Männer wollen Parallelkontakte, Frauen Serienkontakte?

Geschrieben von © Gebhard Roese •Samstag, 18. Mai 2013 • Kategorie: männer und frauen


Wieder einmal musste die fragwürdige „Evolutionspsychologie“ (hier als „Evolutionsbiologie“ bezeichnet), dafür herhalten, Unterschiede zwischen Frauen und Männern zu erklären. Demnach suchen Frauen und „ältere Singles“ eher „seriell“, das heißt, sie konzentrieren sich zunächst auf einen Partner – und falls dieser nicht zusagt, auf den nächsten. Das wird in einem Artikel im Elite-Partner-Magazin so erklärt:

Frauen sind wählerischer, da sie im Falle von Nachwuchs länger … beschäftigt sind. Entsprechend unterschiedlich reagieren Männer und Frauen auf die Information, dass ihr Gegenüber noch andere trifft.


Klar, wegen der Evolution – wenn du sagst, dass du noch andere triffst, geh ich nicht mit dir in die Kiste, weil ich schwanger werden könnte? Ich glaube nicht, was ich da lese. Willkommen im 21. Jahrhundert!

Ja, und Männer? Sie tendierten angeblich dazu, „weiter zu streuen“, also "Parallelkontakte" zu forcieren. Nicht Sperma, versteht sich, sonder Kontakte. Deswegen können sie auch „Ihren Marktwert erhöhen“, wenn sie häufig Frauen „daten“, während – nun bitte fein die Ohren spitzen: „Einen abwertenden Stempel“ erhält.

Wie schön, dass Klischees umso mehr zutreffen, je häufiger sie verbreitet werden, vor allem von Psychologen. Das Gemenge aus Steinzeit und bürgerlicher Wohlanständigkeit, das aus solchen Äußerungen spricht, mag die eigene Klientel (1) noch zu wohlgefälligem Abnicken reizen – doch spätestens bei der Generation „Y“ erzeugt sich mittlerweile nur noch Kopfschütteln.

Übrigens vertrete ich eine andere These:

Die „offenkundige“ serielle Suche erzeugt bei Frauen und Männer die gleiche Verachtung, und zwar in beide Richtungen.


Wer ein Date hat und seiner Partnerin/seinem Partner hernach sagt: „Du, ich finde dich wahnsinnig toll, aber da sind noch ein paar andere, die ich auch noch ausprobieren möchte“, erzeugt alles von Brechreiz bis zur Ignoranz. Ich kann mir definitiv nicht vorstellen, dass „Männer“ damit „ihren Markwert erhöhen“.

(1) Überwiegend partnersuchende X-Generation, jetzt um die 40.
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eDarling: Affinitas-Anteile von eHarmony zurückgekauft

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 17. Mai 2013 • Kategorie: dating news


Die Affinitas GmbH, Betreiberin der Online-Partneragentur eDarling sowie SHOPAMAN haben am 16. Mai offiziell bekannt gegeben, dass ihre Geschäftsführung und ihre Altinvestoren sämtliche Anteile zurückgekauft haben, die zuvor von eHarmony inc. gehalten wurden. Die Liebepur erfuhr bereits vor einiger Zeit aus einer anderen Quelle davon.

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, hatte der Online-Matchmaking-Pionier eHarmony im Dezember 2009 im Zuge einer Kapitalerhöhung 30 Prozent der an Affinitas übernommen. Diese Anteile wurden nun von den Alt-Gesellschaftern der Affinitas GmbH erworben. An dem Aufkauf seitens der Affinitas-Gesellschafter nahmen nach Eigenangaben alle institutionellen Investoren, die Geschäftsführung und ein Großteil der Business Angels teil.
Der Geschäftsführer von eDarling, Lukas Brosseder erklärte, das Unternehmen eHarmony sei für sein Unternehmen ein „großartiger Partner und ein wahres Vorbild“ gewesen. Mit der eHarmony-Beteiligung an Affinitas hatte man ursprünglich wohl viel weitergehende Ziele gefasst. Man hatte ursprünglich vor, Affinitas „eines Tages zu einem Teil der eHarmony-Familie“ zu machen. Aus welchen Gründen man in den „vergangenen zwölf Monaten“ dieses Ziel aufgegeben hat, ging aus der Pressemitteilung allerdings nicht hervor.

In der Pressmitteilung heiß es weiterhin:

Im Zuge der Transaktion formiert die Affinitas GmbH auch ihre Geschäftsführung neu. Christian Vollmann, der 2009 als Investor und Geschäftsführer das damalige Gründerteam verstärkte, wechselt aus der Geschäftsführung in den dreiköpfigen Aufsichtsrat des Berliner Unternehmens.

Für die Kunden von eDarling wird die Entscheidung voraussichtlich keinerlei Konsequenzen haben. eDarling war erst im Mai 2009 mit einem ungewöhnlichen hohen Gründungskapital an den Markt gegangen und hat seither einen beachtlichen Marktanteil auf einem Markt erreicht, in dem mit harten Bandagen um jeden Kunden gekämpft wird.

Wie aus Branchenkreisen bekannt wurde, verfolgt eHarmony seit einiger Zeit ein neues Unternehmenskonzept – ob dies einer der Gründe für die Trennung war, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden.

Dieser Artikel wurde unter Verwendung von Pressematreial des Betreibers, der Affinitas GmbH, erstellt.
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Drei kurze Bemerkungen zum Online-Dating

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 17. Mai 2013 • Kategorie: online-dating


Das Online-Dating befindet sich aktuell in einer Krise – doch die Unternehmer ignorieren dies. Teilweise führen sie einen ruinösen Kampf um Marktanteile, der nach und nach nur noch als öde empfunden wird, und andernteils verharren sie im Starsinn bestimmter Konzepte, die eigentlich aufgebrochen werden müssten. Zudem ist „Transparenz“ zum Fremdwort geworden, und der Klient wurde zum "Abonnenten" degradiert.

Drei kurze Bemerkungen sind fällig:

1. Partneragenturen (Online-Partnervermittlungen) arbeiten mit modernsten Werbemethoden, aber veralteten Konzepten. Auf Dauer helfen nur frische, einfachere und dennoch effektive Ideen, um Kunden zu gewinnen.
2. Casual Dating Agenturen treten nicht transparent genug auf. Wen kann man dort wirklich finden, und wer sollte sich dort anmelden? Dazu kommt, dass es einige neue Agenturen gibt, die ausgesprochen aggressiv mit Sex-Angeboten werben – sie zielen aber auf die gleichen Kunden.
3. Die meisten Anbieter sehen Online-Dating mittlerweile eher aus der Sicht der Geldgeber als aus der Sicht der Partnersuchenden. Obgleich dies überall beklagt wird, ändert sich daran nichts.

Warum dies so ist? Ich weiß es nicht. Es mag sein, dass man in den „oberen Etagen“ nicht mehr vom Kunden weiß und man auf die „unteren Chargen“ nicht hört. Sollte es so sein, blicken wir in eine traurige Zukunft.
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eHarmony vereinfacht den "berühmten" Partnerübereinstimmungstest

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 17. Mai 2013 • Kategorie: dating news


eHarmony vereinfacht den „berühmten“ Partnerübereinstimmungstest - das ist gut. Aber was werden die deutschen Unternehmen tun?

Man mag gegen eHarmony einwenden, was man will – doch eines ist sicher: Das Unternehmen geht mit der Zeit, wie „Businesswire“ berichtete.

Das angeblich unverzichtbare Herzstück wurde neu gestaltet

Dabei wurde auch das angeblich unverzichtbare Herzstück des Unternehmens, der Partnerübereinstimmungstest, ein paar der angegrauten Federn lassen. Denjenigen, die mit der früheren Philosophie von eHarmony vertraut sind, mag dies wie eine Revolution erscheinen.

Benutzerfreundlichkeit soll jetzt über alles gehen

Nach dem Bericht steht jetzt ein individuell, menschenfreundliches Benutzerprofil im Mittelpunkt.

Zusätzlich zu dem aufpolierten Mitgliederprofil, verwandelte eHarmony den berühmten Fragebogen zur Ermittlung der besten Beziehung von einem abschreckenden, emotionslosen Formblatt in ein einladendes benutzerfreundliches Erlebnis. Die Zeit, die man benötigt, um Mitglied zu werden, konnte auf die Hälfte reduziert werden, und das Unternehmen hat danach festgestellt, dass 20 Prozent mehr Benutzer als bisher den Fragebogen komplettierten.


Möglicher Grund für die Änderung: den Nutzern ging die Gängelung auf den Wecker

Wenn ein Konzept aufgegeben wird, muss dies einen Grund haben, und er ist offensichtlich: Bisher stand eHarmony im Ruf, Benutzer zu „gängeln“ und zu bevormunden - und mindestens ein Teil davon fällt nun weg.

Was werden deutsche Unternehmen tun?

Es wäre interessant zu erfahren, wie die Branche in Deutschland darüber denkt. Unsere Partneragenturen haben alle eine ähnliche Struktur wie eHarmony – und keine kann auf den Partnerübereinstimmungstest verzichten.

Wir lesen in etwas eigenartigen Pressmitteilungen ja sehr häufig, wie Singlebörsen-Neugründer versuchen, damit zu werben, dass man sich „ohne lästige Fragebogen“ anmelden kann – ein deutlicher Seitenhieb gegen Online-Partnervermittlungen.

Sind die "Partnergutachten" noch zeitgemäß?

Die Kernfrage wäre: Wie kann man einen für den Benutzer wenigsten halbwegs effektiven Testbogen entwickeln, der dennoch seine volle Akzeptanz findet? Meine Ansicht dazu ist klar: Würde man auf die Persönlichkeitsgutachten verzichten, deren Wert ohnehin umstritten ist, und einfach sagen: „Wir suchen Ihnen anhand weniger Fragen einen Partner, der Ihren Vorstellungen sehr nahe kommt“, dann wäre viel gewonnen. Allerdings müssten dann alle bekannten Unternehmen erst einmal das Lametta von ihren Christbäumen nehmen, das – zumindest nach meiner Ansicht - ohnehin nicht mehr zeitgemäß ist.
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Die Woche in Dating: Fallen, Halbwahrheiten und bürgerliche Lügen

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 17. Mai 2013 • Kategorie: dating wochenschau


Der wahre Datingexperte kennt keine Patentrezepte – er berät objektiv, und wenn dies möglich ist, auch noch individuell. Sicher, es gibt außer mir noch andere hervorragende Datingexperten, die erstens nicht am Tropf einer Partneragentur hängen, zweitens nicht akademisch verbildet (und daher praxisfremd) sind und drittens nicht zur „Flachleger-Fakultät“ gehören. Aber – es gibt eben auch mich. Falls Sie vorhaben, mich zu konsultieren: Ich bin für Sie nahezu täglich da und habe derzeit keine Wartezeiten.

Die beste Snglebörse ist vielleicht nicht die beste Singlebörse für SIE

Ich weiß, welches die beste Singlebörse ist - aber welche ist die beste für Sie? Sehen Sie, das kann ich erst beurteilen, wenn ich etwas über Ihrer Persönlichkeit weiß. Wenn Sie nur wissen, worauf Sie hinauswollen, kann ich Ihnen allerdings auch helfen, wie in diesem Artikel beschrieben.

Männer in selbst gestellten Angstfallen und in Sex-Fallen

Übrigens haben auch Männer Angst vor dem ersten Blind Date – nicht nur Frauen. Doch die Angst der Männer verwundert etwas: Sie befürchten, keinen vernünftigen Satz beim Date herauszubringen.

Kostenlos ist geil – und da kann man nur mit Bill Ramsey antworten: „… der Speck in dieser Mausefalle schmeckt so zuckersüß.“ Klipp und klar, Jungs: Wenn ihre eine Sexbörse für lau sucht, dann überlegt euch mal, ob ihr im Puff auch etwas umsonst kriegt.

Bürgerliche Verlogenheit, Kondome und Geschlechterkampf

Die bürgerliche Verlogenheit bei der Sexualität und die Zusammenarbeit zwischen Kirche und Machthabern, seien sie extrem rechts oder extrem konservativ, wird deutlich, wenn man sich die Geschichte des Hauses Fromm anschaut.

Ich plane, in den nächsten Wochen einige Beiträge darüber zu bringen, wie verlogen, doppelzüngig und erbärmlich Frauen und Männer sich heute wieder gegenseitig bezichtigen, verantwortlich für die „Misere“ der Gleichberechtigung und des Respekts voreinander zu sein. Dazu habe ich einige Anregungen aus zwei neuen Büchern entnommen. Eines ist „Fiese Kerle“ von Clarisse Thorn – es ist viel mehr als ein Buch über PUAs, vielmehr eine ernsthafte Diskussion über das Verhältnis der Geschlechter im Umbruch und aus zwei konservativen Grundhaltungen heraus.

Wissenschaft und Psychologie - das Zwielicht, die Konsequenz und die Ähnlichkeit

Wissenschaft ist nicht mehr das, was es mal war – da werden dürftige Thesen aufgestellt, und statt sie mit knallharten Forschungsergebnissen zu untermauern, fällt das Thema in die Hand der Spin-Doktors, die darauf ihre Süppchen kochen. Das Thema: Gleich und Gleich, neuerdings als „Ähnlich und Ähnlich“ abgeschwächt, wird immer wieder breitgewalzt – und das Volk? Das Volk glaubt es, weil es ja runtergeht wie Öl.

Ebenfalls „Wissenschaftlich“, diesmal von der amtierenden Psycho-Fraktion: Da wird die „gesunde Beziehung zu sich selbst“ strapaziert, die angeblich zu klaren Entscheidungen führt. Entweder das Manko in der Beziehung wird behoben, oder man trennt sich. Ene, mene muh – und aus bist du.

Steinige Zeiten: Willkommen in der Steinzeit

Das mit Abstand erbärmlichste las ich diese Woche im FOCUS: Dort hatte ein Redakteur die Steinzeitmenschen wieder ausgegraben und dafür einige angeblich ernsthafte Wissenschaftler etwas sagen lassen, was Wissenschaftler besser nicht behaupten sollten. Einen namhaften Anteil an dem Kokolores, der über die Beziehungen zwischen Frauen und Männern verbreitet wird, hat übrigens die Evolutionspsychologie. Sie sorgt dafür, dass wir als festgeschrieben ansehen, was wir dringend ändern müssen: unser aller Rollenverständnis.

Unfreiwillige Lacher - von Huren, Singlebörsen und Frauenzeitschriften

Der Lacher der Woche: Huren und Online-Dating in einem Atemzug zu nennen – als abschreckendes Beispiel dafür, was in einem sozialen Netzwerk nicht passieren darf: Sex.

Ebenfalls zum Ablachen – die ELLE bringt angeblich Sex-Geschichten. Leider lesen sie sich wie der Wetterbericht. Wieder einmal verpassen Frauenzeitschriften einen Trend – um des bürgerlichen Anstands willen?

Das fiel mir auf: Lesbisch zu sein, muss auf junge Mädchen unheimlich interessant wirken. Wie sonst könnte diese Meldung über die Schauspielerin Zoe Saldaña so spektakulär sein?

In eigener Sache: Ihre Werbung ist willkommen

Wie bereits seit Längerem angekündigt, kümmert sich Ina bei uns wieder um Lust und leid. Diesmal greift sie einen Artikel in einem US-Magazin auf, in dem zu lesen ist, was Sie bereits in der Küche haben, um ihr Sexleben aufzumischen.

In eigener Sache sagen wir gerne, wo jetzt unser „neuester Artikel“ steht.

Zum Schluss noch ein Satz, der sie erstaunen wird: Ich benötige Sponsoren, und zwar keine, die mir mit "Affiliate-Marketing" kommen. Dafür biete ich die besten Werbeplätze an: in der rechten Randspalte oben, direkt unter dem Titel oder in den Artikeln.

Reden Sie mit der Liebepur und sorgen sie dafür, dass wir objektiv berichten

Ja – und ein Satz, der schon lange nicht mehr fiel: Wenn Sie wollen, dass hier in der Liebepur über Ihr Unternehmen oder Ihre Absichten ausführlicher berichtet wird, dann müssen Sie schon vom hohen Roß herunter und mit mir reden. Ich habe Zeit für Sie, wenn Sie auch Zeit für mich haben – das ist ein fairer Deal, wie ich meine.
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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.