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März '10



liebe pur - der führende ratgeber für partnersuchende
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Der Kommentar: Transparenz statt Arroganz

Wer einen Partner sucht, sucht einen Partner, und daher ist nur zu verständlich, wenn er manchmal wenig auf die AGB achtet – die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“. In denen steht dann zumeist, dass sich Abonnements verlängern – einfach so, ohne eine neue Willenserklärung des Kunden. Nimmt man noch die teilweise äußerst komplizierten und ärgerlichen Kündigungsprozeduren einiger Firmen hinzu, und hört man sich die Rechtfertigungsversuche an, so kann man nur noch den Kopf schütteln über so viel Arroganz.

Eine Partnersuche kann 3 Monate, ein halbes Jahr oder meinetwegen auch 19 Monate dauern, wie die Studie von partner.de ergeben haben will. Jeder ist eben seines Glückes Schmied und nicht alle Menschen sind entscheidungsfreudig. Doch wie lange sie dauerte, und wie lange man Mitglied in einer Agentur bleiben will, soll bitteschön der Partnersuchende entscheiden – und nur er.

Die derzeitige Abo-Praxis, das wissen wir auch ohne Studie, verärgert die Kunden, zumal, wenn sie gerade eine aussichtsreiche Beziehung begonnen haben und ihnen die Abo-Verlängerung dann aufs Konto und auf den Magen schlägt. Und nur am Rande: Fast jeder Partnersuchende würde sich über mehr Transparenz und weniger Arroganz der Branche freuen - Journalisten übrigens durchaus eingeschlossen.

Deshalb ist partner.de mit seinem neuen Konzept auf dem richtigen Weg – es ist nur noch die Frage, ob dies auch die Kunden so sehen.

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Geschrieben von Gebhard Roese

11.03.2010 um 08:25:38

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Partner.de fordert die Datingbranche mit neuem Modell heraus

(liebepur, 11. März 2010) Mit einem neuen Geschäftsmodell will der Online-Partnervermittler partner.de die Branche revolutionieren. Hauptbestandteil des Modells ist eine Einmalzahlung. Sie berechtigt den Partnersuchenden, so lange aktiv nach einem Partner zu fahnden, bis er ihn gefunden hat. Dieses Geschäftsmodell setzt sich damit deutlich von den Abonnementsmodellen der Mitbewerber ab.

Vor allem die sogenannten „Abo-Verlängerungen“, die heute in der Branche zum Leidwesen von Verbraucherschützern üblich geworden sind, hatten in der Vergangenheit dazu geführt, dass bestimmte Firmen unter Dauerbeschuss im Internet standen. Selbst das Online-Lexikon Wikipedia erwähnt diese Kritik. Die Abo-Verlängerung funktioniert in der Praxis so, dass die einmal abgeschlossenen Verträge sich automatisch verlängern, wenn nicht beizeiten gekündigt wird. Obgleich diese Praxis juristisch legal sein mag, widerspricht sie dem Rechtsempfinden der meisten Verbraucher. Das gilt selbstverständlich nicht nur für Online-Partnervermittlungen, sondern auch für andere Abo-Verträge.

Partner.de wirbt nun also mit einer Einmalzahlung von 179,00 Euro. In einem Gespräch mit der Liebepur wollte man diesen Betrag nicht als „Flatrate“ bezeichnen, wie das jetzt vermutlich viele tun werden, sondern als Einmalzahlung. Zuvor hatte partner.de eine umfassende Befragung von Singles durchführen lassen und festgestellt, dass die Abo-Modelle zu einem hohen Prozentsatz von den Partnersuchenden abgelehnt würden.

Mit dem neuen Geschäftsmodell dürfte partner.de die Branche herausfordern, die sich zu ihren Abo-Modellen ja bisher selten äußerte und sich gegen Kritik daran verschloss wie die sprichwörtliche Auster.

Wie aus einem Gespräch mit der Liebepur hervorgeht, will man bei partner.de eindeutig und deutlich sichtbar weg vom System der „verschlossene Auster“ und will stattdessen mit Ehrlichkeit und Offenheit auf die Partnersuchenden zugehen. Dies dürfte vor allem solche Singles ansprechen, die allzu lange mit angeblich „perfekten“ Systemen, sowie mit Partner-Illusionen (Traumfrauen und Traummänner) geködert wurden. Dazu passt auch die neue Werbekampagne von partner.de, die von der Hamburger Agentur Grabarz & Partner entwickelt wurde. Sie zeigt in verschiedenen Sequenzen Frauen und Männer, die sich schlicht, ehrlich und authentisch darstellen.

Die Liebepur wird weiter über das neue Modell berichten, sobald wir alle vorliegenden Informationen ausgewertet haben. Insbesondere beschäftigen wir uns mit der Frage, wann und für wen eine Einmalzahlung besonders günstig ist.

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Geschrieben von Gebhard Roese

11.03.2010 um 07:58:12

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Ist der „Richtige“ nun wirklich richtig?

Offenbar sind die Schreiberinnen und Schreiber er Blogs wieder alle aufgewacht. Das sage ich mal: „Guten Morgen“, und ich verweise auf das Blog von be2, das acht Punkte nennt, ob „der Richtige“ nun wirklich DER Richtige ist.

Diesen Punkt habe ich mit Rotstift unterstrichen:

Er liebt sie, so wie sie ist

– und dieser Punkt sollte für uns alle gelten: Wie sollten einander so lieben, wie wir sind, nicht wahr?

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Geschrieben von Gebhard Roese

11.03.2010 um 07:32:00

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Die Fernbeziehung – Hop oder Top?



Ich habe mich in den letzten Tagen sehr viel mit dem Phänomen der Fernbeziehungen auseinandergesetzt. Da ich bereits sehr viel Abstand zu meiner eigenen Fernbeziehung habe, die ich glücklicherweise in eine dauerhafte Nah-Beziehung verhandeln konnte, sage ich Ihnen heute ein paar Dinge, die Ihnen helfen könnten:

1. Falls Sie nicht bewusst eine Fernbeziehung suchen, sondern in eine „hineinschlittern“ – machen Sie sich klar, was dies bedeutet.
2. Wenn Sie unter 30 sind oder keiner von Ihnen beiden Kindern will und sie finanziell und sozial recht unabhängig sind – genießen Sie diese Liebe, solange sie dauert, fahren und fliegen sie zu- und aufeinander und machen Sie, was sie wollen.
3. Wenn Sie über 30 sind, sich nach einer Familie sehnen und jemanden brauchen, der in Ihrer Nähe ist, dann geht nur „Hop oder Top“: Mindesten ein Jahr so oft wie möglich treffen (das Jahr hat 365 Tage, und an wie viel Tagen arbeiten Sie davon?), täglich telefonieren und möglichst nicht nur miteinander ins Bett gehen, sondern viel miteinander unternehmen.
4. Im Fall Nummer 3: Einer von Ihnen beiden muss sich in Richtung des Anderen bewegen – das ist meistens unerlässlich. Überlegen Sie gemeinsam, wie Sie wirtschaftlich über die Runden kommen, wenn einer von Ihnen seinen Arbeitsplatz aufgibt. Das alles gilt vor allem bei Fernbeziehungen, bei denen Sie mehr als zwei Reisestunden auseinander wohnen.
5. Versuchen Sie, in beiden Fällen (2 und 3) mit Ihren Arbeitgebern absprachen über ein Homeoffice, eine andere Arbeitszeitverteilung oder sonstige Vergünstigungen zu sprechen. Bieten Sie beispielsweise an, jeden Tag eine Stunde länger zu arbeiten und dafür den Arbeitsplatz am Freitag Nachmittag verlassen zu können.
6. Rechnen Sie damit, dass sie wegen ihrer Fernbeziehung verlacht oder auch bewundert werden. Lernen Sie, damit umzugehen und sich nicht beirren zu lassen, wenn Sie sich einmal entscheiden haben.

Wenn Sie sehr, sehr tolerant sind und sich selbst genug sind, geht vielleicht auch „weniger“ – aber dann müssen beide Partner wirklich vollständig einverstanden mit der Fortdauer der Fernbeziehung sein.

War dies hilfreich? Schreiben Sie mir Ihre eigenen Erfahrungen, wenn Sie mögen.

Bild © 2009 by a. kuzminski

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Geschrieben von Gebhard Roese

10.03.2010 um 18:12:41

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Schwul sein ist so privat wie hetero sein

Seit Deutschland einen bekennenden schwulen Außenminister hat, hagelt es Seitenhiebe, was denn eigentlich sein Begleiter auf seinen Dienstreisen mit ihm tut – und seit das rosa Feeling auch im Fußball Einzug gehalten hat, hat die geschwätzige Boulevardpresse natürlich mal wieder Oberwasser: Fußball und schwul ging bisher nie, und das soll jetzt plötzlich gehen? Ja, und wie war das nun? Priester und schwul – geht das nun oder nicht? Ich meine nicht ausschließlich die katholische Version, falls jetzt wieder jemand glaubt, ich wollte deren Hütte angreifen.

Es ist einfach so: Ob schwul (m), schwul (f) aka lesbisch, bi oder stino aka hetero – irgendwie ist das alle privat – und wirklich zu privat, um sich dauernd ins Rampenlicht zu stellen – oder gar dort hineingestellt zu werden. Übrigens meine ich, dass sogar Priester ein Privatleben haben dürfen, solange sie dabei auf erwachsene Geliebte oder Liebhaber zurückgreifen.

Solange ein Priester, egal welcher Konfession, übrigens hetero ist, hat auch der Boss nichts dagegen, dass er seine Sexualität nutzt – oder haben Sie je das Gegenteil im großen schwarzen Buch gelesen?

Die Ansicht von Annika (neu de - Herzklopfen) zum schwulen Fußball und mehr hier.

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Geschrieben von Gebhard Roese

10.03.2010 um 17:20:43

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