Sexy mit 57 – ein Foto im Badeanzug brachte den Durchbruch

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 9. März 2012 • Kategorie: dating news


Sexy mit 57 – wie ein ein Profil-Foto im Badeanzug einer Damen den Durchbruch brachte - und warum sie sich die Ausgabe hätte sparen können.

Na schön, Männer sind Augentiere – um mal wieder dies alte Vorurteil aufzuwärmen. Weil das so ist, lassen sich Damen häufig in betont weit ausgeschnittenen Abendkleidern fotografieren – auch außerhalb des Rotlicht-Datings.

Nun hat eine Britin von sich reden gemacht, die Zuschriften von 900 Männern bekam, nachdem sie sich in einem schicken roten Badeanzug (kein Bikini) hatte fotografieren lassen.

Zu erwähnen ist freilich noch, dass die schicke Brünette auf dem Foto auch noch durch eine ausgesprochen offene Mimik verrät, dass sie „keine Freundin von Traurigkeit“ ist.

Was lernen wir nun daraus?

1. Es kann durchaus sinnvoll sein, ausgesprochen attraktive Fotos in Profile zu stellen. Allerdings hätte ein entsprechendes Party- oder Abendkleid in diesem Fall die gleiche Wirkung gehabt.
2. Männer verabreden sich zwar hin und wieder nach dem „tollen Aussehen“, das heißt aber nicht, dass ihnen die „Frau dahinter“ gleichgültig ist.
3. Wenn sich eine Frau zwischen 40 und 60 betont sexy darstellt, muss sie damit rechnen, dass Männer auch kurzfristig Sex mit ihr haben wollen. Falls die Dame damit nicht umgehen kann, sollte sie vermeiden, sich zu sexy darzustellen.
4. Den besten Effekt erzielen Damen über 40 mit sexy Fotos bei jüngeren Männern. Sie sehen in Ihnen (falls es auf sie zutrifft) die erfahrene Frau, bei der es nichts ständig Probleme gibt.
5. Es ist nicht auszuschließen, dass auch sexbesessene Männer „anbeißen“. Tipp: Ausführlich telefonieren, bevor man sich verabredet. Männer, die wirklich von Ihnen angetan sind, reden nicht nur von Sex, Erotik und Schönheit.
Das Thema „was trage ich auf dem Profilfoto“ muss ständig neu behandelt werden – denn selbstverständlich gehört ein Bild in großer Abendgarderobe immer mit zum Repertoire, während Bikini-Fotos nicht dazugehören. Das Ganzfoto der „Daily Mail“ zeigt, dass der Badeanzug nicht die geeignete Kleidung wäre, wenn ein Ganzfoto gefordert wird. Das Fazit: Ein Bild im Abendkleid mit entsprechendem Ausschnitt hätte den gleichen sinnlichen Effekt gehabt wie das Badeanzug-Foto.
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Spiel mit ihr - ein gutes Buch, doch nicht für zarte Nerven

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 9. März 2012 • Kategorie: dating und erotik


Irgendwie soll es etwas mit Online Dating zu tun haben, dieses Buch, und in der Tat lernen sich die Protagonisten im Internet kennen. Geschrieben hat es Franziska Gerstenberg, und es heißt „Spiel mit ihr“. Die Situationen der Partner sind fast typisch: Sie, 40, mit einem Grundschulkind, sexuell ausgelaugt und verführbar, trifft ihn, 50, geschieden.

Beide führen freilich keine normale Beziehung, sondern eine sehr sinnliche, auf Rollenspiele ausgerichtete, äußerst frivole und für beide überaus erregende Lustfreundschaft. Die Konflikte, die sich daraus ergeben, werden noch verschärft durch eine Parallelhandlung. Was aus den beiden wird? Das lesen Sie besser im Buch nach.

Die Erotik ist nicht das Thema des Buches

Die Autorin verlegt die „scharfen“ erotischen Stellen an den Anfang des Buches, und genau dies mag dazu führen, dass man es falsch bewertet: Es geht nicht um das Rollenspiel. Es geht um Entwicklungen, um Leidenschaften, und auch um Gefährdungen.

Franziska Gerstenberg, die vor allem durch Kurzgeschichten bekannt wurde, schildert hautnah-präzis, wie es Menschen beim Verlieben ergehen kann, bleibt dabei aber stets distanziert: Auf diese Weise erscheinen dem Leser die Figuren werde sympathisch noch unsympathisch – sie tun, was sie tun müssen und wollen – right or wrong – my life.

Die Männerseele wird zutreffend geschildert

Mich erstaunt, wie tief die Autorin in die Männerseele einzudringen vermag – wohl, weil sie niemals zu tief schürft, nie dorthin gelangt, wo Menschen wirklich erbarmungslos verletzlich sind. Doch wie sie einen geschiedenen Mann schildert, der aus dem emotionalen Scheidungsgewinn schöpft und endlich wirklich zu sich selbst findet – darin wird sich mancher Mann wieder finden. Es mag auch ein Trost für viele Männer sein: Einmal geschieden zu werden ist gar nicht so übel, wenn man etwas daraus macht.

Harter Tobak in der Parallelgeschichte

Wenn das Buch dennoch „harter Tobak“ ist, dann deshalb, weil es eigentlich zwei Geschichten enthält, und auch die zweite, gefährliche Geschichte wird in überraschender Klarheit und Einfachheit erzählt, obgleich sie dazu verführen könnte, deutlich emotionaler zu schreiben. Gerade die fehlende moralische Bewertung dürfte allerdings viele Menschen vor den Kopf stoßen – und sie werden das Buch vielleicht empört zur Seite legen. Nein, dies ist kein Buch für schwache Nerven, und erst recht keine „leichte und lockere“ Unterhaltung zum „Ablachen“.

Das Buch liest sich wie eine Anreihung von Kurzgeschichten, aber gerade dies macht diesen Roman sympathisch: der Handlungsstrang wird oft unterbrochen, das Wesentliche wird kurz und knapp beschrieben, und statt emotionaler Wogen setzt die Autorin nachvollziehbare Beschreibungen der Beweggründe und Handlungen ein.
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Free Dating – das Märchen von kostenlos und gleichwertig

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 9. März 2012 • Kategorie: online-dating


Nichts wurde in Barcelona kontroverser diskutierte als „free Dating“, auf deutschen also „kostenlose Datingseiten“. Während einige wenige Teilnehmer ihr Modell aufs Heftigste verteidigten, sagten andere, dass man in Wahrheit gar keine kostenlosen Dating-Seiten mehr aufbauen könne.

Was ist also so gut am kostenlosen Dating? Nun, die Seiten sind einfacher aufzusetzen – und man braucht keine komplizierte Buchhaltung – das war das erste und vermutlich stichhaltigste Argument für die Betreiber. Das ist allerdings auch schon fast alles. Denn so genau wollte niemand der Betreiber kostenloser Datingseiten sein Geschäftsgeheimnis preisgeben. Doch eines ist sicher: „Freie“ Datingseiten leben nicht davon, Partner zusammenzuführen, sondern davon, die Mitglieder möglichst oft auf die Webseite zu locken. Man darf sich das gerne so vorstellen: Ein Mitglied, das einen Partner findet, ist ein verlorener Posten für die Webseite – an diesem Mitglied wird kein Geld mehr verdient. Viel interessanter sind Mitglieder, die lange und häufig suchen, ohne einen Partner zu finden. Sie können täglich mit Werbung vollgedröhnt werden – und die hat es in sich.

Es ist ja nicht die Mini-Werbung, die das große Geld bringt. Wer richtig verdienen will, muss schon an die Sachen heran, die „richtig Kohle“ bringen, und das sind beispielsweise Seiten für Glücksspiele, für überteuerte Unsinns-Ratgeber „Wie kriege ich jede Frau herum?“ – und eben bezahlte Datingseiten, worunter auch die fetten Fische im „Adult Dating“ fallen.

Für Neugründer ergibt sich allerdings eine sehr interessante Frage: Kann man mit gegen 1000 Zugriffen auf die Webseite täglich bereits genügend Werbeeinnahmen erzielen, um ein akzeptables Einkommen zu haben?

Die Antwort ist ein klares „Nein“. Webseitenbetreiber, die mit Werbung erfolgreich sein wollen, benötigen gegen 10.000 Zugriffe am Tag, und „große Sprünge“ lassen sich davon immer noch nicht machen. Im Grunde genommen ist die Sache also mausetot, jedenfalls für Neugründer.

Während die „Free-Dating“-Enthusiasten dies natürlich nicht so sahen, waren die „Freemium Dating“-Anhänger einhellig der Meinung: „Man kann (heute) keine freie Dating Seite (mehr) aufbauen.“ Sie setzen auf das Freemium-Modell, das sich nicht nur für Marktgiganten wie Badoo eignet, sondern auch für typische „Nischenseiten“. Zwei Möglichkeiten bieten sich hier an: Mikro-Zahlungen (meist in Form einer „Hauswährung“) oder Premium-Mitgliedschaft. Die Idee der Mikro-Zahlungen ist intelligent: Man bekommt sofort etwas, kann den Erfolg schnell messen, und wird dadurch wieder verführt, mehr von der Hauswährung zu kaufen. „Willst du an die erste Stelle?“ Willst du wissen, wo „Rebecca“ sich im Moment befindet?“ Alles ist möglich mit der Hauswährung – behaupten jedenfalls die Betreiber.

Hört man den Betreibern der „ganz freien“ Datingseiten eine Weile zu, dann fühlt man sich wie in Grimms Märchen: Alles ist frei, alles ist besser, alles ist süßer und schnuckeliger – nirgendwo ist eine böse Hexe, die Hans braten und Gretel versklaven will: man hat viele gute und wertvolle Mitglieder, die Betreuung ist optimal gesichert, und Scammer erkennt man mit eingebauten Filtern.

Wie kommt es nur, dass ich nicht an Märchen glaube?

Wahrscheinlich, weil die angeblich „werbefinanzierten“ Seiten nicht im Sinne unseres europäischen Verständnisses „durch Werbung finanziert“ sind, die für den Benutzer zwar lästig ist, aber im Prinzip nichts kostet. Nein, diese Seiten leben von dem Geld, das der Kunde anderweitig ausgibt (also nicht bei ihnen), indem er weitergeleitet wird. Im Endeffekt ist man also weder werbefinanziert noch kostenlos, sondern man erwartet beständig, dass ein großer Teil der Kunden und Interessenten anderen Anbietern Geld zahlt, die teils an Provisionen wieder zurückfließen.
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Sechs sichere Tipps, um Menschen kennenzulernen

Geschrieben von © Gebhard Roese •Freitag, 9. März 2012 • Kategorie: die liebe pur


Wie lernt man eigentlich andere Menschen kennen? Ich verrate Ihnen heute mal ein Rezept, das funktioniert – aber nun bitte nicht sagen: Alles alter Käse.

- Ein positives, unternehmungsfreudiges Gesicht aufsetzen.
- Menschen anlächeln (funktioniert bei beiden Geschlechtern).
- Nicht ausschließlich auf Alter und Aussehen achten.
- Völlig belanglos ansprechen – keine bestimmten Absichten zeigen.
- Flirtbereit sein, auch wenn man (frau) keine Beziehung will.
- Wenn sich „etwas andeutet“ – nicht loslassen.

Warum probieren Sie es nicht einfach sofort aus?
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dating experte

Was ist eigentlich Dating? Was ist eigentlich "Dating"? Sie wollen es genau wissen? Dann sind Sie hier goldrichtig. Unser Autor und Dating-Experte Gebhard Roese erläutert Ihnen den Begriff.

Erfahrung zählt: der Dating-Experte
Dating ist eine aus dem englischen Sprachbereich stammende Bezeichnung, die aus dem Begriff des "Dates", also der Verabredung, abgeleitet wurde. Mit einem Date bezeichnet man im Englischen zunächst jede Art von Treffen. Im US-amerikanischen Sprachgebrauch wird das Wort "Dating" oft als das Treffen eines Paares zum gegenseitigen Kennenlernen benutzt. In den USA wurde das Zusammentreffen von Frauen und Männern in eine ganze Dating-Kultur verwandelt, die bis in die heutige Zeit nach festen Regeln abläuft. Allerdings halten sich die Bewohner von modernen Metropolen wie zum Beispiel New York immer weniger an die überkommenen Regeln.

Das Wort „Dating“ wurde in den deutschen Sprachgebrauch übernommen, wo es ausschließlich für das Treffen eines Paares zum Kennenlernen verwendet wird.

Dating in Deutsch

Das deutsche Wort für den Prozess des "Datings" ist die Partnersuche, für ein einzelnes Date sagt man "ein Treffen". Nach neuester Definition im Duden ist Dating im Deutschen immer das Verabreden mit wechselnden Partnern. Der Duden lässt offen, zu welchem Zweck solche Verabredungen stattfinden.

Man unterscheidet mittlerweile verschiedene Arten von Dating. Im nächsten Absatz werden zunächst zwei Arten nach der Vorgehensweise unterschieden.

Paralleldating oder Seriendating?

- Paralleldating ist eine Art, die aus den USA kommt und besagt, dass man sich parallel mit unterschiedlichen Partnern trifft. Es dürfen nach US-Vorstellung aber nicht zu viele sein und man sollte während des Parallel-Datings noch keinen Sex mit ihnen haben.
- Serielles Dating ist die in Europa übliche Art, eine Weile zuerproben, on man auch langfristig zueinanderpasst – oder wieder auseinanderzugehen, wenn sie sich keine dauerhafte Harmonie einstellt.

Neuer Begriff: Downdating

Downdating ist eine Sonderform der Partnersuche. Dabei entscheidet man sich bewusst, einen Partner auf der nächstniedrigeren sozialen/gesellschaftlichen/finanziellen Ebene zu suchen. Diese Art der Partnersuche entsteht überall dort, wo der Anteil weiblicher Akademiker am Partnermarkt zunimmt.

Dating nach dem Medium

Online-Dating oder Internet-Dating bezeichnet die Art, über das Medium „Internet“ zusammenzukommen. Alle anderen Dating-Formen heißen seither „Offline-Dating“ oder einfach nur „Dating“. Das deutsche Wort „Partnersuche“ ist hier allerdings bei Weitem aussagefähiger. Außerdem bezeichnen die Begriffe „Proximity Dating“, „Speed Dating“ und „Social Dating“ besondere Arten, die man mit den Medien oder Lokationen verbindet. Dabei ist:

- Speed Dating eine Veranstaltung „im richtigen Leben“, bei der sich mehrere interessierte Singles vorstellen – in der Regel hat man etwa sieben Minuten dazu Zeit.
- Proximity Dating ist Dating per Handy (Mobiltelefon), bei dem man den Ort, an dem sich der Partner befindet, per GPS lokalisieren kann.
- Social Dating bedeutet, sich innerhalb einer Internet-Gemeinschaft, also aufgrund künstlicher sozialer Verbindungen, kennenzulernen und später zu treffen.

Dating nach dem gewünschten Erfolg

Das gewöhnliche Online-Dating oder die Partnersuche an sich sollte als Ziel haben, einen dauerhaften Partner zu finden. Es wird nicht näher bezeichnet. Früher waren Begriffe wie „Ehegesuche“ oder „Suche nach einer dauerhaften Beziehung“ üblich. Im Englischen sagte man auch „Long Term“. Im Internet sind es „Online-Partnervermittler“ oder „Online-Partneragenturen“, die dergleichen dauerhafte Beziehung stiften wollen.
Andere Datingformen, die darauf abzielen, einen Partner für „kurze Zeit“ zu finden, heißen (in Europa, in den USA ist dies geringfügig anders) „Casual Dating“ oder „Sex Dating“. „Casual Dating“ zielt in der Regel auf auf Affären (kurze Beziehungen, die von Leidenschaft geprägt sind) , Sex Dating auf ONS (einmaligen Sex).

Wenn Sie Fragen haben: Ich beantworte so gut wie alle Fragen persönlich am Telefon oder per Email.