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Single-Zeugnisse im Visier der Datenschützer
Die Single-Zeugnis-Seite Koydo, die vor einiger Zeit mit großem Aufwand an PR publik gemacht wurde, ist laut einem Bericht der WELT in das Visier der Datenschützer geraten. So schreibt die WELT:
Wie die WELT weiter erfahren hat, können die Benutzer der Webseite sehen, mit wie vielen Menschen der Bewertete Sex gehabt hat – immer nach Angaben des Bewertenden. Sogar diese Angabe intimer Details wird allerdings vom Betreiber für unbedenklich gehalten. Die Welt zitiert den Betreiber, der folgende Stellungnahme abgegeben hatte:
Damit allerdings wäre genau der Fall eingetreten, vor dem sich Menschen am meisten fürchten: nämlich, dass ihr Intimleben ohne ihr eigenes Zutun an die Öffentlichkeit gerät.
Es wird sehr spannend sein, wie die Abklärung durch die Datenschützer ausgeht – und was die Rechtsfrage angeht: Es dürfte sich für Betroffene, die beleidigt wurden oder deren Intimleben zu sehr in die Öffentlichkeit gezerrt wurde, durchaus lohnen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.
Eine Frage wurde von der Presse indessen noch nicht gestellt, nämlich die, wie sich die Betreiber von Datingseiten in Zukunft gegen die Single-Zeugnisse schützen wollen. Die Verbindung Single-Bewertung zum Benutzer erfolgt derzeit über den Singlebörsen-Namen und den Nick. Wäre es da nicht an der Zeit, den Nick so zu codieren, dass er durch ständig wechselnde Kennungen verschleiert wird?
Die Datenschutzbeauftragte von Nordrhein-Westfalen kündigte bereits an, eine schriftliche Stellungnahme des Unternehmens einzufordern. Sprecherin Bettina Gayk schätzt die Seite laut WELT als "höchst problematisch" ein.
Wie die WELT weiter erfahren hat, können die Benutzer der Webseite sehen, mit wie vielen Menschen der Bewertete Sex gehabt hat – immer nach Angaben des Bewertenden. Sogar diese Angabe intimer Details wird allerdings vom Betreiber für unbedenklich gehalten. Die Welt zitiert den Betreiber, der folgende Stellungnahme abgegeben hatte:
Wieso sollte sich jemand vor so etwas scheuen, wenn er denn so etwas macht?
Damit allerdings wäre genau der Fall eingetreten, vor dem sich Menschen am meisten fürchten: nämlich, dass ihr Intimleben ohne ihr eigenes Zutun an die Öffentlichkeit gerät.
Es wird sehr spannend sein, wie die Abklärung durch die Datenschützer ausgeht – und was die Rechtsfrage angeht: Es dürfte sich für Betroffene, die beleidigt wurden oder deren Intimleben zu sehr in die Öffentlichkeit gezerrt wurde, durchaus lohnen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.
Eine Frage wurde von der Presse indessen noch nicht gestellt, nämlich die, wie sich die Betreiber von Datingseiten in Zukunft gegen die Single-Zeugnisse schützen wollen. Die Verbindung Single-Bewertung zum Benutzer erfolgt derzeit über den Singlebörsen-Namen und den Nick. Wäre es da nicht an der Zeit, den Nick so zu codieren, dass er durch ständig wechselnde Kennungen verschleiert wird?
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