt (und zwar in Ihrer Nachbarschaft, liebe Leserin und lieber Leser) und es als Einzelfälle abtun. Sicher. Man kann die kleinen Betrügerinnen belächeln, die sich ein Essen für 100 Euro oder ein Flugticket für 300 Euro erschleichen und dennoch die Hure verachten, die für einen Stich 50 Euro nimmt. Man kann. Aber man kann nicht ignorieren, dass „Geld gegen Liebesversprechen" eine Tauschform ist, die überall vorkommt - ob der Herr Pfarrer und die Studienratsgattin das nun gut finden oder nicht.
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Die Moral von der (biblischen) Geschichte
Das Christentum als moralische Instanz? Na schön. Welches Christentum denn nun eigentlich? Gottes Christentum? Das ist einfach: „Seid fruchtbar und mehret euch“. Das Christentum des Mose? Der hat bekanntlich nicht das Christentum begründet – und er hatte zur Sexualmoral ebenso nicht viel zu sagen – was er zum Begehren sagte, betraf nur immer „den Nächsten“. Man durfte die Sklavinnen des Nächsten nicht begehren – es wäre ein Eigentumsdelikt gewesen – die eigenen Sklavinnen hingegen schon. Der Religionsstifter und Namengeber? Der hatte in seinem von fremden Truppen besetzten Land wahrhaftig Besseres zu tun, als sich mit so etwas wie der „Sexualmoral“ zu beschäftigen. Bleiben dann also noch die Herren, die uns die Kirche als „Apostel“ anbietet: unsichere Quellen von merkwürdigen Menschen – oder ist Ihnen klar, woher Paulus die Mittel nahm, um in der Gegend herzureisen und zu missionieren? Oder warum er auch in Konkurrenz zu anderen Aposteln stand?
Gott hat dem Menschen die Sexualität gegeben und ihm dies geboten: Seid fruchtbar und mehret euch. Von einer Sexualmoral hat er nichts gesagt.
Gott hat dem Menschen die Sexualität gegeben und ihm dies geboten: Seid fruchtbar und mehret euch. Von einer Sexualmoral hat er nichts gesagt.
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Das normale sexuelle Verhalten in den 60ern
Die Psychologie der 60er beschrieb das „normale“ sexuelle Verhalten und stellte es dem „unnormalen“ gegenüber. Der Autor kam zu der Schlussfolgerung, dass die Psychologie „das normale sexuelle Verhalten hervorheben“ müsse und man es nur dann maximieren dürfe, wenn es „im Vollzug der normalen sexuellen Beziehungen“ angewendet werden könne.
Das Lustige: Der Autor windet sich hunderte von Zeilen darum herum, was denn nun eigentlich die „unnormalen“ Beziehungen sind – denn zum damaligen Zeitpunkt musste man die liberale Einstellung noch hinter gigantischen Satzgebäuden verbrämen, war aber immerhin so mutig, dies zu schreiben: (Als wohltuend gilt) ein Sexualverhalten, „solange es nicht durch Fetischismus, Exklusivität oder inneren Zwang angekränkelt (und) nicht durch Angst oder Feindseligkeit bedingt ist“ - und natürlich, „solange sich der Partner aus freiem Willen damit einverstanden erklärt“. Diese Meinung war in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts freilich für einen Psychologen sensationell.
Kein Wunder - der Autor war ein Franzose und allein ein solches Buch zu besitzen, galt als ausgesprochen anrüchig.
(Moderne Enzyklopädie der Erotik München/Wien/Basel 1962, Herausgeben von Dr. Lo Luca).
Das Lustige: Der Autor windet sich hunderte von Zeilen darum herum, was denn nun eigentlich die „unnormalen“ Beziehungen sind – denn zum damaligen Zeitpunkt musste man die liberale Einstellung noch hinter gigantischen Satzgebäuden verbrämen, war aber immerhin so mutig, dies zu schreiben: (Als wohltuend gilt) ein Sexualverhalten, „solange es nicht durch Fetischismus, Exklusivität oder inneren Zwang angekränkelt (und) nicht durch Angst oder Feindseligkeit bedingt ist“ - und natürlich, „solange sich der Partner aus freiem Willen damit einverstanden erklärt“. Diese Meinung war in den sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts freilich für einen Psychologen sensationell.
Kein Wunder - der Autor war ein Franzose und allein ein solches Buch zu besitzen, galt als ausgesprochen anrüchig.
(Moderne Enzyklopädie der Erotik München/Wien/Basel 1962, Herausgeben von Dr. Lo Luca).
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